Nr. 166.
Donnerstag, 16. Oftober 1884.
1. Jahrg.
Berliner Volksblatt.
Organ für die die Interessen der Arbeiter.
Das Berliner Beltsblatt erscheint täglich Morgens außer nach Sonn- und Fettagen. fri in's Haus vierteljährlich 3 Mart, monatlich 1 Mart, Rummern 5 Bf. Boftabonnement pro Duartal 3 Mart. trage der Bofzeitungspreislifte unter
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Arbeitsmarkt 10 50%.
beträgt für bie 3 gespaltene Betitzeile oder deren Raum 40 Bf. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inferate werden bis 4 lihe Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., Bimmerftraße 44, fowie von allen Annence Bureaur, ohne Erhöhung des Breifes, angenommen.
Die Arbeiterinnen.
Ein in Berlin erscheinendes Blatt weist darauf hin, daß nach der letzten Berufszählung unter den 16,2 Millionen erwerbsthätigen Personen in Deutschland sich etwa 4 Mil. lionen Frauen befinden und knüpft daran die Bemerkung, man möge sich doch einmal um diese Arbeiterinnen befümmern, deren Verhältnisse höchst traurige seien. Es werden dann die Lohnverhältnisse einer Betrachtung unterzogen und wird angegeben, daß eine Filzschuhnäherin mit Hilfe ihrer Tochter bei 18 stündiger Arbeitszeit einen Wochenverdienst von 10 Mart 80 Pfennig erzielt habe. Zugleich wird gefagt, daß die Arbeiterversammlungen in Berlin sich doch auch mit dem Elend, das unter den Arbeiterinnen herrscht, beschäftigen möchten.
nehmungen irgendwie in Beziehung stehen, haben sich einer Resetzt, weil sie sich die billige Frauen- und Kinderarbeit nicht form nach dieser Seite hin immer aufs hartnäckigste widerentgehen lassen und damit auch die Löhne der Männer
herabdrücken wollen. Aus den Berichten der Fabrikinspek toren geht alljährlich zur Evidenz hervor, daß die Beschäftigung von Frauen und jugendlichen Arbeitern" immer mehr überhand nimmt.
Bis jetzt sind die Versuche vergeblich gewesen, die darauf abzielten, die verheiratheten Frauen wenigstens den Unternehmern zu entziehen und damit Zustände herzustellen, unter denen der Arbeiter seine Familie ernähren, die ledige Arbeiterin Verdienst finden kann. Wir haben in diesen Blättern schon öfter darauf hingewiesen, wie sehr der Lohn der Arbeiterinnen auch dadurch heruntergedrückt wird, daß sogenannte„ feinere Damen" auch unter der Hand Arbeiten für Kleiber-, Mode-, Stidwaarengeschäfte u. a. m. anfertigen, wenn es diese Damen auch nicht gerade nöthig haben. Allein diese fümmern sich um die vernichtende Konkurrenz, die sie den Näherinnen, Schneiderinnen und Stickerinnen von Beruf bereiten, gerade so wenig, als sich die industriellen Unternehmer darum fümmern, daß das Familenleben des Arbeiters vollständig illusorisch wird, wenn sich Fabrit befinden. Und dabei machen sich die Familienglieder Vater, Mutter und womöglich auch noch die Kinder in der noch unter einander Konkurrenz.
