Arbeiter- Serienspiele
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Fußball/ Handball Hockey/ Wasserball
Am geftrigen Sonntag stellte der Fußballfreismeister, Ludenwalde I, sein können wieder einmal unter Beweis. Eintracht Reinickendorf mußte die Ueberlegenheit der Luckenwalder mit 11: 1 anerkennen. Hertha- Luckenwalde fuhr nach Trebbin , um sich dort eine 9: 3- Niederlage abzuholen. Die Trebbiner scheinen das Zeug in fich zu haben, allen führenden Bereinen die Punkte abzunehmen. - Eiche- Köpenick bereitete dem Bezirk Karow der FTGB. mit 13: 0 eine sehr hohe Niederlage. Die Karower scheinen sich in einer sehr ernsten Krise zu befinden. Lichtenberg I mußte gegen Spandau 25 mit 4: 1 geschlagen die Rückreise antreten. Daß nicht nur die Spiele in der Kreisklasse von besonderer Bedeutung sind, bewies der gestrige Kampf zwischen Normania und Oberspree. Die Normannen( früher Lichtenberg II) fonnten ihren ernstesten Gegner mit 2: 0 schlagen. Damit halten sie bis jetzt die Führung in der Tabelle. ASB.- Neukölln fonnte gegen Herzfelde mit 5: 2 die Punkte gewinnen. Cintracht- Spandau mußte den Nowawesern mit 0: 1 die Punkte überlassen. Sofol- Charlottenburg gewann gegen Staaten mit 2: 1. Woltersdorf schlug Kloster Zinna sicher mit 5: 2.
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Resultate der zweiten Mannschaften: Normannia gegen Oberspree 3: 1, Ragel gegen Eiche- Köpenid 2: 0, ASB.- NeuPölln gegen Herzfelde 0: 4, Weißenfee gegen Bankow 3: 0, Trebbin gegen Löwendorf 1: 1, Luckenwalde I gegen Treuenbrießen 1: 0, Borwärts- Wedding gegen Friedenau 1: 5. Jugendmannschaften: Normannia gegen Minerva 2: 1, ASV.- Neukölln gegen Minerva 3: 1. Spielangebot. Der Verein Dresden - Coswig , 4. Kreis, wünscht Gegner zu Ostern zu sehr günstigen Bedingungen. Fahrgeld pro Mann 2 M., hin und zurück. Auskunft telephonisch Kreisgeschäftsstelle, Amt Weidendamm 4123.
Jnfernationaler Fußball. Turn- und Sportverein Röffen( Be3. Salle) gegen Wien - Stadlau 1: 5. Bor 1500 Zuschauern zeigten die Wiener , die vornehmlich ein flaches Paßspiel pflegen, ein stets gefälliges Spiel. Rössen spielte mit größtem Eifer und konnte bis zum Wechsel der Seiten erfolgreich Widerstand leisten. Nach der Halbzeit sah man die Stadlauer in glänzender Verfassung, so daß sie noch dreimal erfolgreich sein fonnten, dem die Rössener das verdiente Ehrentor entgegensetzten.
Handball
FTGB. Nordring ging mit bangen Gefühlen an das Spiel gegen Boltssport Wedding heran, hat aber doch ein ehrenvolles Resultat herausgeholt. Nordring hatte Anwurf, mußte aber den Ball sofort abgeben. Weddings Innentrio zeigte eine gute Zusammenarbeit und konnte schon nach fünf Minuten durch den Mittelstürmer das erste Tor anbringen. Dem folgte bald ein zweites Tor. Nordrings Torwächter bekam reichliche Arbeit, die er meisterhaft bewältigte. Allmählich tam jetzt auch Nordring' auf, fonnte aber die Beldinger Verteidiger nicht überwinden. Wedding gelang es dann noch durch Halblinks ein drittes Tor zu schießen.
