Nr. 179.
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für 1896 unter Nr. 7277.
Vorwärts
13. Jahrg.
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Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2.
Sonntag, den 2. August 1896.
Von der Bergwerks- Inspektion es sehr schwer sei,„ die Bevölkerung an neue Nahrungsmittel zu
in Oberschlesen.*)
Im Jahre 1895 waren auf den oberschlesischen Steinkohlen gruben 3937 Frauen und Mädchen beschäftigt; 2336 arbeiteten auf den Zink- und Bleierzgruben, d. h. von der Gesammtbelegschaft oberschlesischer Gruben war das weibliche Element mit 8,49 pCt. vertreten, während im ganzen preußischen Bergbau der Durchschnitt 2,23 pt. betrug.
stehen, scheint dem Mann nicht einzufallen. Ja, er berichtet, daß gewöhnen". Die Verwaltung der Königs- und Laurahüttte" hatte billige Seefische en gros fommen lassen, doch fanden diese bei den Arbeitern feinen Anklang. Das Volt will nun einmal nichts anderes wie Speck und Schweinefleisch, Kartoffeln und Kraut, daher laffe man ihm den Willen, halte den Lohn auf der Höhe wie bisher.
Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3.
Politische Uebersicht.
Die
Die Marine Enthusiasten suchen selbst den Untergang des Iltis" für ihre uferlofen Pläne ins Feld zu führen. Man nennt den„ Jltis" ein altes, zum Ausrangiren bestimmtes Schiff, das blos verwendet wurde, weil wir so splitterarm an KriegsEigenthümlich, kommen die Arbeiter Oberschlesiens nach Schiffen sind. Dank also dem fürchterlichen Taifun in Ostasien ! Rheinland- Westfalen , dann gewöhnen sie sich sehr schnell an die Jeßt muß die erste neue Milliarde für die Flotte, die Englands Marine in den Schatten stellen soll, bewilligt werden. Die Grubenarbeit ist dem weiblichen Organismus nicht hier übliche bessere Lebenshaltung. Thatsächlich war der Iltis" ein noch vollkommen brauch schädlich", so lesen wir in den Berichten der Berginspektoren für Sehr interessant ist das Geständniß der Beamten der Familie Oberschlesiens Gruben. Einige der Herren geben sogar ihr jeden- iele- Winkler( Bergrevier Myslowitz- Kattowiz), daß" troy bares Schiff, und jedes andere, nach den allerneuesten Erfalls vollwichtiges Gutachten dahin ab, daß der Einfluß der der angestrengten, hohen Produktion der Gruben" die Löhne sich fahrungen gebaute Schiff gleichen Tonnengehaltes hatte dem Arbeit auf die körperliche Entwickelung der Arbeiterinnen nicht wesentlich verändert haben. Sind sie ganz geringfügig" fürchterlichen Drfane auch nicht Stand halten können. ein guter ift". Dem stehen zwar ärztliche Beugnisse entgegen, gefunten oder gestiegen? Nach dem Bericht des Handels. Marine- Enthusiasten müssen schon nach besseren Gründen suchen. Wir glauben nicht, daß sie die finden werden. Sicherlich laffen die das Gegentheil tonstatiren, aber wer wagt es, die Kund- ministeriums ist das erstere der Fall. gebungen preußischer Beamten zu bezweifeln? Wir nicht, Der Inspektor Triebel- Ratibor ist denn auch fo fich aber gegen jedes Argument für ihre uferlofen Pläne zehn trotzdem wir aus eigener Anschauung den guten Ein- freundlich, uns einen intimen Blick in die so sehr gerühmten vollgewichtige dagegen anführen. fluß" der Grubenarbeit auf die oberschlesischen Frauen Ernährungsverhältnisse