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Die Metallarbeiter 1930.

Der DMV. widersteht erfolgreich der Krise.

Soeben erschien das Jahrbuch des Deutschen Metallarbeiter| mit 1573 Beteiligten, 94 Abwehrstreits mit 173 385 Beteiligten, mit 1573 Beteiligten, 94 Abwehrstreits mit 173 385 Beteiligten, verbandes für 1930. Dreißig Drudbogen start, informiert es in über- 22 Aussperrungen mit 11 531 Beteiligten, zusammen 131 Streits fichtlicher und bündiger Darstellung nicht nur über die vielseitige oder Aussperrungen mit 186 489 Beteiligten. Der Stand der Verbandstätigkeit, sondern darüber hinaus über alle Zarifverträge betrug 914 Tarife mit 38 918 Betrieben und wichtigen Ereignisse und Probleme auf wirtschaftlichem und 1570032 Arbeitern. Diesem Tarifstand und den durch ihn jozialpolitischem Gebiet. Kapitalbildung und Kapitalflucht, gebundenen Tariflohn von 80,5 Pf. pro Stunde, im Handelspolitik, Sozialpolitit, Warenpreisbewegung und Preisabbau Durchschnitt von 32 Groß- und Mittelstädten Ende Juli 1931, gilt merden einer ebenso gründlichen Darstellung unterzogen wie die der erneute scharfe Angriff der Metallindustriellen Konzentration in der Eisen- und Metallindustrie mit ihrer Kartells durch die Kündigung der zur Zeit fündbaren Tarifverträge. und Syndikatsbildung. Besonders eingehend wird die Lage der Ein triftiger Grund für die Arbeiter mehr, zur Abwehr einmütig eisenschaffenden Industrie an Hand der Untersuchungen zusammenzustehen und allen Spaltern von rechts und bes Enqueteausschusses dargelegt und nachgewiesen, daß von links die wohlverdiente Abfuhr zu geben.

der Lohn- und Gehaltsanteil am Wert des Produkts in der eifenschaffenden Industrie für 1929 nur 16,2 Proz. betrug. Diefer Abschnitt ist besonders wertvoll. Mit durchschlagendem Material werden die übertriebenen Behauptungen der Unternehmer­presse über die angeblich volkswirtschaftlich ungünstige Auswirkung hoher Löhne auf Gestehungskosten, und Wettbewerbsfähigkeit michtiger Industrieerzeugnisse treffend widerlegt. Gestützt werden die Feststellungen des DMB. unbeabsichtigt auch durch eine Unter­fuchung des Reichsverbandes der deutschen Industrie, der für 20 Unternehmungen der Eisen- und Metallgewinnung den Anteil der Arbeiterlöhne für 1927 mit 18,76 Pro3. ermittelte. Also nur eine geringe Differenz zwischen beiden Feststellungen, die sich für die Untersuchung des Reichsverbandes aus der geringen Anzahl der in die Darstellung einbezogenen Unternehmungen und dem Zeitabstand erklärt. Aus beiden Feststellungen geht also deutlich hervor, daß der Lohnhöhe nicht die überragende Be­

aus

Die schon 1930 einsehende scharfe Wirtschaftskrise ging auch am Mitgliederbestand des DMV. nicht spurlos vorüber. Trotzdem hat sich der Verband ausgezeichnet gehalten.

Die Mitgliederzahl ging von 965 443 Ende 1929 auf 940 578 Ende 1930, also nur um 24 865 2,6 Proz. zurüð.

Der Rückgang ist ungleich niedriger als der Rückgang in der Zahl der Beschäftigten.

Außerordentliches leistete der Verband aus der Haupt- und den Lokalkaffen an Unterstügungen. Es wurden gezahlt an arbeits­lose Mitglieder 30 993 654 m., an franke Mitglieder 6 936 557 M., an notleidende Mitglieder 817 037 m., an reisende Mitglieder 217 482 m. Zusammen mit Umzugsunterstügung, Sterbegelb und der erst eingeführten Invalidenunterstügung beträgt der Gesamt­

aufwand an persönlichen Unterstübungen

rund 40 Millionen Mark.

deutung zukommt, die ihr die Unternehmer für die Höhe der Selbst. 423 4043 Mart aufgewandt. Die Förderung der Für Streits und Aussperrungen wurden außerdem Weiterbildung seiner Mitglieder, der der DMV. stets seine

tosten beimessen.

