spruchreif. Was die vorzunehmenden Erhebungen anlangt, so geht es von der Voraussetzung aus, daß die Angelegenheit nicht in wünschenswerther Weise erledigt werden wird, wobei für das Blatt weder die Versicherung, daß auch Arbeiter be­fragt werden sollen, ins Gewicht fällt, noch auch die Erklärung des Reichskanzlers vom 9. Mai, daß die Anficht der Arbeiter über die Sonntagsruhe ihm am bedeutungsvollsten bei der Regelung derselben erscheint. Alles in Allem wird durch die Reden der Sozialdemokraten im Lande und durch die Haltung ihrer Presse nur der Eindruck bestätigt, den man alsbald nach der Reichstagssigung vom 9. Mai gewonnen hatte. Die Macher" der Sozialdemokraten fürchten Alles für fich und ihre Agitation, wenn die Organe der staatsseitig in Angriff genommenen sozialpolitischen Steform erst anfangen, mit den Arbeitern von Angesicht zu Angesicht zu unterhandeln."

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fein, in welcher der Schutzöllnerei im deutschen   Wolfe völlig der Boden entzogen sein wird.

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Mit Bezug auf die bekannten Vorgänge auf dem Friedhofe zu Frankfurt   a. M. hat der dortige Magistrat dem Abgeordneten Sabor folgenden Bescheid zugehen laffen: Ew. Hochwohlgeboren erwidern wir auf das gefl. Schreiben vom 25. Juli ergebenst, daß wir eine genaue Untersuchung der in demselben erwähnten Vorfälle, soweit dabei städtische Ange stellte in Betracht kommen, angeordnet haben. Es würde indessen nicht nur zur wesentlichen Förderung dieserUntersuchung gereichen, wenn Ew. Hochwohlgeboren diejenigen thatsächlichen Vorgänge, welche dem von Ihnen gefällten Urtheile zu Grunde liegen, daß städtische Angestellte sich Brutalitäten in Wort und That zu Schulden kommen ließen", anführen und zugleich die Beugen hierfür benennen wollten, sondern es darf dies im Hinblick auf die Schwere der von Ew. Hochwohlgeboren gegen städtische Bedienstete erhobenen Anschuldigungen diesseits auch erwartet werden. Der Magistrat. Seussenstamm." Wie die Frant furter 3tg." hört, wird dem Magistrat durch Herrn Dr. Epp­stein, den Anwalt der bei der Friedhofsaffaire Betheiligten, das auf das Verhalten der Friedhofsaufseher bezügliche Mas terial ungesäumt übersendet werden.

Berlin   hätte nun auch sein Kreisblatt". Nachdem die antisemitischen Organe, welche als gouvernementale Frank tireurs agirten, sonst aber auf eigene Faust marodirten, all­mählich fast sämmtlich entschlafen sind, hat es die anonyme Leitung der öffentlichen Meinung" für nöthig gefunden, für einen passenden Ersatz zu sorgen. Das Berliner   Intelligenz Berliner  , Intelligenz­blatt", welches vielfach in jenen Kreisen verbreitet ist, wo die politische Intelligenz aufhört, bringt seit einiger Beit Kampf­artikel gegen die oppofitionellen Parteien, welche an Gehässig feit nichts zu wünschen übrig laffen. Vielleicht leiht das bis großen Sache der Reaktion. Ob dieses Engagement für die Wahlen die Bugkraft haben wird, das konservative" Publi­fum anzuloden, welches bei Stöcker auszubleiben beginnt, steht dahin.

biete(!), Handwerksgesellen aufzunehmen, und fie verpflicht fie in die Innungsherbergen zu verweisen. Es wurde von einem Breslauer Schneidermeister zur Begründung dieses B langens angeführt, daß die seit einem Jahre von der Breslaur Schneiderinnung gegründete herberge, in der jedem zureisen den Gesellen auf Kosten der Innung Abends Butterbrod m Käse und ein Glas Bier, Nachtquartier und Frühstück verab reicht werde, noch nicht von einem einzigen Gesellen besucht worden ist. Die Gesellen gingen entweder in die Herberge zur Heimath oder in das St. Vin enzhaus. Es wurde deshalb aud das Verbot der Herbergen zur Heimath und der Vincenzhäuser als eine Konsequenz der Zwangsinnung gefordert. weiter, die Sache wird heiter!

