Nr. 77 49. Jahrgang
1. Beilage des Vorwärts
30 Jahre H- und U- Bahn!
Damals 10 Kilometer, heute 70 Kilometer Länge.
Bor dreißig Jahren, am 15. Februar 1902, murbe in Berlin die erste Strecke der Hoch- und Untergrundbahn eröffnet. Dieser älteste Teil des heutigen Hoch- und Untergrundbahnneges verlief vom Bahnhof 300 bis zur Barschauer Brücke auf dem noch bestehenden Bahnkörper; unterirdisch vom 300 bis hinter den Wittenbergplatz, der übrige Teil als Hochbahn. Von der Hochbahn zweigte eine Seitenstrecke nach dem Potsdamer Plage ab. Die Abzweigung selbst war in einer fühnen Gleiskonstruktion aus beiden Richtungen eingeschleift, so daß ein Schienendreied entstand. Dies war das damals vielbemunderte ,, Gleisdreied", von dem heute nur noch der Name vorhanden ist. Nach dem schrecklichen Hochbahnunglück im Jahre 1908, das fiebzehn Tobesopfer forderte, wurde die verwickelte Schienen- und Weichenanlage des Gleis. dreieds aufgelöst.
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Der Bau der vor breißig Jahren fertiggestellten„ Stammstrede" so nannte man später diesen ältesten Teil- hatte im Herbst 1896 begonnen. Nur reichlich fünf Jahre hatte also die Herstellung der über zehn Kilometer langen Linie erfordert. Sämtliche Bauarbeiten und technischen Einrichtungen einschließlich des Zugmaterials stellte Siemens u. Halste her. Um die fünstlerische Ausgestal tung der Hochbahn war Regierungsbaumeister Wittig bemüht, der zahlreiche Künstler zuzog. Man huldigte am Jahrhundertbegin der Ansicht, eine technische Konstruktion bedürfte der Hilfe bildender Runst, um eine Zierde des Stadtbildes zu werden. Dieser Einstellung verdanken die älteren Hochbahnhöfe und die Viadukte ihre Formen, die unseren Geschmacksempfinden fremd find, aber als Suchen nach neuen Ausdrucsformen verstanden werden müssen.
Die Gesamtkosten der Anlage einschließlich bes Grund. erwerbs, einer großen Anzahl notwendigerweise getaufter äuser, des eigenen Kraftwerks und der 3üge beliefen sich auf rund 34,5 Millionen Mart. Bei Eröffnung der Bahn waren 21 Züge vorhanden. Sie bestanden aus drei Wagen, einem Triebwagen 3. Klasse an Anfang und Ende des Zuges und einem motorlosen Mittelwagen 2. Klasse. Ein Zug faßte bis zu 200 Fahrgäste.
Aus den 10,1 Kilometern Hoch- und Untergrundbahnftrede, bie am 15. Februar 1902 in Betrieb genommen wurden, war bis zum Weltkriege bereits ein Liniennez von 36,7 Kilometer Länge geworden. Jezt beträgt die gesamte Länge der Berliner Hoch- und Untergrundbahnen über 70 Kilometer.
Eine außerordentliche Leistung stellte die Vorausschäzung des tünftigen Verkehrs dar, die für die Finanzierung des Unternehmens notwendig war. Der spätere Geheime Baurat Gustav Kemmann führte die Berechnungen auf Grund der Erfahrungen von New York , Paris und London aus. Später zeigte sich, daß der wirklich erwartete Verkehr sich nicht nur in der Gesamtgröße, sondern sogar in der Verteilung auf die einzelnen Bahnhöfe genau innerhalb der von Kemmann vorausberechneten Grenzen gehalten hatte. Man hat gerade in diesen Tagen für Baurat Kemmann auf dem U- Bahnhof Alexanderplatz eine Gedenktafel enthüllt.
Die vor munmehr dreißig Jahren eröffnete Stamanstrede stellte eine reine Ost- West- Verbindung dar; in den letzten Jahren waren es dagegen hauptsächlich die Bezirke des werftätigen Berlins im Norden und Südosten, die durch den Ausbau des Nezzes| I erschlossen würden.
