Bluttat in der Naunynſtraße. Dunkelmänner gegen Schule!
Die eigene Frau erstochen.
In den Büroräumen der Mechaniferinnung in der Naunynstraße 39 spielte sich gestern nachmittag eine furchtbare Ehetragödie ab. Der 25 Jahre alte Maurer Alwin Schmidt aus
der Reichenberger Straße 82 tötete feine um drei Jahre jüngere Frau Anna, die dort als kontoriftin angestellt ist, auf bestialiſche Weise mit einem Dolchmesser. Der Täter versuchte zu flüchten, er fonnte jedoch festgehalten und der Polizei übergeben werden.
Frau Schmidt lebt seit einiger Zeit von ihrem Manne ge= trennt. Gestern nachmittag erschien Schmidt ganz unerwartet im Büro der Mechanikerinnung und betrat das Zimmer, in dem seine Frau und noch eine andere Kontoristin beschäftigt sind. In Gegenwart ihrer Kollegin stellte Sch. seine Frau zur Rede. Es entspann sich ein heftiger Wortwechsel und plöglich zog der Maurer eine Gaspistole hervor und gab drei bis vier Schüsse ab. Die Kollegin der Frau Schmidt eilte unter lauten Hilferufen auf den Flur. Diesen Moment benutzte Schmidt, um sich mit einem Dolchmesser auf seine Frau zu stürzen. Der Rasende stach unzählige Male auf die Wehrlose ein.
Mit einem furchtbaren Dolchstoß schnitt dann der Täter seinem schwerverletzten Opfer das Genic durch.
Der Tod trat auf der Stelle ein. Als Hausbewohner zur Hilfe herbeieilten, fanden sie die junge Frau in ihrem Blute leblos auf. Der Unmensch hatte inzwischen das Büro verlassen und sich auf der Treppe verborgen gehalten. In einem günstigen Augenblick wollte er das Haus fluchtartig verlassen. Er lief aber direkt dem Hauswirt in die Arme, der auf die Hilfeschreie aufmerksam geworden und aus seinem Büro, das über der Mechanikerinmung liegt, herbeigeeilt war. Der Mörder wurde festgenommen und dem Polizeipräsidium eingeliefert.
Sucht den Kinderschänder!
Wie der Mann aussieht.- 500 Mt. Belohnung!
Die Untersuchung der Kriminalpolizei zweds Ergreifung des Sittlichkeitsverbrechers aus der Königsheide, der am Montag die 11jährige Schülerin Ellen dort vergewaltigte, hat ergeben, daß das Verbrechen von demselben Manne ausgeführt worden ist, der auch am 23. August in den Mittagsffunden die kleine Johanna aus Baumschulenweg überfiel. Wenn auch in der Beschreibung des Mannes durch die beiden Mädchen Abweichungen vorhanden sind, fo laffen jedoch andere Momente feinen Zweifel daran auftauchen, daß die beiden Sifflichkeitsverbrechen von demselben Manne verübt wurden. Auf die Ergreifung des Verbrechers ist eine Belohnung von 500 Mark ausgesetzt worden.
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Der Mann wird beschrieben als 1,70 Meter groß, mit grauem Hut und grauem Anzug mit Streifen sowie rötlichbuntem Schlips. Sein Alter wird auf 20 bis 23 Jahre geschäßt. Das Haar scheint vorn gelichtet zu sein. Er trug ein Hemd mit weißlichen Streifen und festem Kragen, den er abband und nachher in die Tasche schob. Der Mann trug außerdem eine Brille scheinend aus Schildpatt, deren Stege an den Ohren aus Gold maren. Ein Charakteristikum wird in beiden Verbrechen in bezug auf die Hand des Täters gegeben. Danach soll der Berbrecher träftige Finger mit breiten Nägeln haben, die spitz zugeschnitten waren. Genau wie bei der kleinen Johanna hatte auch bei der 11jährigen Ellen der Mann unterwegs angefangen, von der Schule zu sprechen und sich auch erfundigt, ob das Mädchen auch Zigarettenbilder ſammle. Als das Gespräch daraufkam, begann der Mann schon zudringlich zu werden.
Die Kriminalpolizei wird an den Säulen Plakate veröffentlichen, in denen das Publikum unter Hinweis auf die ausgesetzte Belohnung zur Mitarbeit an der Festnahme des Wüstlings aufgefordert wird. 3weddienliche Mitteilungen sind daher unverzüglich an Kriminalkommissar Dr. Nordhausen im Polizei präsidium zu richten.
