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Toulouse , 30. Juli. ( W. Z. B.) Der Ausstand der Bediensteten der Tramway- Gesellschaft hat sich heute bedenklicher gestaltet. Die Streifenden spannten die Pferde der Wagen, welche die Depots verlassen wollten, aus und warfen diefelben um, wobei sie bei der Bevölkerung thätige Beihilfe fanden. Die Gendarmerie fab sich infolge dessen zum Eingreifen genöthigt und es wurde eine größere Anzahl Verhaftungen vorgenommen. Einige Personen sind leicht verlegt worden. London , 30. Juli. Der Ausstand der Werftarbeiter zu Clyde nimmt eine beunruhigende Ausdehnung an. Die Vernieter und Monteurs sind sämmtlich ausständig. Der Verwaltungsrath foll beabsichtigen, die Werkstätten zu schließen.
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Gablonz. Die Glasarbeiter befinden sich in einer der Revisoren entlastet. Recht belehrend über die jetzige Ge- Petermann( Roch) weist darauf hin, daß alle Petitionen Lohnbewegung. Die Glasmaler haben in 14 Werkstätten mit schäftslage war der Bericht des Vorsitzenden Glocke über die Ge- Der im Gastwirthsgewerbe beschäftigten Personen um Berück37 Gehilfen ihre Forderungen durchgesetzt, 40 Gehilfen stehen noch werkschaftsprozesse, welche der Verein auf Antrag der Mitglieder sichtigung Durch Die Gesetzgebung unbeantwortet geblieim Kampfe. Die am 20. Juli stattgefundene Versammlung der angestrengt hatte. Man könnte daraus, ohne irgend welche ben sind. Der Bundesrath habe es in seiner Macht, in Glasdrucker- Genossenschaft einigte sich dahin, die Kenntniß zu haben, das Glend unserer Verhältnisse deutlich er- Gewerben, in denen eine zu lange, gesundheitsschädliche Arbeitszwölfftündige Arbeitszeit inkl. Mittagspause einzuführen, sowie fennen. Je schlechter die Geschäftslage, desto häufiger die nied- zeit vorherrsche, bestimmte Pausen und eine Verkürzung der auf strickte Durchführung der von Seiten der t. t. Bezirks- Haupt- rigen Beweggründe, welche gewisse Fabrikanten in ihrem Verhalten Arbeitszeit herbeizuführen. Er müsse aufgefordert werden, hiermannschaft Gablonz erlassenen Forderungen bezüglich der Be- gegenüber den Gesellen leiten. In verschiedenen Fällen konnten die nach in Bezug auf das Gastwirthsgewerbe zu handeln. Ginige kämpfung gesundheitsschädlicher Uebelstände zu sehen. Die For- Prozesse nicht weiter geführt oder nicht angestrengt werden, der Redner, so die Herren Schoßnich, König, Göde, derung bezüglich des Wochenlohnes von 10 fl. wöchentlich ist noch weil der Meister schon den Manifestationseid geleistet hatte, und wandten sich gegen das Hineinziehen der Kellnerinnen in die nicht anerkannt; dies soll erst seinen Abschluß mit der Aufstellung dann überhaupt nichts mehr besaß. Beim Arbeitsnachweis mel- Bewegung. Der Kellnerinnenstand habe die Lage der Kellner. der Rohpreise finden. deten sich über 3000 Kollegen um Arbeit, es liefen aber nur verschlechtern helfen, die Frau müsse Strümpfe ftricken und 514 Offerten ein, von welchen 487 besetzt wurden. Mithin fochen lernen 2c. Sie fanden ihre Widerlegung durch die Damen mußten Fünfsechstel der Angebote ohne Erledigung bleiben. Die Democh und Wabniz und durch einige andere Redner, so durch Bibliothek repräsentirt mit ihren 514 Bänden einen Werth von den Referenten. Die Debatte nahm dabei oft einen stürmischen 1727,70 m., 271 Mitglieder benutzten sie. Charakter an. Folgende Resolutionen gelangten zur Annahme: Die Versammlung bestätigt die Wahl der Bevollmächtigten, Die Versammlung schließt sich dem Referenten an und ist als welche fungiren für Norden: Kollege Weiß, für Südosten: damit einverstanden, daß die Frau im Gewerbe anerkannt Kollege Tiel . Ebenso