Die Gestaltung ber Lohn- und Arbeitsbedingungen stand 1930 bereits start

im Zeichen der Abwehr.

besondere Aufmerksamkeit schenkte, erforderte für die Zeitschriften

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des Verbandes Metallarbeiter- Zeitung", Metallarbeiter- Jugend", ,, Betriebsräte- Zeitschrift", Merkblätter" und für den Aufwand für die Bildungskurse an seiner Wirtschaftsschule insgesamt 2036852 mart.

Bon den insgesamt durchgeführten 518 Bewegungen mit 956 845 Beteiligten galten 296 der Bewegungen mit 608 288 Beteiligten der Abwehr von Verschlechterungen. Erreicht wurde neben Alle diese Leistungen, namentlich aber seine Tätigkeit auf dem anderem eine Lohnerhöhung für 12119 Beteiligte mit durch Gebiet der Lohn- und Arbeitszeitgestaltung, sowie dem weiteren schnittlich 2,48 m. pro Woche; eine Arbeitszeitvertürzung| Ausbau der Vertretung und Mitwirkung der Arbeiter in den Be­für 27 652 Beteiligte mit durchschnittlich 1,28 Stunden pro Woche. trieben selbst und in der Gestaltung der Gesamtwirtschaft würden Der von den Unternehmern beabsichtigte Lohnabbau wurde für ungleich größer sein, wenn ein immer größerer Aufwand 350 970 Beteiligte mit durchschnittlich 3,27 m. pro Woche abge= an geistigen Kräften und materiellen Mitteln zur Bekämpfung der mehrt. Angriffe auf die Gewerkschaften aus der Arbeiterschaft selbst auf gewandt werden müßte. An dem Tag, an dem die Arbeiter ein­sehen, daß sie durch Berharren in der Sonderstellung und durch meitere Absplitterungen nur die Geschäfte ihrer Klaffengegner be­forgen, wird es aus sein mit der Herrschaft der wirtschaftlichen

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Insgesamt endigten 413 79,3 Proz. der Bewegungen mit 672 900 1 74,79 Proz. der Beteiligten mit vollem oder teil­weisem Erfolg.

Die Arbeitseinstellungen betrafen 15 Angriffsstreits und politischen Reaktion in Deutschland .

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Angestellten verständigt merben, damit die vereinbarten Redbe der Angestellten durch die Organisation geschützt und auch in allen Sonstigen Streitfällen sofort Klagen eingeleitet werden tönnen. Uebrigens gelten nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichtes Halle vom 26. November 1930- 6 S. La. 221/30- die Bestim mungen der Tarifverträge nur für Mitglieder der Tarifparteien. Es tönnen also nur die organisierten Angestellten Rechtsansprüche aus dem Tarifvertrag herleiten und durch die Organisation por Gericht vertreten werden. Alle Posthelfer im Angestelltenverhältnis müssen restlos freigewerkschaftlich organisiert sein und gehören in den Zentralverband der Angestellten.( Man beachte die heutige Versammlungsanzeige.)

Der Konflikt im Schwerfuhrgewerbe.

Bor neuen Lohntarifverhandlungen.

Im Berliner Schwerfuhrgewerbe werden voraussichtlich in den nächsten Tagen die Verhandlungen zum Abschluß eines neuen Lohn­tarifes wieder aufgenommen werden. Der frühere Lohntarif ist am 31. August nach Kündigung durch die Unternehmer abgelaufen. Die nach vergeblichen Parteiverhandlungen vor dem Schlichtungsausschuß geführten Verhandlungen wurden abgebrochen, weil die Fuhrunter­nehmer erflärten, es bestehe für das Fuhrgewerbe fein Manteltarif.

