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Bei den Berliner Webern

Was der Textilkaufmann heute lernen muß

Im Rahmen der jetzt neu beginnenden Semester der städtischen Berufs- und Fortbildungsschulen verdient das Arbeitsgebiet der Textil- und Modeschule der Stadt Berlin ( Warschauer Platz 6-8) Beachtung.

Der große Gebäudekompleg umschließt ein wahres Labyrinth von Arbeitssälen. Im ersten Stod erflingt das Surren und leise Hämmern der Webstühle. Der Webernachwuchs 1932 hat ein etwas anderes Gesicht als seine historischen Vorfahren. Das sind junge Mädels und junge Leute, die hier von der Pike auf die Handweberei erlernen, jedoch, wie schon erwähnt, mit allem Drum und Dran einer wirt­schaftlich vorgeschrittenen, anspruchsvollen Zeit. Neben der rein handwerklichen Bedienung des Webstuhls wird auch der Beherrschung volks­wirtschaftlicher Kenntnisse( Warenkunde, Fach­rechnen und Kalkulation) ein breiter Raum gewid­met. Rrrrr saust das Schiffchen her und hin, es heißt mächtig aufpassen, daß sich kein Fehler einschleicht, und vor allem, daß das von der höheren Fachklasse neuentworfene Muster auch richtig und wirkungsvoll herauskommt. Da gibt es prächtige, farbenfrohe Schottenmuster zu sehen, an einem anderen Webstuhl ist ein Gewebe in gelb- rot eingespannt, und an einer Arbeit links in der Ecke haftet der Blick voll Bewunderung; er scheint da den gordischen Knoten zu lösen, indem er ein Fadengemirr aufspult. Die Schüler find voll Interesse bei ihrer Arbeit; es werden die eigenartigsten Versuche gemacht, so webt man jetzt

Hyänen der Not

Arbeitslose werden geneppt

Von Beamten des Spielerdezernates wurden drei Lokale in den verschiedensten Gegenden der Stadt durchsucht. In allen Fällen hatten gewerbs­mäßige Spieler es wieder einmal verstanden, Arbeitslose und Kleinhändler an sich zu locken und ihnen die legten Groschen ab= zunehmen.

Diese gewerbsmäßigen Spieler wissen genau, daß sie unter den Arbeitslosen mit Leichtigkeit Opfer finden. Die Hoffnung der Verzweifelnden, ein paar Groschen im Spiele zu erhalten, ver­verleiten die Leute immer wieder. Bei der Polizei lagen eine ganze Reihe Anzeigen vor, die von Frauen Erwerbsloser gegen ihre Männer er­stattet worden waren. In diesen Briefen wurden die Beamten immer wieder gebeten, gegen die Spielhöllen vorzugehen, damit die Männer wenigstens etwas Geld mit nach Hause brächten.

Die erste Razzia wurde in einem ,, Eissalon", in Charlottenburg an der Ecke der Kanal- und Spreestraße vorgenommen. 25 Personen wurden bei der ,, Schlesischen Lotterie" ertappt. Der Bank­halter ist des Glücksspieles überführt. Die zweite Durchsuchung wurde in einem Lokal in der Born­straße in Friedenau vorgenommen. Fünfzehn Personen wurden beim Seven und eleven" überrascht. Auch sie mußten zur nächsten Polizei­wache. Die dritte Gruppe ist in dem Lokal eines von S. in der Elsasser Straße im Norden Berlins entdeckt worden. Hier hatten sich etwa zwanzig Spieler eingefunden. In allen drei Lokalen haben gewerbsmäßige Glücksspieler die Bank ge= leitet. Die Spieler haben nicht die geringste Aus­sicht, jemals nur einen Pfennig zu gewinnen. Die Anfangsgewinne sind nur Fallen, um ihnen nachher den letzten Rest abzunehmen.

beispielsweise mit Leder und stellt aus Leder­abfällen Wandbehänge, Läufer, Möbelbezüge und noch vieles andere her. Oben in der mechanischen Weberei geht es schon bedeutend geräuschvoller zu, da singen die großen Maschinen eine kräftige Melodie.

