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Das teure Brennholz

Im Wald verfault das Holz, aber Berlin friert

Seit dem Beginn der falten Jahreszeit erhält der Vorwärts" ständig zuschriften von Haus­frauen, in denen bittere Klage über die hohen Brennholzpreise geführt wird. In einem Brief aus Wilmersdorf heißt es, daß die Frau für eine Zwanzigstel- Meterbank Ofen holz 85 Pfennig zahlen mußte, und aus Zu­schriften aus nördlichen Bezirken der Stadt ersieht man, daß auch hier die Kleinhandelspreise für Holz denen der westlichen Gegenden nicht nach­stehen. Wenn man den Preis von 85 Pfennig für die Zwanzigstel- Raummeterbank auf den gan­zen Raummeter umrechnet, kommt man auf den außerordentlichen Preis von 17 Mart. Derartige Brennholzpreise müssen bei dem jezigen niedrigen Einkommensstand drückend wirken, wenn sie nicht gänzlich unerschwinglich sind.

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Bei den vielfachen Variationen des Berliner Brennholzhandels braucht man sich nun nicht auf einen Spizenpreis von 17 Mark für Buchenholz festlegen, es genügen für eine Besprechung des Holzpreises bereits jene 13 bis 14 Mart, die für Riefernholz gefordert werden. Borerst wird nötig sein, diese Kleinhandelspreise den Erzeugerpreisen gegenüberzustellen. Wie uns von sachverständiger Seite mitgeteilt wird, wurden auf den No­vemberauktionen folgende Preise je Raum= meter Holz erzielt: Eiche 6,51 M., Buche 6,08 M., Birte 5,78 M., Kiefer 4,45 M., Fichte 3,01 M. Es handelt sich hierbei nicht um langgeschnittenes Nuzholz, sondern eben um furzgeschnittenes Brennholz. Bereits diese Gegenüberstellung eines Auktionspreises von durchschnittlich 4,45 M. für Kiefernholz und einem Kleinhandelspreis von rund 13 M. in Berlin wirkt sehr aufschlußreich. Wir erleben beim Brennholz eine Preissteigerung vom Erzeuger bis zum Berbraucher, wie sie anderswo faum anzutreffen ist. So mag jezt der Landwirt für den Zentner Kartoffeln 1,50 M. frei Bahn er halten, der Verbraucher in Berlin zahlt dann für zehn Pfund Kartoffeln 30 Pf., also für den Zentnee 3 M. Hier liegt eine Verdoppelung des Preises vom Erzeuger zum Verbraucher vor. Ein anderes Beispiel wären die Schweinefleischpreise. Hier wurde auf dem Berliner Schlachtviehmarkt in den ersten Januartagen für Schweine der Klasse C pollfleischige Tiere mit einem Lebendgewicht von 200 bis 240 Pfund) ein Zentnerpreis von 35,50 M. gezahlt. Nachher im Laden tostet ein Pfund Schweinekamm rund 80 Pf., also eine Preissteige­rung von nicht ganz 120 Prozent. Bei dem Brenn­holz dagegen kommt zu guter Lezt nicht eine Ver­doppelung des Preises, sondern eine Berdrei­fachung heraus.

Vom Wald in den Ofen

Die Schuld daran wird nun einer auf den an­deren schieben. Einmal sind die Löhne daran schuld, dann wieder die Frachten, ein andermal die Steuern und mitunter auch das Geld für das Zerkleinern. Niemand ist um Ausreden verlegen. Aber was erhält denn der Waldarbeiter für einen Lohn? Nach dem jetzt übrigens gekün­digten Tarifvertrag erhält er einen Spizen= lohn von 60 Pfennig je Stunde; bei Akkordarbeit einen Zuschlag von 20 Prozent. Zu­dem gibt es in den Forsten Holz in riesigen Mengen und bei dem Daniederliegen der Bau wirtschaft sind die Holzpreise wirklich billig. Jetzt soll nun der Holzhändler einen guten Einkauf

