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Jm Jahre 1879

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45 m. in einer" Woche.

1888 90 1889 105

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Die Berechtigung unserer vorstehenden" Randbemerkung wird erwiesen, wenn wir die nach den eigenen Angaben desselben Fabrikanten in derselben Fabrit erzielten Lohnausweise betrachten. Es verdienten demnach pro Woche im 8eitlohn:

13 Meister und Vor­arbeiter

26 Lagerarbeiter.

19 Galvaniseure

20 Lehrlinge 18 jugendliche Ar­

beiter

89 Schloffer

69 Gußputer.

19 Schleifer

1

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B

24,- bis 50,- M., im Durchschnitt 40,- M. 11,- 27,70

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G

9,- 22,50

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7,20 19,60

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11

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20,- 19,- 11,15 7,70

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gefunden Bedingungen( als maßgebende Tariffäße sowohl wie schiedenen anderen Redner entgegengehalten, erstens, daß der Das zeitgemäße Verlangen nach Errichtung von größeren gesund- Verband, wenn auch der Kongreß seine Gründung bestimmt habe, heitlichen Betriebswerkstätten) hergestellten Waaren als eine pro- bis jest thatsächlich so gut wie noch nicht vorhanden sei, und letarische Kampfesweise, die zwar feine Umgestaltung der Ver- zweitens immer noch genug zu leisten übrig bliebe, was nicht hältnisse, noch dauernde Ausgleichung der Gegenfäße zwischen in den Rahmen der Wirksamkeit einer Bentralisation passe. Arbeitern und Arbeitgebern herbeiführen kann, jedoch als die Außerdem könnten sich die Arbeiter einiger deutschen Länder, so praktischste Maßnahme zur Erreichung der nothwendigsten Lohn- von Sachsen, Elsaß- Lothringen , feiner Zentralisation anschließen, besserung und der anderen zeitgemäßen Bedingungen zu em- weil dies die in Betracht kommenden Vereinsgefeße verboten. pfehlen ist." Dann spreche für die Erhaltung des Agitationskomitee's die dem

Nach einer kurzen Pause ergriff Kollege Timm das Wort, selben von vornherein übertragene Mission: Die Regelung der um das Verhalten des Zuschneiders Sürma beim Kaiserbazar zu öffentlichen Angelegenheiten der Textilarbeiter und-Arbeiterinnen schildern. Redner führt u. A. an, daß Sürma bei den Tagschneidern Deutschlands . Die Neuwahl müsse überhaupt schon auf Grund den Wochenlohn aufgehoben und Stundenlohn eingeführt habe, eines Kongreßbeschlusses vor sich gehen. Zu dieser Sache sprachen neben dem petuniären Nachtheil auch noch Ver- die Genossen Hübsch, Wengels, G. Lehmann, Peters­längerung der Arbeitszeit mit sich bringt, da ein jeder dorf, Pohl, Janz u. A. Bedauert wurde von mehreren 20,67 bis 38,80 m., im Durchschnitt 27, M. um recht viel zu verdienen, zahllose Ueberstunden mache. Da Rednern, daß die Zentralisation bis jetzt noch nicht die ers 14,70 24,70

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5,50 9,60 Im Studlohn:

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24,42

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15,- 24,-n

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22,60

97

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23

16,50 105,50

auf 24

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was

habe denn die Firma gut reden von dem hohen" Verdienst der wünschten Fortschritte gemacht habe. Aus der nach Schluß der Leute! Das Streben nach Verkürzung der Arbeitszeit werde auf Debatte vorgenommenen Neuwahl des Agitationskomitees( die Die Hauptmaffe ( 244 Former) diese Weise völlig unterdrückt und so ein moralischer Schaden Mitglieder des bisherigen legten ihr Amt nieder) gingen hervor die 27,-" von ungeheurer Tragweite angerichtet. Rechnet man hierzu noch, Herren Wagner und Rohleder und Frl. Müller. Folgende Welchen Zweck kann nun wohl das Anführen des Verdienstes daß den Leuten zur Herstellung eines bestimmten Stückes die Resolution gelangte, nachdem sie der Antragsteller, Herr I anz, jenes einen Formers haben? Ob man etwa glaubt, es würde Stundenzahl vorgeschrieben und die Remedur dadurch entstehender begründet hatte, zur Annahme: Jemandem einfallen, den Verdienst dieses einen Mannes an die Fehler ihnen aufgebürdet würde, so könne man sich ein Bild von Die Versammlung beschließt: 1. die Arbeiter- Kontrollmarke große Glocke zu hängen, ohne gleichzeitig den Verdienst der der schiefen Lage machen, in welche die Kollegen durch Surma der deutschen Textilarbeiter in den Händen der in Chemnitz be­jenigen Arbeiter gleicher Branche zu erwähnen, die in derselben gekommen seien.( Lebhafter Beifall.) In der Diskussion sprachen stehenden Kommission zu lassen; 2. die Kommission aufzufordern, Fabrik mit 16 M. vorlieb nehmen müssen? Nun, jeder Kundige die Kollegen Wiesemann, Täterom und Andere; man hob be- eben der Marke auch den Stempel einzuführen, welcher bei den­weiß, daß im Stücklohn bei größeren Arbeitern der ausbedungene fonders hervor, daß gegen die Werkstätten des Kaiserbazars jenigen Waaren anzuwenden ist, die durch die Marke unverhält­Breis erst nach Beendigung derselben voll ausgezahlt wird, an nichts einzuwenden sei; dieselben wären groß und entsprächen( namentnißmäßig vertheuert würden". den übrigen Bahltagen aber à Conto 3ahlungen stattfinden. lich die neueren) den Anforderungen, die heute gestellt werden könnten. Bei dieser Gelegenheit wurde dem Wunsche Ausdruck gegeben, Man wird daher kaum fehlgreifen, jene einmal verdienten Insbesondere habe der Kaiserbazar keine Haus- Industrie. Alle daß die Anwendung der Kontrollmarke verallgemeinert werde 105 M. für eine solche, nach vielleicht Monate langen Redner aber waren einig in der Verurtheilung des Verhaltens insoweit, als alle Textilwaaren, die zu den von den Arbeitern à Conto- Bahlungen geleistete Restzahlung zu halten. Sürma's. Ein Kollege theilte noch mit, daß ihn Sürma geforderten Bedingungen von diesen hergestellt werden, mit Marken Von den in der Holz- und Schnisstoff branche entlassen habe mit der Angabe, feine Arbeit sei bis auf 3 Röcke zu verfehen sind, und diese nicht, wie in Chemniß, blos bei Pro­gezahlten Löhnen liegen nur wenige Angaben vor. Nach Aus- gut gewesen; diese 3 Röcke habe aber Sürma gar nicht in die bukten der dortigen Arbeitergenossenschaft Anwendung finden. kunft der Innung, welche 22,418 Arbeiter betraf, sind bei den Hand bekommen! Bau- Arbeitern dieser Branche die Löhne von Die Besprechung der Mißstände beim Waarenhaus wurde Im Verein der Lackirer, Filiale IV der Vereinigung 18 Mart im Jahre 1879 zur nächsten Versammlung zurückgestellt, da das Material noch der deutschen Maler 2c. tagte am 18. Juli eine gut besuchte 1889 erweitert werden soll. Einstimmige Annahme fand hierauf fol- Versammlung. Kollege Schweizer sprach unter großem Beifall und bei den Möbel=" rbeitern von gende Resolution: über das Thema Nationalreichthum und Nationalarmuth". 