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Lohnkonflikt und Reichsregierung.

Es muß endlich dem Lohnabbau eine Grenze gesetzt werden.

Die Schlichtungsverhandlungen im Reichsbahnbetrieb aben gestern mittag um 12 Uhr begonnen. Sie haben einen sehr scharfen Verlauf genommen und wurden gegen 9 Uhr abends auf heute mittag 12 Uhr vertagt. Die bis­herigen Verhandlungen fanden direkt zwischen den Var teien statt. Die Schlichterkammer ist noch nicht gebildet worden. Erst nach dem Scheitern der Parteiverhand lungen wird die Schlichterkammer in Funktion treten.

Wir stehen vor schweren Tagen. Schon in dieser Woche muß fich zeigen, wohin in der Lohnfrage die Reise gehen soll. Eine Reihe bedeutsamer Lohnkonflikte drängt nach Entscheidung.. Die Arbeiter des Reiches, der Gemeinden, der Reichsbahn und der Reichspost stehen in Verhandlungen mit ihren Arbeitgebern, und der Ausgang dieser Verhandlungen muß Klarheit darüber schaffen, ob der deutschen Arbeiterschaft der Hungerriemen noch enger geschnallt werden soll oder ob die Regierung entschloffen ist, jezt endlich in Ler Lohnfrage den Arbeitern gegen über Gerechtigkeit und Menschlichkeit zu zeigen.

Die Darlegungen der Gewerkschaften in der Besprechung mit der Reichsregierung blieben nicht ohne Eindruck. Mit Eindrüden allein ist es aber nicht getan. Die Regierung muß sich darüber klar sein, daß ihre Haltung nicht nur für den Lohnkonflikt bei der Reichs­bahn, sondern für die gesamte Lohnlage bestimmend wirkt. Sie kann den Unternehmern der Privatindustrie ein gutes und ein schlechtes Beispiel geben. Ein schlechtes Beispiel wäre nicht nur für die augenblidiich schwebenden Lohnverhandlungen, sondern auch für den Verlauf der Beratungen des Wirtschaftsbeirats, die am Donnerstag beginnen sollen, verhängnisvoll.

Abwehrkampf der Gemeindearbeiter.

Die Reichstariftommiffionen der Gemeinde bandshaus des Gesamtverbandes zusammentraten, haben die Lohn arbeiter und fommunalen Straßenbahner, die gestern im Ver­abbauvorschläge des Reichsverbandes kommunaler und anderer öffentlicher Arbeitgeberverbände Deutschlands einstimmig ab

gelehnt.

Die Arbeiter sind im Lohnabbau weit über die Grenze des Er­träglichen mitgegangen, obwohl ihnen flar ist, daß nie mit Lohnab- Die Mitglieder der Reichstariftommiffionen, die alle Bezirke des bau eine Krise behoben werden kann. Es hat aber alles seine Reiches vertreten, berichteten über den entschiedensten 2 b Grenze und deshalb ist der Alarmruf des Einheitsverwehrmillen der Gemeindearbeiter und Straßenbahner. Sie bandes der Eisenbahner an den ADGB . und die sozialdemo- find nicht bereit, tampflos eine weitere Verschlechterung tratische Reichstagsfraktion ein sehr ernstes Symptom für ihrer Lebenshaltung auf sich zu nehmen. die gesamte lohnpolitische Situation

Der Verzweiflungsruf der Eisenbahner hat auch die Reich s regierung auf die dem Reichsbahnbetrieb drohenden Gefahren aufmerksam gemacht. Auf Einladung der Regierung fanden daher am Montag in der Reichstanzlei unter Beteiligung der Ge­werkschaftsspizen Besprechungen mit den Vertretungen der Eisen­bahnergewerffchaften statt. Diese hatten so Gelegenheit, den zu­frändigen Stellen die ungeheure Notlage der Eisenbahner flarzu machen. Sie führten den Nachweis, daß ein weiterer Lohnabbau im Reichsbahnbetrieb unerträglich sei. Sie machten darauf aufmerksam, daß einem großen Teil der Reichseisenbahnarbeiter bereits seit längerer Zeit Lohneinbußen von mehr als 20 bis 33 Prozent durch Lohnkürzungen und Feierschichten auferlegt worden sind. Eine weitere Verschlechierung der Lebens­haltung der Eisenbahner fei auch aus staatspolitischen Gründen vollkommen unmöglich. Die Gewerkschaftsvertreter wiesen sehr ein­dringlich auf die afute Gefahr hin, die sich aus Berzweiflungsaus­brüchen bei weiterem Lohnabbau im Reichsbahnbetrieb naturnot mendig ergeben müsse.