der Arbeiter zu gestatten. Aus Lehrerkreisen wird uns geschrieben: Die Vorstände tennen gelernt. Wir erinnern uns auch, in dem Er meldet nämlich, daß die Arbeiter zum Frühstücks- und verschiedener Lehrervereine protestiren gegen die Annahme, daß Rante'schen Werke„ Der Mensch" Tabellen gefunden zu haben, Mittagsbrot aufgewärmten ober auch talten sich ein Theil der Lehrer infolge vielfacher Täuschungen und un burch die das Zurückbleiben der körperlichen Entwickelung der Raffee genießen. Und wir fügen aus eigener Erfahrung erfüllter Hoffnungen fozialdemokratischen Anschauungen hin Bergmannsfinder erwiesen wurde und können wir auch hinzu, daß zu dem sicher nahrhaften" Getränke meistens ein neige, und eine Zahl pädagogischer wie politischer Blätter hier aus eigener Anschauung dem oberschlesischen Nachwuchs der Stück granes Brot, ohne Butter 2c. genossen wird. Die ober- geben sich alle erdenkliche Mühe, den Lehrern zu bes Knappenbevölkerung das Zeugniß geben, eine ganz erhebliche Schlesischen Bergleute müssen sich eben nach der Decke strecken, die weisen, daß im zutreffenden Falle an eine Erfüllung ihrer ErStufe der Degeneration ertlommen zu haben. Nicht mit ihnen von ihren Brotgebern" zugemessen wird. wartungen erst recht nicht gedacht werden könne. Wie man dies unrecht dürfen wir dies auf die schwere Arbeit der Mütter" Bezüglich der Wohnungen sind die Arbeiter im all anders als„ Lehrerfang" bezeichnen kann, wiffen wir nicht. Nach zurückführen. Uns springt in dieser Frage als Bestätiger auch bei gemeinen bedürfnißlos." So spricht Bergrath Seinte( Ost. bem man nun die Volksschullehrer ein halbes Jahrhundert mit ber Gewerberath vonOppeln, in dessen Inspektionsgebiet Beuthen ), und dann soll es auch wohl wahr sein. Ganz leeren Vertröftungen hingehalten hat, sucht man auch fernerhin der größte Theil der Gruben Oberschlesiens liegt. Dieser Herr unrecht hat der Mann gewiß nicht, denn ein Kultur nach den wenig erfreulichen Vorgängen der legten Zeit im Herren hebt in seinem Bericht pro 1894 ausdrücklich hervor, daß die mensch wird sich schönstens bedanken, jene Höhlen hause jede etwaige Verftimmung in diesem Stande von vorn törperliche Entwickelung der Ju end Ober zu bewohnen, in denen die Arbeiter Oberschlesiens fich ihr herein zu unterdrücken. Als wenn soziales Elend durch schöne fchlesiens fehr viel zu wünschen übrig läßt". trautes Heim" aufgeschlagen. Aber warum sind die Lente Redensarten aus der Welt zu schaffen wäre! Bwar meint der Mann, dies fei der schlechten Ernährung bedürfnißlos? gedankt( diese ist auch nur eine Folge der schlechten Wirth schaftlichkeit" ber oberschlesischen Arbeiter), doch laffen verschiedene Etellen in seinem Bericht vermuthen, daß er weiß, wo des Pudels Kern ist: die Zerstörung des weiblichen Organismus durch die schwere industrielle Arbeit, besonders auf Gruben und Hütten, macht einen gefunden Nachwuchs unmöglich.
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Das Institut der Berginspektoren, geschaffen so denken wir wenigstens-, um eine die Wolfskultur fördernde Wirkung auszuüben, trägt den oberschlesischen Verhältnissen Rechnung", auf gut deutsch : erklärt sich mit dem volts verwüstenden Wirken des oberschlesischen Kapitals einverstanden.