Im Modezeichensaal

Hier herrscht wieder Ruhe. Flink eilt der Blei­stift übers Papier, prüfend neigt der Zeichner den Kopf einmal nach rechts, einmal nach links; da ist das Beinpaar ein wenig zu gebogen auss gefallen( der augenblickliche Modezeichenstil be­vorzugt ganz leicht o- geformte Beine, nicht aus anatomischen, sondern aus illuſtrativen Grün­den.) Ich würde ja den Mantelkragen ein wenig straffer nehmen, da wirkt die Linie schlanker", meint der Lehrer, und die Schülerin muß zu­geben, daß er recht hat. Die Modenblätter, die da ihrer Bollendung entgegenreifen, tragen die verschiedenartigsten Motive. Hier sieht man einen illustrativen Entwurf einer Speisenkarte, dort eine Barwand, die in schnitter Form tanz­beschwingte Gliedmaßen darstellt, dann den Ent­wurf einer Strumpfreflame, weiter die Winter­sportlerin mit Skiausrüstung und im Sportdreß. Auch die Modezeichenschüler erhalten aber neben dem rein Künstlerischen die notwendige Ausbil­dung im Schneidern, in Wirtschaftslehre, Waren­funde, Kunst und Kulturlehre, sowie in Gym­naftif.

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dem Papier ", lautet hier das Motto, was auch wiederum auf ausschließliches praktisches Arbeiten schließen läßt. Vor allem soll hier die Brüde zur Pragis geschaffen werden, man will jedem Lehrling Gelegenheit geben, das ganze, fertige Stück zu sehen und zu prüfen. Genäht wird niemals für eigenen Bedarf da ist man aus subjektiven Gründen allzu sehr zur Nachsicht ge­Aus neigt sondern stets für eine andere. Nessel und aus guten Stoffen erstehen da die schicksten Modelle. Der Schneiderin Fertigkeit und Blick soll gleich von vornherein auf den augen­blicklichen Modestil ausgebildet werden. Bevor­zugt wird das gute, mittelmäßige Genre, also auch wieder keine Phantasietoiletten, die wohl auf dem Bilde. aber niemals auf der Trägerin Körper verwendbar sind. Die Lehrer sind durch­weg qualifizierte Schneider und Zuschneider, die Schüler müssen Gesellenprüfung ablegen. Mir gefällt hier der Aermel noch nicht recht", meint der nadel und blidgewandte Lehrer, der Unter­ärmel ist nicht schlank genug"; gleich wird der Schaden behoben und die Sache kriegt ihr richtiges Gesicht.

Die Färber lernen auf chemotechnischem Wege ihr Handwerk gründlichst, ebenso werden die Stricker und Sticker fachmännisch ausgebildet.

So ist man auf jede Weise bestrebt, einen durchgebildeten, qualifizierten Nachwuchs heran­zubilden, der schließlich, trotz Wirtschaftskrise, Ge­Tegenheit zur praktischen Verwertung seiner

,, Das Kleid entsteht im Atelier und nicht auf Kenntnisse findet.

Mörder der alten Frau find verhaftet und geständig. Es sind der 21 Jahre alte Ge­legenheitsarbeiter Erwin Bo che und sein kom­plice, der 17 Jahre alte Arbeiter Hans Moldt aus Glashütte. Beide schieben bei den Berhören die Schuld an dem Verbrechen sich gegenseitig zu. Die Untersuchung hat aber schon soviel Klärung gebrach, t daß einwandfrei feftfteht, daß Boche als der Haupttäter anzusehen ist. Die beiden Fest­genommenen werden dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Die Verbrecher famen aus Berlin . Auf einem Lastzuge hatten sie sich kennengelernt. Boche machte den Vorschlag, ihre Reisekasse aufzufüllen. In Friesack stiegen sie ab und wanderten nach Perleberg , wo sie am 4. September in aller Frühe eintrafen. Boche versteckte sich in einer Scheune, um in dem Orte nicht gesehen zu werden. Moldt mußte betteln gehen. Gegen 10 Uhr abends schlichen sie sich an das Haus heran. Moldt blieb im Garten stehen und paßte auf. Boche zog sich Schuhe und Strümpfe aus und schlich leise in das Haus hinein. Die alte Frau mußte aber Geräusche gehört haben und kam ihm im Wohn­zimmer entgegen. Er stürzte sich auf sie, schlug sie nach heftiger Gegenwehr nieder, erstickte ihre Hilferufe mit einem Tuche, das er ihr in den Mund würgte und erdrosselte sie mit einem Strick.