In der verflossenen Legislaturperiode des Reichstages schien einmal eine Wendung zum Besseren eintreten zu wollen. Das Zentrum schien für die Arbeiterinnen in die Schranken treten zu wollen. Freiherr von Hertling, der be
fannte ultramontane Sozialpolitifer interpellirte die Reichsregierung über ihre sozialpolitischen Projekte und erklärte auf der Tribüne des Parlaments, das Ziel des Zentrums sei bie gänzliche Beseitigung der verheiratheten Frau aus der Das flang sehr schön und Herr von Hertling
Nun, der Verfasser des betreffenden Artikels muß sich um das, was in den Arbeiterversammlungen vorgeht, wenig bekümmert haben, sonst würde er wissen, daß nun seit nahezu wei Jahrzehnten die Zustände unter den Arbeiterinnen in den Berliner Arbeiterversammlungen unzählige Male erörtert worden sind, daß die Arbeiterinnen sich auch vielfach selbst an diesen Debatten betheiligt und den Versuch, sich zu organisiren mehrfach unternommen haben. Allerdings trat ihnen eine Reihe von ungünstigen Umständen entgegen und nicht zum Mindestens jene noch vielfach verbreitete, durch Nichts zu begründende Anschauung, daß es für Frauen und Mädchen, namentlich für Arbeiterinnen, unpassend" sei, fich an sozialpolitischen Bestrebungen zu betheiligen. Dies Vorurtheil war noch im Jahre 1848 so groß, daß man eine Versammlung von Arbeiterinnen für etwas Unmögliches hielt. Damals wollte ein Mensch, der sich für sehr wißtg hielt, die Arbeiterbestrebungen dadurch verspotten, daß er in einem Leipziger Blatte eine Dienstmädchen- Ver= fammlung anzeigte. Allein aus dem Spaß wurde Ernst; es fand sich eine große Anzahl von Dienstmädchen in dem bezeichneten Lokale ein und einige von ihnen hatten sogar Fabrik". ben eingreifenden Farben die Zustände in einer FaHerrschaften" erführen, zu beschweren; sie beklagten sich, fie müßten oft die ganze Nacht am Waschkessel_stehen und bekämen doch nur ungenügend und schlecht zu essen. Das hatte man nicht erwartet, indessen gab dies Ereigniß begreiflicher Weise teinen Anstoß zu einer Bewegung, sondern bie armen Dienstmädchen mußten sich von allen Seiten verhöhnt sehen. Heute ist man von diesen Vorurtheilen wenigstens theilweise zurückgekommen; in den vorgeschrittenen Arbeiterkreisen selbst beſteht ein Vorurtheil nach dieser Seite hin gar nicht mehr. Einschränkung der FrauenEinschränkung der Frauenarbeit, Abschaffung der Kinderarbeit sind seit Jahren von ben Arbeitern verlangt worden, weil die Arbeiter gar wohl bie Ronkurrenz der billigen Frauen- und Kinderarbeit fühlen. Allein alle Parteien, die mit den industriellen Unter
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brud verboten.]
Feuilleton. Isaura.
( Fortseßung)
Wer seid Ihr, liebliche Fee? Kommt Ihr aus dem Wunderland der Aventüre? Jedenfalls darf ich eine so strah
müßt mit uns ziehen, auf die Höhen des Glanzes und der
Freude!"
" Hat fich denn ein ganzes Narrenhaus gegen mich vers schworen?" entgegnete das junge Mädchen mit einer Heftigkeit,
ftärter, auffprühte.
milie zu malen, wo sich Eltern und Kinder in der Fabrik befinden und sich nur spät Abends, müde und verdrossen, in einem ungaftlichen Heim zusammenfinden. Aber das Zentrum, die mächtigste Partei im Reichstage, fand es für gut, die Sache bei diesen Worten zu belassen. Früher schon mehrfach in dieser Richtung gestellte Anträge von sozialistischer Seite sind regelmäßig abgelehnt worden.
Wenn man eine genaue Schilderung der wirthschaftlichen Lage der Berliner Arbeiterinnen, mit trockenen Biffern belegt, lieft, so muß man den sittlichen Muth bewundern, mit dem diese Arbeiterinnen der Verlockung troßen, sich auf dem Wege der Prostitution einen leichten Erwerb zu verschaffen. Daß viele der Versuchung und dem furchtbaren Drang ber Noth nachgeben, kann Niemand wundern. Wenn
Ich kenne Eure fürstliche Gnaden," antwortete Royan bescheiden.
Nun, so weißt Du auch, daß ich Dich werde in Deine eignen Räder werfen lassen, deren Geflapper mir frech in die Dhren schalt! Warum gehorcht ihr meinen Befehlen nicht?"
Gnädigster Herr, mein Vater ist nicht daheim," wieder holte der jüngere Royan , ich thue nur, wie er geheißen hat." Schweig!" rief der Dauphin zornig. Geh' hinaus-
augenblicklich soll das Werk still stehen!"
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Der Sohn des Hammermeisters zauderte da trat das Mädchen, welches nicht einen Moment von den prüfenden Augen des dicken Herrn neben dem Fürsten verlassen worden war, zu dem Dauphin und sagte, jetzt so schüchtern und verschämt, als sie vorher heftig gewesen:„ Wollt Ihr mir einen Augenblick Gehör schenken, gnädigster Herr?"
Mehr als einen, mein selten aufrichtiges Kind! Du bist
Die Wirkung ihres Wortes war groß. Der Fremde Jute, wie von einem Diefferstiche getroffen, sein wohlbe also die Enkelin im Hause und jener Tölpel maßt sich wohl
Leibter Gefährte wurde roth im ganzen Gesichte und seine runden Augen gloßten fast überschnappend die fühne Sprecherin an; den Falkner, wie sehr er auch mitbetheiligt war, ligelte
ein Trieb zum Lachen
Hause, und die Frauen, wiewohl sie zum Theil die beiden Gäste nicht tannten, fürchteten fich.
sehr erschrocken war der Sohn vom
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Auf einmal brach der Erste in ein herzliches Lachen aus. Nun bei Sankt Georg!" rief er. So aufrichtig ist noch fein Mensch gegen mich gewesen, wie oft fie auch Aehnliches von mir gedacht haben mögen! Aber gut empfangen werde ich daheim, das muß wahr sein! Erst breche ich mir fast den Hals mit dem Pferde, dann schießen sie mit Pfeilen nach mir, als ich in mein eigen Haus will, mein Herr Sohn schlägt mich und
nennt mich einen Narren!"