die Werkstatt- Kontrolleure für Norden: werde." Wankelmann und Denkmann, für Südosten: Kollege Zeuge, für Die versammelten Angestellten im Gastwirthsgewerbe, Rigdorf: Kollege Neese. Dagegen wurde die Wahl des Kollegen männlichen wie weiblichen Geschlechts, erklären sich mit der von der Mehrheit des Reichstages beschlossenen Ablehnung des Nürnberg beanstandet. Unterm 2. Punkt der Tagesordnung, Erhebung einer Statistit, Antrages Auer und Genossen( 36stündige Ruhepause in der beschließt die Versammlung persönliche Fragebogen auszugeben, Woche) nicht einverstanden und erwarten, daß der Minister von anstatt der früheren Werkstatt- Fragebogen, und werden die Mit- Berlepsch das uns gegebene Versprechen erfüllt, ein Spezialgesetz glieder dringend ersucht, recht rege dafür zu wirken, daß alle für die Angestellten im Gastwirthsgewerbe ausarbeiten zu lassen, Tischler Berlins sich an der Statistik betheiligen, bezw. die Frage- welches die Nuhezeit regelt, vor allem aber den Bundesrath zu bogen forrett ausfüllen, damit dem Verein ermöglicht wird, den ersuchen, von dem Paragraph 120 e Absatz 3 der GewerbeKollegen ein richtiges Bild von ihrer bedrängten Lage zu geben. Ordnung im Gastwirthsgewerbe vollen Gebrauch zu machen und Die Verhandlung über den 3. Punkt wurde der vorgerückten für angemessene Pausen und eine Regelung der übermäßigen Ar-. Zeit halber bis zur nächsten Generalversammlung vertagt. Unter beitszeit zu sorgen, um die Mißstände auf gesehlichem Wege zu Verschiedenem beschloß man, am 9. August einen Ausflug nach beseitigen." Diese Resolution ist dem Minister Berlepsch zu überJohannisthal zu unternehmen, wobei eine rege Betheiligung ermitteln. Hierauf wurde die Wahl einer Agitationskommission wartet wird, da Johannisthal von überall her leicht erreichbar vorgenommen aus derfelben gingen die Herren Jakob, ist, auch der billige Fahrpreis 10 Pf.( hin und retour) es jedem Wegener, Ebert, Hoppe und Fräulein Dem och als ge= Kollegen ermöglicht, den Sonntag in geselliger Unterhaltung zu wählt hervor. Dann gelangte ein Antrag des Inhalts zur Annahme, dem Kollegen Ebert ein schriftliches Mandat auszustellen, verbringen. daß er berechtigt und verpflichtet ist, in der Presse die Interessen der im Gastwirthsgewerbe beschäftigten Personen zu vertreten. Hierdurch will man Herrn Ebert den Schutz des 193 des StrafGesez- Buchs sichern. Die Versammlung wurde mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie geschlossen.
Versammlungen.
Am 27. cr. fand hier eine öffentliche, von Berliner und Charlottenburger Kollegen start besuchte öffentliche Bersammlung der hiesigen Zöpfer statt, um zur Regelung der Lohnfrage Stellung zu nehmen. Da die Lebensmittelpreise und Miethen hier eher noch höher als in Berlin stehen, sehen die hiesigen Kollegen nicht ein, weshalb sie nicht auch den gleichen Lohn für unsere Urbeit fordern sollten. Sie sind daher gewillt, in eine Lohnbewegung einzutreten, um den Berliner Lohntarif zum Durch bruch zu bringen. Die Arbeitsgelegenheit hier am Drte ist Augenblicklich günstig und da nur mit 4 Geschäften, dem Altmeister der Junung Kuhlmey an der Spize, zu rechnen ist sie übrigen bezahlen den Tarif- so hoffen die hiesigen Kollegen icher den Sieg zu erringen, wenn der Zuzug fern bleibt. Nachtem verschiedene Redner die Spandauer Zustände beleuchtet und den Indifferentismus verschiedener Kollegen gegeißelt hatte, nahm die Versammlung folgende Resolution einstimmig an: In der heute, am 27. Juli bei Kern, Jüdenstr. 6 tagenden öffentlichen Versammlung der Töpfer verpflichten sich die Kollegen: 1. Für keinen anderen Preis als für den bis heute in Berlin bestehenden Lohntarif zu arbeiten.