Brandunglück in GD

Greisin in ihrer Wohnung erstickt

In dem Hause Morißstraße 7 ereignete sich gestern abend ein folgenschweres Brand­unglück. Aus der Wohnung der 73jährigen Witwe Marie Meiser orang gegen 18 Uhr starker Brandgeruch. Flurnachbarn wurden aufmerksam, fanden aber als sie klopften, keinen Einlaß. Jetzt wurde die Feuerwehr alarmiert. Als die Beam­ten in die Räume eindrangen, fanden sie die

Frauenmord aufgeklärt Greifin in der lichterloh brennenden und völlig

Das Verbrechen an der Greisin Das furchtbare Verbrechen an der 75 Jahre alten Witwe Laura Steußloff, die am Sonn­tag, dem 4. September, in ihrem Häuschen in der Beguinenstraße in Perleberg ermordet auf­gefunden wurde, ist jetzt aufgeklärt. Die

verqualmten Wohnung vor dem Herd auf dem Boden liegend bewußtlos auf. Aus dem Aschen­loch waren offenbar glimmende Kohlenstücke auf den Fußboden gefallen und hatten ihn in Brand gesetzt. Durch die Rauchgase war die alte Frau betäubt worden und hilflos zu Boden gesunken. Die Greisin wurde ins Urbankrankenhaus ein­

geliefert, wo sie unmittelbar nach der Einlieferung an den Folgen der Rauchvergiftung starb.

Das Feuer, das sämtliche Einrichtungsgegen­stände in der Küche erfaßt hatte, fonnte schnell ge= löscht werden.

Eine Filmmatinee der Jugendliga für Menschen­rechte wird am Sonntag, 23. Oktober, 11 Uhr, in der Kamera", Unter den Linden 14, veranstaltet.

Wetter für Berlin : Meist trübe, Regenfälle, milder, frische südwestliche Winde. - Für Deutsch­ land : Im Süden und Südosten Deutschlands trocken und zeitweise heiter; im übrigen Reiche trübes Wetter mit verbreiteten Niederschlägen. Ueberall mild.

In wenig Worten

Die sozialdemokratische Frankfurter Bolts. stimme" meldet, daß der wegen Mordes an seiner Geliebten in Haft befindliche SA.- Mann Stubenrauch, der mit zwei jüngeren Kom­plicen seine Geliebte in den Main warf, um feine Alimente zahlen zu müssen, dem Sturm 4/81 der nationalsozialistischen SA. ange= hörte. Die letzten zwei Wochen vor seiner Ver­haftung habe Stubenrauch bei der SA. Wachdienst gemacht. Wegen Teilnahme an einem unerlaubten Demonstrationszug der SA. von Flörsheim nach Frankfurt sei Stubenrauch am 29. Juni vorüber­gehend festgenommen worden.

In Wien hat sich ein Friseurlehrling aus einer Höhe von ungefähr 70 Meter vom Stephans­turm in die Tiefe gestürzt. Er war sofort tot.

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In einer Grotte des Stadtwaldes in Ander nach wurden heute morgen die Leichen des 69 Jahre alten früheren Bankdieners Karl Proff sowie dessen 34jährige Tochter Gertrud aufge­funden. Beide wiesen Kopfschüsse auf. Es hat den Anschein, daß Vater und Tochter in gegenseitigem Einverständnis den Tod gesucht haben.

