Einzelbild herunterladen
 

Jahren bis zum 1. Juli 1930 find auch in Ost­ preußen die Betriebseinnahmen ständig gestiegen. Bei 700 Großbetrieben über 200 Hektar von 165 auf 228 M. je Hektar. Die Betriebsausgaben sind nur ganz gering gestiegen von 195 auf 210 M. je Hektar.

Daraus ergibt sich naturgemäß, daß trotz aller Klagen über die grenzenlose Not in den landwirtschaftlichen Be trieben immer mehr Betriebe mit einem Reinertrag abgeschlossen haben, wobei es natürlich immer darauf ankommt, wie er errechnet wird.

Obwohl in den letzten Jahren die Preise wich­tiger landwirtschaftlicher Produkte fortwährenden Schwankungen unterworfen waren, kommt dies bei den Betriebsergebnissen gar nicht so zum Aus­druck, wie dies immer betont wird. Das ist sehr wichtig und eine Widerlegung der ständigen Klagen.

Zu der Uebersicht über die Wirtschaftseinnahmen und-ausgaben muß ich ausdrücklich bemerken, daß dabei die Barentnahme des Landwirtes für sich und seine Familie ebenso wenig eina gerechnet ist, wie der Eigenverbrauch aus der Wirtschaft, wobei ich es ganz dahingestellt sein lasse, ob die Angaben über das Einkommen des Landwirts genau angegeben werden!

Entgegen all den üblichen Behauptungen muß ich immer wieder, gestützt auf Material aus dem Unternehmerlager, sagen, daß es den Land­wirten nicht besser, aber auch nicht schlechter gegangen ist, als es bei an= deren Berufsständen in der Zeit des jo­genannten Aufschwungs und der derzeitigen Wirt­schaftskrise der Fall ist.

Herr von Sybel, der Naziabgeordnete und Land­bunddirektor, hat die Forderung eines all­gemeinen Moratoriums für den Osten gestellt. Die verloren gehenden Forde rungen des gewerblichen Mittelstandes an die Landwirte müßten alle ebenfalls vom Staat über­nommen werden.

Herr Schiele hat eine Magazinierung von 600 000 Zonnen Getreide gefordert, um der Not der Landwirtschaft entgegenzuwirken. Graf Kaldreuth, dessen große Intelligenz sich nur in der Steigerung von Forderungen an das Volk bemerkbar macht, sagte bei dieser Gelegen heit, daß 600 000 Tonnen nicht genügen, sondern mindestens 1 Million Tonnen Getreide müssen eingelagert werden.

Wieder auf Kosten der Steuerzahler, zu denen die Landwirte nur in verschwindendem Maße zählen!

Der Abg. von Restorf hat gesagt, der Sozial. aufwand in der Landwirtschaft sei um das Vier bis Fünfache gegenüber der Borkriegszeit. gestiegen Rechnet man wie üblich pro hektar, so ist der Sozialaufwand von Mitte 1925 bis Mitte 1930 nur von 12 auf 19 Mart je Heftar gestiegen. Aber wir bestreiten gar nicht, daß der Sozialaufwand in der Landwirtschaft gestiegen ist, was allgemein zutrifft. In der Landwirtschaft verhältnismäßig noch mehr, weil in der Borkriegs­zeit fast nur die Invaliden- und Unfallversicherung in Betracht fam!

In Wirklichkeit liegen die Dinge so, daß ein beachtlicher Teil dieser Bezieher von Osthilfegeldern der Meinung war, als wohlbestallte Staatsrentner genau so ein Leben zu führen, wie ihr Privat­leben in früheren Jahren, wodurch sie ⚫in Schulden geraten sind. Es ist not­wendig, daß von der Osthilfe auf die strikte Durchführung dieser Bestimmun gen geachtet wird. Nach meinen Erfah rungen will ich sagen, daß, von oben herab betrachtet, bei den Zentralen der gute Wille vorhanden ist und auch zweck­entsprechende Richtlinien herausgegeben sind, aber je weiter man nach unten kommt, um so mehr entscheidet die be­kannte Vetternwirtschaft, die, je weiter nach dem Osten Deutschlands , desto mehr ausgeprägt ist.