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Sum polizeilichen Brod- Feldzug. Im rheinisches Kreise Lennep   sollen in sämmtlichen Gemeinden vom 1. 1. ab wieder Brodtagen eingeführt werden. Eine zahlrei besuchte Versammlung von Bäckermeistern hat daher folgente Eingabe an die Bürgermeister beschlossen:" Ew. Wohlgeboren erlauben sich die Unterzeichneten Folgendes zu unterbreiten: Eine Polizeiverordnung vom 13. Juli ordnet an, daß die Bäde und Verkäufer von Backwaaren vom 1. August d. J. gehalten sein sollen, ihre Badwaaren, d. h. das Schwarzbrod, mit einem Stempel zu versehen, welcher das Gewicht des Brodes angiebt Zweitens sollen die Polizeibeamten befugt sein, die Verkauf lokale zu revidiren und das etwa zu leicht befundene Brod schneiden zu dürfen. Drittens soll die Behörde befugt fet von Zeit zu Zeit das Gewicht und den Preis des Brodes de einzelnen Bäder öffentlich bekannt zu machen. Da von al diesen Bestimmungen in dem Gewerbegeset kein Wort enthalter ist, sondern§ 72 der Gewerbeordnung bestimmt, daß Tap fünftig nicht vorgeschrieben werden sollen und daß dieselben wo solche bestehen, in kürzester Frist aufzuheben find, so glauben die Unterzeichneten gegen jede außerordentliche Einmischung entschieden protestiren zu müssen, um so mehr, als eine über große Konkurrenz in unserm Artikel den Verdienst sehr schmäle und die Käufer von Badwaaren vor Uebertheuerung beffe schüßt, als alle Tagen und Polizeivorschriften dies zu thun vermögen. Bisher haben wir gegen die Bestimmungen Gewerbeordnung nicht verstoßen. Der Breis und das wicht des hier üblichen Brodes hat jederzeit im Verkaufslold ausgehangen, und glauben wir den gefeßlichen Bestimmunge in allen Punkten nachgekommen zu sein. Zu den Lasten be Staates und der Gemeinde haben die Unterzeichneten diefelb Pflichten wie die übrigen Staatsbürger, glauben. daher rechtigt zu sein, auch dieselben Rechte zu verlangen und ohn Belästigung seitens der Polizeibehörde ihr Gewerbe betreiber zu können. Ew. Wohlgeboren ersuchen wir daher ergeben bahin zu wirken, daß die Verordnung vom 13. Juli jurid

Bunächst wollen wir fonstatiren, daß uns die Macher" der Sozialdemokratie, welche durch die Inangriffnahme sozialpoliti­scher Reformen Alles für sich und ihre Agitation zu fürchten haben, völlig unbekannt sind; fie dürften wohl nur in der Bhantafie des Hannoverschen Kourier" eristiren. Soweit wir die sozialdemokratische Partei kennen, giebt es in ihren Reihen feine Macher", wie sie leider andere Parteien und namentlich Diejenige, welche das genannte Blatt vertritt, aufzuweisen haben. Die Einführung von Sozialreformen wird von der gesammten arbeitenden Bevölkerung schon seit Jahr und Tag mit der größten Spannung erwartet, die Arbeiter wünschen nichts sehn licher, als daß man von Angesicht zu Angesicht mit ihnen ver­handeln möge und daß endlich einmal die Wenn und Aber aufhören, mit denen fortwährend experimentirt wird. Es ist gewiß lein erfreuliches Zeichen, daß heute noch die verhältniß mäßig doch nur winzige Frage eines gesetzlichen Ruhetages fo - lauwarm in maßgebenden Kreisen behandelt wird, wie viel Widerstand werden Demnach die viel wichtigeren Reformvorher nur dem Stilleben geweihte Blatt feine Ueberzeugung der schläge finden, welche im Arbeiterschutzgesetz enthalten find? Heute noch über die Nothwendigkeit und Durchführbarkeit eines geseglichen Ruhetages zu diskutiren, halten wir für ganz überflüssig, die Frage ist längst spruchreif. Gegen eine Enquete ist abgesehen davon, daß dadurch die Erledigung der Ange nichts einzu legenheit auf lange Zeit hinaus vertagt wird nichts einzu­wenden, wenn dieselbe in richtiger Weise zur Ausführung gelangt. Es kommt ganz auf das Wie und darauf an, ob man die wirkliche Gesinnung der Arbeiter hören will, oder ob nur festgestellt werden soll, daß die Sonntagsruhe resp. ein gesetzlicher Ruhetag weder durchführbar noch nothwendig ist. Daß die Arbeiter, au ch" befragt werden sollen, genügt uns nicht, wir wünschen, daß dieselben überall gehört werden und daß dies nicht so nebensächlich mit einigen extra Es wird ein Leichtes sein, bei ents ausgesuchten geschehe. sprechender Handhabung zu einem gewünschten Resultate zu gelangen. Wird die Enquete aber so geleitet, daß die Meinung der Arbeiter überall unbeschränkt zum Ausdruck tommt, so wird sie auch sicher den besten Beweis liefern für unsere Behauptung, daß die Frage der Sonntagsruhe längst Spruchreif ist.

