1. Beilage zum„ ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt.
Nr. 160.
Lokales.
Ein Veteran der Geistesarbeit, Robert Schweichel , feiert heute seinen siebzigsten Geburtstag. Robert Schweichel ist den deutschen Arbeitern seit Jahrzehnten durch seine sinnigen, wahr haft volksthümlichen Erzählungen bekannt. Von männlicher Freiheitsliebe durchglüht, hat es der wackere Greis stets verschmäht, sich in den bequemen Geleisen der tonangebenden Kliquen zu bewegen. Sein Lebensweg war daher ein harter und entsagungsreicher. Wenn Robert Schweichel heute als Patriarch des Schriftthums an seinem Ehrentage die aufrichtigen Glückwünsche von Verehrern aller Parteien und Gesellschaftsklassen entgegennimmt, so hat er das einzig und allein der Lauterkeit feines Charakters und der Ehrlichkeit seines Strebens zu verdanken. Möge dem verehrten Mann mit dem silbernen Haar und dem jugendlichen Herzen noch ein langer, friedlicher Lebensabend beschieden sein.
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Sonntag, den 12. Juli 1891.
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8. Jahrg.
besser ist, die Veranstaltungen des Verein für Volfsunterhal- da hieß es einfach:" Scheeren Sie sich hinaus! Sie haben hier tung" zu besuchen oder einen Wanderprediger der Gesellschaft nichts zu suchen!" Da Begräbnißplätze doch Jedermann zufür Verbreitung von Volksbildung" zu hören, als jumpffinnig gänglich sind, so ist die erfolgte Ausweisung in Ermangelung und jeder geistigen Anregung bar dahinzuleben. Es soll auch eines anderen stichhaltigen Grundes ersichtlich nur auf den Umnicht bestritten werden, daß in diesem, wie überhaupt in den stand zurückzuführen, daß das 4 Monate alte Kind, welches die gemeinnützigen" Vereinen mancher wahrhaft ideal gesinnte Ausgewiesene auf dem Arme trug, zufällig ein rothes Kleidchen Mann zu finden ist, welcher nach seiner zwar beschränkten, aber anhatte! Unter diesen Verhältnissen muß es nachgerade ehrlichen Ueberzeugung das 2003 der Besizloſen auf dem Boden wunderbar erscheinen, daß es noch gestattet ist, roth blühende der bestehenden Gesellschaftsordnung erleichtern zu können glaubt Blumen auf die Gräber zu pflanzen! und seine Arbeitskraft hergiebt, um die eigentlichen Macher" bei ihren auf Befriedigung der Eigenliebe und des Eigennutes Der Juhaber der ,, Landwirthschaftlichen Zentralftelle", gerichteten Bestrebungen ahnungslos zu unterstüßen. Aber das Herr A. Romberg, Fruchtstr. 79 I, Berlin O, bedankt sich in ändert, doch nichts an der Thatsache, daß durch alle diese Volks- einem Schreiben an uns für die liebenswürdige Reklame, die ihm bildungs-" und" Volkswohlfahrts" Bestrebungen die wirthschaft- feiner Meinung nach durch die Veröffentlichung des Artikels: liche Befreiung des Proletariats, aus welcher allein eine wahre Die Versorgung der Landwirthschaft mit Arbeitsträften", welcher Voltsbildung und Volkswohlfahrt hervorgehen kann, nicht ge- auch die Geschäftspraxis dieses Herrn ein wenig beleuchtete, gefördert, sondern gehemmt wird. Darum halten wir den un- macht worden ist. Nun, wenn das vorgeführte Beispiel für eine ermüdlichen Kampf gegen diese Bestrebungen nicht nur für unser Reklame gehalten werden kann, dann müssen die obwaltenden Verhältnisse wahrhaft haarsträubender Natur sein. Ein Arbeitsgutes Recht, sondern geradezu für unsere Pflicht. Das„ B. T." wirft uns, weil wir für diese„ Brücke zwischen verhältniß einzugeheu, wird, so schreibt Herr Romberg, Niemand