machen und den Raummeter Brennholz für rund 4 Mark erstehen. Am Friedrich- Krause- Ufer' in Berlin , unweit des Nordhafens, will er aber plötz­lich 10 Mark für den Meter haben; wenn er ihn überhaupt dafür abgibt. In einer einzigen Hand ist also der Preis schon um 250 Prozent in die Höhe geklettert. Welche hauptsächlichen Unkosten liegen nun eigentlich auf jedem Raummeter Holz? Zuerst das Schälen, d. h. das Entfernen der Borke. Hierfür bekommen Frauen 25 Pf. je Raummeter. Man kann sich vorstellen, daß die Frauen arbeiten müssen wie die Bienen, wenn fie je Tag auch nur ein Zweimarkstück verdienen wollen, zum Essen bleibt dabei nicht allzuviel Zeit," sagte unser Gewährsmann. Dann muß das Holz vom Wald zum Kahn gefahren werden. Das kostet Fuhrlohn. Wie wir uns unterrichtet haben, erhalten die Fuhrleute hierfür 50 Pf. je Raum­meter. Sie laden jedesmal auf ihr Zweispänner­fuhrwerk 5 bis 6 Meter, dann schaffen sie viel= leicht drei Fuhren am Tag. Bestenfalls haben sie also mit ihren beiden Pferden, die natürlich nicht von der Luft leben, einen Zehnmarkschein ver­dient. Dann kommt der Schiffer an die Reihe. Der Mann befummt für die Fahrt vom Wer­ bellinsee bis Berlin - Nordhafen je Raummeter Holz 85 Pf. Hierzu kommen noch fleinere Ab­gaben: Ufergeld 10 M. für jeweils 5 Tage, diese Summe aber umgelegt auf mehr als 300 Meter

Kindertragödie

Beim Lesen durch Gas getötet

Im Hause Jägerstraße 60 in Neukölln wurde die 13 Jahre alte Lieselotte Kroll durch Gas vergiftet in der Küche der elter­lichen Wohnung tot aufgefunden.

Wie die polizeilichen Ermittlungen ergaben, ist die Schülerin einem tragischen Unglücksfall zum Opfer gefallen. Die Mutter war in der Waschküche und hatte ihre Tochter beauftragt, Kaffee tochen zu gehen. Das Mädchen hatte in der Küche Wasser aufgesezt und währenddessen am Tisch ein Buch gelesen. Mit einem Tuch säuberte das Mädchen die Maschine, vergaß aber den Gas­hahn zuzudrehen. Das Mädchen setzte sich noch­mals an den Tisch und las in seinem Buch weiter. Inzwischen strömte das Gas aus. Lieselotte mar so eifrig beim Lesen, daß sie nichts merkte; die ausströmenden Gase betäubten sie. Die Mutter wartete vergeblich auf das Erscheinen ihrer Tochter. Als sie die Wohnung aufsuchte, fand sie das Kind tot auf.

Lehrstellenschwindel

Zwei Jahre Gefängnis

Mit dem dankbar angenommenen Angebot, die zur Entlassung gelangenden Volksschüler in Lehrstellen unterzubringen, erschien der Elektrotechnifer Gerhard Schwartz furz vor den Schulentlassungen des letzten Jahres bei den Reftoren verschiedener Berliner Volksschulen.

Holz, die der Kahn trägt. Dann kommen noch die Bürounkosten des Händlers hinzu, Ladestraßen­gebühr 5 ẞf. je Tonne, die verschiedenen Steuern, aber das alles muß man doch immer auf den Meter umrechnen und da kommen nie und nimmer 6 M. heraus. So sagten denn auch die Männer vom Holzhandel am Nordhafen, daß vielleicht ein Taler an Unkosten herauskommen mag, der andere Taler ist Verdienst. Das klingt fast unglaublich. denn wenn auf einer Zille 375 Raummeter Holz liegen, dann käme man auf einen Gewinn von 1125 M. Hiervon mögen noch 125 M. für sonst etwas abgehen, dann bleibt nach allem Rechnen und nach allem Fragen ein glatter Tausendmarkschem als Gewinn an einer einzigen Ladung Brennholz übrig. Auch wenn der Mann 5 M. für den Meter Holz auf der Auktion gezahlt hat, dann blieben immer noch 600 M. als Gewinn an einer Ladung Holz übrig!

Jegt mag noch ein Berliner Großhändler sich dazwischen schieben, danach der Kleinhändler, der übrigens ebenso jammert wie der Verbraucher, und schließlich kostet eine Bank Holz 85 Pf. Dazu die Ungetüme von Alt- Berliner Defen mit ihrem enormen Brennstoffverbrauch, jetzt sind wir wieder einmal so weit: in den Forsten verfault das Holz und die armen Berliner figen in ungeheizten Stuben und frieren. Das nennt sich dann kapita­listische Wirtschaftsordnung."

