Gchühenfeuer gegen„Rote Kalken" Schwere Ausschreitungen eines Stettiner Polizeikommandos.
Stralsund , 20. Juli. (Eigenbericht.) Im Zusammenhang mit der Veranstaltung des Hitler-Tages in Stralsund haben sich polizeiliche Heber- griffe gegen ein Lager der gioten Falken abgespielt, die jeder Beschreibung spotten. Die Erregung unter der republikanischen Bevölkerung von Stralsund und Um- gebung ist ungeheuer. Wir erfahren zu den Vorgängen im einzelnen folgendes: Ein Kommando der S t e t t i n e r Schutzpolizei, das zur Ver- stärkung der Stralsunder Polizeikräfte für die Tagung der Ratio- nalsozialisten nach Stralsund beordert war, überfiel ohne jeden Anlaß das Waldlager der Roten Falten in Negast bei Stralsund , in dem etwa hundert Kinder, durchweg Fa- milienangehörige von Mitgliedern der Eisernen Front, untergebracht waren. Da die Nazis wiederholt schwere Drohungen ausgestoßen und in ihren Kreisen zur Zerstörung dieses Waldlagers aufgefordert hatten, war eine Sicherheitswache von etwa 60 Angehörigen der Eisernen Front am Dienstagabend in dem Waldlager statio- niert worden. Irgendwelche dunklen provokatorischen Elemente hatten das anrückende Stettiner Polizeikommando benachrichtigt, daß in dem Walde von Negast eine schwer bewaffnete t o m m u- nistische Ueberfalltruppe im Hinterhalt läge, um in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch über heimkehrende National- sozialisten herzufallen. Diese zweifellos von nationalsozialistischen Provokateuren aus- gestreute Tatarennachricht genügte, um den Führer des Stettiner Polizeikommandos, Oberleutnant Braun, zu veranlassen, seine Truppe gegen den Wald ausschwärmen und ohne jeden Anlaß Schühenseuer eröffnen zu lassen. Der Leiter des Falkenlagers, Lehrer Krull, ein außerordentlich beliebter und zu den besten Hoffnungen berech- tigender junger Parteigenosse von 28 Jahren, der sich gerade am Lagereingang befand, brach mit einem Kopfschuß sofort zusammen. Dieses Vorgehen der Polizei ist um so ungeheuerlicher, als wenige Minuten vorher der sozialdemokratisch« R e i ch e t a g s- abgeordnete Streufert auf der Landstraße im Auto auf die Stettiner Polizei gestoßen war, von ihr angehalten und durch- sucht wurde, und bei dieser Gelegenheit, als er aus Aeußerungen der Polizisten auf ein gewaltsames Vorgehen gegen das Lager der Roten Falken schließen mußte, sich sofort an den Offizier wandt« und ihn über die tatsächlichen Verhältnisse aufklärt«. Dessenungeachtet gab der Oberleuttlant Braun, ohne aus den Protest und die Beschwörungen des Genossen Streufert zu hören. den Befehl zum Ausschwärmen und zum Feuern. Die Polizei drang sodann feuernd in das Waldlager und das Jugendheim«in, bedrohte und mißhandelte die In- fasse n, in erster Lini« das völlig überraschte Wach kam- mando der Eisernen Front. Unter den völlig verwirrten und oeräng st igten Kindern, die sich weinend in den Zelten zusammendrängten und von den Pflegern zum Schutz gegen das Karabinerfeuer mit Mühe auf dem Boden gehalten werden konnten, spielten sich unbesch.r eibliche Szenen ab. Die sechzig Kameraden der Eisernen Front von der Lagerwache wurden verhaftet. Auch einige Funktionäre der Partei und der Gewerkschaften, die sich im Einvernehmen mit d«m Landrat nach dem Lager begeben hatten, um nach dem Rechten zu sehen und der Lagerwache nochmals äußerste Zurückhaltung einzuschärfen, wur- den verhaftet. Obwohl zwei von ihnen amtliche Waffenscheine besaßen, wurden ihnen die Waffen und die Waffenscheine von den Polizisten unter groben Beschimpfungen weggenommen: dann wur- den die Verhafteten nach Stralsund in Marsch gesetzt.
