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wieß den Antrag rundweg ab und ersuchte die Rammer, thre Uebereinstimmung mit der Regierung durch ihr Votum zum Ausdrud zu bringen. Der Amnestieantrag wurde sodann mit $ 47 gegen 116 Stimmen abgelehnt.

Laut Nachrichten aus St. Quentin versuchten die freitenden Arbeiter Barriladen zu errichten; der Versuch wurde indeffen sofort unterdrückt und wurden 30 Verhaftungen vorgenommen.

Italien .

vor einigen Tagen dem Lordmayor ihre Au' artung machte, um ihn zu veranlassen, bebufs Unterstügung der Beschäftigungs­Losen und Linderung des großen Notbftandes öffentliche Sammlungen zu veranstalten. Die Mitglieder der Depu tationen erschienen nicht nur als die Vertreter aller möglichen Bewerte und Tagearbeiter, sondern auch der britischen Seeleute, der Dock und Werft Arbeiter, sowie der Budersteder. Nach eingebender Schilderung der Nothlage seitens mehrerer Mit. glieder der Deputation versprach der Lordmayor, vom Manfion erlassen, und empfahl, die Bertheilung der eingegangenen Fonds House aus einen Aufruf an die öffentliche Mildthätigkeit zu awei alibekannten wohlthätigen Drganisationen in London anzu vertrauen, damit die gesammelten Geldmittel auch in die richtigen Hände fämen.

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Ein weniger friedliches Ansehen hatte ein großes Meeting in der Holborn Stadthalle, wo Maßregeln zur Begegnung des Mangels der Beschäftigungslosen gefordert wurden. Als Bwed des Meetings wurde angegeben: Auf unverzügliche Maßregeln zur Unterstügung Derjenigen zu dringen, die außer Arbeit sind, und zwar durch Jnangriffnahme von Bauten für Arbeiterwohnungen in dem Diftrift und durch zwangs weise Kürzung der Arbeitsstunden der Leute, die bei den Eisen­und Straßenbahnen, sowie beim Dmnibus- Verkehr beschäftigt find, und die jest für eintägige Bezahlung die Arbeit von Zweien verrichten müssen." Schließlich gelangten mehrere Resolutionen zur Annahme, welche dem oben angedeuteten Swede des Meetings entsprachen.

Ein sensationeller Verschwörungsprozeß wird dieser Tage in Rom vor den Affifen verhandelt. Angeklagt find der frü bere Unteroffizier Albani, sein Rollege Marint und Genoffen, fammtlich Mitglieder der Associazione Republicane Universale. Dieselbe trat, wie fich aus den sequeftrirten Broflamationen er giebt, 1883 aufammen. Das Statut ist echt nihilistisch redigirt. Gin besonderer Fonds wurde für den Anlauf von Waffen, be fonders Revolvern, ausgeworfen. Jeder Sosius wird ver pflichtet, eine solche Mordwaffe zu tragen. Zwed der Gesell­schaft war besonders die revolutionäre Propaganda in der Armee. Man wollte möglichst zahlreiche Unteroffiziere, Sergeanten und Fouriere" in das revolutionäre Lager hin überziehen, besonders Fouriere, weil diese die Munitions nnd Waffendepots unter fich baben. In einer der Proflamationen wird auch der Plan zu einer Expedition nach Eriest entworfen, um von rort aus eine infurrettionelle Bewegung zu entfachen. Es ist darin gesagt, daß viele Tausend Italiener bereit seien, für die Universal Republik sofort zu den Waffen zu greifen. In einem aus Neap: Datirten, mit Santaroja unterzeichneten Brief heißt es: Wäre es möglich, Munition für das Betterli Gewehr( mit ihm ist die italienische Armee bewaffnet) zu ver ichaffen? Und wie viel?" In einem andern Briefe aus der Schweiz spricht man von 3000 Betterli- Gewehren, der Munition dazu, dem Preise und der Lieferfrist. Dieser Brief ift von dem Erdeputirten Falleroni unterzeichnet, demselben, welcher seiner Beit im Barlament den Eid verweigerte und bann nach Genf entwich. Ferner fand man einen genauen Blan der Militärpoften, welche die Carcere Nuove( Gerichts. gefängniß) bewachen, nebst der Losung und der geeignetsten Manier, dieselben zu überrumpeln und sämmtliche Gefangenen u befreien. Es find awölf Angeklagte. Der Prozeß wird mehrere Wochen dauern.

