Das Einfache wird kompliziert.
Prüfung der Hilfsbedürftigkeit auf Umwegen.
Bisher gab es in der Krisenfürsorge eine Prüfung der Bedürftigkeit, die die Arbeitsämter nach genauen Richtlinien vorzunehmen hatten. Bei alleinstehenden Arbeitslosen ergab sich die Bedürftigkeit im Falle der Arbeitslosigkeit von selbst. Bei arbeitslosen und unterstüßten Familien mit gliedern wurde die Bedürftigkeit in der Form immer wie der nachgeprüft, daß am 3ahltag die Vorlegung der Stempelfarten oder die Verdienstbescheinigungen von sonst erwerbstätigen Familienmitgliedern gefordert wurde. Lag die Stempelkarte vor, so wurde ohne weiteres gezahlt, lag eine Verdienstbescheinigung vor, so wurde dem arbeitenden Angehörigen 20 M. für sich und je nach Alter und Ortsklasse 10,8 und 6 M. für jedes von ihm unterhaltene Familienmitglied von seinem Berdienst freigelassen und erst der Rest auf die Unterstützung des arbeitslosen Familienmitgliedes verrechnet. Diese ziemlich genaue Prüfung der Bedürftigkeit kostete so gut wie nichts und konnte jede Woche in wenigen Sekunden durchgeführt werden. Warum aber einfach, wenn es auch kompliziert geht?
Heute muß das Arbeitsamt für jede Prüfung ein Riesen= formular vom Arbeitslosen ausfüllen lassen und in doppelter Ausfertigung mit einem Einlagebogen an das Wohlfahrtsamt senden, das nun seinerseits" die Hilfsbedürftigkeit prüft. Für diesen 3wed haben die Wohlfahrtsämter in ganz Deutschland Tausende von allerdings schlechtbezahlten Prüfern einstellen müssen, die sich redlich, aber vergeblich mühen. Die Hilfsbedürftigkeit einer Person ist nämlich nicht unveränderlich. Wenn die Regierung in ihrer legten Notverordnung verlangt, daß die Prüfung der Hilfsbedürftigkeit alle 13 Wochen stattfinden muß, so beweist sie damit ihre Unkenntnis der Praxis. Bei allein stehenden, ledigen Arbeitslosen mag die Bestimmung noch durchführbar sein. Für die Prüfung der Hilfsbedürftigkeit eines Familienmitgliedes ist sie unbrauchbar. Heute ist z. B. ein Familienmitglied im Sinne der Verordnung bedürftig, morgen tritt aber ein anderes Mitglied der Familie in Arbeit; was dann?
Wohlfahrtsstaat für Zementbarone?
Der Staat foll helfen.
Die Zementindustrie verlangt jetzt auch Staatshilfe Sie denkt sich die Wohlfahrtsunterstügung in der Form, daß ähnlich wie 1917 ein Neubauverbot von 3ementwerten ver
ordnet wird und alle Außenseiter gezwungen werden, dem Syndikat beizutreten. Dadurch würde die Konkurrenz aufgehoben und die Marktbeherrschung und ausbeutung
wäre vollkommen.
Wenn die Zementindustrie Staatshilfe will, dann hat die Deffentlichkeit auch ein Recht, zu erfahren, warum diese Hilfe notwendig wurde. Die Zementindustrie ist überrationali siert. Ihre Maschinisierung liegt in den meisten Werken weit über dem Durchschnitt anderer Industrien. Die bereits bestehende große Uebertapazität wurde bedenkenlos noch mehr ge= steigert. Diese Fehlrationalisierung beläuft sich nach Berechnung von Fachleuten auf über 300 Millionen Mart. Man hat aber nicht nur fehlrationalisiert, sondern auch noch für Außenseiterbefämpfung Millionen von Mart verpulvert. Die Außenseiter wurden nämlich nicht durch Preisherabjegungen bekämpft, sondern durch Ankauf der Werke. Die Folge war, daß so manches Außenseiterwert nur neu geschaffen wurde, um vom Syndikat aufgekauft zu werden und eine schöne Rente oder Abfindung zu sichern. Jezt sollen die verpulverten Millionen wieder hereingeholt werden Auf wessen Kosten? Die Konsumenten und die Steuerzahler sollen bluten. Mit der Verwüstung von volkswirtschaftlichem Sachtapital muß endlich Schluß gemacht werden. Die verpulverten Millionen sind aus den Knochen der Arbeiterschaft herausgewirtschaftet worden. Diese sind zum großen Teil brotlos gemacht. Man hat ihre Löhne und Unterstützungen abgebaut. Der Staat darf nur unter einer Bedingung helfen: den Umbau zu einer planmäßigen Verbraucherwirtschaft.