Der deutschnationale Abgeordnete von Restorf hat behauptet, daß die Landarbeiter im Osten Deutschlands auch diejenigen, die mit uns sympathi sieren, die Not der Gutsbesizer sehr zu würdigen wissen. Gerade die Landarbeiter unterstreichen die kritische Einstellung der Sozialdemokratie gegen­über den Subventionen und der Osthilfe. Das iſt aus ganz natürlichen Gründen begreiflich und follte auch verständlich sein.

In keiner Berufsgruppe wird der Unter­schied in der Lebenshaltung und damit die Klassenscheidung so drastisch vor Augen geführt, wie auf einem Gutshof im östlichen Deutschland !

Die Bandarbeiter wissen das Leben der Guts­befizer sehr gut zu beurteilen, weil sie tagtäglich sehen, daß von einer nennenswerten Einschränkung ihrer Lebenshaltung bis jetzt nicht gesprochen wer­den konnte.

Schmidt nennt im besonderen national­jozialistische Landwirte, die Osthilfe be­30gen haben, so die Rittergutsbefizerin karola Höpfner aus Wesselowen, Kreis Oletko,

den Rittergutsbesiger ihn aus Stoppenorth. den Grafen von kalnien-& ilges von Wrangel- Gerdauen.

2

Die Außenpolitik Sowjetrußlands

In Moskau tagt jegt das 3entralege­tutiotomitee der Sowjetunion , das vom Sowjettongreß des Riesenreichs als eine Art stän diger Ausschuß gewählt wird. Kalinin er innerte in seiner Eröffnungsrede daran, daß die Union vor zehn Jahren errichtet worden ist. Unter Hinweis auf die Industrialisierung sagte der Sowjetreichspräsident seiner Partei nach, bewiesen zu haben, daß sie nicht nur vernichten, sondern auch aufbauen könne.

Dann sprach Molotoff, Borsitzender des Rates der Volkskommissare, sozusagen Minister­präsident, sechs Stunden lang über die Außenpolitik. Nachdem er die Freundschaft mit der Türkei und mit Persien hervorgehoben hatte, tam er weiter darauf zu sprechen, daß USA . und Tschechoslowakei noch immer nicht normale Beziehungen zur Sowjetunion auf­genommen haben. Dazu sagte Motoloff, es gebe Länder, die schon seit Jahren nur beim Studium der Sowjetmacht geblieben seien. Eine

gewiffe Spannung durch die britische Kün­

digung des Handelsabkommens

sei in den Beziehungen zu England eingetreten. Rußland begnüge sich zunächst mit der Erklärung der englischen Regierung, daß sie alles nur mög­liche unternehmen werde, um den russisch - englischen Handelsverkehr in normale Bahnen zu lenten.

Sechsstundenrede Molotoffs

Ueber die deutsch russischen Be ziehungen äußerte sich Molotoff äußerst befriedigt:

Mit Deutschland bestehen von allen Ländern die besten wirtschaftlichen Beziehungen.

Die chinesiche Zentralregierung habe jetzt den schweren Fehler von 1929 wieder gutgemacht und die Beziehungen zur Sowjetunion wieder auf­genommen. Selbstverständlich feierte der Redner den Abschluß der Nichtangriffspatte. be­sonders mit Frankreich und Polen . Ru­ mänien habe sich selbst isoliert, das sei auch die Weltmeinung.

Nach kritischen Worten zur Genfer Abrüstungs­aftion fam Molotoff

zum Fernen Often.

