Heimarbeiter und Notverordnung.
Sollen die Hungernden die Opfer sein?
Eine besondere Grausamkeit der Notverordnung liegt in dem
Versuch, die Heimarbeiter aus der Arbeitslosen versicherung zu verdrängen. Wird diese Absicht durchgeführt, dann bedeutet das für die Aermsten der Arbeiter eine geradezu ungeheuerliche Härte; denn das Heimarbeiterelend hat in diesen Tagen der allgemeinen Not wahrhaftig nichts von seiner Schauerlichkeit verloren.
Die freien Gewerkschaften lassen zurzeit in den wichtigsten
Heimarbeiterbezirken neue Besichtigungen und Beobachtungen durch. führen, um die Arbeits- und Unterstützungsverhältnisse an Ort noch einmal genau nachzuprüfen. Die Elendsbilder, die bei dieser Nachprüfung sichtbar wurden, sind erschütternd. Erschredende Armut tritt überall zum Vorschein. Die Unterernährung ist etwas Selbstverständliches. Sie ist so schlimm, daß z. B. die aus den thüringischen Heim arbeitergebieten zu einem Erholungsurlaub
in die Sommerfrische verschickten Heimarbeiterkinder nicht imftande waren, das ihnen vorgesehte beffere Effen zu genießen, weil der Magen so geschwächt war, daß er eine fräftigere Kost nicht mehr bewältigen fonnte. Fleisch gibt es in der Heimarbeiter familie so gut wie gar nicht. Die Arbeitszeit ist durch schnittlich 14 bis 16 Stunden. Die Entlohnung fürchterlich. So erzielt z. B. eine Heimarbeiterfamilie in Lauscha ( Thüringen ), die Christbaumschmud verfertigt, und aus fünf Köpfen besteht, bei Beschäftigung des Vaters, der Mutter und eines Kindes im Monat netto 25 Mart Cohn.
Ein Qualitätsarbeiter unter den Mastenmachern, d. h. ein Heimarbeiter, der Mastenaugen herstellt, erhält für die Verfertigung eines Auges, wozu er eine halbe Stunde braucht, einfchließlich Materialien 30 bis 50 Pf.
Eine Herausnahme der Heimarbeiter aus der Arbeitslosenversicherung wäre nichts anderes als eine Brutalität. Schon die letzte Berordnung des Verwaltungsrats vom Oktober vorigen Jahres, wonach Heimarbeiterfamilien mit mindestens drei Familienangehörigen oder zwei familienfremden Hilfskräften aus der Ber
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Feierschicht bei der BVG.
Protest der Funktionäre.
Die Direktion der BBG. hat mit Wirkung ab 1. Juft für das Fahrpersonal der Straßenbahn und mit Wirkung ab 16. Juli für das Fahrpersonal im Omnibus und 11- Bahnbetrieb die Einlegung einer Feierschicht im Monat angeordnet. Sie
sicherung ausschieden, war eine sehr schmerzliche Härte; denn es liegt begründet diese Maßnahme mit notwendigen Ersparnissen und
ja auf der Hand, daß
einem angeblichen Ueberfluß an Arbeitskräften. Der durch diese Feierschicht eintretende Lohnausfall beträgt 4 Proz
eine Heimarbeiterfamilie sich nur über Wasser halten kann, wenn möglichst viel Familienangehörige mitarbeiten. Gestern nahm eine Konferenz der freigemertschaftlichen FunkSchwarzarbeit fommt natürlich vor, und was nicht sein tionäre des Fahrpersonals der BBG. zu dieser Anordnung der Direktion Stellung. Die Funktionäre mißbilligten darf, darf und soll nicht sein. Allein, wo wird nicht gesündigt und diese Maßnahme, die nicht im Einvernehmen mit den wo wäre die Schwarzarbeitersünde verzeihlicher als bei den armen Gewerkschaften erfolgt ist. Sie gaben auch ihrer Verwunderung Teufeln der Heimindustrie? Wenn aber schon unbedingt Vorsorge darüber Ausdruck, daß bei den Lohnverhandlungen im Mai dieses getroffen werden soll, damit ja nicht einer der am Hungertuch nagen- Jahres das Angebot der Gewerkschaften auf Arbeitszeit. den arbeitslosen Heimarbeiter ein paar Groschen zuviel erhält, verkürzung von der BVG. abgelehnt wurde, während braucht man doch nicht gleich das Kind mit dem Bade auszuschütten, sie jetzt, nachdem ein Lohnabbau von 6 Proz. durchgeführt worden dann läßt sich immer noch durch eine geeignete Kontrolle Abhilfe schaffen, vielleicht durch die Einführung von Arbeitsbüchern oder ist, von sich aus eine Arbeitszeitverkürzung und damit einen durch die Festlegung einer Pflicht des Arbeitgebers, alle Aufträge weiteren Lohnabbau vornimmt.
