wortlichkeit der Regie: ung für Verwaltur gsalte zu holen, dann muß man fich auch erst einmal in ein Verhältniß zur Volts mertretung stellen, wie es in England besteht. Bis dahin ver schone man uns mit dieser ganz falschen Analogie!( Buftim mung links.) Schon die Ertheilung der Schußbriefe giebt zu triftigen Bedenten Anlaß. So wird z. B. der Ostafrikanischen Gesellschaft in threm Schußbriefe volle, unbeschränkte juristisch, rechtliche Macht selbst über Deutsche in jenen Gebieten gegeben, während in England die Vorschrift gilt, daß jeder Engländer überall ausschließlich unter englischem Recht steht. Wenn diese Gesellschaft aber gar noch Verträge mit den Häupts lingen abschließt, in denen von Privatbefiz und Staatshoheit nach deutschem Staatsrecht die Rede ist, die von Dolmetschern englisch vorgetragen und in die Sprache der Suahelt übertragen werden; und wenn wir uns denken, daß später das Deutsche Reich vielleicht mit den Waffen Partei ergreifen muß für die Ansprüche, die durch solche Verträge zwischen irgend einem mit Rum oder Tabal gewonnenen Negerfürsten und den Agenten zu Stande gekommen find, so folgt daraus, daß wir diese Dinge nicht zu leicht nehmen dürfen, und ich empfehle daher die Ver weisung der Vorlage an die Justiz oder eine andere Kommission. ( Beifall links.)
Abg. v. Helldorff( lons; nur schwer verständlich) vertheidigt die deutsche Kolonialpolitik gegen Bamberger . Sei die deutsche Regierung etwa schuld daran, daß andere Nationen längst die günstigst gelegenen Landstriche kolonifirt haben? Sei das ein Grund, nun auch jezt noch nicht die nothwen digen Schritte zu thun, um wenigstens etwas für Deutschland an Kolonialbefis zu erwerben? Beachte man doch, wie sehr andere Nationen fich rühren, um ihrer Industrie neue Gebiete in fremden Ländern zu öffnen!( Rufe: Tongling) Die Angriffe, weil unsere Kolonialpolitit in den sechs Monaten ihres B.stehens noch teine größeren wirthschaftlichen Er. folge gehabt, seien völlig grundlos.( Beifall rechts, Bischen
Tints.)
Abg. Windthorst( Bentrum): Ich weiß nicht, woher Herr v. Helldorff die Berechtigung nimmt, eine solche Kritit am Reichstage zu üben; das Ansehen des letteren wird durch Angriffe von so autoritativer Stelle jedenfalls nicht gehoben. In der Sache selbst meine ich, daß von Reichsbehörden, auch von denen in den Kolonien nur gehandelt werden darf nach Maßgabe der Geseze, die der Reichstag hier beschließt. Alles, was hier in Deutschland zur gefeßgebenden Kompetenz des Reichstages gehört, das gehört auch in den Kolonien dazu. Wir verlangen ja nicht, daß jede Verordnung für die Kolonien hier paragraphenweise berathen wird; aber bei den Haupt normen, nach denen die Rolonien regiert werden sollen, haben wir mitzusprechen. Ich werde bem niemals zustimmen, daß die erlaffenen Berordnungen und blos zur Kenntnißnahme vorge
v. Helldorff. Das bedeutet etwas. In dieser Thatsache hat für mich ein Fingerzig gelegen, auf der Hut zu sein. Wenn Herr v. Helldorff, der den maßgebenden Persönlichkeiten näher fieht als Andere, einen Angriff auf das allgemeine Stimmrecht unternimmt, so macht mich das bedenklich, und ich nehme Anlaß, auch hier zu rufen: Caveant consules.( Beifall im Zentrum und links.)