Austlang des Sattlerverbandstages.
Hauptsache ist die Erhaltung der Kampffraft.
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Meldet der Arbeitslose vielleicht, daß er noch weniger Geld haben will, als ihm die letzte Notverordnung ließ? Weiß er überhaupt noch, auf was er Anspruch hat?
Wird aber die Hilfsbedürftigkeit eines Arbeitslosen vom Woh! fahrtsamt verneint und es stirbt ein Familienmitglied oder wird fahrtsamt verneint und es stirbt ein Familienmitglied oder wird geboren oder wird arbeitslos oder frant? Der Arbeitslose reflamiert beim Arbeitsamt, dieses wendet sich an das Wohlfahrtsamt, das Wohlfahrtsamt bemüht einen Prüfer. Dann beginnt erst die Prüfung und nachher der umgekehrte Instanzenzug. Es handelt sich hier keineswegs um Einzelerscheinungen, sie sind die Regel. Arbeitsamt und Wohlfahrtsamt kommen überhaupt nicht mehr zur Ruhe. Sie schicken einander ständig neue Formulare und Prüfungsberichte zu. Gehören Angehörige einer Familie einem Berufe an, bei dem Aushilfsarbeiten die Regel find( Kellner, Koch, Musiker Heimarbeiter usw.), so werden die Unterstützungsfälle der übrigen Familienmitglieder bestimmt innerhalb einer Unterstützungsperiode mindestens fünfzigmal bearbeitet werden müssen.
Wer soll diese Arbeit leisten? Sie steht in keinem Verhältnis zum Resultat. Und während die Formulare vom Arbeitsamt zum Wohlfahrtsamt, vom Wohlfahrtsamt zum Prüfer, vom Prüfer zum Wohlfahrtsamt, vom Wohlfahrtsamt zum Arbeits nur nicht so schnell hin und her amt wie am laufenden Band marten zu riesigen Aftenbündeln anschwellen, wandern und bangend, hungernd und verzweifelnd Hunderttausende auf den Bescheid".
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So geht es nicht! Die Arbeitslosen haben einen Anspruch auf schnelle Abfertigung. Sparen ist notwendig, ist gut. " Sparen", um das Einfache zu komplizieren, zu bürokratisieren, die Arbeitslosen und die schon überlasteten Arbeitsamtsangestellten zur Verzweiflung zu treiben, heißt wie ein gewiffenloser Verschwender handeln. Diese Prüfungsmethode muß, wieder ver schwinden!
sowie gegen den wegen verbandsschädigenden Verhaltens vorgenommenen Ausschluß einiger Mitglieder richteten, wurden mit allen gegen eine Stimme bei zwei Stimmenthaltungen abgelehnt. Die zur Verschmelzungsfrage vorliegenden Anträge wurden als durch die Aussprache erledigt erklärt. Den Kommissionsbericht über die Statutenänderung erstattete der Kassierer Riedel. Er begründete die von der Kome mission beschlossenen Kürzungsanträge bei den Unter stügungseinrichtungen des Verbandes mit der Feststellung, daß diese Kürzungen das mindeste seien, was jetzt im Hinblick auf die finanziellen Verhältnisse der Organisation geschehen müsse. Mit Rücksicht auf die Gesamtlage sei es unbedingt notwendig, die Leistungsfähigkeit der Organisation für den Kampf um die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Mitglieder zu er halten.
