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Versand Reutlingen  - Rottenburg   ist auf Grund des eingelaufenen Wahl, vermuthete protestes von der Wahlprüfungskommission be an standet Jean Bev it größte in dem Proteſt behaupteten Thatsachen beantragt. In einzelnen wäre der Ortschaften sollen nach den Behauptungen des Protestes ein­Breis von elne Wähler durch Versprechung von Getränken zur Stimm eift und abgabe für Bayer veranlaßt worden sein. fand, ind Die Gewerbe- Ordnungskommission des benarbeitet Reichstages beendete die Berathung der auf die Sonntags­Gedanken tube bezüglichen Anträge. Die Anträge auf Anberaumung , ihm das einer gründlichen Enquête( Baumbach und Buhl) wurden ab­örung de gelehnt. Die Kommission vertagte sich darauf, um die Abstim­Dynamit mung über die anderen Anträge eift morgen vorzunehmen. Die Budgetkommission des Reichstags fuhr in jedoch ve der Berathung des Ergänzungsetats für Kamerun   2c. fort. n zu einem uf das Schreiben des Reichskanzlers, welches gestern ver e blieb fet lejen ward, verzichtete die Opposition einzugehen, da daffelbe Brun nicht an die Kommission als solche, sondern an den Gebeimen heint aber Rath Hellwig gerichtet sei. Dagegen konstatirten die Frage feller noch einmal, daß sie ihre Fragen nur auf Wunsch der ben ange Kommiffton schriftlich eingereicht hätten. Vom Zentrum( Frhr.

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die Versammlung bei Gelegenheit der Vertragsverlängerung

mit der Pferdebahn- Gesellschaft in Sachen der billigen Arbeiterbillets gefaßt hat. Die Reform der Mieths­steuer, die auf allen Seiten als dringlichst anerkannt wor

den ist, scheint wieder arg ins Stocken gerathen zu sein, und Der Beschluß des Steuerreform- Ausschusses, zunächst an den Ober- Präsidenten die Frage zu richten, wie er eigentlich zur Reform der Miethssteuer stehe, ist entschieden zu beklagen. In einer so wichtigen Angelegenheit sollte die städtische Verwal­tung doch in etwas schnellerem Tempo das erfüllen, was von der ganzen Bürgerschaft als unabweisbar anerkannt ist. So­viel sieht fest, daß im nächsten Etatsjahr diese Frage der

Lösung zugeführt werden muß. Was die Auffassung des Ma gistrats über unsere Schulverhältnisse betrifft, so befinde ich mich darin in freudiger Uebereinstimmung mit demselben, möchte aber doch zur Erwägung anheimgeben, ob es sich nicht ermöglichen ließe, den auswärtigen Schülern, welche unsere höheren Lehranstalten besuchen, noch mehr Schulgeld abzu­nehmen. Bu den Mittheilungen des Magistrats über die Ge­ftaltung unseres Straßenreinigungswesens be merte ich, daß die Thätigkeit der Straßenreinigung hinsichtlich Der Fortschaffung Don Schnee und Eis durchaus ungenügend ift.( Unrube.) Die Bustände, welche bei den Schneefällen des legten Winters in den Straßen herrschten, find einer Großstadt in teiner Weise würdig gewesen.( Lebh. Es ist vorgekommen, daß bei eintretendem an der Peripherie nicht die Schule

cht hat, it Gumme zu bewilligen, aber lediglich als Bausch quantum, 8 Licht ge nicht in der Form einzelner Posten für einzelne, besonders ge­Teiten" eine annte Bwede und Bedürfnisse. Man wünschte damit aus­unter dem udrücken, daß man fich nicht für bestimmte organisatorische Widerspruch.) en Floriani Republikas It, wie et poleons aus we Geld her

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seine Entscheidung in dieser Hinsicht für die Zukunft offen alten wolle. Zur Beschlußfaffung über diesen Antrag kam es nicht. Ferner wurde mit 16 gegen 12 Stimmen ein trag des Abg. Richter angenommen: Die verbündeten Berungen zu ersuchen, dem Reichstage vor Herbeiführung ihren Aufgaben gerecht zu werden, scheint es mir doch, als ob Drganisationen in den westafrikanischen Schußbezirken ben behufs Heranziehung der Schuzbezirke Deckung der dem Reiche aus denselben erwachsen den Loften."

