Beilage
Mittwoch, 13. Mai 1931
3. Pepper:
dbelio
Von den Berliner Hunden
Das ist ein Kapitel aus dem großen Roman Berlin . Es ist| sah man es an, daß sie aus dem Hinterhause waren. Es gab alte, ein bescheidenes Kapitel und es steht gewissermaßen im zweiten eingefleischte Junggesellen unter ihnen mit unausrottbaren AngeBande. In dem, von dem alle Leute sagen, er sei so furchtbar inter - wohnheiten und auch alte Jungfern, die mürrisch und launisch waren essant, und den keiner liest. Ich will dieses Kapitel schon seit zwei und an den jüngeren Hunden alles unanständig fanden. Jahren schreiben und habe schon allen meinen Freunden davon erzählt. Sie taten fast alle, als wären sie begeistert davon, aber es hat mich feiner mehr danach gefragt. Und jetzt ist mir endlich der Hund begegnet, den das Schicksal zum Anlaß für diese Geschichte bestimmt hat. Ich wußte, daß er mir einst zwischen die Beine laufen würde. Ich ahnte nur nicht, daß er das gleich mit solcher Heftigkeit tun würde.
Es kam ganz unerwartet. Ich war zur Abwechslung einmal ein harmloser Spaziergänger. Ich lief so, daß die Leute mir gleich anmerken mußten, daß ich bloß spazieren ging.. Ich trug ein sorgloses Gesicht und einen neuen Anzug und freute mich, wenn ein Schaufenster fam, in dem ich mich bespiegeln konnte. Ich hatte fo= zusagen Sanne im Herzen, wenn mir auch Geld in der Tasche lieber gewesen wäre. Und ich ließ mich vom Strom des Lebens treiben und war stolz, daß ich den richtigen Ausdruck für meinen dämmerigen Rundgang gefunden hatte. Die Anlagen maren grün und dem Schuße des Publikums empfohlen. Hunde waren an der Leine zu führen und für die öffentliche Ruhe und Ordnung war bestens gesorgt.
Ich betrachtete gerade die Sterne und freute mich über ihr Flimmern. Da fam mir plöglich das Gleichgewicht abhanden als hätte mir jemand einen Knüppel zwischen die Beine geworfen. Ich machte einen erschrockenen Luftsprung und nieste aus Angst. Ueberfall, Schlaganfall, Veitstanz? Was war denn eigentlich los? Als ich wieder gerade auf meinen Beinen stand und die Welt wieder ins Gleichgewicht fam, sah ich den Hund zurückkommen und verächt lich an mir vorübergehen. Ich bedauerte, teinen Spazierstock bei mir zu haben und hätte am liebsten das Ueberfall kommando alarmiert. Da segelte plötzlich etwas Großes, Schwarzes auf mich zu. Das war noch schlimmer als der Hund, das war sein
ist
Der Abend
Snätausgabe des vorwäre
seines Herrn. Und das Besondere an den Berliner Hunden ist, daß sie so zahlreich sind. Sie berlinern alle auf ihre eigene Art. Und fie gehören zu der geliebten Stadt, und ich würde sie alle sehr vermiffen, obgleich ich nur sehr wenig Berfiner Hunde persönlich kenne. Man muß nur einmal bedenken, wie vielen Menschen sie Freude bereiten, wie vielen alten Leuten sie die einzigen Gefährten und Kameraden sind! Sie haben ihre Schwächen und Lächerlichkeiten wie alles im Leben und manche fommen sogar auf den Hundefriedhof und kriegen ein Denkmal. Aber das ist eben bloß eine Sache des Geldes.
Das tann man an einem Abend alles auf der Straße erleben, wenn die Hunde ausgeführt werden. Und es ist auch in der Hundegesellschaft nicht anders mie bei uns. Oder viel mehr: unsere Klaffen- und Standesgliederung hat sich auf die Hunde übertragen, denn legten Endes bellt doch jeder Hund die Melodie| wird faum jemanden interessieren.