Bei allen Unterstützungszweigen wird künftig ganz allgemein die bisher in der Sagung vorgesehene Ka re n 3 zeit von 52 auf 65 Wochen ausgedehnt. Die Verlängerung der Karenzzeit tritt am 29. August und die Aenderung der übrigen Sagunsbestimmungen am 1. Oktober in Kraft. Doch soll für das vierte Quartal 1932 als Uebergang die Erwerbslojenunterstübung noch heute der Höhe des alten Beitrags zur Auszahlung tommen,
Für die Erwerbslosenunterstügung wurde einstimmig beschlossen, daß als täglicher Unterstüßungssag in Zukunft der einfache Wochenbeitrag zu gelten hat. Für die Unterstützung der Kurzarbeiter wurde beschlossen, daß sie bei einer möchentlichen Arbeitsdauer unter 24 Stunden pro Woche für einen Tag, bei einer wöchentlichen Arbeitsdauer unter 15 Stunden pro Woche für zwei Tage Unterstügung erhalten sollen. Der Anspruch auf die Invalidenunterstügung wurde durch einstimmigen Beschluß davon abhängig gemacht, daß das Mitglied mindestens 780 Verbandsbeiträge oder nach dem 1. Oktober 1929 520 Beitragszuschläge geleistet hat. Die Unterstützung wird nicht gewährt, wenn der Invalide aus anderen Quellen ein Einkommen bezieht, das mehr als zwei Drittel des am Ort üblichen Lohnes seiner Branche beträgt.
Einstimmig wurde beschlossen, auch arbeitslosen Berufsangehörigen die Möglichkeit des Beitritts zum Verband zu ge währen gegen die Entrichtung eines Wochenbeitrags von 5 Pf. Das Eintrittsgeld soll erst dann von ihnen erhoben werden, wenn sie wieder in Arbeit stehen. Zur Erhaltung der Mitgliedschaft bei zeitweiser oder dauernder Aufgabe der Berufstätigkeit oder bei Aussteuerung wurden verschiedene Erleichterungen beschlossen. Neu geregelt wurden auch die Beiträge und die Unterstügungssäge bei Streifs und Aussperrungen. Die Gehaltsausgaben des Verbandes werden um 32 Proz. gesenkt. Einstimmige Annahme fand ein Antrag gegen die Einführung der Arbeitsdienst
Der Verbandstag der Sattler, Tapezierer und Portefeuiller hat jeine Beratungen abgeschlossen. An der Führung des Verbandes war in der Aussprache über die Vorstandsberichte nichts Wesentliches beanstandet worden. Die besoldeten Mitglieder des Hauptvorstandes wurden einstimmig wiedergewählt. Die Anträge der Ortsgruppen Chemnitz , Hagen und Essen, die sich gegen die politische Haltung des Verbandsorgans pflicht.
Kehrseite des Arbeitsdienstes.
Teurer als Lohnarbeit.- Und die Familienväter?
Der Bezirkskommissar für den Freiwilligen Arbeitsdienst und Präsident des Landesarbeitsamtes Hessen, Dr. Engler, veröffentlicht in den Mitteilungen der Industrie- und Handelskammern Frankfurt a. M. einige bemerkenswerte Erfahrungen, die er im Arbeitsdienst gemacht hat.
Engler beleuchtet vor allem die wirtschaftliche Seite des Dienstes. Er betont, Gemeinden und Staat versuchten, auf Kosten der Reichsanstalt Arbeiten mit Hilfe des freiwilligen Arbeitsdienstes durchzuführen, die sie eigentlich selbst zu erledigen hätten. Die Folge sei, daß Gemeinden und Länder entlastet, Reich und Reichsanstalt dagegen belastet werden. Tiefbauunternehmen würden stillgelegt, die geübten Flußbau- und Waldarbeiter würden entlassen, an ihre Stelle träten Jugendliche, die an diese Arbeit nicht gewöhnt feien, und schließlich werde immer wieder aus der öffentlichen Hand gezahlt, wie bei regelrechter Arbeit gezahlt worden wäre.
