Das Wichtigste für 1932: Neue Arbeit!
Sie muß und fann beschafft werden.
Klar sehen und alle Möglichfeiten restlos ausschöpfen, um in Deutschland mehr Arbeitsgelegenheit zu schaffen, das ist die nächste Aufgabe im Jahre 1932. Wir beginnen dieses Jahr mit erheblich mehr als 5 Millionen Arbeitslosen. Die Arbeitslosigkeit erzeugenden Störungen in der Weltwirtschaft und Weltpolitik außerhalb Deutsch lands lann die deutsche Staats- und Wirtschaftspolitik nicht befeitigen.
Die Frage aber ist, ob nicht noch Arbeitslosigkeit erzeugende innerwirtschaftliche Störungen vorhanden find, deren Beseitigung durch innerdeutsche Wirtschaftspolitik neue Arbeit schaffen könnte. Wir bejahen diese Frage.
Die lekte Notverordnung hat viele Schönheits- und Dentfehler. Wir haben mit unserer Kritif nicht zurüdgehalten. Aber sie hat das erstemal im Zuge aller Notverordnungspolititburch große und dabei echt volts mirtschaftliche Ziele. Die Möglichkeiten richtiger Kattulation für Erzeuger und Berbraucher follen nicht wieder zerstört werden, wie es in der Inflation geschah. Dem dient der unerschütterliche Wille zur Aufrechterhaltung einer festen Währung, wie er als Grundafford trotz aller Dissonanzen im einzelnen die Bierte Notverordnung
Mit den eingefrorenen Krediten zusammen, die von der Reichsbank durch Kredite und Notenausgabe bevorschußt sind, ergibt sich also eine Summe von 2,5 bis 2,7 milliarden Mark, die zwar im Notenumlauf erscheint, aber zum weitaus größten Teil nicht den laufenden volkswirtschaftlichen Warenumsätzen zur Verfügung steht.
Die Reichsbank hat sich also zu fragen, ob nicht tatsächlich auch unter Einrechnung der neu ausgegebenen Scheidemünzen der für Barenumfäge effektiv Geldumlauf und die dementsprechende Kreditfumme um milliardenbeträge zu gering ist und ob nicht hier in der Tat die Ursache einer fünftlichen, volfs wirtschaftlich nicht gerechtfertigten Produktionsdroffelung mit zufäg licher Arbeitsiofigkeit zu erblicken ist. Die Kreditdeflation, von der mir oben gesprochen haben, dürfte hier ihren praktischen Ausdrud finden. Hier wäre aber auch der Hebel, von wo aus die
Eine Krifenbilanz.
durchzieht. Zweitens soll Zeit gewonnen und eine Be Produktionsschrumpfung in der Stahl- und Eiſenindustrie.
wegungsreferne gejchaffen werden, um den gefährlichen Folgen der Währungserschütterungen in der übrigen Welt für die deutsche Wirtschaft begegnen zu fönnen. Dem dient die allgemeine Broduktionstoften-, 3ins- und Preisjenkung, auch auf monopolistischen Gebieten, und der Grundfak, daß die Reallauftraft des Arbeitseinkommens nicht gefentt werden soll, womit grundfäglich auch die auftrafterhaltung im deutschen Binnen marft als Straftquelle für die deutsche Konkurrenzfähigkeit beim Export protiomiert wird. Es ergibt sich aber sofort:
Das Höchste, was die Vierte Notverordnung volfswirtschaftlich leiften lann, ist die Berhinderung einer weiteren Produktionsdroffelung und der Entstehung nener Arbeitslosigkeit. Neue Arbeit fanu fie schwerlich schaffen.
Wenn nun als Mittel zur Schaffung neuer Arbeit nur die Beseitigung innerdeutscher Wirtschaftsstörungen gegeben ist, bann muß die Frage beantwortet werden, ob mir in Deutschland eine höhere Arbeitslosigkeit haben, als sie ohne folche innerwirtschaftlichen Störungen vorhanden zu fein brauchte. Es muß ferner die Frage beantwortet werden, ob die fapitalmäßigen Möglichkeiten zur Beschaffung neuer Arbeit ge= geben find. Beide Fragen find zu bejahen.
Kreditdeflation zu beseitigen und nene Arbeitsgelegenheiten zu schaffen wären.