Und da Hunde überhaupt Lurus sind und Steuern fosten( alles, was Freude macht, ist Lurus und kostet Steuern!), so braucht sich ja niemand einen zu halten, wer keinen mag. Ich würde gern einen um mich haben, aber ich fann die Steuern nicht bezahlen. Doch das
Owan Heilbut:
Zwei Esel auf einer Bank
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So früh war es noch am Morgen, daß in den Anlagen nur das sonst nichts. Ich saß allein auf Pfeifen der Vögel zu hören war der Bank und hatte Muße, mich mit den Spazen vor meinen Füßen
bekanntzumachen.
Da kam ein Spaziergänger des Weges, beleibt und würdig und auf seinen dauerhaften Handstock gestützt. Er setzte sich direkt an meine Seite. Aus seinem Rock holte er die Zeitung vom vorigen Abend hervor, und faum hatte er zu lesen begonnen, als er schon in ein fettes Gelächter ausbrach.
,, Ha," schrie er ,,, haha." Und dabei schüttelte er den Kopf vor Vergnügen.
Nun ist es eine ärgerliche Sache, neben sich jemanden lachen zu hören, wenn man selber den Grund zu diesem Gelächter nicht kennt. Es gibt eine Gelegenheit, lustig zu sein, aber aus mangelnder Kenntnis tann man sie leider nicht wahrnehmen. Ich blickte also über seine Schulter und fand sogleich als den Grund seiner Heiterfeit eine Anekdote, die in der Tat merkwürdig war. Ein älterer Herr hatte sich über das Pfeifen eines sorglosen Passanten, der Jetzt ging es los. Gemeinheit, unverschämtheit, Roheit, den auf der Straße vor ihm ging, unmäßig erbost und einen Polizisten armen kleinen Hund so zu verlegen, daß er hinte, aber das sei eben um Berhaftung des Ruhe störers gebeten. die heutige Jugend, keine Ideale mehr, feinen Schliff. Es gab Ich wiegte den Kopf. Natürlich ist diese Anekdote erfunden einen Menschenauflauf und ich fürchtete, man werde mich lynchen. fagte ich zu mir selbst in der Wirklichkeit geschieht so etwas Erbittert schlug ich mich seitwärts in die Büsche und dachte über natürlich nicht. Immerhin, die Geschichte ist lustig...
Frauchen.
die Ungerechtigkeit im Leben nach. Auf dem Heimweg achtete ich seit langem wieder einmal auf die verschiedenen Hundetypen, die mir begegneten. Da gab es stolze und selbstbewußte, denen man aus dem Wege gehen mußte und die einen anschauten, als ob man fie grüßen müßte. Und andere, die von der eigenen Unzulänglichteit so überzeugt waren, daß fie den Schwanz dauernd eingeflemmt hielten und aussahen als bäten sie das Schicksal wegen ihres Da seins um Verzeihung. Manchen sah man es schon von weitem an, daß Herrchen ein Amtsrichter oder ein Magistrats= beamter war, und andere sahen wieder aus als ob Adolf Hitler bei ihnen Pate gewesen wäre. Die heißen Edelgard von der Linden oder so ähnlich und hatten einen Stammbaum, den man zurüd bis zur Arche Noah verfolgen konnte. Aber das wurde nermieden, weil ein rassereiner Hund einfach nicht jüdischer Abftammung fein fann.
Am zahlreichsten waren die Sprößlinge der freien Liebe. Sie hießen Waldmann, Rolf und Bonzo. Manche trugen eine roja Schleife( und im Winter Bauchbinden), und wenn sie sich an der Ede trafen, taten sie erst das, was alle Hunde tun, und dann sprachen sie über Goethe und die Kunst. Unter ihnen gab es würdige ältere Damen und Herren. Sie waren unglaublich fett und hatten meistens Asthma, und sie feuchten und stöhnten bei jedem Schritt. Vielen
Henning Duderstadt:
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Herbert Reinhold:
Und weil ich bei der Lektüre vergnügt und munter geworden war, pfiff ich eine frische Melodie. Mein Nachbar sah mich an.
