Beilage
Freitag, 22. Juli 1932
1. Die Regierung
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imperialistisch/ General Smuts. | der Regierung am liebsten ausgeschieden zu sehen, kann man hier Als Botha 1919 starb, folgte ihm General Smuts in der also häufig zu hören bekommen. Leitung der Regierung, nachdem er schon früher dessen verschiedenen Ministerien als Mitglied angehört hatte. Von Hause aus Jurist, bekleidete er in jungen Jahren bereits das Amt eines Staatsanwalts in der Transvaal- Republik . Im Burenkrieg zeichnete er sich besonders durch Organisierung des Guerillakrieges in der Kapkolonie aus, wobei er den Engländern fast zwei Jahre lang viel zu schaffen machte. Während des Weltkriegs war er zunächst Armeeführer in Deutsch- Südwestafrika , gehörte dann dem britischen Kriegsrat an und nahm zuletzt an den Versailler Friedens verhandlungen teil. Vor einigen Jahren versuchte er sich auch durch Veröffentlichung eines umfangreichen Werkes als philosophischer Schriftsteller. Ohne Zweifel eine starke Persönlichkeit von umfassendem Wissen, scharfem Verstand und großem Weitblick.
Enge Freundschaft, die durch gemeinsames Zusammenwirken und gegenseitiges Aufeinanderwirken zum Ausdruck kam, hatte Botha und Smuts lebenslang miteinander verbunden. Es dürfte deswegen kaum möglich sein, den beiderseitigen Anteil an ihrem Gemeinschaftswert näher abzugrenzen. Hier hörte ich oft die Meinung, daß in ihrem Verhältnis geistiger Wechselbeziehungen Smuts eher der Gebende denn der Empfangende war. Es war, sagte mir mal einer, wie es in der Bibel von Moses und Aron heißt, daß ersterer die Anregungen gab, letzterer sie zur Ausführung brachte. Allein Aron hat auch das goldene Kalb geschaffen. Und in diesem Falle wäre es selbst mit Mosis Zustimmung geschehen...
Smuts wurde so der Prophet des Kapitalismus, wurde der Apostel imperialistischer Politik, wurde Künder und Bahner weltwirtschaftlicher Beziehungen für die füdafrikanische Union . Das war der Grundgedanke, der die Politik des Landes bestimmte und der Regierung für ihre Maßnahmen als Richtschnur diente. Auch Arbeiterpolitik und soziale Gesetzgebung hatten der Idee ihren Tribut zu zahlen.
Nicht wesentlich anderer Tendenz war aber auch die Wirtschaftspolitik Englands in Südafrika . Wir sehen daher, wie das britische Element in der Union die Verfolgung eines eigenen polttischen Programms allmählich ganz aufgibt. Die einzelnen Gruppen und Organisationen schwinden dahin oder scharen sich um die Südafrikanische Parte i", in der sie schließlich völlig aufgehen. Gewiß hatte die Partei auch noch ihre zweite, die sog. ,, nationale" Aufgabe Schutz des Burenelements, die sie sorgfältig im Auge behielt. Allein durch den Einfluß des immer mehr erstarfenden britischen Flügels einerseits und durch das Aufkommen einer sich immer mehr geltend machenden nationalen Oppofition
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andererseits ist die Partei eher erzwungen denn freiwillig, wie mir scheint— nach und nach vollständig ins imperialiſtiſche Fahr wasser hineingeraten. Jetzt darf die Südafrikanische Partei ganz als Vertreterin großfapitalistischer Intereffen gelten.
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2. Die jetzige Regierung Die Opposition, deren wir eben Erwähnung taten, begann sozusagen als eine Art Palastrevolution". General Herzog , damals selbst Justizminister, war in vielen Punkten
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mit der Haltung der Regierung nicht einverstanden und gab dieser feiner Meinung in einer Rede, die er gegen Ende des Jahres 1912 hielt, unzweideutigen Ausdruck. Als er der Aufforderung Bothas, zu demissionieren, sich nachzukommen weigerte, löste dieser sein Ministerium auf, bei dessen Neubildung er dann Herzog von der Regierung ausschaltete. Dies aber gerade gab letzterem Nimbus und verlieh ihm Ellenbogenfreiheit im Handeln; und er ging und
schuf die Nationalistische Partei.