SPORT

Rennen zu Hoppegarten

Hoffnungs- Rennen. 1. Puma ( F. Stein); 2. Mikado; 3. Rhodesia . Toto: 49:10. Blaz: 18, 21, 26: 10. Ferner liefen: Impuls( 4.), Kummer, Crasi, Hasel­

maus.

Unverzagt- Rennen. 1. Marcellina( O. Schmidt); 1.+ Melodei ; 3. Rustica. Toto: 30( Marcellina), 23 ( Melodei): 10. Play: 22, 19, 34: 10. Ferner liefen: Nebukadnezar ( 4.). Geranium, Traumfönig, Luxus, Silberling, Gebelaune. Totes Rennen.

Optimisten- Rennen. 1. Rheinfahrt( O. Schmidt); 2. Mohrenland; 3. Luftklappe. Toto: 74:10. Blaz: 24, 22, 16:10. Ferner liefen: Messalina ( 4.), Chilos, Perlit, Monisa, Paua, Micky Maus .

Halali- Rennen. 1. Janus( Streit); 2. Groll; 3. Terra. Toto: 19:10. Plaz: 12, 23, 15: 10. Ferner liefen: Majordomus( 4.), Missouri , Goliath, Alemannia. Silberstreifen- Rennen. 1. Paul Feminis( R. Schmidt); 2. Faland; 3. Persepolis. Toto: 50: 10. Plaz: 20, 20, 12: 10. Ferner liefen: Ghandi ( 4.), Nordenham , Schloß­frau, Mascagni , Warum. Treue- Preis.

1. Agathon( Grabsch); 2. Athenais; Play: 25, 49: 10. 3. Fra Diavolo. Toto: 31:10. Ferner liefen: Wappenschild( 4.), Verräter, Lateran . Auf- Wiedersehen- Rennen. 1. Feliciter( Ludwig); 2. Pythia ; 3. Jsland. Toto: 122: 10. Platz: 35, 24, 42:10. Ferner liefen: Lachteufel( 4.), Vergizmeinnicht, Mausi, Horos, Wintermärchen, Pistole, Made in Ger­many, Kruzitürken. Doppelwetten: Marcellina Janus 55: 10.

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Janus 49: 10, Melo­

Neuer politischer Mord?

Kutscher vor Berlins Toren heimtückisch erschossen

Bei Behlefan3, unweit Belfen, an der Berlin - Kremmener Strede, wurde eine schwere Bluttat verübt, die höchstwahrschein­lich ein politisches Verbrechen iff. Der 24 Jahre alte Kutscher Otto Borowski, der bei einem Bauern in Behlefanz beschäftigt ist und Kommu­nift sein soll, wurde unweit des Dorfes in der Dunkelheit durch mehrere Schüsse aus dem Hinterhalt niedergestreckt. Als Täter vermutet man Nationalsozialisten, die hier ihr Unwesen treiben.

Eine Kugel drang in die Lunge, zwei weitere Geschosse trafen in den Oberschenkel. Schwer­verlegt wurde B. ins Nauener Krankenhaus übergeführt, wo er 48 Stunden nach seiner Ein­lieferung gestorben ist. B. soll Mitglied der Kommunistischen Partei sein und es wird deshalb die Bermutung ausgesprochen, daß er von rechts­radikalen Gegner aus Rache über den Haufen ge= knallt worden ist. Die Polizei ist mit der Auf­klärung des Mordes beschäftigt.

In nächster Nähe von Vehlefanz liegt das Gut Eichstädt, bekannt als eine große Nazi­zentrale. Sonntags tann man die unifor­mierten Hitler- Horden ihre militärischen Uebungen

ausführen sehen. Die Polizei sollte sich diesen gefährlichen Unruheherd einmal recht genau ansehen.

