Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image
 
  

Beilage

Donnerstag, 18. Februar 1932

Die Literatur der Welt

Erster Versuch einer Gesamtübersicht

"

Die Weltliteratur ist ein Ergebnis der fapitalistischen Entwid| 3ola- die unpersönlichen Mächte der Gesellschaft und Wirtschaft; lung. Schon Goethe hat 1828 die Weltliteratur als Ergebnis des die französische Literatur ist vielmehr eine ausgesprochene Psycho­,, erleichterten" Verkehrs bezeichnet. Und fast 20 Jahre später schrieb logen- Literatur. Im Mittelpunkt des französischen Romans steht Und dieser französische Mensch ist durchaus tein ver­Karl Marr im ,, Kommunistischen Manifest": ,, Die geistigen Erzeug- der Mensch" Und dieser französische Mensch ist durchaus tein ver­nisse der einzelnen Nationen werden Gemeingut. Die nationale weichlichter, physisch oder moralisch verderbter Mensch, wie ihn zum Einseitigkeit und Beschränktheit wird mehr und mehr unmöglich, und Beispiel jetzt zu sehr durchsichtigen Zwecken der standalöse Ufa- Film aus den vielen nationalen und lokalen Literaturen bildet sich eine York " hinstellt. Prüft man dann die Einzelheiten, so wird man Weltliteratur." Wie einschneidend man immer auch die natio= 3. B. die Charakteristik des großen Romans von Marcel Proust nalistischen Stimmungen in der Gegenwart beurteilen möge ,,, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit " ganz ausgezeichnet finden, Deutschland kann sich nicht von der übrigen Welt abschließen und dagegen werden die kurzen Bemerkungen über die Falschmünzer" so ein zwangsläufiges Entwicklungsergebnis der letzten hundert von André Gide der Bedeutung dieses Werkes im Gesamtschaffen des Dichters kaum gerecht. Die Falschmünzer von André Gide Jahre rückgängig machen. Die Geschichte läßt sich nicht nach rück des Dichters faum gerecht. Die Falschmünzer" von André Gide wärts revidieren. Die materielle und geistige Berflechtung unserer bieten nicht nur vor allem ein technisches Interesse", vielmehr gehört gegenwärtigen Welt ist eine Gegebenheit, die feine chauvinistische dieses Werf wahrscheinlich zu den bedeutendsten Leistungen der Hezze wegdiskutieren kann. In diesen ausdrücklichen Dienst, dem französischen Literatur überhaupt. Im gleichen Band steht auch deutschen Leser der Gegenwart die Kenntnis und Anschauung der eine ausführliche Geschichte der russischen Literatur, die Weltliteratur der Gegenwart" zu vermitteln, stellt sich ebenfalls bis zu den jüngsten Veröffentlichungen reicht. Auch hier dringt der Verfaffer in die tieferen gesellschaftlichen Zusammenhänge| das zweibändige Werk, das der Sieben- Stäbe- Berlag, Berlin , un­längst herausgebracht hat.( Ergänzt wird diese Arbeit durch eine verständnisvoll ein. über hundert Druckseiten umfassende Büchertafel, die ausgezeichnete bibliographische Nachweise enthält, auf Grund deren sich der Leser über die dargestellten Zusammenhänge selbst orientieren kann.) Als Herausgeber des Werkes zeichnen Wilhelm Schuster und Mar Wieser; der erste Band behandelt die germanischen und nordischen Länder, der zweite Band umfaßt die Literaturgeschichte der romanischen und östlichen Länder. Da das Werk auf eine eigene Darstellung der deutschen Literatur verzichtet und sich ausdrücklich auf die früher im gleichen Verlage erschienene deutsche Literatur= geschichte von Werner Mahrholz bezieht( die von Mar Wieser bearbeitet wurde), so muß sich die kritische Beurteilung dieser Geschichte der Weltliteratur an beide Werke halten.