Hocherfreut erklärten sich die Rektoren bereit, Schwartz das verlangte Adressenmaterial zur Ber­fügung zu stellen. Schwarz besuchte daraufhin die Eltern der Schüler, die in den meisten Fällen froh waren, daß ihr Kind so bald eine Lehrstelle fand und die meisten gern die verlangte Raution von 20 Marf bezahlten. Mit diesem Geld verschwand Schwarz, ohne wieder etwas von sich hören zu lassen. Durch diesen Trid hatte er manchmal eine Tageseinnahme bis zu 80 Mart. Zwischendurch versprach er auch Arbeitslosen Arbeit zu verschaffen. In diesen Fällen gab er sich sogar mit Beträgen von wenigen Mart, einmal auch nur mit 85 Pfennig, zufrieden. Die Straffammer des Landgerichts Il verurteilte Schwarz wegen fortgesezten Betruges zu zwei Jahren Gefängnis.

fa die Gasmessermiete von 40 Pf. hinzu; nun aber noch fünfmal 16,2 Pf.= 81 Pf. ertra be= zahlen, das ist doch ein zu starkes Stüd. Es iſt in letzter Zeit soviel von der Berbilligung her. gemacht worden. In Wirklichkeit braucht der Vielverbaucher nur etwas weniger an Gasmesser= miete zahlen! Soll dieser Ausfall vom fleinen Verbraucher für nicht geliefertes Gas wieder wettgemacht werden?

Opfer der GA.- Bluttat

In dem Befinden des im Neuköllner Kranken­hause schwer daniederliegenden 15jährigen Jung­bannermannes Kurt Frenzel ist bis her noch keine Befferung eingetreten. Der Zustand wird vom Krankenhaus als unverändert be­zeichnet. Leider ist es der Politischen Polizei des Polizeipräsidiums bisher nicht gelungen, auf die Spur der nationalsozialistischen Täter, die Frenzel meuchlings niedergestochen und durch einen Lun­genstich lebensgefährlich verlegt haben, zu kommen.

Der Brandstifter

Zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt

München , 13. Januar.

Am 24. Juni v. J. wurde bei einem Speicher­brand der 46 Jahre alte Desinfektor Mez aus München verhaftet. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, daß man in ihm den Verbrecher ver­haftet hatte, auf den die seit Juni 1931 mit be= unruhigender Häufigkeit auftretenden Speicher­brände zurückzuführen waren. Durch die Brände ist ein Gebäudeschaden von 73 000 Mart und ein Mobiliarschaden von über 20 000 Mart entstanden. Das Schwurgericht verurteilte den Angeklagten am Donnerstag wegen 29 vollendeter und 12 per­suchter Verbrechen der Brandstiftung zu 15 Jahren Zuchthaus.

Schiff rammt Flugzeug

London , 13. Januar. Bor Plymouth stieß ein Wasserflug zeug der Luftflotte, das neun Personen an Bord hatte, mit einer Schaluppe des Marinearsenals zusammen. Eine Person der Besatzung des Flug­zeugs ist schwer verlegt, sechs Personen wurden leicht verlegt, eine wird vermißt. Ein Mitglied der Besatzung und ein Passagier der Schaluppe erlitten Berlegungen. Der Zusammenstoß hatte sich ereignet, als das Flugzeug, das aufs Wasser niedergegangen war, wieder aufsteigen wollte, wo­bei es mit einem Flügel an die Schaluppe stieß. BeEs stürzte ins Wasser und wurde teilweise von den Bogen überspült.

Ist das Gasverbilligung? Aus Leserkreisen geht uns folgende schwerde zu, deren Berechtigung, die Gasgefell­schaft zur schleunigen Abhilfe nötigen sollte:

Der Kassierer der Gasanstalt kassierte dieser Tage meinen Dezemberverbrauch an Gas, das heißt 40 Pf. Gasuhrmiete und 2 Kubikmeter Gas à 16 Pf, zusammen 72 Pf. Das ist der Gas­gesellschaft zu wenig. Der Kassierer teilte meiner Frau sogleich mit, daß ein neuer Beschluß vor­liege, wonach jeder Gasverbraucher von jegt ab im Monat 5 Kubikmeter bezahlen müsse, sonst würde der Gasmesser abgeholt werden. Wenn man, wie es bei mir der Fall ist, schon Jahre keine Arbeit hat, dann muß an allen Eden gespart werden, indem man zum Bei­spiel durch Herdheizung am Gas spart. Es kommt

Ani

Wie wird das Wetter?