nur aus anderen Kassene bensoviel oder noch mehr
Die tatsächliche Arbeitsstunde, führt Engler weiter aus, sei mit 32 bis 35 Pfennig zu veranschlagen, während in ländlichen Gebieten der Tiefbauarbeiterlohn 42 bis 52 Pfennig, für ungeübte 10 Prozent weniger betrage. Bei diesen Löhnen könnten die Gemeinden die Arbeiten ebenso billig als Notstands. arbeiten ausführen lassen, wobei sie verheiratete Ar. beiter berücksichtigen fönnten. So wichtig es sei, der Jugend Arbeit und Bildungsmöglichkeiten zu schaffen, so wichtig sei es auch, den Ernährern der Familie Arbeit zu geben. Es bestehe sonst die Gefahr, daß, um eine Wunde zu schließen, eine andere viel gefährlichere aufgerissen werde.
Die Mängel, die sich aus der Arbeitslosigkeit für die Jugend hinsichtlich der Berufsausbildung ergeben, fönnen durch den Arbeitsdienst nicht beseitigt werden. Hier würden die Unter richtskurse für die Berufsausbildung wesentlich mehr leisten. Alles in allem fönne der Arbeitsdienst nur als eine ausgesprochene Notmaßnahme vorübergehend Gutes stiften.-
Auch aus Köln kommen sehr kritische Stimmen. So wird in einer Zuschrift an die Kölnische Zeitung " hervorgehoben, daß bei so mancher Arbeit des Dienstes sowohl der Zwed wie die Art der Durchführung beanstandet werden müsse. Die Arbeit im FAD. sei auch in so manchem Fall in der Endwirkung nicht billiger, sondern teurer als eine Unternehmerarbeit.
Drohender Riesenstreit in England.
London 11. August.( Eigenbericht.) Der seit Wochen andauernde Weberstreit in Burnley droht zu einem allemeinen Streik der gesamten Baumwollindustrie zu werden. Der Exekutivausschuß der Webergewerkschaften hat die An ordnung eines allgemeinen Weberstreiks in Lancashire durch die Gewerkschaften für nächsten Montag empfohlen. Kommt es zu dem Streit, so dürften 200 000 Arbeiter die Arbeit niederlegen.
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Heute um 19 Uhr tagen die Gruppen: Freiheit: Jugendheim Wassertorstr. 9( Berufsschule). Streifzüge durch die Mart." Charlotten burg : Jugendheim Spreestr. 30. Gewerkschaftsgeschichte." Rordring: Jugendheim Schule Sonnenburger Str. 20. Der Krieg", wie andere und wie wir ihn sehen. Reukölln: Jugendheim Treptower Str. 96. ,, Entstehung und Formen des Rapitalismus." Hermannplag: Jugendheim Sanderstr. 11, Ede Hobrechtstraße. Traven - Abend( Das Totenschiff). Zeppelinplag: Jugendheim uriner Ede Seestraße. Verfassungsfeier: 14 Jahre Syſtem". ReinickendorfOft: Jugendheim Lindauer Straße( Baraden). Die Stellung der Gemertschaften nach den Wahlen." Ablershof: Jugendheim Adlershof, Bismard. straße 1. ,, Der Umbau der Wirtschaft. Das Wirtschaftsprogramm der Gewerk. fchaften." Prenzlauer Berg : Gruppenheim Gleimstr. 35. Wie steht die Frau zu den Organisationen?" Webbing: Jugendheim Willdenowstr. 5, 2 Treppen, Zimmer 11. Der Umbau der Wirtschaft. Das Wirtschaftsprogramm der Gewertschaften." Flughafen: Jugendheim Schule Mariendorfer Weg 69-70. ,, Bebel." Wir spielen ab 18 Uhr: Weißensee: Stadion Buschallee. Bolksbühne: An- und Ummeldungen werden schon jetzt entgegengenommen.
