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Ar. 13948. Jahrgang

2. Beilage des Vorwärts

Sowjetöl im Fünfjahresplan.

Pläne über Menschenmaß.- Viele ungelöste Fragen. - Die russische Sphing.

In dem gewaltigen Umbildungsprozeß der russischen Wirtschaft| benötigten Rapitalien scheitern. Die Investitionen für diese erfüllt das Erdöl eine lebenswichtige Doppelfunktion. Nach Zwecke bleiben sehr erheblich hinter dem Plan zurück, abgesehen innen ist es der unerseßbare Grundstoff, aus dem die mecha- davon, daß eine Gewähr für die ausgerechnete Ergiebigkeit neuer nisierte Landwirtschaft ihre Antriebskräfte, die Eisenbahnen ihr Felder überhaupt nicht gegeben ist. Feuerungsmaterial, die Industrie ihre Schmiermittel und die Masse des Volkes ihr Licht empfängt. Nach außen ist es eine Hauptquelle für die Befriedigung des unstillbaren Devisen hungers der Sowjetmacht. In steter Wechselwirkung bedingt und treibt eine Funktion die andere. Je weiter die Industrialisierung fortschreitet und je mehr die Landwirtschaft kollektivifiert und traktorisiert" wird, desto rascher wächst der Del- und Treibstoffbedarf. Und je mehr sich die Industriegrundlagen Sowjetrußlands verbreitern, desto stärker wird das Bedürfnis nach technischer und kapital. mäßiger Hilfe des Auslandes, d. h. nach ausländischen Maschinen und Werkzeugen, nach Transportmitteln und Geräten tausendfacher Art, desto größer also auch der Valutabedarf. So wurde und ist das Petroleum

ein Lebenselement der Sowjelwirtschaft.

Aus der Erkenntnis dieser Funktionen ergab sich die Ziel fetzung der russischen Delpolitit ganz zwangsläufig. Sie gipfelte in der magimalen Steigerung der Produktion, weil nur aus dieser der rapid anwachsende Inlandskonsum und gleichzeitig auch der zunehmende Devisenbedarf befriedigt werden fonnten. Die außerordentliche Tempobeschleunigung des Industrialisierungspro zesses, die der mehrfach nach oben forrigierte Fünfjahresplan dik­tierte, bedeutete automatisch auch eine umstürzende Ausweitung des bisherigen Aufgabenkreises der russischen Delindustrie. Die Frage drängt sich auf, ob sie auch wirklich in der Lage sein wird, die ihr gesteckten Ziele zu erreichen.

Um die Dinge zu begreifen, muß man sich ein Bild machen von der bisherigen Entwicklung der russischen Petroleum­

So müssen die alten Produktionsgebiete, vor allem Baku und Grosny , auf das äußerste angespannt werden. Damit sie das hergeben, was der Plan verlangt, muß in unerhörter Weise Raubbau getrieben, müssen kostbare Reserven, die bei ratio­neller Nutzung auf Generationen hinaus gereicht hätten, in wenigen Jahren vergeudet werden. Man kann natürlich die Ausbeute eines Feldes, sofern es ölreich genug ist, sehr rasch verdoppeln oder ver­dreifachen, aber seine Erschöpfung wird zeitlich in geometrischer Steigerung beschleunigt, indes die Ausbeute in arithmetischem Ver­hältnis wächst. Gelingt es also, den Plan voll zu erfüllen, so fann dieses Ergebnis nur unter schwerster Schädigung der fünftigen Produktionsbasis der russischen Petroleum­industrie geschehen. Eher ist jedoch anzunehmen, daß die schädlichen Folgen der jetzt ins Werk gesetzten Ausbeutungsmethoden schon weit früher eintreten, was für die Sowjetmacht nicht minder ver­hängnisvoll wäre.