2. Nach Kräften dafür zu sorgen, die dadurch momentan arbeitslos Werdenden unterzubringen.
3. Dafür zu agitiren, daß sämmtliche Kollegen dem hier bestehenden Verein angehören.
4. Nach Kräften an den freiwilligen Steuern der Töpfer Deutschlands sich zu betheiligen. Sodann wurde( die Berliner und Charlottenburger Kollegen enthielten sich der Abstimmung) einstimmig der partielle Streit beschlossen und die Sperre über die 4 Geschäfte verhängt. Es wird nun erwartet, daß die Kollegen fürs erste Spandau meiden, dann wird der Sieg in kürzester Zeit errungen sein.
Mit einem Hoch auf die moderne Arbeiterbewegung wurde die Versammlung geschlossen. Unter dem Gesang der Arbeiter Marseillaise ging man auseinander.
Nachdem noch bekannt gemacht worden, daß die Zahlstelle von der Thurmstraße nach der Lübeckerstraße zu Matthias und die von der Pantstraße nach der Stettinerstr. 2, zu Hoppe verlegt tft, schließt der Vorsitzende die Versammlung.
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Die Freie Vereinigung sämmtlicher in der PapierDie Zentral- Kranken- und Begräbnißkaffe der Sattler industrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins und Berufsgenossen„ Soffnung"( G. H. 64), Ortsverwaltung und Umgegend hielt am Montag, 27. Juli, die erste Mitglieder Berlin , hielt am 27. Juli ihre Hauptmitglieder Versammlung Versammlung ab. Der erste Punkt der Tagesordnung wurde ab. Nach der gegebenen Abrechnung beliefen sich die Einnahmen durch einen Vortrag des Dr. F. Lütgenau über:" Die soziale auf 4301,85 m., hierzu 752,45 M., ergiebt die Gesammtsumme Stellung der Frau" ausgefüllt. Referent legte in seinem Vor- von 5054,30 M. Die Ausgaben beliefen sich inkl. 1400,00 m ,. trage dar, daß die Frau durchaus nicht immer die untergeordnete welche der Hauptkasse übermittelt, auf 4206,96 E., bleibt ein Stellung eingenommen hat, wie heute, sondern in der vor Bestand am 1. 7. von 847,34 M. Gewählt wurden zum Bevollgeschichtlichen Zeit über dem Manne stand und nur durch das mächtigten E. Wiese, NO. Pallisadenstraße 18, zum Schriftführer Entstehen des Privateigenthums und die Entwickelung der Pro- J. Leister, zum Revisor E. Dörfer, zu Beisitzern A. Enders und duktion in die heutige abhängige Lage gerieth Mit der Er- E. Bättcher. Ferner wurde durch T. Ließ eine Erläuteringung seiner ökonomischen Selbständigkeit werde das weibliche rung der Vereinbarungen der Freien Hilfstassenkommission gegeben. Geschlecht auch die politische und soziale Gleichberechtigung er langen. An der Diskussion betheiligten sich die Kollegen Drews Die Maler und Anstreicher waren am 24. d. M. recht und Greifenberg . Unter Verschiedenem" wurde vom Kollegen zahlreich versammelt, um Stellung zu nehmen zum Berliner Freudenreich angeregt, den geinaßregelten Kollegen G. Woldt Bau- Arbeiter- Kartell. Zu diesem Behufe erläuterte Kollege ( Albumarbeiter), welcher vermöge seines schlechten Augenlichts Schweiger in einem einleitenden Vortrage die Zwecke und nirgends mehr arbeiten kann und jezt eine Kolportage- Buchhandlung Biele und den Werth des Kartells. Der Referent führte klar vor betreibt, in diesem Geschäft so viel wie möglich zu unterstützen. Ferner Augen, daß auch im Malergewerbe