Snädigster Herr-" begann noch immer zitternd die alte
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Lange
,, Ah, fteh da! Du bist es, ich kenne Dich wieder. Jahre habe ich Dein Geficht nicht erblickt," sagte der Fremde, indem er, ernster gestimmt, die Frau betrachtete. Wo ist Dein Mann? Ich will hier Gericht halten!"
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an ihrer Statt, da ihr die Bunge vor Angst den Dienst verGnädigster Herr, mein Vater ist nicht daheim," erwiderte
fagte, der Sohn.
Ha, Dein Vater also? Du bist sein Stellvertreter, nicht wahr Uebernimmst die Verantwortung für Alles, was hier
geschieht? Kennst Du mich, Kerl?"
gar die Ehre an, Dein Vater sein zu wollen? Sprich!"
Wir erwarten Vater Royan noch diese Stunde," sagte fie in ihrem fremdartigen, provençalisch klingenden Dialekt. ,, Will Eure Gnaden nicht bis dahin sich gedulden?"
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Gedulden ist ein Wort, das ich nicht recht kenne," erwiederte der Fürst, indem er jedoch freundlich auf sie blickte. ,, Wie ist Euer Name, sagt mir das."
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Siaura," antwortete fte. Unter den Leuten vom Hause entstand eine Bewegung fie blickte ruhig zu ihnen hin. fie blickte ruhig zu ihnen hin. Auch der Falfner glaubte, daß fie fich selbst verrathen habe, und sagte spöttisch:
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,, Das flingt freilich vornehmer als Nicolette." Wer fragt Dich?" sprach der Dauphin. Hinaus mit Dir! Doch setzen wir uns, mein Herr von Fucigny Ich sehe, daß ihr die Beine wechselt, wie ein müder Kranich. Wohlan, reizende Isaura, nehmt Plaß an meiner Seite- es ist zwar nur eine ungehobelte Bank und Ihr verdient doch fill, Ihr gebt mir sonst wieder den Titel, den ich nicht gern meinen übrigen beifügen möchte Jhr tennt sie auswendig, Fucigny Humbertus Dalphinus, dux Champ- suriae, comes de Albon und so weiter. Schöne Faura, Ihr sollt mir jegt beichten."
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Wendet Euch in Allem an Vater Royan ," erwiderte fie. ,, Von mir fönnt Ihr über nichts Auskunft erhalten."
,, Ei, wir werden die scharfe Frage gegen Euch anwenden lachend. Wie wär' es, wenn ich Euch vorläufig Daumen
müſſen, wenn 3hr so hartnädig seid, verſeste der Dauphin
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zuweilen frivole Menschen darüber spötteln, so weiß man, daß diesen Humanität eine gänzlich unbekannte Sache ist.
Indessen werden die Regierungen binnen absehbarer Zeit selbst genöthigt sein; für die Abschaffung solch unfeliger Zustände ihre ganze Kraft einzusehen. Es kann ihnen feineswegs gleichgiltig sein, wenn unter der Bevölkerung eine geistige und körperliche Verwüstung Platz greift, nur damit die industriellen Unternehmer billig produziren können. Für uns steht das fest.
Politische Uebersicht.