Die Zusammenhänge liegen flar zutage. Die gewaltsam hochgezüchtete Industrie und die nicht minder gewaltfam follettivi sierte Landwirtschaft brauchen rapid steigende Mengen an Erdöl produften aller Art: ohne Petroleum fein Trattorenbetrieb, ohne

Dienstag, 24. März 1931

Benzin teine Autos und feine Flugzeuge, und ohne Schmieröle fein Fabrikbetrieb. Dem russischen Bauern und Arbeiter fann man sein Leuchtöl wegnehmen, aber der Traktor kann ohne Kraftstoff nichts leisten. Je vollkommener die allgemeine Planerfüllung gelingt, desto größer wird der Del- und Treibstoffbedarf. Tritt also zu irgend einem Zeitpunkt eine Berlangsamung in der Delproduktion ein- und dies ist auch angesichts der einstweilen fehlenden Verarbeitungs­anlagen für die Mehrmengen durchaus wahrscheinlich, so wäre dies das schwerste Unglück, das die Sowjets treffen fönnte. Dena es müßte entweder der Export gedrosselt werden und das wäre von unausdenkbaren Folgen für die Valutabilanz oder der Inlandsbedarf müßte eingeschränkt werden, dann würde dies den Zusammenbruch des Fünfjahresplanes bedeuten. Man tann wohl Menschen hungern lassen, Maschinen aber stehen still und verrosten, wenn sie tein Del und Benzin haben. Welcher Fall auch immer eintritt, jeder wäre gleich fatastrophal.

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Die Petroleumindustrie der ganzen Welt blidt heute ge­bannt auf die russische Sphing

und erwartet nichts Gutes von den immer neuen Dumpingrätseln, die sie aufgibt. Die lähmende Krisenstimmung, die die Weltmärkte beherrscht, geht nicht zuletzt von ihr aus und von der Unberechenbar­keit der künftigen Delpolitik der Sowjets. Die Schäden, die daraus der Weltwirtschaft und damit den Arbeitsmärkten bisher schon er wachsen sind, erreichen phantastische Ziffern, und die Zukunft liegt. völlig im Dunkel. Wer aber an die Dinge nahe genug herantritt, der weiß, daß es auch im Bereich des Petroleums teine Wunder gibt. Die Sphing der russischen Delwirtschaft fann deshalb auch für Rußland Geheimnisse bergen, die nicht nur wirtschaftlicher Natur sind, sondern auch große poli­tische Tragweite haben.

―ar.

Was wird mit dem Brotpreis?

induſtrie. Daß sie über die reichsten Delreserven der Welt verfügt, Höhere Ausmahlung, niedrigere Weizenzölle, Schluß mit dem Futterroggen!

ist ausreichend befannt. 1913 betrug der Anteil Rußlands an der Weltausbeute an Rohöl 16,31 Proz.; um die Jahrhundert­wende war es noch die Hälfte. Der unaufhaltsame Aufstieg der amerikanischen Delgewinnung und die gleichzeitige Stagnation der russischen waren die Ursache dieser Verschiebung. Im Jahre 1920, nach den Zerstörungen durch Krieg und Revolution, war die Rohöls ausbeute auf 3,67 Millionen Tonnen oder nur 3,66 Proz. der Welt­produktion herabgejunten.

Seit 1920 ift die russische Delinduftrie unter unerhörten Anftrengungen planmäßig wieder aufgebaut worden.

Die Anlagen wurden erneuert, die Arbeitsmethoden verbessert, neue Raffinerien, Rohrleitungen und Tants errichtet. Dem Petroleum galten alle Sorgen der Sowjets. So stieg die Rohölause beute von 3,79 Millionen Tonnen im Wirtschaftsjahr 1920/21 auf 11,59 Millionen Tonnen im Jahre 1927/28, um mit 13,63 Mil­lionen Tommen 1928/29 die höchste Borkriegsproduktion( 1901 mit 12,16 Millionen Tonnen) erstmalig zu überschreiten. Das letzte Rechnungsjahr 1929/30 brachte eine weitere Zunahme auf 17,2 Mil­lionen Tommen. In entsprechendem Abstand konnte auch die Ver­arbeitung des gewonnenen Rohöls erhöht werden.

