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2. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volksblatt.

Ur. 203.

Abonnements- Einladung.

Sonntag, den 30. August 1896.

13. Jahrg.

Mit dem 1. September eröffnen wir ein neues Abonne- und ihm sogar gedroht hat, er solle gar keine Rente mehr er triebsunfall vorliege, weil die Drainröhren zum Nutzen des ment auf den

Vorwärts"

mit der illustrirten Sonntags- Beilage

Die Neue Welt".

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Ehemann der Klägerin, wie diese behauptet, bei der Untersuchung| gezogen. Das Schiedsgericht, bei dem dann Berufung eingelegt vom 26. Dezember 1894 starke Schmerzen durch Drehen und Berren wurde, verurtheilte jedoch die Genossenschaft, Jablecki die Rente an dem verletzten Arm bereitet hat, ob er ihn hart angelaffen zu geben. Es führte aus, daß hier ein landwirthschaftlicher Be halten, während es sich bei der Untersuchung doch nur um die landwirthschaftlichen Betriebes verwandt werden sollten; durch Feststellung handelte, ob die Erwerbsunfähigkeit Frenkel's auf das Zurechtrücken des Wagens hätte sich Kläger noch nicht aus 50 pCt. oder mehr zu schäzen sei, kann dahingestellt bleiben. dem landwirthschaftlichen Betrieb hinausbegeben. Der Ge Denn mag die Behandlung, die Frenkel bei der bezeichneten nossenschaftsvorstand beruhigte sich trotz des flaren Sach­Gelegenheit von Dr. Blasius erfuhr, angemessen gewesen verhalts nicht bei diesem Urtheil, sondern legte noch sein oder nicht so viel hat die Beweisaufnahme beim Reichs Versicherungsamt den Rekurs ein. Es ist die Pflicht eines jeden Parteigenossen, für die diese Behandlung seelisch auf das tiefste erregt Verwaltung um eine Auskunft. Es wurde ihm der Bescheid, als unzweifelhaft ergeben, daß Frentel durch Das Rekursgericht ersuchte darauf zunächst die Eisenbahn­Weiterverbreitung des Zentralorgans der Partei nach worden ist und sein Verhalten von da an bis zu Jablecki hätte in unverständiger Weise und ohne Befugniß dazu Kräften thätig zu sein. Allseitig anerkannt ist die Be- seinem Tode auffällige Veränderungen gezeigt den Bahnwagen fortbewegt. Nunmehr erging das Urtheil dahin, deutung unseres Blattes in dem großen Befreiungs- hat." Aus diesen Sätzen geht hervor, daß das Gericht es aus- daß das schiedsgerichtliche Urtheil aufrecht zu erhalten tampf des Proletariats, und auf das beste bewährt hat brücklich abgelehnt hat, eine Feststellung darüber zu treffen, wie fei. Wenngleich sich F. ungeschickt benommen und ohne Erlaub sich seine knappe, schnelle und genaue Berichterstattung, Dr. Blasius den Frenkel behandelt hat, daß es also auch nicht niß der Bahnbehörde den Wagen fortzubewegen gesucht habe, namentlich während der umfassenden Kämpfe, welche die festgestellt hat, daß die Behandlung eine rohe gewesen sei. Wie sei die für ihn so unglücklich verlaufene Handlung doch dem Arbeiterschaft in den letzten Monaten mit dem Unternehmer- aber ferner der Passus..... .. mag die Behandlung landwirthschaftlichen Betriebe zuzurechnen. thum auszufechten hatte. angemessen gewesen sein oder nicht" ergiebt, hat das Ueber dem politischen und wirthschaftlichen nanten Sinne einer Gericht das Wort Behandlung nicht in dem präg Theil werden aber die lokalen Vorkomminisse Berlins es andernfalls widersinnig gewesen wäre, zwischen einer einer schlechten Behandlung gebraucht, da feineswegs vernachlässigt. Die Besprechungen unserer tom- angemessenen und einer nicht angemessenen Behandlung zu unter­munalen Angelegenheiten bringen den Leser in die Lage, scheiden."