Impffrage. Gegen Ende Oktober wird, wie die Klin. Wochenschr." mittheilt, im Kaiserlichen Gesundheitsamt eine Impfgegner berufen werden, zusammentreten, um über die Sachverständigen- Kommission, in welche auch grundsägliche tagsbeschluß vom 6. Juli 1883 gegeben, die bei dem ReichsImpffrage zu berathen. Die Anregung hierzu hat der Reichstage eingegangenen 28 Betitionen gegen das Schußpockengeset dem Reichskanzler zur Kenntnißnahme und mit dem Ersuchen zu überreichen: ,, 1. eine Kommission von Sachverständigen zu berufen, welche unter der Oberleitung des Reichs- Gesundheitsamtes den gegenwärtigen phyftologischen und pathologischen Stand der Impffrage, insbesondere in Bezug auf die Rautelen, welche die Impfung mit der größtmöglichen Sicherheit zu umgemeiner Durchführung der Impfung mit animaler Lymphe geben geeignet find, prüft, und welche- eventuell unter all
Maßregeln zum Zweck dieser Sicherung vorschlägt; 2. eine brauchbare Impfstatistik herbeizuführen auf Grund obligatorischer Anzeigepflicht bezüglich der vorkommenden Pockenertranfungen und deren Verlauf an die zuständige Reichsbehörde". Die Ende Oktober zusammentretende Sachverständigen Kommission foll namentlich berathen über die von Seiten des Gesundheits amts in Aussicht genommenen Maßregeln, welche eine fanitätspolizeiliche Ueberwachung der Ausführung des Impfgeschäfts zum Bwed haben, um den bei Handhabung desselben zu Tage getretenen Unzuträglichkeiten für die Zukunft vorzubeugen, fo wie über die im§ 9 des Jmpfgefeßes vorbehaltene Errichtung. einer angemessenen Anzahl von Impfinstituten zur Beschaffung und Erzeugung von animaler Lymphe. Hoffentlich wird der gewählte Reichstag in Sachen der Impffrage eine andere Anficht haben als sein Vorgänger. Es würde gewiß überall im deutschen Reiche mit Freuden begrüßt werden, wenn der Jmpfzwang beseitigt werden würde.
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Die technische Kommission der Seeschifffahrt ist zw
einer Sigung auf den 30. Oftober nach Berlin einberufen.
Zur Berathung steht die Abgabe eines Gutachtens über die Lehrzeit, welche Maschinisten, ehe sie zur Prüfung zugelaffen werden, in einer Maschinenwerkstatt durchmachen und nachweisen müssen, ferner eine Vorlage über die Ausrüstung der Seeschiffe mit Nahrungs- und Heilmitteln. Den Anlaß zu der legteren Vorlage hat dem Vernehmen nach das Auftreten von ungenügende Verproviantirung zurückzuführen sein soll. Die Mitnahme und regelmäßige Verabreichung von spezifischen
schrauben anlegte?" Und er strebte, ihre Hand zu umfassen, welche fie ihm aber unwillig entzog.
Snädigster Herr," ließ sich jest Herr von Fucigny vernehmen. erlaubt, daß ich Euch auf den eigentlichen Zweck Eures Hierseins aufmerksam mache."
ha, seid Ihr endlich zu Athem gekommen nach dem ans gestrengten Bergklettern?" sagte der Fürst. Bis jetzt hab' ich Euch nur schnaufen und stöhnen gehört."
Eure Leute werden sich beunruhigen, wenn Ihr noch länger ausbleibt," erinnerte Fucigny.
Shr könnt ungehindert hinuntergehen, dort, wo sie mit den Pferden warten, und Ihnen sagen, daß ich hier wohl aufgehoben bin," sagte der Dauphin launig.„ Eh' Ihr zurückkehrt, werde ich mit dem peinlichen Verhöre, das ich hier anstellen will, fertig sein!"
,, Da ist Vater Royan !" rief Ifaura mit heller Stimme und wirklich erschien der Hammermeister mit Bergstock und Quersack, wie von einer weiten Wanderung kommend, in der Thüre. Er war schon durch den hinausgeschickten Faltner von der Anwesenheit des Landesherren unterrichtet. Dieser stand auf und seine Stirn verfinsterte fich. Den Gruß des Eintretenden erwiderte er nicht.
Bist Du's, Royan !" sagte er. Du trogest also wider meinen Befehl?"
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Eure Gnaden wird mir die Bemerkung verzeihen, daß er nicht mir gelten kann," erwiderte der Alte mit ehrerbietiger Festigkeit. Ich hab' diesen Hammer gekauft mit der Gerechtigkeit des freien Betriebes, soweit mir die Vorfluth des Baches zusteht."
Ha! Mir ins Geficht wagst Du, den Gehorsam zu verweigern?" fuhr der Dauphin auf. Will ich etwa, daß Du zu Grunde gehen sollst? Hab' ich nicht Entschädigung versprochen? Bezeugt es, Schatzmeister? Ich fordere Gehorsam, alter Rebell
uns?
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Erlaubt" wollte Royan noch einen Einspruch thun, aber der Fürst ließ ihn nicht zu Wort kommen, sondern trat ihm heftig näher: Alle haben meinen Befehl geachtet!" rief Nur Du nicht! Troßest Du auf alte Geschichten zwischen Was zupft Ihr mich Herr?" fuhr er den Schaßmeister an, der mit leiser Mahnung seinen Aermel berührt hatte. Ich habe keine Rücksicht nöthig- niemals, Herr! Dieser Graufopf hier pocht nur darauf, daß er denft, ich muß ihn schonendarin sucht er sein Recht, nicht in dem freien Hammerbetriebe!"
,, Gnädigster Herr, Ihr könnt mir einen so faulen Grund