mancherlei lokale Mißstände wurde für den 16. August ein Ausflug nach Adlershof beschlossen. herrschen, die theilweise den anderen Baugewerben eigen seien Alles Nähere wird zur Zeit bekannt gemacht. Vom Kollegen und am besten beseitigt werden könnten durch ein geschlossenes, Schwarzburger wurde mitgetheilt, daß vom Fachverein der Buch gemeinsames Vorgehen aller interesfirten Bau- Arbeiter; zu diesem binder an alle Werkstätten Zirkulare betreffs des Arbeitsnachweises Zwecke sei das Kartell gebildet worden. Redner war der geschickt worden sind. Dies gab Anlaß zu einer sehr regen Meinung, daß es für die Maler von augenfälligem Nuzen sein Debatte. Fast alle Redner waren der Meinung, man folle fich würde, wenn sie enge Fühlung mit den übrigen Bau- Arbeitern mit den Buchbindern betreffs des Arbeitsnachweises im Guten gewännen, d. h. wenn sie dem Kartelle der Bau- Arbeiter beiDie Modelleure, Gipsbildhauer und Stuckateure einigen, damit, wenn die Freie Vereinigung ebenfalls einen träten, schon aus dem Grunde, weil im Falle eines Ausstandes hielten am 27. Juli eine öffentliche Versammlung ab, deren Arbeitsnachweis errichtet hat, nicht Reibereien entstehen. Außer- irgend einer Baugewerkschaft die übrigen Baugewerkschaften in Tagesordnung die Stellungnahme zur Einladung der Stuckmeister- dem wurde beschlossen, ein größeres Vergnügen im Oktober zu Mitleidenschaft gezogen würden. Anderen Falles würden aber Innung zur Bildung eines Gesellenausschusses aufwies. Das veranstalten. Daffelbe soll im Geenpalast stattfinden, sofern dies auch sonstige Fragen", wie die Fensterfrage, Roatstorbfrage 2c., einleitende Referat übernahm Kollege Dupont. Derselbe theilte Lofal noch frei ist. Es wurde eine Kommission von 7 Personen durch ein gemeinsames Vorgehen aller intereffirten Baugewert bedeutend leichter ihrer Lösung entgegengeführt zunächst mit, daß der Obermeister der neugebildeten Stuckmeister- gewählt, welche die Sache in die Hand zu nehmen hat. Bum schaften fönnen, was Redner in ausführlichster Weise Innung, Herr Kleemann, welcher übrigens der Versammlung bei Schluß machte der Vorsitzende auf die am 24. August stattfindende werden Dies führte den Vortragenden dazu, wohnte, an den Einberufer ein Schreiben gerichtet habe, in wel- Generalversammlung aufmerksam, in welcher die Statuten- veranschaulichte. Programm des Bau Arbeiter= Kartells mit in chem er die Beweggründe für die Bildung der Innung und des berathung und die definitive Wahl des Vorstandes stattfindet. das Gesellenausschusses darlegte und sein Erscheinen in Aussicht Gleichzeitig verwies der Borsißende auf die öffentliche Frauen- den Bereich seiner Betrachtungen zu ziehen und die Durch ftelte. Hiernach geht der Referent auf die vor Kurzem gegrün- verfammlung der in Buchbindereien und verwandten Betrieben führbarkeit der Ziele, welche sich das Kartell gesteckt hat, vor dete Stuckmeisterinnung ein. Früher hätten die Herren ihren beschäftigten Arbeiterinnen, welche am 3. August bei Feuerstein Augen zu führen. Redner widerlegte gleichzeitig alle gegen das Beruf als„ freie Künstler" nicht die Zwangsjacke der Innung abgehalten wird. Kartell gemachten Einwendungen und kam zu dem Schlusse, den hineinpressen wollen; nachdem aber die Freie Vereinigung an Malern und Anstreichern aufs wärmste zu empfehlen, für das Eine öffentliche Versammlung aller im Gastwirths Bau- Arbeiter- Kartell einzutreten und sich mit der Kartell- Resolution dem Egoismus und der Profitwuth ihrer Mitglieder ,, krachen gegangen" sei, habe man doch die Innung für die beste Organisa- gewerbe beschäftigten Personen, welche sehr zahlreich besucht einverstanden zu erklären.