15 Mart im Jahre 1879 Die heutige Versammlung erklärt das Verfahren des Zu- Auf Antrag des Kollegen Jacob wurde von der Diskussion Ab auf 24 1889 geftiegen. schneiders Sürma im Kaiserbazar den Arbeitern gegenüber für stand genommen. Die Abrechnung über die Monate April, Mai Ebenso spärlich sind Sie gahlen über die in der Kleider- ein unwürdiges und fordert die Direktion öffentlich auf, hierin und Juni ergab folgendes: alter Raffenbestand 28,52 M., Gin­verfertigung und den Reinigungs- Gewerben Remedur zu schaffen. Die Agitationskommission wird aufgefordert, nahme aus den Wochenbeiträgen und von der Aufnahme neuer beschäftigten Arbeiter. Nach Angabe der Ortskasse war im das Weitere zu veranlassen." Mitglieder 124,90 m.; dem stehen gegenüber folgende Ausgabe­Jahre 1881 der Durchschnittslohn für Schneider 15 M. Nach an die Hauptkasse Wegen der vorgerückten Beit wurde der letzte Punkt der posten: Iotale Ausgaben 42,44 m., 76,50., bleibt ein Filial Kassenbestand einigem Steigen im Jahre 1886 sank der Lohn in 1889 auf das Tagesordnung, Die Geheimnisse der Schneiderwerkstätten von gefandt 76,50 m., bleibt selbe Niveau zurück. Die Schneider- Innung giebt sogar den Allt- Moabit und" Blößensee", vertagt, und beschlossen, denselben 34,48 M. Von den Revisoren war beim Kassirer, Kollegen Lohn für 1889 auf nur 12 M. an, gegen 18 M. im Vorjahre. in der nächsten Versammlung als ersten Puntt zu behandeln. Warnete, Alles in bester Ordnung gefunden worden; man er­Noch trauriger sieht es bei den Schuhmachern aus. Die Der Vorsitzende machte noch die Bureaustunden( 8-9 Uhr, Mark theilte ihm deshalb Decharge. Zum Punkt Verschiedenes wurde Drtstaffe giebt den Durchschnittslohn grafenstraße 88) der Kommission bekannt und schloß die Versamm- betreffs des Arbeitsnachweises vom Kollegen Schweizer angefragt, für 1888 auf 18 M. lung mit einem Hoch auf die Schneiderbewegung. ob wir nicht willens wären, den Nachweis zu Gründel zu ver­legen, wo demselben Telephonanschluß zu Statten fäme, so daß Der Fachverein der Firmenschilder- Branche hielt am es denn ein Seichtes sein würde, auch am Tage Arbeit zu erhalten. 12. Juli in der Parlamentshalle" eine öffentliche Versammlung Kollege Rautenhaus war im Prinzip nicht dagegen, machte jedoch ab. In derselben referirte Genosse Hoffmann über den 1. Mai, die Versammlung darauf aufmerksam, daß am 27. Juli bei dessen Feier und die heutige kapitalistische Gesellschaftsordnung; Gratweil, Kommandantenstraße, eine öffentliche Versammlung ferner über die Zustände in England und Deutschland , sowie mit Meistern betreffs des Arbeitsnachweises stattfinden solle, in über die Maschine und ihre Wirkung im Gewerbe und Land- welcher wir uns über die Verlegung des Arbeitsnachweises viel­wirthschaft 2c. Der Referent betonte besonders, daß gerade das leicht mit den Meistern verständigen könnten. Einige Redner Kapital unserer Partei immer mehr Anhänger verschafft. Bur bezweifeln das. Ein Fall, der noch der Aufklärung bedarf, Diskussion meldete sich Genosse Goldberg; berselbe empfahl haupt- ist vom Arbeitsnachweis zu berichten. Es soll vorgekommen fächlich das Festhalten am Achtstunden- Arbeitstag, wie es auf sein, daß am Tage der Briefkasten aufgebrochen und die Karten, bem Pariser Kongres beschlossen worden sei. Ein Antrag, einen welche Arbeitsangebote enthielten, von Kollegen entwendet wurden. neuen Delegirten in die Streit Kontrollkommisson zu wählen, Sollten Kollegen in die Lage kommen, etwas Näheres darüber wurde wieder zurückgezogen. In das Agitationskomitee belegirte zu hören, so sind sie ersucht, sofort dem Vorstand davon Mit­man die Kollegen Tschantar, Feist und Stte. theilung zu machen. Diejenigen Kollegen, welche im Norden wohnen, wurden nochmals aufmerksam gemacht, daß bei Gnadt, Brunnenstr. 38, eine Bahlstelle errichtet ist. Beiträge und Auf­nahme- Erklärungen neuer Mitglieder werden jeden Sonntag von 10-12 Uhr engegengenommen. An Stelle des Kollegen Arndt, welcher nach Prenzlau verzogen ist, wurde Kollege Jungermann ins Vergnügungskomitee gewählt. Verschiedene andere An­gelegenheiten, die noch erörtert, haben kein öffentliches Interesse