Dienstag, 16. Februar 1932
einfachen Landfriedensbruchs zu je fünf Monaten Gefäng nis. Die Teilnahme der übrigen drei an dem Sturm auf die Sophienjäle fonnte nicht eindeutig bewiesen werden.
Aufmarsch der Eisernen Front.
Bels und Künstler vor den Eisenbahnern.
Im Rahmen der Rundgebungen für die Eiserne Front sprachen am Montag vor den Berliner Eisenbahnern im Lehrervereinshaus der Parteivorsitzende Genosse Weis und der Vorsitzende des Beirtsverbandes Berlin der Sozialdemokratischen Partei Genosse
Künstler.
Genosse Wels, mit starkem Beifall begrüßt, legte den Versammelten zunächst die Zusammenhänge dar zwischen der natio= nalsozialistischen Bewegung und den reaktionären Bestrebungen der deutschen Unternehmer. Beide Gruppen find in bem Biele einig, alles restlos zu beseitigen, was sich die Arbeiterschaft mit der Republik an sozialen Errungenschaften erkämpft hat. Mit einem Programm der Programmlosigkeit ist es dieser scheinsozialistischen Partei gelungen, Tausende von Menschen, die an den gegenwärtigen gesellschaftlichen Zuständen verzweifeln, für ihre reaktionären Ziele zu gewinnen. So
wie es feinerzeit der Feudaladel verstand, Landsknechte dafür zu werben, die Bauern von ihren Befihtümern zu verjagen, hat es der Feudalkapitalismus fertig gebracht, geistig arme und urteilslose Menfchen dafür zu gewinnen, fich als Sturmbrigaden gegen ihre eigenen Klaffengenoffen mißbrauchen zu lassen. Wie ein Hypnotiseur hat es Hitler verstanden, großen Teilen des Boltes zu fuggerieren, er werde in diesem Jahre siegen und das deutsche Bolt von seinen Qualen erlösen. Nieder mit dem Marrismus!" so tönt es der Arbeiterschaft täglich von diesen hypnotisierten Massen entgegen, die gar teine Ahnung davon haben, was Marrismus ist. Man verleumdet die Führer der Arbeiterbewegung, schimpft auf die Bonzen und kann nicht den Tag ersehnen, an dem man Taufende von existenzlosen Hakenkreuzlern selbst zu Bonzen macht. In diesem Jahr will Hitler , der zukünftige Sieg über die Republik herbeiführen. Die Arbeiterschaft hat in wenigen Wochen der Eifernen Front eine Armee von proletarischen Kämpfern aus der Erde geftampft, an der sich die Welle des Faschismus brechen wird.
Siedler, der nicht weiterfam.rbeitsverhältnis zwischen der Giedlung und den Sieblern über. Profeffor der angewandten Bädagogit, mit feinen Wordbanden den
Genossenschaft ist nicht Einzelsiedlung.
Mit den Stadtrandsiedlungen hatte sich das Arbeitsgericht zu beschäftigen. Der Prozeß, angeftrengt von einem erwerbslosen Siedler, der eines Tages einfah, daß die Landarbeit über seine Kräfte ging, ist für viele Siedlungsluftige beachtenswert. Die Kläger wollten sich in der Siedlung der Gemein nügigen Siedlungsgesellschaft Bauernland A.-G." in Wegendorf bei Berneuchen ansiedeln, die angeblich vom preußischen Landwirtschaftsministerium zu 60 Proz. subventioniert wird. Die Siedlungsgesellschaft stellte die Bedingung, daß sich die Siedler, die der Seftion Deutschland des Internationalen Erwerbslofenverbandes angehörten, zu einer Genossenschaft vereinig ten. Dieser Genossenschaft traten auch die Kläger bei, da ihnen angeblich von der Siedlungsgesellschaft die Weiterzahlung der Era merbslofen oder Wohlfahrtsunterstügung zugesagt worden war. Nachdem die Kläger vier Monate in der Siedlung gearbeitet hatten imb an Stelle der angeblich zugefagten Unterstügung nur Wohnung und Roft erhielten, mußte der Ehemann, der von Beruf Musiker ift, feststellen, daß bie weitere Sieblungsarbeit über feine räfte ging. Aus diesem Grunde schieb er aus der Sieblung aus. Das Ehepaar flagte mun auf 3ahlung für die bisher geleistete Arbeit. In der Verhandlung erhob der Kläger schwere Borwürfe gegen die Siedlungsgesellschaft und behauptete, daß die Siedler dort unter dem Deckmantel der Gemeinnügigkeit erniedrigt und ausgebeutet worden seien und daß ein pöllig rechtloser Zustand geherrscht habe." Der Genossenschaft Der Genossenschaft hätten durchschnittlich 35 Mitglieder angehört, während auf dem Gelände nur 23 Baustellen vorhanden waren, die später Eigentum der Siebler werden sollten. Ein Arbeitsvertrag sei nur mündlich abgeschlossen worden. Der Vertreter der Siedlungsgesellschaft
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NOVELLE
Anita und Cowboy
VON ERNA BUSING
ERT
Auf diese Weise befommt er gleich ein anständiges Engagentent für seine geänderte Nummer. Es ist tatsächlich so, alle Direktoren und Pressemenschen schreien nach der neuen Nummer und haben insgeheim Angst vor jeder Neuheit. Billy hat das durchschaut.