vielfach das Lohneinkommen auf die Unterstützungsfäße der Der Lohnabbau zusammen mit den Arbeitsstredungen haben Arbeitslosenversicherung herabgebrüdt Go beträgt zum Beispiel das Bruttowocheneinkommen eines verheirateten Gemeindearbeiters in Waldenburg i. Schl. 25,60 m. Zieht man hiervon die sozialen Beiträge, Steuern usw., die starren Ausgaben ebenshaltung einer Familie ganze 14 M. pro für Wohnung, Heizung und Beleuchtung ab, so verbleiben für die Woche. Von diesem erbärmlichen Betrage sollen nach den Vor­schlägen des Arbeitgeberverbandes noch 9 Proz. abgezogen werden. Mit dem Wegfall der Lohnschutzflausel für vertürzte Arbeitszeit reduziert sich dieser Lohn um weitere 5 Pro3., so daß nach diesen Abzügen dem Arbeiter etwas über 10 M. pro Woche zur Bestreitung seines Lebensunterhalts verbleiben

würden.

Es ist daher selbstverständlich, daß der Gesamtverband alle gemertschaftlichen Mittel zur Anwendung bringen wird, um an­gesichts dieser Hungerlöhne weiteren Lohnabbau zu verhindern.

Die Front der Gewerkschaffen.

Scharfer Wind in Berlin - Brandenburg - Grenzmark.

Die vierte Bezirksfonferenz des ADGB. - Bezirks Berlin | weniger als 1178 Rrantentaffen mit rund 2580 000 mit Brandenburg - Grenzm: rt in Berliner Gewerkschaftshaus, über gliedern. Von den 44 Gesellenausschußmitgliedern der drei beren ersten Berhandlungstag wir bereits berichteten, nahm am Handwerkstammern im Bezirf find zur 3nit 36 Freigemerffchafter. Sonntag den Geschäftsbericht des Bezirkssekretärs, Genossen Ballmershaus, über die Tätigkeit des Bezirksjefretariats in den letzten drei Jahren entgegen.

Die Arbeitslosigteit hat auch in diesem Bezirk einen nie gefannten Umfang angenommen. Von rund 270 000 Arbeits­lofen Anfang 1928 stieg die Zahl der Arbeitstojen auf 414 000 bis zum 1. Januar 1930 und auf 644 000 bis zum 15. Oktober

dieses Jahres. Während in den Stammindustrien des Bezirks,

wie zum Beispiel in der optischen Industrie, dem Bergbau usw., Die Hoffnung besteht, daß bei einsetzender Konjunktur für die Ar beiter dieser Industrien auch wieder Beschäftigung vorhanden sein wird, sind in dieser Hinsicht für die östlichen Gebiete des Bezirks, besonders für die Metallindustrie im Osten, gar keine Aussichten mehr vorhanden. Allein bis zum Jahre 1930 find in 30 Orten des östlichen Gebietes des Bezirks

über 100 Betriebe mit etwa 12 000 Beschäftigten gänzlich ftillgelegt.

worden. Einzelne Orte, wie Christianstadt, Driesen usw., find industriell völlig ausgestorben. Die Folge dieser Entwidlung ist eine starte Abwanderung der Industriebevölkerung aus dem Often, vor allem nach Berlin , und eine weitere Zunahme des Elends in den Städten, wohin sich die Auswandernden ge­wandt haben. Die Krise hat sich zwangsläufig auch auf die Eigenbetriebe der Arbeiterschaft, insbesondere auf die 136 Baugesellschaften im Bezirk ungünstig ausgemirft.