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Jugendgruppe des Zentralverbandes der Angestellten Heute finden folgende Beranstaltungen statt: Südwest: Jugendheim Dordstr. 11( 2. Hof, Quergebäude 1 Tr., Zimmer 50). Bei Rafftes ift Geburtstag." Bunter Abenb. Potsdam - Rowawes: Berufsschule Nowawes, Wichgrafstraße. Arbeitsabend unserer Scheinfirma. Spiele im Freien: Ab 18 Uhr Sportplag Rehberge, Sportplag Schönhauser Allee ( Einsame Pappel), Plaz 2b, Bolkspart Neukölln( Rodelbahn), Treptower Part( Wiese 7) fomie Stadion Spandau - Hakenfelde . Photogruppe: Zusammenkunft im Verbands. haus, Hedemannstr. 12, Zimmer 24, von 1912-22 Uhr. Druderei- Uebungsfirma: Ab 20 Uhr Jugendheim Ebertnstr. 12.
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Der„ Borwärts" erscheint wochentäglich zweimal, Sonntags und Montags einmal, die Abendausgabe für Berlin und im Handel mit dem Titel Der Abend", Jlluftrierte Sonntagsbeilage Bolt und Zeit". Anzetgenpreise: Die einspalt. Millimeterzeile 30 Bf., Reklamezeile 2.- M kleine Anzeigen" das fettgedruckte Wort 20 Pf.( zulässig zwei fettgedruckte Borte) jebes weitere Wort 10 Pf. Rabatt laut Tarif. Werte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Arbeitsmarkt Millimeterzeile 25 Pf. Familienanzeigen Millimeterzeile 16 Pf. Anzeigenannahme im Hauptgeschäft Lindenstraße 3, wochentäglich Don 8 bis 17 Uhr. Der Verlag behält sich das Recht der Ablehnung nicht ge
nehmer Anzeigen vor! Berantwortlich für Politit: Bietor Schiff; Wirtschaft: 6. Klingelhöfer; Gewerkschaftsbewegung: 3. Steiner; Feuilleton : Herbert Lepère; Lokales und Sonstiges: Friz Rarstädt; Anzeigen: Otto Hengst; sämtlich in Berlin . Berlag: Borwärts- Berlag G. m. b. S., Berlin . Drud: Borwärts- Buchdruckere und Berlagsanstalt Paul Singer u. Co.. Berlin SW. 68, Lindenstraße a Hierzu 2 Beilagen.
Zusendung von 5 M an. Obst, Gemüse u. leicht verderbliche Artikel werden nicht zugesandt.
Frisches Fleisch
Musäpfel Eẞäpfel
Obst
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Pfirsiche.. Bananen.... 3 Pfd. 0.80
Kolonialwaren
Mastochsensuppenfl.. 0.40 Tomaten. Mastochsen- Schmorfl. 0.74 Mastochsen- Roulade.0.94 Hammelvorderfleisch..0.66 Lammrücken u. Keule 0.88 Schweinebauch.. Pfd. 0.58 Schweineschulter. Pfd. 0.62 Schweineschink., o. Bein 0.84 Rückenfett, bratfertig, Pfd. 0.62 Kalbskamm.. Pfd. 0.46 Kalbsbrust u.-Rücken 0.58 Kalbskeule o.Haxe, o.Beil. 0.72 Kalbsroulade. Pfd. 0.88 Kalbskotelett. Pfd. 0.88 Kalbsschnitzel... Pfd. 1.28
Bl. Pflaumen u. Reineclauden. 2 Pfd. 38Pt. Preiselbeeren 2 Pfund 35 Pt.