-

Wegen der traurigen Vorgänge auf dem Frankfurter  Friedhofe ist nunmehr vom Untersuchungsrichter die Vor­untersuchung eröffnet worden, nachdem vom Polizeipräsidium der Staatsanwaltschaft die Akten vorgelegt worden waren. Gleichzeitig ist, wie wir bereits gestern mittheilten, Polizei­tommiffar Meyer, der den angeblich durchaus unberechtigten Befehl zum Einhauen auf die wehrlose und fich in feiner Weise widerseßenden Menge gegeben hatte, durch Verfügung des Polizeipräsidenten vom 26. d. M. auf Grund des Disziplinar gesetzes vorläufig seinen Dienstverrichtungen enthoben. Auf fehen erregt es in Frankfurt  , daß Präsident von Hergenhahn am 27. d. selbst einen längeren Urlaub angetreten hat. Man darf hoffen, daß die Einleitung der Untersuchung wesentlich zur Beruhigung der aufgeregten Gemüther der zunächst Betroffenen beitragen wird. Von dem Ausgange der Untersuchung wird traurigen Szenen bildet.

genommen wird."

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Die Handelskammer za Altena  ( Westfalen  ) sagt ihrem Jahresbericht 1884 über die west fälische Eifen es abhängen, welches Urtheil fich die Oeffentlichkeit über jene Bezirk gänzlich darnieder, sodaß wohl faum eine einzige Grub

Gewinn abwarf. Die Hüttenwerke arbeiteten ebenfalls sehr ungünstigen Verhältnissen. Die stets wachsende nach befferen Roheisenmarten geringer und drückt den

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Von den Schutzöllnern wird die Behauptung, daß durch Das herrschende Kolonisationsfieber lockt auch die die vorgenommene Bollerhöhung auf die nothwendigsten Lebens­bedürfnisse die Masse des Voltes in unverhältnismäßiger glauben jezt die beste Gelegenheit zu finden, um Deutsche zur Weise belastet werde, mit dem Hinweise darauf bestritten, Auswanderung nach den ungeeignetsten Gegenden zu verleiten. daß das Ausland für gewöhnlich die Zölle tiage, und eine Nachdem erst unlängst selbst von der ausländischen Presse vor Erhöhung der letteren fich im in nennenswerther welche es Arbeiter für Bucker­

ausländischen Auswanderungsagenten nach Deutschland  , fie dehnung des Entphosphorungs Verfahrens macht die Nachfrag

so nieder, daß auch hierbei von Gewinn kaum mehr die e sein kann. Nächst dem Bergbau und der Hütten- Induft

Weise nicht fühlbar mache. Es ist aber durch Thatsachen längst plantagen in Queensland   abgesehen hatten, gewarnt wurde, Metall- Industrie unseres Handelskammer bezirks einen ber

