fagt Trogfi.
Leo Trohki hat seinen beiden Broschüren, Gegen den Nationalfommunismus“ und„ Soll der Faschismus wirklich jiegen?" eine dritte folgen lassen:„ Wie wird der Rationalsozialismus geschlagen?" In dieser Streitschrift, die wie die beiden vorausgegangenen bei Grylewicz in Neukölln erschienen ist, führt Trotti aus, daß auch er als Kommunist eine endgültige Auseinandersehung mit der Sozialdemokratie wolle, daß aber diese Auseinandersehung jcht hinter die dringende Aufgabe des Kampfes gegen den Faschismus zurüdgestellt werden müffe.
Von diesem Standpunkt ausgehend, erhebt Troßfi gegen die
bornierte Führung der KPD., die immer nur auf die Sozialdemo
Hochwasser- Senfung
dapan Wo stehen wir?
Hilferdings Rede vor den Betriebs: Bertrauensleuten
Vor den sozialdemokratischen Vertrauensleuten der, der Regierung wäre angesichts der bevorstehenden Reichspräsidentens Berliner Betriebe sprach gestern abend Genosse Hilfer ding über ,, Die wirtschaftliche und politische Lage"
Der Redner schilderte zunächst, wie durch das Zusammentreffen von Agrar. und Industriefrise, das internationale Umfichgreifen der Kredit- und Währungskrise, die Zunahme der politischen Unsicherheit usw.
Deutschland in eine Situation gekommen ist, aus der ein Ausweg nur sehr schwer zu erkennen
ist. Die Weltwirtschaftsfrise bedeutet für Deutschland , daß sein Volfseinkomemn von etwa 76 Milliarden Mark im Jahre 1929 auf etwa 50 bis 60 Milliarden Mark im Jahre 1930 und um weitere 10 bis 12 Milliarden Mark im verflossenen Jahr zurückgegangen ist. Wenn man diesen Zahlen gegenüberstellt, daß das gesamte Steueraufkommen in Deutschland rund 20 Milliarden Mark beträgt, so ergibt sich, daß der Anteil des Boitseinkommens an dem gesamten Steuerauftommen von rund ein Viertel im Jahre 1929 auf etwa ein Drittel gestiegen ist, der
Steuerdruck also ganz beträchtlich zugenommen
wahl ebenfalls ein grober Fehler gewesen, dieser Volksabstimmung. auf die die Nationalsozialisten ihre größten Hoffnungen setzen. Von der Auffassung sind, man müsse Hitler gemeinsam mit dem Zentrum falschen Voraussetzungen gehen auch die Parteimitglieder aus, die regieren lassen, damit er dem deutschen Volk seine Regierungsunfähigkeit beweise. Die Bertreter dieser Auffassung gehen davon aus, daß die Deutschnationalen durch ihre Regierungsbeteiligung gewaltig an Wählerstimmen verloren haben. Sie übersehen aber das für die Politit der Partei Entscheidende, daß sich die Deutsch
nationalen nach ihrer Regierungsbeteiligung den Wählermassen wieder stellen mußten, die Nationalsozialisten aber, einmal zur Macht gelangt, das Volk nicht mehr befragen würden.
Die Politik der Partei ist darauf abgestellt, des Faschismus Herr zu werden, ihn zu überwinden.
Wir werden den Faschismus nur überwinden, wenn wir wissen. daß der Kampf gegen ihn zugleich der Kampf gegen den Kapitalismus ist, in dessen Sold die Nationalsozialisten stehen, und daß dieser Kampf gegen den Faschismus gleichbedeutend ist mit dem Kampf um die Erhaltung der deutschen Arbeiterbewegung und der Freiheit des deutschen Bolles.
Wie auch die Entscheidung im Jahre 1932 ausfallen mag, die Erschütterung des Kapitalismus wird bleiben, er wird aus dieser Krise in seiner alten Form nicht mehr erstehen. Dann werde den Unerschrockenen der Sieg gehören.