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Die Petersburger Boliget will wieder einmal einen wich tigen Fang gemacht haben. Es glückte ihr angeblich die Arretirung des lange umsonst gesuchten Sergei Iwanow, in welchem man, wenn nicht das Haupt revolutionären Exekutiv- Komitee, so doch Nr. 2 vermuthet. Hinterber wird fich wohl herausstellen, daß man fich wieder einmal gründlich geirrt hat.

Nr. 1

Schweben und Norwegen .

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Die Times" geben gerne zu, daß das vom, Lordmayor abgegebene Versprechen seiner Unterstügung lobenswerth ſei; es müßte aber nicht vergessen werden, daß Optimismus eben so unheilvoll als Mangel an Wohlthätigkeit sein könne, und daß es ganz und gar zu falschen Hoffnungen ermuntern würde, wenn man die Thatsachen aus den Augen verliere, daß, wenn Die Nothlage wirklich die von der Deputation geschilderte Aus behnung und Intensität erreicht habe, tein Fones fite wirkungs. voll beseitigen fönne. Es bleibe noch abzuwarten, ob Sub flriptionen, Rundgebungen und nebelhafte Resolutionen, wie fitften würden, als Selbstvertrauen, Mäßigkeit und Selbst. die in ber Holborn- Stadthalle angenommenen, mehr Gutes genügsamteit.- Selbstvertrauen, Mäßigkeit und Selbst genügiamleit", das find also die Mittel, mit welchen den Ar beitslosen geholfen werden soll! Probatum est.

Parlamentarisches.

In der gestrigen 6igung der Arbeiter, schus Kommission wurde die Berathung über die Frage der Kinderarbeit fortgesett. Einig waren alle Redner darin, daß vom Standpunkt der Humanität und des Mitge, fühls gefeßliche Regelung der Frage geboten erscheine. Nur inwieweit eingegriffen werden müsse, gingen die Stimmungen auseinander. Abg. Letocha erklärte, daß ihm Mittbeilung geworden sei, in Oberschleften verlange man die Beſchäftigung

Aus Stockholm wird geschrieben: Die Schutzöllner gaben fich stoße Dube, Den Reichstag sur Bewilligung von Höllen auf verschiedene Bedürfnisse, wie Getreide, Kohlen und Mas schinen zu bewegen. Bis jet waren ihre Bemühungen jedoch Enquete, die fich seiner Meinung nach auf die Textilindustrie Bergeblich. Die Mehrheit der Kammer war bisher gegen diese Bölle und die Sosialisten halten öffentliche Versammlungen ab, Der sozialdemokratische Agitator Balm wies in einer Versamm der Staatslaffe einen Ueberschuß von 13 594 000 Kronen zu führen würden, daß aber von diefer Summe die schlechter ge ftellten Klaffen vier Fünftel aufbringen müßten. Die Ver fammlung nahm schließlich folgende Resolution an: Da alle Bölle auf Lebensbedürfnisse indirekte Steuern find, welche am hättesten die arbeitende Bevölkerung brüden und deshalb im hauptung von einer Reduzirung der Kinderarbeit, weist viel höchften Maße ungerecht find, so erhebt die Versammlung mehr ziffernmäßig eine Steigerung von 88 000 Köpfen 1876 auf energischen und ernsten Einspruch dagegen; und da das recht loſe darauf hin, daß Kinder im Voigt­Meinung fund geben kann, so spricht es die Hoffnung aus, land, in Schleften, in Sachsen sc. in der Stickerei und Franzen

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daß die rechtlich denkenden Mitglieder des Reichstages mit aller Kraft der Einführung solcher Zölle widerstreben werden." Am Sonntag sollte eine Massendemonstation von Arbeitern rgen die geplante Einführung von Zöllen stattfinden. Der Anfturm der Schutzöllner wir nun wohl erfolglos bleiben. Die Regierung hat einen Antrag auf Entschädigung unschuldig Berurtheilter und Verhafteter eingebracht.

Dänemart.

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Ropenbagen, 5. Febr. Das Follething hat mit über­wältigender Mehrheit eine Resolution angenommen, welche egen den töniglichen Erlas vom 26. Januar protestirt und denselben für verfaffungswidrig erklärt. Der König batte be lanntlich durch den erwähnten Erlaß das Minifterium er mächtigt, auch weitere Ausgaben zu machen, obgleich das Budget verworfen worden war. Montag Befchloffen werden.