Kommunales.

Stadtverordneten- Versammlung. Deffentliche Sigung vom 12. Februar. Borsteher Dr. Straßmann eröffnet die Sigung.

Konigsmauer" und durch die Verbreiterung der Neuen

besuchen konnten oder von Erwachsenen über die Straßen ge­tragen werden mußten.( Lebh. Unruhe.) Ganze Straßen waren auch für Erwachsene unpassirbar.( Widerspruch.) Bei aller Anerkennung für die Bemühungen der Verwaltung, irgend etwas in der Straßenreinigungs- Verwaltung nicht ganz in Drdnung sei. Zu den in den Etat gestellten Beiträgen für humanitäre Vereine, wie die deutschen Hilfsvereine in London  und Wien  , bemerke ich, daß wir in erster Reihe noch sehr viel Noth in unserem eigenen Hause zu lindern haben, und z. B. der Berliner   Verein für Obdachlose bisher vergeblich um Unter­stügung bei den städtischen Behörden nachgesucht hat. Im Uebrigen will ich schließlich meine Ansicht aussprechen, daß doch zu viel Gewicht darauf gelegt wird, den Einkommensteuersat von 100 pCt. nicht zu überschreiten, und daß ich vor einer Ueberschreitung dieses Sages event. nicht zurückschrecken würde, Da ich in der That es nicht für opportun halte, zu viel auf die Anleihen zu schieben.

fächlich unausführbar ist. Bei dieser Sachlage muß man sich

darauf beschränken, unser jegiges Steuerfystem auszubauen und dabei allerdings in erster Reihe auf eine möglichst forrette Einschäßung das Augenmerk richten. Jedermann wird Herrn Frmer zustimmen, daß an der Miethssteuer nicht viel zu reformiren ist und daß es das Beste wäre, die Mieths steuer ganz abzuschaffen. Wenn nun aber die neu einge tretenen Herren aus ihrer Erfahrung schon jest gesehen haben, daß es eigentlich unnüß ist, die Syftphusarbeit der Miethssteuer Reform immer von Neuem zu unternehmen, so darf man doch erwarten, daß fie nun nicht immer wieder den älteren Mit gliedern der Versammlung einen Vorwurf daraus machen werden, weil sie mit jener vergeblichen Arbeit noch nicht zu Stande gekommen find.( Bravo  !) Redner berührt sodann die Frage der Erträgnisse der Nieselfelder und die Gassteuer und nimmt die Straßenreinigung vor den Angriffen des Stadtv. Singer in Schuß. Wenn ein Verwaltungszweig teinen Tabel verdiene, so sei es doch gewiß die Straßens reinigung.( Sehr wahr!) Was die Wünsche des Stadtv. Singer auf die Einrichtung von Arbeiterzügen auf den Pferdes bahnen betrifft, so könne er mittheilen, daß seitens der Pferde­bahndirektion auf einelnen Streden versucht worden ist, in dieser Beziehung bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern bezüg liche Einrichtungen zu empfehlen, daß dieselbe aber sehr wenig Entgegentommen bei den Inter­effenten gefunden hat. Den Bemerkungen des Stadt verordneten Singer, daß es nicht so ängstlich darauf ankommen könne, gerade den Sag von 100 pEt. Einkommensteuer aufrecht zu erhalten, lann man im Allgemeinen zustimmen, namentlich wenn es gelingen sollte, unsere Ausgaben auf die progressive Einkommensteuer abzuwälzen. Bis dahin aber sollte man in der That danach streben, daß diese Grenze so spät als möglich überschritten wird, denn die Zeit werde immer noch zu früh kommen, wo sich eine solche Ueberschreitung nicht mehr vers meiden läßt.( Beifall.)

Ein Schlußantrag wird hierauf angenommen und die Generaldistuffton ist hiermit erledigt. Die meisten Spezials etats find bekanntlich dem Etatsausschusse zur Vorberathung überwiesen worden.