die Erscheinungen auf diesem wichtigen Gebiet des öffent- Zu wünschen wäre, daß Dr. Blasins, der auch auf dem lichen Lebens genau zu verfolgeu. Der lokale Theil Beschwerdewege, wie ersichtlich, wahrlich keine Lorbeeren gepflückt des Vorwärts" verzeichnet alle Begebenheiten des Tages bat, recht bald aus seiner Stellung als Vertrauensarzt aus und" giebt ein getreues Bild des Vereins- und Ber - schiede, und daß ferner die Berufsgenossenschaften peinlich und giebt ein getreues Bild des Vereins- und Verfür Einrichtungen sorgten, die den im Dienste des Kapitals zu sammlungslebens, welches in Berlin besonders starke Krüppeln gewordenen Arbeitern die Erfämpfung einer Unfallrente Wellen schlägt. weniger beschwerlich als bisher machen. Ebenso widmen wir dem Feuilleton die größte Auf­merksamkeit.

Für Berlin nehmen sämmtliche Zeitungsspediteure, so­wie unsere Expedition, Beuthstr. 3, Bestellungen ent­gegen zum monatlichen Preise von

1 Mark 10 Pfennige frei, ins Haus. Für außerhalb nehmen sämmtliche Postanstalten Abonne­ments zum Preise von

Gerichts- Beitung.