( Beifall.) Kollege Hohlwegler tionsform gehalten. Redner erörtert hierauf die einzelnen Be- war, fand in der Nacht vom 28. zum 29. Juli statt. Gingeladen( Mitglied des Ausführungs- Ausschusses) pflichtete dem Vorredner stimmungen der Gewerbe- Ordnung, soweit dieselben den Innun- waren zu dieser Versammlung Köche, Kellner, Büffetiers, Bapfer, in jeder Beziehung bei. Nachdem in der weiteren sehr lebhaften gen besondere Borrechte wie Hausdiener, Köchinnen, Kellnerinnen zc. mit Einschluß der Hotel- Diskussion die Kollegen Minklei, Rezerau, Schweizer , gewähren. Er zeigt, Diese Bestimmungen und bediensteten. Den ersten Punkt der Tagesordnung bildete ein Sohlwegler und Andere ihre Meinungen geäußert hatten den Vortrag des Genossen H. Pe us über" Arbeiterschutz- Gesetzgebung und alles für und gegen das Kartell reiflich erörtert worden war, nicht der Innung angehörenden Meister Innungsmitgliedern die größten Vortheile gewähren. Die Lehr- und das vom Minister v. Berlepsch in Aussicht gestellte Spezial- gelangte nach einem Schlußworte des Referenten folgende Reso lings- die Fachschule, die Innungs- Schiedsgerichte, das Herbergs- gesez für Angestellte im Gastwirthsgewerbe". Der Referent legte lution gegen drei Stimmen zur Annahme:„ Die heutige öffentwesen, Alles untersteht der Beeinflussung der Innungsmeister. den Nutzen einer wirklichen Arbeiterschutz- Gesetzgebung dar. Diese liche Versammlung der Maler und Anstreicher Berlins und Um Sie haben die Majorität in beschließenden Versammlungen und habe vor allem eine kurze, erträgliche Arbeitszeit zu gewährleisten, gegend erklärt sich mit den Ausführungen des Referenten einso sind die Gefellenausschüsse für die Gesellen absolut ohne Werth. die Entlohnung zu regeln; das Vertragswesen zwischen Unternehmer verstanden und beschließt, sich dem Kartell der Berliner BauRechnet man noch hinzu, daß die Herren durch ihre Konkurrenz- und Arbeiter so zu gestalten, daß der Arbeiter nicht darunter leidet; handwerker immer enger anzuschließen und für die Interessen, und Profitwuth, durch ihren Egoismus nie zu einer Solidarität ferner Bestimmungen zu treffen, welche rigorose Arbeitsordnungen welche dieselben gemeinsam haben, in jeder Weise einzutreten." As tommen fönnen, wie sie auf Seiten der Gehilfen selbstverständ- unmöglich machen. Alle diese Forderungen anderer Arbeiter- Delegirter der Maler im Ausführungs- Ausschusse des Kartells wurde lich ist, so erscheine es jedem Denkenden klar, daß von einer Be- kategorien hätten auch die Personen, welche im Gastwirthsgewerbe hierauf mit allen gegen zwei Stimmen Kollege Hohl wegler feitigung der Schmutzkonkurrenz durch die Jnnungsapostel feine beschäftigt sind, an die Gesellschaft zu stellen; sie bedürften nach bestätigt.