Dieser Aufstieg der Delindustrie war jedoch nichts Außer gewöhnliches. Seine natürlichen Vorbedingungen waren im ungeheuren Reichtum der russischen Delfelder gegeben, und bei der besonderen Aufmerksamkeit, die ihr von Anbeginn an geschenkt wurde, war es nur selbstverständlich, daß die Produktionserfolge nicht ausblieben. Auch die Aufgabe der Devisenbeschaffung wurde erfüllt, denn die hochwertigen Produkte( Benzin, Leuchtöl, Gasöl, Schmieröle) gingen größtenteils ins Ausland und brachten steigende Valutasummen; die weniger wertvollen( hauptsächlich Mazut und Leuchtpetroleum) wurden in höchst ungenügenden Mengen- dem Inlandsbedarf zugeführt. Bis hierher kann die Entwicklung der russischen Delindustrie, im ganzen betrachtet, als normal ge= wertet werden.

Der Fünfjahresplan hat phantastische Ziele. Nun aber wird durch den Fünfjahresplan die Del­industrie gewaltsam eingespannt in das Räderwert einer über­steigerten, unorganischen, bei aller Planmäßigkeit" doch plan lofen Sozialisierung, und darum mußte sie auch auf die gefunden Grundlagen verzichten, auf denen sie sich bisher im ganzen entfalten fonnte. Die Leistungen, die künftig von der Industrie verlangt werden, sprengen alle in dieser Beziehung gewohnten Maß­stäbe. Die Planziffern für die Petroleumindustrie müssen Er staunen erregen:

Die Rohölproduktion soll von 17,2 Millionen Tonnen im ab­gelaufenen Wirtschaftsjahr auf 47 bis 48 Millionen Tonnen in 1932/33 gesteigert werden, also in drei Jahren um etwa 280 Proz. oder auf mehr als das Fünffache von 1913. Im gleichen Verhältnis soll auch die Verarbeitung vergrößert werden: das heißt Berdreifachung der Raffinerieleistung und Bereits stellung der entsprechenden Lagertanks, Delleitungen, Umschlags­anlagen, Transportmittel usw. Dieser Plan ist ohne Beispiel.

Wie steht es nun mit den Möglichkeiten und Aussichten für seine Verwirklichung?

Kann man die gleichen Gesichtspunkte und Methoden, die man etwa

beim Bau eines Hochofens, eines Wassertrastwerts oder einer Terti! fabrik anwendet, ohne weiteres auch auf die Gewinnung und Ber­arbeitung von Petroleum übertragen? Theoretisch ja, praktisch aber, wenn überhaupt, so nur höchst bedingt. Elementare Voraussetzung ist die Ergiebigkeit der Delvorkommen, deren Erschöpfung aber wieder nur innerhalb gewisser, von Wirtschaftlichkeitsmomenten be­stimmten Grenzen möglich ist. Man kann die Ausbeutung auch der reichsten Delfelder nicht über die Grenze hinaustreiben, bei welcher die Gefahr der Verwässerung entsteht. Die russische Pro­duktion bewegt sich heute schon teilweise hart an dieser Grenze. Die Aufschließung neuer Vorkommen, die nötig wäre, um diese Gefahr herabzumindern oder zu beseitigen, muß an den großen hierfür

dieses Paragraphen des Brotgetreides Einspruch zu erheben.

Außerdem ist es aber notwendig, um zu vermeiden, daß die Roggenpreise noch weiter steigen, daß der Weizenzoll er mäßigt wird, denn die Berknappung der Weizenvorräte ist einer der Hauptgründe für die Roggenpreissteigerung. Erfolgt dies nicht, so wird von den Bäckern in steigendem Maße Roggenmehl zur Streckung des Weizenmehls, das 10 M. je Doppelzentner teurer ist, verbraucht und auf diesem Wege eine Verknappung an Roggen her­vorgerufen.