Schlimmer als dieser Marsch der verhaslelen nach Stralsund konnte ein Sträslingszug auch nicht sein. Wie Schwerverbrecher muhten die verhafteten Kameraden mit.Hände hoch" in Reih und Glied zum Gefängnis nach Stralsund marschieren. Wenn einem von ihnen aus dem langen Wege di« Arme er- lahmten, fuchtelten die Begleitmannschaften unter wüsten Be- schimpfungen, wie:„Wollt ihr roten Hunde wohl weitermachen", und„Das habt ihr wohl nicht gedacht, ihr Schweine", sowie„V o r- w ä r t s, rotes Gesindel", den Marschierenden mit entsicherten Revolvern vor dem Gesicht. Die in das Gerichtsgefängnis von Stralsund eingelieferten Ka- meraden der Eisernen Front mußten nach Klarstellung des Tai- beftandes sehr bald entlassen werden. Auf die energische Be- schwerde der Stralsunder Parteiorganisation ist der Polizei- Präsident von Stettin nach Stralsund geeilt, um diese Vor- gänge an Ort und Stelle zu untersuchen. Das Vorgehen der Stettiner Polizei unter Führung des Ober- leutnant Braun stellt eine Ungeheuerlichkeit dar, die in der Tat beispiellos ist. Eine sofortige strenge Untersuchung des Vor- falles und rücksichtslose Bestrafung des Kommandoführers, sowie derjenigen Beamten, die harmlose Bürger mißhandelt und be- schimpft haben, ist unbedingt erforderlich. Aber auch eine rücksichts- los« Ahndung dieser schweren polizeilichen Verstöße, denen ein blü- hendes Menschenleben zum Opfer gefallen ist, wird den Schaden nicht wieder gutmachen, den das Ansehen der Stettiner und Stral- sunder Polizei durch derartige Brutalitäten bei der Mass« der r»publikanischen Bevölkerung erlitten hat. Eine grobe Falschmeldung. Tatsachen auf den Kopf gestellt. Das Wolffsche Telegraphenbüro veröffentlicht hierzu folgenden Bericht, der ein klassisches Beispiel einer Falschmeldung darstellt. Auf Rückfrage bei dem Telegraphenbüro ließ sich noch nicht feststellen, ob die Falschmeldung der Stralsunder Agentur des WTB. zur Last fällt oder ob sie ein Auszug des Polizsiberichtes ist. Wir geben diese, di« Tatsachen völlig entstellende Meldung im Wort- laut wieder: Stralsund , 20. Juli. In der vergangenen Nacht war der Stralsunder Polizei nach einer Hltler-Kundgebung gemeldet worden, daß Angehörige der Eisernen Front im Anmarsch auf Stralsund seien. Zur Verstärkung wurde deshalb ein Stettiner Schutzpolizeikommando nach Negast entsandt. Unterwegs wurde das Kommando in einem Wald« plötzlich heftig beschossen.(!!) Die Beamten er- widerten das Feuer und umstellten das Waldstück. Ueber hundert Personen, die dort im Hinterhalt lagen,(!!) wurden fest- genommen. Man fand eine Menge Pistolen, 77 Schuß Munition. 14 feststehende Messer, zahlreiche Gummiknüppel, Stahlruten, Tot- schläger und mit Nägeln beschlagene Knüppel, sowie andere Schlag- Werkzeug«. Eine mit Verbandszeug gefüllte Aktentasche wurde be- schlagnahmt. Die Verhafteten, unter denen sich sozialdemokratische Führer aus Stralsund befanden, wurden von den Polizeibeamten mit gezogener Pistole abgeführt. Bei dem Feucrgefecht im Walde wurden«inige Personen ver- letzt. Der der Eisernen Front angehörende Lehrer Krull aus Greisswald wurde mit einem Kopfschuß ins Krankenhaus ein- geliefert, wo er inzwischen gestorben ist. Bei neuen Zusammenstößen zwischen Nationalsozialisten und ihren politischen Gegnern wurden heute vormittag auf dem Markt- platz in Stralsund einige Nationalsozialisten durch Messerstiche und Schläge schwer oerletzt.
