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Neue Friedrichstraße 99

Ein toller Wohnungsskandal in Alt- Berlin!

Die armen Menschen in den ehemaligen Ge­fängniszellen der Stadtvogtei, das schien bisher der Gipfel des Berliner Wohnungselends zu sein. Aber gegen das Haus Neue Fried­richstraße 99 nicht weit von der Waisen. brüde- ist man versucht, die alte Wanzenburg am Molfenmarkt als Prunkbau zu bezeichnen. Die Tatsache, daß es Hauswirte wagen dürfen, für schweres Geld derartige Wohnhöhlen zu ver­mieten, die Tatsache, daß es eine Baupolizei gibt, die solche Häuser für bewohnbar hält, ist ein einzigartiger Standal!

Das Haus Neue Friedrichstraße 99 ist etwa 200 Jahre alt. Es rangiert bereits unter die Objekte der Sehenswürdigkeit. Sonntags, vor mittags, wenn die Bezirksämter ihre Wanderungen durch Alt- Berlin abhalten, wird auch dieses Haus gezeigt. Einesteils der Hofgalerien wegen, die das Haus ähnlich wie die Krögelhöfe befizt, anderenteils der alten Stadtmauer von Berlin megen, die über den Hof läuft. Aber so berichten die Hausbewohner, wenn Sonn­tags die Besucher kommen, dann vergeht ihnen der Sinn für alle Sehenswürdigkeiten, dana schlagen sie die Hände über dem Kopf zusammen, daß in diesem Haus noch Menschen wohnen müssen. Dabei stehen sie nur auf dem Hof und sehen das Aeußere. Wenn sie erst in die Woh­nungen gingen, packte sie das Entsetzen.

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Zwei Aborte für 45 Menschen

In diesem zweistöckigen Haus wohnen 22 Miet­parteien mit insgesamt 45 Personen. Für diese 45 Menschen befinden sich auf dem Hof zwei Klosetts. Die Klosetts werden jedoch noch mitbenutzt von den Gästen einer im Hause be= findlichen Gastwirtschaft. Alle haben wir uns da schon die Läuse geholt", flagen die bedauerns­merten Hausbewohner. Das Haus selbst hängt nur noch schwach mit dem Nebenhaus zusammen. Im Laufe der Jahre hat sich ein tiefer Spalt zwischen den beiden Häuserwänden aufgetan, der von oben bis unten mit Schutt angefüllt ist. Die Dachziegel sizen so locker, daß bei heftigen Wind­stößen einer nach dem anderen hinunterstürzt. Den

Doppeltragödien

Gemeinsam in den Tod

Im Hause Kopenhagener Str. 29 wurde am Freitag eine Liebestragödie entdeckt. In der Wohnung seiner Mutter wurde dort der 29 Jahre alte Händler Erich G. und seine Braut, die 24 Jahre alte Verkäuferin Char­lotte N. durch Gas vergiftet leblos auf­gefunden. Die Wiederbelebungsversuche der Feuer­wehr blieben ohne Erfolg. Nach dem Befund ist das junge Paar im gegenseitigen Einverständnis aus dem Leben geschieden. Das Motiv zu dem gemeinsamen Berzweiflungsschritt ist noch un­bekannt. Die Leichen sind beschlagnahmt worden.

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Eine zweite Tragödie wird aus der Paul Stieler Straße 9 in Neukölln be­tannt. Hausbewohner bemerkten auf dem Trep­penflur Gasgeruch, der aus der Wohnung des 60 Jahre alten Kaufmanns Paul Rock stroh drang. Als auf Klopfen nicht geöffnet wurde, alarmierte man die Polizei und Feuerwehr. Die

Hast Du schon ein Los?

Am 20. und 21. Dezember 1932 ist die Ziehung der Arbeiterwohlfahrts­Lotterie.

Lose( das Einzellos kostet 50 Pf.) sind zu haben bei den Helfern der Arbeiter­wohlfahrt, in den Verkaufsstellen der Konsumgenossenschaft, bei den Firmen Wertheim , Singer und Hermann Tietz .

Beamten verschafften sich Einlaß und fanden Roc­stroh sowie seine um drei Jahre ältere Frau Elisabeth im Schlafzimmer durch Gas ver­giftet regungslos auf. Die Wiederbelebungs­versuche waren nur bei der Frau von Erfolg. Ihr Zustand war jedoch so ernst, daß die sofortige leberführung ins Lankwizer Krankenhaus er= folgen mußte. Wie aus einem Abschiedsschreiben

SEJ

Leuten unter dem Dach regnet es natürlich in die Wohnung. Seit etwa 10 Jahren steht das ganze Haus trotzdem es neu betoniert murde vollkommen schief. Das ist eine Folge des Untergrundbahnbaues. Ständig klaffen in den Wänden der Wohnungen neue Risse auf. Manche Mieter machen sich die Mühe und putzen sich die Wände, aber nichts hilft. Auch der Puz, von Fachleuten angebracht, bekommt sofort wieder Risse.