Darum hatte er vorsichtshalber nicht für die Rehpinscher abgeschloffen. Hätte er gebeten, mit ihnen auftreten zu bürfen, würde der Direttor totsicher die alte Nummer verlangt haben. Die alte Arbeit war jedoch ohne Anita nicht zu leisten. So nugte Billy seine Berlegenheit aus und trieb fie fünftlich auf bis zur Gagenerhöhung.
Er war wohlgelaunt, als er nach Anitas Hochzeitsfeier ging und er war auch noch mohlgelaunt, als er zu Hause seine Roffer umpadte. Anita trug jezt einen Bubitopf. Billy hatte sich die langen schwarzen Flechten ausgebeten. Er padte fie tief unten in den Stoffer, legte eine amerikanische Flagge darüber und warf auch noch ein paar perlbestickte Leber manschetten hinzu, die Anita besonders gerne getragen hatte. Gin Cowgirl muß 3öpfe tragen. Sie fann fie später mieder ansteden, wenn wir wieder zusammenarbeiten", sagte Billy zu sich.
Sonderbar, er mar feft davon überzeugt, daß fie nod einmal wieder Bartner merden würden. Doch ein Cowboy ist nicht sentimental. Ein Glüd, daß die Rehpinscher, die neuen Partner, so gut eingeschlagen waren.
Der mildge mordene 3ndianer. Die bühnen sichersten und die bühnenwirksamsten Indianer bezieht man aus Berlin - Bantom. Das wußte Billy, ebenso mie er mußte, daß man deutsche Artisten zu jeber erotischen Schau vorzüglich gebrauchen tann.
Dennoch hatte Billn echte Indianer. Sie fonnten wenig, fie mußten auf der Bühne viel Rot auflegen, damit sie echt ausfahen, aber Billy sagte: ,, Leben und leben laffen."
Die Jungens waren draußen Landarbeiter gemefen,
haupt nicht gesprochen werden könne.
Das Gericht wies die Klage ab und begründete das Urteil, das von den anwesenden Siedlern mit lauten Mißfallenskund gebungen aufgenommen wurde, damit, daß mit dem Eintritt in die Genossenschaft tein Einzelvertrag, sondern nur ein Rollektivvertrag mit der Siedlungsgesellschaft abgeschlossen worden sei, der einen eventuellen Anspruch des einzelnen auf Lohnzahlung nicht zulaffe.
Der Sturm auf die Sophiensäle.
3wei Kommunisten zu Gefängnis verurteilt.