Auf propagandafahrt. Was man als treuer Staatsbürger alles erleben kann. Vor kurzem fuhr der Ortsverein Berlin-Kreuzberg des Berliner Reichsbanners mit 250 Kameraden nach Frankfurt a. d. O. zu einem Reichsbannertreffen, das im Zeichen der Eisernen Front stand. Schon auf dem Marsch zur Sammelstelle früh morgens wurden drei Kameraden durch feigen Ueberfall der Nazis schwer verlegt, so daß sie sich in ärztliche Behandlung begeben mußten. Während der Fahrt oersuchten die Nazis verschiedene An- rempeleien. Der Umzug in Frankfurt a. d.O. und die Ansprache des Berliner Polizeimajors Heinrich im Stadion gestalteten sich zu einer glänzenden und eindrucksvollen Kundgebung zur Be- kämpfung des Faschismus und für die Eiserne Front. Das Mit- führen zweier durch Mistgabeln aufgespießter Hakenkreuze verbot der diensttuende Polizeigewaltige. Offenbar ist ihm das Knecht- schaftsabzeichen bereits ein staatliches Hoheitsabzeichen! Provozierendes Verhalten einiger Naziburschen führt« zu Kellereien, in deren Verlauf ein ISjähriger Stahlhelmer wild mit dem Messer um sich stach und dem Reichsbannermann Bonn die Schlagader am rechten Arm durchschnitt. Trog großem Blutverlust konnte der Kamerad gerettet werden, woraufhin die„tüchtige" Frank- furter Kriminalpolizei ihn sowie einen weiteren Reichsbannermann 7 Stunden lang verhören ließ, während von der Gegenseite nur der messerstechende Stahlhelmer festgenommen wurde. Auf der Heim- fahrt verübten aus Fürstenwalde, wo der Hetzapostel Straßer ge- wirkt hatte, zurückkehrende Nazis einen feigen Ueberfall auf das Reichsbanner. Das Gesindel warf mit großen Steinen und zer- brochenen Bierflaschen, schlug mit langen Gasrohren, natürlich fehlte auch das Schießen nicht. Die die Nazis begleitenden Landjäger fanden diesen Ueberfall so in der Ordnung und hielten die Werk- zeuge der Nazis für so legitim, daß sie vereint mit den Nazis dem Reichsbanner nachsetzten. Die Kameraden 2 r e ß l e r und Krüger wurden durch diesen feigen Ueberfall sehr schwer, fünf weitere Reichsbannerlcute leichter verletzt. Schließlich aber wurde der gesamte Transport noch von der Polizeiwache in Köpenick angehalten und— selbstverständlich ohne jeden Erfolg— nach Waffen durchsucht. Um 3% Uhr morgens konnte sich der Zug endlich in Berlin auflösen, nachdem die Polizei- offiziere zuvor noch in Köpenick das Einrollen der schwarzrot- goldenen Fahne„befohlen" hatten. Die Führer des Reichsbanners haben nachgerade die größte Mühe, ihre Kameraden von Akten der Notwehr und der gerechten Vergeltung abzuhalten. Die Regierung aber spielt ein ernstes Spiel, wenn sie weiterhin die blutigen Terror- akte der Hitlergarde begünstigt.