Reich und Arm" nicht schwärmen, vor, daß wir den Kastengeist gezwungen, Jeder ist sein freier Herr! Das ist ja formell durchaus nähren, und stellt das Bestreben, die Arbeiter von allen anderen richtig, denn soweit ist die Lohnfklaverei noch nicht gediehen, daß Sozialdemokratie uud Volksbildung. Das Berliner Bevölkerungsklassen zu isoliren, fie von allen Einrichtungen, die die individuelle Freiheit der Arbeiter schon verloren gegangen Tageblatt" flagt darüber, daß in der sozialdemokratischen Presse einen gemeinsamen Boden für die gesammte Bevölkerung ab- wäre. Von einem Zwange", d. h. von einem rechtlichen Zwange seit einiger Zeit alle Volksbildungs- Anstalten einer fortgesetzten geben fönnten, entfernt zu halten, auf eine Stufe mit jener tann daher keine Rede sein, doch giebt es bekanntermaßen andere hämischen Besprechung unterzogen würden, um die Arbeiter mit gesellschaftlichen Kliquen und Sippenbildung, der wir in der Zwangsmittel genug, welche ebenso bekanntermaßen namentlich Mißtrauen gegen diejenigen Bildungsanstalten zu erfüllen, die sogenannten Aristokratie vielfach begegnen". Die Isolirung der die landwirthschaftlichen" Agenten sehr wohl auszunüzen wissen. den sozialistischen Führern nicht genehm seien. Diese Thatsache Arbeiter ist aber ursprünglich nicht das Werk der Sozialdemo- mit solchen allgemeinen Redensarten, Herr Romberg, wird also werfe auf die Sozialdemokratie und ihre wirklichen Grundlagen fratie, sondern der Bourgeoisie, die den Arbeiter stets als etwas garnichts bewiesen. Ferner erklärt Herr Romberg: ist es schmachein bezeichnendes Licht. Sie befehde die Bildungsveranstaltungen Geringeres angesehen und darnach behandelt hat. Das Proletariat voll und offener Betrug von manchen Personen, wenn sie beso heftig, weil sie von deren Erfolg eine Schädigung für sich hat schon vor der Sozialdemokratie als besondere Klasse be- haupten, die speziell gewünschte Arbeitsleistung zu verstehen, sich selbst befürchte. Sie wolle eine fulturlose, von Haß erfüllte standen. Die Sozialdemokratie hat nur bewirkt, daß es sich als dann Miethsgeld und Reisegeld, Behrungskosten geben lassen und Masse und sei darum jedem Träger von Bildung und Gesittung besondere Klasse fühlen gelernt und sich zusammen geschlossen dann sich als ganz unbrauchbar bei der Ankunft am Bestimmungsfeind. hat. Jetzt möchte die Bourgeoisie, daß diese Klasse aus ihrer orte herausstellen; sie haben dann kostenlos wenigstens eine schöne Sie muß aber jetzt zuReise gemacht." Das ist die bekannte Methode„ haltet den Der Verfasser des Artikels hat seinen Ausführungen auch folirtheit wieder heraustritt. gleich die Widerlegung hinzugefügt, indem er den Versuch ge- nächst darin erhalten werden, damit sie erstarken und Dieb" zu rufen, obgleich man selber der Dieb ist, und dadurch Nach seinem Siege Unschuldige in fälschlichen Verdacht zu bringen. macht hat, und dieser Versuch ist ihm verhältnißmäßig gut ge die besitzende Klasse besiegen fann. Den Herren lungen die Wirkungen der Voltsbildungs- Veranstaltungen auf wird das Proletariat jedoch nicht herrschen wollen; Agenten ist es hauptsächlich darum zu thun, Menschenmaterial das Verhältniß der besitzenden und besiglosen Klassen zu einander denn wenn es eine Klasse bleiben wollte, dann wäre es in aufzutreiben, um die Landwirthschaft mit Arbeitskräften zu verdarzulegen. Diefelben laufen nämlich darauf hinaus, die be- der That die paar Schuß Pulver nicht werth, mit denen man es