Auch der Normal Besoldungs- Etat pro 1. April 1885/88 wird diesem Ausschusse überwiesen.

Der Verlängerung der Miethsverträge über die Räume des städtischen Progymnasiums, Pantstraße 6, bis 1. Oftober 1886, stimmt die Versammlung bei.

Auch mit der Erwerbung der zur Verbreiterung der Chausseestraße vor dem Grundstücke Nr. 2 und 3

Durch die Wahlen der Abtheilungen haben fich folgende Ausschüffe fonftituirt: 1) Bur Vorbereitung der Wahl eines unbefoldeten Stadtraths( Vorf. Dr. Straßmann, Stellvertr. Dr. Stryd). 2) Bur Vorberathung der Vorlage, Ausgaben auf Anleihen überwiesen, sondern beispielsweise der erforderlichen Fläche von 68 D.-M., erklärt fich die Versamm betr. den Verkauf einiger durch Kafftrung der Straße ,, An der Briedrichstraße gewonnenen Bauparzellen. 3) Zur Vorberathung Ser Borlage, betr. die Anlegung von Straßen auf dem an der Sinienstraße belegenen Grundstück der Berliner   Schüßengilde. Borf. St.-V. Mattern.)

Sine Betition eingegangen, welche dahin geht, bei der Reform Bon den beiden hiesigen Gastwirths vereinen ist Miethssteuer einen Unterschied zu machen zwischen Wohn­De Suerreform betrauten Ausschusse überwiesen. Befchäftsräumen. Die Petition wird dem mit der Frage

welcher

Bon dem St.-V. Weiß II. ist ein Antrag eingegangen, verlangt, daß 1) eine 5. Raths waage im Westen

Waage auf die Beit von 7 Uhr Morgens bis 7 Uhr Abends

gelegt werden.

Emeraldebatte über den Stadthaushalt.Etat.

Auf der Tagesordnung steht zunächst die Fortsetzung der

St.-V. Dr. Jrmer wünscht gleichfalls, daß nicht so viel Bau der höheren Schulen aus den laufenden Einnahmen be­ftritten werden möge und daß man in der Vermehrung unserer Schuldenlaft recht behutsam vorgehen möge, denn die Haftbar feit der Bürger eines Staates sei eine ganz andere Sache wie die Haftbarkeit der Bürger einer Stadt.( Unruhe.) Das sei ganz klar, denn man brauche blos von der einen Seite der Kurfürstenstraße auf die andere Seite zu ziehen, um der Haft. barkeit für die Stadt ledig zu werden. Bei einigen Bemer­tungen zu unserer städtischen Steuerpolitik spricht Redner unter lebhaftem Widerspruch die Anficht aus, daß die Stadt das Recht habe, unsere Gemeinde- Einkommensteuer aus dem Rah men der staatlichen Steuern herauszunehmen. Was die Mieth­steuer betrifft, so halte er eine Reform derselben für ziemlich unmöglich, denn dieselbe werde immer eine unbillige und unge­rechte bleiben, und man werde entschieden früher oder später zur Aufhebung der Miethssteuer schreiten müssen. In Bezug auf unser Schulwesen müffe er einen wunden Bunft berühren: das Freistellen­wesen, welches eigentlich ein Freistellen- Unwesen sei. Jegt kommen Durch die Freistellen vielfach Leute auf die höheren Schulen, welche nicht dorthin gehören. Man sollte doch nur solchen Leuten Freistellen und, wenn möglich noch Buschüsse gewähren, welche fich wirklich durch besondere Talente auszeichnen. Was die Ueberschüsse der Gaswerke betrifft, so seien dieselben toloffal, aber ebenso enorm seien auch die Gaspreise und es sei uner. tlärlich, warum man die Frage der Gassteuer noch immer nicht zur Erledigung bringen wolle. Schließlich betont Redner, daß wir uns in Bezug auf den Bedarf an Schulhausbauten in einem Nothstande befinden und daß er und seine Freunde