Die
,, beschränkt sich die Wohnung des Wenn je ein Stand, so hat es der Lehrerstand bewiesen, Arbeiters auf eine Stube und Küche", wie der Beamte daß er unter den traurigsten Berhältnissen auszuharren versteht; aus Ratto wis meldet? Weil die Beschaffung von Speck und gleich den verschämten Armen hat er es verstanden, sein that Schweinefleisch, Kartoffeln und Kraut, trotz ihrer unterschiedlich fächlich elendes Loos dem herzlosen Spott resp. dem achsel angegebenen niedrigen Preishöhe, den größten Theil des leider zuckenden Mitleid der Umgebung nach Möglichkeit zu ver so fleinen Lohnes beanspruchen. Bei„ Durchschnittslöhnen" von bergen. Und wieviel gerade Maturen, wieviel schwache 1,50 bis 2 M. ist das Miethen einer halbwegs anständigen Existenzen gingen dabei zu grunde! Denn erfahrungs Die Frauenarbeit auf den Gruben Oberschlesiens findet also Wohnung unmöglich. Der Noth gehorchend, ist der mäßig vermag der Mensch eine gewisse Last nur eine gewisse feine Rritifer in den preußischen Bergräthen. Warum nicht? oberschlesische Proletar bezüglich der Wohnungen bedürfniß- Beit au tragen, dann bricht er darunter zufammen oder Bielleicht spricht Herr Polensti, Inspektor des Reviers los". Im Ruhrgebiet , bei höheren Löhnen, ändert sich dies schüttelt sie ab. Die Lehrer haben wie die Helden gekämpft, um Tarnowiz. im Namen seiner Kollegen, wenn er fagt: Bei sehr bald. sich in geistiger und materieller Beziehung eine beffere, eine gedem geringen Lohn und den tüchtigen Leistungen Rein Wort des Zadels findet die preußische Berginspektion achtetere Stellung zu erringen. Umsonst, ganze Geschlechter sind bilden die Arbeiterinnen eine vortheilhafte Ar- über die niedrigen Löhne, der daraus bedingten jämmerlichen darüber zu Grabe gegangen. Und so ist es nicht zu ver beitskraft für die Werte.. Lebenshaltung. Die Höhlen, euphemistisch genannt Woh wundern, daß bei einem Theil der vergeblich Kämpfenden ErSolange die Herren Matuschka, Ballestrem, Hohenlohe und nungen, werden nicht bemängelt. Es ist so, es bleibt so, da es schlaffung, bei einem anderen Indifferentismus, bei dem dritten Donnersmarck noch Beamte des Staates finden, die so sehr den Ver- gut ist Unzufriedenheit eintritt. Wir wissen es längst, daß ein großer hältnissen Rechnung tragen" fönnen, wird ihr Privileg, daß von Theil der Lehrer zweifelhaft geworden ist, nach welcher Seite er allen preußischen Kohlenbaronen nur sie Frauen auf den sich in seiner thatsächlichen Verlassenheit wenden soll. Zur Zeit Gruben in erheblicher Anzahl beschäftigen, bestehen bleiben. der Wahlen reißt man sich um diese Stüßen der Parteien, von Und wie vortheilhafte Arbeitskraft" weiß man den Frauen allen Seiten werden ihnen goldene Berge versprochen. Hat aber abzukaufen! der Mohr seine Schuldigkeit gethan, so fann er gehen. Auf der Grube„ Konf. Schlesien ", dem Grafen Guido Dies zeigt sich sehr deutlich bei der Frage der Wasch. Die Parteien, die die Lehrer abwechselungsweise im Schlepptau Henkel von Donnersmard gehörig, wurden die Ar- tannen und Bade- Anstalten auf den Gruben. Solche zu führen suchten, haben bewiesen, daß bei ihnen das Heil nicht beiterinnen mehrfach dreizehn Stunden täglich be- giebt's in Oberschlesien nur auf der fiskalischen Grube Königin zu finden ist. Die Liberalen sind zu ohnmächtig, von schäftigt. Wegen gehäufter Arbeit" wurde dies seitens Luifengrube". Warum nicht auch anderswo? Herr Triebel ihnen ist in absehbarer Zeit nichts zu erwarten. Schule und ihrer des Bergamta gestattet; bei dieser gehäuften Arbeit" aus Ratibor ist der Meinung, daß