Finanzausgleichs und auch an die Mitwirfung der berufenen Stellen bei der Konsolidierung der schwebenden Schulden.
ne kürten kein Grenzfall.
Für die Durchführung meines Programms erbitte ich mir Ihr Vertrauen und Ihre Mitarbeit zum Heile der Stadt Berlin und zum Heile des deutschen Vaterlandes!"
Die Rede des Oberbürgermeisters war immer wieder von Sachverständige erklären seine volle Verantwortlichkeit.
albernen Zwischenrufen der Kommunisten unterbrochen worden, wobei sich der Kommunist Lange, der Clomn der Stadtverordnetenversammlung, besonders hervortat. Der Vorsteher ermahnte schließ lich den Neuköllner Lange ,, das legtemal", wenigstens solange politischen Anstand zu bewahren, bis der Oberbürgermeister seine Ausführungen beendet habe. Diese energische Mahnung fand den Beifall der großen Mehrheit der Stadtverordneten. 22 Minuten nach Eröffnung der Sitzung war der anspruchslose Festakt beendet.
Sofort an die Arbeit!
Nach der Vernehmung des ersten Sachverständigen, Professor| Dr. Hübner. Auf Antrag des Staatsanwaltes wirb bei der BerDr. Scioli, wurde der Direktor der Provinzial- Heil- und Pflege- nehmung dieses Sachverständigen, der ausführlich auf anstalt, Bedburg- Hau , Dr. Raether, über die flinische Unterfuchung Kürtens in seiner Anstalt vernommen, die vom 4. November bis zum 14. Dezember 1930 stattgefunden hat. Als lehter Sachverftändiger fungiert der Bonner Universitätsprofessor Dr. Hübner. Beide Sachverständige gelangten zu der Ueberzeugung, daß Kürfen im vollen Umfang für seine Taten verantwortlich ist.
Der Sachverständige Direktor Dr. Raether hat keine Iuetis Alle Methoden wurden angewandt, verliefen aber sämtlich negativ, was bezüglich der Paralyse von Belang sein fönnte. Es bestehe weder Epilepsie noch Schwachsinn. Der Angeflagte weise eine Epilepsie noch Schwachsinn. Der Angeflagte weise eine innere Wahrhaftigkeit auf; er lüge nicht immer, färbe aber gern und verstelle lich meisterhaft, das hänge mit seinem starten Geltungsbedürfnis zusammen. Er besigt wohl eine neurotische Empfindlichkeit, ist aber in allen verfänglichen Situationen fühl beherrscht.
Dann trat die Bersammlung in die Beratung der Tagesschen Ertrantungen feststellen können. ordnung ein. Die Abrechnung der Tiefbauverwaltung mit der Berliner Verkehrsgesellschaft über die Straßen bauten, deren Ausführung wegen der Schnellbahnbauten nötig war, wurde genehmigt, dagegen wurde die neue Hundesteuer abermals abgelehnt, nachdem Abänderungsanträge der Wirtschaftsparteiler eine Mehrheit gefunden hatten. Dabei kam es wieder zu Lärmszenen, deren Urheber die Kommunisten und insbesondere der Stadtv. Kasper waren. Kasper zog sich mehrere Ordnungsrufe zu, und wurde auf die Folgen weiterer Berstöße gegen die Ordnung aufmerksam gemacht. Eine längere Aussprache gab es über einen Antrag der Wirtschaftspartei, der eine Senfung der Lust barteitssteuer verlangt und der aus dem vorberatenden Ausschuß und Plenum zurüdtam. Die Beschlüsse des Ausschusses sehen Ermäßigungen vor, die gestern in der Stadtverordnetenversammlung gegen die Stimmen der Sozialdemokraten gutgeheißen wurden. Dabei wurden ein kommunistischer und mehrere sozialdemokratische Anträge abgelehnt.
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Eine Reihe Grundstücsangelegenheiten wurden ohne Debatte erledigt. Schluß der Sigung gegen 21 Uhr.
Lehrlingsheim aufgelöst.
Er ist ein rüdsichtslofer Egoist und gebraucht alles für fich und feine Zwede.
