Einzelbild herunterladen
 

Mr. 208.

Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis pränum.: Vierteljährlich 3,30 Mt., monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg., Sonntags Nummer mit illustrirter Sonntags- Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt. pro Quartal. Unter Kreuzband für Deutschland u. Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen

=

in der Post Zeitungs- Preisliste für 1896 unter Nr. 7277.

Vorwärts

13. Jahrg.

Insertions Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Fest­tagen bis 9 Uhr vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amit I, r. 1508. Telegramm Adresse: " Sozialdemokrat Berlin".

Berliner Bolksblatt.

Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2.

"

Eine gescheiterte Reform.

Sonnabend, den 5. September 1896. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3:

Aber schon damals war der Gedankengang der protestiren­den Konfektionäre Ilar. An dem Vergleich waren sie min­destens moralisch bis zur Fällung des Schiedsspruches ge­bunden. Sie waren von vornherein gewillt, den Schiedsspruch abzulehnen, daher ihr Interesse an der schleunigen Entscheidung des Einigungsamtes. Sie wollten bald die Möglichkeit haben, zu den Zuständen vor dem Streik zurückzukehren. Dieses Ge bahren der Konfektionäre hebt der amtliche Schiedsspruch deutlich hervor.

lassen.

noch

- -

Es fehlte aber diesen Unternehmern jedes Pflichtgefühl ihren Arbeitern gegenüber, welches der Minister von Berlepsch als nothwendig voraussetzte, um dem traß zu tage liegenden Moth ftande abzuhelfen. Treffender ist die vielgepriesene Arbeiter freundlichkeit" einer Ünternehmerschaft wohl niemals ad absurdum geführt, als bei den Unternehmern der Berliner Herren- und Knabenkonfektion.

"