Damit sind das Problem und die Richtung aufgezeigt, in der man zu neuer poffsmirtschaftlich gerechtfertigter Arbeitsbeschaffung tommen fann. Tatsache ist, daß Deutschland eine tapitalmäßige Autartie auf längere Zeit aufgezwungen ist, zu der feine Produktionsintensität und Bevölkerungsmasse in um fo größerem Widerspruch stehen, als ausländische Kapitalentzüge und inländische Fehlanlagen von vielen Milliarden das verfügbare Kreditvolumen bis zur Kreditaushungerung beschränken. Tatsache ist, daß die Reichsbank und zwar zwangs läufig nicht mehr nur Notenbank zur Krebit regelung, son dern die einzige Bank zur Kredit schöpfung ist und daß ain völliger Funktionswechsel der Reichsbant mit dem zwang zur tapitalmäßigen Mutartie Deutschlands eingetreten ist.
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hergestellt werden. Allerdings soll aus Gründen der Knappheit und immer rigoroserer Erfassung der Rohmaterialien der Umfang
der Schwarzetriebe von Jahr zu Jahr nachlaſſen
Berglichen den Vorfriegspreisen ist der Kaufpreis heute Die Schärfe der Weltfrije triff besonders drastisch in der Stahl - mehrfach so hoch. Eine Flasche Wodta non etma meniger als und Eisenindustrie in Erscheinung, da diese eines der wichtigsten% 4 Liter hat heute bei den staatlichen Monopolverlaufsstellen einen Produktionsmittel erzeugt. Der Rüdgang gegenüber dem legten Grundpreis von 4 Rubel. Die reine Staatssteuer für jeden verKonjunkturjahr 1929 wird in dem jeht abgelaufenen Krisenjahr tauften Liter Bodfa beträgt 3 Rubel 80 Kopeten, daneben muß der 1931 um so deuflicher, als bei der Schwerindustrie die inter - Wodka aber auch noch sehr oft als Steuerquelle herhalten für lokale nationale arise, von wenigen Ausnahmen abgesehen, schon nationale& rise, von wenigen Ausnahmen abgesehen, schon Finanzbedürfnisse. Im Jahre 1930 wurden in Rußland 619 655 000 im Jahre 1930 voll wirksam wurde und dementsprechende Liter Wodka verkauft und davon entfielen ziemlich genau ein Drittel Rückschläge in Produktion und Absah mit sich brachte. auf die städtischen und zwei Drittel auf die ländlichen Berkaufsstellen. Dem stand um zaristischen Rußland von 1913 ein Berbraud) von 1267 130 000 Litern gegenüber.
Eine Unterfuchung des Vereins Deutscher Eisen- und Stahlindustrieller über die Entwidlung der Stahl- und Eisenproduktion ergibt folgende Ziffern:
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1929 1930 1931 Rohstahl in Miu. To. Weltproduktion. 122,0 95,5 70,2 Europa 59,0 49,5 39,8 Deu schland 16,2 11,5 8,3 215%. 57,8 41,6 27,0
1929 1930 1931 Roheisen in Mill. To. 98,7 79,9 54,6 50,0 43,4 33,0 13,4 9,6 6,1 43,3 32,2 18,7
Wir wissen heute, daß zwischen 1% und 2 Milliarden Mart deutsche Kredite- in erster Linie durch Fehlinvestitionen eingefroren find. Wir wissen ferner, daß etwa 4% Milliarden Mart ausländische Kredite insgesamt seit fünfpiertel Jahren zurüdgezahlt worden find, ohne daß sie erfegt wurden. Die Kauftraffteigerung des Geldes seit Herbst 1929, seit dem Ausbruch der Welttrife ist zu berüdsichtigen. Es bleiben bann etwa 5 milliarden Marf, die der beutschen, Kreditwirtschaft fehlen, wenn der gleiche Umsatz wie vor Krisenausbruch zu bemäleinigten Staaten auf 46,7 Proz. gesunken. Bei der Roh figen wäre.
Bir wissen ferner aus der Bragis, daß wegen des Einfrierens Der Großkredite maffenhaft Produktions- und Handelsbetriebe ohne Kredit bleiben, obwohl fie auch unter normalen Krifenverhältnissen als frebitwürdig anzusehen
mären.