Schießübungen in der GA.- Kaserne.
In der Sellerstraße auf dem Wedding befindet sich eine S.Kaserne, die schon wiederholt Ausgangspunkt schwerer politischer Schlägereien gewesen ist. Gestern hörten Hausbewohner in der Behausung mehrere Schüsse fallen. Die Polizei wurde alarmiert und die Räume wurden durchsucht. Dabei wurden mehrere Schlag ringe, eine Schußwaffe, eine Leuchtpistole und einige Schuß Gewehrmunition gefunden. Die Tür zu einer Kammer wies einen Kugeleinschlag auf. Offenbar haben die braunen Geseller Schießübungen veranstaltet, um die Durchschlagskraft der Pistole zu erproben. Ein SA.- Mann wurde in Haft genommen.
Verleumdungsfeldzug gegen Karl- Marx- Schule.
verschwiegen.
Dazu schreibt die Börsenzeitung" einen Kommentar, der sich wieder auf dunkle Quellen beruft, die der Schule nicht bekannt sind. Es taucht die neue Erfindung auf, die Abiturienten seien in der flassischen Dichtung nicht bewandert und begegneten Fragen auf diesem Gebiete mit stereotyper Ablehnung. Die Berichtigung wird dann als kaum den Tatsachen entsprechend hingestellt: die„ Börsenzeitung" bezichtigt damit ein ganzes Kollegium der Unaufrichtigkeit. Aber das ist noch nicht der Gipfel ihrer Wohlerzogenheit: zum Schluß wird dem Vertreter der Konferenz, der lediglich den Tert zu übermitteln hatte, die Androhung gemacht, man werde sich demnächst mit ihm selbst beschäftigen; man zitiert einen Auffaz, den man nach fünf Jahren aus der Mottenkiste neu herausgeholt hat, nachdem das verstaubte Requifit in entſtellter Form schon am 1. Juli in diesem Anstandsblatte aufgetaucht war. Doppelt hält besser!
die„ DA3." und die„ Berliner Börsen- Zeitung", die fachliche und Seit Monaten überschüttet die reaktionäre Presse, an der Spize| der Schüler Werke von Klassikern zu besprechen", wird ebenfalls amtlich anerkannte Arbeit der Karl- Mart- Schule und ihren Leiter mit einem Schwall der abgeschmacktesten und sinnlosesten Vorwürfe. In Wahlzeiten häuften sich diese Tendenznachrichten aus durchsichtigen Gründen. Die Pflicht zur Amtsverschwiegenheit gegenüber der Deffentlichkeit scheint für amtierende Studienräte und penfionierte Oberschulräte in diesem Falle nicht mehr zu bestehen. Ein Beispiel für die Honorigkeit der Börsenzeitung. Unter dem 27. Juli 1932 stellte ein Anonymus die unsinnigsten Behauptungen über den Deutschunterricht in der Neuköllner Schule auf, die klassische Literatur würde in der unziemlichsten Weise vernachläffigt, verhöhnt und besudelt. Eine ausführliche Richtigstellung wird dem Blatt auf Grund der einstimmigen Entschließung der Fachfonferenz mit Bezug auf den§ 11 des Pressegesetzes am 18. August zugesandt: erst am 31. August bequemt sich die Zeitung zu einem unvollständigen und veränderten Abbrud, bei dem gerade der Bassus fehlt: In den jährlichen persönlichen Arbeitsberichten der Schüler findet man nicht selten ein überzeugtes Eintreten für die Literatur vergangener Zeiten." Die Zurückweisung der falschen Behauptung ,,, teiner der Lehrer habe das Recht, gegen den Willen
Und Reichsbannerfameraden werden bestraft. Die große Straffammer in Eberswalde hat sechs Reichs bannerleute, Schirmer, 3öllner, Buchwald, Graz mann, Mertel und Preuß wegen Landfriedensbruchs zu Gefängnisstrafen zwischen 6 und 9 Monaten verurteilt. Urteil liegt dieser Sachverhalt zugrunde:
Dem
Am 31, Juli fam es in Fino w zu einem Zusammenstoß wifchen Reichsbannerkameraden und S.- Leuten. Die Reichsbannerleute waren an der Geschäftsstelle der Nationalsozialisten vorbeigekommen. Dabei hatten sie Freiheitsrufe ausgebracht, und es soll unter Hinweis auf die herausgehängte Hakenkreuzfahne die Aeuße rung gefallen sein, jett holen wir die Fahne herunter". Daraufhin find die Nationalsozialisten aus ihrem Heim herausgeftürmt und haben die Reichsbannerkameraden tätlich angegriffen.