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eigte deutlich die Busammenfegung einer Deputation, die

ber jugendlichen Arbeiter. Dr. Schneider verlangt erst eine zu beschränken babe. Selbst ein pofitives Verbot der Kinder­arbeit würde feinen Rußen erzielen, denn durch die Noth ver anlagt, würden es die Arbeiter umgehen. Der nationalliberale Redner Dr. Böttcher will auch gern helfen, tommt jedoch vor lauter Wenn und Abers zu feinem pofitiven Vorschlag. Bezeichnend war es, daß ihm selbst der Antrag Lieber als harm und bedeutungslos erschien. Abg. Merbach hält den befferen Schus der Kinder in der Fabrik und fabrikmäßigen Hausindustrie für das zunächst Erreichbare. Abg. Auer be fireitet zuvörderft die von Dr. Schneider aufgestellte Be

im 1883 nach. Ebenso

der Reichspartel, Nationalliberale, Deutschfreifinnige und Sozial demokraten denselben bekämpften. Neue Gesichtspunkte von. Bedeutung wurden bei der Berathung nicht geltend gemacht; bie Debatte bewegte sich im Wesentlichen in denselben Bahnen, welche fie im Plenum eingeschlagen hatte. Der Vertreter des Bundesraths, Geheimer Nath Lohmann, erklärte, eine prinzipielle Stellung zu der Frage des Befähigungsnachweises im Namen der verbündeten Regierungen nicht nehmen zu können. Er ging dann auf Einzelheiten der Vorlage ein und zeigte namentlich, wie die darin in Aussicht genommene Spezialifirung der Ge werbe unbestimmt und ungenau, wie die Grenze des Hands werks gegenüber der Fabrit einerseits, gegenüber der Haus induftrie andererseits völlig unklar sei, wie der Betrieb von Nebengewerben dadurch fast unmöglich gemacht werde. Er vers breitete fich ausführlich über die unswedmäßige und bedenkliche Art, in welcher die Prüfungsorgane gebildet werden sollten, und legte dar, daß nach Maßgabe des Entwurfes Personen, welche in der Lehrlingsanstalt ber föniglich preußischen Eisen bahnverwaltung als Schloffer ausgebildet werden. fünftig nicht im Stande wären, das Schlossergewerbe als selbstständige Meister zu betreiben. Nach Schluß der Debatte wurde der Befähi gungsnachweis mit 11 gegen 9 Stimmen angenommen.

In der bekannten Geschäftsordnungsfrage, welche bei der Polendebatte den Anlaß zur Stimmenthaltung der Oppofition gab, baben fich jetzt die Konservativen Frei tonservativen und Nationalliberalen zu folgendem Antrage ge einigt:

Das Haus der Abgeordneten wolle beschließen:

In Erwägung, daß der Versuch gemacht ist, den§ 27 der Geschäftsordnung im Widerspruch mit seinem Swede, seiner Entstehungsgeschichte, seiner Anwendung, sowie mit der Natur der Sache auf Resolutionen zu beziehen, deren allgemeiner Jn. balt eine finanzielle Vorprüfung nicht gestattet.

In Erwägung, daß es fich hiernach empfiehlt, einer der artigen unberechtigten Berufung auf den bezeichneten Para graphen für die Zukunft vorzubeugen, die Geschäftsordnungs tommiffion zu beauftragen, eine diesen Erwägungen ent sprechende Faffung des§ 27 der Geschäftsordnung in Vorschlag au bringen.

Der Antrag ift u. A. unterzeichnet von Enneccerus , Hobrecht, v. Minnigerode, v. Rauchhaupt, Wehr, v. Bedlig.