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Die Untersuchungsfache wider den Bantier Gustav Mosler hier, Bellevuestraße 9, die auf fahrlässige Tödtung lautete, ist dieser Tage auf Beschluß der III. Straftammer des Land­gerichts II durch Einstellung des Verfahrens erledigt worden. Herr Mosler ist Pächter der Jagd im Bernauer Stadtforft. Am 8. Februar d. I. hielt derselbe eine Jagd auf Hochwild ab, zu welcher mehrere Stadtverordnete von Bernau und mehrere Förster, Conrad auf Forsthaus Waldkater", Olsdorf aus Schmißdorf und Specht vom Leibnitzsee geladen waren. Um 11 Uhr vor­Der Arbeitsnachweis der Maler, Lackirer und An- mittags hatten die Jäger ihre Bläge auf dem Anstande eingenommen. Von dem zur Zeit im Vorwärts" erscheinenden Roman als Minimallohn der Maler 50 Pf. pro Stunde angegeben ist. dasselbe soeben geladen hatte, beim Zuschlagen los. Die Ladung streicher verwendet bei der Stellenvermittlung Karten, auf denen Durch einen unglücklichen Zufall ging Mosler's Gewehr, als er von Bulwer , der in der Weltliteratur einen hervorragenden Der Malermeister Hartung, welcher sich vom Vorsteher des traf den 50 Schritt entfernt stehenden Förster Conrad und drang Blatz einnimmt, liefern wir neu hinzutretenden Abonnenten Bureaus einen Gehilfen hatte zusenden lassen, wollte diesen Lohn demselben in die Brust, so daß schon nach einer Minute der Tod den bis jetzt in unserem Blatte erschienenen Theil gratis nicht zahlen und schickte deshalb den jungen Mann wieder fort. des Verletzten eintrat. Courad war 32 Jahre alt und erst ein nach. Nachdem Rienzi " beendigt sein wird, bringen Der betreffende Maler wurde darauf beim Gewerbegericht mit dem Jahr verheirathet. Der unglückliche Schütze wollte sich aus wir aus der Feder von E. Bosquet einen Roman Antrage flagbar, ihm eine Entschädigung für einen Tag zu Berzweiflung selbst erschießen, wurde aber durch seine Jagd­Arbeiterinnenloos", der in meisterhafter Schilderung zusprechen.. Kläger machte, geltend, daß er am fraglichen Tage freunde daran verhindert, stellte sich aber sofort dem Bernauer ein packendes und in seiner Art typisches Bild von der Lage hätte erscheinen müssen. Herr Hartung bestritt allen, die vom bei Gelegenheit eines Lokaltermins gleich nach dem traurigen anderwärts hätte in Arbeit treten, wenn er nicht beim Beklagten Amtsgericht zur Verfügung. Eine Gerichtskommission hat sich der französischen Arbeiterin giebt. Arbeitsnachweis einem Meister zugeschickt werden, das Recht, auf Vorfalle der Ansicht zugeneigt, daß lediglich ein unglücklicher Bu­jeden Fall die Einstellung fordern zu dürfen, und wünschte fall, aber keine strafbare Verfehlung vorliege. Das Unter­in der Sache ein prinzipielles Urtheil. Auch drohte er damit, fuchungsverfahren bat dasselbe Resultat ergeben. Zwar hat die daß die Jnnung für die Beseitigung des Gesellennachweises Staatsanwaltschaft Erhebung und Anklage beantragt, die Beschluß­sorgen werde. Zu den Akten überreichte er eine Karte, in welcher tammer hat jedoch die Eröffnung des Hauptverfahrens abgelehnt. er, gleich den anderen Unternehmern des Berufs, zur Benutzung Da indessen die Beschwerdefrist noch nicht abgelaufen ist, so steht des Nachweisebureaus der Gehilfen eingeladen wurde. Darin ist noch nicht fest, ob sich die Staatsanwaltschaft bei der Einstellung nicht auf die Höhe des Minimallohnes verwiesen. Die des Verfahrens beruhigen, oder ob dieselbe Beschwerde beim Kammer III des Gewerbegerichts( Vorsitzender Lohmeyer) lehnte Rammergericht erheben wird. den Antrag des Klägers unter folgender Begründung ab:" Die Frage, ob der Arbeitgeber, der sich schriftlich an den Arbeitsnach die Welt im Kopfe des Wollwaaren- Fabrikanten Eduard Theodor Ganz anders als wie sonst in Menschenköpfen malt sich weis wendet, nun auch zur Einstellung jedes Gehilfen verpflichtet Voigt, in Firma Boigt u. Baumgärtel, welcher wegen Bergehens ihm zugeschickt wird, sei zu verneinen. Der Arbeitsnachweis fei nur eine Vermittelungsstelle, um den gegen