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maßen heißt: In Angra Pequena hat man bis dato mit der Forschung nach Metallen noch teine günstigen Resultate erzielt. Doch was nicht ist, fann noch werden, mit einem Hieb fällt kein Baum. Von den für Lüderisland geworbenen sächsischen Bergleuten gehen drei nach der Heimath zurück, troßdem man denselben 50 M. Zulage per Monat, also 7 Lftrl. 10 Sh. 150 m. bei freier Station geboten."- M. Wenn man bis jest teine Metalle in Angra Pequena gefunden hat, so dürften auch in der Zukunft keine günstigen Resultate erzielt werden im Sand wachsen gewöhnlich feine Metalle. Und wenn die sächsischen Bergleute, die in ihrer Heimath es wahrlich nicht besonders gut haben, das gesegnete" Kolonial land, trozdem man ihnen, natürlich ausnahmsweise, sehr hohe Löhne zahlt, wieder verlassen, so muß das Ding doch wohl feinen Hafen haben. Schlechtes Klima, Angst vor dem Fieber, Aussichtslosigkeit auf dauernden Erwerb werden unsere deutschen Landsleute aus jenen Gegenden zurückgetrieben haben und hoffentlich auch, was jedenfalls noch viel besser ist, ferner qu rückhalten.

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Ein Tag aus dem Leben eines Arbeiters" lautet die Ueberschrift eines Artikels im Berliner Tagebl.", den wir feiner zutreffenden Schilderungen wegen hier folgen lassen: Wenn der fleißige Arbeiter fich des Morgens früh aus seinem Bett, deffen Holz mit einem Eingangszoll von 0,50 bis 6 Mart pro 100 Kilogramm belegt ist, erhebt, so ist das erste, daß er fich mit Seife, deren Herstellung durch die Verzollung Der Rohmaterialien mit 1,50-2,50 Mart pro 100 Kilogramm erschwert ist, wäscht und sich dann mit einem leinenen Hand tuch Eingangszoll 24-60 Mart pro Kilogrammab trodnet. Darauf zieht er fich ein reines Hemd mit gleichem mit gleichem Eingangszoll, oder, falls es aus Baumwollenstoff gefertigt, mit einem Eingangszoll von 100 Mark pro 100 Kilogramm an, Darauf seine Stiefel Eingangszoll 36 Mart pro 100 Kilo gramm beim Sohlleder und 18 Mart beim Dberleder- dann die wollenen Kleider( Rock, Hose und Weste) Eingangszoll

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135-220 Mart pro 100 Kilogramm und nun sett er fich an feinen Kaffeetisch. Auf diesem und dem Stuhl laftet der= selbe Eingangszoll wie auf seinem Bett, auf dem Kaffee ein Eingangszoll von 40 Mart, auf dem Weiß oder Schwarz brod, welcher er dazu genießt, ein Boll von 3 Dart pro 100 Kilogramm und wenn er sich den Lurus der Butter gestattet, so zahlt diese 20 Mart Eingangszoll.

Wenn er dann zur Arbeit geht, und nimmt sich sein Früh stück mit, so zhlt das Brod 3 Mart, die Butter 20 Mart, das Schmalz 10 Mart pro 1000 Kilogramm, das Fleisch, mit dem thm seine Frau das Butterbrod belegt, je nach der Gattung, 6-30 Mart, oder der Käse 20 Mart pro 100 Kilogramm.

Nun hat er bis Mittag vor der Steuer Ruhe, es müßte denn sein, daß er die Frühstückspause benust, um eine Beitung zu lesen, in welchem Falle das Papier derselben einen Ein­gangsjoll von 10 Mart, die Maschine zum Drud einen Ein­gangszoll von 5 Mark pro 100 Kilogramm zahlen.

Kommt er Mittags nach Hause, so ist er Suppe, die aus Fleisch, welches Eingangszoll zahlt, bereitet ist, darauf ein Ge müse, welches, wenn es aus Reis besteht, 4 Mart, wenn aus Mattaroni 10 Mart, wenn aus Gries und dergl. 7,50 Mart Eingangszoll zahlt, schließlich wieder besteuertes Fleisch und Brod dazu. Trintt er ein Glas Bier, so zahlt dies 4 Marl , trinft er ein Glas Branntwein, so zahlt derselbe 80 Mart Eingangszoll, und auf dem Nachmittagstaffee laftet derselbe Boll, wie auf dem Morgenkaffee. Raucht er auf dem Wege zur Fabrit eine Bigarre, so foftet dieselbe 45 Mart Steuer oder 85 Mart Eingangszoll und der gleiche Zoll lastet auf der Pfeife.

