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die Belastung des Schiffes einwandfrei war, wird allgemein fest­gestellt. An einem Belastungsmangel lag die Ursache zur Katastrophe also nicht. Ebensowenig ist sie auf eine örtliche Unkenntnis des ge= retteten Kommandanten zurückzuführen, so daß einzig die Möglichkeit bleibt,

daß entweder das Unwetter zu überraschend kam oder das Kommando zum Bergen der Segel zu spät erfolgte.

Hier allein kann eine Klärung der evtl. Schuldfrage versucht werden, und hier dürfte auch der Angelpunkt der beschleunigt stattfindenden Verhandlung vor dem Kriegsgericht liegen. Zum äußeren Ausdruck der Trauer haben auch die Repu blikaner in der Stadt ihre schwarzrotgoldenen und Freiheitsfahnen auf Halbmast gehißt.

Die Geretteten im Kieler Hafen.

Kiel , 27. Juli.

Am Mittwoch morgen gegen 12% Uhr ist der Kreuzer ,, Königsberg" mit den 40 Geretteten der Niobe", die er vom Kreuzer Köln" übernommen hatte, in den Kieler Hafen einge­laufen und ankert vor der Wik . Die Geretteten werden in der Ka­serne in der Wit untergebracht. Der Inspekteur des Bildungswesens ist mit dem Kreuzer hereingekommen und wird der Marineleitung Bericht geben. Der Steuermann Garte und der Oberschreiber, Ge­freiter Rerhäuser, befanden sich nicht an Bord und gehören demnach zu den Ueberlebenden.

Untersuchung: Niemand hat Schuld.

Kiel , 27. Juli.

Die Admirale Albrecht und Kolbe haben gestern am Ort des Unterganges der Niobe" im Fehmarn- Belt die Untersuchung über die Katastrophe geleitet und dabei festgestellt, daß nie= manden, weder den Kommandanten noch irgend ein Besagungsmitglied, eine Schuld an dem Untergang der Niobe" trifft. Die Gewitterbö, die dem Schiff zum Verhängnis wurde, trat mit so plöglicher Stärke ein, daß das auf der Seite liegende Schiff durch kein Manöver wieder aufgerichtet oder an den Wind gebracht werden konnte. Die Er­eignisse haben sich in Bruchteilen von Setunden abgespielt, wofür auch zeuge, daß der Befehl des Kommandanten, Schwimm­mesten anzulegen und die Boote flar zu machen, nicht mehr befolgt werden konnte. Die Darstellung einer Kieler Zeitung , daß die ,, Niobe" zuviel Segel gesetzt habe, wodurch der Unfall hervorge­rufen worden sei, trifft nach den Ermittlungen der Reichsmarine nicht zu. Wie bekannt wird, sind bereits Verhandlungen wegen einer Hebung der Niobe", die in etwa 20 Meter Tiefe liegt, im

Gange.

Beileidstelegramme.

Der Reichspräsident und die Regierungen der Länder haben der Reichsmarineleitung und dem Reichswehrmini­sterium aus Anlaß des Unterganges des Schulschiffes Niobe" Beileidstelegramme gesandt. Das Reichsbanner, Schwarz­Rot Gold" sandte folgendes Telegramm: ,, 3u dem schweren Un­glück, das die deutsche Reichsmarine durch Untergang des Schulschiffs ,, Niobe" betroffen hat, spricht das Reichsbanner ,, Schwarz- Rot- Gold" in dessen Reihen sich Zehntausende alter Marineangehörige befinden, aufrichtigstes Beileid aus. Bundesvorstand. J. A.: Karl Hölter. mann."

Severings Anflage.

Regierung Papen muß schweigend bestätigen.