Wie Smuts als Jurist ausgebildet, nahm Herzog schon in jungen Jahren eine der angesehensten Richterstellen im Orange freistaat ein. Während des Burenfrieges legte er vor allem in der Führung des Guerillatrieges große taktische Geschicklichkeit an den Tag. Von gleich großer Geschicklichkeit erwies er sich auch bei den Friedensverhandlungen, wodurch er nicht wenig zur Beilegung der Feindseligkeiten beitrug. Wegen feiner politischen Einstellung ist es im Weltkriege freilich weder durch die eng lische noch durch die Landesregierung zu einer angemessenen Verwendung seiner Person gekommen. Desto mehr widmete er sich der neuen Partei, die fortan die Führung der Opposition im Parlament
innehatte.
Wie Smuts eine intellektuelle, so ist Herzog eine vorwiegend ethische Natur; und wie jener in seinem Handeln wesentlich opportunistisch erscheint, so zeigte sich dieser in allem, was er tut, vorzüglich von prinzipiellen Erwägungen geleitet. Bei Herzog geht alles mehr ins Tiefe, fast ins Grüblerische mit einem leisen Anstrich des Mystischen.( Aus seiner deutschen Abstammung läßt sich vieles in seinem Wesen erklären.) Die Erlebnisse des Krieges hat er nie vergessen, nie verwinden können. Er weiß sich ganz als Bur; ist daher auch in Fragen des Imperialismus stets auf dem äußersten liifen Flügel zu finden. Und es war auf sein Betreiben, daß dem britischen Imperium der neue Name Commonwealth of Nations " ( Nationenstaat) beigelegt wurde, um dadurch die Unabhängig keit der Dominions vom britischen Mutterlande stärker und drastischer als bisher zum Ausdruck zu bringen.
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Bei den Wahlen 1924 endlich errangen die Nationalisten einen Sieg, der sie an die Regierung, die Südafrikanische Partei in die Oppofition brachte. Numerisch bildete die Südafrikanische Partet auch jetzt noch die stärkste Gruppe im Parlament. Aber die Nationalisten verbanden sich mit den Arbeitervertretern, denen fie drei Ministerposten( für Landesverteidigung, Arbeit, Post und
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Mit zäher Energie ist General Herzog an die Durchführung seines Programms gegangen. Was er kulturell für die Pflege der Burenart getan hat, soll hier, wo wir vornehmlich von politischen und wirtschaftlichen Dingen zu handeln haben, nicht weiter dargelegt werden. Politisch hat er die Union auf dem Wege ſtaatlicher Selbständigkeit einen wichtigen Schritt weiter gebracht. Er gab ihr eine eigene Flagge, das Symbol der Unabhängigkeit, ernannte eigene Wirtschaftsvertreter und diplomatische Agenten in verschiedenen Ländern und schloß mit mehreren Staaten eigene Handelsverträge ab. Im gesamten Imperium hält, wenn ich nicht irre, die Union allein noch am Goldstandard fest, und letzthin ist dem Parlament eine Gesetzesvorlage zugegangen, die auf die Einführung einer vom Pfundsystem ganz abweichenden neuen Münzordnung abzielt.
Der Abend
Spalausgabe des Vorwärts
Dekonomisch wiederum ist vieles zur Hebung der Landwirtschaft und zur Besserung der Lage der Farmer unternommen worden. Durch Einführung von Schutzöllen ist ferner die Be= gründung von Industrien begünstigt worden. Schutzzölle schaffen freilich keine Exportindustrien. Aber nicht der Weltmarkt, sondern der Inlandsmarkt interessiert vor allem unsere Regierung. Seine Häute und Wolle soll der Farmer, statt sie ins Ausland zu schaffen, den Fabrikanten am Plaze verkaufen, die ihm bessere Preise zahlen, außerdem selber wie ihre gut entlohnten Arbeiter wertvolle Abnehmer seiner weiteren Produkte, wie Milch, Butter, Fleisch, sein und nirgends vielwerden. Der gut bezahlte Arbeiter entspricht also leicht wird der Arbeiter so gut bezahlt wie hier ganz der wirtschaftspolitischen Richtung der Regierung. Deswegen konnte es auch zu dem früher geschilderten„ Pakt" mit den Arbeitervertretern kommen.