über die Arbeitsämter zu erteilen.
Die Heimarbeitergemeinden wehren sich verzweifelt gegen die Absicht, die Heimarbeiter aus der Versicherungspflicht herauszunehmen. Sie finden dabei auch die Unterstützung der Handwerkskammern. Beide, Gemeinden und Handwerks tammern, fordern mit allem Nachdrud, daß die Versicherungspflicht bestehen bleiben muß. Nur die Industrie- und Handels tammer ist dagegen. Für sie ist anscheinend die Parole der Arbeit. gebervereinigung maßgebend.
Die Gemeinden fämpfen um ihre eigene Eriffenz
mit ihrem Kampf um die Erhaltung der Arbeitslosenunterstützung für die Heimarbeiter. Denn die Gemeinden sind rettungslos dem völligen Bankrott ausgeliefert, wenn die ganze Wucht der Arbeitslosigkeit in der Heimindustrie auf sie fällt. Schon jetzt leben fie ja vielfach nur von Vorschüssen auf fünftige Ansprüche.
Das Mindeste, was man schon jetzt erwarten darf, ist zunächst eine Ausdehnung der Uebergangszeit für die Hausgewerbetreibenden und Heimarbeiter auf ein Jahr, ähnlich wie für die unſtändig Beschäftigten durch die Novelle vom 12. Oftober 1929 eine Uebergangszeit von einem Jahr bis zur Regelung durch den Verwaltungsrat vorgesehen wurde.
Vernunft wird unfinn, Wohltat Plage. einer plöglich entstandenen Begeisterung der Landarbeiter für die
Annahme von Aushilfen wird zur Zeit bestraft! In der Arbeitslosenversicherung wird zurzeit die Annahme einer furzfristigen Arbeit( Aushilfe) mit Berhängung einer Wartezeit bestraft! Der abgeänderte Wartezeitparagraph Tautet jetzt in seinem dritten Abschnitt: Hat die letzte Beschäftigung des Arbeitslosen vor der Arbeitslosmeldung weniger als sechs zusammenhängende Wochen gedauert, so vertürzt sich die Wartezeit um so viele Wartetage, wie der Arbeitslose seit der ersten Arbeitslosmeldung, die auf den Erwerb der Anwartschaft folgte, bereits zurüdgelegt hat."
Da alle diejenigen, die vor dem 29. Juni in den Genuß der Arbeitslosenunterstügung gefommen sind, nur die damals por= geschriebene Bartezeit, also eine fürzere als die heute vorgeschriebene aurückgelegt haben, so müssen sie alle bei Annahme einer Beschäfti. gung unter 6 Wochen noch soviel Bartetage durchmachen, wie die Notverordnung die Wartezeiten erhöht hat. Das ist je nach dem Familienstand noch 4 oder 7 Tage. Als Anreiz zur Aushilfsarbeit fällt sonst die Wartezeit fort.
Ein Fall aus der Praxis. Ein verheirateter Arbeitsloser mit mehr als 4 Familienangehörigen wurde am 4. Mai 1931 arbeitslos. Er stellte am 5. Mai den Antrag auf Unterstützung und hatte nach damaligem Recht nur 3. Wartetage. Die Unterstützung lief also ab 8. Mai. Wenn dieser Arbeitslose jetzt eine Aushilfstätigkeit unter 6 Wochen annimmt, also z. B. nur für 4 Tage, so muß er nach neuer Antragstellung nochmals 4 Wartetage durchmachen, weil durch die letzte Notverordnung die Bartezeit für Arbeitslose mit 4 und mehr Familienangehörigen von 3 Tagen auf 7 Tage erhöht morden ist.