Die Sozialdemokratische Partei tämpft gegenwärtig| tag angenommenen sozialdemokratischen Antrag auf Aufhebung scharf gegen eine drohende Brotpreiserhöhung. Von Mitte Februar bis Mitte März sind die Roggen= preise um 30 mt. je Tonne in die Höhe gegangen. Der Grund für diese Preissteigerung am Roggenmarkt lag weniger in einer Verknappung des Roggens als in der starken Abnahme der Weizenvorräte, wodurch die Weizenpreise in die Höhe gingen und die Roggenpreise nach sich zogen. Daß ein Mangel an Roggen bis zur neuen Ernte entsteht, ist, wenn entsprechende Maßnahmen getroffen werden, nicht zu befürchten. Aber immerhin sind durch die Schielesche Roggenpolitik die Vorräte der Landwirtschaft so zu= | sammengeschrumpft, daß trotz der guten Roggenernte die Verminde­rung des Weizenangebotes diese Preissteigerung am Roggenmarkt hervorrufen konnte.

Die natürliche Folge dieser Preissteigerung war, daß auch die Mehlpreise anzogen. Jegt wurden aber die Bädermeister rebellisch, denn eine Preissteigerung für Mehl von 3,60 m. je Doppelzentner muß selbstverständlich ihren Profit schmälern, wenn Allerorts fanden nicht gleichzeitig der Brotpreis erhöht wird. erregte Versammlungen in den Bäderinmungen statt, die der Regie­rung zu denken gaben: durch Verkauf von Roggen aus den Beständen der unter dem Einfluß des Reichsernährungsministe riums stehenden Stügungsgesellschaften wurde der Roggenpreis wieder von seinem Höchststand von 187 m. je Tonne am 14. März auf 180 m. heruntergedrückt. Auch die Mehlpreise gaben etwas nach. Trotzdem liegen sie noch um 2 M. je Doppelzentner höher als zu Be­ginn der Hausse.

Die Bäckermeister verspüren aber auch jetzt noch teine Lust, diese Preissteigerung aus eigener Tasche zu bezahlen, sondern verlangen, daß entweder der Roggenpreis weiter gesenkt oder der Brotpreis er­höht wird.

In Köln haben die Bädermeister befchloffen, den Brofpreis um 2 Pf. zu erhöhen.

In Frankfurt a. M. wurde von den Bäckern eine Ent­schließung gefaßt, in der die Regierung aufgefordert wird, die Mehl­preise auf eine erträgliche Höhe zurückzuschrauben, da sonst der bis herige Brotpreis nicht länger aufrecht erhalten werden könnte. In Berlin stellten die Bäder ein Ultimatum an die Reichsregierung und forderten eine Sentung der Mehlpreise durch Verkauf der in Regierungshänden liegenden Getreidebestände und Abbau der Zölle, sonst müßten sie den Brotpreis erhöhen. Am Sonnabend wurde noch ein Kompromiß vorgeschlagen, ebenso wie in Köln eine Brotpreis­erhöhung von 2 Pf. je Kilogramm vorzunehmen, das heißt, das Brot um 5 bzw. 6 Pf. zu verteuern.

"

Solch ein Kompromiß" ist aber für die Arbeiterschaft un annehmbar. Es ist ein tolles Stüd, der Arbeiterschaft in ihrer jezigen Lage eine Verteuerung des wichtigsten Stahrungs­mittels zuzumuten. Das Reichsernährungsministerium, das alles ge­fan hat, um die Getreidepreise in die Höhe zu treiben, muß jetzt dafür sorgen, daß der Brotpreis auf feinen Fall auch nur den Bruchteil eines Pfennigs steigt, wenn es nicht offen zugeben will, daß seine ganze Preisabbaualtion ein Schwindel gewesen ist und es einseitig nur die Intereffen der Landwirtschaft vertritt.

Den Bäckermeistern fann nicht zugemutet werden, auf längere

Ebenso notwendig ist es aber auch, daß die Getreidestüßungs­stellen teinen Roggen mehr als Futterroggen( jetzt Eofinroggen) an die Schweinemäfter in Nordwestdeutschland ver taufen, sondern ihre gesamten Vorräte an die Mühlen absetzen.