Stadtv. Singer: Ich beabsichtige nicht, Herrn Dopp Das Gebiet der Zonkunft, Steuerreform 2c. zu folgen, bill jedoch einige Momente aus der Rede desselben heraus­greifen. Er hat gemeint, daß wir auf dem Gebiete der Lehr­Longusbildung zu viel thun; ich bin ganz entgegengesetter Meinung und denke, daß es nichts Edleres und Vortrefflicheres Been tann, als die Fürsorge für die Ausbildung der Lehr­inge und wenn Herr Dopp eine solche nicht sehr gern fleht, fo erinnert dies doch an die Zeit des beschränkten Unter thanenverstandes" und es wird nicht viele Leute geben, welche barin feiner Ansicht sind. Wenn Herr Dopp aus den Niesel- eifrig daran mitarbeiten wollen, um aus diesem Nothstande feldern eine Einnahme erhofft, sobald die Agrarzölle erst ein- herauszukommen. Bortheile, welche uns in dieser Beziehung erblühen könnten,

breifach

aus der

Tasche der Steuerzahler wieder bezahlt werden

Was die Gas­

würden, und daß wir als Großstädter absolut feine Veran laffung haben, einer Politik zuzustimmen, welche uns die nothwendioften Lebensmittel vertheuert. Heuer betrifft, so trifft das Wort des Stadtverordneten Mener, daß die Gassteuer eine Steuer auf die Arbeits­at ift, feineswegs zu. Jm Allgemeinen ist der Etat gewigtlar und übersichtlich aufgestellt, aber es ist doch Der Wunsch am Blaze, daß fünftighin die Balanzirung des Etats ohne eine so große Begünstigung der Anleihen sich Austunft über das Schicksal des Beschlusses bitten, welchen möglichen ließe. Im Speziellen muß ich den Magiftrat um

ortung ziehe."

Stadtv. Löwe: An allen Projekten, welche in dieser Etatsdebatte vorgebracht worden find, haben sich diejenigen, die schon längere Zeit in der Verwaltung sich befinden, be­reits die Zähne ausgebiffen.( Sehr richtig!) Wünsche zu äußern ist ja menschlich schön, aber auch nicht schwer und andererseits wieder schwer zu erfüllen. Das bezieht fich namentlich darauf, was der Vorredner in Bezug auf unsere Eintommersteuer gesagt hat. Es wäre gewiß sehr richtig, wenn die Kommunen ihre Steuern unabhängig vom Staate gestalten könnten, aber es ist eben unausführbar, weil wir uns uns nicht vom Staatssteuersystem emanzipiren fönnen. Alle dahin gehenden Versuche sind immer wieder gescheitert. Ebenso ist es gewiß richtig, wenn man progressive Einkommen­fteuer verlangt, aber gewiß ist auch, daß dieser Wunsch that

Daß man alle an dem Verbrechen Betheiligten zur Verants belastetes Herz schlug nicht mehr, und als Cambry und

" Er verlangt vom Sherifamte," bemerkte Naybor, Protokoll unterschrieben, seinen Geist aufgab. Sein schwer Naydor sich von Harriers und ihrem Wirth verabschiedeten, ba wurde ihnen die Mittheilung, daß Rowland bereits ein todter Mann sei.

" Sie haben bereits ihre Strafe erlitten," bemerkte Cambry; es bleibt uns in der Sache nichts mehr zu thun

abrig

Leits

Betheiligt

Der balb nicht mehr am Leben sein wird; Lord Davis ift obt Garrid im Irrenhause, und wenn er nicht dort bes geftorben ist, so ist er doch so gut wie todt."

an der Sache waren nur Rowland,

tomland erzählte," meinte Harriers. Was kann der Lord  Auffällig war mir die Geschichte mit der Karte, die Davis nur bamit bezweckt haben?"

Bielleicht hat er dadurch nur seinen Sekretär mystis

8weites Kapitel.

Es mußte ein außerorordentliches Ereigniß sein, das Frit Rodenburg heute abhielt, seine gewöhnlichen Kranken­visiten zu machen. Die Stunde, zu welcher er die Krantenfäle von Bethesda zu besuchen pflegte, war längst vorüber; er aber hatte noch nicht sein Bimmer verlassen. Das wichtige Ereigniß, das ihn, vielleicht zum ersten

lung unter der Vorausseßung, daß dieselben sowohl örtlich frei gelegt wie pfandfrei übergeben werden, zu dem Preise von 100 Mt. für das Quadratmeter, in Summa von 6800 Mt. einverstanden.