Jede Literaturbetrachtung steht vor folgenden Schwierigkeiten: Einmal soll sie den inneren, geschlossenen Zusammenhang einer nationalen Literatur aufzeigen, der nicht nur ein Zusammenhang von Werk zu Wert, von Mensch zu Mensch, sondern der auch ,, das gesamte fulturelle Leben, geographische Lage, Bevölkerungsart, Rasse, selbst Wirtschaft und Politik, sofern sie für das Verständnis der Literatur wichtig sind", einbeziehen muß. Für die Geschichte der deutschen Literatur erscheinen mir diese Schwierigkeiten, ohne daß ich die Ansprüche an ein populäres Werk zu übersteigern glaube, am wenigsten überwunden zu sein. Werner Mahrholz geht von einem festen Periodisierungsprinzip aus, das zu allgemein ist, um ein wirklich lebensvolles Bild der deutschen Literatur zu ver­mitteln: Aufklärung, Klassik und Romantik sind, nach Mahrholz, die drei großen Motive, die sich in der Geschichte der deutschen Literatur, menn auch in bestimmter jeweiliger Abwandlung, durch bringen. Gewiß, jede Generation steht auf den Schultern der ihr vorhergehenden Generationen. Aber die eigentlichen Wandlun gen der Literaturgeschichte werden nicht geklärt, wenn ihre inhalt­lichen Motive gleichsam von Anfang an feststehen Es genügt nicht, wenn in einer begeisterten Sprache Bilder entworfen werden, die eben nur Bilder sind und die tieferen, vertikalen Schichtungen der einzelnen Epochen nicht berühren.

Im Rahmen einer Gesamtdarstellung der modernen Literatur fann man selbstverständlich nicht jeder Wertung eines einzelnen Werkes zustimmen; das ist auch nicht wichtig. Wichtig ist, daß man die Gesamtanlage für fruchtbar hält. Bon der Darstellung der franzöfifchen Literaturgeschichte ist zu sagen, daß sie wirklich zu erfüllen bestrebt ist, was das Nachwort von Schuster als Absicht des ganzen Werkes formuliert: Wenn es uns gelungen fein sollte,... hinter den so oft mißtannten Aeußerlichkeiten die innere Eigentümlichkeit der Nationen sichtbar zu machen, so würden wir einen wichtigen Teil unserer Absicht erfüllt haben." Schon die Einleitung" versteht es, die bewegenden Kräfte der franzö­fischen Literatur herauszuarbeiten. Das große Thema der franzö­fischen Dichtung... ist nicht das All, der Kosmos, nicht die große Natur und ihre Gewalten, nicht die religiöse Idee und nicht trotz

-

Der Abend

Spalausgabe des Vorwärts

Die Geschichte der englischen Literatur ist nicht so breit veranfert wie der Beitrag über die französische Literatur; die Ein­leitung ist etwas zu fummarisch. Es wäre zweckmäßig gewesen, die folgenden Bemerkungen noch etwas aufzulodern: Dem Begriff der englischen Freiheit entspricht die Bequemlichkeit der englischen Sprache; ihr entspricht die Handhabung des Rechts, das fein Bürgerliches Gesetzbuch in unserem Sinne tennt, ferner das Partei­leben, das theoretisch festgelegte Programme vermeidet; ihr ent­spricht eine Demokratie, die nicht daran denkt, das Königtum abzu schaffen. Der unleugbare Vorteil dieser Anschauung liegt in der ausgleichenden Wechselwirkung zwischen gesellschaftlicher Bindung und persönlicher Selbstverantwortung, sofern jene Bindung frei­willig vollzogen wird". Die Darstellung der Literaturgeschichte selbst ist jedoch sorgfältig fundiert. Dieser Band enthält auch die Beiträge über die nordamerikanischen, skandinavischen sowie holländischen und flämischen Literaturen.

Das Gerüst aller Darstellungen bilden die ins Deutsche über­fetzten Literaturwerke. Auf diese Weise ist der Leser imstande, die Beiträge selbst zu kontrollieren. Die Literaturangaben der Bücher­tafel beschränken sich auch nicht auf die Angabe der Dichtungen, sondern vermerken auch solche Werke, die dem Leser das Verständnis der allgemeinen Kultur der Länder näherbringen fönnen. So dürfen diese Bände trotz aller Unzulänglichkeiten Bolfsbücher bezeichnet werden, wozu fie auch der Preis- 2,85 m. je Band legitimiert. Jens Grieter.