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So ist der Kampf zwischen dem Imperialismus und Nationalis= mus in Südafrika seinem innersten Wesen nach weniger ein Kampf zweier verschiedener Rassen als vielmehr ein Kampf zweier verschiedener Wirtschaftssysteme, deren Träger allerdings zwei verschiedene Völkerschaften sind: es ist der Kampf zwischen Stadt und Land, der Kampf zwischen internatio= nalem Warenaustausch und selbst erzeugendem Bauerntunm, der Kampf zwischen Welt- und Staatswirtschaft.
Im Maestral vor Molunat
Zweiter Bericht einer Faltbootfahrt
Novi Bar( Montenegro), Mitte Juli.
Wer im Faltboot die Adria abwärtes fährt, muß den Mae= stral, den Rückenwind, lieben und dem hemmenden Scirokko gram sein. Oft, wenn der haltgebietende Südwind seine wilden| Bogen über mein kleines Boot stürzte, habe ich sehnsüchtig den Kopf gewandt und nach der vorwärtsschiebenden Kraft des Maestrals Ausschau gehalten. Aber er kam selten in diesen Wochen ein begehrter, doch zumeist ferner Freund.
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Als mir deshalb bei meiner Ausfahrt von Ragusa , an einem Morgen voll tiefer Bläue, ein kroatischer Bekannter sagte:„ Heute werden Sie Maestral haben", da schäßte ich mich glücklich, die Fahrt in Richtung Albanien unter so guten Vorzeichen zu beginnen. Fällt es doch sowieso schwer, nach einigen Ruhetagen, in denen man sich wie ein Seeräuber in Zivil vorkommt, die ungestüme Gewalt des Scirokko ohne Aufregung hinzunehmen. Herrlicher Maestral! Ich fonnte es faum erwarten, auf See hinauszukommen.
Traumhaft begann der Tag. Sacht glitten die Wogen an das Boot, hoben es hoch und trieben es wiegend weiter, Welle folgte auf Welle, so daß keine Erschütterung zu bemerken war. Das Paddel hatte nur noch die Aufgabe, den Schwung der fallenden, treibenden Woge zu verstärken. Horizonttief dehnte sich die blaue Ebene des Meeres, manchmal taumelten fern Segler wie sommerliche, helle Falter vorbei. Stille lagerte über dem leuchtenden Wasser. Nur die aufprallenden Strandmogen gaben einen leisen
Ton, der unwirklich durch das Schweigen flang.
Wer fast jeden Tag mit dem Meer Krieg führen muß, weiß um die Seligkeit solcher Stunden. Ich verzichtete auf die Mit arbeit des Paddels, streckte mich halb im Boot aus und überließ trug sie das Schiff. Schließlich schloß ich schlaftrunken die Augen, Die Flut arbeitete ruhelos weiter, janft
mich meinen Gedanken.
ermüdet von Sonnenwärme und der steten Sicht auf das funkelnde Meer.
Von Erwin Frehe
Zischend zog mich die Welle hoch, hielt die Barke eine winzige Zeitspanne auf dem Grat und warf mich darauf sausend hinunter.
Das war schon lange kein Vergnügen mehr... Jede Welle hinter mir wollte das Boot querdrehen; das will jede Woge. Um das zu verhindern, mußte ich mild paddeln, eine Vorwärtsbewegung durch das Ruder selbst schien in diesem Treiben lächerlich. Mit unheimlichem Rauschen wuchteten die Schaumfronen hinter und über mir heran. Eine Sekunde drehte ich den Kopf herum, spähte nach oben, nach dem voraussichtlichen Fall des weißen Wogenhauptes, und suchte das Boot entsprechend zu drehen. Stand es in gerader Richtung zur anwandernden Welle, so riß sie mich auch sofort nach oben, dann erblickte ich kurz den von Schaum umflossenen Saum des Landes, die stampfenden Segler
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und fuhr in rasendem Zug in die Tiefe. Mich faßte ein Grauen vor dieser Sekunde zwischen den dunklen Wogenwänden, es benahm mir den Atem, ich wünschte toll im Licht zu sein! Aber wie lange fann eine Sekunde dauern...! Fuhr ich dann von dem Bogenkamm hinunter, so schien mich das tobende Wasser in eine Gruft zu ziehen, in das beängstigende, sichtlose Grab zwischen zwei Wellen.