Abg. v. Helldorff: Ich kann nur erklären, daß über die Opportunität meiner Auslaffungen über das allgemeine Stimmrecht auch innerhalb der konservativen Partei Meinungsverschiedenheiten bestanden haben.( Abg. Ridert: Nur über die Opportunität!) Jm Uebrige bemerke ich, daß ich weder ber preußischen, noch irgend einer anderen Regierung nahe stehe.
Abg. Windthorst: Herr v. Hellbo: ff hat gesagt, es wäre nur eine Meinungsverschiedenheit gewesen über die Ops portunität; in der Sache sind die Herren also einer Meinung gewesen.
Die Diskussion wird geschlossen und der Geseßentwurf an eine besondere Kommission verwiesen.
Es folgt die Berathung der Etats der Bölle und Verbrauchssteuern, deffen unveränderte Genehmigung die Budgetlommission( Referent Abg. Witte) beantragt.
Abg. Dr. Barth( deutschfreis): Einen Blid auf die Resultate der herrschenden Bollpolitik bei diesem Titel zurüc zuwerfen, ist in diesem Jahre besonders deshalb angezeigt, weil im verflossenen die Anschauung, daß die Schuzzollpolitik der legten 7 Jahre für Deutschland ein Segen gewesen sei, außer. ordentlich an Anhängern verloren hat. Bemerkenswerther noch Regierung fritisch zu werden beginnt. Ich schließe das aus als dieser Umstand ist, daß anscheinend auch die preußische jenem mit Recht so allgemein beachteten Baffus der preußischen jenem mit Recht so allgemein beachteten Baffus der preußischen Thronrede, in welchem ziemlich unverblümt erklärt wird, daß bie nicht blos nationale, sondern internationale Ueber produktion durch unsere Bollpolitit mit veranlagt wor produktion durch unsere Bollpolitik den ist. Kein schwererer Vorwurf lonnte gegen diese Bolitik erhoben werden, denn in der That hat die eingetretene Ueberproduktion zu einer ganz außerordentlich bedenklichen Entwidelung unserer gesammten Volkswirthschaft geführt. Wenn man von der Nothwendigkeit der agrarischen Bölle spricht, führt man stets die Erhaltung der Konkurrenzfähigkeit der Landwirthschaft an; soll diese etwa durch Maßregeln erhalten werden, die in ihrer legten Konsequenz den Grund und Boden im Breise steigern? Nichts anderes wird beabsichtigt, als durch fünftliche Maßregeln bei den agrarischen Böllen die Grundrente, bei den zollgeschüßten Industrien die Rente des darin ange legten Rapitals zu steigern, darum konfissiren Sie einen Theil Der Arbeitserträge der großen Maffe und opfern sie diesem solche der
Lokales.
und di
der fic
unferes daß wi manche müße i
vom,
In
noch vo der Ha den ob Dasein fteht, n Schon unt No an alle Wobler
wöhnlic
Der Pfandverkehr in den töniglichen Leihis bietet nach manchen Richtungen hin lehrreiche Einblide wirthschaftlichen Verhältnisse gewiffer Bevölkerung Das Pfandleibgeschäft in den löniglichen Aemtern wäh abgelaufenen Verwaltungsjahres hat in jeder Beziehung nommen. Die Bahl der eingelieferten Pfänder hat 10% pCt., die der eingelöften Pfänder um 3, p. bert; aber auch der Tarwerth der eingelieferten Geg ist um beinahe 6% pet. heruntergegangen. Die Ban bestanden aus 113 Stüd Werthpapieren, 2834 Schudi Edelsteinen, 66 726 Gold- und Schmudiachen, 19 588 77 151 Bekleidungsgegenständen und Gebrauchsstüd Art. Was nun die gesellschaftliche Stellung der Pfandgeber anlargt, so wurden an einem bestimmten B bei 3000 Geschäften die hierauf bezüglichen Erhebung Engste stellt. Es ergab sich, nach der„ Bon. Stg.", dabei, Militärs zu den allerseltensten Besuchern der Leth hören; nur 0,13 pet. stellten sich zu diesem Kont Pfandsucher. Ihnen zunächst steben die Rentiers mit Bruder Studio mit genau 1% pet. Gelehrte, Literate fefforen Lehrer, Aerzte folgen dann mit 0,77 pet., un hinter ihnen treten Rücklaufhändler, Pfandleiher miffionäre mit 0,80 pt. an. Künstler, Maler, S halten fich mit 1,47 pet. immer noch auf einem mäßig sehr niedrigen Niveau. Nun aber beginnt die aiffer rasch anzufteigen. Es folgen die Beamten( K Staats- und sonstige Beamte) mit 4,30 pCt., die Fa Tagearbeiter mit 10,17 pet., die Wittwen und unverh weiblichen Personen mit 20,77 pSt., und die Handw werbetreibenden, einschließlich der Gehilfen und Gele 60,50 pCt. Unter diesen beiden legtgenannten Rub Pandgebern befanden sich die werthvolften verpfände genstände, die auf dieselben gewährten Darlehne be auf Summen bis zu 1000 Mart, auf zwei wurden höhere Darlehne bewilligt.