Die fommunistisch- nationalsozialistischen Saalschlachten vom vorigen Freitag erlebten gestern vor dem Schnellschöffengericht Berlin- Mitte ihr erfte's Nachspiel. Angeklagt maren fünf Rommunisten, zu den Stürmern der Sophienfäle gehört zu haben. Gegen 6% Uhr fürzte sich der nationalsozialistische Saal schuß die Zeit noch mit Statspielen und der Eingang zum Saal war nur mit wenigen Leuten besetzt, als plöglich etwa 150 tommunisten bie Treppe hinaufstürmten und versuchten, fich Eingang in den Saal zu verschaffen. Zu gleicher Zeit setzte auch ein Steinbombardement gegen die Fenster ein. Die Nationalsozialisten wehrten die Kommunisten ab, es entstand ein wildes Durcheinander, Stühle wurden wild geschwungen, mehrere verletzte Kommunisten und Nationalsozialisten blieben auf dem Schlachtfeld". Ein Kommunist und ein Nationalsozialist dem Schlachtfeld". Ein Kommunist und ein Nationalsozialist liegen heute noch im Krankenhaus an den Verlegungen danieder. Ein verletzter Nazi, der nur schwer gehen konnte, befand sich unter den gestrigen Zeugen.
Das Gericht verurteilte zwei von den fünf Angeklagten wegen
maren ihrem Herrn und ihrer Familie ausgerückt und endlich bei Billy gelandet. Die Jungens waren viel zu schwach zur Landarbeit gewesen, bei Billy brauchten sie fich nicht anzu= ftrengen. Er tonnte ihnen feine schwere Arbeit zumuten. Daran war nicht nur der Klimawechsel schuld. Billy sah die schmächtigen Rerle mehr als einmal prüfend an und fagte: Die Jungens haben fein Mart in den Knochen."
Die Indianer hatten nicht den ominösen Schein, der ihre Rüdlieferung forderte und darum fonnte Billy mit ihnen selbst im Winter von Kinoengagement zu Rinoengagement ziehen.
Im allgemeinen hat der Tonfilm die Bühnenschau tot gemacht. Billy jedoch hatte eigenartiges Glüd. Ein tönender Comboyfilm hatte großen Antlang gefunden und Billys Nummer diente als Borspann. Das Publikum hatte sich Micky Maus übergesehen und gute Kulturfilme find felten. Zudem hat jeder Kinobefizer eine heillose Angst davor, seinem Publifum etwas Gutes zu bieten. Stehen die Kinogewaltigen doch nach wie vor auf dem Standpunkt, das Publikum ist rettungslos vertitscht.
Man gibt lieber Riesengelber für die Ausstattung der Theaterfaffade aus, man blufft lieber durch Reklamezettel und Luftballons, als daß man einem Biffenschaftler ein paar Meter Film mehr bewilligte.
Bei Billy brauchte man feinen Bluff, er war da, er gefiel, und die Retlame für den Film stellte sich entsprechend billiger. Doch eines Tages brach das Unglüd über diese gute Zugnummer herein. Billy gastierte in Berlin . Ein Indianer bat ihn, fich die Stadt ansehen zu dürfen. Billy fagte natürlich ja, und bei vornehm wirtender Gefte gab er seinem Jungen noch zwei Mark Behrgeld mit.
Billy fühlt sich für seine Leute verantwortlich. Daher fümmert er sich um ihre Berpflegung, mietet für sie die Zimmer und gibt ihnen von ihrer einbehaltenen Löhnung Taschen geld. Seine Jungens sollen nicht mit leeren Händen in die Heimat zurüdtommen. Das hätte Billy als persönliche Schande aufgefaßt. Und verkommen durften die Jungens in Europa auch nicht. Billy wird mit dem Beruf des Arbeit gebers auf seine Art und Weise fertig.
Bewußter Indianer hatte nun nicht nur die zwei Mart, bemußter Indianer hatte auch eine Blechuhr in der Tasche. Billy hat sie ihm geschenkt, weil sie dem Indianer, diesem großen Kinde, Freude macht. Die Uhr war schon des öfteren unter Zuhilfenahme von Hammer und Schraubenzieher repariert worden und eben bevor der Indianer ging, hatte Billy
In dieser Front stehen auch die Eisenbahner, auf die es wahrscheinlich in der Stunde der Entscheidung in erster Linie ankommen wird. Die Arbeiterschaft erwartet von den Eisenbahnern, daß fie durch einmütiges Zusammenstehen den Kampf des Faschismus gegen die Republit ab mehrt.