Bei der Berichterstattung über die Tätigkeit der Gewerkschaften in den Körperschaften der Reichsanstalt fritifierte Genosse Bollmershaus besonders scharf die in personeller Hinsicht geradezu feindselige Haltung der Reichsanstalt

gegenüber dem roten" Landesarbeitsamt Brandenburg. Wenn Diese Schikanen, die sich in erster Linie gegen den sozialdemokra­tischen Präsidenten Brühl richten, nicht. bald aufhören, werden die Gewerkschaften Mittel und Wege finden, die die Ruhe der verantwortlichen Herren in der Reichsanstalt empfindlich stören dürften. Ueber die Vorsitzenden der Arbeitsgerichte im Bezirk sei nicht zu flagen. Lediglich über den Vorsitzenden des Landes­arbeitsgerichts Frankfurt a. d. Oder, Landgerichtsdirektor Sie­mert, liegen bezüglich seiner Verhandlungsart und seiner Ur­teilsfindung berechtigte Klagen der Prozeßvertreter und Arbeit­nehmerbeisiger por.

Die organisatorische Zersplitterung im Krantentassen wesen schreie zum Himmel. Im Bezirk gibt es zur Zeit nicht

In der

Bildungs- und Jugendarbeit

in Berlin wurden den freien Gewerkschaften im vorigen Jahre sind in der Berichtszeit sehr gute Fortschritte erzielt worden. Allein 6348 jugendliche Mitglieder zugeführt. Die Zahl der Gemert­fchaftsmitglieder im Bezirk ist von 597 206 am 1. Januar 1929 auf 622 200 bis zum 1. Januar 1930 gestiegen, dann aber in­folge der Krise bis zum Anfang dieses Jahres auf 604 264 gefallen.

An dem Geschäftsbericht wurde feine Kritit geübt. In der allgemeinen Aussprache wurde vor allem für die Gewerkschaften betont, zur Erreichung ihrer Ziele und zur Erhaltung der Errungen schaften der Arbeiter

nötigenfalls auch die schärfften außerparlamentarischen Kampf­mittel anzuwenden.

Lebhaft Klage geführt wurde über die Jise A.-G. und die Pfännerschafts- Brauntohlengruben, die die noch im Betrieb vorhandenen freien Gewerkschafter schifanieren und bei Neueinstellungen nur noch Stahlheimer und Nazis berücksichtigen.

Von den drei angenommenen Entschließungen wendet sich die erste gegen den freiwilligen Arbeitsdienst und fordert dessen Beseitigung aus der Arbeitslosenversicherung. Die zweite Entschließung billigt die Beschlüsse des Frankfurter Ge­werkschaftskongresses. Die dritte Entschließung wendet sich mit aller Schärfe gegen die reaktionäre Harzburger Front und gegen die verbrecherischen Versuche, die freien Ge­werkschaften und ihre parlamentarische Interessenvertretung, die Sozialdemokratie, zu spalten.

Der Bezirksausschuß, dem die Konferenz einstimmig den Dant für seine Tätigkeit in den letzten drei Jahren aussprach, murde mit Ausnahme eines freiwillig ausscheidenden Mitgliedes in seiner bisherigen Zusammenfegung wiedergewählt.

Das Washingtoner Abkommen. Spanien ratifiziert bedingungslos.

Genf , 26. Oktober.

Die spanische Regierung hat das Washingtoner Abkommen über den Achtstundentag ratifiziert und dem Bölferbundssekretariat | mitgeteilt, daß die spanische Regierung auf den Vorbehalt der früheren Regierung verzichte, wonach Spanien die Konvention nur annehme, wenn sie von Deutschland , Frankreich , Großbritan­ nien und Italien gleichfalls ratifiziert werde.

Der Stand der Ratifizierung des Washingtoner Abkommens ist jezt folgender: Ohne Vorbehalt haben ratifiziert Belgien , Bulgarien , Chile , Spanien , Griechenland , Indien , Litauen , Luremburg, Portugal , Rumänien und die Tschechoslowakei .