Zu dem aufsehenerregenden Artikel Carl Seve­rings weiß die Reichsregierung vorläufig über­haupt nichts zu fagen. Sie gibt sogar zu, daß zur Zeit der berühmten Besprechung" in der Reichskanzlei bereits Dr. Bracht durch sein Büro anfragen ließ, ob er den Leiter der preußischen Polizeiabteilung, Ministerial­direktor Dr. Klausener, furz nach 10 Uhr antreffen

würde.

Damit wollte Dr. Bracht, so wird erklärt, nur den ,, reibungslosen Uebergang der obersten Leitung der preußi­schen Polizei an das neue Regime sichern", nämlich un­mittelbar nach Uebergabe der Geschäfte durch den preußischen Innenminister, die von der Besprechung in der Reichskanzlei erwartet wurde.

Zu der Preußenaktion zugunsten der Arbeitslosen und Sozialrentner weiß die Regierung nichts zu sagen!

Der Nazi droht...

Am Montag foll der Kanzler abgesetzt werden. In einer nationalsozialistischen Versammlung am gestrigen Dienstag( 26. Juli), erklärte der Redner Rotschte wörtlich: ,, Wenn ihr angegriffen und beleidigt werdet von dem Mord­gesindel, verteidgt euch so, daß ihr die stärkeren seid. Mit welchen Mitteln ist uns egal. Wir verlangen, daß die Straße den National­jozialisten gehört. Bis Sonntag foll Papen die Gee schäfte führen, am Montag aber die politische Macht an Adolf Hitler abgeben. Will man uns die Macht nicht geben, sind wir bereit, uns diese Macht zu nehmen.( Tosender Beifall.) Es ist unser heiliger Wille, die Macht mit denselben legalen Mitteln zu erfämpfen, wie die Männer am 9. November 1918. Nicht der Landesverrat, sondern der nationalistische Wille wird Taufpate der Machtübernahme sein. In den nächsten Tagen fann fommen, was will, wir werden mit aller Abgeklärtheit die Schlacht schlagen, ob mit Wahl oder ohne Wahl.( Tosender Beifall.) Ende August foll dieses Hakenkreuzbanner als Staatsflagge vom Reichspräsidentenpalais wehen. Wir lehnen die Farben Schwarz­Rot- Gelb ab als die Farben der Korruption. Wir werden mit eisernem Besen, mit Brutalität aufräumen."

Brüderliche Solidarität

Kundgebungen aus der Internationale

Aus der Fülle von Rundgebungen der Bruderparteien. daß unsere Partei mit der Reaktion ununterbrochen zu ringen hat, jenseits der Reichsgrenze haben wir bereits die der spanischen, und wir wissen demzufolge nur allzu gut, welchen Maßes der britischen, holländischen und deutschösterreichischen Sozial- Opferwilligkeit und der heldenhaften Ausdauer demokratie wiedergegeben. Hier folgen die Adressen der jener Kampf bedarf, den Sie jetzt gegen die faschistische Welle zu Sozialdemokratischen Arbeiterparteien führen haben. Belgiens und Ungarns sowie eine Rundgebung aus der Tschechoslowakischen Republik.

Die belgische Adresse.

An die deutsche Sozialdemokratie! Im Namen der Belgischen Arbeiterpartei und angeregt durch das Beispiel der Britischen Labour Party richten wir an euch diese Botschaft: Seitdem die Sozialistische Arbeiterinternationale 1924 in Sam­burg wieder aufgerichtet wurde, haben die deutsche und die belgische Partei so enge und so häufige Beziehungen unterhalten, daß es überflüssig wäre, ihre Solidarität im Kampfe für die Demokratie und den Sozialismus zu befunden.

Dagegen gibt es etwas, was unter den gegenwärtigen Um­ständen vielleicht recht nützlich ist auszusprechen:

In Belgien hegt die ungeheure Mehrheit der Bevölkerung ohne Unterschied der politischen Partei die Hoffnung, daß die Wahlen am 31. Juli die demokratischen und republikanischen Errungen­schaften in Deutschland befestigen wird.