-Der Entwurf eines Gesezes, betreffend die Ergän zung des§ 809 der Bivilprozeßordnung, ist jest Dem Reich stage zugegangen. Derselbe lautet: Dem§ 809 tritt als dritter Abfaz folgende Bestimmung hinzu: ,, An Stelle der Bustellung des Arrestbefehls an den Schuldner(§ 671) genügt es, wenn die Post um Bewirkung der Zustellung er fucht(§§ 177, 179), oder, sofern eine Bustellung mittelst Er suchens anderer Behörden oder Beamten oder eine öffentliche Buftellung erforderlich ist, das Gesuch um die Zustellung(§ 190) überreicht ist"

Behrenhoff und Dr. Hammacher haben, unterstügt von den Die Abgeordneten von Saldern- Ahlimb, Graf Behr­beiden tonservativen und der nationalliberalen Fraktion des Reichstages zur britten Lesung des Marineetats den Antrag eingebracht, die bei der zweiten Lesung gestrichene Forderung der Regierung von 800 000 M., um Bau eines Aviso" wieder in den Etat einzuseßen und zu bewilligen.

- Die Kommiffion zur Berathung der Unfallver­sicherung landwirthschaftlicher Arbeiter nahm am Sonnabend in erster Lesung die§§ 1-8 der Regierungs­vorlage(§ 4 vorbehalten) mit der einzigen Abänderung an, daß auch die freiwillige Versicherung der nicht zur Versicherung Verpflichteten gestattet wird. Die Familienangehörigen der Unternehmer wurden, soweit fie leinen Lohn beziehen, von der Versicherung ausgeschlossen.

legung des Beweismaterials weis unter$ 5, 1-3 ber Regierungsvorlage mit ben jämmtlichen Ab­

den, bei einem täglichen Verdienst von 25 bis 40 Pfg. Die Regierung treffe der Vorwurf, daß fie die Frage der Kinder­arbeit nicht längst eingehend untersucht habe. Der Antrag Lohren, der die Jnnungen von der Aufficht ausschließen will, fei unhaltbar, denn dann lönne jeder nur einer Innung bei treten refp. eine solche gründen, und er sei der gefeßlichen Auf­ficht ledig. Wollen Sie Reformen einführen, so schließt Red­ner, so müssen Sie bestehende Interessen verlegen, ohne dies geht es nicht ab. Erwähnenswerth find noch die Ausführungen bes Abg. Löwe: Derselbe macht darauf aufmerksam, daß die ftrenge Durchführung der Schulpflicht hier in Berlin ziemlich Wandel geschafft habe. Er halte dafür, daß jede Industrie, welche die Kinderarbeit nicht entbehren tönne, nicht existen berechtigt sei.

äftigungslosen Arbeiterbevölkerung der englischen Hauptstadt Distusfion entwickelte fich über den Befähigungsnachweis, den

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Straubenden Fall von Inquisitions Prozedur folgen: In der

wir den nachstehenden Bericht über einen geradezu haar.

-Die Reichstagskommission aur Berathung der Ader. mann'schen Anträge zur Gewerbeordnung hielt am Freitag Abend und Sonnabend Vormittag Sizungen ab. Von einer Generaloiskussion wurde abgesehen. Eine längere Ronservative und Bentrum vertheidigten, während die Vertreter

Je immer rechtzeitig zur Hand. Statt aller weiteren Reflegionen bedenkliche befunden und mußte an ihm eine Amputation der

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Szerb Tabé im Torontaler Romitat orangen unbe Thäter nach Durchbrechung einer Mauer in die Woh

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Die Battin des Beck ermordet hatten,

Füße vorgenommen werden, da an den Wunden mittlerweile der Brand eingetreten war.

Ein absonderliches Pech hatte dieser Tage ein Bruder Studio in Kiel . Start angezecht, wollte derselbe Nachts feine im dritten Stodwerk eines Hauses der Holstenstraße be Legene Wohnung aufsuchen. Die Eingangsthür ist mit einem Glasfenster versehen, gleichzeitig befindet sich jedoch auf dem nun Richtung auf die Thür zu nehmen, schoß der Angenebelte auf das Hoffenster los und fuhr sofort durch die Scheiben ins