erwiesen, daß die durch die Zölle erzielten Mehreinnahmen that sächlich vom deutschen   Volke gezahlt werden. In welcher enor men Weise die Netto- Einnahmen aus den Zöllen gestiegen sind, beweist die Thatsache, daß dieselben im Jahre 1872 110 424 000 Mark betrugen, im Jahre 1883/84 190 144 000 Mart. Nach dem Reichshaushaltsetat für 1884/85 ist ihr Ertrag auf 190 144 000 Mart und nach demjenigen für 1885/86 auf 199 820 000 Mart berechnet worden. Was der Ertrag der Bölle einzelner finanzieller besonders wichtiger Artikel anbe trifft, so geht aus den Aufstellungen des Statistischen Jahr buches für das Deutſche Reich hervor, daß der Boll auf Kaffee von 32 494 000 Mark im Jahre 1872 auf 44 463 000 Mart im Jahre 1884 gestiegen ist; der Zoll auf Tabat von 14 439 000 Mart auf 31 274 000 Mart, auf Wein von 7 559 000 Mart auf 14 771 000 Mart, auf Vieh von 1760 000 Markt auf 3 254 000 Mart, auf Baumwollgarn von 3 035 000 Mart auf 5 175 000 Mart. Die 3olleinnahmen von Getreide stellten sich im Jahre 1882 aut 19 029 000 Mark; im Jahre 1884 waren fie auf 23 816 000 Mart geftiegen. Aus diesen Biffern läßt sich schließen, eine wie enorme Belastung des Volfes durch die Zollerhöhungen eingetreten ist, die umso mehr sich fühlbar machen und eine schädliche Einwirkung auf unsere sozialen Verhältnisse haben wird, als gerade die ärmeren Voltsklaffen von ihr am meisten betroffen werden. Die Höher­Schraubung der Zoll Pofitionen, wie sie in der neuesten Zoll­novelle vorgenommen worden sind, wird den ungünstigen Ein­fluß noch steigern. Die fortgesette Belastung wird indeß wohl das ihrige dazu beitragen, die Erkenntniß von der schädlichen Wirkung der indirekten Steuern in immer weiteren Kreisen herbeizuführen und es wird hoffentlich die Zeit nicht mehr fern

so wird sie dennoch während der ganzen Reise und sogar noch in San Franzisko aufs Schärfste bewacht und be­

hört man jegt, wie uns aus Hamburg   berichtet wird, von einem nicht minder schlimmen Projekt aus den tropischen Theilen von

1883 hat im verfloffenen Jahre leider feine Aufbefferung

ragenden Platz ein. Die ungünstige Lage der erstern im Ja Brasilien  . Eine Gesellschaft, welche in den Provinzen Bahia fahren, vielmehr hat sich dieselbe noch ungünstiger geftali

im Intereffe der Rentabilität des Unternehmens längs der Bahnlinie, welche meist durch unfruchtbare und sumpfige Gegenden läuft, Kolonisten anzuftedeln, und hat zu diesem Zweck einen Agenten nach Hamburg   gesandt. Es darf nicht erst an den traurigen Ausgang früherer derartiger Unter nehmungen erinnert werden, um vor einer Auswanderung nach jenen, für deutsche Koloniſten durchaus ungeeigneten tropischen Gegenden dringend zu warnen.

Zünftlerisches. Der Schlesische Schneidertag hat sich nicht begnügt, den Prüfungszwang und die Einführung Der Zwangsinnung zu fordern, sondern sich auch das Verdienst erworben, über die Konsequenzen der letteren Licht zu ver­breiten. In einer Verhandlung über das herbergswesen

So lange der amerikanische Markt große Mengen Flußei walzdraht verbrauchte, hat sich der Preis dieses Erzeugni und zugleich derjenige des Puddeleisenwalzdrahts auf eine wiffen Höhe erhalten. Nachdem indessen zufolge einer schwer

darf daselbst wesentlich abgenommen und nachdem

zugleich

amerikanischen Eisenwerke fich durch verbesserte Einrichtung in den Stand gesezt hatten, diesen verminderten Bedarf decken zu können, war der Rückschlag unausbleiblich. günstigt durch das namentlich zur Erzeugung weicher waaren besonders geeignete Thomas: Gilchrist Verfahren

Fife

welche

haltigen Rasenerzen erblasenen Roheisensorten ermöglicht, ging die Preise des Flußeisenwalzdrahts schnell herunter, der Bubb wurde bedauert, daß den Innungen die Verpflichtung auferlegt walzoraht mußte folgen und es wurde schließlich zu Brei

sei, Herbergen zu schaffen, ohne daß ihnen die entsprechenden Rechte verliehen seien. Zweck der Innungen sei, die ver­schiedenen Handwerker zu isoliren(!), das fönne aber bei dem Herbergswesen nur dadurch erreicht werden, daß man bei dem man

verkauft, welche die Selbstkosten kaum mehr decten.