Den Neuabschluß eines Lohntarifes und auch des Manteltarif­

vertrages hatten die Unternehmer noch vor den Lohnverhandlungen davon abhängig gemacht, daß der zwischen der Fuhrherreninnung und dem Gesamtverband vor einigen Monaten abgeschlossene Manteltarif vom Reichsarbeitsministerium für allgemein­verbindlich erklärt wird. Das Reichsarbeitsministerium hatte zunächst diesem Antrag nicht entsprochen. Nochmalige Verhandlungen des Gesamtverbandes im Reichsarbeitsministerium hatten schließlich das Ergebnis, daß der Manteltarif mit Wirkung vom 1. September für

allgemeinverbindlich erklärt wurde.

Damit ist der Weg zu neuen Verhandlungen vor dem Schlich­lichkeit ruhten, wieder freigemacht. tungsausschuß, die während des Streites um die Allgemeinverbind

Deutsche Schiffe im Ausland bestreift.

RGO. Aftion im internationalen Maßstab.

Die große Aktion zur Stillegung der Schiffahrt und der Häsen in Deutschland , hat nur im Danziger Hafen gewirft, mo am Freitag 910 Arbeiter für Fortsetzung des Streits und 301 für Abbruch gestimmt haben. Obwohl im Hamburger Hafen ein Scheinftreit gegen die dort angelegten Somjetdampfer unternommen wurde, um der Parole aufzuhelfen, blieb sie erfolglos. Jetzt ist man auf das Ausgleichsmanöver verfallen, in Sowjethäfen liegende deutsche Dampfer zu be streiten. Das Personal von 32 im Hafen von Leningrad liegenden deutschen Schiffen ist in den Streif getreten, weil ihm vorgetäuscht wurde, in Deutschland merde geftreitt. In Odessa merden ebenfalls zwei Dampfer bestreitt. Bielleicht mur deshalb, meil die Streifparole von Hamburg mun erst jetzt in Leningrab be. fannt wurde, nachdem sie hier bereits abgeblasen war.

Die russischen Organisationen veranstalten Sympathiekund gebungen für die auf den deutschen Schiffen Streifenden. Um den internationalen Charakter der Aftion zu betonen, nach Scheitern der direkten Verhandlungen am Freitag ein wurde auch die Befagung des in Liverpool liegenden deutschen mals um bis 5 B pro Stunde gekürzt werden Lütgens" sollen. Im übrigen soll das alte Lohrabkommen bis zum 31. März Am Sonnabend traten 100 Liverpooler Hafenarbeiter in den Sym­pathiestreik mit der streifenden Besagung. 1932 gelten.

Morgen Wahl bei der BVG.! Schiedsspruch gefüllt worden, monach die Löhne aber. Dampfers, Henri Shigens" veranlaßt, in den Streit zu treten.

Angestellte, Arbeiter für die freigebertschaftliche Lifte.

Neben der Arbeiterratsmahl findet am Montag bei der B2. auch die Neumahl des Angestelltenrats statt. Nach der Ungültigkeitserklärung der Arbeiterratswahl vom 23. März durch das Landesarbeitsgericht bestand zwar feine rechtliche Ber pflichtung, auch den Angestelltenrat neu zu wählen. Die freigemer? fchaftlichen Mitglieder des Angestellenrates haben aber trotzdem die Diandatsniederlegung fämtlicher Angestelltenratsmitglieder herbei­geführt, weil sie Wert darauf legen, sich und damit den freien Ge­mertschaften aufs neue das Vertrauen der BBG.- Angestellten be­funden zu lassen.