Es war ein Rud durch ihn gegangen. Ruhe!" schrie er.
Ich war ganz still.
Aber dann ärgerte ich mich doch und sagte: ,, Die Bögel pfeifen doch auch und begann wieder zu pfeifen.
Mein Nachbar stand auf und hob seinen Stod.
Auch ich erhob mich.
Wir fahen uns an.
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Noch einen Pfiff!" sagte er.
,, Das sollen Sie wagen.." sagte ich.
"
, Grüner Efel!" schrie er mich an.
,, Dasselbe in grau!" gab ich zur Antwort.
Aber wie er da fassungslos vor mir stand und mit dem Stoc nur noch zittern konnte, da tat er mir leid, herzlich leid. Ich fehrte
mich um und ging fort. Fern hinter mir grollte es weiter. Er hatte selber über den anderen gelacht, hatte ihn ausgelacht, weil er sich über einen fröhlichen, pfeifenden Menschen erbost hatte. Und nun Er selber... War er denn anders? Hatte er sich nicht genau so benommen wie jener? Können Sie die Menschen begreifen? Ich nicht.
Die Männer am Dendelschäler
Das ist der gierige Rachen einer Zellulosefabrik: die Holz-| stöhnen. Holz, Holz und immer wieder Holz, in Meterknüppeln, pußerei. Da wird das zur Zellulofeherstellung benötigte Holz wird auf Transportrollen geworfen. Staub erfüllt die Luft. Der für den langwierigen Verarbeitungsprozeß vorbereitet. Da wird es Boden dröhnt. rindenrein geschält, gereinigt, in fleinste Teilchen zerhackt und von lästigen. Aststücken saubergesiebt, ehe es von Elevatoren in große Silos gebracht wird, um von da in riesige Kocher zu fallen, wo es zu Brei gefocht wird.
Die Holzputzerei ist eine lärmende Borhalle zum stillen Raum der gigantischen Koch er. Da frachen die Transmissionen. Riemen schlagen hart. Mächtige Schwungräder freischen., Rollentransporte knarren. Loren sausen quietschend über Drehscheiben. Fallbeile zischen in äftige Knüppel. Scharfe Meffer gefräßiger Hackmaschinen speien Funken. Holzstücke poltern dumpf auf Schüttbahnen. Becher der Elevatoren raffeln. Kettenglieder ächzen. Siebtrommeln
Wenn die Toten erwachen
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,, Die Beite Welt", illuftrierte Sonntagsbeilage des Hugen-| heute, mit der Residenz in Koburg , 3arin und 3ar. Aber selbst bergschen ,, Lokal- Anzeigers". Man blättert. Der Klub der Kafteenfreunde tagt."„ Eine Ziege als Amme."" Die Wollhandfrabbe in ben märkischen Gewässern." Und plötzlich stußt man. Bild von einer Art Schloßhof, 50 Menschen darauf, alle mit einer Num mer versehen, ein Namenverzeichnis darunter, Uniformen der Vergangenheit, an die man sich kaum noch erinnert, Titel, stolze hoch fürstliche Titel, die man taum noch fennt, und als Unterschrift: „ Hochzeit des Erbprinzen von Hohenlohe Langen burg mit Brinzessin Margarita von Griechen
land".
Richtig, ja, vor dem Kriege, da füllten solche Bilder ganze Seiten in der Boche", da gab es in Zeitschriften, die auf gutes Publitum" Wert legten, eine besondere Rubrik Aus der Hofgesellschaft", da blickte durch diese Aufnahmen der Bürger zu denen empor, die auf den Höhen der Menschheit thronten, und zu meist war so eine Hochzeit ein Stück dessen, was man damals hohe Politik nannte.
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Heute?
Die Braut? Prinzessin von Griechenland !" Wie war doch das? Richtig! 1862 Dynastie Wittelsbach verjagt, 1924 Dynastie Glücksburg verjagt, seitdem Republik ( Hellenifi Dimokratia)!