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gleicher Lage wie die Drahtwalzwerke befinden sich diejenig

Werte, welche geschlagenes Stabeisen herstellen.

diese haben in dem Flußeisen einen Gegner, mit dem ein e einem Schneidermeister die Herberge einrichte und diesem die folgreicher Wettbewerb faum möglich ist. Im Inlande ift ba Konzession zum Ausschant von Getränken 2c. verschaffe. Die Absatz von geschmiedetem Stabeisen sehr heruntergegange

Erhaltung der Herberge liege der Jrnung ob, wie aber fomme diese dazu, da die Meister, die nicht der Jnnung angehören, nichts dazu beigetragen haben? Hier müsse die Gefeßgebung helfend einschreiten, wie fie auch die Lebensfähigkeit der Innungsherbergen, die sonst nicht besucht werden würden, da­durch sichern müsse, daß sie den Schankwirthschaften ver

bring

und find die Werke fast ausschließlich auf die Ausfuhr a

gewiesen.

Bei einer weichenden Preisrichtung diese nicht nur einen äußerst mäßigen Verdienst, dern auch häufig Verwicklungen mit sich, die von

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Gerichtsbehörden ausgefochten werden müssen. Die Eife blech Industrie war, wenn auch in einer gebrückten

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und bald darauf saßen sie bei dem stark duftenden, edelsten

Weatherton und Falk gingen auf den Vorschlag ein, samten Verdecken aufgestellt worden waren, wie die burd

die Kajütenfenster schimmernden Lampen, brannten, auch sie sich schon halb im Traume befunden

hütet werden. Ich habe nämlich meinem Freunde Werner Erzeugniß des Goldlandes, vertieft in die Unterhaltung, gleich mit den Gasflammen, so trübe und düster, als wen

hier die beiden Mormonen so genau beschrieben, daß er, im Fall er mit ihnen zusammentrifft, nicht einen Augen­blick im 3weifel über sie bleiben kann; und wenn

welche sie unten in der Halle abgebrochen hatten.

Während die drei Freunde, von Niemand beobachtet, ihre Gedanken und Pläne für die Zukunft austauschten und

hätten.

Die an den Werften vorüberführende Straße war nod belebt; dieselbe bildete aber gewissermaßen ein Reich für fi

folche

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Ihr ihm eine ähnliche Beschreibung von den Damen gebt, die entsprechenden Verabredungen trafen, war die Landungse selbst, und die Leute, die sich dort noch geräuschvoll hin und

so dürften wir mit Gewißheit darauf rechnen, schon von der Havannah und demnächst von Panama   aus, genaue und umständliche Berichte über Alles, was wir zu wissen wünschen, übermittelt zu erhalten."

,, Und daß sie in San Franzisko, sollten sie sich dort­hin wenden, beobachtet werden, dafür bürgt mein Versprechen," beträftigte Werner aus vollem Herzen. Ich befize daselbst Freunde und werde Personen finden, die mit Freuden ihren ganzen Einfluß aufbieten, einer beabsichtigten verbrecherischen

brücke, neben welcher der Kalifornia- Dampfer lag, schon

her bewegten, waren eben nur Betrunkene, oder nach Hause eilten.

leer geworden. Auch auf den angrenzenden, aus Brettern fich irgendwo verspätet hatten und mit schnellen Sritte

und Balten gezimmerten Werften zeigte fich und Balten gezimmerten Werften zeigte fich nur noch wenig Leben. Hin und wieder schwankte ein Matrose, der

Nur vor dem Eckhause, in welchem sich das Bure ein Mann, der keine Eile zu haben schien. Er hatte sich in einen weiten Mantel gehüllt,