Er ist brutal, aber auch wehleidig und hat eine start sadistische Beranlagung. Die Frage der Geistestrantheit mußte so gestellt werden, ob Kürten bei den Taten geistestrant war, ob er normal oder vermindert zurechnungsfähig war. Alle drei Fragen find übereinstimmend verneint worden. Bei der hohen geistigen Entwicklung Kürtens fönnten für ihn die Voraussetzungen einer Geistestrantheit im Sinne des§ 51 nicht Frage kommen. Auch die Frage einer verminderten zurechnungsfähigkeit muffe im Hinblick auf die Vielseitigkeit seiner Taten abgelehnt werden. Eine organische Gehirnerfrantung sei weder zur Zeit der Begehung der Taten noch jeẞt festzustellen. Kürten sei demnach weder zur Zeit der Taten, noch früher, noch später im Sinne des § 51 geistestrant. Der Sachverständige verbreitete sich dann über verschiedene Hypothesen. Der Fall Kürten ist in seinen Spielarten nicht so, daß er ein Grenzfall wäre. Ich glaube, daß Kürten sich die vielerlei Dinge, die ihn zum Grenzfall machen sollten, in den langen Strafjahren angelesen hat. Berteidiger: Wie fommt es, daß Kürten erst in diesem Alter zu seinen Taten tommt? Sachver günstig. Dann hat ihn auch seine Frau in Altenburg vor vielem bewahrt. Leicht straffällig war Kürten immer. Verteidiger: Wenn er gestört wurde, war er dann Herr seiner Sinne oder brach fein Segus zusammen? Sachverständiger: Jm normalen Verkehr ja. Es folgt als dritter Gutachter der Bonner Universitätsprofeffor
Das„ Ashl" der Lehrlinge in Brandenburg . Der Magistrat hat beschlossen, das Lehrlingsheim in Branden burg a. d. H., das sich seit etwa zehn Jahren in den Gebäuden des ehemaligen Asyls an der Potsdamer Chaussee 4 befindet, demnächst aufzulösen, da die baulichen Verhältnisse des Heims den modernen Anforderungen in feiner Weise mehr genügen, und der Bachtvertrag der Stadt mit Ende dieses Jahres abläuft. Es war ursprünglich beständiger: Zum Teil waren die äußeren Lebensumstände unabsichtigt worden, einen Neubau für dieses Lehrlingsheim in Brandenburg zu errichten. Die finanziellen Verhältnisse gestatten es aber nicht, diesen Plan auszuführen.
Der Magistrat beabsichtigt, das Lehrlingsheim in eine Abteilung des städtischen Waisenhauses, Berlin- Rummelsburg, zu verlegen. Die noch in Brandenburg in der Lehre befindlichen minderjährigen Lehrlinge sollen Gelegenheit erhalten, ihre Lehre zu beenden. Sie werden in Brandenburg selbst anderweitig untergebracht.
Der Ueberfall auf das Mietsbüro.
3wei weitere Täter feffgenommen.
tach wochenlangen Beobachtungen ist es Kriminalfommiffar Rebe und feinen Beamten jetzt gelungen, zwei weitere Täter des Bandenüberfalles auf das Mietbüro in den Cäciliengärten in Schöneberg feffzunehmen.
Wie fürzlich berichtet, wurden drei Beteiligte bereits ermittelt und festgenommen. Von den anderen drei Komplicen, die mit Maste und Revolver in das Büro eingedrungen waren und 20 000 m. erheutet hatten, fehlte jede Spur. Sämtliche Herbergen wurden ständig übermacht. In einem Quartier in der Tiedstraße am Stettiner Bahnhof stießen Kriminalbeamte gestern auf einen der Gesuchten, den 23jährigen Mag Kley. Die Festnahme erfolgte so überraschend, daß R. von seiner scharfgeladenen Waffe feinen Gebrauch machen fonnte. Fast zu gleicher Zeit konnte der fünfte im Bunde, der 29jährige Adolf Stolle, in Westend verhaftet werden, als er dort mit seinem Motorrad vor dem Hause seiner Freundin vorfuhr.