Bier Staaten, nämlich Desterreich, Frankreich , Italien und Lettland , haben unter dem Borbehalt ratifiziert, daß andere Staaten, darunter England und Deutschland , gleichfalls ratifizieren. Das Internationale Arbeitsamt spricht gelegentlich der Ratifizierung Spaniens in einer Verlautbarung den Wunsch aus, daß Großbritannien und Deutschland ebenfalls bald der Kon vention beitreten möchten.

Protest der Reichspoftarbeiter.

Gegen weiteren Lohnabbau- für Tarifrecht.

Am Sonntag waren in Berlin die Mitglieder der Reichs­abteilungsleitung sowie die Bezirksleiter der Reichsabteilung Post und Telegraphie im Gesamtverband zu einer gemeinsamen Sigung zusammengetreten, die sich mit dem Lohn­fonflikt der Reichspostarbeiter befaßte. Wegen der außerordentlichen Gesamtverbandes, Reichstagsabgeordneter Genosse Bedeutung dieses Lohnkonfliktes nahm auch der Vorsitzende des Schumann, daran teil. Neben der. Notverordnungspolitik der Reichsregierung beschäftigte sich die Konferenz besonders mit den Maßnahmen des Reichs post ministeriums zum Aus­gleich des Haushaltes der Deutschen Reichspost, die auf die Lohn­politif und die Arbeitszeitkürzungen der Reichspoft den maßgebenden Einfluß ausgeübt haben.

wendung des§ 6 der Notverordnung vom 5. Juni beabsichtigten

Die Tagung protestierte entschieden gegen den durch die An­Eingriff in das Tarifrecht der Reichspostarbeiter. Sie forderte von erhörten Angriffe auf das Grundrecht der Arbeiterschaft. der Verbandsleitung schärffte Abwehrmaßnahmen gegen die un­

dem§ 6 der Notverordnung erfolgte Kündigung des Lohntarifes Einmütig verurteilte die Tagung die im Zusammenhang mit abbau. Bei den jetzt schon unzureichenden Löhnen der Reichspoſt­der Reichspostarbeiter und den damit beabsichtigten weiteren Lohn­

arbeiter und der dadurch bedingten fargen Lebenshaltung müsse ein und Stact zur Folge haben. weiterer Lohnabbau die schwersten Gefahren für Familie, Betrieb

Ebenso entschieden wandten sich die Konferenzteilnehmer gegen die Eingriffe in das Beamtenrecht durch die Notver­ordnung. Sie lehnten jeden Gehaltsabbau und jede Pensions­fürzung für die Beamten der unteren und mittleren Besoldungs­gruppen als untragbar ab.

Die Haltung der Organisationsvertreter bei den Lohnverhand­lungen am 24. Oktober wurde einmütig gebilligt. Das Ergebnis der Beratungen der Konferenz wurde in einer Ent­schließung zusammengefaßt, die einstimmig angenommen wurde id zum Schluß an die Arbeiter der Reichspoft appelliert, fich zu organisieren, da nur eine starke und fampfbereite Organisation ein weiteres Herabsinken der arbeitenden Klasse ins Elend verhüten tann.

Betriebsratswahl bei AEG. Treptow.

Seit zwei Jahren haben im Arbeiterrat die Rom­munisten mit ihrem RGD.- Anhang die knappe Mehrheit. Wenn man zurückschauend die Tätigkeit dieser ,, roten" Mehrheit Revue paffieren läßt, so ist m... erstaunt über ihre Fruchtlosigkeit. Wie überall, wurden auch in diesem Betriebe der Belegschaft die to IIsten Bersprechungen von den KPD.- Leuten gemacht, um die ihnen verhaßten Gemertschaften zurückzudrängen. Forde rungen murden aufgestellt, zum Beispiel 20 Pfennig Lohn. erhöhung", die aber nie bei der Direttion verhandelt wurden.

Die Führer dieser Revolutionäre, der fommunistische Stadt verordnete Wirsing , verschwand sang und klanglos unter Mit­nahme von 1800 m. Abfindung, obwohl er vor Gericht großspurig erflärt hatte: Ein Revolutionär läßt sich nicht abfinden." Seinen RGO- Funktionären hatte er die Abfindung verschwiegen. So ließe sich die Liste noch beliebig verlängern.