nung bes wohlhabenden Kaufmanns Bed und trugen, 20 000 Fl. fort. Karl Bed war zufällig vom Hause abwesend, selben Korridor ein nach dem Hofe hinausgehendes Fenster. Statt Berthpapiere und andere Gegenstände im Werthe von über als der Raub geschah und hatte sohin einem Zufälle die Er baltung seines Lebens zu verdanken. Die Gendarmerie flog Die Borerhebungen über diesen Fall und nachdem die Verdachts Freie. Auf dem Hofe wurde von den Einwohnern des Hauses Spuren bis zum Haufe des Emerich Budai führten, wurde dieser verhaftet. Außerdem wurden in dieser Angelegenheit noch bret Bersonen, namentlich Naum Csongradßfy, Gyurits Joanov und Baul Galoba detinirt. Es wurde ein Untersuchungsrichter an Ort und Stelle ermittirt und vor diesem gestand Budai, dag er im Bereine mit Csongradgly die Frau Bed, welche fte er fannt hatte, mit einer Hade ermordet und sodann den Raub ausge einer spirituosen Bewußtlofigkeit" an dem Patienten nichts führt habe; Ivanov und Galoba hatten die Aufgabe, als Aufpaffer vor dem Hause Wache zu halten. Die geraubten Gegenstände aber hätten fie in dem Hause Csongradßly's vergraben. E wurde an der bezeichneten Stelle nachgegraben, jedoch nichts tenb Csongrabsfy beharrlich leugnete. Die Häftlinge wurden jobann in das Gefängniß des lönigl. Gerichtshofes in Groß Rilinda gebracht. Hier meldete

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plöglich ein Fall vernommen und bald darauf ein anbaltendes Söhnen bemerkbar, so daß der Hauswirth, ein Konditor, auf­ftand, und mit seinen Gesellen die Sache unter uchte. Da fand er denn den Miether aus dem dritten Stockwert in täglichem Bustande. Nachdem man den vollständig hilflosen in seine Stube ins Bett gebracht, holte man den Arzt, der indeß außer entdeden konnte als etwas blutunterlaufene Füße.

Ein blutiges Gaftmahl. Die Deutsche Zeitung" in Merilo erzählt; Folgende Episode klingt wie ein Kapitel aus einem Schauerromane, deffen Ort der Handlung die böhmischen

gefunden. Auch Jeanow und Galoba waren geständig, wäh. Wälder find aus der Beit des 16. Jahrhunderts. Nach Be

richten aus Quadajara hat fie fich aber im merikanischen Terri torium Dewic, und zwar im Jahre des Heils 1885, augetragen. Vor einiger Zeit lub der Oberst Caloca die Anführer des Auf­

Dor bem vom Gerichtshofe ernannten Untersuchungsrichter standes von Ealita in aller Freundschaft zu einem Bankett ein, und gab an, er sei zur Ablegung des Geständnisses durch

Ebenso zogen In Folge

um mit ihnen über die Herstellung des Friedens im neuge Schaffenen Territorium zu unterhandeln. Ahnungslos leisteten Die Entbotenen dem Rufe Folge und nahmen die ihnen ange

Csongradgly und die übrigen wei ihre Geständnisse zurüd, wiesenen Bläge ein, dergestalt, daß ein Seder zur Seiten eines Deffen wurde die gerichtsärztliche Untersuchung der vier Häft gefcomauft und der Wein den früheren Feinden das Herz zur Hinge angeordnet und dieselbe ergab, daß an den Fußsohlen Versöhnung geneigt gestimmt hatte, erhob sich der Gaftgeber,

grabfly's Wunden waren; einige dieser Wunden waren tödte licher Natur. Der Rinnladentnochen Clongradily's war ganz serichmettert und sein Gemüth in Folge der Mißhandlungen, welche er erlitten, so umdüstert, daß er häufig von Lobsuchts

anfallen heimgesucht wurde.

Am 25. Januar L. J. starb

von Caloca's Offizieren zu figen fam. Nachdem man tüchtig

um einen Zinkspruch auszubringen. Dies war das Beichen zum allgemeinen Blutbade. Die Offiziere zogen ihre verborgen gehaltenen Dolche und erftachen ihre Tischnachbarn. 19 Leichen füllten im Augenblid die Räume, wo foeben noch der Freuden becher gellungen hatte, 19 Leichen der auf die denkbar hinter liftigfte Weise abgeschlachteten Gegner. Ein einziger entrann

bag fein Körper mit von Schlägen herrührenden Wunden gang buben erreichten ihn, und man fnüpfte ihn, schon halbtodt, Bongrabgly und es wurde anläglich der Obduktion konstatirt, dem Dolchftich seines Tischgenoffen, allein die Schüffe der Mord trümmert. Aber auch die Wunden Budai's wurden für sehr Caloca.