1889 11 an.

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Die Schuhmacherinnung beziffert den Durchschnittslohn für 1879 auf 14 M.

1888

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15

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Gerade die von den lettgenannten zwei Gewerben angege­benen Zahlen bestätigen das in Bezug auf die Organisation Ge­sagte. Hier schmälerte die Indifferenz der Frauen, welche in beiden Zweigen mehr in Frage kommen, die Wirksamkeit der Organisation. Mögen die Arbeiter und Arbeiterinnen daher aus dieser Statistik die Lehre ziehen, sich sammt und sonders der Dr ganisation anzuschließen, und zweitens dafür zu sorgen, daß diese Statistiken, die im wahren Sinne des Wortes Bände Sprechen", vervollständigt und richtig gestellt werden.

Versammlungen.

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Folgende Resolution fand Annahme:

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Die heutige in der Parlamentshalle tagende öffentliche Ver­fammlung der Firmenschilder- Arbeiter Berlins und Umgegend mit Frauen schließt sich im Ganzen den Ausführungen des Refe­renten an, bewahrt sich aber in Bezug auf die Taktik der Partei persönliches Urtheil. Die Anwesenden verpflichten sich aber in allen Lagen petuniär und geistig bestehende Arbeiter- Organisa­tionen nach Kräften zu unterstügen."

Mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie schloß der Vor­fizende Nagel die Bersammlung.

D

von

Eine zahlreich, besuchte öffentliche Schneider und Schneiderinnen- Versammlung tagte am 13. Juli. Herr Ostar Bölfel referirte unter lebhaftem Beifall über den Werth des Rontrollmarken- Systems. Der Redner erläutert Geschichte, Werth und Wirkung der Kontrollmarte nach den Erfahrungen, die von Seiten der Hutmacher mit ihr gemacht worden sind, und empfahl der Versammlung die Einführung der Marken, um die großen Mißstände im Schneidergewerbe zu beseitigen. Speziell weist Eine öffentliche Versammlung der Textilarbeiter und Briefkaffen der Redaktion. Referent darauf hin, daß auch die Wirker und Wirterinnen in Arbeiterinnen als: Weber, Wirker, Sticker, Bofamentirer und Chemnitz , sowie die Schuhmacher in Erfurt das Martensystem verwandten Berufsgenossen, fand am 18. Juli statt. Als erster Alter Abonnent, Genuftr. Sie müssen das eingedrungene eingeführt haben, und bedauert nur, daß an Stelle der Marken Bunkt stand ein Vortrag des Herrn Jüthe auf der Tages Regenwasser auf ihre Rosten fortschaffen. bei den Schuhmachern ein Stempel getreten sei, der bedeutend Ordnung. An der Diskussion über den Vortrag betheiligte sich J. Sch., Koloniestr. Für die Steuereinschätzung kommt leichter nachzuahmen ist. Nach der kurzen Bemerkung eines Kol- Herr Wach, welcher dem Referenten in einigen Punkten, und es auf den wirklich gehabten Arbeitsverdienst an. Im Falle Tegen, welcher dafür eintritt, den in der Hausindustrie her zwar in Bezug auf die Frauenarbeit, entgegentrat. Der zweite einer Reflamation fönnen Sie also nachweisen, wieviel Wochen gestellten Erzeugnissen keinenfalls die Marte zu bewilligen, wird Bunkt der Tagesordnung, Wahl des Agitationstomitee's der Sie gearbeitet haben. von einer Diskussion Abstand genommen, da der Gegenstand Textilarbeiter für Deutschland , rief eine lebhafte Debatte hervor. E. D., Johannstr. Eine Herrschaft braucht, wenn sie das noch in weiteren Versammlungen behandelt werden soll. Fol- Herr Liebersch meinte, es sei nicht nöthig, jetzt noch ein Dienstmädchen in einem Krankenhause untergebracht und die gende Resolution gelangte zur einstimmigen Annahme: Agitationskomitee für Deutschland bestehen zu lassen, da ja der Kosten bezahlt hat, nicht noch für die Krankheitszeit Lohn zu " Die am 13. Juli tagende Versammlung der Schneider und Verbandsvorstand und der Vertrauensmann die Arbeiten des zahlen. Schneiderinnen Berlins betrachtet die Kontrollmarke für die unter bisherigen Komitee's übernehmen könnten. Dem wurde von ver­

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