Bon der Kolonne fehlt nur noch der letzte, ein Franz Sternau, der vermutlich in seine Heimat nach Bayern geflüchtet ist. Nur ein fleiner Teil des erbeuteten Geldes fonnte wieder herbeigeschafft werden, der größte Teil ist von den Banditen in wenigen Tagen perjubelt worden.
Die Zehlendorfer Bant, Kommanditgesellschaft auf Attien, in der Spandauer Straße in Zehlendorf , deren Kundschaft sich hauptsächlich aus Geschäftsleuten, Restaurateuren, Handwerkern, Gewerbetreibenden, Beamten und Pensionären in Zehlendorf und den westlichen Vororten zusammensetzt und deren Leitung auch durchaus mittelständlerisch orientiert war, hat ihre Zahlungen eingestellt. Die Gesamtverbindlichkeiten werden auf über eine Million Reichsmart geschäßt. Die Aktiven sollen zum größten Teil aus Grundbesig und gastronomischen Betrieben( z. B. Schloß Schlachten see mit Tattersall) bestehen. Unter den Gläubigern befindet sich in erster Linie die Deutsche Landmannbank, deren Forderungen jedoch völlig gedeckt sind. Die Erregung in den von der Insolvenz der Bank betroffenen Kreisen ist ungeheuer, denn die Bant galt als gut fundiert, sicher und solid arbeitend.
Gerüchte über Schupoverhaffungen. Ein Berliner Nachmittagsblatt brachte gestern in großer Aufmachung die Nachricht von der angeblichen Festnahme mehrerer Schupobeamten wegen fommunistischer Umtriebe in den Polizeiunterkünften. Wie wir hierzu aus dem Berliner Polizeipräsidium erfahren, ist diese Nachricht unrichtig und es sind keinerlei Festnahmen erfolgt. Als vor einigen Wochen bei der Reichswehr in Fürstenwalde die fommunistische Propagandazentrale aufgedeckt wurde, sind unter dem beschlagnahmien Material auch die Adressen einiger Schupos gefunden worden. Die betreffenden Beamten sind auch vernommen worden. Es ist aber nicht bewiesen, daß sie sich im fommunistischen Sinne irgendwie betätigt haben.
Eingriff mit Betrug.
Wieder 218- Tod einer polnischen Schnitterin. Eine polnische Schnitterin fühlt sich guter Hoffnung. Sie macht davon Mitteilung dem Bater des zu erwartenden Rindes. Der be streitet die Baterschaft. Das junge Mädchen ist verzweifelt, es darf tein Kind haben. Wer nimmt eine Schnitterin in Arbeit mit einem Säugling an der Brust?!
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das Sexualproblem Kürfen eingehen soll, die Deffentlichkeit ausgeschlossen. Prof. Dr. Hübner betont, daß seine Aufgabe zweifacher Art gewesen sei, und zwar habe er sowohl ein Urteil über die psychiatrische als auch über die fegualpathologischen Fragen abzugeben. Er habe ebenso wie die beiden vorherigen Sachverständigen teine Bewußtlosigkeit und Geistesgestörtheit bei Kürten feststellen fönnen. Kürten ist Psychopath. Zwangshandlungen liegen bei ihm nicht vor. Psychiatrisch betrachtet lag auch bei den Taten teine gestörte Geistesverfassung vor, die den Schutz des§ 51 beanspruchen fönne. Der Sachverständige verbreitet sich dann über die sexualpathologische Seite, definiert ausführlich die sadistischen Formen, deren extremste Formung der Zustmord ist. Sehr wesentlich ist, was bei Rürten von außen hineingetragen wurde. Sein Sabismus ist in der Form nicht angeboren, sondern erworben. Die Dinge lassen, wenn sie noch so scheußlich find, nicht den Schluß zu, daß die strafrechtliche Berantwortung gefehlt hat. Bei Kürten find feine periodischen Schwanfungen des Geruallebens festzustellen. Er hatte viel Gelegenheit, seine grausame Komponente zu hegen, las blutrünſtige Bücher und
fam von Handlungen, die faum als normal zu bezeichnen sind, zu immer schlimmeren Taten bis zum Morde.