Neben den Reichsbannerkameraden waren auch 8 Nationalsozialisten angeflagt. Gegen ihren Führer, einen gewiffen Drynda, hatte der Staatsanwalt wegen Körperverlegung 6 Monate Gefängnis beantragt. Das Gericht hat bis auf ganz geringe Geldstrafen, die es verhängte, alle Nationalsozialisten freigesprochen und alle Reichsbannerleute verurteilt. Dabei ist es bezeichnend, daß selbst in der Urteilsbegründung gesagt wird:„ Wenn die SA. zum Zwecke der Abwehr aus der Geschäftsstelle herausgekommen sei, so ändere dies an der Schuld des Reichsbanners nichts." Die als berechtigt unterstellte Vermutung der Nationalsozialisten, es fönne jemand nach einer spontan geschehenen Aeußerung ihre Fahne herunterholen, genügte, um in der Urteilsbegründung einen Angriff in eine Abwehr umzuwandeln!
Es ist bezeichnend, daß die Staatsanwaltschaft Prenzlau gegen den Mitangeklagten Schimanski, der Mitglied der SA. und feit einiger Zeit flüchtig ist, nicht mit dem Eifer einen Haftbefehl herausbrachte, den sie sonst befundet. Schimansti ist zahlreicher ftrafbarer Handlungen verdächtig, u. a. ist er an dem Waffendiebstahl in einem Stahlhelmheim beteiligt, über den wir berichtet haben. stahl in einem Stahlhelmheim beteiligt, über den wir berichtet haben. Noch am legten Verhandlungstag hat der Verteidiger, Rechtsanwalt Jo a chim, zahlreiche Beugen laden lassen, die bestätigten, daß die SA. mit den Böbeleien begonnen und den Streit angefangen hat. Am Abend nach dem Zusammenstoß haben SA.- Leute Reichsbannerkameraden angefallen und in ihr Heim verschleppt. Weiter wurde bekundet, daß SA.- Leute aus 9- Millimeter- Pistolen geschossen haben.
Die Reichsbannerleute haben sehr harte, die Nationalsozialisten außerordentlich milde Richter gefunden!
Ein Flugblatt der„ Volksfürsorge".
Wenn die Generalversammlung der Lebensversicherung der Werftätigen getagt hat, dann wird der Geschäftsbericht in Form eines Flugblattes den Versicherten auszugsweise mitgeteilt. In diesem Jahre wird das vierseitige reichlich illustrierte Flugblatt mit seinen interessanten Mitteilungen im Monat September an die Versicherten verteilt werden. Die Bolksfürsorge hat vom Tage ihres Bestehens an immer den größten Wert darauf gelegt, den geheim nisvollen Schleier, der sich um die meisten Versicherungsdinge wob,
Die gute Kartoffel.
Warum gehen die deutschen Markenkartoffeln nach England staff nach Berlin ? Die Landwirte stimmen in diesen Tagen ein Klagelied nach| nischen Kartoffelsorten, aber trotzdem fonnten sie sich durch ihre dem anderen an über den Tiefstand der Kartoffelpreise. Sie sagen, jetzt bei den Frühkartoffeln sei schon nichts zu verdienen und was soll das erst werden bei den Herbstkartoffeln, deren Ernte in wenigen Wochen beginnt. Nun mag von der bedrängten Verbraucherseite her gegen den Kartoffelpreis- 30 Pf. für 10 Pfund nichts eingewendet werden, aber gegen die Qualität der nach Berlin kommenden Kartoffeln muß einmal Sturm gelaufen
werden.
Was nützt den Hausfrauen ein einigermaßen erträglicher Kartoffelpreis, wenn sie beim Schälen eine Kartoffel nach der anderen wegwerfen müssen, weil sie allesamt schlecht sind. Zehn Bfund Kartoffeln gekauft, haben die Hausfrauen nachher fünf Pfund nur im Topf. Und so geht es nun schon Jahre hindurch:
die Qualität der nach Berlin fommenden Kartoffeln ist unter aller Krifit.