ar. Die Ueberbürdung der hiesigen Geri gegenwärtig in den betheiligten Kreifen wieder red empfunden. Auf dem Amtsgericht I, Zimmer 26, wo Sachen verhandelt werden, standen gestern nicht 90 Termine an, bei denen zum Theil noch größere nahmen erforderlich waren. Das ist doch in der Aufgabe, welche die Kräfte des Einzelrichters bei we fteigt. Bei einer solchen Ueberfüllung von Proze denn kein Wunder, daß z. B. in Wechselfachen, für fanntlich ein schleunigeres, abgekürztes Verfahren bef noch erst Termin nach etwa 8 Tagen zu erwarten 3 Wochen vergehen oft bis zur Bustellung des Urtheil
Rei
besonder
öffentlich
geringen
lamenta
Different
Der
uns nüt
helfen,
müssen
dienten
einmal e
Dann wi
Luft, di schaffen man Luf
Und Geschreib fich allen man es Nußen F Unversta mal die dann stü zu wiffen Da tomn daktion f ben oder
um ein
anderen
legt werden. Wir müssen das Recht haben, solche Berordnunge Bwede. Außer den übrigen bedenklichen Resultaten muß eine solche Verhältnisse aber wird die Ausnahmestellung willig, di
nicht blos unfruchtbar zu fritifiren, sondern auch fte zu ter nichten. Ich möchte wenigstens die Neger vor manchen Er fahrungen bewahren, die wir hier in Deutschland leider haben machen müffen.( Beifall im Zentrum.)
Abg. v. Graevenit( lonservat.): Ich stimme mit dem Abg. Rintelen darin überein, daß die deutschen Schußgebiete im Sinne des Gesezes Ausland find. Daraus folgt, daß die Reichsgefetgebung unmittelbar auf dieselben teine Anwendung findet. Die Frage ist also, wo dort das Recht und die Machts vollkommenheit liegt. Ich meine, fie liegt ja auch im Sinne der Verfaffung bei dem Kaiser. Wenn ihm die völkerrechtliche Vertretung des Reichs obliegt, so tann ihm auch das Recht, Die Angelegenheiten in den Schutzgebieten zu regeln, nicht beschränkt werden.