Abends hat er wieder das Vergnügen, bei dem Abendessen den gleichen Zoll wie beim Mittagessen an den Staat zu zah len; brennt er, was im Winter doch wohl nothwendig ist, eine Lampe, so zahit das Petroleum 6 Mart Eingangszoll, und für das Glas Bier und die Zigarre, welche seinen einzigen Lurus bildet, zahlt er die oben angegebenen Steuer. Lieft er ein gutes Buch, so ist das Papier durch einen Zoll von 10 Mart, der Druck durch den Maschinenzoll von 5 Mart vertheuert, und felbft beim Bubettgehen muß er noch seiner Verpflichtungen gegen den Staat eingedent sein, denn auf dem Stiefeltnecht, welchen er beim Ausziehen braucht, lastet ein Eingangszoll von 3 Mart pro 100 Kilogramm.

Nur im Schlaf ift er zollfrei, denn die Träume find noch nicht mit einem Eingangszoll oder einer Steuer belegt. Viel leicht findet ein findiger Kopf aber auch hierfür noch eine Form, benn weshalb soll die Nacht steuerfrei sein?"

Auf Grund des Sozialistengefeßes verbietet der groß­herzogliche badische Landeskommissar zu Mannheim den Wahl­aufruf des sozioldemokratischen Wahl- Komitees, beginnend mit den Worten: Mitbürger! Landtagswähler! Noch in letter Stunde fühlen wir uns gezwungen, einen Wahlkampf zu bes ginnen", unterzeichnet: Das sozialdemokratische Wahl­fomitee".

Der Reichsanzeiger" publizgirt nachstehende Verordnung, betreffend die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte und den Instanzenzug für Streitigkeiten, welche nach reichsgefeßlicher Vorschrift im Verwaltungsstreitverfahren zu entscheiden sind. rechtigt gewesen wäre. Aber ich wiederhole, daß ich nie­mals, oder ich sage beffer: damals nicht daran gedacht habe, daß also auch nicht der Groll über eine vernichtete Hoffnung ben späteren Bruch mit meinem Bruder herbeigeführt hat. Die Ursache war eine andere. Der Mann, welcher bas Vermögen Konrads verwaltete und auch die Spekulations­Geschäfte leitete, war ein Advokat Rabe, ein verschmitter Jurist, der seinen Vortheil in jeder Hinsicht zu wahren wußte. Und Adelaide Rabe, seine Tochter, war, ich gebe das neidlos zu, eine schöne, imponirende Erscheinung, die mit ihrer Liebenswürdigkeit, und daneben wohl auch die Künfte der Rofetterie nicht verschmähend, den alten General fesselte und bestrickte. Und so erhielt ich denn eines Tages die Nachricht, daß der General von Studmann sich mit Fräulein Adelaide Rabe verlobt habe. Es war mir un­möglich, an die Wahrheit dieser Nachricht zu glauben. Ein Studmann sollte sich zu einer solchen Metallianze erniedri­gen können? Wir durften auf unseren Stammbaum stolz fein, kein Flecken ruhte auf unserem Wappen, und nun wollte dieser alte Mann, dessen Haar schon ergraut war, unserer Familie diese Schmach anthun! Ich mußte darüber persönlich mit ihm reden, so viel wie möglich wollte ich es vermeiden, bitter zu werden, der Bruch mit dem Bruder lag meiner Abficht zu fern."

Der Oberst stützte das Haupt auf den Arm und blickte in finsterem Schweigen lange vor sich hin, und Siegfried wagte nicht eine Frage an den Vater zu richten, er begriff

Vom 12. September 1885. Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen 2c. verordnen auf Grund des Gesezes vom 27. April 1885 zur Ergänzung des§ 7 des Gesezes über die allgemeine Landesverwaltung vom 30. Juli 1883( Gesetz Samml. 5. 187), was folgt: § 1.