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In Berlin : Weiteres Sinken der Temperatur, wolkig bis aufheiternd, schwache, meist südöstliche Winde.. In Deutschland : In ganz Deutschland jintende Temperaturen, in Ostdeutschland bis zu minus 15 Grad, in Westdeutschland bis zu minus 5 Grad, in Süddeutschland bis zu minus 8 Grad, in Ostdeutschland zunehmend aufheiternd, in West­deutschland noch meist bewölkt, feine Schneefälle von Bedeutung.

Parteinachrichten

Einsendungen für diese Rubrik find Berlin SB 68, Lindenstraße 3.

für Groß- Berlin Frankfurter Allee 307, Falten- Karneval. Ale müſſen erſcheinen. Eſſen mit­

stets an das Bezirkssekretaria. 2. Hof, 2 Treppen rechts, zu richten

Beginn aller Veranstaltungen 19% Uhr, sofern keine besondere Zeitangabe!

7. und 8. Kreis. Heute, 17 bis 18 Uhr, Juristische Sprechstunde im Jugend­heim Rofinenstr. 4. Gelegenheit zum Kirchenaustritt. 11. Kreis. Freitag, 20. Januar, 20 Uhr, Kreisdelegiertenversammlung im Ge­fellschaftshaus des Westens, Hauptstr. 31. Reichsparteitag", Referent: Dr. Kurt Löwenstein , M. d. R. 19 Uhr pünktlich Kreisvorstandssigung. 23. Abt. Zur Wahlarbeit bei der Konsumgenossenschaftswahl treffen sich alle Mitglieder am Sonntag, 8% Uhr, in folgenden Lotalen: Heinze, Barfus straße 17; Benz, Geestr. 108; Reichert, Müllerstr. 88; Kindergarten, Bristol­traße. Genoffen, erfüllt eure Pflicht! 27. Abt. Die Genossen treffen sich Sonntag, 15. Sanuar, 9 Uhr, bei Zeuge zur Vorwärts"-Agitation.

43. Abt. Sonntag, 15. Januar, um 9 Uhr, treffen sich alle parteigenössischen Konsummitglieder bei Kähler, Graefeftr. 26, zur Konsumwahlhilfe.

53. Abt. Die Genosfinnen und Genossen müssen am Sonntag, 15. Januar, 9 Uhr, im Lokal von Lur, Huttenstr. 26, sich restlos zur Wahlhilfe bei der Ronfumwahl zur Verfügung stellen.

58. Abt. Die Bertreterwahl der Konsumgenossenschaft für die 176. Abgabestelle, Bayreuther Str. 26, findet Sonntag, 15. Januar, in der Zeit von 9 bis 14 Uhr bei Franzen, Kaldreuthstr. 5, Ede Augsburger Straße, statt. Helfer und Helferinnen treffen sich im Wahllokal spätestens um 12 Uhr. 92. unb 95. Abt. 80. Berkaufsstelle: Alle Genossen treffen sich am Sonntag von 9 Uhr ab zur Wahlarbeit bei Grieger, Lessingstr. 9.

95. Abt. Sonntag, 15. Januar, 9 Uhr, wichtige Besprechung des neugewählten Abteilungsvorstandes bei Grieger, Lessingstr. 9.

142. Abt. Heute, Sonnabend, 14. Januar, Generalversammlung bei Bed , am Flugplag. Aufgaben des Reichsparteitages", Referent: Bernhard Krüger . Reumahl.

Seminar für Wohlfahrtspflege.

Am Sonnabend, 14. Januar, 14 Uhr, findet eine Besichtigung der Wohlfahrtsstelle des Polizeipräsidiums mit dem Jugendheim und an­schließend daran des Pflegeamtes statt. Betbes mich etwa 2 Stunden bauern. Treffpunkt für die Teilnehmer 13% Uhr vor der Wohlfahrts. ftelle des Polizeipräsidiums, Eingang Dirdfenstraße.

Arbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde.

Kreuzberg : Achtung! Unsere Kreisneigungsgebiete tommen vor. läufig nur noch einmal am Mittwoch, 18. Januar, an den bekannten Stellen zusammen. Im Februar fallen die Neigungskreise wegen der Singe- und Sprechchorproben aus. Die Proben für die gemeinsame Beranstaltung der Kinderfreunde, Arbeiterjugend und des Sport­tartells finden am Mittwoch, 1., 8., 15., 22. Februar, pünktlich 18 Uhr, statt. Alle nehmen daran tell.