Auch wenn man neben der Kauffraftsteigerung des Geldes ( durch Preissenfung) noch eine trifenmäßige generelle Umfag Schrumpfung von 25 Proz. annimmt, fehlen immer noch 3% Milliarden Mark im deutschen Kreditsystem, um die jetzt während der tiefsten Depression möglichen volkswirtschaftlichen Umsätze zu finanzieren.
Nun hat die Reichsbant seit dem Juli gewiß große Erjagtrebite geschaffen. Sie mußte den Banten helfen, deren Großkredite eingefroren waren, den Spartassen, um deren Bewegungsfähigkeit gegenüber der Beunruhigung der Sparer zu sichern. Hier handelt es sich um Beträge von mindestens 1½ Milliarden Mart( die bis fontierten und heute noch verlängerten Finanzwechsel der Banken eingerechnet).
Dennoch aber fehlt in Deutschland heute sicher noch eine Kreditfumme in der größten Klaffe von mindestens 2 Milliarden Mark. Damit ergibt sich der Tatbestand einer von der Konjunktur unabhängigen Kreditdeflation. Diese Kreditdeflation legt mehr Betriebe und Arbeitskräfte still, als es fonjunkturell nötig wäre. Wir haben als Folge innerwirffchaftlicher Störungsurfachen also auch eine große zufäßliche Arbeitslosigkeit, Diesen Tatbestand zu ändern, hat die Bierte Notverordnung noch nicht ins Auge gefaßt. Das ist ihre große Lüde. Diese Büde gilt es im Jahre 1932 baldigst zu schließen.
Diese Zahlen sind außerordentlich instruktiv. Die Welt produktion von Robstahl haite schon 1930 gegen 1929 cinen Rüdgang um 21,7 Broz. und bei Roheisen um 19 Proz. auf zuweisen. Im Laufe des letzten Jahres ist sie weiter derart start gefunten, daß die Stahlwerte der Welt nur noch 37,5 Pro3. und die Hochöfen nur noch 55,3 Proz. der Produktion vom Sahre 1929 herstellten. In den drei wichtigsten Industrieländern der Welt, den Bereinigten Staaten von Amerika , Deutschland und Großbritannien , tommt die Produk tionsschrumpfung am stärksten zum Ausdrud. So ist die deutsche Stahlerzeugung im letzten Jahr gegen 1929 auf 51,1 Proz., die englische auf 52,4 Proz. und am schärfsten die der Ber. eisengewinnung der Hochöfen ist das Absinten der Produktionsturve noch stärker, denn hier ging die deutsche Produktion gegen 1929 auf 45,5 Proz., die englische auf 49 Proz. und bie amerifa nische auf 43,2 Broz. zurüd. Bemerkenswert ist, daß Frank reich, das im Jahre 1930 noch eine glüdliche Konjunkturinsel darstellte, im Laufe des letzten Jahres gleichfalls, wenn auch nicht in dem gleichen Umfang wie die bereits erwähnten drei Hauptindustrie länder, in den Strudel der Krise gezogen wurde. So blieb die Stahlproduktion Frankreichs noch 1930 mit 9,4 gegen 9,8 Millionen Tonnen im Vorjahr fast unverändert, und das gleiche ist bei der Eisenproduktion im Jahre 1930 mit 10,1 gegen 10,3 mil lionen Tonnen festzustellen. Im letzten Jahr aber ging die Stahl mertsproduktion auf 79,6 und die Leistung der Hochöfen an Roh eifen auf 79,1 Proz. der Produktion von 1929 zurüd.
Bemerkenswert ist, daß infolge des besonders scharfen Konjuntturabschwungs in den Bereinigten Staaten sich das Verhältnis zwischen der europäischen und der amerikanischen Produktion sehr start zuungunsten der Bereinigten Staaten der shoben hat. Während 1929 bei einer europäischen Stahlprodut tion von 59 Millionen Tonnen und einer Stahlproduktion in den USA . von 57,8 Millionea Tonnen nur eine Differenz von 1,2 Millionen Zonnen ergab, ist diese Differenz im legten Jahr auf 12,8 Millionen Tonnen zuungunsten der Vereinigten Staaten angewachsen. Bei der Roheisenerzeugung hat sich seit 1929 die Differenz zwischen den USA . und Europa von 6,7 auf 14,3 millionen Tonnen zuungunsten Ameritas erhöht. Das einzige Land, das eine steigende Produktion seit 1929 aufzuweisen hat, ist Rußland , wo 3toar gegen 1930 auch ein Rückschlag eingetreten ist, aber immerhin gegenüber 1929 infolge des Fortschreitens des schwerindustriellen Ausbaus Produttionssteigerungen um 6 bis 8 Proz.