der
Kosten auf
der
Gefellen
Rede sein kann, mithin auch eine Hebung des Handwerks zu den allen Richtungen des gefeßlichen Schußes am meisten, müßten Es erfolgte dann die Abrechnung über den Agitations- bez. unerfüllbaren Zielen der Innung gehört. Somit sei es darum dahin streben, daß jegliche Arbeiterschuß- Gesetzgebung auch Maisonds pro 1890/91 durch Kollegen Kölln. Dieselbe wies Pflicht jedes Kollegen, sich von den Bestrebungen derselben absolut auf ihr Gewerbe Anwendung finde. Zunächst müsse die Ent- eine Einnahme von 611,54 m., eine Ausgabe von 318,18 m. fern zu halten, namentlich aber dafür zu sorgen, daß die Wahl lohnung der Kellner und Kellnerinnen eine andere werden, wenn und einen Bestand am 19. Juli 1891 von 293,36 m. auf. Eine größere Anzahl Maimarken stehen noch aus. bes Gehilfenausschusses nicht zu Stande tommt.( Minutenlanger nicht anders, müsse man das Trinkgeldersystem durch gesetzliche Beifall.) Maßnahmen beseitigen. Ein anderes großes Uebel, welches durch Ueber die Verwendung des verbliebenen Bestandes entspann An der hierauf folgenden Diskussion, die sich bis auf etwa die Gesetzgebung zu beseitigen sei, bestehe in der oft sechszehn sich eine lebhafte Debatte, da verschiedene Anträge gestellt waren. 2 Stunden ausdehnt, betheiligen sich die Kollegen Riez, Marter, bis achtzehnstündigen Arbeitszeit der im Gastwirthsgewerbe Es wurde schließlich beschlossen, das Geld dem Vertrauensmann Dölle, Braun, Hartung und Undere, sowie auch der Innungs- beschäftigten Personen. Der Minister von Berlepsch habe im der Maler und Anstreicher Berlins zur Verfügung zu stellen abObermeister. Derselbe versuchte vergeblich, den Gehilfen die an- vorigen Jahre anerkannt, daß große Mißstände in diesem Ge- züglich 55 M., welche dem Kartelle der Berliner Bau- Arbeiter geblichen Vortheile der Innungen klar zu legen und versicherte ihnen, werbe vorhanden sind, und die Einbringung eines hier Abhilfe überwiesen wurden. Da die Mitternachtsstunde mittlerweile längst überschritten daß sie einen großen Einfluß auf die Versammlungen haben würden, schaffenden Gesetzes versprochen, wenn das Material gesichtet sei; alle Mißstände im Gewerbe zur Sprache bringen fönnten, und burch fortwährende Bloßstellung aller Uebelstände müßten die im war, so blieb auf Beschluß der noch Anwesenden der letzte Punkt sich der Abhilfe derselben versichert halten dürften. Es wird ihm Gewerbe Beschäftigten auf baldige Entschließung der Regierung der Tagesordnung, Verschiedenes", unerörtert und schloß daraufentgegnet, daß die vorher gerügten Mißstände, als Lehrlings in dieser Frage hindrängen. Der Vortrag wurde mit großem hin der Vorsitzende mit dem besonderen Hinweise darauf, daß die züchterei, Schmuhkonkurrenz u. f. w., gerade bei den jetzt zur Beifall aufgenommen. An der sehr lebhaften Diskussion bethei- vorher erfolgte, nur von einem Revisor geprüfte Abrechnung Innung gehörenden Meistern auf der Tagesordnung sind. Der ligten sich u. A. die Herren Wegener, Pötsch, Schoß noch nicht genehmigt sei, dies vielmehr erst später erfolgen könne, Obermeister verließ darauf die Versammlung. Es wurde dann nich, Petermann, Repinsti, Rönig, Gottha, und einem Hoch auf die Arbeiterbewegung die Versammlung. folgende Resolution einstimmig angenommen:„ Die am 27. Juli Semar, Göde und die Fräulein Demo ch und Wabniz. Der Verein ,, Waldeck" hielt am Mittwoch eine Versammbei Deigmüller tagende, von etwa 300 Kollegen besuchte öffent Herr Bötsch unterzog die Kellnervereine, deren Mitglieder glauben,