Qualität am englischen Markt gut einführen. Diese Tatsache fam der Markenkartoffel zugute, die sich am englischen Markt steigender Beliebtheit erfreut und sich namentlich gegen die Schleuderkonkurrenz aus Polen erfolgreich behaupten konnte. Die in der Qualität völlig gleichmäßigen Lieferungen ermöglichten es, auch zu Zeiten der Baisse ohne Berluste in den Hauptverbrauchsgebieten Englands Martenfartoffeln abzusehen. Das Preisniveau für Markenfartoffeln lag hierbei stets erheblich über dem für die übrigen Exportfartoffeln und ermöglichte es, dem Erzeuger einen Preis zu bewilligen, der für ihn nach Abzug des durch die Herrichtung der Markenfartoffeln bedingten Mehraufwands eine Rente zuließ." 3u diesem bemerkenswerten Urteil tammt Herr A. Mann von der Landwirtschaftskammer für die Provinz Sachsen .
Dabei gibt es gute Speisekartoffeln. So müht man sich auf alljährtoffeln gehen nach England. Es bemüht sich auch nie lichen Ausstellungen, Stadt und Land zum gegenseitigen Verstehen näher zu bringen. Und wenn die einzelnen Landwirtschaftskammern ihre 5- Kilo- Tüten, gefüllt mit wohlsortierten Markenfartoffeln samt dem Herkunftswappen für Qualitätsgarantie, ausstellen, dann freuen fich auch die Städter über die guten Kartoffeln. Nur in ihren Kochtopf bekommen die Berliner diese Kartoffeln nie.
Dafür können sie die Londoner Hausfrauen in ihren Marktförben nach Hause tragen. Denn die deutschen Markenfartoffeln in thren 5- Kilo- Tüten spazieren wohlgemut nach England. Hier liegen sie im erbitterten Konkurrrenzkampf mit den billigeren pol
Solchen Dunkel- und Ehrenmännern gegenüber gilt es die Augen aufzubehalten, zumal wenn in allernächster Zeit, wie wir aus guter Quelle wissen, ein Pressetrommelfeuer am gleichen Tage gegen die Karl- Marg- Schule einsehen wird!
zu zerreißen und auch interne versicherungstechnische Dinge der Deffentlichkeit bzw. dem Versicherungspublifum zur Kenntnis zu bringen. Daß dieser Weg richtig war, beweist der großartige Aufschwung der Boltsfürsorge in den letzten Jahren. Durch die Birt schaftskrise ist der Neuzugang wohl zurückgegangen, jedoch hält er fann von sich mit Stolz sagen, daß fie fich frisenfest und erfolgreich sich immer noch auf einer beträchtlichen Höhe. Die Volksfürsorge behauptet. Diese Tatsache wird den Versicherten Freude bereiten und der Volksfürsorge viele neue Freunde und Anhänger gewinnen.
Selbstmord eines deutschen Regisseurs.
testen Deutschen in Hollywood , der Produktionsleiter der MetroUnter aufsehenerregenden Umständen beging einer der prominenGoldwyn Filmgesellschaft Paul Bern , Selbstmord durch Erschießen. Angesichts der großen Erfolge, die Bern hinter sich hatte, und der guten Aussichten, die sich ihm auch für die Zukunft boten, steht man, was die Gründe zu seinem Selbstmord anlangt, vor einem Rätsel, das durch eine furze Mitteilung für sein Frau, die er hinter laffen hat, noch geheimnisvoller wird.
spielerin Jeanne Harlow verheiratet. Der von Bern offenBern war seit zwei Monaten mit der amerikanischen Schausichtlich in Haft mit dem Bleistift geschriebene, für seine Frau behabe ich keinen anderen Weg, das furchtbare Unrecht, das ich an Dir stimmte Brief hat folgenden Wortlaut: Meine teuerste Frau! Leider begangen habe, wieder gutzumachen. Nur so fann ich meine Schande wieder auslöschen. Du mußt es verstehen, daß alles, was gestern abend gewesen ist, nur Komödie war. Paul."
Die Freunde des Toten, unter denen sich in erster Linie der Ernst Lubitsch befinden, haben erklärt, daß die Ehe Berns als Direktor der Metro, Irving Thalberg , und der deutsche Regisseur. außergewöhnlich glücklich galt. Bern lernte Jeanne Harlow, die erst 21 Jahre alt ist, bei der Arbeit für den in Deutschland verbotenen Film Hell of Angles" fennen. Rurz zuvor hatte sich die Schau spielerin, die die Mode der„ platinblonden" Haare in der Welt so populär gemacht hat, von ihrem ersten Gatten, einem reichen Bantiersjohn aus Chikago, McGrew, scheiden laffen.