Wie von einer Schaufel geschleudert kam ich hoch und verschwand wieder.
denkbar. Aber während man in der Luftschaukel das Gefühl der Kein besserer, die ganze Wirklichkeit wiedergebender Vergleich ist Sicherheit hat, blieb hier alles dem Glück und meiner Entschlußfraft überlassen. Immer wieder wandte ich den Kopf, dem hellen dem Paddel in das strömende Wasser... Knistern der brechenden Woge zu, wütete immer wieder mit
Ruhig und unbeirrt arbeitet der Instinkt: sein Tun kann der Verstand nur nachträglich sanktionieren. Gedanken hemmen seine Plötzlich ließen mich die Spritzer einer Welle auf meinem Ge- präzise Arbeit. Während ich nach schnellem Rückblick sofort handeln ficht aufschrecken. Wieviel Zeit war vergangen?
Weithin hatte sich das Meer verändert. 3war wehte noch immer Maestral, aber seine Bogen glichen denen des Sciroffo. Blendende Schaumkronen beschien die Sonne. Ueber das Hinterschiff prasselte fallender Gischt. Nun, diese Veränderung bekümmerte mich nicht weiter, denn je stärker der Maestral stürmte, desto schneller kam meine Barke weiter. Wenn es auch eigenartig für mich war, ihn, der sich bis jetzt immer
nur lind und bescheiden gezeigt hatte, so entfesselt zu sehen- es schien mir eine ungewohnte Freude, so durch die flinken Wellen hinzujagen.
Bald aber faßte mich ein ungläubiges Erstaunen. War dies das wahre Antlig des Maestrals? Märchenhaft hatte ich ihn im Gedächtnis J nun schien er in männlichem Feuer aufzuleben. Höher und höher wurden die Wogen, sie sausten nicht nur über das Hinterschiff, sondern auch über die Seitenborde, dicht unter meinen Armen, dahin. Mit leichtem Gruseln entsann ich mich solcher Wellen im Scirokko, die prallend über das Boot hergefallen waren. Im Vergleich zu solcher Situation erschien meine Lage beneidenswert.
Ja, aber der Tanz begann erst! Noch immer wuchsen die Wogen, das fleine Schiff schoß mit der Geschwindigkeit eines Motorboots durch Schaum und sinkendes Wasser. Einige Kilometer ins Meer hinaus standen zwei Segler im AnSturm des Maestrals, ich sah, wie sie in den Wogen untertauchten und sich wieder hoben, die Schiffsflanken von weißem Gicht über flogen. Sie bäumten sich wie Tiere gegen den Sturm und famen doch nicht von der Stelle, indessen mein Boot mühelos seinem Ziel zueilte.
Jäh verwandelte sich die Situation. Die Wogen erreichten in furzer Zeit eine Höhe, wie ich sie an der Adria noch nicht erlebt hatte. Nun ist es zwar sehr angenehm,
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von der reißenden Woge im Augenblick zehn Meter weit geschleudert
Telegraphie) überließen. Dies alles geschah, nachdem speziell in zu werden, aber bei diesen Galoppaden fiel der Kamm der mich Fragen des Arbeitslohnes und der Arbeitszeit von nationalistischer tragenden Welle nicht nur regelmäßig brausend über das hintere Seite großes Entgegenkommen an den Tag gelegt wurde. Schiff, sondern überschüttete auch mich. Ich war längst durchnäßt als mir der Gedanke das wird man auf der Adria gewohnt kam, daß der ersehnte Maestral eine Gefahr bedeute. Zuerst mehrte ich mich gegen solche Einsicht. Was, etwa eine Notlandung vor dem Maestral? Das fam mir dumm vor. Man kann nicht so schnell vor jemand fliehen, den man geliebt hat. Aber als ich mich etwa eine Viertelstunde zwischen diesen riesenhaften Bogen gehalten hatte, da war die Umstellung vollzogen.