Schiff zu; andere, denen es gelungen war, die Wachsam­keit der Posten zu täuschen, schlüpften wie Schatten in

des Guten etwas zu viel gethan, dem heimathlichen der Kalifornia- Dampfschifffahrts- Gesellschaft befand, flan

ihrem Kapitän zugebracht, Arm in Arm den Heimweg

er sich an einen der das einfache eiserne Gitter vor

ba

bie Stadt nach den wohlbekannten Schänken. Auch sah runder Filzhut saß ihm tief auf der Stirn, so bak v man wohl ein paar Schiffsrheder, die den Abend bei seinen Gesichtszügen gar nichts zu erkennen war, und m Ihr reist nach Kalifornien  ," sagte Weatherton nach antreten, doch vermochten alle diese Gestalten nicht den Hausthür tragenden Pfeiler lehnte, zeitweise auch wo benkend, indem er mit einem verstohlenen eifersüchtigen Charakter tiefster Ruhe zu verdrängen, der sich nach einem einige Schritte auf und ab ging, da hätte man ihn f Blicke die schlanke Gestalt des jungen Kaufmannes maß. geräuschvollen Tage auf die Werfte und die vor denselben eine Schildwache halten mögen, die hier zur Sicherheit be Hauses aufgestellt worden. Die meisten der Vorübergeben auf die schwarzen Schiffsrumpfe, die ihnen zunächst lagen, denn nur selten nahm sich Jemand die Zeit, die dicht und auf die unteren Masten. Ueber die nächsten Schiffs- hüllte Gestalt genauer zu betrachten, dagegen tam Reina

Ihr werdet immer in ihrer Nähe sein und sie täglich fehen"

,, Das heißt, wenn sie mit demselben Dampfer reist, was noch höchst unwahrscheinlich ist," schaltete Falk ein, und seine Physiognomie verrieth, daß ihm die Gefühle nicht fremd waren, welche Weatherton's Brust bestürmten.

liegenden zahlreichen Kauffahrer gesenkt hatte.

Die hellen Gaslaternen warfen ein unbestimmtes Licht

rumpfe hinaus und bis in die obere Tafelage hinein brang die Beleuchtung indessen nicht. Was außerhalb des Licht

den mochten ihn auch wohl für einen

Wachposten

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in deren Nähe, ohne daß ein Paar finstere Augen unter dem schirmenden Rande des Hutes hervor hätten. Allerdings ist es noch unwahrscheinlich," versette kreises der Laternen lag, das fiel mit der nächtlichen Dunkel- durchbohrendem, forschendem Ausdruck auf ihn gerid

heit zusammen, dort als schwarze Masse, ähnlich schlummern­ben gigantischen Ungeheuern, sich mit dem dunkeln Wasser­spiegel schwach und

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Die Zeit verrann, die Straßen wurden leerer, boch ba dennoch in dem guten Werk, zu welchem wir uns vereinigt Umrissen vor dem gestirnten Firmament abhebend. Wenn anlehnend, oder auf und ab schreitend, verrieth er nicht be

Weatherton freier und offenherziger zu Werner gewendet, aber ich will für alle Fälle die beiden Damen so genau ich es immer Bielleicht, daß haben, Euch gerade der angenehmste Theil der Aufgabe ,, Aber nicht hier, nicht hier laßt uns diesen Gegen

zufällt."

auch in der Ferne Fährdampfer und kolossale Flußschiffe mit ihren zahlreichen erleuchteten Fenstern, wie schwimmende Städte, dumpf stöhnend und ächzend dahinbrausten und

geringsten Grad von Ungeduld.

Da meldeten Thurmuhren und Schiffsgloden

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stand weiter erörtern," sagte Werner dringend, als Weatherton eilig die ihnen vorgeschriebene Bahn verfolgten, so schien Schwingungen durch die stille Atmosphäre, da ließ sich vo

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eben mit seiner Schilderung beginnen wollte. Begeben wir uns hinauf; in meiner Stube sind wir ungestörter, und nachtheilig fann es nach keiner Richtung hin wirken, wenn wir den letzten Rest meiner Kalifornia- Weinproben auf den guten Erfolg leeren."

in der Nähe des Kalifornia- Dampfers Alles zu schlafen. Verschlafen gurgelte das Fluthwasser an den ge= fupferten Wanten entlang; verschlafen hingen die Wimpel, von keinem Lufthauch bewegt, niederwärts, und selbst die Laternen, die als Signale auf den verschiedenen verein­

der Mitte der Stadt her das in diesem Theil der zur Nachtzeit nicht gewöhnliche Rollen eines Wagens nehmen.

von woher sich das Geräusch näherte.

Der Wachposten schaute gespannt die Straße hina

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