Strafe ift Versorgung?
Lieber hungern als hinter Gefängnisgittern!
In einer im Berliner Tageblatt" erschienenen Reportage Erlebnisse eines Asylisten" hatte 3. E Porizky den Sag geprägt:„ Strafe ist Versorgung. Ent! affung ist die härteste Strafe." Das veranlaßte die erfahrene Anstaltshelferin der Arbeiterwohlfahrt im Berliner Frauengefängnis, Genossin Boden= heimer, einen offenen Brief an den Verfasser zu richten, in dem es heißt:
„ Es ist für Milieuforschung ein Unding, wenn irgendein Außenseiter fich für eine Nacht oder sagen wir selbst für Monate in eine für ihn sozial fremde Gruppe einreiht und dann allgemein gültige Urteile abgibt. Wenn dies freiwillig vor sich geht, liegt die psychologische Fehlerquelle beim Urteilen flar, denn der Betreffende hat immer das Unterbewußtsein der Unverbundenheit mit dem Ganzen. Selbst Fürsorger und Fürsorgerinnen, die jahrelang in der Arbeit stehen, werden sich nie völlig in die Situation ihrer zu Beireuenden verfegen fönnen. In jeder ernsthaft betriebenen soziologischen Studie werden diese Fehlerquellen als unüberwindbare Schwierigteit vorausgesetzt. Sie behaupten aber nach den Erlebnissen dieser einen Nacht, Sie hätten tausendfältige
Germanische Heldentat Von Nazi zum Krüppel geschossen
Was man zwar am Dienstagabend vermuten, aber noch nicht einwandfrei feststellen fonnte, hat sich jetzt als Tatsache herausgestellt: Der Studienrat und Hausbesitzer Dr. Otto Moll in Spandau , dessen Frau mit seiner Mieterin Frau Martha Rump in Streit geraten war und der dann Frau Rump niedergeschossen hat, hat gar nicht in Notwehr gehandelt.
Die polizeiliche Untersuchung hat einwandfrei ergeben, daß Frau Rump Dr Moll überhaupt nicht mit einem Messer entgegengetreten ist.
Dr. Moll hat die Frau hinterrücs mit seinem Jagdgewehr niedergeschossen; dieser famose Pädagoge und Leuchte der Spandauer Nationalsozia listischen Partei, der er natürlich auch angehört, hat also ein ganz gemeines Verbrechen an einer wehrlosen Frau begangen; er hat nun ein Strafverfahren zu erwarten. In Spandau ist Moll mohlbekannt; er agiert gern als Germane und Kriegsheld. Als er seinerzeit das fleine Haus in der Wilhelmstraße erwarb, baute er sich im Garten gleich ein großes Hünengrab. Er ließ zu diesem 3mede mehrere große Find lingsblöcke anfahren. Nach dem Striege ftellte er einen
unbrauchbaren Minenwerfer auf und eine Ulanenlanz e. Wehte das Fähnchen an der Lanze, so war er zu Hause. War es ab, dann war auch Dr. Moll nicht da. Längere Zeit war sein Haus auch ein SA. Ha u s. Ständig wehte auf dem Dach eine Hafenkreuzfahne.
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Beweise gefunden, daß Abschreckung nicht Besse rung, sondern
daß Strafe Versorgung, Entlaffung die härteste Strafe ift.
Sehr geehrter Herr Porizky, bemühen Sie sich ins Kriminalgericht und unterhalten Sie sich einmal mit Beamten des Strafvollzuges. In diesem Falle dürfte eine einmalige Unterhaltung genügen. Beobachten Sie die Spannung ber Angeklagten, der Angehörigen und Zuhörer bei Urteilspertündungen, ob Bewäh= rungsfrist gewährt wird. Ertundigen Sie sich bei der Staatsanwaltschaft und bei den Beauftragten für Gnadenfachen, mit welcher Hartnäckigkeit immer wieder Gesuche um Straferlaß und Strafunterbrechung gemacht werden. Erkundigen Sie sich bei der Polizei, ob ein auf Grund eines Haftbefehles Verhafteter gerne mit zum Strafantritt geht.
Fragen Sie die mehr als tausend Helfer der Sozialen Gerichtshilfe, mit welchem Bangen die Angeklagten der Verurteilung entgeçensehen und mit welchen Hoffnungen auf eine Bewährungsfrist gerechnet wird.