die Gewerbe- Ordnung mit einer Geldstrafe von 15 M. be legt worden ift. Dem Herrn Fabrikanten war zur Abschluß von Arbeitsverträgen zu erleichtern; eine Stelle, von Last in gelegt worden, feinem Fabrikbetriebe Ars der die Arbeiter und Arbeitgeber wüßten, daß sie einerseits Ar­beiterinnen an beitsgelegenheit, andererseits die Gelegenheit zur Versorgung mit den Vorabenden von Feiertagen über die erlaubten 10 Stunden gefeßlich Stunden hinaus beschäftigt Arbeitern biete. Anders wäre das Urtheil ausgefallen, wenn die Die bekannte Angelegenheit des Dr. Blafins ist noch vom Bureau an alle Arbeitgeber versandten Einladungskarten haben. Die Anklage erblickte die Ueberarbeit in dem Umstande, immer nicht zur Ruhe gekommen. Es handelt sich wie erinner lich, darum, daß der Wittwe eines Unfallverletzten, der nach einer schon einen Vermert, den Minimallohn betreffend, enthalten daß während der Frühstücks- und Vesperpause in der Boigt'schen Untersuchung durch den Vertrauensarzt Dr. Blasius in psychischer hätten, und wenn dennoch Beklagter wegen der Höhe des Fabrik der Betrieb nicht eingestellt, das Effen von den Ar­Untersuchung durch den Vertrauensarzt Dr. Blasius in psychischer ohne den Kläger nicht eingestellt haben würde. Unzweifel- dem Beklagten auch zugegeben wurde. Troßdem will sich Herr beiterinnen vielmehr während der Arbeit eingenommen, was von Erregung Selbstmord beging, die Unfallrente zugebilligt wurde. G3 wurde angenommen, daß der Unfallverlegte baft wäre dann Hartung verurtheilt worden." Voigt mit diesem Urtheil nicht zufrieden geben, weil er der ( Frenkel mit Namen) von der ärztlichen Untersuchung beeinflußt, Die landwirthschaftlichen Berufsgenossenschaften stehen Meinung ist, daß, wenn auch das Gesez Arbeits­den Selbstmord ausgeführt habe. Daß die Beeinflussung eine den industriellen Trägern der Unfallversicherung" nicht nach in pausen vorschreibe, es doch jedem Arbeiter ganz fubjektive war, wurde für gleichgiltig erachtet. Das Urtheil dem Bestreben, sich möglichst von Verpflichtungen überlassen bleiben müsse, sein Essen während des Reichs- Versicherungsamts wurde in der medizinischen Presse gegenüber armen verunglückten Arbeitern frei des Betriebes einzunehmen oder nicht! vielfach angegriffen. Der betroffene Dr. Blasius hat die Sache auf zu halten. Der Hilfsarbeiter Jablecki war eines Tages beauf dem Beschwerdeweg anhängig gemacht. Jetzt nimmt Dr. Bödiker, tragt worden, Drainröhren von der Eisenbahn zu holen. Der Stöcker- Prozeß. Der auf den 4. t. M. angesetzte Termin der Präsident des Reichs- Versicherungsamts, zu der Sache das Wort. Eisenbahnwagen mit den Röhren befand sich an einer Stelle, gegen den Redakteur der Neuen Saarbrücker 3tg." Schwuchow In der Deutsch . med. Wochenschr." erklärt Dr. Bödiker, daß das an der es unmöglich war, das Verladungsgeschäft zu vollziehen. ist auf Antrag des Rechtsbeistandes des Klägers, Hofpredigers Reichs- Versicherungsamt gar nicht festzustellen brauchte, wie Jablecki ergriff deshalb einen Hebel, um den Wagen damit weiter a. D. Stöcker, bis zum 4. Nopember vertagt worden. Ferner Dr. Blasius den Unfallverlegten bei der Untersuchung behandelte. zu bewegen. Hierbei rutschte er aus, fiel hinterrücks auf eine foll Hofprediger Stöcker eine zweite Klage gegen den Redakteur Dr. Bödiker schreibt: Eisenschiene und verletzte sich den Kopf. Der Vorstand der eingereicht haben, weil diefer in seinem Blatte behauptete, " In dem Urtheil heißt es zu Beginn der Begründung der posenschen landwirthschaftlichen Berufsgenossenschaft verweigerte Stöcker pflege, nachdem er die Klage Anträge gestellt habe, zu, getroffenen Entscheidung, der einzigen Stelle des Urtheils, an der J. die später von ihm beantragte Unfallrente mit der Bekneifen". von der Behandlung" des Frenkel durch Dr. Blafius die Rede gründung, er habe sich die fragliche Verlegung nicht im land­ist, wörtlich wie folgt: Ob der Dr. Blasius dem verstorbenen wirthschaftlichen Betriebe, sondern im Betriebe der Bahn zu