Es wäre wünschenswert, wenn der Präsident der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung schnellstens durch einen Erlaß zu der Frage Stellung nimmt, in dem er die rechtmäßig abgegoltenen Wartezeiten nach altem Recht den Wartezeiten nach neuem Recht gleich stellt.
Notstandsarbeiten in Preußen.
In Preußen sind vom Januar bis März dieses Jahres bei Rotstandsarbeiten, die aus Landesmitteln verstärkt geförbert wurden, von Arbeitslosen insgesamt 553 995 Tagewerke geleistet worden. Beschäftigt waren im Januar 10 425 Arbeitslose, im Februar 9879 und im März 15 589. Auf Meliorationen entfielen 55 700 Tagemerte, auf Straßenbau 276 943, Kraftgewinnungs anlagen 34 641, sonstige Tiefbauten 159 052, Baustoffherstellung und Herrichtungen von Siedlungsgelände 23 327 und auf Anlage von Sport und Erholungsplägen 4332.
Parolen der Kommunisten ist. Auch die mitteldeutschen Landarbeiter den fen nicht daran, in den Kommunisten ihre Interessenvertreter zu sehen. Das bewies besonders deutlich die große Landarbeitertundgebung, die der Deutsche Landarbeiter- Berband vor einigen Tagen in Halle veranstaltet hat. Sie war von mehr als 4000 Landarbeitern besucht und es wurde dort einstimmig eine Entschließung angenommen, die das Verhalten der Kommunisten und der RGD. auf das Schärfste verurteilt und zum Ausdruck bringt, daß nur die festgefügte Einheit und Geschlossenheit in den politischen und gewerkschaftlichen Organisationen der deutschen Arbeiterklasse, der Sozialdemokratischen Partei Deutsch lands und den freien Gewerkschaften Garantie dafür bieten, daß alle Angriffe auf die errungenen Pofitionen abgeschlagen werden und die Arbeiterklasse ihr Ziel, von den Fessein des Kapitalismus befreit zu werden, erreicht.
Die Landarbeiterstreits in der mitteldeutschen Landwirtschaft find fast durchweg das Wert fommunistischer arbeitsloser Industriearbeiter. In Günthermig fanden sich beispielsweise 60 bis 70 von ihnen aus Delitzsch und Leipzig eigens zu dem Zweck ein, die Landarbeiter zum Streit aufzufordern. Die Landarbeiter verhielten sich ablehnend. Darauf wurden sie derartig start bedroht, daß sie es vorzogen, die Arbeit einzustellen. Das Vieh ist jedoch gefüttert worden. In dem Nachbarort Bro= dau ist es ähnlich gewesen. In zwei Betrieben wurde die Arbeit jedoch in dem Augenblid wiederaufgenommen, als sich die Landjäger zeigten. In den anderen Betrieben erfolgte die Arbeitsaufnahme innerhalb 24 bis 48 Stunden.
Bon dem Bestehen einer Gefahr für die Einbringung der Ernte fann feine Rede sein. Die neueste fommunistische Aktion wird in menigen Tagen mit demselben fläglichen Mißerfolg enden, wie alle anderen fommunistischen Aktionen vorher.
Arbeitszeitfürzung ohne Lohnausgleich. Aber auch feine Lohnfürzung.
Am Dienstag wurde für den linksrheinischen Braunkohlenbergbau folgende freie Bereinbarung abgefchloffen: 26 1. September Herabsehung der Schichtzeit von 9 auf 8 Stunden, der Arbeitszeit von 8% auf 8 Stunden ohne Lohnausgleich. Dort wo der Betrieb es erlaubt und die Möglichkeit gegeben ist, kann mit Einwilligung des Betriebsrats auch die Schichtzeit auf 8 Stunden herabgefeht werden. Der bisherige Cohn bleibt bis zum 15. Oktober bestehen. In der Zeit vom 1. bis 15. Oktober soll über den Cohn erneut verhandelt werden. Damit wäre also der von den Unternehmern geplante zehnprozentige Cohnabbau zunächst abgewehrt.