In der ausgiebigen Diskussion bildete die Politik der Partei den Mittelpunkt. Die Mehrzahl der Redner zeigte für die Taktik der Partei Verständnis. Von den Gegnern der Beharrungs
fchen Wählermassen der Partei, obgleich das falsch ist, die Ver antwortung für die Notverordnungen der Regierung Brüning zu= schreiben. Die Politit der Zerschlagung der sozialen Grundlagen der Arbeiterklasse sei seiner Auffassung nach nicht geeignet, Hitler hintenan zu halten. Wir sollten uns nicht als Arzt des Kapitalismus eigenen Widersprüchen verfangen lassen.
hat. Aus diesem steigenden Steuerdrud erflärt sich auch zum erheblichen Teil die Rebellion gegen den Staat, die sich fälsch= licherweise sozialistisch nennt. Die wirtschaftliche Weltkrise, die durch die internationale Kredit- und Währungskrise so ungeheuer verschärft worden ist, droht, eine internationale Handelsfrise herbeizuführen, deren Folgen nicht nur für Deutschland , sondern für alle mit dem Welthandel verbundenen Länder gar nicht abzusehen ist. Die augenblickliche Situation ist jedenfalls bedeutend schlimmer als sie während des Währungswirrwarrs der Jahre 1919 bis 1924 war. Damals war die Welt wenigstens davon überzeugt, daß der inter - politik behauptete Günther Neukölln, daß die sozialdemokratinationale Handel, der durch den Währungsverfall in Unordnung geraten war, wieder belebt werden muß. Heute dagegen gibt es viele Kreise, die gerade in den Währungsstürzen ein Allheilmittel zur Wiederbelebung der Konjunktur sehen. Diese beispiellose Weltkrije tann nur überwunden werden durchfühlen, sondern das kapitalistische Wirtschaftssystem sich in seinen eine Weltpolitik, die auf einer Zusammenarbeit der Nationen bafiert. iDe beiden größten Nationen, die in erster Linie eine Politik der Verständigung treiben müssen, sind die französische und die deutsche Nation, denn alle Krisen, die in den letzten Jahren auftauchten, waren irgendwie verbunden mit einer Verschärfung des deutsch französischen Verhältnisses. Die Lösung dieses Verhältnisses hängt wiederum eng zusammen mit der Reparationsfrage, die zu einer Schicksalsfrage auch wieder nicht nur für Deutschland , sondern für die gesamte Welt geworden ist. Aus dieser Erkenntnis der Dinge heraus müssen wir an die Regierungen den Appell richten: Ihr habt keine Zeit mehr zu verlieren, wenn ihr die Situation überhaupt noch meistern wollt! Aufgabe der Weltpolitik ist es, dafür zu sorgen, daß die Wunden, die durch die Politik der vergangenen Jahre der Welt geschlagen worden sind, wieder geheilt werden, wenn wir nicht in Zustände geraten wollen, die mit normalen Mitteln überhaupt nicht mehr zu beherrschen find.
32119ine
Die Reichsregierung hat einen Genfungsfommiffar für das Hochwasser ernannt. Dieser hat sich mit seinem Stabe bereits in das betroffene Gebiet begeben
fratie losdrischt und damit den Sieg des Faschismus begünstigt, furchtbaren Anklagen,
In den nächsten Monaten, schreibt er, müsse die Entscheidung fallen. Siege Hitler, so feien alle auf Jahre vorausberechneten ,, revolutionären Pläne" nichts als flägliches Geschwätz. Der Sieg Hitlers bedeute für die KPD . nicht nur physische Zerschlagung, fendern den politischen Bankerott. Weiter jagt er wörtlich:
,, Das ganze Unglück besteht darin, daß die Politit des Zentralkomitees der Deutschen Kommunistischen Partei teils bewußt, teils unbewußt von der Anerkennung der Unvermeidlichkeit des faschistischen Sieges ausgeht. In der Tat geht in dem am 29. November veröffentlichten Aufruf zur Roten Einheitsfront" das Zentralfomitee der KPD. von dem Gedanken aus, daß man den Faschismus nicht besiegen fann, ohne zuvor die Sozialdemokratie befiegt zu haben. Den gleichen Gedanken wiederholt in allen Tonarten Thälmann in seinem Artikel..."