Glück im Unglück!
Flugzeugabffurz in Staaten. Niemand verletzt.
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Auf dem Flugplatz in Staaten bei Spandau stürzte gestern nachmittag ein Flugzeug aus etwa 35 bis 40 Meter Höhe ab und wurde völlig zertrümmert. Der Pilot und sein Begleiter blieben wie durch ein Wunder bis auf geringfügige Abschürfungen unverletzt.
Die Masichne L 25 Nr. 2106 der Deutschen Luftfahrt G. m. b. H. war gegen 16 Uhr mit dem Piloten Virtschaft und einem Flug
Schüler zu einem Platzflug gestartet. Als sich das Flugzeug in etwa 35 bis 40 Meter Höhe befand und in eine Rechtskurve ging, verlor der Apparat aus noch unbekannten Gründen die normale Bucht auf dem Flugfelde auf und zerschellte. Nicht eine Strebe Fluglage und rutschte ab. Die Maschine prallte mit ungeheurer blieb ganz. Mit größter Besorgnis war das Unglück von der Flug
plagleitung und der Polizei beobachtet worden. Um so größer war das Erstaunen und die Freude der zu Hilfe Eilenden, als die vermeintlich schwerverlegten Piloten fast völlig unversehrt aus dem Trümmerhaufen kletterten.
Todessturz eines Klempnerlehrlings.
Auf dem Grundstück Chausseestraße 127a in Brig ereignete fich gestern ein tödlicher Unfall. Auf dem Dach des Hauses war der 17 Jahre alte Klempnerlehrling Erwin Bartsch aus Friedrichs felde
, Fliederweg 103, zusammen mit einem Gesellen beschäftigt. mit schweren Verletzungen wurde der Berunglückte bewußtlos ins Der junge Mann verlor den Halt und stürzte kopfüber in die Tiefe. Neuköllner Krankenhaus übergeführt, wo er wenige Stunden nach feiner Aufnahme starb.
Achtes Todesopfer des Stahlhelmtages.
Der Berliner Stahlhelmtag hat noch ein achtes Tobes. opfer gefordert. In Hainau ( Schlesien ) verunglückte auf der Rückfahrt von Berlin ein Kraftwagen, der mit vier Personen befezt war. Die Frau des Besizers, eines Schweidnizer Arztes, murde auf der Stelle getötet, die übrigen drei Personen tamen mit leichteren Verlegungen davon.
Dabei betragen die Unkosten für die Qualitätskontrolle der deutschen Marktenfartoffeln noch nicht einmal 4 Pfennig pro Zentner! Was ist das für eine Wirtschaft! Die Schweine- Sonderschau„ Alkoholfreie Jugenderziehung". Wie dem AmtPartoffeln find gut für Berlin und die Speisetarlichen Preußischen Pressedienst mitgeteilt wird, veranstaltet die Reichsarbeitsgemeinschaft für alkoholfreie Jugenderziehung e. B. in mand um die Einführung der Markenfartoffel in Berlin . Möglich, ihren Räumen, Berlin W. 9, Stresemann- Str. 121, eine Sonder daß es in irgendeinem Delikateßgeschäft die von der Grünen schau, die geeignet ist, einen Ueberblid über das Schriften- und Boche" her bekannten 5- Rilo- Tüten gibt, aber die Grünframhändler Anschauungsmaterial zur Aufklärung der Jugend über die Alkoholund die Markthallen haben sie bestimmt nicht. Die Berliner Haus 10 bis 25 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. gefahren zu gewinnen. Die Sonderschau ist wochentags von frauen tönnen nur abseits stehen und den Londonern beim Verzehr unserer guten Kartoffeln ein Wohl bekomm's" wünschen. Aber statt daß die Landwirte nach dem Spiritusbeimischungszwang und dem Kartoffelmehrbeimischungszwang zum Weizenmehl schreien, sollten sie lieber bessere Kartoffeln liefern, dann stünde es auch um ihre Rente besser.
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Wetteraussichten für Berlin : Wolfig, aber zeitweise aufheiternd, turen etwas sinkend. nur leichte Niederschläge, vorwiegend südwestliche Winde, Temperanoch feine nennenswerte Henderung, im übrigen Reiche wolkig mit Für Deutschland : Im Süden und Osten meſtoftwärts fortschreitender Abkühlung; namentlich in Nordwest deutschland zeitweise regnerisch.