Die bedauernswerte Frau wird nun wohl ein Krüppel bleiben. Die Untersuchung im Spandauer Krankenhaus hat ergeben, daß die Kniescheibe des linken Beins von Frau Rump fast zer= schmettert ist. Ob der linke Fuß amputiert werden muß, werden die Aerzte heute ent= scheiden.
Ihre tausendfältigen Beweise beziehen sich auf ,, Selbststeller", die 1. sehr selten sind, 2. wahr. scheinlich aus Elementen bestehen, die Dom juristischen Standpunkt aus asozial sind...
Wenn Sie einmal eine Sprechstunde in einem Gefängnis wahrnehmen können, werden Sie in fast allen Fällen feststellen können,
daß Freiheitsberaubung auch für den Wermsten die härteste Strafe bedeutet,
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und daß er trogbem er Unterkunft und Nahrung hat den Tag feiner Entlassung kaum erwarten tann. Ein Beispiel hierfür: In einer Pleinen Kreisstadt fand Ende vergangenen Jahres eine ungerbemonstration statt. Ein großer Teil der Teilnehmer wurde wegen Landfriedensbruchs auf Grund des Sondergesetzes der= urteilt, darunter über 20 Frauen. Obwohl sie aus Hunger demonstriert hatten und wußten, daß nach ihrer Entlassung wieder Hunger auf sie wartet, war für sie der Tag der Entlassung der heißersehnteste und ein Freudentag nicht die härteste Strafe. Erfreulicherweise fielen sie unter die Amnestie."
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Postbeamte beraubt Von Räubern niedergeschossen
In der vergangenen Nacht wurde auf dem Bahnhof in Oldenburg von zwei maskierten und mit Pistolen bewaffneten Männern ein Raubüberfall auf zwei Post beamte verübt. Die
BrinzengutvorVersteigerung Täter schoffen einen der Beamten nieder und
Bei
Zuschlag am 6. Februar dem
Potsdamer Amtsgericht ging die Versteigerung des Ritter. gutes Saarmund bei Potsdam vor sich, das dem inzwischen verstorbenen Prinzen Friedrich Leopold von Preußen gehörte. Der Einheitswert ist auf 141 000 Mark festgesetzt. Als Bieter trat zuerst ein Rittergutsbefizer aus Saar mund mit 100 000 Mart auf. Die Gläubiger, die das Gut beliehen haben, setzen sich zusammen aus verschiedenen Banken, die dem Prinzen Gelder in Höhe von 20 000 bis 155 000 Mart gegeben haben. Auch die Gemeinde Saarmund hat eine Steuerschuld von 6000 Mart angegeben. Aber damit noch nicht genug, tommen neue Forderungen, und zwar eingeflagte beim Potsdamer Arbeitsgericht, von Holzfällern, Gutsangestellten und anderen mehr. Den Arbeitern und Angestellten waren zwar die Sozialversicherungsbeiträge abgezogen worden, aber die Verwaltung des Prinzen hatte es unterlaffen, die Beiträge an die Versicherungen meiterzuleiten. Meistbietender blieb eine Berliner Firma, die Bomag A.-G., mit 250 000 mark. Der Zuschlag wird jedoch erst am 6. Februar erteilt.
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hielten den anderen mit der Waffe in Schach . Sie raubten eine etwa 20 kilogramm schwere kiste, in der sich 8200 Mark in Scheinen und Silbergeld befanden. Die Kriminalpolizei nahm eine sofortige Durchsuchung des Bahnhofs und deffen Umgebung vor, fonnte aber die Täter nicht mehr ausfindig machen. Für die Ergreifung der Räuber und Herbeischaffung des Geldes wurde von der Oberpostdirektion eine Belohnung von 500 Mart ausgesetzt.
Der Verwaltungsrat der Deutschen Reichsbahngesellschaft beschloß eine ab 1. März gültige Verbesserung und Berbilligung für die im vorigen Jahr eingeführten Neh-, Bezirks- und Be3irtsteil monatstarten.