forgen. Schmachvoll und offener Betrug ist es daher, Menschen ,, engagiren" für für angebliche Dienstleistungen, die die den stehenden Klassen gegensäge zu mildern, eine nöthigenfalles zur Raison bringen zu können hofft. Es wird zu an Drt und Stelle in Brücke zwischen Reich und Arm auch auf geistigem aufhören, als Klasse zu existiren, und somit jeden Klassen- Unter- thatfächlichen Dienstleistungen Gebiete" zu schlagen und so der Sozialdemokratie schied endgiltig beseitigen. Damit das aber erreicht werden kann, feiner Weise entsprechen. Wenn sich solche Personen schließnach und nach den Boden zu entziehen. Da nun dürfen die jetzt bestehenden Klassengegensäße nicht verwischt, ver- lich hierfür als unbrauchbar erweisen, so ist es wahrlich nicht die Sozialdemokratie die wirthschaftliche Befreiung der schmiert und verkleistert, sondern sie müssen in ihrer ganzen deren Schuld, denn wenn z. B. ein" Stubenmädchen" sich nicht arbeitenden Klasse anstrebt, welche die nothwendige Boraus- Schärfe aufgedeckt werden. Wo die Klassen sich zu vermischen zu einer Dienstmagd" qualifizirt, nicht melten, Schweine setzung der geistigen Befreiung und alleinige Grundlage der drohen, müssen sie gerade auseinander gerissen werden. Hüben futtern 2c. tann, so darf man sich darüber füglich nicht wundern! Das angezogene Mieths, Zehr- und Reisegeld" Gefittung und Bildung ist, so ergiebt sich, daß nicht die sozia- und drüben dazwischen giebt es teine Brücke! listische, sondern die antisozialistische Agitation„ eine kulturfeind- Die„ befreiende und erlösende Macht wahrer Bildung", sind gewissermaßen das Werbegeld", der Köder, der von den Eine„ be- Agenten ausgeworfen wird, um den„ freien" Entschluß der Arbeiter liche Macht im eigentlichsten Sinne" ist, und daß es die anti- welche das B. T." anpreist, macht uns lachen. sozialistischen Volksbildner" sind, welche eine„ kulturlose Masse" freiende und erlösende Macht" liegt für den besiglosen, ausge- und Arbeiterinnen thunlichst zu beeinflussen. Von allen diesen beuteten Proletarier zunächst nur in der ihm durch die Sozial- feinen persönlichen Vortheil, und wenn Herr Romberg sagt:" jie den„ Geldern" haben die- fast möchte man sagen gekauften Opfer gar schaffen. Der Verfasser fagt uns nichts Neues damit, daß die Volks- demokratie vermittelten Erkenntniß seiner gedrückten Lage. Das feinen persönlichen Vortheil, und wenn Herr Romberg fagt:„ ie bildungs- Veranstaltungen eine Schädigung der sozialdemokratischen ist die erste und wichtigste Erkenntniß, die ihm Noth thut. Im haben dann kostenlos wenigstens eine schöne Reise gemacht!"," so Agitation bewirten fönnen. Das haben wir längst gewußt und Vergleich zu ihr muß jede Bildung", die ihm die Bourgeoisie ist das ebenso hinfällig wie seine vorherigen Behauptungen, ist oft genug hervorgehoben. Daß er uns aber zumuthet, trotzdem die dafür bieten kann, auf Verdummung, weil auf wirthschaft- aber ein weiterer Beweis dafür, daß man auf alle Weise bemüht Arbeiter nicht mit Mißtrauen gegen diese Bestrebungen der liche und daraus sich ergebende geistige Knebelung, hinauslaufen. ist, Haltet den Dieb" zu rufen. Hat Herr Romberg im VorherBourgeoisie zu erfüllen, spricht nicht sonderlich für die Klarheit So weit das arbeitende Volt bereits aufgeklärt ist, braucht es gehenden eine anerkennenswerthe Schlauheit bewiesen, so beweist seines Dentens. Er giebt insbesondere von den Bildungsvereinen die Bildung" der Bourgeoisie erst recht nicht. Die sozialdemo- er