Die RGO. hat Pech.
An größeren Notstandsarbeiten, für die ein Förderungsbetrag von mehr als 100 000 Mart Landesmittel zugesichert war, find in der Berichtszeit neu in Angriff genommen worden: im Regie. rungsbezirf Königsberg i. Pr.: Steinbahnverbreiterungen bei 210 Kilometer Provinzialstraße, im Regierungsbezirf Bei den Betriebsratswahlen im Bezirksamt Neukölln. Lüneburg : Kanal- und Straßenbauten in Uelzen sowie Umbau und Berbreiterung von Provinzialchausseen, im Regierungs - Zur Betriebsratswahl hatte die RGD. auch im Bezirksamt bezirk Osnabrück : Umbau und Verbreiterung von Provinziale ukölln eine zweite Liste eingereicht. Sie hatte aber Bech: bei chausseen und im Regierungsbezirk Wiesbaden: Bau den Arbeitern erhielt sie nur 331 Stimmen und 4 Mandate, die Liste 1 der Umgehungsstraße Hattersheim- Gr. Höchst a. M.
Bergebliche Bemühungen.
Landarbeiter lehnen kommunistische Erntestreifhetze.ab. Bom Deutschen Landarbeiter Verband wird uns geschrieben:
Die Deutsche Tageszeitung" berichtet in Nr. 333, daß in den letzten Tagen infolge der wüsten Hege der Kommu nisten auf verschiedenen Gütern im Kreise Delitzsch die Landarbeiter die Arbeit niedergelegt hätten, meil ihnen vorgeredet wurde, die Gutsbefizer könnten die Löhne nicht mehr zahlen. Zur Zeit werde auf dem Rittergut Günther mit sowie bei mehreren Gutsbesitzern in Brodau gestreift. Auf den einzelnen Rittergütern seien zum Schuße der Arbeitswilligen Landjäger verteilt
morden.
Dazu ist zu sagen, daß es in der mitteldeutschen Landwirtschaft in den letzten Tagen in der Tat vereinzelt zu Landarbeiterstreits gekommen ist. Falsch ist indessen, anzunehmen, daß das die Folge
der freien Gewerkschaften aber 621 Stimmen und 7 Man= date, was eine Steigerung des prozentualen Anteils der Stimmen von rund 58 Prozent im Jahre 1930 auf rund 64 Prozent im Jahre 1931 bedeutet. Bei den Angestellten war ihr Bech noch größer. Sie erhielt hier nur 26 Stimmen und, wie im Vorjahr, fein Mandat, die Liste 1 dagegen 268 Stimmen und 8 Mandate.
Dieses Ergebnis ließ der RGO. teine Ruhe. Sie suchte nach Einspruchsgründen. Es wurden welche gefunden, und zwar: drei Wähler waren trog Einspruchs nicht nachgetragen worden, die Saisonarbeiter waren größtenteils nicht eingetragen. Auch die Wohlfahrtserwerbslosen mußten auf Geheiß der RGD. gegen die Wahl Einspruch einlegen.
Beide Verhandlungen fanden vor dem Arbeitsgericht statt. Troz Rechtsbelehrung bestand der Vertreter der Wohlfahrtserwerbs lofen auf seinen Antrag und wurde abgewiesen. Eine noch schlimmere Abfuhr erlitt der Antragsteller Rüdiger, der feinen Antrag zurücknehmen mußte.
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Das ist die Arbeit der RGD. Erst werden die Arbeiter wild gemacht und dann noch falsch beraten und im Stich gelassen. Keine Ahnung von Prot, teinen Schimmer vom Arbeitsrecht.
Kampfesmethoden der RGO.