Die zweite Halbzeit wurde ebenso wechselvoll weiter gespielt. Wedding nahm zwischen Halbrechts und Rechtsaußen eine Um stellung vor, die sich dann auch auswirkte. In der zehnten Minute fonnte Wedding das vierte Tor buchen, dem der linke Läufer nach einigen Minuten das fünfte folgen ließ. Die Anstrengungen Nord rings sollten aber doch noch von Erfolg getrönt werden, denn bald gab der Halbrechte zum ersten Tor ein, dem bald das zweite und legte folgte. Allgemein gelobt wurde der Mittelläufer, der mit bewundernswerter Ruhe seine Aufgabe erfüllte. Nordring verdarb sich leider viele Chancen durch die weiten Gewaltschüsse.
Union- Schwimmfest Ausklang der Wintersaison
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Bei mäßigem Besuch beschloß der Arbeiterschwimmverein Berliner Schwimm Union die diesjährige Bintersaison mit einem internen Schwimmfest. Die Frauen leiteten das Fest mit einem Kunstreigen ein, der bei den Anwesenden großen Anflang fand.
Durch den Zweikampf der Abteilungen Kreuzberg und Durch den Zweikampf der Abteilungen Kreuzberg und Friedrichshain erhielt die Veranstaltung eine besondere Note. Zum Sieg reichte es bei keiner Abteilung: unentschieden( 32: 32 P.) trennten sich die Parteien. Die Männerbrust stafette war eine sichere Sache der Abteilung Friedrichshain . Die Knaben- und Mädchenabteilungen zeigten, daß nicht nur die älteren Mitglieder in der Lage sind, einem Boltsgenossen in der Not Hilfe bringen zu tönnen. Manchen der Anwesenden, die des Schwimmens unkundig sind, haben sie mit ihren Rettungsvorführungen bewiesen, daß durch systematische Erziehung Großes geleistet werden kann. Im Wasserballspiel der Knaben waren die Vertreter der Freien Schwimmer Groß- Berlins denen des festgebenden Vereins physisch irberlegen. Nach schönem Spiel trennten sich die jungen Gegner mit 4: 1 Toren. Den Abschluß des Festes bildete ein Jugend- und ein Männerwasserballspiel. Während Kreuzbergs Jugend das Spiel für sich entschied, konnte die Männermannschaft der Abteilung Friedrichshain die von Kreuzberg entscheidend schlagen.
Resultate: Männerbruststafette: 1. Friedrichshain 4: 92,7; 2. Kreuzberg 4: 47,6. Männliche Jugendtraulftafette: 1. Streuzberg 2: 22,4; 2. Friedrichshain 2:29. Weibliche Jugend gegen Frauen: 1. Bak: Weibliche Jugend in 1:46; 2. Blaz: Frauen in 1:55. Männerlagen stafette: 1. Friedrichshain 4: 18,8; 2. Kreuzberg 4: 23,9. Springen: 1. Eühring( Arensberg) 26% Buntte: 2. Ronrad( Friedrichshain ) 19 Buntte. Erftfchmimmen. Mädchen: 1. Hoppe 0:56; 2. Geibel 0: 58,1.- Anaben: 1. Saafe 0: 445: 2. Weidemann 0: 45,3; 3. Merzbach 1:01. Weibliche Jugend: 1. Riesler 0:53; 2. Erna Raiser 0:56. Männliche Jugend: 1. Thiel 0: 33,1; 2. Fremier 0: 38,4. Frauen: 1. Thiede 0: 50,2; 2. Grabowski 0: 55,3. Männer: 1. Paul 0:42; 2. K. Müller 0:44. Anaben- Wafferball: Freie Schwimmer Groß- Berlin 4: 1( 1: 0). Männliche Jugendbruststafette: 1. Kreuzberg 5:00; 2. Friedrichshain 5: 20,8. Vereins mehrkampf. Männer: Kreuzberg 93 Bunkie: Friedrichshain 89 Punkte. Jugend: Friedrichshain 49 Bunkte: Streuzberg 101 Punkte. Frauen über 30 Jahre: 1. Maywald 0: 46,2; 2. Lorena 0: 55,2. Männer über 40 Jahre: 1. Detjen 0: 41,4; 2. Manwald 0:48. Männertraulichwellftafette: 1. Friedrichshain 4:28; 2. Rreuzberg: 4:45. Knabentraulichwimmen: 1. Roekel 0: 31,4; 2. Stroll 0: 33,9. Jugendmasserball: Sieger Kreuzberg 4: 1 Tare. Männerwasserball: Sieger Friedrichshain 12: 7 Tore.