Abg. Bamberger : Ich habe es immer gern, wenn Herr v. Helldorff fich speziell mit mir beschäftigt; denn ich liebe den versöhnlichen Ton, den er anschlägt, obwohl ich hinzufügen muß, daß er mir noch beffer gefiele, wenn er nicht den salbungs vollen Ton einer Moralpredigt beimischte, der ich nicht die geringste Demuth entgegenbringen Tann.( heiterteit.) Er ruft und zu: ,, Jhr macht eine große Sache übertrieben Ilein!" Wir erwidern: hr macht eine kleine Sache übertrieben groß!" ( Sehr richtig! lints.) Die Sache ist nicht groß und sie wird niemals groß werden, weil es Kelonialgebiete, durch die das Reich Größe entfalten tönnte, nicht giebt, daß wir trog allem Herumstochern in Sandwüften und Fieberneſtern fie nicht finden.( Beifall links.) All diese überseeische Politik kann die Unverwundbarkeit zu Lande, durch die das Reich so groß und angesehen geworden ist, nur schwächen. Sind denn die Er. fahrungen in der kurzen Beit, da wir Kolonialpolitit experimentiren, so glänzend für die Erhöhung unserer Macht und unseres Ansehens Ich will die Frage nicht weiter anrühren, aber find denn die Konflikte der legten Beit geeignet gewesen, das Prestige und die Macht des Reiches so besonders ins Licht zu ftellen? Das ist meine Ansicht nicht, und ich glaube auch nicht, der allgemeine Eindrud. Wir ristiren nur, das Ansehen zu verlieren, nicht zu gewinnen. Ich habe gesagt: warum ruft die deutsche Regierung englische Analogien an, wenn fie englische Bustände nicht gelten laffen will? Tarauf ist er mir die Antwort schuldig geblieben und wird fie mir ewig schuldig bleiben. Im Uebrigen hat Herr v. Helldorff uns heute durch seine Philippila gegen den Parlamentarismus das Vergnügen gemacht, uns die Debatte wegen Verlängerung der Legislaturperiode in Erinnerung zu rufen. Ich bin ihm dafür sehr dankbar und werde ihm für jeden ähnlichen Anlaß sehr dankbar sein, noch dankbarer aber, wenn er uns auch Gelegenheit giebt, wieder in zweiter und dritter Lesung mit ihm
Darüber zu sprechen. ( Beifall links.)
Abg. v. Helldorff hebt gegenüber dem Abg. Windt horst hervor, daß es sein Recht als Abgeordneter sei, Ansichten, die ihm nicht richtig zu sein scheinen, wiederholt zu bekämpfen. Auch Herr Windthorst tommt in allen seinen Reden auf den Kulturlampf znrüd.
Recht und die Bflicht, Ansichten, die ihm vertebrt erscheinen, Abg. Windthorst: Gewiß hat Herr v. Helldorff das au bekämpfen. Was mich indessen veranlaßte, mich gegen ihn zu wenden, waren seine Auslaffungen über den Barlamentaris Dagegen babe ich mich verwahrt; ich habe hingewiesen auf seine Bemerkungen über die Beseitigungen des allgemeinen Stimmrechts und darauf aufmerksam gemacht, daß hier ein auf
mus.
neuen
zweige und Produzentenkategorien nothwendig auch den Effekt zur Folge haben, daß sich in den Kreisen der betreffenden Broduzenten der Gedanke von der unfehlbaren Wirkung dieser fünftlichen Mittel festsept; wir sehen ja deutlich, wie in den uns besonders als nothleidend geschilderten Kreisen auf jeden Boll, auf jedes neue berartige Mittelchen gerechnet wird, um aus der Kalamität herauszulommen. Der Getreidepreis ist in Deutschland durchschnitt lich 3 M. höher gehalten worden als auf dem Weltmarkt; ohne den Boll würde der Preis 3 M. niedriger sein. Dieser Boll aber hat wieder nur dazu beigetragen, in weiten Kreisen der Landwirthschaft den Glauben zu erwecken, daß jegt der Moment gelommen sei, durch Kontrahirung neuer Schulden u. dergl. wieder flott zu werden. Aehnliche Vorstellungen haben f. 3. die sog. Schwindelperiode beherrscht. Daß man fest sogar zu der außerordentlich einschneidenden Maßgregel des Branntweinmonopols greift, nimmt mich hiernach gar nicht wunder; es ist die ganz naturgemäße Folge einer folchen Protektionspolitik. Daß man auf diesen Entwurf überhaupt gekommen ist, beweist, daß man allmälig mit dem neuen wirthschaftspolitischen Latein am Ende ist, und daß man wieder umzulebren beginnt zur Freihandelspolitik, wie ste vo: 1879 herrschend war.( Beifall links; Lachen und Unruhe
rechts.)