Die nach§ 58 Abfat 2,§ 65 Absatz 5,§ 72 Absatz 4, § 73 des Reichsgeseges, betreffend die Krankenversicherung der Arbeiter, vom 15. Juni 1883( Reichs- Gesegbl. S. 73),§ 5 Absa 8 des Unfallversicherungsgefeßes vom 6. Juli 1884 ( Reichs Gesezbl. S. 69) und§ 16 Abfaz 3 des Reichsgesetes über die Ausdehnung der Unfall- und Krankenversicherung vom 28. Mai 1885( Reichs- Gesegblatt S. 159) im Verwaltungs­ftreitverfahren zu entscheidenden Streitigkeiten unterliegen der Entscheidung des Bezirksausschusses. Gegen die Entscheidung des Bezirksausschusses ist nur das Rechtsmittel der Revision zulässig.

§ 2.

In den Provinzen Posen, Schleswig- Holstein , Heffen. Naffau, Westfalen und in der Rheinproving tritt diese Ver­ordnung gleichzeitig mit dem Gefeße über die allgemeine Landesverwaltung vom 30. Juli 1883( Gesez- Samml. S. 195) in Straft.

Urkundlich sc.

Zu den Ausweisungen von Ausländern wird aus Königsberg berichtet: Der russische Minister von Giers, der in der Nacht vom Freitag zum Sonnabend hier übernachtete, hat mehreren Blättern zufolge in einer Unterredung mit einem Königsberger Banquier geäußert, Rußland würde die durch die Ausweisungsmaßregeln betroffenen russischen Unterthanen Bis jetzt ist das besonders entgegenkommend" behandeln."

nach allen hierher gelangten Berichten sicherlich nicht der Fall gewesen und auch die höfliche Versicherung des Herrn v. Giers giebt n schwache Hoffnung, daß es in Bukunft besser werde. Es fgt fich eben nur, was man in Rußland unter beson Der entgegenkommend" versteht.

Frankfurt a. M. 9. Oktober. In der geftrigen Sigung der Stadtverordneten Versammlung gelangte der Magistrats­vortrag bezüglich der Vorfälle auf dem Frankfurter Friedhofe am 22. Juli d. J. zur Vorlage.( Der Magistrat fand bekannt­lich, wie er dem Reichstags- Abgeordneten Herrn Sabor mitge­theilt hat, keinen Anlaß, gegen die Friedhofsbeamten einzu­schreiten.) Dr. Holdheim bemängelte zunächst, daß der Versammlung überhaupt nichts mitgetheilt worden sei. Dann sage der Magistrat in dem Brief an Herrn Sabor, daß die Beugenaussagen sich widersprochen hätten. Die Zeugen seien aber alle unbeeidigt vernommen worden; es bleibe nichts übrig, als zu einer wirklichen Untersuchung überzugehen und das einzige Mittel herbeizuführen, durch welches man der Wahrheit auf die Spur tommen könne, indem man einzelne Personen eidlich vernehme. Das fönne nur im Wege der Un­tersuchung geschehen, und da eine ganze Reihe gravirender Thatsachen fonstatirt sei, scheine es allerdings angebracht zu sein, daß hier eine Disziplinaruntersuchung gegen die Beamten eröffnet werde. Im Interesse der Beamten selber liege es, von dem Vorwurf entlastet zu werden, daß fie fich an den Erzeffen betheiligten. Besonders spiele die Episode des Schließens der Thore eine Hauptrolle. Die Friedhofs tommiffion sage, eine Instruktion existire nicht weiter, als daß in tommiffion sage, eine Instruktion existire nicht weiter, als daß in der Friedhofsordnung festgestellt worden, wann geöffnet und wann geschloffen werde. Was in der Zwischenzeit geschehe, sei lediglich dem Ermessen des Verwalters überlassen. Nun sei die Verpflichtung des Verwalters, daß bei allen Leichenbegängnissen sämmtliche Thore offen bleiben. Davon sei der Verwalter Gramm merkwürdiger Weise an diesem Tage abgegangen, und zwar nicht auf Grund eigenen Ermessens, sondern auf An­weisung des Polizeitommissärs Meyer. Von vornherein scheine es llar, daß man gerade, wenn eine größere Menschenmenge in den Friedhof hineinströme, sämmtliche Ein­gänge offen halten müsse, damit bei der Zurückunft lein Un­glüd entstehe. Das Schließen der beiden Thore sei eine Kopf. lofigleit, involvire mindestens eine Fahrlässigkeit. Gramm sei gar nicht berechtigt gewesen, den Anordnungen des Polizeikom miffäre zu folgen, er habe eventuell nur der Gewalt weichen dürfen, aber nicht als städtischer Beamter der Polizei die Hand reichen. Daß unsere Beamten ihrer Pflicht nicht ein­gebent gewesen, gehe aus dem Benehmen des Schuch hervor, der mit den Schlüsseln der verschloffenen Thore in der Hand statt zu öffnen, die Schußleute herbeiwinkte. Auch das sei ein Handlangerdienst für die Polizei gewesen, wofür wir unsere städtischen Beamten nicht haben. Er beantrage, den Magistrat zu ersuchen, die Disziplinar Untersuchung gegen die Betheilig ten zu eröffnen. Stadtrath Dr. Knopf hat durchaus nichts gegen eine nochmalige Untersuchung, glaubt aber nicht, daß die Beamten fich vergangen hätten. Einem einzigen Beugen, der gesehen haben wolle, daß einer der Friedhofsaufseher einer Frau auf den Rüden gestoßen und gesagt habe: Hinaus mit Euch!" stünden sechs oder acht entgegen, die ihm widersprechen. Was nun das Schließen des Thores anbelange, so stehe aller­dings der Verwalter nicht auf dem juristischen Standpunkte, wie Vorrebner. An dem Faktum aber würde nichts geändert