FOWACY
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FIGB.- Osten verlor gegen Velten mit 0: 1( 0: 0). FIGB.Stralau und Straußberg trennten sich 6: 0( 2: 0). FTGB.- Nordost gewann gegen Zehlendorf mit 20: 1( 10: 1).
Hockey
Als Senjation des Tages ist das Unentschieden des bisherigen Gruppenersten,„ Berein für Leibesübungen Ostring", gegen den Sportverein Moabit zu bezeichnen. Nicht, daß der Sportklub über raschenderweise das Resultat erzielt hat, sondern daß er während des ganzen Spiels ebenbürtig und gleichauf mit Ostring war. Oftring brauchte geraume Zeit, um einigermaßen ins Spiel zu fommen, und nach etwa zwanzig Minuten durch Rechtsaußen mit einem Tor in Führung zu gehen. Moabit hatte bis zur Pause teinen Erfolg. Nach dem Seitenwechsel dann vollkommen ausgeglichenes Spiel, in dem Moabit infolge besserem Zusammenspiels ein geringes Plus aufzuweisen hat. Endlich zehn Minuten vor Schluß ge= lang es Moabit , gelegentlich eines gut vorgetragenen Angriffs einen guten Torschuß anzusetzen, der auch von dem rechten Berteidiger trotz besten Bemühens nicht verhindert werden konnte.
FTGB. Nordring und Pankow spielten in der Schönhauser Allee vor einer ansehnlichen Zuschauermenge 9: 0. Die Banfower hielten fich bis zur Bause gut, fielen aber nach dem Wechsel ihrem eigenen Tempo zum Opfer. Nordring war technisch besser und holte in gleichmäßigen Abständen die Torerfolge. Die in Spandau bei dem dortigen Freien Hockeyklub zu Besuch weilende Mannschaft von Tennis Rot fonnte nach intereffantem Spiel einen 4: 1- Sieg gegen die sympathische Elf der rotweißen Spandauer erzielen.- FTGB.- Osten konnte gegen die Mannschaft von Tennis- Rot 3 einen imposanten 8-2- Sieg erspielen. Weitere Resultate: VfL.- Oftring 2 gegen FTGB.- Pankow 2 7: 1. FTGB.-- Nordring 2 gegen Tennis Rot 2 8: 1. VfL.- Oftring 3 gegen SB.- Moabit 2 4: 2. FIGB. Mariendorf 2 gegen FIGB.- Nordring 3 4: 0. Bei den Frauen erzielte Nordring gegen Tennis- Rot 2 ein 7: 0. BfL.- Ostring und FTGB.- Pankow trennten sich 1: 0.
Die Wasserball- Serie
Neukölln- Hellas II 8: 4
Infolge Unablömmlichkeit einer Mannschaft war eine Um stellung der in Aussicht genommenen Spiele notwendig geworden. Neukölln warf im Flachen an, es gab ausgeglichenes Feldspiel, beiderseitige Nervosität ließ feine einheitlichen Aktionen zu. Allmählich setzte sich die beffere Tattik und Technik von Neukölln durch, einen gut zugespielten Ball verwandelte der linke Stürmer Neuköllns zum ersten Erfolg. Einen furz danach auf gut Glück abgegebenen Weitschuß des linken Hellasstürmer wurde vom Neuköllner Torhüter nicht genügend abgewehrt und es stand 1: 1. Bei mäßiger Abwehr arbeit der Hellasverteidigung waren Neuköllns Stürmer durch gute Schußentschlossenheit dreimal hintereinander erfolgreich. Bei einem Kampf vor dem Neuköllner Tor entfernte sich der Torwächter zu weit aus seinem Heiligtum, verlor den Ball und ein Hellasstürmer fonnte ungehindert einsenden. 4: 2 für Neukölln zur Halbzeit.