Der Völkerbund habe sich ein Jahr lang ver­geblich bemüht, den chinesisch- japanischen Kon­flikt aus der Welt zu schaffen. Ober der Völker­ bund überhaupt zu einem Beschluß in dieser Frage im st an de ist, sei zweifelhaft. Die Politik des Bölkerbundes im Fernen Osten sei völlig zu­sammengebrochen, er versuche, seine Schlappen nur mit nuzlosen Entschließungen zu verdecken. Rußland habe sich mit der Frage der Schaffung Rußland habe sich mit der Frage der Schaffung neuer ,, unabhängiger" Staaten beschäftigt, wie vor allem Mandschutuo. Da Rußland gegen­

Gohlfe bei Mosle

Das Volksbühnen- Konzert

Aus Regierungskreisen wird erklärt, daß der Reichskanzler in der mit dem Abg. Torgler geführten Unteredung zwar den nationalsozialisti­schen Aufmarsch am Bülowplah nicht als eine Provokation bezeichnet habe, wohl aber habe er erklärt, daß derartige Demonstrationen uner­wünscht und nicht 3wed mäßig seien.

Anläßlich einer Besprechung, die am vergange nen Freitag zwischen dem Bizepolizeipräsidenten Mosle und drei Führern der KPD. in Gegen­wart weiterer Beugen in den Amtsräumen des Bizepräsidenten stattgefunden hat, hat, mie aus Kreisen des Polizeipräsidiums verlautet, der fom­munistische Abg. Bohlfe erflärt, daß gegen ben Naziaufmarsch an sich nichts einzuwen en sei und daß er auch auf einem anderen Teil des Bülomplages stattfinden fönne. Aber bie Aufstellung gegenüber dem Karl- Liebknecht- Haus müsse Anlaß zur Unruhe geben. Darauf soll ber Polizeivizepräsident erwidert haben, daß das ja

Das Urteil gegen Guhl

Der Flüchtling aus Rußland

Wir haben bereits im Morgenblatt das Urteil im Prozeß Guhl mitgeteilt. Der aus Ruß­ land geflüchtete deutsche Kommunist wurde zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt.

Die vieltägige Verhandlung gegen den aus Ruß­ land wieder entflohenen kommunistischen Arbeiter Guhl erreichte in den Plädoyers ihren Höhe­punkt. Der Staatsanwalt hatte 15 Jahre Zucht­haus wegen Totschlags beantragt. Er hielt den Beweis der Beteiligung Guhls an der Schießerei vor dem Naziverkehrslokal für er bracht. Es sei nicht erforderlich, sagte er, daß gerade Guhl geschossen habe. Es genüge, daß er dabei gewesen sei und den Erfolg gewollt habe. Trotz der zahlreichen Berdachtsmomente, daß die Tat mit Ueberlegung begangen worden sei, sei es doch nicht möglich gewesen, den An­geflagten des Mordes zu überführen; deshalb sei er nur wegen Totschlags zu verurteilen.

Rechtsanwalt Dr. Rosenfeld stellte nach den Plädoyers des Staatsanwalts noch einmal den Antrag, die Richtung des angeblich von Guhl in das Lokal abgegebenen Schusses nachzuprüfen. Das Gericht beauftragte Professor Brüning, im Beisein des Staatsanwalts und des Ver­teidigers an Ort und Stelle die Schußrichtung festzustellen. Das Ergebnis war, daß weder der in Frage kommende Schuß, noch die den National­fozialisten zugefügten Verlegungen von Kugeln aus Guhls Revolver herrühren fonnten. Rechts­anwalt Dr. Rosenfeld hatte Freispruch verlangt.

3wei Zodesurteile

Eigener Bericht des Vorwärts" Magdeburg , 23. Januar. Das Schwurgericht in Magdeburg verurteilte heute in später Nachtstunde zwei Raub­mörder zum Tode.

Am 24. November 1932 wurde die 62jährige

der Fall sein möge, insbesondere nach der Sprache, die die kommunistische Bresse führe. Rein sachlich liege aber kein Anlaß zur Beun­ruhigung vor, da die Polizei das Haus schüßen werde.