Daß die freigemerfschaftlichen Angestelltenratsmitglieder der BBG. wie die freien Gewerkschaften überhaupt die erdrückenbe Mehrheit der BBG.- Angestellten hinter sich haben, bemies mit aller Deutlichkeit die vom Angestelltenrat zu Freitag abend einbe­rufene Betriebsversammlung. Diese von etwa 800 BBG.- Ange stellten besuchte Versammlung war eine machtvolle Ver= trauenstundgebung für die freien Gewerkschaften. Dem mit positiven Erfolgen gewerkschaftlicher Arbeit aufwartenden Ge noffen Zeit vom 3d2. fomohl, als auch dem bisherigen Ange­stelltenratsvorsitzenden Genossen Ma este fonnten die Bertreter

der bürgerlichen Angestelltenverbände nichts weiter entgegenstellen

als die Klage, daß fie bei der BVG. keine größere Beachtung finden, als es ihrer winzigen Mitgliederzahl entspricht. Lächerlich aber machte fich der Spitzenkandidat der Naziliste, der einige, dazu noch schlecht stilisierte nebelhafte Phrasen vom Manuffript Herunterstotterte und jeder flaren Antwort auf die Zurufe, mie feine Partei zur Frage des Tarifrechts und der Betriebsräte ftehe, ausmich. Während sich dieser traurige Held darüber beflagte, in einer Zehnminutenrede sein Programm" nicht entwideln zu fönnen, war es einem einzigen freigemertschaftlichen Diskuffions. redner möglich, die Verlogenheit, Demagogie und Abhängigkeit der Nazis vom Unternehmertum in weniger als zehn Minuten aufzu­zeigen.

PP

Die Annahme einer Entschließung, die den freigewerfschaft lichen Kandidaten zum Angestelltenrat das Bertrauen ausspricht, gegen ganze sechs Stimmen war der beste Beweis dafür, daß am Montag das Gros der BBG.- Angestellten ebenso wie das Gros der Arbeiter seine Stimme abgibt für die freigewerffchaft. liche Liste 1. Reine Zersplitterung, fein Schwanken! Mehr als je gilt die Parole: Auf, Sozialisten, schließt, die Reihen!

Bolle Schiedsspruch.

Wieder neue Lohnfürzung.

Dienstag zufammentreten, den Schiedsspruh ab Der Schiedsspruch ohne Lohnfürzung.

Für die Niederlaufiger Tuchindustrie.

Soffbus, 10. Oftober.

Der Schiedsspruch vom 2. Oftober, der eine dreimonatige Ber längerung des bisherigen Lohntarifes vorfah, ist von den Unters nehmern abgelehnt worden. Die Gewerkschaften haben die Ver­bindlichkeitserklärung beantragt.

Sicherlich werden nicht nur die Funktionäre, die am Dienstag zusammentreten, den Schiedsspruch lehnen, sondern auch die übergroße Mehrheit der Belegschaft In den Berhandlungen vor dem Schlichtungsausschus famen auch sehr fonderbare Methoden zur Sprache, durch die die Meierei Bolle ihren Umfag zu heben versucht. Den Kutschern wird täglich eine bestimmte Menge von Broten, Trinteiern, Schokolade usw. zum Verkauf auf den Weg mitgegeben, gewissermaßen aufgezwungen. Diese Waren werden von der Meierei Bolle nicht zurüdge- nehmern nommen, ganz gleich, ob sie der Kutscher verkauft hat oder nicht. Die Rutscher bringen täglich nichtverkaufte Waren zurüd, verstauen sie in ihren Schränken auf der Arbeitsstelle und nehmen diese Waren jeden Tag wieder außer den neu empfangenen frisch genug sind, fönnen die Kutscher zusehen, was sie damit an­Waren auf ihre Tour mit. Wenn schließlich die Waren nicht mehr fangen. Sie bezahlen dann den ihnen von der Firma aufge­zwungenen Berlust glatt aus ihrer Tasche. Uns erscheint eine folche Art, den Umsatz zu erhöhen, gelinde gesagt, unangebracht.

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Massenkündigung von Pofthelferinnen.