Für alle diese Maßnahmen ist es höchste 3eit. Eine Er höhung der Brotpreise muß um jeden Preis verhindert werden.

und

Die Kleineisenindustrie flagt an! Reichswirtschaftsministerium weicht aus. Die Reichsgemeinschaft der Eisen, Stahl= Metallmarenindustrie veranstaltete gestern in Elberfeld eine Rundgebung, in deren Mittelpunkt die schwere Arbeits­not in diesen überwiegend von kleinen und mittleren Betrieben besetzten Industriezweigen stand. In den Betrieben dieser ver­arbeitenden Kleinindustrie werden rund 860 000 Menschen beschäftigt, also weit mehr als das Doppelte der in der Schwer­industrie tätigen Arbeitnehmer. Die Kundgebung ge­staltete sich zu einer scharfen Anflage gegen die Monopol­politik der Eisensyndikate, deren Preissenfungsaktion für eine weitere Verbrauchssteigerung von Eisen und Stahl völlig unzulänglich sei. Nachdrücklich wurde die Forderung vertreten, den deutschen Eisenpreis auf den Stand der Weltmarkt. preise zuzüglich Zoll und Fracht zu senken.

Der auf der Tagung anwesende stellvertretende Reichswirtschafts­minister, Staatssekretär Dr. Trendelenburg, wich in seiner Entgegnung einer Stellungnahme zu dieser klaren und berechtigten Forderung der Eisenverarbeiter aus. Er begnügte sich nur mit dem unverbindlichen Hinweis, daß die Reichsregierung ihre Aufgaben darin sehe, die Interessen aller Wirtschaftsgruppen gegeneinander ab­zuwägen und auszugleichen.

Vorläufer der Diskontsenfung. Wirtschaftsfredite in Stuttgart verbilligt.

Die Stuttgarter Städtische Girotasse, die etwa 100 Mil­lionen Mart an Gewerbe und Industrie ausgeliehen hat, wird den Binsfag für Bankkredite, um der Wirtschaft damit einen Dienst zu leisten, vom 1. April ab um ½ Broz. herabsetzen, ohne für diese Kreditverbilligung auf irgendeiner anderen Seite ihres Geschäftsvers tehrs einen Ausgleich herbeizuführen.

Wir haben Grund zu der Erwartung, daß die Reichsbank bald nach dem 1. April den Diskont von 5 auf 4 Proz. senken wird.

Beit trop erhöhter Roggenpreise das Brot zum gleichen Preis zu 12 Prozent Dividende bei Boswau& Knauer . liefern. Herr Schiele wird also wohl oder übel den Roggenpreis noch weiter senten müssen, damit auch der Mehlpreis heruntergeht.

Das einfachste Mittel hierfür ist die Aufhebung des im Brotgesetz enthaltenen Verbotes, den Roggen nicht über 60 Broz. auszumahlen. Wird wie früher der Roggen wieder bis zu 70 Proz. ausgemahlen, dann können aus einem Zentner Korn 70 Pfund Roggenmehl gewonnen werden, während jetzt nur 60 Pjund ausge zogen werden dürfen. Diese Erhöhung der Ausmahlung würde ermöglichen, daß die Bäcker trotz des gestiegenen Mehlpreises das Brot zum alten Preise verkaufen können. Es war deshalb ein schwerer Fehler des Reichsrats, gegen den vom Reichs­

Der auf den 30. April einberufenen Generalversammlung den Boswau u. Knauer A.-G. wird eine Dividende von 12 Broz. auf das um 0,83 Millionen Mark erhöhte Kapital vorgeschlagen. Im Borjahr wurden 14 Proz. verteilt. Boswau u. Knauer fühlen sich also stark und sicher, trotz der Krise in der Bauwirtschaft.

Vereinigten Staaten unterzeichnete einen Erlaß gegen die Einfuhr Verbot der Zündholzeinfuhr in USA . Der Schatzsekretär der von Zündhölzer aus Finnland , Norwegen , Estland , Schweden , Lettland , Desterreich und den Niederlanden. Der Erlaß tritt sofort in Kraft.

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