Der Bräutigam? Ein Hohenlohe war einmal Wilhelms Reichskanzler, und ein anderer war einmal Regent, um 1900 her um, im Herzogtum Sachsen- Koburg- Gotha , als ein unmündiger eng lischer. Prinz durch Erbanfall deutscher Bundesfürst wurde. Aber noch vor 130 Jahren waren die Hohenlohes tatsächlich Souveräne: Erst 1803, nach dem Frieden von Luneville , der Frankreich das linke Rheinufer überließ, löschte der erste Konsul der französischen Republit, Bonaparte , mit Unterstügung der ihm verbündeten Hohenzollern und Wittelsbacher etliche Kleinfürstentümer aus, und 1806, als Kaiser Napoleon , liquidierte er durch die Rheinbundakte die Hohenloheschen Fürstentümer in Franken, um seine deutschen Freunde, die von ihm frisch gebackenen Könige von Bayern und Württemberg , beschenken zu tören.
Die Hochzeitsgäste? Nummer 9: Großfürstin Kyrill Haus Romanow, Zar Nikolai II. , 1917 gestürzt! Und, lächerliche Komödie, die Großfürstin und ihr Mann nennen sich
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Mittendrin in diesem Herenkessel stehen breit und wuchtig die Schälmaschinen, alte und neueste; Maschinen, die den fichtenen Rollen unbarmherzig alle Rinde nehmen; grau, schmugig und riffig tommen auf Rollbahnen die Knüppel, bis sie, von ineinandergreifenden Kranzrädern gerollt, unter rotierende Messer geraten, deren Druck durch einen Pendel von außen her geregelt wird. Weiß, sauber und glatt poltern die Hölzer auf Schüttbahnen weiter zur Hacmaschine. Und jedesmal, wenn sich ein auf den Kranzrädern drehender Knüppel den Messern unterschiebt, bebt das Fundament. Stündlich und täglich, wochen- und monatelang. Nur zum Messerauswechseln bleibt das Ungetüm Maschine für Minuten stehen.
An diesen Schälern stehen Männer, leicht gefleidet, voller Holzstaub. Vom Schichtbeginn bis zum Schichtschluß find fie Gefangene der Maschinen. Sie sind verantwortlich, daß die zu zerhackenden Knüppel rein und sauber die Schäler verlassen; denn Rinde und Schmutz gefährden den Kochprozeß und vernichten eine Ummenge geleisteter Arbeit. Darüber hinaus tragen sie die Verantwortung für den Prozentjazz des Schälverlustes. Nur Rinde ist zu schälen. Weiter nichts. Kein Span Holz. Diese Männer sind für die Maschinen da und die Maschinen sind für sie da. Ihre Kraft fchmilzt mit der maschinellen zusammen. Nur vereint tönnen sie schaffen. Eines allein ist nichts.