Die Negtarten, die täglich mit einmonatiger Geltungsdauer ausgestellt werden können, gelten ab 1. März auf ungefähr 7000 Kilometer( bisher
6000 Kilometer) Eisenbahnstrecken zum Preise von dritter Klasse 90 m.( bisher 100 m.), zweiter Klasse 120 M.( bisher 130 M.). Im zweiten Nez Postet die dritte Klasse 140 m. gegen 160 M., die zweite 185 m. gegen 208 M. Entsprechend werden auch die anschließenden Nezbezirke im Preise ge= sentt werden. Die Bezirksfartenpreise werden ebenfalls erniedrigt:' die dritte Klasse foftet 40 M.( bisher 40 bis 65 M.), die zweite Klasse 52 M.( bisher 52 bis 80 M.). Der Geltungsbereich der Bezirkskarten umfaßt ungefähr 1000 Kilometer. Auch Eilzüge dürfen mit ihnen ohne Zuschlagsleistung benutzt werden. Neu eingeführt werden zum Preise von 15 und 20 m. Anschlußbezirkskarten für die nächsten Bezirke. Bezirtsteil monatsfarten, die jeweils für eine Woche gültig sind, sollen in Zukunft einheitlich für die dritte Klasse 16 M.( bisher 14 bis 22 M.), in der zweiten Klasse einheitlich 21 M. ( bisher 18 bis 27 M.) fosten. Auch Bezirksteilmonatsfarten werden etwa 1000 Rilometer umfassen und ohne Zuschlagsforderung zur Benugung von Eilzügen berechtigen.
Zille- Ausstellung stark besucht
Bereits in den ersten Tagen der Heinrich- ZilleAusstellung, die im Bezirksamt Wedding , Müllerstraße 146/147, stattfindet, und am kommenden Sonntag zuende geht, war der Andrang fo gewaltig, daß in den Nachmittagsstunden teilweise Absperrungen vorgenommen werden mußten. Da sich voraussichtlich der Besuch in den nächsten Tagen noch weiter steigern wird, hat sich die Ausstellungsleitung entschlossen, bereits von 1 Uhr ab die Besichtigung der Ausstellung zu gestatten.
„ Opfer der Theaterpleite." Wie uns von den Mitgliedern des derzeit im Admirals= theater Tauber Ga st= stattfindenden spieles mitgeteilt wird, sind ihre Gagenansprüche sämtlich erfüllt worden. Unsere Ausführungen ,, Opfer der Theaterpleite" bezogen sich auf die trauernden Hinterbliebenen des Rotterschen Schiffbruches; doch haben wir auch in diesem Artikel bereits der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß die Arbeitnehmer aus der hinterlegten Kaution befriedigt werden würden. Sollten also auf diese oder eine andere Weise die Forderungen der Mitglieder inzwischen erfüllt worden sein, so geben wir auf Grund der uns gewordenen Bestätigung dieser erfreulichen Tatsache gern Raum.
Wie wird das Wetter?
Jn Berlin : Bewölfungszunahme und allmähliche Milderung des Frostes. Schwache Luftbewegung. - In Deutschland : Im Norden und Nordosten bewölkt und wachsender Temperaturanstieg, im übrigen Reiche feine wesentliche Aenderung.
Wie verhindert man Grippeübertragung durch Wäsche? Die Grippe tobt wieder einmal durch deutsche Lande Raum begonnen, greift sie blizschnell um sich und unsere erste Aufgabe sollte es sein, ihre Verbreitung zu begrenzen. Die Leib und Bettwäsche grippetranter Personen darf nie. mals gemeinsam aufbewahrt, sondern muß bald allein gewaschen werden, um alle Krankheitsteime abzutöten, mie es bei der Persilwäsche schnell und zuverlässig geschieht. Während sonst die meisten Krantheitsteime langes Rochen vertragen, sind sie mit Perfil schon nach turzer Rochdauer vernichtet und jede Ansteckungsgefahr durch die Wäsche ist beseitigt.
für Groß- Berlin
stets an das Bezirkssekretaria. 2. Hof. 2 Treppen rechts, zu richten
Achtung, Abteilungsleiter! Die Delegierten zum Bezirks. parteitag sind umgehend dem Bezirkssekretariat zu melden.
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Achtung! Wegen der Demonstration fällt die Flugblatt. verbreitung aus. Der nächste Termin wird noch bekanntgegeben. Das Bezirkssekretariat.
Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Lehrer. Kreisgruppe Neukölln.
Freitag, 27. Januar, 19% Uhr, Aula der Handelsschule Donaustr. 120, Zusammenkunft mit den Elternbeiräten der Liste Schulaufbau" und den Fynt tionären der Freien Schulgesellschaft. Aenderung der Schulspeisung. politische Situation. Neuwahl des Obmannes der Elternbeiräte.
Beginn aller Veranstaltungen 19% Uhr, sofern feine besondere Zeitangabe!
Schul.