-

Natur und Wissenschaft

Anmerkungen zu einer Bücherreihe

-

als echte

in dichterisch geschwollener Ausdrucksweise zu ser­vieren. In dieser Sprache heißt es statt einheimische Singvögel": unsere lieben fleinen gefiederten Freunde, die das Herz des Menschen, der die heimatlichen Fluren durchwandert, mit ihrem lieblichen Gesang und Gezwitscher erfreuen." Dem interessierten Laien ist mit solchem läppischen Plauderton sicher nicht gedient. Er will eine sachliche, flare und allgemeinverständliche Antwort auf seine Frage.

Im vorigen Jahrhundert war die Beschäftigung mit| nun wieder gutzumachen, begann man wissenschaftliche Tatsachen den Wissenschaften Privileg einer besonderen Klasse. Wie ein Medizinmann der Wilden die Methoden seiner zweifelhaften Tätigkeit, die ihm Macht über die Horde gibt, als strengstes Ge­heimnis hütet, so verwehrte man früher dem Laien den Einblic in die Erkenntnisse der Wissenschaften. Man bediente sich einer Sprache, die dem normalen Menschen völlig unverständlich war. Es soll hier nicht über die Fremdwörter in der wissenschaftlichen Umgangssprache geschimpft werden, denn sie sind zur scharfen Ab­grenzung von Spezialbegriffen unerfeßlich. Ebenso haben die von dem Laien vielfach geschmähten lateinischen Namen ihre Berechti­gung. Erst als der schwedische Forscher Linné die doppelten lateinischen Namen einführte, gelang es, die ungeheure Formen mannigfaltigkeit der Tiere und Pflanzen in übersichtlicher Weise zu ordnen. Aber darüber hinaus hat man damals reichlich des Guten zuviel getan. Außerdem hat man sich bemüht, den an und für sich übersichtlichen Satzbau der deutschen Sprache in grotester Weise zu verzerren. Ich befize ein im Jahre 1860 erschienenes Buch über Astronomie, in dem sich Sabgespenster über anderthalb Seiten ziehen.

Alls in späterer Zeit die Allgemeinheit immer gebieterischer forderte, an den Erkenntnissen der Wissenschaft teilzuhaben, versuchte man die unverständliche Wissenschaft wieder verständlich zu machen. Die Art, in der das geschah, war oft nicht gerade sehr glücklich gewählt. Vielfach schoß man weit über das Ziel hinaus und hielt die findliche Sprache für die verständlichste. Tapp, tapp tommt er daher, unser Meister Petz auf seinen Pfoten, die je fünf Krallen tragen", und ähnliche Stilblüten gehören hierher. Mit einem berartigen Gestammel ist natürlich feinem erwachsenen Menschen gedient. Heutzutage hat man sich ja sogar zu der Er. fenntnis durchgerungen, daß auch Kindern damit nicht gedient ist. Auf der anderen Seite bemühte man sich, den Laien zuerst in die Ordnungsbegriffe der Wissenschaft einzuführen. Tote Zahlen und Namen wurden als Wissenschaft ausgegeben. Wir alle ent­sinnen uns der tödlich langweiligen Schulstunden vor dem Kriege, in denen wir Staubgefäße zählen und Namenreihen lernen mußten. So kam es, daß das Wort wissenschaftlich" auch gleichbedeutend wurde mit trocken und langweilig". Um das

Weltverbefferer

Gespräch unter kindern

Ludwig: Uns müßten sie mal ranlassen, was, Hermann? Wir wollten die Welt schon verbessern!

Hermann: Ueberhaupt du! Möchte wissen, wie du das anfangen wolltest.

Ludwig: Bei der Arbeitslosigkeit natürlich. Nur welche über 55 dürften in leitenden Stellungen sein oder Direktor spielen. Hermann: Und die ganz Alten?