Or. Loosen aus der Gerichtsbühne. Sin Sensationsprozeß von drei Tagen. Dr. Rvosen hat seinen ersehnten Sensationsprozeß. Trotz ganz einfachen Tatbestandes, der sich in wenigen Stunden samt Beweis- aufnähme, Plädoyer und Urteil hätte erledigen lassen, ist nun die Verhandlung auf drei Tage ausgedehnt worden. Erst am Freitag sollen die Plädoyers und das Urteil folgen. Rössen gefiel sich auch gestern in stundenlangen Reden, er setzte dem Gericht in aller Ausführlichkeit die Motive seiner Tat auseinander. Allerdings konnte er nicht mehr, nachdem sämtlich« Beweisanträge der Verteidigung abgelehnt worden waren, auf seine beliebte Geldpolitik zurückkommen. Das Gericht hatte in seinein Beschluß gesagt: Es wird als wahr unterstellt, daß die Angeklagten wie auch eine Reihe wissenschaftlicher Autoritäetn die Geld- und Währungspolitik der Reichsbant für unrichtig holten und sie als Haupturfache der Wirtschaftskrise und der Arbeitslosigkeit Deutsch - lands betrachten. Ein Teil der Anträge war unerheblich, weil die in ihnen herangezogenen Fragen bereits geklärt sind. Roosen sprach über die Motive seiner Tat. Er verwahrte sich dagegen, etwa mit einem Landkop in einen Tops geworfen zu werden. Er habe nicht aus materiellen Gründen gehandelt, sondern bloß weil er in anderer Weis« die Oeffentlichkeit nicht zu alarmieren in der Lage war. Er verlas Briefe von verschiedenen Parteiführern, denen er seine Theorie unterbreitet hatte und behauptete nach wie vor, daß der Reichsbankpräsident ihn keines Antwortschreibens gewürdigt habe. Er verwahrte sich auch dagegen, daß man ihn als Psychopathen hinstellen wolle. Er habe sich, erklärte er. bereits einmal während des Krieges, als die Militärbehörden ihn, weil er als Lais eine Erfindung gemacht hatte, für verrückt erklären wollten, von Bonner psychiatsten Autoritäten untersuchen lasten und man habe ihn für vollkommen gesund befunden. Er habe die Untersuchung damals selbst beantragt, nicht etwa, weil eine Geisteskrankheit ihm als Militär hätte schaden können, sondern weil die Behauptung, er sei verrückt, ihm in seinem Zivilberuf nicht zukömmlich gewesen wäre. So ging es zum Gaudium des Publikums stundenlang weiter. Es gab zahlreiche Beifallskundgebungen und zum Schluß leb- hasten Applaus. Dr. Roosen fühlt« sich in seinem Element.
Sportfest Hilst Erwerbslosen. Am Sportplatz Norden-Nordwest. Gesundbrunnen , standen sich die Sportmannschaften der Notgemeinschaft, Baumschulen- weg, des Fußballklubs Norden-Nordwest, der Reichswehr und der S ch u tz p o l i z e i- Berlin zu Sportkämpfen gegenüber. Alles hatte sich gern und freudig in den Dienst der guten Idee gestellt, sollte doch der Reinertrag der Notgemeinschaft, dem großangelegten Hllssw«rk der Erwerbslosen, zugute kommen. Leider hotte ein Wolkenbruch«inen argen Strich durch die Rech» nung gemacht, so daß die Besucherzahl zu wünschen übrig lieh. An di« 2000 Menschen waren«s ober immerhin, die interessiert und unentwegt die sportlichen Kämpf« oersolgten, von den wackeren Sportsleuten gar nicht zu reden, die auf schlüpfrigem Boden alle Mühe hatten, bloß ihr Gleichgewicht zu erhalt»« und jeden Moment gewärtig sein mußten,«in„Schlammbad" zu nehmen. Es dauerte auch gar nicht lang« und die ehemals weihen Hoj«n waren schwarz gefärbt. Di« Kapelle der Feuerwehr leitete die sportliche Veran- staltung ein, dann standen sich Reichswehr und Norden- N o r d w e st im Fußballkampf gegenüber, die mit einem Sieg 2: 1 für Norden-Nordwest endete: bis dahin hatte sich das Wetter noch so leidlich gehalten, dafür setzte aber, als die Notgemeinschaftler
Baumschulenweg gegen die Berliner Schupo antraten, ein wahr- Haft mörderischer Guß ein: pudelnaß und morastbedeckt standen sich die Mannschaften gegenüber, der Kamps endete mit 2:0 zugunsten der Schupokämpfer. Dann folgte die Uraufführung eines in Deutsch - land bisher nicht gezeigten, vom Sportlehrer G i r u l a t i s nach amsrikanischer Art kombinierten Mehrkampsspieles, das eine Kombination des Lauf-, Spring- und Wurfsportes darstellt. Hier heißt es ein guter Läuser, ein guter Ballsänger und ein guter Springer zu sein; es standen sich die Sportmannschaften I und II der Notgemeinschast in zwei Spielen gegenüber. Das erste Spiel endete 37: 32 zugunsten der Mannschaft I, das zweite Spiel ergab bei gleichem Stand, 37: 37, ein Unentschieden. Den von einer Württembergischen Metallwarenfabrik gespendeten Pokal erhielt als I. Preis der Sportklub Norden-Nordwest, den II. Preis, eine von einer Silberwarenfabrik gestiftete Kristallkaraffe konnte die Schupo- Mannschaft mit nach Hause führen, während sich die Sportsleute der Notgemeinschaft an dem pon einem Berliner Warenhaus ge- spendeten E ß k o r b gütlich taten. Auch für das nachherige gemüt- liche Beisammensein hatten edle Spender das ihrige getan: 600 be- legte Schrippen konnten an die Mannschaften verteilt werden.