fei die alleinige Veranlassung zu diesem Auftreten, dessen Er Berechtigung er in keiner Weise anerkennen könne. habe seinen Entschluß reiflich erwogen und nun stehe der­selbe unerschütterlich fest, Niemand könne ihm einen Vor wurf daraus machen, daß er der Stimme seines Herzens folge, und über die veralteten Vorurtheile seines Standes sei er hinaus! Ich bat und beschwor ihn, unser Wappen rein zu halten, aber immer wieder traf mich derselbe Vor­wurf, und damit war der Bruch vollzogen.

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Und seitdem hast Du ihn nicht wiedergesehen? fragte der Assessor.

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Nein. Bald darauf wurde die Hochzeit in aller Stille gefeiert, die Neuvermählten reisten nach Italien , und als fie zurückkehrten, fand sich der Bruder der jungen Frau ein, der Beide tyrannisirte. Vielleicht hätte ich später die Hand der Versöhnung angenommen, die mir auf indirektem Wege geboten wurde, wenn auch mein Urtheil über die Heirath trotzdem dasselbe geblieben wäre, aber der Gedanke an jenes mauvais sujet hielt mich stets zurück."

und nic fluß und breit zu nicht für recht die önnen, Gebildet find bei ben, und

worden sein, da, wenn er nicht das Seitenthor geschl gliedert, Der fich noch hätte, es einfach von der Polizei geschehen wäre. hauptung, das Portal sei geschloffen gewesen, wird von Tage vo berer Seite direkt widersprochen. Dr. Geiger meint, man Vereine doch erst das Resultat des Strafverfahrens gegen den Arme i lizeikommissär Meyer abwarten. Wenn nichts gezogen i den Verwalter vorliege, als das Schließen des The so würde teine Behörde ein Vergehen daraus struiren können. Dr. Holdheim genügt die Zeitung wegen einer Strafuntersuchung nicht; offiziell sei ihm davon bekannt. Bürgermeister Dr. Heussenstamm beruft auf die Notorität dieser Thatsache. Ein gegründeter aur Disziplinaruntersuchung liege übrigens nicht vor Polizeikommiffär sei als Erefutivbeamter anwesend und in Lage gewesen, seinen Anordnungen Nachdruck zu geben. der Verwalter nicht verpflichtet gewesen wäre, der Anord bis jetzt Folge zu leisten, laffe er dahin gestellt. Er glaube, da meine f. Regierung auf einen Antrag des Magistrats auf Einle inficht einer Disziplinaruntersuchung dieserhalb nicht eingehen wi den." Tros nochmaliger Befiltwortung des Dr. Holdheim fich beruh deffen Antrag abgelehnt

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was fte

können. Ber

Wie von anderer Seite zu der Friedhofs- Affaire theilt wird, ist die Untersuchung gegen den Polizeifomm Meyer und einigen anderen Polizeibeamten nunmehr befindet schloffen und find die Aften zur Erhebung der Anklingen an die Staatsanwaltschaft abgegeben worden.