In mehreren überfüllten Belegschaftsversammlungen der freien Gewerkschaften wurde überall mit Begeisterung die Parole auf­genommen: Alle Stimmen der freigewerkschaftlichen Lifte 1, be= ginnend mit den Namen Tuntowsti, Leder, Freimuth.

SPD. - Metallarbeiter!

Heute, Dienstag, 19% Uhr, in ben Sophien- Sälen, Sophienste. 17-18, Ber jammlung der SPD. - Metallarbeiter. Tagesordnung: 1. Referat des Genossen Franz Künstler über: Weltwirtschaftskrise, Faschismus und der Kampf ber beutschen Arbeiterklasse". 2. Stellungnahme zur Generalversammlung. Partei­ausweis ist mitzubringen. Der Fraktionsvorstand.

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Freie Gewerkschafts- Jugend Berlin

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Heute, 19 Uhr, tagen die Gruppen: Ablershof: Gruppenheim Adlershof, Bismardstr. 1. Eine Gerichtssigung. Schöneweide: Ju gendheim Niederschöneweide, Berliner Str. 31( Mädchenschule, im Keller). Eine Gerichtsverhandlung. Bankow: Jugendheim Riffingenstr. 48, Zimmer 5. Die Gewerkschaften in der Krise. Gewerkschaftshaus: Engel­ufer 24-25, Gaal 11. Wer wir sind und was wir wollen. Wedding : Jugendheim Willdenowstr. 5, 2 Treppen, 8immer 11. Erlebnisse aus der Fremdenlegion. Ren- Lichtenberg: Jugendheim Gunterstr. 44. Gewerkschaft­liche Rampfmethoden. Frankfurter Allee : Städt. Jugendheim Litauer Str. 18. Lehrlingsschuß und Lehrlingsrecht. Lichtenberg : Jugendheim Doffeftr. 22. Die Mädels gestalten den Abend aus. Ostende : Jugendheim Karlshorst, Treskow­alee 44( Rant- Schule). Schon ab 19 Uhr. Eine Arbeitsgerichtssigung. Treptow : Jugendheim Elsenstr. 3. Wir feiern den 8. Geburtstag. Steglig: Landsberger Sugendheim Flemmingstr. 14b. Rabarett auf Schallplatten. Plag: Jugendheim des Ostens, Große Frankfurter Str. 16. Wettstreit zwischen Sungens und Mädels. Moabit : Jugendheim Bremer Straße. Boltstänze. Spanbau- Wilhelmstabt: Jugendheim Sportplag Seeburger Straße. Der Gewerkschaftstongreß. Arnswalder Play: Jugendheim Christburger Str. 14. Die Kirche und der Aberglaube. Jugendvorstellung der Boltsbühne am Sonntag, dem 1. November, 15 Uhr. Rampf um Kitsch." Rarten sind in der Jugendzentrale erhältlich. Preis 80 Pf.

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Jugendgruppe des Zentralverbandes der Angestellten

Heute, Dienstag, finden folgende Veranstaltungen statt: Lichtenberg : Jugendheim Gunterstr. 44. Spielabend. Nordwest: Jugendheim Lehrter Str. 18-19. Wir inszenieren ein Stegreiffpiel: Reichstagssigung". Der Sprech- und Bewegungschor übt ab 20 Uhr in der Turnhalle Baruther

Straße 20. Die nächste Borstellung der Jugendvoltsbühne ist am 1. No­

nember. Gespielt wird: Rampf um Ritsch", von Stemmle. Eintrittskarten zum Preise von 80 Pf. find im Jugendsekretariat zu haben.

Mitgliederversammlung

des Einheitsverbandes der Eisenbahner Deutschlands Mittwoch, den 28. Oktober 1931,

19,30 Uhr, in Kliems Festsälen, Mitgliedsbuch legitimiert! Berlin S 59, Hasenheide, Nähe Hermannplatz

Ortsgruppe Berlin Es spricht Verbandsvorsitzender Franz Scheffel , M. d. R.

Keiner fehle!