es nicht geboten sei, Junker sind noch nie Freunde der erhielten die Arbeiterinnen denn auch einen Durchschnittslohn die Grubenverwaltungen zur Erbauung von Lehrer gewesen; fie suchen jede freiere Regung, jebe kleinste von 1 M. pro Tag. Sind das nicht vortheilhafte Arbeitskräfte? Bade Einrichtungen anzuhalten, da sonst die Besserung traditionell zu hintertreiben. Und nun erst die Noch nothwendiger erscheint die Franenarbeit für die gräf Bergleute bei dem langen Nachhauseweg oft durch fußtiefen Schwarzen? Ihr ganzes Streben geht dahin, die Lehrer in lichen und fürstlichen Grubenbefizer, wenn man hört, daß Echnee waten müßten, und daher sich leicht ertälten tuechtischer Unterwürfigkeit unter dem Krummftab zu erhalten und Frauenlöhne von 60 und 70 Pfennige pro Schicht nichts tönnten!!! die Schule in eine untergeordnete Filiale der Kirche umzuwandeln. seltenes sind! Welche rührende Fürsorge für die Arbeiter! Also nur, um Was nun die Regierung anbetrifft, so ist sie unter den ob. Aber nur aus purer Liebe zu dem Arbeitsmann ftellt der den Arbeitern teinen Echnupfen aufzuhalsen, unterbleibt die Er- waltenden Umständen viel zu schwach, etwas Nennenswerthes oberschlesische Grubenbefizer Frauen und Kinder ein. Der richtung der Bade- Anstalten. Dabei nahm die 3 ahl der Un- auf diesem Gebiete durchzusehen, selbst wenn man von der Verdienst derselben kommt dem Familienvater bei der fälle im Revier des Herrn Triebel um 46 gegen das löblichen Absicht überzeugt ist. theuren Lebenshaltung" fehr gelegen.( S. 562 a. a. D.) Vorjahr zu; die Schwächung der Sehkraft unter Was hat also die Lehrerschaft in nächster Zeit zu hoffen? Merkwürdigerweise reden die Kollegen des Herrn Pfeiffer den Arbeitern wegen ungenügender Grubenbeleuchtung wird Es steht eine allgemeine Gehaltsaufbesserung für alle Bes ( Revier Königsbütte), der den oben gesperrt gedruckten Ausspruch ebenfalls tonflatirt; Triebel führt Klage über schlechtes amten des Etaates in Aussicht, die auf vorläufig 20 Millionen that, von sehr billigen Lebensmittelpreifen" Trinkwasser, wodurch bei den Arbeitern Magen- und Mart veranschlagt worden ist. Es ist keinen Augenblick daran ( S. 570 u. 575 a. a. D.), dem anerkannt billigen Darmtatarrhe entstanden. Von einer radikalen Aenderung zu zweifeln, daß diese Vorlage anstandslos in den beiden Lebensunterhalt" der oberschlesischen Arbeiterschaft. dieser Mißstände wird aber nichts bemerkt. Echwere, tödt Häusern des Landtages durchgeht. Auch die Lehrerbesoldung? Das Räthsel ist aber gelöst, wenn man vernimmt, daß die sehr liche Erkrankungen und Verunglückungen find also an der Tages- frage wird wieder erörtert werden, bei der es sich um einige niedrigen Löhne der Arbeiter durch die„ billige Lebens- ordnung; mit ihnen findet man sich ab; aber Bade- Anstalten ein wenige Millionen handelt. Man braucht kein großer Prophet haltung" gerechtfertigt werden müssen. richten, damit die Arbeiter sich erfälten da sei Gott vor. zu sein, um das Schicksal der letteren Vorlage vorauszusagen: Gine Boffe, aber leider eine sehr traurige für die Arbeiter. Sie wird wie viele ihrer Vorgängerinnen zu ihren Bätern vers Was sonst noch gemeldet wird, hat mehr fachtechnisches Ge- sammelt werden". präge. Erwähnt sei nur noch, daß die Inspektoren den von fatholischen Geistlichen geleiteten Arbeiter Noch etwas über die gezahlten Arbeitslöhne. Herr Bergrath vereinen" hohes Lob zollen, als Förderer der guten Sitte". Triebel( Ratibor ) meldet mit sehr unschuldiger Miene, daß Dies mag das Bild vervollständigen. Organisationen, die der