Ebenso wird das Projekt zum Neubau einer Turns balle auf dem Schulgrundstück Niederwallstraße 6/7 ge nehmigt.

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Die Vorlage wegen Ausführung von Erfaz­wahlen für die Staatsflaffen- und Gemeinde Einkommen fteuer Reklamations Rommission überweist die Versamm lung dem Ausschusse für die Wahl unbesoldeter Gemeinde­beamten.

Schließlich erklärt sich die Versammlung mit Bezug auf die Bestimmungen des Drtsstatuts vom 7. bis 19. März 1877 Damit einverstanden, daß auch für die im Jahre 1885/86 zu re= gulirenden Straßen a. der den zur Erstattung Vers pflichteten in Rechnung zu stellende Preis des zur ersten Pflasterung verwendeten Materials infl. Arbeitslohn für Hauptstraßen auf 18 M. und für Nebenstraßen auf 11,50. pro Dm., b. der Beitrag zu den Kosten der Unterhaltung neuer Straßen auf 0,20 M. pro Om. und Jahr des Ablösungs­tapitals in Betreff der Unterhaltungspflicht auf 0,80 M. pro Dm. festgesetzt wird.

Schluß der Sigung 7% Uhr. Am Magistratstische wohnten derselben bei: Kämmerer Runge, Stadtschulräthe Dr. Bertram und Fürstenau, Stadträthe Voigt, Weise, Krause, Stadthagen  , Borchardt, Koch­hann u. A.

Lokales.

Mit Bezug auf die vor einigen Tagen gebrachte Notiz, daß ein im Norddistrikt von Berlin   wohnender Ver bandsfechtmeister F. des hiesigen Reichsfechtsschulverbandes seit einigen Tagen plöglich verschwunden sei, auch eine Summe von 600 m. hinter sich gehabt hätte, wird von gut unterrich teter Quelle gemeldet, daß hier in Berlin   weder im Norden noch sonstwo ein Verbandsfechtmeister F. wohnt, daß im Uebrigen alle 23 Bezirksfechter und Bezirkstafftrer, welche für den Reichsfechtverband Berlin   Gelder in Empfang zu nehmen haben, in Berlin   sind und bis auf den heutigen Tag sämmt­fiche bei ihnen eingegangene Beträge abgeliefert haben.

a. In Bezug auf den Tod des Droschtenbefiters Lindenan an der schwarzen Brücke bei der Thaerstraße haben

von Razenfell gekleidet war, die Müße mit den Pelzklappen auf dem Kopfe.

Fritz eilte auf ihn zu, und der Alte schloß ihn wie einen lieben Sohn, den er nach langer Trennung wieder fah, in feine Arme. Einen Augenblick verklärte bie Freude des Wiedersehens sein ehrliches Antlig, dann aber griff wieder der Ausdruck tiefen Rummers auf dem­felben Plaz.

Welche Ueberraschung!" rief Friß. Wahrlich Onkel Habicht, ich bin mehr erfreut, als Du vielleicht glaubst über diesen Besuch. Aber warum hast Du gerade zu dieser Jahreszeit und bei diesen Wegen die Reise unter­nommen?" Du fragst noch, Friz?" sagte Habicht beinahe vor­vergessen, daß wir den neunzehnten

Firen wollen," äußerte Cambry; anders läßt sich die Sache Male, von der Erfüllung seiner Pflicht abhielt, war cin nicht erklären. Es ist ja auch diese Geschichte eine große Rebenfache. Damit ist noch weniger etwas anzufangen, als Schreiben in der Hand, und war so in die Lektüre vertieft, Dezember schreiben?"

gun tann.

daß er nicht bemerkte, daß das Feuer ausgegangen war, und daß es anfing, unbehaglich kalt in dem sonst so behag lich eingerichteten Zimmer zu sein.