Zu der Frage, wie der Standpunkt der Polizei zu der Beeinträchtigung des Joo gün Ron­zerts in der Boltsbühne sei, wird von amtlicher Stelle erklärt, daß Absperrungen im Intereffe der öffentlichen Ordnung eine häufig notwendige polizeiliche Maßnahme darstellten, wie fie auch unlängst zum Schuge einer kommunisti schen Demonstration im Lustgarten zum Schaden fleinerer Gefäftsleute zwischen Schloßbrücke und Kaiser Wilhelm- Straße habe durchgeführt werden müssen. Ob und inwieweit dabel Schadenerjag ansprüche anerkannt merben tönnten, sei eine Frage, pie nur von Fall zu Fall entschieden wer­den töme. Bisher seien solche Ansprüche wegen des Jyogün- Konzerts noch nicht geltend gemacht worden.( Kommt noch! Red. d. B.")

Witwe Dürre aus Olvenstedt bei Magdeburg in den Abendstunden in ihrem Laden überfallen, niedergeschlagen und zu Tode gewürgt. Die Räuber erbeuteten dann ungefähr 200 M. Bar­gelb und nahmen noch einige Päckchen Zigaretten aus dem Laden mit. Schon am nächsten Tage konnte die Kriminalpolizei die beiden Täter fest­nehmen. Es waren der faum 18jährige Arbeits­lose Richard Herbst und der 23jährige Arbeiter Hermann Ebeling , beide aus Olvenstedt ge= bürtig.

Die scheußliche Tat besorgte der 18jährige, mäh­rend der Aeltere draußen Schmiere stand, dann fuhren sie beide nach Magdeburg und verlebten dort für einen Teil des Geldes in zmeifelhaften Lokalen mit Straßenmädchen eine gemüt­liche Nacht. In später Nachtstunde wanderten sie, die neuesten Tanzschlager fingend, wieder in ihr Heimatdorf zurück.

Am nächsten Tage trafen sie sich auf der Stem­pelstelle, wo Ebeling dem jüngeren Freund emp fahl, sich zu ertränken oder aber für das übrige Geld Gift zu faufen, um sich zu ver­giften, damit der ältere der Teilnehmer der Tat durch den Jüngeren nicht verraten werden könnte. Der Jüngere lehnte dieses Anfinnen aber ab und bot dem Aelteren jogar noch an, er möge ihn nur verraten, damit er wenigstens noch die ausge­schriebene Belohnung für den Ergreifer des Mörders verdienen könnte.

Jagd nach den Notters

Nach Italien geflüchtet?

Basel , 24. Januar.

Die Nachforschungen, die die schweizerische Po lizet gegen Alfred Rotter und seine Frau an gestellt hat, tragen feinen amtlichen Charakter, da das Hotel in St. Morig, wo Rotter seine Rechnung schuldig blieb, bisher noch keinen Straf­antrag stellte.

Die schweizerische Polizei ist aut Grund der bis­herigen Ermittlungen der Auffassung, daß sich Rotter nicht mehr in der Schweiz aufhält. son dern sich allem Anschein nach Italien gewandt

über diesem Staate völlige Neutralität be­wahre, sei diese Frage einstweilen in den Hinter­grund getreten.

Molotoff bedauerte, daß die ja panische Re­gierung den Abschluß eines Nichtangriffspaftes mit Rußland abgelehnt hat, die Gründe dafür feien völlig unverständlich Durch dieses Angebot habe Rußland den Beweis seiner Bestrebungen zur Festigung des Friedens erbringen wollen.

Japan unterschätze die politische Lage im Fernen Often.

Molotoff protestierte gegen die Behauptungen des japanischen Kriegsministeriums, daß Rußland den Kommunismus in China propagieren wolle. Er habe

für die Erklärungen des japanischen Außen­ministeriums im Tofioter Parlament fein Ber­ständnis, daß Moskau nur die kommunistische Propaganda im Fernen Osten betreibe. Rußland wolle bei seiner Neutralitätspolitik bleiben und nur den Interessen des Friedens dienen.