Das belgische Volf ist von tiefst em Friedens willen er­füllt. Sein leidenschaftlicher Wunsch geht dahin, in Frieden und Freundschaft mit allen seinen Nachbarn zu leben. Aber es erkennt

flar die

gefährliche Drohung, die für ganz Europa darin liegen würde, wenn in Deutschland die Parteien der reaktionären Gewalt triumphierten, die sich bereits durch Bürgerkriegshandlungen auf das Massenverbrechen eines neuen Krieges vorbereiten. Deshalb stehen alle, die in Belgien nicht nur forrette, sondern auch vertrauensvolle Beziehungen zu Deutschland wünschen, mit ihrem Herzen auf der Seite jener Parteien, die die Weimarer erfassung schüßen, und sie sind gegen jene Parteien, die diese Verfassung bedrohen.

Wir Sozialisten haben das klare Bewußtsein, daß unsere Sache mit eurer Sache identisch ist, daß euer Kampf für die Freiheit in­mitten der schwersten Gefahren ein Kampf für die Freiheit aller ist. Wir grüßen die Werktätigen Deutschlands , deren tag­tägliche Handlungen und Opfer prachtvoll beweisen, daß sie sich das wunderbare Wort zu eigen machen:

,, Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, Der täglich fie erobern muß."

Für die Belgische Arbeiterpartei:

Die Delegierten zur Erekutive der Sozialistischen Internationale: Emile Vandervelde , Louis de Brouckère , Camille Huysmans .

Der Generalsekretär: van Roosbroed. Die Borfizenden der Fraktionen in der Deputiertenkammer und im Senat: Mar Hallet, Henry La Fontaine.

Die ungarische Kundgebung.

Die Sozialdemokratische Partei Ungarns schreibt der deutschen Sozialdemokratie:

Mit wärmster Liebe und tiefster Solidarität betrachtet das in letariat den heroischen und großzügigen Kampf, ben der ungarländischen Sozialdemokratischen Partei organisierte Pro­die deutsche Schwesterpartei für Freiheit, Demokratie und Ber­fassung führt.

Uns sind diese Kämpfe nicht unbekannt. Dreizehn Jahre sind es,

Hitler ausgepfiffen.

Der Empfang durch die Geraer Arbeiterschaft. Gera , 27. Juli. ( Eigenbericht.)

Als am Dienstagnachmittag das Flugzeug mit Hitler in Gera gelandet und Hitlers Auto die Straßen entlangfuhr, wurde er von der Geraer Arbeiterschaft gebührend begrüßt. Schon von weitem zeigten sich ihm auf dem Flugplay die drei Pfeile der Eisernen Front. An der Straße standen dicht gedrängt die Arbeiter Geras, die ,, den Führer" mit einem Pfeiftonzert begrüßten, das ihm noch lange in den Ohren gellen wird. Die Heilrufe der Nazis gingen in den stürmischen Niederrufen der Arbeiter unter, die trotz ihrer Erbitterung musterhafte Disziplin bewahrten. Die SS. provozierte einen blutigen Zusammenstoß. Hitler felbft gab den Befehl zum Dreinschlagen. Die SS. sprang vom Auto und schlug auf die Menge mit Hundepeitschen ein. Auch in der Stadt Gera felbst fam es zu Zusammenstößen; die Polizei schlug mit Karabinern auf die Menge ein. Ein Jugendlicher wurde niedergeschlagen. Der Menge hatte sich eine ungeheure Er­regung bemächtigt. Herr Hitler zog es vor, seinen geplanten Flug nach Hildburghausen aufzugeben. Er gab der Flugleitung tele­phonisch die Anweisung, die Flugzeuge nach Erfurt zurückzubeordern. Er selbst trat die Weiterreise im Kraftwagen an.

Geplatter Wahlschlager.

,, Entdeckungen" bei Hugenbergs.

Die Hugenberg- Presse versucht jetzt mit einem zugkräftigen" Wahlschlager aufzuwarten. Sie berichtet über einen Wahl gelder Skandal der abgesezten preußischen Re­gierung".