Die letzten Wahlen, 1929, sicherten den Nationalisten sogar die absolute Mehrheit in der Kammer. Der Pakt" ist dabei zwar nicht aufgehoben, lediglich die Zahl der Arbeiterminister von drei auf zwei reduziert worden. Aber ideell vor allem hat sich das Verhältnis insofern verschoben, als die Arbeiterminister jetzt nur noch einen geduldeten Bestandteil innerhalb einer nationalistischen Regierung bilden. Die Wunschäußerung, die Arbeitervertreter aus
mußte, huschten mir überflüssige Gedankensplitter durch den Sinn, etwa:„ Jetzt werden sie zu Hause Kaffee trinken", oder„ Wenn mir doch mal alle Freunde schreiben möchten, damit ich einen großen Stoß Post bekäme". In solchem Augenblick geschah die„ halbe" Katastrophe. Ich hatte das Boot nicht mehr herumbekommen, es stand schräg zur Welle, die außerdem nicht gerade, sondern halbrechts heranbrauste. Sie warf mich quer bis zu ihrer halben Höhe rechts heranbrauste. Sie warf mich quer bis zu ihrer halben Höhe nach oben, dann brach sie, wie ich sagen möchte, in der Mitte aus
einander:
die halbe Woge stürzte über mich und das Boot.
Es wurde jäh Nacht. Aber der Instinkt war auf seinem Posten. noch ehe die ganze nasse Ladung die Barke unter sich begrub, lag meine Hand an der Sprizdecke, bereit, sie in einem Zug aufzureißen, hinauszuspringen und zum Ufer zu schwimmen; doch in einer kleinsten Zeitspanne wurde die Situation aus instinktivem Wissen heraus anders beurteilt. Kaum tauchte das Schiff wieder auf, da griff ich vorn zur Spritzdecke, hob sie, daß das Wasser abströmte, und schüttelte mich selbst wie ein Pudel. Es blieben bis zur nächsten großen Welle drei bis pier Sekunden Zeit. Und ich tam wieder hin! 3war lagen meine Füße und Schenkel in dem eingedrungenen Wasser, aber das war nicht zu ändern.
Wäre der geordnete Rückzug" vor meinem Freund, dem Maestral, möglich gewesen, wie gern hätte ich ihn ausgeführt! Mein Auge suchte die weißbekränzte Felstüſt e ab nur eine enge Deffnung, drei Meter... Da öffnete sich eine fleine, aber nicht übersehbare Bucht. Dort hinein?! Es schien ein gewagter Ausweg, denn jetzt mußte ich dort irgendwo landen; feinen Meter hätten mich die Maestralwogen zurückgelassen. Und wenn die Bucht von Steilfelsen eingefaßt war! Ich brüllte jauchzend, erlöst dort in der letzten Ecke glänzte ein Haus was schreibe ich: eine elende und doch herrliche Hütte, vor der Fischer Neze flickten. Die ganze Mannschaft eilte herbei, harte Fäuste halfen bei der Landung.
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Ich taumelte, mein Rücken wollte sich nach dem langen Sizeл nicht straffen, zwei Fischer faßten unter meine Arme. Benommen stüßte ich mich. Land, wunderbar, fester Grund war unter mir! Kinder", sagte ich, fester um ihre Schultern greifend, ein ehrlicher Scirotto ist mir doch lieber als ein falscher Maestral." Sie lächelten gutmütig.
,, Molunat", sagte einer und wies den Berg hinauf. ,, Ach ja, ihr versteht ja nicht", refapitulierte ich und sant, mich langsam streckend, auf einen grünen Grasflecken.
Wie durch wallende, webende Schleier nahm ich wahr, daß sie mein Boot weiter auf den Strand zogen.