Die Naziattentäter

Zu den Verhaftungen der beiden nationalsozia listischen Reichsbahnbeamten Nord und Neth, die Dußende von Eisenbahnattentaten organisiert hatten, wird von amtlicher Stelle mitgeteilt, daß es sich bei beiden Beamten um den Vorwurf der Urkundenfälschung und der Un= treue, begründet durch eine Unterschlagung in Höhe von 10 000 Mart, handle. Bei dieser Ge legenheit geht man jetzt auch dem dringenden Ber­dacht nach, der bereits im Jahre 1930 gegen den Reichsbahninspektor Nord und den Obersetertär Neth geäußert wurde. Es handelte sich damals darum, daß auf der Strecke zwischen Braun­ schweig und Magdeburg nächtlicherweise vorbeifahrende Eisenbahnzüge beschossen wurden, glücklicherweise, ohne daß Menschenleben dabei ge­fährdet wurden. Die beiden genannten Beamten wurden damals verdächtigt, daß sie, um in Besitz der für nächtliche Eisenbahnstreifen vorgesehenen Sonderzumpendungen zu kommen, selbst diese Attentate fingiert hätten.

SEJ

allee 81: Fahrtenerlebnisse. Sozialistische Arbeiterjugend Groß- Berlin

Einsendungen für diese Rubrit nur an das Jugendsekretariat Berlin SW 68, Lindenstraße 2, vorn 1 Treppe rechts.

Abteilungsleiter! Gebt den Berichtsbogen und das November- Programm ab, forgt dafür, daß die Abrechnung der Arbeiter- Jugend" und der Kampffonds­marken sowie der Plaketten vom Antikriegs- Jugendtag vorgenommen wird. Proletarisches Orchester der SAJ., Gruppe A: Seute, 19% Uhr, General­probe, Schulaula Gleimftr. 49( nicht Jugendheim Lindenstr. 4). Wanderauskunft heute von 17 bis 19 Uhr im Heim SW., Lindenstr. 4, v. I. Boranzeige! Vorfißendenkonferenz Montag, 24. Ottober.

Heute, Freitag, 20 Uhr.

Artonaplag: Elisabethkirchstr. 19: SPD. als Machtfaktor im politischen Leben". Gewerkschaftshaus: Köpenicker Str. 92: Heiterer Abend. Rosen thaler Borstadt: Tiedtstr. 18: ,, Geheimnisse der fapitalistischen Warenerzeugung". Zentrum: Waisenstr. 18: 2iederabend. Hansa: Bochumer Str. 8b: Beit­dichtung.. Moabit 1: Waldenserstr. 20: ,, Unsere Stellung zu Sowjetrußland". Moabit II: Bremer Str. 70( Schule): SA3. und Arbeitersport". Sport palast, Jüngere: Genthiner Str. 17: Einführung in den Sozialismus", IV. Gesundbrunnen II: Roloniestr. 22: ,, Unser Aktionsprogramm". Wedding RF.: Willdenowstr. 5: Sprechchorprobe. Arnimplag: Sonnenburger Str. 20: Lese­abend. Arnswalder Plag I: Schönlanter Str. 11, B. 6: ,, Der Mehrwert".

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das Land des Wohlstandes und der Arbeit?" Neukölln X: Ganghofer Straße, R. 2: Jack- London - Abend. Reukölln XI: Flughafenftr. 68: Jugendschug und Jugendrecht". Johannis Baumschulenweg: Ernststr. 16: ,, Tagespolitit". thel: Rathaus: 10- Minuten- Referate. Treptow : Elsenstr. 3: Rüstung!" Schöneweide II: Berliner Str. 31: Arbeitsgemeinschaft, 1 T. Adlershof : Bis­mardstr. 1: ,, Wie erkennen wir die Welt?" Bohnsdorf und Falkenberg : Ge­meinschaftshaus: Leseabend. Köpenick I und II: Rundgebung im Stadttheater. Lübars : Schulbaracke: Arbeitsgemeinschaft. Reinickendorf - Ost: Lindauer Straße: Jugendpflege". Reinidendorf- West: Seidelstr. 1: Die Parteien" ( NSDAP .), 2. T. Freie Scholle: Egidnftr. 9, part.:,,Unsere Stellung zur Niederschönhausen : Wittenau : Hauptstr. 13: ,, SA3. und IKI." Beteiligung an der Parteiveranstaltung. Treffpunkt 19 Uhr Bismardplay. Werbebezirk Webbing: Sprechchorprobe 20 Uhr Willdenowstr. 5. Werbebezirk Westen: 20 Uhr Rosinenstr. 4: Fortseßung ber Rußland ". Arbeitsgemeinschaft mit dem Genossen Abramowitsch. Werbebezirk Lichtenberg: Mitgliederversammlung.

