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Mark bemessen wird. Von diesem Kapital entfallen 17 Millionen auf Dyderhoff, 6 Millionen werden mit den Forderungen der Gläubigerbanken aufgerechnet und nur 4 Millionen entfallen auf Wicking. Es stellt sich also heraus, daß das Kapital des stolzesten Zementfonzerns in Deutschland , dessen Stellung unerschütterlich fchien, von 20 bis auf 4 Millionen Mart zusammengestrichen ist, das helft, eine Tausend- Mark- Attie bis auf 200 m. entwertet wird.

Sollen die Straßen verfallen?

Sparen aber mit voltswirtschaftlicher Vernunft!

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allen Gebieten. Man muß aber mit Nachdruck darauf hinweisen: es Sparen ist die Aufgabe des Tages; die Folge ist Abbau auf barf teine Sparpsychose entstehen! Die Einschränkung der Ausgabenwirtschaft einer momentanen finanziellen Entlastung zu­liebe darf nicht so weit gehen, daß dadurch Schäden entstehen, bie später bas Doppelte und Dreifache der heute gesparten" Summen zu ihrer Behebung erfordern.

fofern nicht überraschend, als der Gefchäftsumfang ber Bant schon Lange über die schmale Kapitalbasis hinausgewachsen war; aller­dings hatte man nicht mit einer derart umfangreichen Kapital­erhöhung gerechnet.

Für das am 30. Juni beendete Geschäftsjahr 1930/31 wird eine geschüttet. Die Einnahmen aus dem Frachtstundungsgeschäft gingen Dividende von 9 gegen 12 Proz. im vorhergehenden Jahr aus­im Berichtsjahr von 0,95 auf 0,89 Millionen und die Zinseinnahmen von rund 2 auf 1,8 millionen zurüd. Die Handlungsunfosten zeigen bagegen nur eine geringe Entlastung von 2,58 auf 2,51 millionen. Der Reingewinn wird mit 0,83 gegen 1,07 Millionen ausgewiesen.

Der Zusammenbruch des Wicking- Konzerns ist ein ebenso trau­riges wie typisches Beispiel, wie verhängnisvoll jahrelange riges wie typisches Beispiel, wie verhängnisvoll jahrelange Wißwirtschaft in der Kapitalinvestition und rücksichtslose Kartell­politit fich legten Endes auswirken. Die westdeutsche Wicking- Gruppe gehörte seit jeher zu den mächtigsten und angriffslustigsten Konzernen der deutschen Zementindustrie. Die Außenseiter, die im Revier des von Wicking beherrschten westdeutschen Zementsyndi­fates ihr Leben fristen wollten, können von den rigorosen Angriffs­methoden dieses Konzerns ein Liedchen singen. Aber die Glanzjahre Straßen im Werte von vier Milliarden Mark gebaut von 1,77 auf 1,42 milliarden, also etwa in dem gleichen Umfang

Ausnußung ihres Marttmonopols in Deutschland über die hohen Konjunkturgewinne hinaus gewaltige Sonderprofite einsteckte, haben die Konzernherren bei Wicking allzu übermütig gemacht. Millionen und aber Millionen wurden noch in einer Zeit

finfender Konjunktur in Neuanlagen gesteckt, obwohl die hervor­ragend eingerichteten Stammbetriebe nur mit knapp 50 Pro3. ihrer Leistungsfähigkeit ausgenutzt waren.

Es war eine herrliche Zeit, wo man erst aus laufenden Betriebs­

gewinnen, später mit kurzfristigen Bankkrediten, die ja in Mengen

den Konzernen zur Verfügung standen, den Neubau von Mammut­

werten finanzierte. Es war auch eine herrliche 3eit für die Aktionäre, als es Jahr für Jahr Dividenden in Höhe von 10 Broz. abfegte. Die Verwaltung ließ die Aktionäre auch in dem Glauben, daß es mit diesen reichen Gewinnen so weitergehen würde, denn der Geschäftsbericht für 1929 jah die Welt für die Zement attionäre noch in den rosigsten Farben. Für die Aktionäre des Widing- Konzerns ist es also ein böses Erwachen gewesen, als sie jetzt ihr Attienvermögen bis auf ein Fünftel zu­jammengeschmolzen fanden. Bei der ungeheuren Berschul­jammengeschmolzen fanden. Bei der ungeheuren Berschul­dung des Unternehmens bleibt die Frage offen, ob nicht noch ganz andere Kapitalverluste eingetreten wären, wenn nicht der Familien­

konzern Dyckerhoff Appetit auf Uebernahme der Wicking- Betriebe

verspürt hätte.