Treptow , Lauro de Bosis: Jungfaltenrat Montag an bekannter Stelle. Note, Sung- und Neftfalten: Dienstag Lichtbildervortrag im Jugendheim Elsenstr. 3. Erscheinen aller ist Pflicht.

Friedrichshain , Stralau: Mittwoch, 18. Januar, 20 Uhr, Jahres- Elternver­fammlung, Goßlerstr. 61. Freiheitsdrang: Sonntag, 15. Januar, 15 Uhr, bringen. Landsberger Plag: Sonntag treffen sich alle Rote Falten 14 Uhr Faltenece.

Kreis Wedding: Morgen, Sonntag, in der Schule Putbusser Str. 22, Kreis­veranstaltung. Es werden die Gruppen Schattenbilder zeigen. Beginn 15% Uhr. Eltern sind eingeladen. Abt. Humboldthain: Freitag, 20. Januar, 20 Uhr, Elternversammlung in der Schule Putbusser Str. 22, Zimmer 1.

SEJ

Freie Gewerkschafts- Jugend Berlin

Heute, Sonnabend, 14. Januar, folgende Veranstaltungen: Arbeitssigung der Gruppenleiter 19 Uhr im Jugendheim des Gewerkschaftshauses, Auf­gang B, parterre Zimmer 5. Fortsegung des Vortrages ,, Die Bildungs arbeit in den Gruppen". Morgen, Sonntag: Bestfreis: Jugendheim Lehrter Straße 18-19. Gutheit tommt. Südostkreis: Jugendheim des Gewerkschafts­hauses. Arbeiterschaft und Kunst.". Rordoftkreis: Ab 19 Uhr im Jugendheim Danziger Str. 62. Det verraten wir nicht Eine Inszenierung unserer Mädels. Nordkreis: 10 Uhr Treffen Bahnhof Wedding, Reinickendorfer Straße. Besichtigung der Feuerwache Wedding. Ab 18 Uhr Jugendheim Willdenowstr. 5, Bimmer 13. Schallplattenabend: Bom Bolkslied zum Schlager". Streis Süd­freis: 10 Uhr Führung durch Alt- Rigdorf. Treffen 9 Uhr Alte Schmiede, Richardplay. Im Jugendheim Bergstr. 29, 19 Uhr: Eine Reise durch den Orient" Oftkreis: Jugendheim Scharnweberstr. 22: ,, Spanien im Kampf". Kreisturfus 9 Uhr Jugendheim Große Frankfurter Str. 16, Zimmer 5.

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Sozialistische Arbeiterjugend Groß- Berlin Bberspree: Jugendheim Köpenick, Grünauer Str. 5. Bunter Abend.

Einsendungen für diese Rubrik nur an das Jugendsekretariat Berlin SW 68 Lindenstraße 2. vorn 1 Treppe rechts.

Demonstration! Achtung! An Stelle der für morgen, 15 Uhr, ge­planten Demonstration tritt eine Rundgebung um 10 Uhr an den Gräbern Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs. Wir treffen uns in Faltenkleidung, mit allen Fahnen und Transparenten, um 9% Uhr am Friedhofseingang. Nach der Rundgebung marschieren wir geschlossen zum Bahnhof Frankfurter Allee . Wegen der Kirchzeit ohne Tambour­torps.( Fahrverbindungen: U- Bhf. Lichtenberg , Stadtbhf. Lichtenberg­Friedrichsfelde.)

Achtung! Die Kulturkundgebung in der Volksbühne findet nicht statt! Die Karten behalten Gültigkeit für die Kundgebung, die in etwa 3 Wochen nachgeholt wird. Genaue Angabe des Tages folgt noch.

Referentenschule heute, 18 Uhr, in der Arbeiterbildungsschule, Lindenstr. 3. Mänchen- Kursus heute, pünktlich 19 Uhr, Jugendheim Lindenstr. 4. Achtung, Borsigende! Schickt die Berichtsbogen für das 4. Quartal ein! Borsigenbenkonferenz Montag, 16. Januar, um 19 Uhr, im Sigungsfaal des Bezirksamtes Kreuzberg , Nordstr. 11. Ohne Mitgliedsbuch und Ausmeis fein Zutritt.

Heute, Sonnabend:

BB. Webbing: ab 19 Uhr Baden Stadtbab Gerichtstraße. Nach dem Baden Spieltruppe im Lebigenheim Schönstedtstr. 1

BB. Reinidendorf: Borstandssigung mit den Gruppenleitern pünktlich 191 Uhr im Jugendheim Reinickendorf - Oft. Alle Gruppen müssen vertreten sein. Die Berichtsbogen müssen abgegeben, die Delegierten für die Delegierten. tonferenz müffen gemeldet werden.