1,10 M. für den Monat September entgegen.( Eingetragen in der Post- Beitungsliste für 1896 unter Nummer 7277.)

Redaktion und Expedition des Vorwärts".

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Soziale Rechtspflege.

Sonntagsplandevei.

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Schlachten in den Straßen Konstantinopels , und noch ist das Ende die Naiven in ihrer gerechten Entrüstung erbosen. Sie wenden nicht abzusehen. Was thut's? Tsching- Tschang nickt und lacht, wie es sich flehentlich an ihre Gözen: Züchtigt doch die Missethäter, Grell auflachen könnte man über den grotesken Herenfabbath im Boffentouplet heißt. Wozu wäre man realpolitisch und in tretet den Fanatisirten und einer verwahrlosten Soldateska ent­drunten am Bosporus , wäre er nicht so blutig und düster und der Schule des Staatsmannes ohne Gleichen aufgewachsen. Man gegen. Aber alles Flehen und Vorwärtstreiben ist umsonst. Wie voll vom grausamen Menschenelend. Welche feltsamen nimmt also die staatsmännische Miene an und lächelt über soll der Götze vorwärtsschreiten, wenn er auf thönernen Widersprüche, welche merkwürdige Fronie! Da fißen sie legen: Was ist uns Hetuba? Nicht laut und vordringlich Füßen steht? Die mitleidigen Seelchen indeffen schwärmen beieinander, die gewichtigen Diplomaten, die sich genug betont man sonst sein Christenthum. Nun aber heißt andächtig weiter. Selbst aus einem so frostigen Paradestäck, wie immer noch den Anschein geben müssen, als sinnen und brüten es, nur feine fentimentalen Gefühlsduseleien. Keine die russisch- österreichische Raiserbegegnung war, faugen fie neue sie über schweren Geheimnissen. Sie seufzen unter der Last der Sympathien mit Rebellen, wenn sie auch Christen sind. Noch Hoffnung. Vielleicht war doch in Wien eine energische Aus­Verantwortung, die ihnen auferlegt ward. Weh, daß gerade sie ist es in völliges Dunkel gehüllt, wie das fürchterliche Blutbad sprache gepflogen worden und das entfehliche Morden in der gefandt waren, die rebellische Welt dort unten wieder ein- entstehen konnte. Aber nach tiefer liegenden Ursachen wird nicht Türkei wird ein Ende nehmen. Die Geberdenspäher von Beruf zurenken. Die Weisen aus dem Abendlande! geforscht. Das armenische Karnickel hat nun einmal angefangen. und die höfischen Berichterstatter wußten so mancherlei Man braucht dies Karnickel; denn man kann dann in staats- besonders herzliche Züge aus dem Beisammensein der Monarchen männischer Bequemlichkeit vergnügt über den geringfügigen zu erzählen. Welche wonnevollen Schauer für ein frommes Putsch hinwegsehen, den eine verrottete Raffe gegen die an- Gemüth, das in unverbefferlichem Optimismus an seiner letzten geftammte Obrigkeit verübt hat. Hoffnung, an seinem: vielleicht doch hängt!