daß sie auf das entschiedenste dafür eintritt, daß die Unter- ihre Löhne bis auf den Minimaltarif herabzusetzen, weil der Dadurch waren die nehmer sich bereit erklären, Mittel und Wege zu suchen und sich Schiedsspruch ihnen dieses Recht gebe. Als am 19. Februar durch das Eingreifen des Berliner den Minimaltarif gegenseitig au folchen Mitteln und Wegen zu verpflichten, Arbeiter schließlich gezwungen, Einigungsamts der gewaltige Streit in der Herren- und Knaben- um den Nothständen, die so traß zu tage liegen, abzuhelfen. abzulehnen, weil die Konfektionäre, für welche er in erster Linie Ronfektionsbranche durch Bergleich zu einem vorläufigen Ab- Und ich ziehe nicht nur aus meiner Stellung überhaupt, berechnet ist, sich nicht daran kehren, und diejenigen, welche schluß gebracht wurde, galt es nicht für ausgeschlossen, daß es sondern auch aus der Behandlung, die diese Frage im Reichs- höhere Leistungen an die Arbeitskraft stellen, ihn zur Lohns der Autorität des Einigungsamts gelingen würde, die Grund- tag gefunden hat, die Legitimation, einen moralischen Druck, reduzirung ausnußen; dem durften die Arbeiter nicht zu lage zu einigermaßen stabilen Lohnverhältnissen für die Arbeiter soweit ich dazu in der Lage bin, in der von mir geschilderten stimmen. jener Industriezweige zu schaffen. Die öffentliche Meinung hatte Richtung auszuüben." So ist denn die erste große Reform, der erste Versuch eines sich in einer in Deutschland ganz ungewohnten Weise gegen die Unter diesem moralischen Druck stimmten die Groß- deutschen Einigungsamtes, eine gewerbliche Streitigkeit durch entseglichen Arbeiterzustände in der Konfettions- Industrie aufgelehnt Unternehmer dem vorläufigen Vergleich vor dem Einigungs- Anbahnung stabiler Verhältnisse über weiter hinaus als für den und fast einstimmig für die ausgebeuteten Arbeiter und Arbeiterinnen amt zu, und gingen die weitere Verpflichtung ein, Augenblick zu schlichten, gescheitert. Es muß hervorgehoben Partei ergriffen. In frischer Erinnerung waren noch die Ver- durch ihre Mithilfe bei den Erhebungen zur Anbahnung eines werden, daß das Einigungsamt bemüht gewesen ist, alles aufzus handlungen über das Arbeiterelend in der Konfektionsindustrie spezialisirten Minimallohn- Tarifes behilflich zu sein. Gar bieten, um geordnete Zustände zu schaffen. Dem Vergleich vom vor dem Deutschen Reichstag. Sogar ein königlich preußischer bald waren aber dieselben Großkonfektionäre, die während des 19. Februar waren von den ca. 90 Berliner Firmen der Branche Minister, der damals noch amtirende Handelsminister v. Berlepsch, Streits laut nach Hilfe der Polizei schrien, der Einmischung von 50 beigetreten; es gelang dem Einigungsamt, die Zahl auf reich billigte den Streit der Konfektionsarbeiter und richtete deutlich unberufener Seite" satt. Sie brachen die eingegangenen Ver- lich 60 zu steigern, darunter die bedeutendsten Geschäfte. Es an die Großkonfektionäre die Aufforderung, durch ihre Einwirkung pflichtungen und bereiteten dem Einigungsamt bei seiner schweren wäre den Großkonfektionären ein leichtes gewesen, die minis die traß zu tage liegenden Mißstände abzuschaffen. Herr Aufgabe die denkbarsten Schwierigkeiten. Kaum hatten die Er- malen Verpflichtungen, welche ihnen auferlegt wurden, durchzu v. Berlepsch sagte damals und das ist gerade jezt charakteristisch hebungen vor dem Einigungsamt begonnen, da äußerten sich die setzen und die noch fern stehenden Firmen gleichfalls dazu veran für den Verlauf der Verhandlungen vor dem Einigungsamt: Konfektionäre in ihrer Presse, daß ihre Geduld zu Ende sei, sie Es giebt ja zweifellos eine ganze Anzahl Großunter- wollten den Abschluß. nehmer, die sofort bereit sind, höhere Löhne zu zahlen; es giebt ja gewiß auch eine ganze Anzahl Zwischenmeister, die dazu bereit sind; aber der Uebelstand liegt hier daran, daß es gar nicht hilft, wenn drei, vier oder fünf sich bereit er­klären, die Löhne zu erhöhen, wenn die anderen nicht mit thun. Gerade so ist es mit den Zwischenmeistern. Nach meiner vorläufigen Meinung- ich muß mir ein definitives Was nun? Das ist wohl die nächste Frage, die sich jedem Urtheil vorbehalten giebt es in der Sache fein anderes Mittel, aufdrängt, der den Verlauf der Sache verfolgt hat. Für uns ist als daß die Großunternehmer sich untereinander bei hohen Kon­die Frage gelöst. Den Arbeiterorganisationen muß freie Bahn ventionalstrafen verpflichten, feinem Zwischenmeister Arbeit zu gefchaffen werden, damit sie als gleichberechtigter Faktor dem geben, der sich seinerseits nicht verpflichtet, einen bestimmten Unternehmerthum gegenüber auftreten fönnen. Unter dem polizei Prozentsaz des ihm gezahlten Preises als Lohn seinen Arbeitern lichen Schuß hat das Unternehmerthum sich so in den Wahn zu geben. Ob das ausführbar ist und wie, fann ich heute nicht hineingelebt, daß alle und jede Forderungen der Arbeiter als fagen. Bis jetzt aber, glaube ich, ist das der einzige Weg, der unverschämt betrachtet werden. Diese Unverfrorenheit des Unter nach Lage der Dinge gegenüber der Lohnfrage überhaupt gang­nehmerthums ist bei den Berliner Konfektionären so auf die bar ist. Und wenn man zu der Ueberzeugung kommt, daß Spize getrieben, daß sie den Frieden und das gute Ein­dieser Weg richtig und ausführbar ist, dann allerdings muß Es mußte deshalb die Auflehnung der vernehmen" mit ihren Arbeitern aus teinem anderen Gesichts­meines Erachtens mit vollem Druck darauf hingearbeitet Arbeiter gegen den auf dieser Grundlage punkt kennen, als daß sie zu befehlen haben und der Arbeiter werden, daß die Großunternehmer und Zwischenmeister sich erwachsenden Lohndruck als durchaus begehorchen muß. einer solchen Vereinbarung fügen- nicht blos die wenigen rechtigt anerkannt werden." Also den Arbeiterorganisationen freie Bahn und ein durch­Gutgesinnten, sondern die große Mehrheit. Ein ge- So drückt sich der endgiltige Schiedsspruch des Einigungs- greifendes Schutzgesetz, welches die trassen Mißstände gründlich setzliches Mittel, das zu erzielen, steht uns zur Zeit nicht zur amtes aus. Aber weder das Glend tausender ihrer Arbeiter, beseitigt, das sind die nächsten und dringlichsten Forderungen. Hand. Aber ich bin der Ansicht, daß, wenn die öffentliche noch der Druck der öffentlichen Meinung hat es vermocht, auf Alle Parteien haben sich über die Vorgänge in der Konfektions­Meinung ebenso wie heute der Reichstag sich über die Frage die hartgefottenen Kapitalprogen einzuwirken. Der Schiedsspruch industrie weidlich entrüstet, es wird sich aber auch hier wie bei ausspricht, ein solcher Druck auf die Unternehmer nicht ohne des Einigungsamtes ist von ihnen abgelehnt, trotzdem die allen Arbeiterschutzfragen bewahrheiten, was unser Genosse Fischer Wirkung bleibt. Wir haben es schon oft erlebt, daß lediglich Sätze des Minimaltarifs in allen wesentlichen Punkten bei der Interpellation der Nationalliberalen am 12. Februar im die Stimmung der öffentlichen Meinung dem Streit zum Sieg mit den von den Konfektionären am 19. Februar vor Reichstag sagte: verholfen hat in Fällen, wo der Streit ebenso geschlagenen übereinstimmten. In dem Schiedsspruch ließ begründet war, wie er es in diesem Fall das Einigungsamt die in den gemeinsamen Tarifverhand­meines Erachtens ist. lungen aufgestellten Normirungen für höhere Leistungen fallen, betonte aber, daß der aufgestellte Minimallohutarif nur für die geringsten Leistungen berechnet sei. Trotz dieser flaren Be Stimmung suchen die Konfektionäre, welche bedeutend bessere Produkte fabriziren und demnach höhere Anforderungen an die Arbeitskraft stellen, für sich das Recht in Anspruch zu nehmen,