Morgen, Sonntag:

WB. Tiergarten: Treffpunkt 8% Uhr Aleiner Tiergarten... Sportpalast : Treffpunkt 8% Uhr Bülowstraße.

WB. Often: Delegiertenkonferenz um 9 Uhr im Heim Tilfiter Str. 4-5. 3u­tritt nur mit Delegierten oder Gastdelegiertentarte und Mitgliedsbuch. Alle Genossen, die nicht Delegierte find, beteiligen sich an der Kundgebung.

WB. Kreuzberg: Uhr im Heim Lindenstr. 4 Delegiertenkonferenz. Zutritt nur mit Ausweis und Mitgliedsbuch. Alle Genossen, die nicht Delegierte sind, beteiligen sich an der Rundgebung.

BB. Neukölln: ,, Querschnitt" probt pünktlich um 8% Uhr Bergftr. 29.

Hammerschaft Gasag ", KKS.- Abteilung. Sämtliche Kollegen treffen sich am Sonntag, 15. Januar, 9 Uhr, am U- Bahnhof Lichtenberg Friedrichsfelde( End­station) zum Uebungsschießen.

Vorträge, Vereine und Versammlungen

Reichsbanner ,, Schwarz- Rot- Gold".

Geschäftsstelle: Berlin G. 14. Gebastionftr 37-38. Sot 2 Tr. Prenzlauer Berg ( Vortrupp): Sonnabend, 14. Januar, pünktlich 15 Uhr, Treffpunkt beider Scharen am Vortrupped. Näheres durch Sondereinladung. Bankow( Ortsverein): Sonnabend, 14. Januar, findet im Restaurant Goepfert, Buch, am Bahnhof Buch, ein Mastenball statt, zu dem elle Rameraden eingeladen find. Eintritt 60 Bf., Erwerbslose 25 Pf. Baffer sportabteilung, Bug Tegel : Achtung, Handballer! Sonntag, 15. Januar, 9 bis 10 Uhr, gegen Freie Sportvereinigung Tegel , Sportplak Graf Rödern- Korfo. Mitte, Jungbanner: Sonntag, 15. Januar, 7% Uhr, Rosenthaler Plaz, Aus marsch zur Jungfernheide. Bundeskleidung.

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Arbeiter- Rabio- Bund Deutschlands E. Charlottenburg : Freitag, 20. Jas muar, um 20 Uhr, bei Behmann, Rönigsweg 8, Gruppenabend. Friedrichshain : Montag, 16. Sanuar, um 20 Uhr, bai Bertalla, Sohenlohestr. 3, Bastelabend.- Sichtenberg: Freitag, 20. Sanuar, um 20 Uhr, Bibliothet Beichfelit 28, Die Stromquellen des Baftlers". Reutöln: Freitag, 20. Sanuar, um 20 Uhr, bei Alemt, Berliner Str. 100, tultureller Bortrag. Brenzlauer Berg: Dienstag, 17. Sanuar, um 20 Uhr, bei Alug, Berlin No. 55, Danziger Str. 71, Gruppen­abend. Röpenid: Donnerstag, 19. Jannar , um 20 Uhr, im Restaurant Eisner, Köpenid, Raiser Wilhelm- Str. 3, Gründungsversammlung. Areuzberg- Tempel hof: Freitag, 20. Januar, um 20 Uhr, im Restaurant Thiele, Fürbringerstr. 9, Gruppenabend. Spandau : Anschrift Oskar Sinte, Eschenweg 10. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, 11 Uhr, Pappelallee 15, Bortrag des Herrn Dr. F. Schiff: ,, Heldenverehrung".

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Sozialistischer Esperanto- Bund. Geschäftsstelle: Berlin N. 58, Choriner Straße 45. Dienstag, 17. Januar, von 191 bis 22 Uhr, im Metallarbeiter. Verbandshaus, Elsässer Str. 88( Sigungszimmer). Donnerstag, 19. Januar, von 20 bis 22 Uhr, in Reinickendorf - Ost, Jugendheim Lindauer Straße.

Englisches Seminar der Universität. Montag, den 16. Januar, abends 19 Uhr ( 7 Uhr), Hörsaal IV, spricht Professor Hersey von der Pensylvania Universität in Philadelphia über:" The emotional life and its effect upon efficiency Eintritt unentgeltlich.