6. Kreis. Die Karten für unsere am Sonntag, 19. Februar, 111 Uhr, im Luisen- Theater, Reichenberger Str. 34, stattfindende Filmmatinee, in der der große Tonfilm Sölzerne Kreuze" mit gutem Beiprogramm laufen wird, zum Preise von 40 Pf. bei allen Abteilungsfunktionären zu haben. 7. Kreis. Heute, Donnerstag, 26. Januar, 15 Uhr, Erwerbslosenzusammenkunft im Jugendheim Rosinenstr. 4. Aussprache über die nächsten Brogramme. 13. Kreis. Freitag, 27. Januar, 18% Uhr, Fraktionsfigung. Mit Rücksicht auf die Arbeiterwohlfahrt beginnt die Sigung sehr pünktlich. 14. Kreis. Freitag, 27. Januar, in der Aula der Handelsschule Donaustraße, Bollversammlung der Elternbeiräte Liste ,, Schulaufbau", den Funktionären Freien Schulgesellschaft Neukölln und der Genossen der AGL. ,, Aenderung der Schulspeisung und schulpolitische Situation." Freitag, 27. Januar, 20 Uhr, wieder im Jugendheim Bergstr. 29, Rurfus der Arbeiter. bildungsschule Dr. Otto Friedländer : Politit und Binchologie". 46. Abt. Freitag, 27. Sanuar, 20 Uhr. Zusammenkunft aller Freidenkergenossen im Heim Schlesische Straße 42. Neuwahl des Gruppenleiters.
48. Abt. Freitag, 27. Januar, Abrechnung der Bezirksführer von 17% Uhr an in der Wohnung des Genoffen Marth.
52. Abt. Sonnabend, 28. Januar, 20 Uhr, Funktionärsigung bei Wolter, Kaiserin Augusta- Allee 52.
80. Abt. Freitag, 27. Januar, 181 Uhr pünktlich, Borstandssigung bei Gürlich, Begasstr. 1. Anschließend, 20 Uhr, Funktionärsgung.
99. Abt. Freitag, 27. Januar, Funktionärsigung im Gigungsraum Hannemannstr. 40. Alle Elternbeiräte der Liste Schulaufbau" an den Brizer Schulen müffen zu dieser Sigung erscheinen.
118. Abt. Freitag, 27. Januar, Funktionärsigung und Zeitungskommission bei Schabe.
Frauenveranstaltungen.
18. Kreis. Freitag, 27. Januar, treffen sich unfere fleinen Gäfte aus Schlesien , dem Erzgebirge und aus Pommern 12 hr vor dem Bortal 5 des Reichs. tages ober 114 Uhr U- Bahn Binetastraße zweds Besichtigung des Reichstages. Anschließend Besuch des Zirtus Busch. Treffpunkt vor dem Zirkus um 16% Uhr. Gastkinder frei. Sonst für Erwachsene und Kinder Eintrittspreise von 30 Pf. an.
Arbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde.
Mitte Abt. Wilhelm Liebknecht : Der Faltenrat der Abteilung und alle Helfer treffen sich heute um 18 Uhr im Erwerbslosenheim Röpenider Str. 92 zu einer wichtigen Sizung. Prenzlauer Berg : Sonnabend, pünktlich 18 Uhr, Basteln mit Hein Slgenfrit im Sort Danziger Str. 62.
Friedrichshain : Die noch fehlenden Raffenberichte müssen umgehend an den Kreistassierer eingesandt werden. Abt. Landsberger Plaz: Heute, 20 Uhr, Diestelmeyerstr. 5-6, Elternjahresversammlung. Bitte Mitgliedsbücher mitbringen. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.
Kreuzberg : Generalversammlung Sonnabend, 28. Januar, 19 Uhr, Yordstraße 11.
Tempelhof, Abt. Lichtenrade : Der gestern angezeigte Elternabend muß infolge befonderer Umstände verlegt werden. Neuer Termin wird an dieser Stelle bekanntgegeben.- Abt. Mariendorf : Freitag, 17 Uhr, Eisbahn Bolkspart. 10 Pf. mitbringen.
Treptow : Kreishelfersigung heute umständehalber in der Roten Schule Niederschöneweibe, Berliner Straße, um 20 Uhr.
Weißensee : Morgen Neugründung der Weißenfeer Gruppe um 19 Uhr im Heim Cafeler Straße. Wir erwarten rege Beteiligung. Reinidendorf: Seute, 16 Uhr, Erste- Hilfe- Kurfus. 17 Uhr alle Gruppen vollzählig zum Ueben in der Turnhalle Wittenau, Rosenthaler Straße.