Staatssekretär v. Burchard: Man hat bei der neu lichen Berathung des Antrages Ausfeld, betr. die Behandlung des Petroleums, behauptet, daß das Verfahren Des Bundesraths mit den bestehenden Gefeßen im Widerspruch stehe, also den schwersten, überhaupt denkbaren Vorwurf gegen den Bundesrath erhoben, obwohl der Antrag selbst dadurch, daß er einen neuen Rechtszustand zu schaffen vorschlägt, anerkennt, daß der Bundesrath nicht gegen den bestehenden Rechtszustand gefehlt hat. Die Herren haben gemeint, fie hätten dem Antrage aus Höflichkeit gegen den Bundesrath diese Form gegeben; wir
effe geradezu illusorisch gemacht. Ist es doch für daß in einem gewöhnlichen Prozesse ebenso schnell gesetzt wurde, wie in einer Ermissionstlage, 14 Tagen.
r. Die stenographische Agitation, welche gern bei den gerichtlichen Verhandlungen in An bracht sehen möchte, ist gegenwärtig in Berlin auf lebhaft, und da es heute nur noch wenige bes geläufige Leute giebt, welche nicht für mindestens graphisches System eine besondere Sympathie emp fie dann natürlich auch den Sieg bei dem Wett dem erwähnten Gebiete wünschen, so scheint uns ein
bi
na
verständiger Seite ausgehende Aeußerung sehr bead
fri
die zugleich geeignet ist, einige Abfühlung in die f Kampfeshige zu tragen. Die Monatsschrift für de bringt einen Artikel, in welchem sie auf die schon gemachten Bedenken hinweist, die der Verwendung graphie entgegenstehen, und fährt dann fort: möchten glauben, daß sich die Stenographie wohl dachte und wohlgesezte Reden eignet, aber man verg fich ein Stenogramm über den Vortrag eines 20 Minuten lang geredet hat, obwohl er das, was batte, in 20 Worten bätte sagen können." längeren Gerichtsverhandlung beigewohnt hat, wird ment ficherlich zu würdigen wiffen.
-
Wer
r. Von zahlreichen Geschäftsleuten und nam größeren Gewerbetreibenden, deren Geschäftsvel größeren Umfang angenommen hat, hört man gegen fach Klagen über die Schwierigfeiten, welche bas ihrer Geschäftswechsel ihnen bereitet. Mit Au wenigen großen Firmen, deren Geschäftswechsel find, d. h. bei der Reichsbank diskontirt werden fast alle Beschäfte unter dieser Kalamität. fonnten das jedenfalls nicht wiffen. Wenn Sie meinten, daß das für den gesammten Geschäftsverlehr so hochwid Resolution oder Interpellation an uns richten können, wir sind vernachlässigt. Wir könnten mehrere Bant- Inftitute
gern bereit, für alle Maßregeln, die wir ergreifen, Gründe anzugeben.( Widerspruch links.)§ 2 des Bollgeseges trifft nur Bestimmung darüber, in welchen Fällen der Boll vom Brutto, in welchen vom Netto- Gewicht zu erheben ist, also, wenn Betro leum eingeht, bestimmt er, mit welchem Gewicht es zu verzollen ift, er bestimmt aber nicht, ob und in welcher Weise die Um
tom
Dabe
feineswegs an flüssigen Baarmitteln für den Gelbo des Wechseldisfonts wird von unseren Geld Infti
schließung von Waaren dann als besondere Waare anzusehen vornehmeren und größeren Geschäften zugewendet
und besonders zu verzollen sei, wenn fie einen erheblichen Ber brauchs und Verlaufswerth für sich haben und wenn sie im
D
Die vor einer Reihe von Jahren ausdrücklich z gegründet wurden, dem nothwendigen Distont folche mittleren und kleineren Geschäftsleute Sie haben sämmtlich so gute Geschäfte gemacht heute der nur mit fleineren Summen operim font Verkehr zu mühsam ist und fte fich fam nun mit einer gewiffen Geringschäßung auf die so nennen solche Herren alle Wechsel, die nich Inlande, nachdem sie ihren Zwed als Umschließung erfüllt Tausende von Mart lauten herabfeben, die ih neren Geschäftsleuten zum Distont angeboten dadurch hervorgerufenen Schwierigkeiten haben habt, daß man jest dringend das Verlangen ftellt fleineren Wechselverkehr die Reichsbank zugänglic fepige Bollpolitik verweiflich sei, und daß auch die neueste also an die Staatshilfe appellitt. Unter folchen wäre es in der That nur billig, wenn jene