das gerade Gegentheil davon, indem er weiter schreibt:„ Besser zu:„ da sie Angehörige der verschiedensten Berufs- und Gesell- tratische Arbeiterschaft weiß das Bildungsbedürfniß, das in ihr wäre es und anständiger, sie( die Arbeiter) blieben ruhig" in der Heimath! dann würden Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht ge= schaftsklaffen zusammenführen, so sind sie allerdings, ohne daß lebendig ist, allein zu befriedigen. schädigt und viel Unannehmlichkeiten erspart werden! Wozu ihnen die Absicht innezuwohnen braucht, antisozialistisch." Und Jst's Wahnsinn gleich, so hat es doch Methode, nämlich wenden sich denn die Arbeitnehmer an die Vermiethungskomptoire? in demselben Athemzuge verlangt er, daß wir den Kampf gegen die Bildungsvereine, oder richtiger: gegen diese Bildungs- das Ausschließen der" Rothen". seitens der Friedhofs Verwal- Alle Klagen derselben würden schwinden, wenn sie sich selbst eine tungen von dem Besuche der Friedhöfe. Erst fürzlich hatten wir Stellung besorgten, oder besser, wenn sie ruhig in ihrer Heimathsvereine aufgeben! Ei, ei, Herr Romberg, wozu Wir sind übrigens der Meinung, daß die meisten derartigen Gelegenheit, einen Fall mittheilen zu können, wo ein Paar rothe stellung bleiben würden." Wovon leben denn die VerBestrebungen eine Schädigung der sozialdemokratischen Agitation Hausschuhe die Handhabe geboten haben, das Betreten eines diese jittliche Entrüstung? nur von den Prozenten, die nicht nur bewirken tönnen, sondern nach der Absicht der Friedhofes zu verbieten, und schon wieder wird uns ein ähnlicher miethungskomptore? Doch denn so Teitenden Personen auch sollen. Sie sind ja zum allergrößten Fall mitgetheilt. Dieser Tage besuchte nämlich eine Frau den der Menschenhandel abwirft? Wozu werden Theil überhaupt erst durch die Sozialdemokratie indirekt in's Gemeinde- Friedhof zu Friedrichsfelde , um das Grab ihres Mannes viele Agenten befoldet, die in aller Welt herumreisen? Leben gerufen worden; denn sie sind erst aufgekommen, als das zu besichtigen. In ihrer Begleitung befand sich eine andere Frau, doch nur, um die Vermittelung" zwischen Arbeitnehmer und Proletariat sich zu rühren begann und der Bourgeoisie um ihren welche ein 4 Monate altes Kind auf dem Arme trug. Als sie Arbeitgeber zu übernehmen und die Arbeiter zu verhindern, sich alteingesessenen Besitz bange wurde. Die Aera der privaten den Friedhof betraten, wurden sie von einem dortigen Beamten selber eine Stellung zu besorgen, resp. der nothleidenden Landals die Aera der sta atlichen„ Sozialreform". Aber sie gleichen nens befragt. Die Wittwe gab den sehr naheliegenden Grund zuführen, da" freiwillig" dieselben eben nicht kommen! Würden einander auf's Haar darin, daß sie beide nur dem„ begehrlichen" an und erhielt daraushin auch glücklich die Erlaubniß, zu sich also die scheinbaren Wünsche des Herrn Romberg erfüllen, " passiren". Anders aber erging es der Begleiterin. Als der so würde er sich dadurch selber den Lebensfaden abgeschnitten Proletariat den Mund stopfen" sollen. Es muß natürlich zugegeben werden, daß es immer noch Beamte erfuhr, daß sie nur zur Gesellschaft mitgekommen wäre, fehen und die„ Landwirthschaftliche Zentralstelle" mußte auf den noch mit heißem Dank auf den Magistrat blicken, der in lassen. Man darf daher auch nicht daran zweifeln, daß den Straßen, wo er buddelt, stets die Möglichkeit jene Auslassungen ehrlich gemeint waren, und die Kartoffel
Sonntagsplauderet.