65]

-

Deshalb glaube ich, daß die heutige Besprechung der Inter­pellation, die die Herren uns gebracht haben, von außerordent lichem Nutzen sein wird. Ich meine, daß die Aussprache des Reichstags in allen seinen Parteien dazu führen wird, auch außer­halb dieses Hauses die öffentliche Meinung dahin zu gestalten,

Rienzi .

Der letzte der römischen Volkstribunen.

-

Und in dem Schiedsspruch des Einigungsamtes wird weiter betont, daß thatsächlich in der Herren- und Knabenkonfektion Mißstände bestehen, indem die gezahlten Löhne in vielen Fällen unter ein Niveau gefunken sind, welche ein menschenwürdiges Dasein der Arbeitnehmer trot angestrengter fleißiger Arbeit nicht er­möglichen."

"

vertraut habt, anzubieten. Eure Juwelen können später dem Knaben in seiner Laufbahn nüßlich sein. Verwahrt sie für ihn, der ihrer einst bedürfen kann."

"

alle Uebelstände, die Sie heute anerkennen müssen, und die so trasser Natur sind, daß Sie sogar die Initiative nehmen müssen zu deren Beseitigung, werden Sie nicht beseitigen, weil Sie nicht den Muth haben werden, bis ans Ende zu gehen. Wenn diese Uebelstände beseitigt werden sollen, dann müssen die Arbeiter warten bis zu der Zeit, wo wir die ausschlag­gebende Rolle in der Frage der Arbeiterschutz- Gesetzgebung spielen.

lassen, und so Dich an den besten Zufluchtsort für Dich geleitet. Denn wem gebührt es mehr, sich der Verlassenen und der Waisen Roms anzunehmen, als Roms erstem Beamten?" Indem sie sich darauf an ihre Dienerinnen