Das durch die Fusion neu entstandene Zementunternehmen wird bei weitem den stärksten 3ementtonzern in Deutschland abgeben. Die Leistungsfähigkeit feiner Betriebe entspricht etwa der Kapazität, die die beiden nächst großen 3ementtonzerne, die schlesische und die Heidelberger Gruppe, aufzuweisen haben.

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Diese Gefahr besteht nach Ansicht der Unternehmer- und Arbei. terorganisationen des Straßenbaugewerbes in besonderem Maße auf dem Gebiete des Straßenbaus. In einer Entschlie Bung wenden sie sich energisch gegen den rigorosen Abbau der Aus­

worden; diese Werte müssen auch in Notzeiten der Volkswirt schaft erhalten bleiben. Wenn nicht für die Pflege und die Unterhaltung der bestehenden Straßen, die durch den starken Kraftwagenverkehr aufs äußerste beansprucht wurden, die nötigen Mittel aufgewendet würden, so müßten die Unterlassungen von heute morgen in zwei- und dreifacher Höhe bezahlt werden. Die Volkswirt­schaft würde bei Durchführung der geplanten Maßnahmen unendliche Berluste erleiden; in furzer Zeit würden die Straßen den Ansprüchen für die Personen- und Güterbeförderung nicht mehr ge­

wachsen sein.

Gefordert wird vom gesamten Straßenbaugewerbe jezt

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egen bereits 80 Pro 3. der Straßenbaubetriebe still, daß wenigstens die Mittel zur Unterhaltung der bestehenden Straßen bereitgestellt werden. Es wird an das Gutachten der Brauns­Rommission erinnert, das eine Ausdehnung des Straßenbaues empfahl. Die Erträgnisse der Kraftfahrzeug- und Be­triebsstofffteuern müßten in größerem Umfange dem Straßenbau zugeführt werden. Sobald sich die Möglichkeit biete, fe eine Straßenbauanleihe aufzunehmen, die aus dem Aufkommen der Kraftfahrzeugsteuer zu verzinsen und zu tilgen sei.

Verkehrskreditbank verfünffacht ihr Kapital. 9 Proz. Dividende bei der Bank der Reichsbahn . Die Deutsche Verkehrs- Kredit Bank , die Bankinstitut der Deutschen Reichsbahngesellschaft deren Gelder ver­waltet, nimmt eine Erhöhung ihres Kapitals von 4 bis auf 20 Mil­lionen Mart vor. Die Herauffeßung des Aktienfapitals fommt in­

Theater desWestens Täglich 814 Uhr bis inklusive Sonnt. 4 Abschiedsvorstellungen Richard Tauber in ,, Das Land des Lächelns"

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als

Im Zusammenhang mit dem Rückgang des Güterverkehrs bei den Geschäften der Bank ein entsprechender Rücdgang eingetreten. der Reichsbahn und den erheblichen Einnahmeausfällen ist auch bei Die Summe der gestundeten Frachten verminderte sich den Geschäften der Bank ein entsprechender Rückgang eingetreten.

19 373 nur eine verhältnismäßig sehr geringe Senkung erfahren. Größere Ausfälle bei den Frachtschulden waren nicht zu verzeichnen.

Die Gläubiger gingen von 416,4 auf 388,7 Millionen Mark zurück, da sich die Einlagen der Reichsbahn entsprechend ihrer fin­fenden Verkehrseinnahmen verringerten. Die Bank sah sich daher anspruchen, die von 301 bis auf 164 Millionen Mart sanken. gezwungen, in startem Umfang ihre Bankguthaben zu be. Im Geschäftsbericht weist die Verwaltung auf die besonderen Schwierigkeiten hin, die im Juli, also nach dem Bilanzstichtag, in

der Kreditkrise eintraten. Die Einnahmen der Reichsbahn sanken in dieser Zeit erheblich, andererseits aber mußten die Löhne und Gehälter für die Reichsbahn sichergestellt werden.