Bedenkliche Ueberrumplungsversuche

Wie wir vom Zentralverband der Angestellten erfahren, be­abfichtigt das Reichspoftministerium, sämtlichen Pofthelferinnen im Angestelltenverhältnis, d. h. vielen Tausenden von Bostangestellten, fomeit dies nicht bereits geschehen ist, zu fündigen. Offenbar glaubt man, jegt rüdfichtslos das durchführen zu fönnen, was man in den Verhandlungen zwischen den Tarifvertragsparteien nicht erreichte. Verhandlungen zwischen den Tarifvertragsparteien nicht erreichte.

Die Arbeitszeit der Pofthelferinnen im Angestelltenver­hältnis soll bis auf 40 Stunden wöchentlich, und die bereits durch die Notverordnungen mehrfach gefürzten Gehälter abermals bis 20 Pro3. Derringert merden. Uebrigens murde in den Berhandlungen von Bertretern der Berwaltung ver­sichert, daß Angestellte und Betriebsvertretungen gehört worden und mit dieser Maßnahme einverstanden seien. Das Gegenteil ist der Fall. Die Postangestellten find über die merkwürdigen Manöver, mie fie jezt namentlich im Bezirf der DPD. Berlin in zahlreichen Fernsprechämtern, beim Postschedamt ufm. beliebt werden, erbittert und empört.

Werden die Bostangestellten den geplanten Anschlag abwehren? Die nächsten Tage und Wochen werden hier die, Entscheidung, die im wesentlichen bei den Postángestellten selbst liegt, bringen müssen. Der Zentralverband der Angestellten als zuständige Tarif­organisation hat sämtliche Gehalts- und Arbeitsbedingungen der Pofthelfer im Angestelltenverhältnis tarifvertraglich ge­regelt. Die Postverwaltung hat tein Recht, einseitig und selbst­herrlich Beffimmungen des Tarifvertrages zu beseitigen. Dies gilt nicht nur für die Gehälter, die Regelung der Arbeitszeit usw., son­dern auch für die Kündigungsfristen und alle übrigen Arbeits­bedingungen.

Die Meierei Bolle scheint mit Hilfe des Schlichtungsausschusses feit Januar fomohl einen erheblichen Abbau der Arbeiterföhne als auch der übrigen Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Die Löhne find seit Jahresanfang um durchschnittlich 5 Pro 3., bei den Kutschern sogar bis zu 132 Broz. gefürzt worden. Durch den gänzlichen Abbau der früheren Tarifbestimmungen über den Krantengeldzuschuß gemäߧ 616 BGB. hat die Meierei Trotzdem wurde in zahlreichen Aemtern versucht, langjährig Bolle über 50 000 m. eingespart, denn nach ihren eigenen Angaben Beschäftigten Verträge mit täglicher Ründigung und zahlte sie im Jahre 1930 an Zuschüssen zum Krankengeld 56 000 m. unbestimmter Dauer aufzuzwingen. Mit Recht wehren sich die Post­Erhebliche Summen hat sie weiter gespart durch die Berangestellten gegen derartige Berschlechterungen. Abmachungen, die schlechterung des Urlaubs und den Fortfall der Be dem Tarifvertrag widersprechen, sind rechtsungültig und dürfen zahlung der, Wochenfeiertage. Alles das genügt der unter teinen Umständen vereinbart bzw. verlangt werden. Meierei Bolle aber immer noch nicht.

Nachdem sie den Lohntarif zum 30. September wieder gefündigt und einen neuen Abbau der Löhne um 10 Broz. gefordert hatte,

In den erwähnten Fällen liegt eine trasse umgehung des Tarifvertrages vor. In allen derartigen Fällen muß sofort die Settion Postangestellte" des Zentralverbandes der

Gewerkschaftlicher Rundfunkvortrag. Morgen, Montag, 17.50 bis 18.15 Uhr, spricht der Geschäftsführer des Verbandes der Zuschneider, Zuschneiderinnen und Direttricen, Erich Bater, im Berliner Rundfunk über Bekleidungsindustrie und Zuschneiderei".

Kurfusbeginn der Berliner Gewerkschaftsschule.