Roman von Edward Lytton Bulwer . " Nein, Signora," sagte Ursula, indem sie aufstand Mit der Regierung des Tribunen beginnt eine neue und ihre Augen zum Himmel erhob, sie sollen Messen wandte, gab sie die nöthigen Befehle für die Aufnahme Aera des Adels, in welcher Rang und Ritterwürde durch für die Seele seiner Mutter erkaufen, für ihn werde ich ihres neuen Pfleglings, und bewies, daß, wenn die Macht die eigenen Verdienste des Mannes, nicht durch die seiner ferner Sorge tragen, wenn seine Jahre es erheischen. auch ihre Eitelkeit genährt, fie doch ihr Herz nicht vers Vorfahren gewonnen werden. Seid unbesorgt, Madame, Signora, nehmt den Dank einer Unglücklichen an. Lebt härtet hatte. Angelo Villani fand später Gelegenheit, ihr in meinem Hause wird er sich nie verlegt fühlen." wohl!" seinen Dank abzutragen. Ursula's Stolz wurde durch die Freundlichkeit Nina's Sie wollte das Zimmer verlassen, aber ihr Schritt war Sie behielt den Knaben bei sich, und indem sie sich gerührt. Sie näherte sich mit unwillkürlicher Ehrfurcht und so schwach und unsicher, daß Nina theilnehmend und ge- vertraulich mit ihm unterhielt, sagte ihr immer mehr sein tüßte die Hand der Signora. rührt aufsprang und die alte Frau, ihr Trost zuflüsternd kühner Geist und sein offenes Benehmen zu. Die Unters Möge die heilige Mutter Euer edles Herz belohnen," und sie beruhigend, an ihrer Hand führte. Als sie die redung wurde jedoch gegen Mittag durch die Ankunft sagte sie, und jetzt ist meine Sendung und mein irdisches Thüre erreichten, sprang der Knabe vor und sagte schluchzend, mehrerer Damen vom römischen Adel unterbrochen. Und Ziel erfüllt. Fügt nur, Signora, Eurer unschätzbaren indem er Ursula an ihrem Gewand festhielt: Wie? jezt traten Nina's Tugenden in den Schatten und ihre Fehler Gunst noch eine hinzu. Diese Juwelen"- und Ursula nicht ein Lebewohl für Euren kleinen Angelo! Vergebt wurden bemerkbar. Sie konnte dem weiblichen Triumph zog ein Kästchen hervor, ließ eine Feder springen, und als ihm alle Sorgen, die er Euch bereitet hat! Jetzt zum über diese anmaßenden Signora's nicht widerstehen, indem der Deckel zurückflog, erblickte man eine Anzahl großer ersten Male fühle ich, wie undankbar ich gegen Euch ge- diese jetzt unterwürfig huldigen mußten, wo sie einst ver= Edelsteine vom herrlichsten Glanze ,, diese Juwelen," wesen bin." ächtlich gespottet hatten. Sie nahm das Wesen einer ges fuhr sie fort, indem sie das Kästchen zu Nina's Füßen Die alte Frau schloß ihn in ihre Arme und füßte ihn bietenden Königin an und verlangte die einer solchen ges niederlegte, gehörten einst dem fürstlichen Hause von zärtlich, als der Knabe plöblich die Börse hervorzog, die sie bührende Ehrfurcht. Und durch manche jener feinen Künfte, Toulouse , sind aber jetzt weder für mich, noch für die ihm gegeben hatte und stammelnd sagte: Und laßt für mit denen das weibliche Geschlecht so vertraut ist, wußte Meinigen von Werth. Erlaubt mir zu glauben, daß dieses Gold Messen für die Seele meines Vaters lesen, denn sie selbst ihrer scheinbaren Höflichkeit eine demüthigende fie Eurer königlichen Stirne einen Glanz verleihen werden, auch er ist todt, wie ihr wißt." Bedeutung zu geben. Ihre ausgezeichnete Schönheit und der den ihr angeborenen freilich nicht zu erhöhen vermag." Diese Worte schienen alle zärtlichen Gefühle Ursala's ihr gebildeter Geist verhinderten zwar, daß ihr Benehmen Wie," sagte Nina, tief erröthend, glaubt Ihr, daß wieder zurückzudrängen. Sie stieß den Knaben mit derselben den gemeinen Charakter des Emporkömmlings trug, aber meine Theilnahme erkauft werden kann, oder daß überhaupt strengen Härte zurück, die sie früher so oft gegen ihn um so bitterer wurde ihre Absicht empfunden, weil dies die Theilnahme eines Weibes je erkauft wurde? Nein, nein gezeigt hatte, und verließ das Zimmer, ohne ein Wort jenigen, welche sie kränkte, sie nicht einmal verachten nehmt sie zurück oder ich muß Euch bitten, Euren Knaben zu sagen. Nina fühlte zwar durch dieses Benehmen sich konnten. Durch verdeckte Anspielungen durch Spott wieder mitzunehmen." in etwas befremdet, indem sie jedoch das Unglück der unter der Maske der Höflichkeit- durch die Forderung, Ursula war erstaunt und verlegen; für ihre Erfahrung Fremden bedauerte und ihr Alter achtete, folgte sie ihren in Kleinigkeiten sich geehrt zu sehen, wußte sie ihren Zweck war dieses etwas Neues, und sie wußte faum, wie sie fich Schritten durch das Vorzimmer und den Audienzsaal, und zu erreichen. benehmen sollte. Nina bemerkte ihre Verlegenheit mit begleitete sie selbst bis an den Fuß der Treppe, eine Herab- Guten Abend, Signora Colonna!" sagte sie zu der stolzem und triumphirendem Lächeln und sagte mit ernstem lassung, deren die stolzeste Fürstin Roms sich nicht rühinen stolzen Gemahlin des stolzen Stephan; wir tamen gestern aber gütigem Tone: fonnte, und als sie traurig und nachdenkend zurückgekehrt bei Eurem Palaste vorbei. Wie schön erscheint er jetzt, da Die Hände des Tribunen sind rein, auf das Weib war, nahm sie den Knaben bei der Hand und küßte ihn jene düstern Thürme abgebrochen sind, deren Anblick Euch des Tribunen darf kein Verdacht fallen. Ich sollte Euch zärtlich auf die Stirn. oft melancholisch gemacht haben muß. Signora( indem vielmehr ersuchen, ein Zeichen des Dankes und der An­fie fich zu einer der Drsini wendete) Euer Gemahl erfreut erkennung für den schönen Schüßling, den Ihr mir an sich großer Gunst bei dem Tribunen, der ihn für einen

-

Armer Knabe", sagte sie, es scheint, die Vorsehung hat mich gestern Dich aus der Menge besonders wählen

-