Die zwangsläufige Entwidlung des Triebes ist die aller Sadisten. Kürten hat seine Opfer so behandelt, daß man auf volle Ueberlegung auch daraus schließen fann. Nichts verriet eine geistige Verwirrung. zusammenfasseno sagt dann der Sachverständige, daß irgendein greifbares Moment zu einer Unzurechnungsfähigkeit nicht gefunden worden ist. Er glaubt, daß die Ueberlegung in allen Fällen, vielleicht bis auf den Fall Klein, vorhanden gewesen ist und daß Kürten also bei seinen ganzen Handlungen genügend flare Erwägungen zur Erreichung feiner Ziele hatte und diese auch ausführte, so daß die bekannte Reichsgerichtsentscheidung doch wohl auch in diesem Falle Anwendung finden muß. Nach längerer Diskussion mit dem Berteidiger, der glaubt, daß die reichsgerichtliche Ueberlegung" nicht gegeben sei, vertritt der Sachverständige mit Nachdrud die Auffassung, daß dies doch der Fall sei. Geringe Unterfchiede bei der Ausführung der Taten sprechen nicht dagegen.
Der Angeklagte folgt den Darstellungen des Sachverstän digen mit größter Aufmerksamkeit, und je mehr der Sachverständige zu dem Schluß kommt, daß Kürten voll verantwortlich ist und seine Taten planmäßig vorbereitet und durchgeführt hat, um so aufgeregter wird er. Er sigt mit hochrotem Kopf da und versucht, jedes Wort der Diskussion aufzufangen. Die Plädoyers beginnen heute vormittag.
nahme. Wie die Feststellungen ergeben haben, hatte P. im Bett eine Zigarre geraucht und war dabei eingeschlafen. Die Zigarre fiel auf den Fußboden und setzte einen Vorleger in Brand. Das Feuer glimmte meiter und ergriff. Kleidungsstüde, so daß das Zimmer bald völlig perqualmt war. Hausbewohner bemerkten das Unglück und alarmierten fofort die Behr. Diesem Umstand hat es Balm au danken, daß er vor dem Schlimmsten bewahrt blieb.
918011
Im Berliner Norden lebt die alleinstehende 55jährige N. Sie Meterhoher Schnee im Riesengebirge.
fristet durch Zimmervermieten ihr Leben. Vor Jahren hat sie eine Zeitlang alsweise Frau" einen Nebenverdienst gesucht und sich eines nicht geringen Zuspruchs erfreut. Im Jahre 1927 ereilte fie das Schicksal: sie wurde bestraft. Seitdem ließ fie ihre Finger von diefem gefährlichen Handwert. Da erhält fie eines Tages einen Brief von einem jungen Mädchen: ob sie ihn helfen lönne. Die Zimmer stehen leer, der Pflegefohn soll eingefegnet werden. Muß es denn unbedingt gleich schief gehen? Das junge Mädchen soll nur nach Berlin kommen. Die Briefschreiberin war die polnische Schnitterin. Sie entnimmt ihren geringen Ersparnissen 50 Mark und fährt nach Berlin . Kaum hat Frau N. mit dem Eingriff, begonnen, da merkt sie, daß bereits alles vor ihr erledigt worden ist. Die junge Schnitterin hat auf eigene Faust verschiedenes versucht, anscheinend mit Erfolg. Soll man ihr das sagen? Dann ist es aber nichts mit den 50 Mart! Die weise Frau schweigt und führt ihre überflüssigen Manipulationen zu Ende. Das junge Mädchen darf nach Hause fahren; auf Ort und Stelle soll sie sich sofort beim Arzt melden. Die Schnitterin reift heim, arbeitet noch einen Tag, dann geht es nicht mehr. Der Arzt stellt Blutvergiftung fest. Wenige Tage später ist die Patientin to t.