Durchschnittslohn der Bergleute feines Bezirks 1,79 m. für ernstlich die soziale Lage der oberschlesischen Proletarier beffern zehn bis zwölfstündige Schicht betrage. Der Herr wollen, werden als Umstürzler" von Behörde, Geiftlichkeit Inspektor inspizirt die Gruben des Fürsten von Hohen- und Kapital erfolgt. Sie könnten auch das Idyll an der Und wenn wir die ideale Eeite der Angelegenheit betrachten, lohe, des Grafen von Donnersmarck und anderer hohen russischen Grenze ganz erheblich in das Gegentheil umfehren. gewinnen wir da etwa ein freundlicheres Bild? Jeder Lichtblick, der Herren und finden wir hier also nochmals amtlich bestätigt, daß Sie tönnten mit Erfolg beweisen, daß der oberschlesische Arbeiter der Schule wie den Lehrern, wie vor 25 Jahren, einmal zutheil man Mitglied des Hochadels sein, und doch wahrhaft erbärm durchaus nicht so bedürfnißlos ist, wie es uns die preußischen wird, wird sorgfam verscheucht. Der Bildungsstoff wird im liche Löhne zahlen kann. Im Revier Kattowit beträgt der Bergräthe glauben machen wollen. Vielleicht würden sie auch Hinblick auf die modernen Bedürfnisse der Gegenwart immer Durchschnittslohn des Bergmanns 2,15 M. für 10-12 Stunden lieber einen Schnupfen in Kauf nehmen, als mit fothigem Dreck bedeckt mehr beschränkt, der Memorirftoff im Religionsunterricht dagegen Arbeit. Zu bemängeln hat der betreffende Beamte an der Lohn- durch den fußtiefen Schnee nach Hause zu wandern, um hier, vermehrt. Die Bevormundung durch geistliche Echulinspektoren höhe nichts, da„ Speck und Schweinefleisch, Kraut und Kartoffeln" angesichts der Kinder und Erwachsenen, im Adamskostüm die nimmt immer mehr zu, selbst in großen Städten. eine Hauptrolle" in der Ernährung der Industriebevölkerung Reinigung vorzunehmen. Und weil eben die Zukunft der Lehrer wie der Schule so spielen und diese Waaren jedenfalls verhältnißmäßig niedrig Zu bemängeln haben unsere preußischen Bergräthe in Ober. wenig verlockend ist, deshalb halten Eltern aus sogenannten gewesen". Daß außer den obengenannten Nahrungsschlesien nichts. Einigen unwesentlichen" Ausstellungen wird besseren Kreisen ihre heranwachsenden Söhne von dieser undank. mitteln auch noch andere dem Arbeiter Preußen- Rußlands zu immer prompt und willig von den Verwaltungen genüge gebaren Laufbahn fern nicht zum Vortheil des ganzen Standes. leiftet. Alles ist gut und ordnungsgemäß im Lande der Und angesichts dieser durchweg erwiesenen Thatsachen *) Wir beziehen uns bei nachfolgenden Ausführungen auf Ballestrem und Donner? marc. Nur schade, daß die 114 Berg- wundern sich die Lehrer und ihre sogenannten Freunde wenn wir fie 811 gemeinsamer Arbeit eins den Bericht der preußischen Berginspektoren pro 1895. Als An- mannsleichen auf den Kirchhöfen von Balenze und Kattowiz eine noch, hang gegeben zu den Berichten der preußischen Gewerberäthe. I andere Sprache reden. 10 abren laden, wir, die wir gleich ihnen vergessen, mißachtet
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Es geht doch nichts über die Vielseitigkeit der preußischen Beamten. Einmal sind die Lebensmittel theuer daher die Frauenarbeit; das andere mal sind dieselben Lebensmittel billig daher die niedrigen Löhne.
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Die Schule ift und bleibt der Bankapfel der fireitenden politischen Parteien und infolge dessen das Aschenbrödel der Nation. Und klingt es nicht wie die herbste Fronie, wenn konstatirt werden muß, daß unter diesen unnatürlichen Verhält niffen 50 bis 60 000 Lehrer mit ihren Familien am Hungertuch nagen!