1098 amerikanische Banken pleite.

Die Gesamtzahl der Banken, die bis Anfang September im Laufe dieses Jahres in den Vereinigten Staaten ihre Schalter ge­schlossen hatten, beläuft sich jetzt auf 1098. Die Summe der Ein­lagen, die diese Banken verwalteten, beträgt 775 Millionen Dollar oder 3,26 Milliarden Mark. Es handelt sich dabei vorwiegend um fleinere Landwirtschaftsbanken, die infolge des Preissturzes für

landwirtschaftliche Erzeugnisse von der Krise am schärften betroffen

wurden.

Die deutsche Rohftahlgewinnung ist im August, nachdem der Juli durch die Russenaufträge eine Erhöhung gebracht hat, wieder zurückgegangen. Sie ist arbeitstäglich gegen Juli von 29 777 auf 26 499 Tonnen gefunten.

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Am Dienstag, dem 22. September verstarb nach langer Krankheit unser lieber Bater

August Meyer

im 87. Lebensjahr.

Die trauernden Hinterbliebenen. Die Einäscherung findet am Sonn­abend, dem 26. September, mittags 12 Uhr, im Krematorium Gericht Straße 37/38, statt.

Rezept:

Weintrauben- 4 Pfd. Weintrauben, dunkle oder helle

Gelee

mit

Minuten

Opekta

rein aus Früchten gewonnen

( netto, d.h. die abgestreiften Beeren ge­wogen), werden im Kochtopf mit dem Holzstampfer gründlich zerdrückt, aufs Feuer gesetzt und unter Umrühren bis zu 60-800, also kurz vor dem beginnenden Kochen, erhitzt. Nun gibt man die Trauben in ein Leinentuch, läßt den Saft durchlau­fen, preßt das Leinentuch mit den zurück­gebliebenen Traubenschalen gründlich aus. Man erhält 2% Pfd.= 11 Saft. ( Sollte sich mehr Saft ergeben, so muß dieser anderweitig verwendet werden, da nicht mehr als 2%, Pfd. gebrauchtwer den dürfen.)- Diese 2 Pfd. Saft bringt man nun mit 1 Pfd. Zucker( nach Belieben 1 Stange Vanille) unter Rühren zum Ko­chen. Nachdem es auf der ganzen Oberfläche brausend kocht, läßt. man weitere 7-8 Minuten durchkochen, fügt nochmals 2 Pfd.Zucker hinzu( keines­falls weniger), läßt wieder 2 Minuten brausend durchkochen, nimmt den Topf vom Feuer, rührt den Saft einer Zitrone sowie eine Flasche Opekta ,, flüssig" zu 95 Pf.( was ebenfalls einem halben Pfd. Saft entspricht) 1-2 Minuten gut in die heiße Masse und füllt in bereitstehende Gläser. Weintrauben- Gelee ist sehr vitaminreich und blutreinigend.

Opekta- Gesellschaft m. b. H., Köln a. Rh.

Den Jungen!

,, Den Jungen" hat Friedrich Stampfer , Chefredakteur des " Vorwärts", sein Buch

Grundbegriffe der Politik

gewidmet, das jetzt in neuer, erweiterter Auflage erschienen ist, In Leinen gebunden M. 4.50, kartoniert M. 3.60 Zwei Urteile:

, Die leichtflüssige Schreibweise des Verfassers und seine ge­schickte Art, schwere Probleme in populärer Form darzustellen, machen das Buch geradezu zu einem Volksbuch..

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,, Volksfreund", Karlsruhe

, Es ist zu wünschen, daß in erster Linie alle Partei- und Ge­werkschaftsfunktionäre sich eine solide politische Grundlage aus diesem Buch holen, aber auch mithelfen, das Werk Stampfers der Mitgliedschaft in weitestem Maße zugänglich zu machen..." ,, Der Proletarier", Hannover

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J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H. Abtig. Sortiment, SW 68, Lindenstr. 2 sowie durch sämtliche ,, Vorwärts"-Ausgabestellen und deren Botenfrauen