Läßt sich hoffen, daß die Kommunistische Partei in den nächsten Monaten sowohl die Sozialdemokratie als auch den Fajchismus niederwirft? Kein normal denkender Mensch, der lesen und rechnen fann, würde eine solche Behauptung riskieren."
Trotzki wendet sich noch einmal gegen die dumme und schändliche Teilnahme der Kommunisten am Hitler- Boltsentscheid". Dann zerreißt er unbarmherzig den Schwindel, als ob man durch Loslösung der sozialdemokratischen Arbeiter von ihrer Partei den Kampf gegen den Faschismus wirksam führen könnte. Sozialdemofratische Arbeiter, die dazu bereit seien, seien vorhanden ,,, a ber nicht in großer 3ahl". Der deutsche Arbeiter ist erzogen im Organisationsgeist und im Geist der Disziplin. Das hat seine starken wie auch seine schwachen Seiten. Die überwiegende Mehrheit der sozialdemokratischen Arbeiter will gegen die Faschisten kämpfen, aber vorwiegend noch nicht anders als gemeinsam mit ihrer Organisation. Diese Etappe läßt sich nicht überspringen."
Darum fordert Troyti folgerichtig, daß KPD . und Sozialdemo tratie getrennt marschieren und vereint schlagen sollen.„ Sich nur darüber verständigen, wie zu schlagen, wen zu schlagen und wann zu schlagen! Darüber kann man mit dem Teufel selbst sich verständigen, mit seiner Großmutter und sogar mit Noste und Grzesinski " Nur die Hände binden dürfe man sich dabei nicht.
Troyki versichert noch einmal, daß nur auf diesem Wege der Sieg möglich sei, um dann folgendermaßen zu schließen:
-
,, Aber diesen Sieg muß man wollen. Indes gibt es unter den kommunistischen Beamten nicht wenig feige Karrieristen und Bonzen, denen ihr Plätzchen, ihr Eintommen teuer ist und noch mehr ihre Haut. Diese Subjekte sind sehr geneigt, mit ultraradikalen Phrasen zu prunken, hinter denen sich kläglicher und verächtlicher Fatalismus verbirgt. Ohne Sieg über die Sozialdemokratie fann man sich mit dent Faschismus nicht schlagen!", sagt solch ein schrecklicher Revolutionär und aus diesem Grunde
besorgt er sich einen Reijepaß."
"
,, Arbeiter- Kommunisten, ihr seid Hunderttausende, Millionen; ihr könnt nirgends wegfahren, für euch gibt es der Reisepasse nicht genug. Wenn der Faschismus zur Macht gelangt, wird er wie ein furchtbarer Tant über eure Schädel und Wirbelsäulen hinweggehen. Rettung liegt nur in unbarmherzigem Kampf. Und Sieg tann nur die Kampfesverknüpfung mit den sozialdemokratischen Arbeitern bringen. Gilt, Arbeiter Kommunisten, es ist euch wenig Beit gelaffen!" Soweit Troßfi, der Linkskommunist. In der offiziellen Kommunistenpresse liest man von allebem fein Wort. Höchstens wird ab und zu die monotone Schimpferei über den sozialdemokratischen ..Hauptfeind" durch die Bemerkung unterbrochen, auch Troßfi jei ein Agent der fonterrevolutionären Bourgeoisie".
Genosse Hilferding wandte sich dann einer kurzen Betrachtung der letzten Notverordnung der Reichsregierung zu, in der die Regierung mit Hilfe der Lohn und Gehaltssentung den utopischen Regierung mit Hilfe der Lohn- und Gehaltssenkung den utopischen Berjuch unternimmt, die Erporffähigteit Deutschlands zu erhalten oder gar zu steigern.