Danach will die Hugenberg- Bresse von einer sehr zuverlässigen

Sabotage der Brüning - Kundgebung. Stelle" wahrscheinlich Herrn Bracht- erfahren haben, daß das

Nazis streuen falsche Gerüchte aus.

Die Deutsche Zentrumspartei teilt mit: Bon nationalfozia listischer Seite wird die Nachricht verbreitet, die Zentrumspartei habe den Reichskanzler a. D. Dr. Brüning zurückgezogen und Dr. Brüning werde in der Kundgebung im Sportpalast am Freitagabend nicht sprechen. Weiter wird das Gerücht verbreitet, die Sportpalastkundgebung würde überhaupt nicht stattfinden. Diese Gerüchte sind unzutreffend; die Sportpalast- Kundgebung wird selbstverständlich stattfinden und Dr. Brüning wird dabei sprechen."

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preußische Staatsministerium den Regierungsparteien für die Breußenwahlen einen Betrag von zwei Millionen Mark zur Ber­fügung gestellt hat.

Dieser Betrag wurde angeblich durch die Erhöhung des Fonds zur Bekämpfung des Verbrechertums", der mit 260 000 Mart festgefeßt ist, bereitgestellt.

An den Behauptungen der Hugenberg- Bresse ist lediglich so viel wahr, daß die preußische Regierung angejichts der Erstartung des Verbrecherunwesens im April beschlossen hat den Fonds zur Bekämpfung des Berbrechertums" zu erhöhen. Es handelt sich hier um einen Eventualbeschluß, der unseres Wissens nie

Doch nicht allein dieser Umstand ist es, der uns zu einer besonderen Teilnahme an Ihrem Kampfe mahnt. Die ungar­ländische Partei rühmt sich, in ihren Anfängen, in ihren Kampf­methoden, in der Theorie und in der Praxis Schülerin der großen deutschen Sozialdemokratie zu sein. Jene Partei, die dem Weltproletariat Männer wie Marg, Engels, Lassalle, Liebknecht und Bebel schenfte, fann im Rampfe nicht untergehen und wir sind der felfenfesten sozialdemokratischen Ueberzeugung, daß endlich die innere Kraft der demo­kratischen Verfassung sich siegreich aus dem Kampfe mit der Diktatur emporheben wird.

Empfanget, werte Genossen, unsere sozialistischen Grüße: Stefan Farkas, Generalsekretär.

Kundgebung aus der Tschechoslowakei .

Die Vorstände der deutschen und tschechischen sozialdemokratischen Partei in der Tschechoslo­wakischen Republik haben folgende Kundgebung an den Vor­stand der Sozialdemokratischen Partei in Deutschland ge­sendet: Werte Genossen und Genossinnen!

Mit der größten Leidenschaft und Teilnahme verfolgen wir Euren gewaltigen Wahlkampf, der an Größe und Bedeutung alle bisherigen Wahlkämpfe der deutschen Republik bei weitem über­trifft. Unter Ausnügung der kapitalistischen Wirrnisse der Nach­friegszeit haben sich alle dunklen Mächte des alten Deutschland ver einigt, um die republikanische Verfassung gewaltsam aufzuheben, die parlamentarische Demokratie zu vernichten und die Freiheit eines großen Kulturpoltes mit Füßen zu treten. Damit wären alle Errungenschaften der Arbeiterflaffe und alle ihre Hoffnungen auf ein besseres Dasein ausgetilgt, der Frieden in Europa auf das schwerste bedroht.

Genossen und Genofsinnen, mir bewundern Euren heroischen Rampf. Es ist der Kampf für die Republik , für die De. motratie und für die Freiheit! Es ist aber nicht nur Euer Kampf, sondern auch gleichzeitig der unfrige. Es ist der Kampf der Arbeiterklasse der ganzen Welt. Es ist ein Kampf der gesamten Kulturmenschheit um neue demokratische Grundlagen und um eine neue Wirtschaftsordnung.