Schiefe Fußböden, hängende Decken

Wenn wir in die Wohnung treten, kommt es uns vor, als wären wir betrunken", erzählen die Hausbewohner. In der Tat: Es ist ein toller Anblick, in eine Wohnung zu sehen, deren Dielen schiefer liegen als der Glockenturm des Doms pon Pisa . Unter die eine Seite ihrer Bettpfosten haben die Leute Klöze gelegt, damit die Betten wenig­stens gerade stehen und die Menschen des Nachts nicht hinausfallen. Natürlich hängen alle Türen und Fenster. Damit die Türen wieder notdürftig schließen, haben die Männer dicke Leisten auf die Türkanten genagelt. Mit den Fenstern dagegen läßt sich nichts machen. Eine Frau wollte das Fenster aufmachen, da hatte sie auch schon den ganzen Fensterflügel in der Hand, weil die Angeln verrostet und die Verkleidung vermodert waren. Die Decken sehen aus, als hätte jemand lose ein Bettlaken aufgespannt, so beuteln sie und es ist eigentlich ein Wunder, daß sie noch nicht in die Stuben und den Kindern auf die Köpfe ge­fallen find. Wenn man in diesem Haus die Treppen hinaufgeht, dann kann man vom ersten Stock gleich in den zweiten sehen, so große Löcher sind in den Treppen. Dazu tiefe Löcher im Boden der Treppenabjäße, daß jedermann Gefahr läuft, Hals und Bein zu brechen.

Krank vor Hunger

Aber das ist alles noch gar nichts. Auf jeder Galerie befindet sich eine Wasserleitung. Mit dem Hahn kann man nebenbei wadeln wie mit einer Wetterfahne, Neben dieser Leitung hat

hervorging, wollte das Ehepaar freiwillig aus dem Leben scheiden. Die Gründe zur Tat sind nicht bekannt. Die Leiche des Mannes ist beschlag­nahmt worden.

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eine Frau ihre Küche. Wenn diese Frau auf den Hof sehen will, dann braucht sie das nicht durchs Fenster zu tun, sondern sie hebt einen Stein aus der Wand und- sieht durch das Loch auf den Hof! Das sind die Wände des Hauses Neue Friedrichstraße 99. Die unglückliche Frau, die in dieser Wohnung hausen muß, lag im Bett, als wir kamen. Mühsam erhob sie sich und machte das Experiment mit dem aus der Wand zu nehmenden Stein vor. Außer ihr maren noch pier Pleine Kinder in der Wohnung. Die Frau war dem Umfallen nahe, Ist sie frank?" fragten mir nachher." Krant? " antworteten die Hausbewohner, unger hat die Frall, kein Mensch hat dort seit heute früh etwas im Magen. Bei uns fönnen Sie Not kennen lernen!" Die Frau bezahlt für diese Wohnung" monatlich 32,35 Mart Miete.

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Küchen sind dunkle Verliesse

Dann die anderen Küchen". Oft liegen diese Küchen zwischen zwei Stuben; sie haben also tein Fenster und sind stod dunkel. Es

ist unerfindlich, wie die Frauen um 1700 gefocht haben. In den noch älteren Häusern der Fischer­straße gibt es genug ebensolche Küchen. Da das Haus teine Waschküche hat, muß auch in diesen Küchen gewaschen werden und alle Stuben schlagen voll Wasserdampf. Die Dielen sind von Würmern zerfressen. Wo es ganz schlimm war und alles durchzubrechen drohte, hat man die Rizen mit 3ement ausgegossen. Das heißt Rizen von 10 3entimetern Breite. Aufwischen, sagt die Frau, fann sie im Winter überhaupt nicht, dann bleibt ihr die Nässe vier Wochen im Holz. So flagt jeder sein Leid, aber das Allertollste war doch bei einem Mann zu sehen: Der hatte einen Schrank gegen die Wand gestellt, damit sie nicht einfällt! In der Neuen Friedrichstraße 99 halten die Möbel die Wände.

Zu diesem beispiellosen Fall hat nur eine Behörde das Wort: die Staatsanwaltschaft. Hier hilft nur rücksichtsloses, schnelles und gründ­liches Vorgehen.