Wegen der Spannung der politischen Verhält­nisse im Fernen Osten müsse die Schlagkraft der Roten Armee gefestigt werden. Ein erfter Schritt in dieser Richtung werde der Ausbau der Industrie sein, der gleichzeitig den ersten Schritt zum Sozialismus bedeute.

hat. Alfred Rotter weilte bekanntlich vom 18. bis 19. Januar in Luzern , erst am 22. Januar abends tam der Steckbrief heraus, durch den auch die Außenwelt in stärkerem Maße auf ihn aufmert­sam wurde. In diesem Zwischenraum von drei Tagen hatte er natürlich ausreichend Zeit, sich nach einem anderen Lande zu begeben.

Knöpfte abgereift

Nervenzusammenbruch?

Die Affäre des Funkstundendirektors Knöpffe hat durch die erst jetzt bekannt gewordene Tat­sache, daß Professor kröpfte am Sonn'agabend Berlin verlassen und sich nach Lugano be­geben hat, eine unerwartete Wendung erhalten. Bon dem Verteidiger Dr. Frey wird darauf hingewiesen. daß diese plögliche Reise auf einen Nervenzusammenbruch Knöpffes AU* rüdzuführen fel und baß der Hausarzt Dr. M. dringend zu dieser Erholungsreise geraten habe. Aus diesem Grunde murde Knöpfte auch von feiner Gattin nach Lugano begleitet, wo sein Auf­enthalt, wenigstens nach der Behauptung des Ver­teidigers, von vornherein auf vier Wochen be­rechnet worden sei

Zu der von anderer Seite aufgestellten Be­hauptung, daß der Staatsanwaltschaft Material über die Rolle Knöpffes bei angeblichen Grund­stücksspekulationen anfäßlich des Erwerbs des Ge­ländes in der Masurenallee für das neue Funk­haus zugeleitet werden würde, wird von der Reichsrundfunkgesellschaft auf Anfrage darauf hin gewiesen. daß man an die Stichhaltigkeit etwaiger derartiger Vorwürfe nicht glauben könne. Man halte sie für völlig ausgefchloffen, da die Ange­legenheit des Grundstückserwerbs nicht nur von der Reichsrundfunkgesellschaft sehr eingehend ge= prüft worden, sondern sich auch andere Instanzen, und zwar das Reichspoftministerium und dessen Verwaltungsrat, sehr ausführlich mit dieser Trans­aftion befaßt hätten. Im übrigen ist eine offizielle Erklärung der Reichsrundfunkgesellschaft in diefer Sache noch zu erwarten.

Heute 10 Grad Kälte

Fortdauer der Kaltluftwelle

Nach den letzten Wettermeldungen hat die Kälte überall noch erheblich zugenommen. Im großen und ganzen wird mit einer Fortdauer der Kälteperiode gerechnet, vielleicht werden die Tem peraturen sogar noch weiter fallen. Berlin hatte in der letzten Nacht 12 bis 13 Grad Kälte. In den Mittagstunden trat eine leichte Milderung ein und das Thermometer zeigte 10 Grad an. Königsberg meldete 22 Grad, Dresden 20 Grad, Grünberg in Schlesien 19 Grad und Breslau 14 Grad Kälte in der letzten Nacht. Die Kältemelle hat allerorts zu schweren Frost schäden geführt, die Binnenschiffahrt mußte viel fach den Betrieb völlig einstellen. Auch aus ver schiedenen Küstengebieten, besonders von den Fluß­mündungen, liegen Meldungen über starke Ber­eisung vor.

Hoch die Republik ! Nieder mit der Diktatur! haben portugiesische Soldaten in Veja gerufen, als die Nationalhymne gespielt wurde. Die Ruhe ist wiederhergestellt", ohne daß man eine Ber­haftung vorzunehmen brauchte; so wird aus Lissa bon gemeldet.