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Balkan : Mandelstr. 2: ,, Wie sehen Arbeiter fremde Länder?" Faltplag II: Sonnenburger Str. 20: Russische Revolution", II. Helmholzplag: Rastanien­Hohenschönhausen: Freienwalder Str. 6: Brett spielabend. Nordost I: Danziger Str. 62: ,, Erste Hilfe bei Unglücksfällen". Weißensee: Cafeler Str. 2: Frage- und Antwortabend. Andreasplag I: Brommystr. 1: ,, Wirtschaftsprogramm der Reichsregierung". Baltenplag: Tilsiter Str. 5-6: ,, Warum sind wir arbeitslos?" Frankfurter Viertel: Frankfurter Allee 307: Schlagworte der Politit". Friedrichshain : Diestel menerftr. 5-6: Liederabend. Petersburger Biertel: Ebertyftr. 12: Gewerk­schaftsabend. Stralauer Biertel: Goßlerstr. 61: Ueben. Warschauer Viertel: Litauer Str . 18: ,, Tagespolitit". Kirche". Warschauer Viertel RF.: Litauer Str . 18: Heimabend. Köpenider Viertel: Generalprobe 19% Uhr im Gewerkschaftshaus ( Falkentracht). Reichen Luisenstadt: Waffertorstr. 4: Rampfliederabend. berger Viertel: Manteuffelstr. 7: Ausspracheabend. Friebenau: Offenbacher Straße 5a: Humoristischer Abend. Saöneberg I: Hauptstr. 15: Schallplatten. abend. Schöneberg II : Hauptstr. 15: Was wir sind und was wir wollen". Charlottenburg : Rosinenstr. 4: Filmrundschau. Spandau , Jüngere: Linden. ufer 1: Heimabend. Siemensstadt : Neue Schule, Jungfernheideweg: ,, Faschis­ mus Bolschewismus oder sozialistischer Boltsstaat?" Lankwig: Annastr. 5: Lustiges Allerlei. Lichterfelbe: Albrechtstr. 14a: Humoristischer Abend. Marienborf: Alte Schule, Dorfstr. 7: Tagespolitit". Briz : Parchimer Allee: Arbeitsgemeinschaft. Neukölln I : Sander- Ecke Hobrechtstraße: Wirtschafts geschichte". Neukölln III: Steinmegstr. 94: Tagespolitit". Reukölln IV: Ranner Straße: Politische Satire. Neukölln VI: Treptower Str. 95: Ar. beiterdichtung und Literatur". Reukölln VII: AMS.: Arbeitsgemeinschaft. Reukölln VIII: Schule Rütliftraße: Sind Theorie und Pragis der Arbeiter­parteien margistisch?" Neukölln IX: Schule Mariendorfer Weg: ,, Amerika ,

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Kaffee Hag nicht teurer als anderer guter

Bohnen- Kaffee. Seit 1930

Werbebezirk Wedding : Berbefeier Sonntag, 23. Oktober, 11 Uhr, in der Alhambra ", Müller. Ede Seestraße. Aus dem Programm: Film Ramerad. schaft", Tambourtapelle, Sprechchor, Schallplatten. Untoftenbeitrag 35 Pfennig. Erwerbslose 10 Pfennig.

Werbebezir! Reinidendorf: Jüngerentursus Sonntag, 23. Oftober, 10 Uhr, in der Jugendherberge Lehniz. Geschichte des Sozialismus", Referent: Heinrich Jacubowicz.

Werbebezirk Kreuzberg: Heiterer Abend Sonntag, 28. Oktober, 20 Uhr, im Heim Urbanstr. 167. Referentin: Elfriede Wollmann.

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