Um die Lücke zu schließen, ist Kapital, ist Kredit not| erzielt wurden. mendig. Dieser Kredit ist vom Ausland noch nicht wieder zu haben, sicher noch nicht, in den ersten Monaten 1932: Ob er burd) Anleihen im Inland zu beschaffen sein wird, ist eher mit nein als
mit ja zu beantworten. Fragt sich, woher das kapital 34 Der Verbrauch ist auf die Hälfte der Borkriegszeit gesunken
nehmen ist.
Hier ist nun zu beachten, daß wenigstens ein sehr großer In Rußland war vor dem Kriege der landesübliche 40prozen. Bruchteil der eingefrorenen 1% Milliarden Großkredite tige Wotta ein Boltsgetränk mit sehr unwillkommenen sozialen mobilisierbar wäre, wenn die bei den betreffenden In Folgen. Mit dem Kriegsausbruch erfolgte ein völliges Verbot für dustrien bereits eingetretenen Verluste schon realisiert wären, und den Wodkagemuß; in den ersten Jahren des Sowjetregimes wurde zmar durch entsprechende Abschreibungen am eigenen Kapital. Es das Wodiaverbot auch auf alle anderen alkoholischen Getränke ausist heute beabsichtigt, diese Kapitalabschreibungen allmählich, d. h. in gedehnt. einigen Jahren durchzuführen. Die jetzt eingefrorenen Aller nach Beendigung der Bürgerfriage und mit der EinStredite werden also einmal mobilifiert werden und wieder zur Verführung der neuen Wirtschaftspolitik wurde auch ein beschränkter fügung stehen. Die Gläubigerbanken, d. h. heute lehtlich die Reichs bant, ist also gemisfermaßen im Befig einer in einigen Jahren zu tilgenbert Krebithypothet. Wenn deren Tilgung gesichert ift, wäre die Reichsbant berechtigt, die entsprechende Summe von ihren Wechselbeständen als für die heutige voltswirtschaftliche II m fagfinanzierung nicht effettio abzulegen und sich zu fragen, ob der heute oorhandene to tenumlauf, der schließlich bas für die Warenumfäße mirtjame Rreditpolumen be. stimmt, für die tatsächlich möglichen und volkswirtschaftlich berechtigten Marenumfäge ausreichenb ift.
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Ferner ist zu beachten, daß im heutigen Notenumlauf der Reichsbant eine Summe von 1000 bis 1200 millionen enthalten ist, die ebenfalls dem valfswirtschaftlichen Waren. umjab entzogen find. Das find die gehamsterten
Roten
Wadtaperfauf wieder gestattet, da man inzwischen tiar ertannt hatte, daß das vällige Schnapsverbot undurchführbar war. Massen. haft wurden minderwertigste, aftmals geradezu gefundheitsgefähr. liche Qualitäten fahwarz" gebraut. Weit dem Gesez vom 4. Oktober 1925 tam man auf die 40prozentige Bertriegsqualität mieter zurüd. Herstellung und Verlauf pon Modta find Staatsmonopol, der Han del an den staatlichen Bertaufsstellen ist obendrein einer Reihe von einschräntenten Bestimmungen unterworfen. So darf Wodka z. B. nicht verkauft werden in der Nachbarschaft von Fabriken und Ka
fernen, nicht an den Tagen, wo Bohngelter ausgezahlt merben, auch nicht an Beiertagen und den geseglich festgelegten politischen Festtagen.
Die Heimfabritation( Schwarzbetrieb) von Bodfa wird als Staatsverbrechen geahndet, aber es ist ein offenes Geheimnis, daß immer noch bedeutende Mengen in Schmarzbetrieben auf dem Lande
Ein paar feinere, Doppelt gebrannte Sorten, wie z. B. der Subrovka", sind in diesen Zahlen nicht enthalten; aber hier handelt es sich auch nur um wenige Millionen Liter, die weder für die Allgemeinheit noch für das Bild im ganzen wesentlich find.