Hugenberg- Scherl wagt diesen Titel nicht anzuführen. Nummer 43: Prinz Friedrich von Schleswig- Holstein ". 43: Bring Friedrich von Schleswig- Holstein "." Seltsam, feltsam, diese Mythen", heißt es in Hauptmarns Weißem Heiland", feltfam auch dieses mythisch anmutende Stüd europäischer Fürstengeschichte! Als Friedrich VII ., König von Dänemart, als Herzog von Holstein deutscher Bundesfürst ebenso wie der König von Holland und So schaffen die Männer am Pendelschäler: Blick über die 1837 der König von England, 1863 starb, proklamierte sich ein Maschinenanlage. Augen zur Transmission. Hebeldruck an der Prinz Friedrich von Schleswig- Holstein , Großonfel vielleicht des Förderrolle. Schrei nach Holz. Griff nach dem Anlasser. Knüppel Hochzeitsgastes, als Herzog von Holstein auf Grund der erblichen auf die Kranzräder. Drehen am Handrad zur Bendelregulierung Legitimität. Bismard pfiff darauf, machte die Revolution von für den Messerdruck. Regeln. Berstärken. Nachlassen. Handrad oben und schlug über Gastein und Königgräz Schleswig- Holstein zu drehen zur Messerloderung. Holz abgeben. Bieber Blick auf die Preußen. Blut und Eisen herrschten, Macht ging über angestamm Maschinenanlage. Neues Beginnen. Zwischendrein Griff nach störs drehen zur Mefferlockerung. Holz abgeben. Wieder Blick auf die tes Fürstenrecht" Hochzeitsgast Nummer 25: Erbgroßherzog von Heffen", Hochzeitsgast Nummer 18: ,, Markgraf Berthold von Baden ", rischem Knüppel. Loren abladen. Holz ausmessen. Eintragen ins hochzeitsgaft Nummer 39: Erbprinz Reuß"! Der Novembersturm Arbeitsbuch. Worte mit dem Meister. Schälfontrolle abwarten. 1918 hat diese Dynastien hinweggefegt. Hochzeitsgaft Nummer 38: Aerger. 3ant. Gefahr. Rizel im Kehlkopf. Augen voll Dred. Schimpfen. Prinzessin René von Bourbon". Bourbon? Bp regierte das einst? Stöhnen. Müdigkeit. Qual. Aber: Aufpassen! Die Kocher verlangen In Frankreich . 1830 und 1848 perjagt, in Parma , 1859 verjagt, im Schaffen! Raummeter um Raummeter! Königreiche Beider Sizilien, 1860 verjagt, in Spanien , 1931 verjagt! Holz! Geschäftes Holz! Ohne Holz teine Zellulose! Und das vier
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So vergeht der Ruhm der Welt. Einst historische Personen von Weltgewicht, heute nur noch Nummern ohne Bedeutung für Hugenbergs Spießbürger- Beiblatt! Mehr als vierzig Menschen mit fürstlichen und hochfürstlichen Namen und unter ihnen ganze drei, die in diesen Tagen noch regierenden Geschlechtern zugehören! Die eine, Hochzeitsgaft Nummer 8, die Königinmutter von Ru mänien , die nicht nur wegen ihrer früheren Schönheit Maria die Liebreizende genannt ward, und die andere, Hochzeitsgaft Nummer 3, die Kronprinzessin von Schweden , die in das ursprünglich jafobi nische, aus der großen Revolution hervorgegangene Haus Berna dotte einheiratete, das sich nur deshalb hält, weil es, wie alle Dynastien des Nordens, streng demokratisch regieren muß. In Stock holm, Kopenhagen und Oslo find Anfäge zum Wilhelminismus - man hat sie erlebt! undurchführbar. Und wer ist der dritte noch heute Regierende? Der einzige Mensch, der in dieser illustren Gefellschaft einen sogenannten bürgerlichen Namen trägt: Hochzeitsgaft Nummer 46: Serr August Thyssen "....
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Stunden lang....
Bendelschäler sind moderne Maschinen. Die Arbeit ist nicht
mehr so anstrengend wie ehemals. Trotzdem: aufatmen. Bause, furze Pause. Wieder vier Stunden. Endlich Schichtschluß, wenn der Ablöser da ist. Baden. Heimweg. Gott sei Dank!
So sind die Männer von den Pendelschälern: starffnochig, zäh, mit breiten Fäusten. Die Züge sind hart. Die Haut ist rissig und runzelig vom vielen Staub. Sie blinzeln nervös. Der Gang ist schwer, schleppend. Weit kommen sie her zur Fabrit. Bom Lande. Harte Arbeit sind sie gewohnt, Landarbeit war schwer. Noch würden sie mit der Erde, mit dem Acer fämpfen, aber die Maschine hat sie zu den Maschinen in den Fabriken getrieben. Die Bellstoffindustrie, wasser- und waldgebunden, wurde ihnen Schaffens. play. Ihr gesellschaftliches und darum auch ihr politisches Denken und Handeln ist das der Landbewohner geblieben, und nur langsam formt sie die Fabrit um