liche Versammlung der Modelleure, Gypsbildhauer und Stucka - in Gemeinschaft mit den Prinzipalen ihre Lage heben zu können, lung ab, zu welcher auch viele Sozialdemokraten und eine Schaar teure erklärt:„ Wir halten die Bildung eines Gehilfenausschusses einer scharfen Kritik und ging dann auf die Ausbeutung der Antisemiten erschienen. Redakteur Krieger, der sich als Demozur Innung der Studmeister für eine unzeitgemäße, schäbliche Kellner durch die Gastwirthe näher ein. Die Arbeitszeit sei eine frat, nicht Deutschfreifinniger, bezeichnete, erörterte den neuen und unangebrachte Zeitvergeudung. Wir haben die Ueber unbeschränkte, auch bei den Lehrlingen, welche dadurch förper Entwurf des sozialdemokratischen Parteiprogramms in fachlicher zeugung, daß die Innung erst in allerletzter Linie die Interessen licher und geistiger Degeneration versielen. Der Redner schildert Weise, mit Vermeidung alles Beleidigenden. Den ersten, grundber Arbeitnehmer zu berücksichtigen gedenkt, und verschmähen aus dann die Lage der Kellner. Denselben werde ebenso wie den fäßlichen Theil des Programm- Entwurfs vermochte er allerdings diesem Grunde, die Komödie einer scheinbaren Anbahnung eines Fabrikarbeitern die Aussicht auf das Selbständigwerden immer nicht gutzuheißen bezw. zu verstehen, dagegen erklärte er sich mit harmonischen Verhältnisses zu unternehmen. Die Versammlung mehr entrückt und sie somit zu einer lebenslänglich schlechten dem zweiten Theile, den besonderen Forderungen an den gegenverspricht sich eine Verbesserung ihrer Lage einzig und allein Stellung verdammt. Heute sei es sogar den kleinen Hotelbefizern wärtigen Staat, welche er im einzelnen besprach, einverstanden. burch Erreichung der Ziele der allgemeinen internationalen nicht mehr möglich, fich wirthschaftlich über Wasser zu erhalten; Die Diskussion ging bei der total unfähigen Leitung eines fozialdemokratischen Arbeiterbewegung."- Unter Verschiedenem überall entständen großartige Hotels, die sich im Besiße von Dr. Müller bald vom Hundertsten ins Tausendste. Der Antiwurde noch zum Eintritt in den Fachverein aufgefordert. Aktiengesellschaften befinden, deren einzelne Angehörige nicht femit Bodet bezeichnete die sozialen Zustände als in fortmehr Fachleute, sondern Geldmenschen sind. Die Entwicklung währender Verschlechterung begriffen und hielt das Mitarbeiten Der Fachverein der Tischler hielt am 25. d. Mts. seine auch in diesem Gewerbe trage wie in jedem anderen den Cha- der Sozialdemokratie an sozialen Reformen für nothwendig im ordentliche, ziemlich gut besuchte Generalversammlung ab. Beim rakter der kapitalistischen Aera deutlich an der Stirn, zeitige hier Interesse des Staats. Diesem Redner wurde nachher vorgeworfen, 1. Punkt der Tagesordnung verliest der Rendant Schulz den wie da dieselben Erscheinungen. Diebel zu beschränken, sei daß er seinen antisemitischen Standpunkt verschwiegen habe. Kassenbericht. Es ergiebt sich danach intl. Bestand eine Ein- Aufgabe der Gesetzgebung. Als er forderung sei zu nennen Handlungsgehilfe Herzberg( freisinnig) brachte neben den genahme von 11 928,58 M., eine Ausgabe von 1819,24 M., mithin die unterstellung der Betreffenden unter die Fabrifgefeßgebung, wöhnlichen auswendig gelernten Redensarten aus der Freis bleibt Beſtand 10 109,16 M. Der Nendant wird auf Antrag dann die Verkürzung der Arbeitszeit und die Lohnregelung. Herr sinniaen Beitung" einige neue Ünwahrheiten vor. So behauptete
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