Die Sowjetbehörden rühmen jedenfalls nicht ganz mit Unrecht, Daß der Bodiaverbrauch im renolutionären Rußland pro Kopf der Bepölferung auf unter die Hälfte des Borkriegsverbrauchs zurück. gegangen ist, daß diefer Erfolg um so größer zu veranschlagen sei, da die Bevölkerungszunahme von Jahr zu Jahr eine recht beträchiliche sei. Tatsächlich stimmen denn auch die Beobachter darin überein, daß heute in Rußland Trunkenheit weniger in Erscheinung tritt als zu den zaristischen Zeiten. Jedenfalls ist seit 1927 bas Bestreben der Sowjetregierung darauf gerichtet, die Herstellung und den Verkauf von Wodta in einem begrenzten, festgelegten Rahmen zu belassen. L- s.
Lohnabbau und Konjumabfats.
3m Spiegel der Wochenumfäbe
Die Umjäge der Konsumgenossenschaften und die Rauftraft der Massen sind zwei untrennbare Begriffe. In den monatlichen Beröffentlichungen des Zentralverbandes deutscher Konsumvereine tritt in aller Schärfe zutage, wie der Wahnsinn des Bohnabbaues die Rauftraftbafis der werttätigen Maffen von Monat zu Monat verengert.
In dem jetzt vorliegenden Bericht für den Monat November ist der durchschnittliche Bochenumfag je Mitglied der Konsumgenossenschaften auf 6,41 W. zurückgegangen, während im November 1930 der Durchschnittsumfaz je Woche noch 8,40 und im November 1929 jogar noch 9,69 m. betrug. Wenn die durch schnittlichen Bochenumfäge jedes einzelnen Mitgliedes auch nicht als Bertmesser der gesamten tonfumgenossenschaftlichen Umsatzentwicklung angesehen werden können die dem Zentralverband angeschlossenen Genossenschaften erlitten z. B. in den ersten neun Monaten des Jahres 1931 mur einen gesamten Umfagverlust von 11,4 Broz. so zeigt das anhaltende Absinten der Massentauftraft, fo wie es sich in den limfazziffern des Konsums widerspiegelt, ein erschütterndes Bild von der einseitigen Abwälzung der Krisenlaſten auf die Schultern der werftätigen Bevölkerung.
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Die Lebenshaltungsfoften.
In Deutschland und im Auslande.
Die Reichsindegziffer für die Lebenshaltungskosten ( Ernährung. Wohnung, Heizung, Beleuchtung und sonstiger Bedarf) beläuft sich nach den Feststellungen des Statistischen Reicheamts für den Durchschnitt des Monats Dezember auf 130,4 gegenüber 131,9 im November und 133 im Oktober( 1913= 100). 3m Dezember beträgt der Rüdgang gegenüber dem Bormonat alfo 1.1 03. Hauptsächlich find an dem Rüdgang die Gruppen Ernährups und Bekleidung beteiligt, und zwar gingen die 3ndegziffern für Ernährung um 1,6 auf 119,9 Proz. und für Bekleidung am 2,1 auf 129,1 gefallen. Außerdem ist der Inder für„ ſonsigen Bedarf" um 0,6 Proz. auf 180,5 gefunken.
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International hat sich unter dem Einsaß der Kreditkrije im vergangenen Jahr die verschärfte 2bfagbewegung der Großhandelspreise auch auf die Preise im Kleinhandel übertragen. So ist die um die Jahresmitte 1931 vielfach verlangsamte tonjuntturelle Sentung der Lebenshaltungskosten im Laufe des dritten Bierteljahres 1931 wieder stärker in Schwung gekommen. Unter Ausschaltung der ſaiſonmäßigen Steigerungstendenzen in diesem Beitabschnitt ist mit Ausnahme von Desterreich, Ungarn und Lugemburg in der Mehrzahl ber Bänder eine verschärft fintende Bomegung festzustellen. Um stärksten sind die Lebenshaltungskosten währenb bor legten Monate in rantreich gefunden. Diese Bewegung tann als eine beschleunigte Anpassung des Breisniveaus an basjenige der übrigen Bänder angefehen werden, da in Frank reich noch bis Ende 1930 ein Ansteigen der Lebenshaltungs fosten zu bemerken war. Im einzelnen fanten die Preise in Deutschland
Hier fängt's an... gurgle tracken
bouge vor mit.
jetzt 90 u. 45 Pf.
310kbust
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