Der Sachverständige hält die Erklärung der angeklagten Frau N. für glaubhaft: es sei wohl möglich, daß bereits vor dem von ihr gemachten Eingriff alles erledigt gewesen sei. Die Scheinmanipulationen waren deshalb nicht mehr als eine versuchte Abtreibung. Wofür hatte sie dann aber das Geld genommen? Hatte fie nicht unter Vorspiegelung falscher Tatsachen sich einen Vermögensvorteil erworben? hat sie sich nicht des Betruges strafbar mögensvorteil erworben? Hat sie sich nicht des Betruges strafbar gemacht? Doch, sagt das Gericht. Es war ein Betrug. Und so sieht sich die 55jährige ganz unerwartet einer neuen Anklage gegenüber und wird verurteilt wegen versuchter Abtreibung zu einem Monat Gefängnis und wegen Betruges zu drei Monaten Gefängnis. Der Betrug, sagt die Urteilsbegründung, ist viel schlimmer zu werten als die versuchte Abtreibung. Gerade weil sich Frau N. in so großer Not befand, hätte sie Mitleid haben müssen mit dem armen Mädchen, das in ihrer Verzweiflung zu ihr fam,
und ihm nicht unnötigerweise die 50 Mart abnehmen dürfen. Angesichts dieser häßlichen Gesinnung könne auch auf die drei Monate wegen Betrugs teine Bewährungsfrist zugebilligt werden.
Die Feuerwehr wurde gestern abend gegen 21 ühr nach der Rennbahnstraße in Weißensee alarmiert, wo in der Wohnung des Dachdeckers Balm Feuer ausgebrochen war. Balm, der im Bett von dem Feuer überrascht worden war, fonnte von den Feuerwehrleuten noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Mit einer schweren Rauchvergiftung fand er im Weißenseer Krantenhaus Auf
Die Paßstraßen noch nicht befahrbar.
Hirschberg, 21. April.
Daß Ende April im Riefengebirge noch ausgesprochenes Winterwetter und gute Sportverhältnisse anzutreffen sind, gehört zu den größten Seltenheiten. Das ganze Riesen gebirge trägt noch das meiße Winterfleid. Auf dem Kamm beträgt die Schneehöhe durchschnittlich 1,50 Meter, aber auch Schneelagen von zwei bis drei Meter find feine Seltenheit. Ebenso sind die Schlittenbahnen noch von bester Beschaffenheit; sie reichen im Osten bis nach Brückenberg und Ober- Krummhübel und im Besten bis zur Josephinenhätte.. Kindesmord in der Laubenkolonie.
Reinickendorf ging seit einiger Zeit das Gerede, daß eine dort In der Laubenkolonie Hoffnungstal bei wohnende Frau M. ihr neugeborenes Kind getötet und die Leiche vergraben habe. Die Gerüchte tamen auch der Polizei zu Ohren und am Dienstagnachmittag gruben Beamte in dem Garten nach. Sie fanden in der Tat die Leiche und beschlagnahmten sie. Frau M., die vorläufig festgenommen wurde, gibt an, daß das Kind nach ihrer Scheidung tot aur Belt getommen lei; fie habe nur die Leiche vergraben. Durch die Sektion soll jetzt festgestellt werden, ob es sich in der Tat um einen Kindesmord oder mur um die Beseitigung einer Leiche handelt. Der Vorfall hat in der Kolonie erhebliches Aufsehen erregt. Der Hafe in der Großstadt.
Herrengasse, ein Hase auf und lief geradenwegs auf das LandBergangenen Sonnabend tauchte mitten in Wien , auf der haus zu, worin der Landtag und die Landesverwaltung von Niederösterreich ( ohne Wien ) untergebracht sind. Der Torwart nahm den Landesgenossen, der sofort die zuständige Behörde fand, in Gewahrsam und rief den Tierschutzverein an. Der Hase wurde in einem Auto weit außerhalb der Großstadt gefahren und dann ins Freie gefeßt.
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Mann ist Mann" in der Karl- Mary- Schule.
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Die Theatergruppe der Karl- Mart- Schule m Neukölln brachte Bert Brechts Mann ist Mann" in neuer Inszenierung. Die Aufführung verrät ein beachtliches Niveau. Man vergißt beinahe, daß man im Schülertheater sitzt und legt bei der Beurteilung Maßstäbe an, die im Rahmen der allgemeinen Theatertritit liegen. Eine ausgezeichnete Darstellung sichert den durchschlagenden Erfolg, und nachdem Galygay, der Mann, der nicht nein fagen fann, die Leichenrede auf sich selbst gehalten hat, bricht ein nicht endenwollender Beifallssturm aus.
Weisse Zähne: Odol- Zahnpasta