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R. C. Berlin steht heute unter dem Zeichen des Kurs eines ergiebigen und erfolgreichen Absturzes bietet. Krawalle sind einfach als Ausschreitungen zu betrachten, denen buches. Der Bourgeois rüstet sich bringlich zur Sommer- So zerrinnen also die Klagen Derjenigen, welche hübsch zu sich eine Bevölkerung, der es zu gut geht, nur allzuleicht binreise und sinnend ruht sein Blick auf den endlosen Zahlen- Hause bleiben, in Nichts und der Strohwittwer triumphirt. giebt. Es sind das wahrscheinlich Ergebnisse der Langeweile, reihen des modernen Wegweisers. Hört er in Winters- Schon lange kündigen unternehmungsluftige Reſtaurateure welche die Sauregurkenzeit von selbst mit sich bringt, und seiten mit ernsthafter Miene den Auseinandersetzungen ſeines ihre Bälle der Strohwittwer all, und die Organe des der Hunger ist ein Vorkommniß, welches man am besten Hausarztes zu, der ihm Vortrag halten muß, ob Rehrücken Wohlanstandes und der bürgerlichen Moral öffnen dem durch tüchtiges Effen aus der Welt schafft. Go waren Der Alters her, und so wird es vorläufig auch wohl noch bleiben, oder Fasan nahrhafter ist, so flärt sich jetzt sein Blick auf, vergnügungsdurstigen Strohmann ihre Spalten.
dem munter in
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einem
wenn er an die Freuden einer Entfettungskur denkt, die Philister ist stets der Wächter der guten Sitte: aber man und wer gar keinen Rath mehr weiß, der nehme einfach ein Platz schaffen soll für spätere Genüsse. So fließt sein Leben kann den Leib nicht ewig kasteien und auch dem rührseligen, Kochbuch zur Hand, dort wird er sofort erfahren, wie er langsam und ruhig, ohne erhebliche Störungen dahin, und thränendurchtränkten Moralprediger ſteht es nicht schlecht, am Besten seine leiblichen Bedürfnisse befriedigt. Jeder wenn etwas seinen Groll erwecken kann, so ist es die Leicht wenn er in unbewachten Augenblicken mal ordentlich über einzelne Aufsatz beginnt mit den denkwürdigen Wolten. fertigkeit in der Produktion unserer Betriebsmittel, die keine die Stränge haut. Man muß die Sünde kennen lernen, Wian nehme Dieses und Jenes" – nur den einen kleinen durchaus sichere Gewähr dafür bieten, daß man nicht wenn man sie in richtiger Weise bekämpfen will und nirgends Fehler hat die Sache, daß in den Büchern nicht auch vergesund und fashionablen Kurort bewahrheitet sich die Wahrheit des Jesuitengrundsatzes von zeichnet steht, woher man alle die schönen und guten aukommt, sondern daß man vielleicht mit zerbrochenen Rippen dem Zweck, der die Mittel heiligt, mehr als in diesem Falle. Sachen nehmen soll: und auf dieſe Frage dürfte vielleicht Fern sei es.von uns, in klagelieder über diesen Zustand selbst Herr von Forckenbeck die Antwort schuldig bleiben. schmählich am Bahndamm liegen bleibt. außerordentlichen Arbeiterfreundlichkeit. Unsere Leser Herr Baare hat in den letzten Tagen eine fast unheim- der bürgerlichen Gesellschaft auszubrechen. Im Gegentheil- Allerdings befleißigt sich dieser Herr in der letzten Zeit einer wissen, daß er kürzlich aus der Ferne liche Popularität erlangt. Kein Eisenbahnunfall, der nicht Jeder schläft so, wie er sich bettet, und einmal muß jeder Hektor Arbeiterfeste beiwohnte und er soll mit höchst mit seinem Namen in Verbindung gebracht wird, und die von seiner Andromache Abschied nehmen." Theures Weib, daß ein Scherze, die über den Schienenkönig