Der stürmische Beifall, der den Ausführungen des Parteivor figenden folgte, war der beste Beweis dafür, daß sich die Berliner Eisenbahner ihrer Aufgabe in dem Entscheidungskampf um die Re publik durchaus bewußt sind..
Genosse Künstler umriß noch einmal die Ziele der Eisernen Front, zu der Tag für Tag neue Kämpferscharen ftoßen. Herr Frid hat bei feinen Morddrohungen gegen die marristischen Funktionäre die flaren Köpfe der Arbeiterschaft und ihre Fäuste nicht in Rechnung gestellt. Wenn diefe Fäuste einmal gezwungen werden jeten. fich gegen den Faschismus zu erheben, werden fie bestimmt andere Spuren hinterlassen als die wohlgepflegten Händchen der Erprinzen und ehemaligen faiserlichen Generäle. Die Eiserne Front mird alles baran sehen, den Bürgerkrieg von Deutschland fernzuhalten Die deutschen Proletarier werden aber, wenn man ihnen ans Leben gehen will, sich ihrer Haut zu mehren wissen. Die Wahl der Kampfmittel der Eisernen Front wird davon abhängen, welche Kampfmittel der faschistische Gegner wählt. Die Eiferne Front wird bestehen bleiben, bis die braune Best aus Deutschland verschwunden ist.
Auch die Ausführungen des Genossen Künstler wurden mit stür mischem Beifall aufgenommen. Mit einem begeisterten Hoch auf die Eiserne Front wurde die eindrudsvolle Rundgebung geschlossen.
den Uhrzeiger fürsorglicherweise erst mit einem dicen Bleistift feftgeflopft.
Der Indianer figt in einem Kaffee. Er ist es gewohnt, auf der Bühne angesehen zu werden, doch ärgert es ihn regelmäßig, menn man ihn auf der Straße neugierig betrachtet. Und die Berliner find doch nun leider schaulustig, namentlich, wenn es fein Geld fostet.
Der Indianer will zahlen und vermißt die Uhr. Selbst beherrschung ist gerade nicht sein Fall. Er ist gewohnt, sich feinen Leidenschaften hinzugeben. Er gerät in But, er be schuldigt einen Mann, der ihn besonders aufmerksam bes trachtet hat, des Diebstahls.
Man versteht den tobenden Indianer nicht. Die Servierfräulein find ratlos, der Kaffeehausbefizer ist aufgebracht und bekommt einen Kopf wie ein ärgerlicher Truthahn, das Bublifum lacht. Da zieht der Indianer ein Meffer aus der Tasche und sticht auf den ihm verdächtig erscheinenden Gast ein. Er verlegt den Mann schwer.
Ein ängstliches Servierfräulein benachrichtigt telephonisch das Ueberfalltommando. Der Indianer tobt meiter. Er nimmt Waffergläser, um mit ihnen nicht bloß zu zielen, sondern auch unfehlbar sicher zu treffen. Er schlägt mit der rechten Hand in ein Glas, es splittert, das Blut sprißt. Schließlich überwältigen ihn die Schuhleute, bringen den Rafenden nach der nächsten Unfallstation, wo er verbunden wird, unt Dann in ein Krantenhaus zu wandern.
fährt.
Billy stellt sofort Raution, als er von dem Vorfall ers
Billy besucht den Kranten und sagt ihm: Wenn du wieder gesund bist, verprügele ich dich, daß du nicht sitzen fannst." Dann eilte Billy nach dem amerikanischen Konsulat. Die Papiere des Indianers sind nicht in Ordnung.
Auf dem Konsulat gibts sehr viel Aufregungen. Billy nimmt die Knochen zusammen, er steht nahezu stramm, er wird wirklich höflich.
Der Konsul meint: ,, Es ist burch nichts bewiesen, daß der Indianer Amerikaner ist."
Billy anmortet, und der Zon feiner Borte ist fleinlauter, als die Borte selbst sind In China gibts feine Indianer. Die ganze Welt fieht die Amerikaner für die Schuhherren der Indianer an.
Und da die Amerikaner feine Untertanen, sondern nur freie Bürger fennen, denen unter allen Umständen in der Fremde höflich zu begegnen ist, tut man selbst vom Konsulat aus alles, um den Indianer freizubekommen.( Forts. folgt.)