Sterbetafel der Groß Berliner Partei Organisation
G
24a. Abt. Unsere Genoffin Margarete Seyme, Massinistr. 40, ist auf dem Eise eingebrochen und ertrunken. Die Verstorbene war 40 Jahre alt und gehörte der Partei seit 1925 an. Ehre ihrem Andenken! Einäscherung morgen, Freitag, 17% Uhr, Gerichtstraße. Rege Beteiligung erwünscht.
25. Abt. Unfer Genosse Karl Podlesh, Elbinger Str. 56, ist am 21. Januar verstorben. Ehre seinem Andenken! Beerdigung Donnerstag, 20. Januar, 15% Uhr, auf dem St.- Georgen- Friedhof, Landsberger Allee . Um rege Beteiligung wird gebeten.
SAJ
Sozialistische Arbeiterjugend Groß- Berlin
Einfendungen für diese Rubrit nur an das Jugendfekretariat Berlin SW 68 Lindenstraße 2. vorn 1 Treppe rechts.
Achtung! Achtung! SAJ.- Sammelplag am Sonntag nicht Gendarmenmarkt, sondern Neuer Marti, Nähe Bhf. Alerander. plaz und Bhf. Börse, an der Kaiser Wilhelm- Straße. Treffpunkt 13% Uhr. Vom Lustgarten geschlossener Rüdmarsch zur Horn-, Ede Vordstraße.
Proletarisches Orchester der SAJ.: Probe in der Schulaula Sonnenburger Straße 20. Der H.-V. Kurfus, der für den 18./19. Februar festgelegt war, fällt aus! Dafür findet ein Wochenendturfus der Referentenich u I e statt. Die übrigen Termine bleiben unverändert.
Referentenschule fällt am 28. Januar und 4. Februar aus. Heute, Donnerstag, 20 Uhr:
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Rosenthaler Borstadt: Zehdenicker Str. 17: FR.: Die Gruppe. Arnswalber Plaz II: Schönlanter Str. 11, B. III: Tagespolitit. Falfplag I: Sonnenburger Str. 20: Neue Bücher. Sumannplag: Gleimstr. 33-35: 10- MinutenReferate. Nordost II: Danziger Str. 62, Barade III: Bunter Abend. Smön hauser Borstadt: Sonnenburger Str. 20: Die Freidenterbewegung. Safenheide: Waffertorstr. 4: Heimabend. Rottbusser Tor: Urbanstr. 167: APD. und Faschismus. Röpenicker Viertel: Manteuffelstr. 7: Marrismus, I.- Südwest: Lieberabend fällt aus, dafür Funktionärversammlung. Schöneberg III: Haupt. ftraße 15: Wir fingen. Westend : Sportplan Bestend: Lieberabend. Wilmersdorf : Wilhelmsaue 123: Arbeitsgemeinschaft. Zehlendorf - Daklem: Zinnowwaldschule: Arbeitsgemeinschaft. Schöneweibe I und II: Berliner Straße : Luremburg- Liebknecht Gedenkfeier. Buch: Schule Lindenhofstraße: Tagespolitit. Rarow: Frundsbergstr. 9: Rußland - Abend. Werbebezirk Webbing: Aelterenturfus, Rolontestr. 22. Der für Sonntag angefegte Funktionär- Schulungsturfus fällt aus. Treffpunkt zur Demonstration wird noch bekanntgegeben. Werbebezirk Osten: Funktionär- Schulungskursus, I. Allgemeines, Litauer Straße 18. Referent: Walter Marotte.
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Werbebezirk Kreuzberg : Morgen Funktionärsigung, Waffertorstr. 4. Thema: ,, Unsere Werbebezirksarbeit". Gruppenleiter erscheinen schon 2 Stunde früher. Werbebezir? Westen: Die Delegiertenkonferenz am Sonntag beginnt wegen der Demonstration fchon um 8 Uhr.
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Freie Gewerkschafts: Jugend Berlin
Heute, Donnerstag, 26. Januar, um 19 Uhr, tagen die Gruppen: Schlesisches Tor: Jugendheim Manteuffelstr. 7. Die Stellung der Gewerkschaften zum BBG.- Streit." Südosten: Jugendheim Reichenberger Straße 66( Feuerwehr). Religion und Sozialismus." Gewerkschaftshaus: Saal 11 des Gewerkschaftshauses, Engelufer 24-25. ,, Wie verhalte ich mich vor Polizei und Gericht?" Tempelhof : Jugendheim Germaniastr. 4-6( 2ŋzeum).