an einem Baume auf. So endete das Gastmahl des Obersten

In der legten Sigung der Buderfeuer Rom mission des Reichstags wurde die Spezialdebatte über die

deren Bahl bis jest auf 10 geftiegen ist, fortgefeßt. Fast alle Anträge verlangen auf dem Boden der Rohmaterialienfteuer eine größere oder geringere Herabminde rung der Rübensteuer und der Exportbonifilation, zum Theil Entzuderung. Die Regierungstommiffare erklären, lediglich in Verbindung mit einer gleichzeitigen Besteuerung der Melaffe die Au gabe zu haben, die Regierungsvorlage zu vertheidigen, glauben teine Kompromisse in Aussicht stellen zu dürfen und verhalten fich allen Anträgen gegenüber ablehnend, da die verablegung der Rübensteuer den fistalischen Bwed verettle und Die Melaffefteuer ungerecht und undurchführbar erscheine.

Lokales.

Bier Jahre find mit dem vorgeftrigen Tage, dem 7. Fe bruar, verfloffen, seit die Stadtbahn ihre Schlangenwindungen Durch Berlin zieht. Welcher bedeutende Verkehr auf derselben berrscht, fann man war täglich schauen, indessen ist es doch für die Baffagiere nicht so leicht, fich ein Gesammtbild von demselben zu machen. demselben zu machen. Es werden täglich allein 280 Büge regelmäßig abgelaffen, welche nur dem Stadtverkehr dienen, hierzu kommen noch 74 Vorortszüge und 90 Externzüge, so

Europäische Pflanzen in Amerita. Es ist eine bes Tannie Thatsache, daß unter den von Amerika nach Europa eingeführten Pflanzen die sogenannte Wafferpeft binnen wenigen Jahrzehnten eine fo außerordentliche Verbreitung fand, daß fie zu einer wahren Plage wurde. Gleichfalls zu einer Last find in Amerika einige von Europa aus eina gewanderte Pflanzenarten geworden, so außer dem im Anfang Dieses Jahrhunderts über das Meer dorthin gelommenen Lein­Iraut, namentlich der gemeine Natterkopf, auch ,, blauer Heinrich" genannt. Derselbe bat fich in den Ebenen von Virginien so maffenhaft angesiedelt, daß zur Beit seiner Blüthe das Land weit und breit wie von einem lebhaft gefärbten himmelblauen Teppich überspannt erscheint. Die Gesammtzahl der in Nords amerita beimisch gewordenen europäischen Pflanzenarten beträgt gegen 260.

Chinesische Sitten. Der Chef der Sittenpolizei, Wen Hai, in Beting hat an den Kaiser folgende Bittschrift gerichtet: Früher vermochte nichts die Frauen und Familien von Be amten zu bewegen, Lempel zu besuchen oder die Straßen zu frequentiren, während selbst die Weiber der gemeinen Soldaten Die Nothwendigkeit eines stillen und ordentlichen Lebens wür digten und Fälle von müßigem Umberstreifen nur bier und da vo famen. Sett den legten wenigen Jahren hat sich die Lage der Dinge indeß verändert. In den Geschäftsstraßen schwärmt es von jungen Frauen, und es ist fein Mangel an müßigen Spaziergängerinnen in eleganter Toilette. Was noch mehr Anstoß giebt, ist der Umstand, das in den Räumen und Buden berufsmäßiger Rezitatoren oder Geschichtenerzähler sogar Frauen einen Theil der Zuhörerschaft bilden, während Ne staurants und Weinschänken ebenfalls der Schauplas weiblicher Busammenkünfte find. Die öffentliche Sitte schwebt in Gefahr, mehr und mebr verderbt zu werden. Der Bittsteller ersucht Demnach um den Erlaß einer kaiserlichen Verordnung, welche diese Bräuche untersagen und erklären, daß, wenn fünftighin Frauen Vergnügungslokale besuchen oder Restaurants und Lavernen frequentiren, um sich an Gelagen zu betheiligen, beren Diener, wenn fte von solchen begleitet sind, verhaftet werden würden. Wenn sie von Dienern nicht begleitet sind, würden die Frauen selber verhaftet und verhört und das Haupt der Familie an ihrer Statt bestraft werden. Wenn die Delin­quenten Damen find, die der Beamtenflaffe angehören, sollten die Beamten denunzirt, wenn von Soldatenfrauen, deren Männer gepeitscht werden. Diejenigen, die Size an Frauen in diefen Lokalen verlaufen, sollten gerichtlich verfolgt und deren Etablissements geschlossen werden."