Die zweiten Spielzeit fah wiederum Neukölln tiar in Front. Der aftiofte Mann Neuköllns, der Verbinder, wurde von Hellas nicht gefchidt genug abgedeckt, was sich dann auch prompt in drei weiteren Erfolgen Neuköllns zeigte. Gegen Schluß des Spiels wurde Hellas leicht feldüberlegen und holte in guter Manier zwei Tore auf. Neukölln war noch einmal durch gutes Stellungsspiel erfolgreich. Während das Spieltempo von Anfang bis Ende gleichbleibend schmell war, ließen die balltechnischen Leistungen auf beiden Seiten mit
Ausnahmen zu wünschen übrig.
Durch dick und dünn
Die VI. Brandenburgische Dauerprüfungsfahrt Noch nie stellte die brandenburgische Dauerprü. fungsfahrt für Motorräder und Wagen eine so schwierige Prüfung dar, wie die in der Nacht von Sonnabend zu Sonntag zum sechsten Male zur Durchführung gebrachte. Wenn von 90 genicht ein einziger verlustpunktfrei geblieben war, so fennzeichnet das starteten Teilnehmern nur 44 am Ziel anfamen, und von diesen am deutlichsten die großen Schwierigkeiten, die den Teilnehmern be. reitet waren.
Nicht genug damit, daß sich die Feld- und Waldwege zum Teil in einem entsetzlichen Zustand befanden, sondern auch ganz empfindliche Kälte, zeitweise niedergehender Schnee und die Schwierigkeit der Orientierung, in dem auf jeder Zeitkontrolle jeweils nur die nächste Etappe befanntgegeben wurde, trugen gemeinsam dazu bei, den Bewerbern eine harte Nuß zum Knacken zu geben. Es war da her zuviel verlangt, Durchschnittsgeschwindigkeiten zu verlangen, die einfach nicht zu erreichen waren. Den richtigen Weg jeweils zu finden, war für viele recht schwer. Am schlimmsten erging es den Solomotorradfahrern, die ganz allein auf sich angewiesen waren und denen man nur zur Drientierung eine Karenzzeit von fünf Minuten auf jeder Etape gutbrachte. Es nahm da weiter nicht wunder, daß sich sehr viele von ihnen unterwegs verfuhren und auf diese Weise kostbare Zeit einbüßen mußten. 151 Berlustpunkte mußte der beste Solofahrer einstreichen, der beste Fahrer der Beimagenmoschinen 74; und selbst das fonnte nur ein Julius v. Krohn vollbringen. Daß es für die Wagenfahrer leichter war, geht daraus hervor, daß ihre Bestplazierten mit weit weniger Berlustpuntien davon gekommen sind.
Das meiste Interesse bot dem Zuschauer wieder der Keilberg . Starfe Steigung, dazu tief durchfruchter weicher Sand, bieten hier immer bei all diesen Prüfungsfahrten eine große Schwierigkeit; mancher blieb auch hier wieder steden. Dagegen war es hervorragend, wie andere wieder durchflitzen. Wenn sich Liso AlthansKaffel mit ihrem fleinen Wagen trotz der Tücken der Strede als fiebente plazieren konnte, so bestand dieses Mädel ihr Debut ganz
ausgezeichnet. Im einzelnen schnitten die Teilnehmer mit folgendes Berlustpunkten ab:
Bagen: 1. M. Victorius- Neubabelsberg( DR.) 43; 2. V. Köppen- Berlin ( BMB.) 44; 3. Dr. Lindow- Berlin ( Austro- Daintler) 45; 4. Walter Koch- Berlin ( Auftro- Daimler( 45); 5. Bolizeihauptmann E. Sander( DAW.) 46; 6. C. Geffers Berlin ( BM.) 59; 7. Lifa Althans- Haffel- Berlin ( DRW.) 62: 8. S. Doera Schlag- Berlin( Mercedes- Benz ) 66; 9. D. Start- Jüterbog ( BMW .) 67; 10. S. Friedenthal Berlin ( BMW .) 70. Motorräder mit Seitenwagen: 1. 3. v. Krohn- Berlin ( Rinbapp) 74; 2. Sugo Schulz- Berlin( FR.) 140; 3.. Ubrid Berlin ( D- Rad) 195. Solo- Motorräder: 1. 28. Mohr- Berleberg( FR.) 151; .. Justus Berlin ( BMB.) 219; 5. B. Schüß- Berlin ( D- Rad) 225; 4. A. Kriss 2. E. Seffe- Freienwalde( Schüttoff) 161; 3. Seinz Lindner- Berlin ( FR.) 183; fall- Berlin ( Gillet) 245.