haben, noch weiter zum Verkauf und Verbrauch gelangen. Die Annahme des Antrages ,, Aus'eld" würde zu den größten prate tischen Unzuträglichkeiten führen. Der Abg. Barth meinte sodann, daß man mehr und mehr einzusehen beginne, daß unsere
Wort, fie beschäftigt fich lediglich mit den Mitteln, wie der
Bollpolitik hinstelle. In der Thronrede stebt hierüber fein
-
Aro
d
auch etwas für den nothleidenden und an fich Ueberproduktion abzuhelfen sei. 1879 sagten die Gefinnungsrechtigten und soliden lleineren Wechselverkehr th
genoffen des Herrn Barth, die Produktion würde durch die Schutzölle ganz ins Stoden fommen; der Export würde auf bören. Jegt ist es umgelehrt gekommen; Broduktion und
denselben neue Diskont- Quellen eröffneten. Das Geschäfte etwas umständlicher und mühsamer fin artige Finanzoperationen, und nicht soviel wie bicke Die Theilnahmlosigkeit gegenüber dem Leben. Unter dieser Ueberschrift machte vor
Export haben sich erheblich vermehrt. Die Schutzölle haben follte tein ausreichender Grund sein, fie einfach al
die einheimische Industrie zunächst auf den eigenen Markt ver
ein vergebliches Bemühen, zu behaupten, daß ich durch die wiesen, ihr dort eine fefte Bafts geschaffen, und nachdem fte Artikel die Runde durch die Zeitungen, ben wir
neuerlichen Verhandlungen in Widerspruch gerathen sei mit dem von mir vertretenen föderativen Prinzip. Ich halte an demselben fest und ich habe für daffelbe einen Schild, der ganz vorzüglich ist: die legte kaiserliche Botschaft.( Beifall im Zentrum.)
Abg. v. Helldorff: Herr Windthorst meint, daß in Bezug auf das Parlament etwas vorlieg. Nach unserer Auf faffung hat die Regierung sorgfam die Rechte des Reichstags geachtet. Ich habe daran die Mahnung geknüpft, daß auch Der Reichstag Maß halte in der Ausübung feiner Rechte. Das war der Inhalt meiner Rede. Ich befürchte, daß, wenn wir auf dem Wege weiter gehen, den wir jüngst betreten haben, wir selbst die Achtung des Parlaments schwächen.
Abg. Windthorst: Ich fann mir feinen ernsteren An
dem Export zuwenden tönnen. Mit der Auffassung, daß unsere
dadurch erstarkt ist, hat fie fich auch wieder mehr und mehr unseren Lesern wörtlich wiedergeben wollen mit be Industrie feit 1879 zurüdgegangen sei, steht der Abg. Barth seinen Inhalt recht beherzigen zu wollen. Er laut Ach was, wozu soll man sich ereifern, warum 3. B. die Landwirthschaft und Montanindustrie, in gebrüdier aufregen und es fich Beit und Mühe loften laffen
Doch wohl allein. Allerdings find manche Erwerbsameige,
Lage bei uns; aber wie fieht es erst in anderen Ländern aus? Der Abg. Barth hat gesagt, wenn der Getreide zoll nicht eingetreten wäre, so würde bei uns das Getreide noch um 3 Mart billiger sein, weil es
Es erscheint nahezu unglaublich,
-
aber bod
auch heute noch giebt es nicht Wenige, die man oder jenem Anlaß so sprechen hört. Eine größert auf dem Weltmarkte verhältnismäßig um diese Summe billiger ist nicht wohl denkbar, als fie in solcher Weife leit und Theilnahmlosigkeit gegenüber dem öffent
sei als bei uns. Die Handels- Ausweise von New- York be weisen das Gegentheil( wie der Staatssekretär im Einzelnen für die Roggenpreise nachzuweisen sucht, wobei er mehrfach
gelangt.