Staatsanwälten, dieser Nazianwalt Dr. Bohne. Herr Samuel Friedlich, deffen Bruder in ver schiedene Strafverfahren vermidelt und deshalb flüchtig ist, und dessen Better u. a. im Sprit­

Unmeit des Halleschen Tores spranger weber Prozeß verurteilt wurde, hatte sich gestern abend eine etwa 50 Jahre alte Frau von der Uferböschung in den Land­mehrkanal. Passanten, die durch den Auf­schrei der Lebensmüden aufmerksam geworden waren, alarmierten die Feuerwehr. Obgleich es schon nach verhältnismäßig furzer Zeit gelang, die Frau zu bergen, blieben die Wiederbelebungs­versuche erfolglos. Die Kriminalpolizei ist zur Zeit bemüht, die Personalien der Toten, die nach der Halle des Elisabethkrankenhauses gebracht wurde, zu ermitteln.

Der Nazianwalt

Her mit der Provision!

Ein Devisenschieberprozeß wie jeder andere. Interessant höchstens durch die Rolle, die bei den zur Anklage stehenden gesezwidrigen Effektenver­fäufen der nationalsozialistische Rechtsanwalt Bohne gespielt hat. Derselbe Herr Bohne, dessen politische Zensuren über Moabiter Richter und Staatsanwälte so viel Aufsehen erregt haben. Seine Gutachten schickte er an das Gaubüro der Nationalsozialistischen Partei, damit die schwar­zen Listen" der Justizbeamten vervollständigt werden könnten. Und eben dieser nationalsozia listische raffenwütige Rechtsanwalt und Justiz­zensor hatte sich mit dem aus Bolen stammenden Juden Samuel Friedlich eingelassen und ihm, dem polnischen Staatsangehörigen, fein Konto in dem jüdischen Bankhaus Freiser zu Effektenverkäufen zur Verfügung gestellt. Sein Bankkonto stellte er diesem Geschäftsfreund" zur Tätigung von Effektengeschäften zur Verfügung. Dafür steckte er 2 Proz. Provision ein. Wirklich ein würdiger Bereiniger der deutschen Raffe, ein außerordentlich qualifizierter 3enfor der politischen Gesinnung von Richtern und

Sozialistische Arbeiterjugend Groß- Berlin

Einsendungen für diese Rubri! nur an das Sugendsekretaria Berlin SW 68. Lindenstraße 2, vorn 1 Treppe tects. Referentenschule Prof. Denecke und Prof. Rosenberg heute, pünktlich 18 Uhr, im Raum der Arbeiterbildungsschule, Lindenstr. 3, 2. Hof, 2 Tr. Mänchen- Helfen- Rurfus heute, pünktlich 19 1hr, im Heim Lindenstr. 4, v. I. Achtung, BB.! Heute, 17 Uhr, Sigung im Kinderfreunde- Sigungsraum, Lindenstr. 2. Broletarisches Drchester der SAJ.: Morgen, pünktlich 14 Uhr, Probe, Seim Lindenstr. 4.

Heute, Sonnabend, 20 Uhr.

Schönhauser Borstadt: Heimabend, Gleimstr. 35. Südwest: Proletarische Feier. Johannisthal : Beteiligung an der Weihnachtsfeier der Partei. Gruppen- Weihnachtsfeiern mit besonderem Programm: Sumboldthain: Schulaula Putbusserstr. 22, 20 Uhr: Sozialistische Feierstunde. Luisenstadt: Weihnachtsfeier im Dresdener Garten. Schöneberg II : Haupt­ftraße 15, 20 Uhr: Julklapp. Werbebezirk Webbing: 19% Uhr Baden, Gerichtstraße.

zwei gejezwidrige Effektenverkäufe zuschulden tommen lassen. Im ersten Falle waren es Effet­ten im Werte von 27 000 m., die er von seiner Nichte aus Polen erhalten und verkauft hatte. Der Erlös war aber von ihm nicht auf das Sperrfonto gelegt worden. Vor Gericht erklärte er, 12000 m. davon in einem Spielklub verjurt und den Rest für sich verbraucht zu haben. Seine Nichte sei damit einverstanden gewesen. Im zweiten Falle waren es Effekten im Werte von 57 000 M. Diese Effekten wurden über das Konto des Rechtsanwalts Dr. Bohne ver­äußert. Nach Ansicht der Anflage stammten die Effekten aus dem Auslande.