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Das Arbeitersportfartell Schöneberg- Friedenau hatte nach einer etwas langen Paufe wieder einmal zu einer gemeinsamen Beran staltung aufgefordert und dabei den 3wed verfolgt, den ArbeiterSport Schönebergs in einem Gesamtbilde zu zeigen.
Das Programm begann mit einem Aufmarsch aller Teilnehmer: lebhaft begrüßt fuhren dann die Arbeiterradfahrer von Solidarität“ einen flotten Schulreigen. Nicht minder beifällig aufgenommen wurde die Vorführung der Schöneberger Jungmädchen. Wieder erschienen die Radfahrer uns geigten einen schwierigen Viererfunstreigen. Ein Ausschnitt aus dem Hallenbetrieb brachte das Turnen an den verschiedenen Geräten. Nun waren die Arbeiter= schützen an der Reihe. Sie bestritten einen Mannschaftskampf im Scheibenschießen mit dem ASB.- Schöneberg. Abermals folgen die Radfahrer, die mit der flotten Durchführung ihrer Vorführungen das Programm angenehm belebten. Nach einem Kopfballspiel der Fußballer erschienen die ,, Roten Rebellen", die mit einem gesungenen Marsch und einer anschließenden Proletarischen Selbstfritif" großen Beifall fanden. Ein spannendes Radballspiel, ein Singspiel der Altersturnerinnen folgten. Die Leichtahtleten liefen eine 20- Runden- Mannschaftsstafette, der sich ein schnelles Handballspiel anschloß. Zum letzten Male kamen die Radfahrer, fie erzielten mit einem 12- Farben- Reigen großen Beifall. Den Abschlußz bestritten die ,, Roten Rebellen" mit einem Stetsch„ Arbeitsdienstpflicht" und einer Werbeszene für unsere Parteiliteratur, die sofort danach unter die Anwesenden verbreitet wurde. Unter dem gemeinsamen Gesang des Liedes„ Büder zur Sonne" schloß die Veranstaltung.
Kleiner Sport
Hertha- BSC ., Abteilungsmeister. Wie allgemein erwartet, ist aus dem Rennen um die Berliner Fußballmeisterschaft der Abteilung A nun doch der deutsche Meister Hertha- BSC. als Endfieger hervorgegangen, denn auch im zweiten Ausscheidungsspiel niit Viktoria behielt Hertha die Oberhand, und zwar mit 2: 1( 1: 0) Toren. Hertha hat damit die Berechtigung zur Teilnahme an den Endspielen um die brandenburgische Meisterschaft erlangt und trifft im ersten Kampf am Donnerstag auf dem Preußenplatz mit dem Berliner Pokalmeister, Sportverein 92, zusammen.
Pistulla im Wintergarten. Der frischgebadene Europameister im Halbschwergewicht, Pist ulla, hat einen geschickten und ge= schäftstüchtigen Manager, nämlich Hans Breitensträter . Hans" präsentiert seinen Schüßling zur Zeit im Wintergarten, wo er heute und auch noch morgen Schaubogen vorführen wird. Es foll nun niemand init zu hoch geschraubten Erwartungen dieses Varietéetablissement betreten, denn was Pistulla zeigt, übt auf den Kenner feine sonderliche Wirkung aus. Aber das große Publikum findet zweifellos Gefallen an dem Seilspringen, Schattenbogen und den Sparringsrunden. Das Schauborgen findet innerhalb des aus gezeichneten Barietéprogramms statt.