geleistet werden, find gebiete Deinen Thränen"- flüstert Hektor und faßt heim- eigenen Augen gesehen haben, zwölfzicht minder blutig wie die Gliedmaßen seiner Opfer. Ohne lich nach der Stelle, wo er minmehr zu unumschränktem jähriger Junge einen gerösteten Zwieback ganz allein aufaß. sie entsprechenden Leistungen giebt es natürlich keinen Gebrauch den Hausschlüssel verwahrt hat. In den bitteren Der Ober- Bürgermeister konnte leider den Namen des Baters Ruhm, und Herr Baare hat für die Begründung seines Schmerz der Trennung sickert langsam ein süßer Tropfen nicht in Erfahrung bringen, sonst wäre der Steuersädel unserer vielgeliebten Reichshauptstadt entschieden Gerumpel auf der Stadtbahn treibt uns einen eisigen Schauer mit gramdurchfurchtem Antlitz zur Bahn begleitet hat, vein bedeutendes Sümmchen bereichert worden. Jedenfalls Rufes Alles geleistet, was in Menschenkräften liegt. Ein der Freude; und kehrt der Gatte, der die theure Gattin nicht in Erfahrung bringen, sonst wäre der Steuersäckel über den Körper und kritischen Blickes betrachtet der Bassa- diesem schweren Gange zurück, so hebt sich sein Haupt un- stehen uns bedeutsame Auslassungen des Stadtoberhauptes gier die Schienen, ob er nicht einen Schönheitsfehler an ihnen willkürlich, sein Tritt wird fester, ſeine Bruſt weiter, er bevor, denn für Nichts und wider Nichts steigt man doch entdeden kann. Nur die bayerische Eisenbahnverwaltung über blinzelt verheißungsvoll jede Schöne an, der er begegnet, nicht zum Bole herab, und wenn man sich in höchsteigener trifft Herrn Baare, und das Vertrauen, mit welchem das reifende und vor der nächsten Anschlagsäule faßt er Posto zu einem Person davon überzeugt, daß kein Nothstand vorhanden ist, so braucht man sich von Auderen fein X Publikum auf diese Behörde blickt, ist ebenso ehrenvoll für eingehenden, durchdringenden Studium dessen, was Berlin Herr von Forckendiese wie es gefährlich für die Reisenden ist. In dieser Beziehung merkt man von dem Nothstand beck thut, was er kann; daß er sich aber einmal der Geldmangel sonst etwas überaus Störendes und Be- nichts. In den Bädern sowohl wie in den Lokalen, wo ſelbſt in eine Arbeiterwohnung begeben sollte, iſt eine Zuängstigendes iſt, ſo ſchützt er in diesem Falle doch den Staats- sich der losgelassene Strohwittwer amüsirt, wird das Brot muthung, die an ihn wegen der Unsicherheit des Pferdebahnbürger vor den unvorhergesehenen Gefahren einer längeren unentgeltlich gegeben, und daher ist es denn nicht mehr betriebes nicht gut gestellt werden kann. Lour, und man ist wenigstens vor dem Abschiednehmen auf wie recht und billig, daß sich in jenen Kreisen die Ueber kann man den Anschluß versäumen, und man steht bann. Tod und Leben geschützt. Eine Fußpartie nach Rixdorf zeugung von dem Nothſtande nicht Bahn brechen kann, und vor der Gefahr, daß man nicht wieder nach Hause gelangt. oder Pankow soll der Fährlichkeiten nur wenige bieten, und die Vermuthung liegt nahe, daß die Ablengner des Noth. Bor einem so entsetzlichen Schicksal bewahre eine gütige die Wagehalsigen unter den Nichtbesitzenden dürfen immer standes ihre Erhebungen gerade dort haben veranstalten Vorsehung den Oberbürgermeister in Gnaden!
Glücklich daher der sündige Erdenwurm, der auch die an Vergnügungen, Berstreuungen und Beluftigungen bietet. für ein U vormachen zu lassen.
heiße Zeit in seinen vier Pfählen verbringen kann. Wenn
um
Wie leicht.