Immer auf's Neue erwächst daher der Preffe d
durch den Zwischenruf des Abg. Barth unterbrochen wird, daß Gelegenheit ungenügt vorübergehen zu laffen, um
griff auf den Reichstag denken, als den, welchen Herr New York lein Handelsplatz für Roggen sei). Ich hoffe endlich nahmlofigkeit entgegenzutreten, an das, was und
v. Helldorff selbst gemacht. Er hat llar gefagt, daß er ein Gegner des allgemeinen Stimmrechts und daß die Beseitigung Deffelben nur eine Frage der Beit sei. Daß seinen Worten eine besondere Bedeutung beizulegen war, hat der weitere Verlauf der Angelegenheit gezeigt. Die ,, Kreuz- Beitung" batte zuerst behauptet, daß Herr v. Helldorff nur für seine Person gesprochen habe. Darauf tam die Erklärung der Kons. Korresp.", daß die Auslegung der Kreuz- Beitung" nur An ficht der Redaktion set, und das Wichtigste war, daß die Nordd. Allg. 8tg." Partet ergriff zn Gunsten des Herrn
der Reichstag wird nicht einem Antrage zustimmen, in welchem Das Branntweinmonopol nach allen Richtungen hin für ver berblich erklärt wird, ehe das Haus überhaupt die Vorlage ges sehen hat. Der Reichstag würde faum richtig verfahren, wenn er von vornherein ein Geses verderblich nennt, das er noch gar nicht lennt.( Sehr wahr! rechts.)
legenheiten zu erhöhen und bezw. ba, wo es nöthig i Neuem zu weden. Denn diese Gleichgiltigkeit, mit wie gesagt, noch Biele der Geftaltung ihrer eig wie der allgemeinen politischen und wirthschaft off bitter gerächt, fie hat jene Beit verhängnißoolle legenheiten zuschauen, fie hat sich gerade in Deut Iman fie leider in unserem deutschen Vaterlan hat erleben müssen. Wir brauchen, um diese Beb erhärten, nicht erst dickbändige Geschichtsverle ber
Um 5 Uhr wird die weitere Berathung bis Donnerstag Rüdgangs und realtionären Zwangs ermöglichen
2 Uhr vertagt.
Vorher wird der Handelsvertrag mit S. Domingo in dritter Lesung erledigt werden.
aut wel zuspringe freilich, d felbst nich Fällen m werden, Antriebe
-
am lie Sold öffentliche abhängige Gefahr, u Wahrheit meint zu macht" sp
ftügung a
Jene Ausführu
tarismus,
-
oder d fluß für ih
Was werden, w giltig dahi lichen Mi Tag und erfüllender wie für halten?
Und gesichts sol vollen Er hältniffe,
Wir mein legt, um gemeine
ihm gehol nicht einm
Da si gerechte V fegung, d mannigfac
Aber
Mit bewußtem nicht mint die Geleg fen, die nehmen, 1
So
abe Und
Bukunft r
Graf v.
Dr. Ded herzoglic
Ein S vor dem
handlung. Dr. Dede herzoglich
worten.
Den Geri die Land Landrichte
Chef der Staatsan
führen: S
anwalt
Schulenbi theidigung
Im
dem Graf Titel:
burg Hebl tont, ba gentschaft Staatsmi
laut Verf
Ansichten von Cum Bemühun
Das Staa