Wir übersenden Euch die herzlichsten Grüße aller deut­ schen und tschechoslowakischen sozialdemokratischen Arbeiter unseres Landes. In dieser Stunde sind unsere Blicke ebenso wie die der gesamten Sozialistischen Internationale auf Euch gerichtet. Wir er­warten mit brennender Ungeduld die Ergebnisse Eures gigantischen Wahlkampfes. Wir sind uns der internationalen Bebeur­tung dieses Wahlkampfes voll bewußt. Der nächste Sonn tag wird nicht nur ein historischer Tag in der Geschichte Deutsch­ lands , sondern auch in der Geschichte der ganzen Welt sein. jeder. Wir wissen, daß Ihr mag kommen was will 3eit gerüstet seid. Euch aber rufen wir zu, daß die Sozia listische Internationale geschlossen an Eurer Seite steht.

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Die Fahnen, die Ihr stolz erhoben habt, sind die Fahnen der Freiheit der Völker und der Menschheit, sind die Fahnen der De­mokratie und der Republik . Unsere Herzen schlagen Euch entgegen. Die Vorstände der tschechoslowakischen und deutschen fozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschecho­flowakischen Republik.

mals ausgeführt wurde. Die Behauptungen der Hugenberg­Presse sind glatt aus den Fingern gesogen. Mit dem schönen Wahl­schlager ist es wieder einmal nichts.

Der schwarzweißrote Pferdefuß.

Was steht hinter der Hafenkreuzfahne?

In ihrem Zorn über die Fahnen der Eisernen Front lügen die Nazis im ,, Angriff":

,, Im Norden, Osten und Westen der Stadt überwiegen gegen­über den roten Fezen bereits die Hakenkreuzfahnen."

Da haben die guten Leute zum ersten nicht genau hingesehen. Zum zweiten aber: wir hatten immer geglaubt, die Hakenkreuz­fahnen seien ebenfalls rot, wieso dann rote Fehen"? Weil das Rot der Hakenkreuzfahnen nur die Tarnung für die schwarzweißrote Gesinnung der Schlotbarone und Krautjunker isſt!

Polnisch - russischer Vertragsabschluß.

Jubel in Warschau - Wut in Bukarest .

Der polnisch russische Nichtangriffspaft ist nach langem Schwebezustand von den Bevollmächtigten beider Staaten unterzeichnet worden. Die Ratifizierung ist danach selbstverständ­lich, denn das Moskauer Außenkommissariat tut natürlich nichts ohne die Zustimmung Stalins und auch in Warschau wird ja diktatorisch regiert. In den nächsten Tagen werden im Moskauer Rundfunk der Außenvizetommiffar Krestinski und als erster ausländischer Diplomat der polnische Gesandte Patek die bei solchem Vertragsschluß üblichen rühmenden Worte sprechen.

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Die polnische Regierungspreffe feiert den Bertragsabschluß als einen Schlag gegen die deutsche Außenpolitik, deren Zusammen­arbeit mit der Sowjetunion dadurch aufs neue erschwert werde. Die Ueberwindung der bisherigen Schwierigkeiten für die polnisch­russische Verständigung ist vor allem der Haltung der Papen­Schleicher Regierung und Hitlers zu danken. Diesen falle die 3erschlagung von Rapallo leichter als die von Bersailles. Zugleich wird angekündigt, daß bereits in nächster Zeit Handelsvertragsverhandlungen mit Rußland beginnen.

Ganz anders nehmen gewisse rumänische Zeitungen den polnisch- russischen Vertrag auf. Da wird Pilsudski , der Ehren­marschall" der rumänischen Armee, massiv beschimpft, weil dieser Vertrag immerhin die Aussichten auf einen Krieg gegen Sowjet­rußland einschränkt.