Am Montag beginnen folgende Kurse: Im Unterrichtsraum der Berliner Gewerkschaftsschule, Engelufer 24-25, 2. Hof, 1 Tr.: S. II. Seminar: Deffent­liche Wirtschaft und Sozialisierung. Lehrer: Dr. Walter Pahl. Im Leibniz- Gymnasium, Mariannenplag 27-28: GD. 2: Allgemeine Rechts­fragen. Lehrer: Dr. Leffmann. SD. 11: Arbeitsrecht für Fortgeschrittene. Lehrer: Dr. Fraentel.

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Sophien- Lyzeum, Weinmeisterstr . 14-15: C. 3: Einführung in die mirt. schaftspolitischen Grund- und Gegenwartsfragen. Lehrer: Willi Möbus. C. 12: Wirtschaftsrecht für Anfänger. Lehrer: Dr. Neumann.

Hörergebühr für jeden Rurfus für je 10 Abende 2 M., Jugendliche und Lehrlinge 1 M., Arbeitslose find vom Beitrag befreit. Anmeldungen bei Beginn der Kurse oder in den Lehrberatungssprechstunden Montag und Freitag von 16-19 Uhr oder schriftlich an die Berliner Gewerkschaftsschule, Engelufet 24-25, 2. Stod, Zimmer 25.

Bertreterversammlung des A- Ortskartells. Montag, 191 Uhr, im Saal 5 Juni, Juli, Auguft und Geptember, verbunden- mit einem furzen Bericht über des Gewerkschaftshausrestaurants, Bertreterversammlung. Arbeitsbericht für den ADGB. - Kongres in Frankfurt a. M. Bericht über den AfA- Kongreß Leipzig . Berschiedenes. Erscheinen aller Kollegen ist Pflicht.

GPD. Betriebsfraktion beim Bezirksamt Charlottenburg . Dienstag, 13. Oftober, 20 Uhr, Lotal Röhrig, Charlottenburg , Schloßftr. 49, Frat tionsversammlung. Otto Meier , M. d. L., über Die Aufgaben ber Arbeiterbewegung in der Krife"

Betriebsfraktion ber SPD. bei her Schultheiß Bazenhofer- Brauerei, Abt. II. Dienstag, 16 Uhr, Lofal Förster, Dreibundstr. 11, Frattions. verfammlung mit Sympathisierenden. Hans Blettner über Die mirt. schaftliche und politische Lage"

Betriebsfraktion ber CBD. bei der AEG. Zreptom. Dienstag, 15 Uhr, Sotal Wolfram, Am Treptomer Part 20, Frattionsverfamm. lung. Dr. D. Mänchen über ,, Die Lage der Arbeiterschaft in Rußland ".

Freie Gewertschafts- Jugend Berlin

Morgen, Montag, Zusammenkunft aller Gruppenleitungen im Sigungs­faal des Deutschen Metallarbeiterverbandes, Binienſtr. 83-85, Eingang Elfäffer Str. 86-88, 2 Treppen. Zutritt nur gegen Borzeigung der Funktionärtarte und des Verbandsbuches.

Jugendgruppe des Zentralverbandes der Angestellten Morgen, Montag, finden folgende Veranstaltungen statt: Bedding: Jugendheim Turiner Ede- Geestraße. Wir üben Stegreiffpiele. Beißensee: Jugendheim Pistoriusstr. 24. Heute hält jeder ein Referat. Briz: Städtisches Jugendheim( Rathaus). Aurzreferate. Urban: Jugendheim ein Stüd Wirt. Hobrecht. Ede Sanderstraße. Bortrag: Die Betriebsräte fchaftsdemokratie?" Referent: Lehrer. Nordost: Jugendheim Rastenburger Straße 16, 8immer 3. Tagespolitische Rundschau. Schönhauser Borstadt: Jugendheim der Schule Kastanienallee 81. Arbeitsgemeinschaft über gemert schaftliche und politische Streitfragen unserer Zeit.

Zum Schutz gegen

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HalsenBandung Panflavin und Erkältung

PASTILLEN

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