Das Gericht ließ Rechtsanwalt Dr. Bohne und den Inhaber des Bankhauses Freiser wegen Ver­dachts der Mittäterschaft unpereidigt. Das Urteil gegen Herrn Friedlich lautete auf sechs Monate Gefängnis. In der Urteilsbegründung hieß es u. a., der Angeklagte habe es verstanden, den Rechtsanwalt Bohne als Verkäufer der Effet= ten zu werben. Rechtsanwalt Bohne habe seinen Namen für solche Effektengeschäfte hergegeben.

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,, Blumenschmud auf dem Weihnachtsfisch." Als Abschluß eines Fortbildungslehrganges für jugendliche arbeitslose Blumen binderinnen und Gärtner, der ver= anstaltet wurde von der Jugendgruppe Gärtnerei, Binderei- des Gesamtverbandes und dem Arbeitsamt Berlin- Mitte, Abteilung Berufs­beratung, findet im Jugendheim des Gesamtver­bandes, SO. 16, Engelufer 24/25, eine Ausstellung unter dem Motto:" Blumen­schmud auf dem Weihnachtstisch" statt, Die Aus­stellung ist geöffnet am Sonnabend, dem 17. De­zember, von 13-20 Uhr und am Sonntag, dem 18. Dezember, vpon 12-20 hr. Eintritt frei.

Tegel : 191 Uhr im Enzeum, Steinbergstr. 57-63: Binterfannen. menbfeier. Aus dem Programm: Sprechchor, Bühnenspiel, Rezitationen. Ansprache des Genossen Kurt Biging. Eintritt 20 Bf., Erwerbslose 10 Bf.

Arbeitskreis Abraham: Sonntag, 18. Dezember, 91, Uhr, im Jugendheim Lindenstr. 4, spricht Genosse Dr. Kirchheimer über Das Ende der Beimarer Berfaffung?" Intereffierte Gäste willkommen.

Werbebezirk Westen: Der für morgen, Sonntag, angefeßte Seimabend mus wegen Raumschwierigkeiten ausfallen.

Werbebezirk Prenzlauer Berg : Montag, 20 Uhr, Borsigenbenkonferens, Sonnenburger Str. 20.

In wenig Worten

Bei dem gestrigen Zugunglüd im Würz burger Hauptbahnhof wurden nach den letzten Feststellungen 21 Personen leicht verlegt. Unter ihnen befinden sich 19 Reisende und zwei Schaffner. Keiner der Reisenden hat in ein Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Sie haben alle die Reise unmittelbar fortgesetzt. Berliner sind nicht unter den Verletzten.

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Im Berliner Polizeipräsidium stellte sich gestern der 24 Jahre alte Elektromonteur Hermann Claaß mit der Selbstbezichtigung, vor genau vier Wochen in Dahlem eine Brandstiftung verübt zu haben, der bald danach eine zweite ge­folgt war. Das eine Mal handelt es sich um die Villa eines Stadtsekretärs in der Rohlfs= straße 18, das andere mal um eine Laube und einen Geräteschuppen im Riebigmeg 7, die einem Berliner Stadtverordneten gehören und vollkommen niederbrannten. Die Angaben stimm­ten. Claaß schilderte alles ausführlich. Nur auf die Frage Warum?" verweigerte er jede Aus­funft. Die Polizei ist mit der Aufklärung des Falles beschäftigt.

Bei Hohenwarthe ( Regierungsbezirk Magdeburg ) fuhr ein Motordampfer einem im Schlepp des Dampfers Deutschland II" ge­führten Lastkahn, der 4000 Zentner Zuder geladen hatte, in die Flanke. Der Lastkahn sant. Die La­dung ist vernichtet.

Wie wird das Wetter?

In Berlin : Ziemlich mild, dunstig, wechselnd bewölkt, teils aufheiternd, nur unbedeutende Niederschläge, mäßiger füdwestlicher Wind. - In Deutschland : Im Küstengebiet der Nord- und Ditjee frische bis stürmische füdwestliche Winde, mechselnd bemölft mit etwas Regen, in Mittel­ deutschland ziemlich mild, dunstig bis neblig, wech­selnd bewölkt, teils heiter, nur unbedeutender Niederschlag, in Süddeutschland verbreitete Rebel. sonst ziemlich heiter.

In der Scala findet heute, Sonnabend, 12 Uhr, eine Nachtparade statt unter Mit­mirtung hervorragender Artisten, Künstler und Dichter. Der Ertrag fließt ungekürzt den Wohl= tätigkeitsfonds des Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller zu.