Ludwig: Battis und Krüppel werden Aufseher Alle an­dern müssen arbeiten.

Hermann: Müssen? Können vor Lachen. Schaffe erst mal Arbeit!

Ludwig: Erst werde ich mal das Geld abschaffen, dann

gibt es gleich Arbeit satt.

Her nann: Wenn du das Geld abschaffst, dann kann sich ja kein Mensch mehr was anschaffen

Ludwig: Paß auf. Der Krämer gibt seine Ware ab; der Käufer bezahlt mit dem, was er hat, zum Beispiel mit einem Anzug

Hermann: Ich hab nig, also frieg ich alles umsonst. Ludwig: Du mußt dafür arbeiten. Hermann: Und die Arbeitslosen?

Ludwig: Kriegen alles umsonst. Aber es wird bald keine Arbeitslofen mehr geben; den je mehr die Menschen verbrauchen, desto mehr Arbeit gibt es wieder

Hermann Knerte Willst du noch mehr abschaffen? Ludwig: Den Zoll. Alle Länder müssen gleich werden. Keine Grenzen mehr. Einheitliches Geld. Einheitliche Sprache. Hermann: Esperanto? Dann müßten ja alle alten Knäste wieder in die Schule.

Ludwig: Du bist plemplem! Paß auf, das geht so: Die Kinder lernen Esperanto, nicht? Die Alten sterben meg, nicht?

Es ist darum sehr zu begrüßen, daß einige Berleger es unter­nommen haben, die Resultate wissenschaftlicher Beobachtungen in fachlich und allgemeinverständlich geschriet enen Werken zu verbreiten. So hat der Brehm- Verlag, Berlin ", eine Reihe naturwissenschaftlicher Bändchen herausgegeben, von denen man wohl sagen kann, daß sie allen Anforderungen genügen. Der Ver­lag hat sich dabei in äußerst geschickter Weise eines sehr wirksamen und zeitgemäßen Mittels der Anschauung bebient, der Photo­graphie. An Stelle der toten schematischen Zeichnung und des modells tritt die Momentaufnahme, die Tier und Pflanze in ihrer ganzen Bewegtheit und Lebendigkeit zeichnet. Es ist vielleicht nicht uninteressant, die Unterschiede zwischen Zeichnung und Photo näher zu betrachten.

Bei den Zeichnungen war man bestrebt, die charakteristischen Merkmale der bestimmten Tier- oder Pflanzenart möglichst deut­lich hervorzuheben. So entstand in den meisten Fällen ein totes

Nebeneinander von Details, während die so bezeichnende Gesamt­Nun inter­erscheinung des Lebewesens verlorenging. effieren Details aber nur den Spezialisten, und außerdem ist kein Mensch imstande, einem fliegenden Vogel oder einem laufenden Säugetier anzusehen, wieviel Krallen sie haben. Trotzdem erkennt der Geübte die verschiedenen Arten auf den ersten Blick an der typischen Gesamterscheinung.

Es ist nur sehr wenigen Künstlern gelungen, dieses ge­wisse Etwas" der einzelnen Tierarten in der Zeichnung festzu­halten. Es gelang nur dann, wenn sie auf das Detail verzichte­ten. Es sei an Kuhnert erinnert, der mit ein paar Strichen eine flüchtende Giraffenherde auf das Papier zauberte.

Nun liegt es in der Eigenart der photographischen Technik, daß bei sehr furz belichteten Momentaufnahmen Einzel­heiten nur wenig durchgezeichnet werden. Dafür ergeben sich aber auf der anderen Seite ungeahnte Möglichkeiten, Tier, Pflanze und die verschiedensten Naturerscheinungen in ihrer ganzen Be­wegtheit und Lebendigkeit festzuhalten. Man betrachte unter diesem Gesichtspunkt einmal die Photos von Scheerpelt in dem Bändchen Ameisen" der Brehm- Bücher. Man hat tat­sächlich den Eindruck, die abgebildeten Ameisen fangen im nächsten Augenblick an zu frabbeln und laufen über das Papier davon. feit und ihre zuckende Unrast sind in den Photos eingefangen.