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Kommunist wegen Körperverletzung verurteilt. In der Affumulatoren- und Elementefabrit Bumte in der Chausseestraße brach vor wenigen Tagen ein wilder Streit aus. Bier Schlossern wurden ihre übertariflichen Löhne gekürzt. In einer von der RGO.- einberufenen denn dieser gehörten die Schlosser an Belegschaftsversammlung wurde ohne vorhergehende Ab. stimmung beschlossen", in einen Sympathiestreif einzutreten, obgleich die RGD. genau wissen mußte, daß die Arbeiterinnen nicht organisiert sind und somit der Lohntampf ergebnislos verlaufen würde. 120 Arbeiterinnen folgten der Parole der RGD., 80 erschienen im Betrieb und verrichteten wie üblich ihre Arbeit. Was tat nun die RGO., um die Arbeitswilligen zur Niederlegung der Arbeit zu zwingen? Sie dachte gar nicht daran, fie erma von der Notwendigkeit des Lohntampfes zu überzeugen. Sie griff zu anderen ,, Argumenten": fie schickte eine Horde junger Burschen aus, Arbeitslose, die mit dem Betrieb nichts zu tun hatten. Und als die Arbeiterinnen am Abend den Betrieb verließen, wurden zehn Don ihnen in der Linienstraße überfallen und geschlagen. Als das Ueberfallkommando erschien, waren die RGD.- Rowdies bereits geflüchtet; nur einer fonnte verhaftet werden.
Er hatte sich vor dem Schnellgericht megen Rörperverlegung zu verantworten. Es war ein junger, arbeitsloser Schuhmacher, seit vierzehn Tagen Mitglied der KPD . Er bestritt, sich an dem lleberfall beteiligt zu haben, behauptete ,,, ganz zufällig" des Beges gekommen zu sein. Er wurde aber von den Zeuginnen sowohl an dem Aussehen, als auch an der Kleidung wiedererkannt. Der Staatsanwalt beantragte drei Monate Gefängnis. Das Gericht verurteilte den jungen Menschen zu einem Monat, billigte ihm eine Bewährungsfrist zu und entließ ihn aus der Haft. Der Bursche, der einen ziemlich blöden Eindruck machte, mag tatsächlich unter dem Einfluß seiner ,, bewußteren" Kollegen in die Angelegenheit hineingeschliddert sein. Die Verantwortung für derartige Kampfesmethoden gegen mehrlose Frauen fällt aber auf die KPD . zurück. Die Arbeiterinnen, die gestreift haben, sind entlassen und arbeitslos. Von der RGO. erhalten sie gewiß feine Unterstügung.
In Sevilla und der ganzen Provinz ist der Generalftreif ausgebrochen.
Innenminister Maura erflärte ironisch, daß die Pläne der Streifenden die Abschaffung der Autorität, Erſtürmung der Kasernen, Auflösung der Zivilgarde und Hinrichtung der Minister seien.
Die Aussperrung in der dänischen Schuhinduftrie ist nach dreimonatiger Dauer beendet. 4000 Arbeiter nehmen am Donnerstag die Arbeit wieder auf. Die neuen Bereinbarungen fehen eine 2phnfentung bis zu 8 Prozent vor.
Berband der Maler, Ladierer, Anstreicher ufm., Filiale Berlin . Freitag, 19% Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engelufer 24-25, Saal 4, Mitgliederversammlung. Tagesordnung: 1. Berichterstattung vom Berbandstag. 2. Diskussion und Verschiedenes. In Anbetracht der Wichtig teit der Tagesordrang ist das Erscheinen sämtlicher Kollegen unbedingt erforderlich. Berbandsbuch legitimiert. Ohne Verbandsbuch kein Zutritt. Der Vorstand. J. A.: Schiemann.
Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger . Heute, Mittwoch, 15 Uhr, im Gartensaal des Zoologischen Gartens( Eingang Budapester Straße, AdlerPortal), Genossenschaftsversammlung. Zutritt haben alle Bühnenangehörigen, welche in den legten 5 Jahren der Genossenschaft Deutscher Bühnen- Angehörigen angehört haben oder ihr noch angehören( mit Ausnahme der Ausgeschlossenen). Gintrittskarten für Bühnenangehörige, die nicht im Besige eines gültigen Genossenschaftsausweises find, können im Hauſe der Genossenschaft, Keithstr. 11, von 10 Uhr ab im Mitgliederbüro, Zimmer 11, in Empfang genommen werden.