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Lüben. Die von konservativer Seite bestrittene Wal bekanntlich wegen Majestätsbeleidigung bestraften Fabrikbe Richter Mühlrädlig zum Abgeordneten des Lübener tages für die Landgemeinden ist, wie der Neue Görl meldet, vom Oberverwaltungsgericht in Berlin als gi anerkannt worden.

bar das duftrie v drängen

Der Sozialist Uni

Bromberg, 10. Oktober. Vor dem hiesigen Schöffenge wurde vorgestern gegen den Konditor und Bädermeister ftellender wegen Uebertretung der bekannten polizeilichen Verordnun züglich der Brodtagen verhandelt. Der Staatsanwal antragte die Bestätigung des polizeilichen Strafmandat 3 M. Der Gerichtshof erkannte, der Dftd. Pr." zufolge Freisprechung, weil die in Rede stehende Polizei nung mit der Gewerbegefeßgebung nicht im Einflange sondern derselben geradezu zuwiderlaufend sei. Das sei von der Straffammer des Landgerichts hier ausgesprochen den und, wie der Vorfigende hervorhob, sogar in einem analogen Falle vom Reichsgericht in seiner Entscheidung 8. Januar 1883. Troßdem wird diese von den Gericht wiederholt für gefeßwidrig erklärte Verordnung, welche werbetreibenden nuglos belästigt, noch immer gehandhabt Holland .

Die Köln . 8tg." bringt eine Rorrespondenz, in weld freilich von ihrem reaktionären Standpunkte aus, abe fachlich recht belehrend, die Zunahme der sozialdemokrat Bewegung in den Niederlanden bespricht: Der allge Stillstand im Handel, die seit Jahren auf dem Welt chronisch gewordene Krise hat, wie überall so auch hier arbeitenden Klaffen schwere Beiten bereitet. Ungeheure B in Werthpapieren, besonders in amerikanischen Effetto welchen große Vermögen verloren worden sind, der Rüd der namentlich in den Kolonien früher so blühenden industrie, die fortwährende Erhöhung der Staats- un meindefteuern, das starke Sinten des Grundbefiz zwangen einen großen Theil der wohlhabenden Bevölleru Beschränkung der bisherigen Ausgaben, und der Rückschl Ladengeschäfte, auf das Kleingewerbe unf die Arbeit machte sich alsbald fühlbar. Massenhaft wurden die entlaffen, auf den Staden , wo früher fich tausend Hände regten, ward es still, dugendweise lagen Schiffe Häfen, und die Noth in ihrer gräglichsten Gestalt ftell ein. Da in diesen Kreisen die Vorsicht bei der Gründung eigenen Herdes noch für lange Beit in das Gebiet der men, unerfüllbaren Wünsche gehören wird, so mu den Wohlthätigkeitsfinn sehr hohe Anforderungen geftell den, aber trotz der reichlichsten Spenden( wie rührenb Der Zustand des Volkes derselbe.( Welch ein Wunder welchen Opfern fich im vorigen Winter einzelne Gen entschloffen, zeigt das Bild Amsterdams, wo Erdarbeit geführt wurden und wo der Kubikmeter Erde, der for etwa 1 Gulden zu stehen kommt, volle drei Gulden Derartigen Ausgaben wird auch die wohlhabendste G auf die Dauer nicht gewachsen sein, ganz abgesehen davo dadurch nur vorübergehende Hilfe geschafft werden tan Verdienstlosigkeit, die schon während der Sommermona bis jetzt noch nicht erlebte war, wird im Winter noch Umfang annehmen, und die Ereignisse, auf welche man zubereiten hat, entziehen sich natürlich jeder Berechnung folchen Umständen ist es begreiflich, wenn das Dhr be leidenden Arbeiters, namentlich wenn er in seiner Um Wohlstand und Reichthum steht, jeder Stimme zugäng welche ihm die Aussicht auf die Verbesserung seiner öffnet. Schon seit einer Reihe von Jahren bestehen Städten die Vereine verschiedensten meistens nach Berufsklassen und Industriezweige

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,, Und wer wollte ihr diesen Ritterdienst fragte er scharf.