Die Regierung übersieht, daß die Exportfähigkeit Deutschlands viel inniger mit den Währungsstürzen, Einfuhrkontingenten, Einfuhrverboten und der Devisenzwangswirtschaft verbunden ist, als mit den Löhnen und Gehältern der deutschen Arbeiter und Angestellten.
Wenn die Sozialdemokratie die Regierung, Brüning nicht stürzt, obwohl sie die Notverordnung für ein ungeeignetes Mittel zur wirksamen Krisenbekämpfung ansieht, dann in erster Linie aus dem Grunde, um die Staatsmacht nicht den geschworenen Feinden des Staates, der Demokratie und der Arbeiterbewegung auszuliefern. Der Redner verwies auf die Broschüre Trogfis ,, Gegen den Nationalbolichewismus", in der der Verfasser eine Politit, die den Gegnern des Staates die Staatsmacht in die Hände spielt, als Abenteurertum und Dummheit bezeichnet. Der Sturz
Der Fall KPD . steht also ganz hoffnungslos. Trogli ist aber| jelber zusehr in fommunistischen Irrtümern befangen, wenn er meint, ohne die deutschen Kommunisten sei der Sieg über den Faschismus nicht möglich. Die Sozialdemokratie kämpft seit drei Die Sozialdemokratie fämpft seit drei zehn Jahren gegen die Reaktion in Deutschland untet fortwährenden wütenden Attacken, die die KPD. gegen ihren Rücken führt. Die Situation, in der sie sich befindet, ist ihr also weder neu noch ungewohnt, und sie hat längst die ihr entsprechende Taktik entwidelt. Die Sozialdemokratie wird den Sieg über den Faschismus erringen den Sieg, um den die KPD . nicht kämpft, und den sie nach Trogkis Zeugnis nicht einmal will!
-
Wilder Streit bei ülistein.
Der Verlag Ullstein teilt mit: Infolge eines wilden Streits eines Teiles unserer Hilfsarbeiter konnte die heutige Nummer der ,, B. 3. am Mittag" nicht gedruckt werden. Obwohl innerhalb des Buchdruckgewerbes eine tarif liche Bereinbarung mit allen beteiligten Gewerkschaften über die Lohnherabsetzung auf Grund der Notverordnung erfolgt ist, stellten die Hilfsarbeiter in unserem Betriebe unter tommu nistischem Einfluß heute morgen die ultimative Forderung, von dem durch die Notverordnung vorgeschriebenen Lohnabbau Abstand zu nehmen, widrigenfalls sie die Arbeit nicht aufnehmen würden.
Maginot gestorben.
Unteroffizier- Kolonial- und Kriegsminister.
Paris , 7. Januar. ( Eigenbericht.) Kriegsminifler Maginot ist heute morgen um 2 Uhr gestorben. Er hatte am Abend bereits das Bewußtsein verloren. Seine nächsten Mitarbeiter aus dem Kriegsministerium weilten an seinem Sterbebelt. Um 44 Uhr morgens wurden die Ceiche zum Kriegsminifte. rium gebracht, wo sie in einem zu einer Totenfapelle umgestalteten Saal aufgebahrt werden wird.
Die Nachricht von dem plöglichen Tod Maginots hat große 2e stürzung hervorgerufen, zumal noch am gestrigen Nachmittag mitgeteilt worden war, daß die leichte Besserung in seinem Befinden Fortschritte mache. In später Abendstunde trat aber plöglich
Die Mehrheit der Versammlung stimmte diesen Ausführungen nicht zu. Genosse Künstler trat der Auffassung entgegen, daß eine opferreiche Politik auch eine falsche Politik sein müsse. Auch in der Politit sei es manchmal notwendig, militärisch- strategische Richtlinien, wie z. B. die des Generals Clausewitz , zu beachten. Für die Parteileitung war in den letzten Wochen nicht die ,, Tolerierung" der Regierung Brüning, sondern die
Berhinderung des Bürgerkrieges das wichtigste. Würde die Partei eine Politik treiben, die es Hitler ermöglicht, auf parlamentarischem Wege die Macht zu ergreifen, so würden wahr scheinlich viele Parteigenossen, die heute gegen die Politik der Partei fund, Reichstagsfraktion und Partei für das verantwortlich machen, mas nach der Machtergreifung Hitlers eintritt. Es sei auch nicht wahr, daß die Sozialdemokratie ihre Anziehungskraft verloren habe; in Berlin sei z. B. das Gegenteil erwiesen. Falsch sei es auch, angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen Preußen schon als verloren anzusehen.