Freie Gewerkschafts- Jugend Berlin
Heute, 19% Uhr, tagen die Gruppen: Baumschulen weg: Jugendheim Baumschulen weg, Ernststr. 16. Spielabend in der Königsheide. Weißensee: Gruppenheim Weißenfee, Bartstr. 36. Zuftigar Abend. Humboldt: Jugendheim Graun. Ede Sorgingstraße. Nationalsozialismus . Norbring: Schule Sonnenburger Str. 20. Im Grünen. Tegel : Jugendheim Tegel, Schöneberger Str. 4( erst um 20 Uhr). Wir diskutieren über den Bartel. tag. Südwesten: Jugendheim Nordstr. 11( Fabrikgebäude). Literarischer Abend: Jack London und Traven. Flughafen: Gruppenheim Flughafenftr. 68 ( U- Bahnhof Boddinstraße). Renkölln: Jugendheim Neukölln, Bergstr. 29( Hof). Die Frau im Berufsleben. Spandau : Jugendheim Lindenufer 1. Alfred Gutheit: Lustiges und Heiteres. Schöneberg : Sauptftr. 15( Gartenhaus). Soziales Wandern. Gesamtverband: Baden in der Volksbadeanstalt Klingen berg. Treffpunkt 18 Uhr vor der Badeanstalt.
Jugendgruppe des Zentralverbandes der Angestellten Heute, Mittmod), finden folgende Beranstaltungen flatt: Gesund brunnen: Jugendheim Schönstedtstr. 1. Wir lefen aus: Deutschland über alles". Schönhauser Borstadt: Jugendheim ber Sdyrle Rastanienallee 81. Bortrag: Als Arbeiter int Often non UGU." Ref.: Moeller. Norb oft: Sugendheim Danziger Str. 62. Vortrag: Wandern und Schauen". Ref.: Beit. Reinickendorf : Jugendheim Lindauer Str. 2( Barade). Vortrag: Wandertechnik und Kartenlesen". Ref.: Mener. Stralan: Jugendheim der Echule Goßlerstr. 61. Kurzreferate: Ein Tag aus dem Arbeitsleben". Oberipree: Schule in Niederschönemeide, Berliner Str. 31, Eingang Haffel. werderstraße. Lichtbildervortrag: Auf nach Lübed". Ref.: Heilbrunn. Röpenid: Jugendheim Dahlwiger Str. 15( Gasanſtalt, am Bahnhof Röpenid). Seut laßt uns fingen und fröhlich sein.- Reutölln: Jugendheim Böhmische Straße 1-4, Ede Ranner Straße. Abendspaziergang nach Treptow . Cüdost: Jugendheim Wrangelstr. 128. Borttag: Was geht in der Politil vor?" Ref.: Schöneberg : Jugendheim Hauptstr. 15( Sofgebäude, Sachsenzimmer). Suhn. Better Appell für Rütbed. Charlottenburg : Jugendheim Spielhagenstr. 4. Diederabend. Leiter: Weißenberger. Spandau : Jugendheim Lindenufer 1. Badcabend. Potsdam - Rowawes: Jugendherberge in Nowames, Briefterstraße. Wir fingen und musizieren. Sportabteilung: Uchungsabend 20 Uhr in der städtischen Turnhalle Prinzenstraße. Epiele im Freien ab 18 Uhr auf dem Sportplas Friedrichshain.
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Berantwortlich für Politik: Bictor Schiff: Wirtschaft: 6. Klingelhöfer: Semertfchaftsbewegung: Friebt. Entorn: Feuilleton: Dr. John Schito meti; Lofales und Conftiges: Frik Karstadt ; Anzeigen: Th. Glode; fämtlich in Berlin . Berlaa: Borwärts- Berlag G. m. b. S.. Berlin . Drud: Borwärts- Budbruderet and Verlagsanfialt Baul Ginaer u. Co.. Berlin G 68, Lindenstraße 3 Sieran 2 Reifen.