Die armen geplagten abendländischen Staatsphilosophen. Haben sie nicht mit tiefem Ernst Tag um Tag staats­männischen Raths gepflogen? Haben dieselben Weisen aus dem Abendlande nicht mit feierlichen Mienen dekretirt: JIm Namen der glorreichen europäischen Kultur herrsche fortab Ruhe im Das Wort von der verrotteten Rasse gehört ebenfalls zu den So lange wurden Hymnen auf den bewaffneten Frieden Morgenlande? Haben sie nicht Noten um Noten gewechselt, füße, alten Praktiken früherer Staatsmänner, die seinerzeit ja den Spruch gesungen, in den mannigfachsten Variationen der liebliche Noten, freundlichen Zuspruchs voll und wiederum von den wilden Ländern à la Schweiz geprägt haben. Man Grundsatz gepriesen: Wenn du Ruhe haben willst, rüste bange, schwer mahnende Berbalnoten"? Und doch ist all dieser verallgemeinert einfach. Das ist wiederum fo bequem. Es ist zum Krieg. In Wort und Bild war der bewehrte Frieden Aufwand umsonst verthan. Die Dinge nehmen ihren Verlauf möglich, daß neben religiösem Fanatismus wirthschaftliche Gründe als Schußgeist unserer Kultur gefeiert worden; ja selbst und Erschütterung folgt auf Erschütterung im Türkenreiche. bei dem Gemegel gegen die Armenier mitspielten. Ein orientalisches die Kunst, so predigte man, fann nur unter feinem Schirm ge Es ist ein bitter komisches Schauspiel, unsere abendländischen Volkswort kennzeichnet den Armenier als einen Schmaroßer, als einen deihen. Kein Bildhauer- Atelier fast gab es mehr, in dem nicht Weifen zu beobachten. Wie sie mit dem ganzen Stolz west- Mann mit liftigen faufmännischen Instinkten, der jeden Zigeuner eine allegorische Gestalt des bewaffneten Segenspenders ge europäischer Gesittung sich rüsten und thun, als könnten sie überzigeunert. Zugegeben, daß das Volkswohl recht hat und schaffen worden wäre. Gegen Gefahren, die noch weit in der Kulturwunder verrichten. Ein paar wüste, wilde Ereignisse aber daß die Sucht, seinen Nächsten zu übervortheilen, den kauf Ferne liegen, wurde das einzige Anheilmittel ausgerufen. Und wie und die gepriesene soziale Herrlichkeit der europäischen Welt liegt männischen Armenier in den Städten des Orients viel zärtlich wurde es von allen europäischen Völkern gepflegt! ohnmächtigzu Boden, ein Kinderspott. Was hilft es, daß man wiederum fach verhaßt gemacht hat, wie. tann man darum Soll man es da nicht begreiflich finden, daß gutmüthige Menschen das anarchistische Schreckgespenst heraufbeschivört und das alte Mär- gleich generalisiren? Sind die tausende der baumstarten fast verzweifelt find, weil der Schutzgeist der Bölfer Europa's chen von anarchistischen Wühlereien, die unter den Armeniern Em- armenische Kulis in Konstantinopel , die in schwerster Arbeit im Augenblicke so gänzlich versagt? Bulkanische Flammen pörung geschaffen hätten, aufwärmt? Der armselige, abgebrauchte feuchen, um ein paar Piafter für die armselige tägliche Moth- brechen unheilverkündend nicht in entfernten Bonen, viel Wiz verfängt heute kaum mehr bei den verschüchterten Angst- durft zu erringen, sind die tansende von armenischen Klein- mehr in unserer Nähe hervor und der Genius des philistern. Dies Gaufelspiel ist zu oft angewandt worden. Man bauern beutegierige Schmaroker? Und wenn die vornehmsten bewaffneten Friedens läßt die lahmen Flügel sinken. Die muß schon verwickeltere Finten ergrübeln, um den Herrlichkeitswahn Stüßen unserer Gesellschaft, wenn die Zierden der bürgerlichen Welt, Diplomaten rücken näher zusammen und rathen und grübeln un der Herren Europa's aufrecht zu erhalten. Und ergöhlich genug wenn die Gold- Heroen Amerika's und Europa's , die vielange- abläffig; inzwischen praffeln die Flammen lustig weiter und ist es zu sehen, wie man sich dreht und windet, um die gefähr- staunten Wundergrößen unserer Tage nach ihrem findigen Profit ein Spettafelstück, das ein grimmiger Hohn anf alle Menschlich­liche Wahrheit nicht eingestehen zu müssen. Es ist aus mit Genie gemeffen würden, wären sie denn da vor Schlägen feit, wird fortgespielt. Man ist gebunden an Händen und der abendländischen Weisheit. Es ist eine lächerliche An- sicher? Füßen und heuchelt fieberhafte Geschäftigkeit. Wenn jetzt ein maßung, den Friedensrichter in der Welt spielen au Auf der einen Seite die Staatsmänner, die die innere Ohn- fatirischer Künstler erstünde, der könnte eine beißendeJllustration wollen, wenn man selber in ewiger Unluft lebt und macht gerne mit überlegenem Phlegma verdecken möchten zur Gemeinsamkeit der der Intereffen Völker Europas schaffen: trampfhaft ängstlich die Pulsschläge des Nachbars belauscht, ob auf der anderen die ungeduldigen erregten Gemüther, die Wie die abendländischen Weisen die Brandstätten im Orient um er nächstens noch Ruhe halten werde, ob nicht. mit heißblütigen Bitten und Beschwerden sich an die stehen, und wie keiner von ihnen zu löschen sich erbreistet, weil Was für Mühen, um die Jülusion der kraftgeschwellten Vertreter der Mächte wenden, den Greueln mit Ernst er einen tückischen Nackenschlag von seinem Nachbar befürchtet. europäischen Gesellschaft aufrechtzuerhalten. Ein mörderisches Einhalt zu gebieten. Das ist besonders kostbar, wie sich Hoch lebe der Genius des bewaffneten Friedens! Alpha.