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2 Stunden Glaßbrenner.. Moabit : Jugendheim Lehrter Str. 18-19. Das Betriebsrätegefeg. Köpenid: Jugendheim Grünauer Str. 5( Nähe Bahnhof Spindlersfeld). Ein Streifzug durch die Sächsische Schweiz und die sächsische Literatur." Zeppelinplay: Jugendheim Turiner Ede Geestraße, Eingang Turiner Straße. Unser Schmalzstullentheater." Gesundbrunnen : Jugendheim Rote Schule, Gotenburger Str. 2. Rabarett und Revue. Often: Jugendheim Frankfurter Allee 307( Lönszimmer). ,, Bursche und Mädel in der FG3."- NeuLichtenberg: Jugendheim Gunterstr. 44. Jugend in Not." Lichtenberg : Jugendheim Doffeftr. 22. ,, Die internationale Schuldenregelung." Landsberger Blaz: Jugendheim Ebertnstr. 12. Bunter Abend. Steglig: Jugendheim Flemmingstr. 14b. ,, Die Grundlagen des Marrismus." Jugendgruppe bes Berbandes der Nahrungsmittel und Getränkearbeiter: Jugendheim Neue Schönhauser Str. 4-5. Die Frau im Wirtschaftsleben."
Jugendaruppe des Zentralverbandes der Angestellten Achtung! Heute fallen sämtliche Gruppenabende aus.. Wir besuchen die Jahresmitgliederversammlung der Gesamtjugendgruppe im großen Saal des Verbandshauses. Beginn 20 Uhr. Zutritt haben nur Jugendmitglieder, die fich als solche ausweisen tönnen, sowie die Jugendfunktionäre.
SPD. - Buchbruder. 2. Bezirk: Wichtige Zusammenkunft Sonntag, 29. Januar, pünktlich 9 Uhr, bei Julius Sachse, Lindower Str. 26( gegenüber Bahnhof Wedding). Anschließend Teilnahme an der Luftgartendemonstration. Der Fraktionsvorstand.
Arbeitsamt West. Freitag, 27. Januar, 20 Uhr, Lotal Raiserin- AuguftaAllee 90, Fraktionsversammlung. Thema: Unsere Aufgaben im neuen Jahr". Referent: Karl Dressel.
Vorträge, Vereine und Versammlungen
Reichsbanner Schwarz- Rot- Gold". Geschäftsstelle: Berlin G 14, Sebastianstr. 37-38, Sof 2 Tr. Charlottenburg, Rameradschaft Westend: Sonnabend, 28. Januar, 20 Uhr, Jahresversammlung mit Neuwahlen bei Schellbach, KöniginElisabeth Str. 8. Buchtontrolle. Spandau ( Ortsverein): Freitag, 27. Januar, 19 Uhr, Generalversammlung im Lotal von Schulz, Tiefwerder, Dorfftr, 5. Buchtontrolle. Türkontrolle: Wilhelmstadt. Köpenid( Ortsverein): Sonnabend, 28. Januar, Maskenball im Restaurant Sadowa, Lindenstraße. Cin. fritt 50 Pf. Erwerbslose 25 Pf. Beginn 20 Uhr. Pankow ( Jungba): Freitag, 27. Januar, 20 Uhr, Jugendheim Görschstraße, Bortrag.
RAS. Republik 14 Neukölln- Brig. Freitag, 27. Januar, 20 Uhr, Mitglieder. rerfammlung bei Düben, Weser Ede Fuldastraße: 1. Arbeiterschaft und Schieß. Sport( Ram. Zepmeisel). 2. Technik und Waffen( Ram. Röhler).
Deutscher Arbeiter- Sängerbund, Gau Berlin . Geschäftsstelle: P. Schneider, Berlin NO. 55, Hufelandſtr. 31. 6. Bezirk: Sonntag, 29. Januar, 10 Uhr, Bezirksgeneralversammlung DIAIS im Lotal Pagenhofer, Spandau , Strefowplag 20.( Straßenbahnen 54 und 154. Berliner Sängerchor: Am Sonntag, 29. Januar, 14 Uhr, im ,, Spreegarten", Alt- Treptow, Generalversammlung. Eintrittstarten zum Maskenball am 18. Februar sind beim Gangesbruder Wanzed zu entnehmen.
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