Weihnachtsmarkt bei Karstadt

Ein lustiger Weihnachtsmarkt, der Groß und Klein viel Spaß macht, ist auch in diesem Jahre wieder im Karstadthaus, er mannplay, auf­gebaut. Diesmal soll man sich auch die Verkäufer besonders gut ansehen. Da sind eine Menge ganz bekannter Gesichter drunter, die uns einmal im plakatierten Großformat von den Litfaßsäulen, das anderemal von der Filmleinemand grüßen. Darsteller von Bühne und Film haben sich in den Dienst der guten Sache gestellt und treten hier als Pfefferkuchenhege, als Burstmage und als Buppendoktor auf. Vor den einzelnen Berkaufs­ständen gibt es oft Riesenansammlungen fleiner und auch großer Leute, ein eifriges Getuschel und Gemisper, aus dem sich schließlich der Saz ,, Mensch, das ist doch Maria Paudler " schält. Mit fröhlicher Laune und viel Geschid walten diese Verkäufer ihres Amtes und es fällt dabei für ein paar ganz eifrige fleine Bewunderer auch mal ein Pfeffertuchenherz ab. Daneben herrscht ein schmunghafter Autogrammbetrieb, denn wenn man die heimlich bewunderte Claire und die Erika, den Beter und den Oskar so leibhaftig vor sich hat, läßt man sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen.

Nicht der Preis bestimmt ben Wert eines Geschenkes, sondern die persönliche Note. Kaffee Hag bringt zum dies­jährigen Weihnachtsfest zwei Geschentspackungen heraus, die jedem Geschmad Rechnung tragen und es einem jeden ermöglichen, ohne großen Kostenaufwand praktisch und aufmerksam zu schenken. Die zum größten Teil hand­gearbeitete Würfeldose entspricht der modernen Geschmacks. richtung, während die ovale Barockdose, vornehm in Tief­blau und Gold gehalten ist. Beide Dosen sind vollkommen neutral und tragen teinerlei Reklametert. Sie sind eine Bierde für jeden Haushalt und können nach Leerung auch weiterhin als Kaffee, Tee-, Rets- oder Konfektdosen ver­wandt werden. In jeder Dose liegt eine kleine Glüld­wunschtarte, auf die der Spender nur seinen Namen zu jegen braucht. Die Karte trägt folgenden Tert: In dunkler Zeit ein heller Tag, Und frohes Herz durch Kaffee Hag. Jede Dose, gefüllt mit frischem coffeinfreien Kaffee Hag, toftet nur 1,70 Mark.

Schöne weiße Zähne

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| Sandballtraining. Weißensee( Jungba): Sonntag, 18. Desember, Treffpunkt Uhr Antonplay. Fahrt nach Bichelsdorf. Bankow( Orisverein): Die für Sonntag angefeßte Uebung fält aus. Neukölln- Brig:( Ortsverein): Unser Kamerab Gustan Rhode ist verstorben. Ehre seinem Andenten! Die Trauer feier findet am Sonnabenb, 17. Dezember, 16 Uhr, im Krematorium Baum­schulenweg statt. Beteiligung aller Rameraden ist Pflicht.

Deutscher republikanischer Studentenbund, Ortsgruppe Berlin . Sonntag, 18. Dezember, Wochenendtagung in Oranienburg - Eden . 81 Uhr Abfahrt Stetti ner Borortbahnhof. 10 Uhr Genossenschaftshaus Eden : Lichtbilderportrag über Eben", Sekretär Karl Bartes; Regierungsrat Dr. Rarus: Arife der Republik , Arile der Agrarpolitit". Anschließend Führung. Gäste wiltommen.

Vorträge, Vereine und Versammlungen bijouplas 10, eingänge IV/ I( eingang von der Ueberfahrtsgaffe), Mit­

Reichsbanner Schwarz- Rot- Gold"

Gefäftsstelle: Berlin S. 14. Sebaftionftr 37-38 Sot 2 1 Mitte( Jungba): Sonntag, 18. Dezember, 19 Uhr, Weihnachtsfeier bei Alemens, Sophienstr. 6. Brenzlauer Berg , Sportgruppe:

Sonntag, 18. Desember, 8 Uhr, vor dem Sportrestaurant Cantianstraße, zum

Deutsche Liga für Menschenrechte E. B., Ortsgruppe Berlin- Mitte . Montag, 19. Dezember, 20 Uhr, in den Räumen der Liga für Menschenrechte, Berlin N. 24, gliederversammlung. Polizeioberst a. D. Hans Lange spricht über das Thema ,, Gibt es einen Giftgasschuß?" Eingeführte Gäste willkommen.

Republikanische Rednervereinigung. Montag, 20 Uhr, Vortragsabend mit Distuffton im Alten Askanier", Anhalter Str. 11. Es fpricht Herr Labbert ither Staat und Staatsmänner". Gäste willkommen.