Schottlands 25. Fußballfieg. Einen unerwarteten Ausgang nahm der 55. Länderfampf England gegen Schottland , das größte fußballsportliche Ereignis auf dem Inselreich. Im Beisein schaft im Hampton Park zu Glasgow eine Niederlage von 2: 0. von annähernd 100 000 Zuschauern erlitt Englands Nationalmann
Eine polynesische Dauerschwimmerin. Nach einer Meldung aus Sydney in Australien hat eine geborene polynesische Schwimmerin, Frau Katharina Nehua, einen neuen Reford im Dauerschwimmen aufgestellt, indem fie 72 Stunden und 9 minuten ununterbrochen im Wasser blieb und damit den bisherigen Reford um fünf Minuten Schlug. Frau Nehua hat sich dem Berufsschwimmertum gewidmet, um, wie es heißt, ihre vier Kinder ernähren zu können.
Turnerschaft und Politik
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auf eine Politisierung" der DT. hinzielten. Der HauptausTurnerschaft" verschiedentlich Strömungen geltend gemacht, die chuß der DT. beschäftigte sich bei der Fortseßung seiner Tagung am Sonntag eingehend mit dieser Frage und legte seine Stellungnahme in folgender Entschließung fest:
,, Der Hauptausschuß billigt den Beschluß des Vorstandes der DT. vom 21. Februar, der jede Abänderung des§ 2 der Sagungen ablehnt. Er stellt vor aller Deffentlichkeit fest, daß die Bestimmungen über die Pflege deutschen Boltsbewußtseins und vaterländischer Gesinnung völlig ausreichend sind, um die bewußt nationale Arbeit der DT. im Sinne vaterländischer Würde und der inneren Einigung des deutschen Volkes zu gewährleisten."
Die Deutsche Turnerschaft ist also bei der Tradition geblieben: Sie will sich nach außen unpolitisch geben, ermöglicht aber durch folche Beschlüsse jede, auch die reaktionärste Politik.
Bundesreue Vereine tailer mit:
Freie Turnerschaft Wilmersdorf fucht für 1. und 2. Mannschaft am 1. und 2. Feiertag Spiele. Angebote on Günter Förster, Berlin- Wilmersdorf, Uhiand. ftraße 134. FEGB.- Mitteilungsblätter heute( Montag) von der Geschäftsstelle abholen. 6.-.- Sigung ebenfalis heute, 1914 Uhr, Gefchäftsftelle.
Freier Sportverein Caronia 28" fucht Spiele filt 2. Mannschaft aum Rat Freitag und 19. April auf eigenem und zum 12. April auf Geaners Plak . Angebote an Mertner, NO. 55, Jablonstifte. 5, oder Tonnerstag, 2. April, von 20 Uhr ab Telephon D 4, Sumboldt 1592 bei Baganz.
Bezirkskartell Friedrichshain . Heute, Montag, 19% Uhr, Kartelligung bei Gaul, Borhagener Str. 114. Ausstellungsprogramme abrechnen!
Tennis- Rot Groß- Berlin, Abt. Neukölln . Dienstag, 31. März, 19% Uhr, Revisoren Funktionärtonferena, Kreisgeschäftsstelle, Elsässer Gtr. 86-88. müssen auch erscheinen.
1. und 2. Gruppe des 3. Bezirks im 1. Streis. Freitag, 3. April, in Drewik Lokal Grahl, Jugendleiterfihung, 10 Uhr.
Bezirkslartell Prenzlauer Berg . Aprilfitung fällt aus. Nächste Sizung Anfang Mai. In den Vereinen Berbewoche 29. Juni bis 4. Juli.
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