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In 1. Juli betrug i und 33 2 Dome am 30.

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Du? Es wäre entehrend, oder doch wenig gefallen G für Dich, wolltest Du Dich in die inneren Angelege dieser Leute einmischen. Was lümmern denn uns d

kommen des Advokaten Rabe?"

,, Arabella von Stuckmann ist die Tochter

Bruders." Und die Enkelin eines Advokaten," sagte der Obe verächtlichem Achselzucken. In derselben Nacht, geboren wurde, starb mein Bruder."

,, In derselben Nacht?"

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" Ja. Ich erhielt beide Nachrichten zugleich. neral war seit einigen Tagen leidend gewesen, aber Ende dachte Niemand. In jener Nacht soll ihn der gerührt haben."

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ihrer M Der Oberst war von seinem Sitz aufgeftand Bezug a Arme auf der Brust gekreuzt, stand er am Fenster Allerdings, und man hat mir gesagt, er sei dort der Nachdenken versunken, schaute er mit finsterem Blid Straße hinunter. Du fagft das in einem seltsamen Tone, Siegfried, in deffen 3ügen eine erwartungsvolle fich ausdrückte.

allein befehlende und unumschränkt herrschende Gebieter. Willibald Rabe war schon damals, zur Seit der Heirath feiner Schwester, wie ich bereits bemerkte, ein mauvais sujet, ein Mensch, der vielleicht Vieles, aber dieses Viele

in jener Nacht im Schloffe?"

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nur oberflächlich gelernt hatte, eine problematische Natur, Dunkel über dem Tode des Onkels? War Willibal die sich zu einer geordneten Lebensweise nicht bequemen fonnte. Energie und eine zäh ausdauernde Willenskraft und ich glaube, es liegt viel von jenem Gaunertalent in ihm, welches vor dem Verbrechen nicht zurückschreckt, wenn es feinen anderen Weg zur Erreichung seines 3teles findet.

und ehrte den Schmerz, den die Erinnerung an jene Ereigs will ich ihm feineswegs absprechen, er hat beide bewiesen, runzelte Stine, es schien fast, als ob er einen auffie

nisse in der Seele des adelstolzen und von den Vorur­theilen seines Standes tief durchbrungenen Mannes geweckt hatte.

Der alte Herr strich mit der Hand leicht über Verdacht beschwören und zurückdrängen wolle. ficht," ihn in irgend einer Weise verdächtigen " Ja, er war anwesend," erwiderte er; aber

Georg von Stuckmann zündete nach einer geraumen Daß er ein leidenschaftlicher Hazardspieler sein soll, glaube liegt mir ferne. Ein Ereigniß indeß mußte auffalle ich gerne, und wenn die Generalin sich von einem solchen befremdlich erscheinen, und dies um so mehr, als

Weile die erloschene 3igarre wieder an, und ein 3ug der Verachtung umspielte dabei seine Lippen.

" Ich stand ihm gegenüber," nahm er den abgerissenen

Manne beherrschen und tyrannisiren läßt, dann Dann, Papa, wäre es ein gutes Wert, wenn man ihr Siegfried ihm mit unverkennbarer Entrüstung in die

wur

mals aufgeklärt worden ist. Der Arzt, welcher ben und dessen Gattin in jener Nacht behandelte,

Faden wieder auf, und er hörte schweigend an, was ich die Augen öffnete und sie aus dieser Tyrannei befreite!" anderen Morgen, als er sich auf dem Heimritt bef

ihm sagte, was ich ihm im Hinblick auf die Ehre unseres Hauses sagen mußte. Und als ich damit fertig war und alle meine Gründe ihm klar vorgelegt hatte, schleuderte er mir den Vorwurf ins Gesicht, das Testament unseres Vaters

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Rebe.

Der Oberst sah seinen Sohn betroffen an und seine Brauen zogen sich leicht zusammen.

schossen. Man fand einige Stunden später seine ber Mörder ist nie entbedt worden."

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Das ist allerdings seltsam und auffallend." Man hat damals angenommen, es sei ein

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