Dann sprechen die Kinder, wenn sie erst groß find, überall bloß Die ganze Eigenart der Tiere, ihre Beweglichkeit, ihre Schnellig­noch Esperanto. Kapierst du das?

Hermann: Weiter. Was wird nun abgeschafft? Ludwig: Das Bier. Tabak auch. Hermann: Mach' n Bunkt. Ich muß doch überhaupt erst Hermann: Mach' n Punkt. Ich muß doch überhaupt erst mal probieren, wie son Glimmstengel schmeckt.

Ludwig: Wer rauchen will, darf höchstens' ne Wasserpfeife benutzen.

Hermann: Das wird jurig. 3mei Mann lutschen am Schlauch. und den Kübel mit Wasser ziehen sie auf einem Hand­wagen hinter sich her.

Ludwig: Das ist bloß wegen der Gesundheit. Darum muß auch Fleisch und Zucker und die ungefunde Arbeit in den Fabriken und Bergwerfen abgeschafft werden.

Hermann: Du gehst ja mächtig ran. Schließlich weiß man gar nicht, wo zuerst anfangen.

Ludwig: Das ist auch so. Weißt du, wie ich mir das ge­dacht habe? Alle müssen da mitmachen, aus allen Klassen die Jungens und Mädel...

es

Hermann: Was denn, die Welt umfrempeln? Ludwig: Quatsch nicht, erst mal ausdenken, wie werden soll. Hermann: Klar, jeder hat doch' nen s uen Gedanken, nicht bloß du.

Ludwig: Und dann schreiben wir als zusammen und machen einen langen Wunschzettel: Was wir vom neuen Jahr er warten, oder so.

Hermann: Bloß' nen Wunschzettel? Ich o gte, es sollte gleich in Wirklichkeit losgehen. Schade. Ludwig: Erst muß es im Kopf flar je, du Torftopp,

fomm!

Nach einer Unterhaltung zwischen zwei Volks­schülern stenographisch aufgezeichnet von C. D.

Das gleiche könnte man von allen Bildern der Brehm- Bücher sagen. Sie sind sämtlich Meisterwerke der Photographie, und jeder, der sie zu sehen bekommt, sollte sich Zeit nehmen, sie mit Liebe und Aufmerksamkeit zu betrachten.

Der zu den einzelnen Bändchen gehörende Tert stammt von verschiedenen Autoren und ist entsprechend individuell. Man kann sagen, daß jeder versucht hat, sein Bestes zu geben. Geradezu vorbildlich erscheinen die Bearbeitungen von Prochnow( Bd. 9: Wolfen), von Scheerpelt( Bd. 7: Ameisen) und von Meise ( Bd. 14: Der Kuckuck) und anderer Die Darstellungen sind flar und fachlich, und außerdem ist es den Autoren gelungen, fehr um­fangreiche Gebiete auf wenigen Seiten erschöpfend zu behandeln. Darüber hinaus wird der Leser ganz unmerklich in die Arbeits­methode des beobachtenden Naturwissenschaft­lers eingeführt. Wer diese Bändchen gelesen hat, wird seine naturwissenschaftlichen Kenntnisse um Wesentliches bereichert haben. Es würde zu weit führen, jedes Bändchen der Reihe hier auf­zuführen. Die Auswahl ist recht groß und wird fortlaufend er­weitert. Jeder wird etwas darunter finden, das ihn besonders interessiert. Allein die sehr sorgfältige und liebevolle Ausstattuna der Bändchen wird viele Freunde werben Leider werden in den heutigen schlechten Zeiten gerade diejenigen, für die diefe Bücher am meisten bestimmt wären, sich nicht den Lurus leisten können. Bücher zu kaufen. Dann sollten wenigstens Bibliotheken, Schulen. Bereine und dergleichen die Gelegenheit wohrnehmen, unterhaltende und zugleich belehrende Wissenschaft zu verbreiten.

Dr. Erich Dautert.