Eberifamt tann in dieser Angelegenheit nichts mehr thun, und it feinen übrigen Bekenntniffen. Es ist, wie ich sage: das Rowland hätte sein Herz so gut vor seinem Beichtvater Ausschütten tönnen, als vor uns. Die Absolution würde hm den Tod leichter gemacht haben, als es unser Protokoll a bas vortreffliche Abendessen, für welches Mr. Knox ge Ihre Stimmung war in der That eine so gebrüdte, sich hin.

zum Opfer

M'Donuil einmal mit

noch febr ung lebhaft wahnfinnig

fie bies von orben.

au verzehrt;

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Bum dritten Male hatte er bereits den Brief gelesen. Er ließ jetzt das Blatt sinken, stüßte den Kopf auf die Armlehne seines Sessels und starrte nachdenkend vor

Ein lautes Pochen an der Thür weďte ihn aus seinem

orgt hatte, beinahe unberührt blieb. Als die Gesellschaft Sinnen. In der Meinung, daß es einer der Krankenwärter er vier Bersonen wieder am Ramin saß, bot fte einen bei sei, der ihm eine Meldung zu machen habe, rief er ein

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,, Das ist mir bekannt, Onkel Habicht; aber was hat der neunzehnte Dezember mit Deinem Besuch zu thun" An dieser Frage sehe ich, daß Du uns auf M'Donuil ganz und gar vergessen haft.

Ah jest ahne ich, was Dich herführt.. Die periodi sche Krankheit des Grafen."

,, Ganz recht; das ist's!"

" Also der Anfall hat sich erneuert?"

Ganz wie sonst, und wie es scheint, diesmal ganz Frig, mein Junge, Du mußt wieder

Beitem büfteren Anblick, als vorher. Der Einzige, der mechanisches Herein" und blieb, den Rüden nach der Thür hinkommen; Du bist der einzige Arzt, der helfen kann.. O einigermaßen bei Laune war, war Mr. Knox selber.

gekehrt, figen, ohne seine Stellung zu verändern, erwartend,

Ich habe es Dir schon gesagt, daß Du unsere einzige Hoff­

Aber auch er gerieth in arge Mißstimmung, als seine daß ihm irgend eine, die Anstalt betreffende Sache mitges nung bift; auch die Komtesse Agathe ist ganz der Ansicht, Bäfte auf feine neugierigen Fragen nach dem Inhalt der theilt werde. Der Eingetretene aber sprach nicht. Betenntnisse ihm durchaus ungenügende, oder gar keine Antwort gaben. Cambry erklärte, daß dies Amtsgeheim nicht vermindernd. It's eine Sache von Wichtigkeit? iffe feien; Naybor wich mit einigen ganz unverständlichen abeutungen aus und Harriers sagte, daß es sich für ihn,

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Was giebt's?" fragte Fris, noch immer feine Stellung Sonst wünsche ich, nicht gestört zu sein.

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en erften Beamten in Davistown, nicht schide, über Dinge einen alten Freund empfängt?" ertönte es jetzt von der

fprechen, die allein die Familie Davis angingen.

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Der Baber hatte Recht gehabt, dem Kranken war am inbern Morgen wohler. Seine legte Rur   hatte den Er­

Ei zum Teufel, Junge, ist das die Art, wie man Thür her.

Habicht!  " rief jetzt Friß aufspringend. Bathe, alter Ja, ich bin's!" rief der alte Nimrod, ber heute, wie

folg, daß Rowland schon zwei Stunden nachdem er das damals, als wir ihn das erste Mal sahen, in seinen Belz

daß Du allein helfen kannst, und fie vereinigt ihre Bitten mit der meinigen."

Das ist eine sehr traurige Sache, Dnkel Habicht.. Jm Grunde genommen fann ich ja gar nichts thun Ich könnte nur einen Versuch machen, wenn ich die Ursache ber Krankheit kennen würde, und biese zu ergründen, bazu gehört viel Zeit, mehr Seit, als ich jetzt bei meinen Pflich ten in der Anstalt entbehren kann."

" Deine Anwesenheit, mein Junge, wirkt schon wohl thuend auf den Grafen. Wir haben es ja damals gesehen. ( Fortsetzung folgt.)