Eine Armee, die sich selbst aufgibt, ist schon von vornherein gefchlagen.
Wir müssen mit der Zuversicht in den Wahlkampf gehen, daß mir den Feind vernichten merden. Bis zu den Maiwahlen wird sich in Deutschland noch manches ereignen, was unsere Chancen verbessert. Das Jahr 1932 foll nicht nur für die Deutsche Republik und die deutsche Arbeiterschaft ein Entscheidungsjahr sein, sondern für die Sozialdemokratie das Siegesjahr.
In seinem Schlußwort setzte sich Genosse Hilferding besonders mit den Rednern der Opposition auseinander.
Da es bereits Mitternacht geworden war, fonnte eine ordnungsgemäße Wahl der drei Mitglieder der erweiterten Bezirksleitung nicht mehr vorgenommen werden. Sie soll in einer neuen Konferenz stattfinden, die zu diesem Zwed besonders einberufen wird.
eine Verschlechterung ein, die jede Rettung aussichtslos erscheinen ließ.
Maginot wurde 1877 in Paris geboren. Bis zu seiner ersten Wahl in die Kammer im Jahre 1910 war er Beisiger im Staats= rat, dem obersten französischen Gericht, und Direktor der Abteilung für innere Angelegenheiten im Gouvernement für Algerien . Bei allen späteren Rammerwahlen blieben ihm die Wähler des MaasDepartements treu. Er nahm als Unteroffizier im Welttrieg teil und murde Ende 1914 bei Verdun so schwer verlegt, daß er aus dem Heere entlassen wurde. 1917 trat Maginot als Kolonialminister in die Regierung ein. Er war mehrmals Bensions- und Kriegsminister, u. a. in dem Kabinett des nationalen Blods, das die Besetzung der Ruhr durchführte. Nachdem er während der Herrschaft des Linksfartells und des ersten Kabinetts Poincaré nicht der Regierung angehört hatte, vertraute ihm Poincaré in seinem zweiten Kabinett das Kolonialministerium an, das er auch unter Briand behielt. das Kriegsministerium, das er mit Ausnahme der beiden kurzen Tardieu übergab ihm wieder Beitspannen. in denen die Linkskabinette Chautemps und Steeg an der Macht waren, beibehielt.
Massenmörder verhaftet.
Sechs Mädchen an der polnischen Grenze vergiftet.
Warschau , 7. Januar. Wie aus Wilna gemeldet wird, haben die polnischen Sicherheitsbehörden in einer Ortschaft dicht an der ostpreußischen Grenze einen gefährlichen Massenmörder verhaftet.
Bor furzem flüchtete aus Ostpreußen auf poiniiches Gebiet ein Mann namens Alfred Kürnis, der von der deutschen Polizei gesucht wurde, weil er im Berdacht stand, in Ostpreußen drei Mädchen ermordet zu haben. In Mitlinows in Volen starb nun vor furzem unter sonderbaren Umständen ein zehnjähriges Mädchen, die Tochter des Befihers des Hauses, in dem Kürnis self geraumer Zeit ein Zimmer bewohnte. Der Verdacht fiel auf fürnis, der verhaftet wurde. Er gestand, auf polnischem Gebiet bereits drei unmündige Mädchen vergiftet zu haben. Zusammen hat also& ürnis sechs Opfer auf dem Gewissen, die er sämtlich vergiftet hat.