Kokainhandel aufgedeckt... Die„Schöne Susi' vermittelt. Bon der R a u s ch g i s t st e l l e des Berliner poNzeiprösidiums wurde«in kokainhandcl aufgedeckt, der allem Anschein nach noch weite Kreise ziehen wird. Aus dem Olioaerplatz wurde gestern der ZS Zahre all« Russe Rod stein aus Minsk verhaftet, der der Lieferant der Lebewelt von Berlin W für Rauschgifte war. An diese Festnahme schloß sich die der Bardame Hanna S u s ch an. die unter dem Ramen„Schöne Susi" in Film- und Rennkreisen eine sehr bekannte Erscheinung ist. Rodstein ist ein Hochstapler großen Formats. Im Mai d. I. kam er aus Minsk nach Berlin und betätigte sich hier als Falsch»
spiel «r, Kokshändler und Wechselfälscher. Anfang 1931 wurde er zusammen mit einigen Komplicen verhastet, als diese zusammen Riesenwechselsälschungen begangen hatten. Es waren damals für etwa V/t Millionen Wechsel von rheinischen Großindu- striellen in Umlauf, die sämtlich gefälscht waren. R. und seine Kam- plicen wurden bestraft. Im März 1932 wurde der Hochstapler wieder in einem Spielklub als Falschspieler entlarvt und aus- gewiesen. Er kam wieder zurück und organisierte jetzt den um- fangreichen Kokainhandel, bei dem er mit Geheimtelephon und mit der Vermittlung der„Schönen Susi" arbeitet«. Die Untersuchung dieser interessanten Affäre ist«och nicht abgeschlossen.
Genosse Ferdinand Wieke, Adalbertstr. 15,«in treu bewährter, allzeit rühriger Kämpfer der Partei-, Gewerkschasts- und Genossen- schastebewegung, begeht beut« in voller geistiger und körperlicher Frische seinen achtzigsten Geburtstag. Der ehemalig« dritte Berliner Reichstagswahlkreis war sein engeres Wirkungsfeld. Aber auch in der Gewerkschaftsbewegung hatte sein Name immer einen guten Klang: er war lange Jahre hindurch Kassierer der Ortsoerwa'ltung Berlin im Deutschen Holzarbeiterverband. Möge der 31. Juli ihm und seiner treuen Lebenskameradin die Erfüllung aller ihrer Hoff- nungen bringen. Vtoldeodenbier... Die Attienbrauerei Klatau kTschechoflowakei) hat in diesem Jahr an ihr« Aktionär« statt der üblichen Dividende auf jede Aktie 1000 Liter Flaschenbier abgegeben. Zeugen gesucht, die am Li. Juli 1S3L zwischen 16 und 17 Ubr geschen haben, wie am Tegeler Weg lCharlottenburg) ein Radfahrer durch einen Motorradfahrer umgerissen wurde und dadurch unter die Strojj-nbabn siel und schwer verletzt wurde. Adressenangabe unter Vergütung aller Unkosten erbeten an August Dannat, Berlin N, Reinickendorfer Str. 116—117, Borderhau».