Makkaroni, Hartgrief, Br. 0.35 Eier- Schnittnudeln 0.38 0.50 Bruchreis... Pfd. 0.11 Tafelreis.... Pfd. 0.14 0.20 Linsen, neue Ernte.. Pfd. 0.28 Kartoffelmehl. Pfd. 0.18 Pfd. 0.22 Haferflocken Hartgrieß... Pfd. 0.24 0.26 Auszugs- Mehl Pfd. 0.26 0.28 Pudding- Pulver, Vanille
u. Mandel Geschmack Pfd. 0.38 Saucen- Pulver( m. Vanille) 0.60 Kaffee Pfd. 1.80 2.20 2.60 3.00 Kakao.entölt. Pfd.0.58 Dose 0.98
Gemüse
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Kartoffeln.... 10 Pfd. 0.28 Weiß-, Wirsingkohl 3Pfd. 0.10 Möhren, gewaschen 4 Pfd. 0.15 Stangenbohnen 2 Pfd. 0.25 Schoten...... 3 Pfd. 0.28 Grüne Gurken Stek. von an 0.05 Schmorgurken... Pfd. 0.03 Senfgurken... Pfd. 0.05 Geflügel, Wild Wolgahühner, gefror. Pfd. 0.55 Tauben Stück 0.58 Enten, gefroren. Pfd. 0.60 Hühner frisch Pfd. 0.72 Brathühner Pfd. 0.88 Backhähnchen.. Pfd. 0.98 Enten, frisch..... Pfd. 0.98 Junge Gänse.. Pfd. 0.78
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Blatt Rücken Keule Reh Pfd. 0.78 1.18 1.18 Hirsch Pfd. 0.68 0.78 0.98
Soweit Vorrat:
Wurst
Sülzy.urst...... Pfa 0.68 Hausmacher- Sülze Pfd. 0.38 Dampfwurst..... Pfd. 0.72 Landleber- u. Fleischw. 0.78 Jagdwurst..... Pfd. 0.88 Wiener Würstchen Pfd. 0.88 Feine Leberwurst. Pfd. 1.08 Holst.Zervelat- u. Salami 1.08 Filet- u. Teewurst. Pfd. 1.18 Zervelatwurst im Fettdarm 1.24 Speck fett Pfd. 0.78 mager 0.98 Schinkenspeck i. Stücken 1.22
Fische
Dorsch, ganze Fische.. Pfd. 0.10 Seelachs o. K., gz. F., Pfd. 0.12 Kabeljau o. K.. gz. F., Pfd. 0.14 Fischfilet u. Schellf. Pfd. 0.18 Rotbars Pfd. 0.20 Grüne Heringe.. 3 Pfd. 0.35 Frische Makrelen 3 Pfd. 0.35
Käse u. Fett
Blockkäse Tils. Art halbf. 0.38 Camembertvollf., Schacht. 0.18 Harzerkäse ca. 1- Pfd.- Pak. 0.26 Briekäse vollfett..... 0.58 Edamer, Holländer vollf. 0.66 Tilsiter, Steinbusch.vollf. 0.66 Limburger vollf... Pfd. 0.78 Schweizer bayr.. vollf. an 0.95 Margarine. Pfd. v. an 0.25 Kokosfett 3 Pfd. 0.88 Molkereibutter Pfd. 1.06 1.28 Markenbutter.... Pfd. 1.32 Räucherwaren
Lachsheringe große, Stück 0.10 Schellfische.... Pfd. 0.18 Bücklinge...... Pfd. 0.22 Makrellen geräuchert, Pfd. 0.24 Seelachs in Stücken, Pfd. 0.30 Flundern Pfd. 0.34 Fleckheringe Pfd. 0.36 Aale.... Pfund von an 1.40 Aale.... Bund von an 0.20 Matjesfilet.... 3 Stück 0.28 Matjesheringe. 3 Stück 0.25 NeueFettheringe, 10 Stck. 0.38
Konserven
Dose
Leipziger Allerlei... 0.78
Junge Erbsen...... 0.62 Bruchspargel dünn... 0.90 Apfelmus extraf.0.56, tafelf.0.48 Erdbeeren 0.90 Aprikosen kalif..... 0.95 Konfitüre: 2- Pfd.- Eimer: Pflaumen 0.95, Erdbeer. 0.98 Aprikosen, Orange... 1.10 Wein Flasche
ohne Glas 1931 Hainfeld. Kapellenb.0.58 1931 Nitteler Leiterchen 0.75 1930 Burweil. Schloßbg. 0.95 1930 Wehlener Juffer.. 1.10 1929 Sommeracher Berg 1.35 Maikamm.. Ltr. 77 5 Ltr. 3.60 Fruchtsekt mit Steuer 1.20 0.98 Johannisbeer Ltr.68 5 Ltr. 3.15 Himbeer-, Kirschsaft 1.10 0.98
Bienenstich
oder Käsetorte.. 32 pl. Kranzstange
oder Apfeltorte.. 48 Pt.