dem Tone, den man in Berlin schnodderig" nennt, heute aber befleißigt er sich einer getragen sein sollenden Tonart. Etwas stockend und fichtlich unter dem gestrigen Mißerfolg der Regierung leidend, beginnt er seinen Vortrag. Er zitirt zunächst aus dem St. Galler Kongreßprotokoll einige Säße aus einer Rede Bebel's und deduzirt daraus, daß man es in der Sozialdemokratie nicht mit einer Partei sozialer Reformen, sondern mit einer Partei der sozialen Revolution zu thun habe, deren Thätigkeit auch im Reichstag nichts anderes bedeute als die Vor­bereitung des gewaltsamen Umsturzes. Die wirkliche Reform­thätigkeit der Partei im Parlament sei eine flägliche" gewesen. Der 3orn des konservativen Herrn richtet sich, wie gestern der des Herrn Ministers, gegen die Schweiz und deren Behörden, und Herr Helldorff läßt durchblicken, daß zur Strafe für das steife Rückgrat der Schweizer , die kein Bedürfniß fühlen, ihr Provokationen Land zum Herd von handwerksmäßigen machen zu lassen, die deutschen Junker bei ihren Erholungs". reisen die Schweiz nicht mehr berücksichtigen würden. Seine weiteren Auslaffungen bewegen sich in den bekannten unmoti virten Vorwürfen gegen die Sozialdemokraten, welche überall ihre Agitationen betreiben, dazu namentlich die Gewerkschafts­bewegungen benüßten u. f. w. Der größte Segen des Sozias listengefeges bestünde darin, daß die Agitation von den länd= lichen Kreisen ferngehalten worden sei. Die einzelnen Ver­schärfungen feien nothwendig, wichtig, ſegensreich, die Verlängerung auf fünf Jahre eine große Verbesserung. Die Rückkehr zum gemeinen Recht" nüße nichts, sei sogar schädlich. Geradezu großartig" war der 8ynismus, mit welchem Helldorff Die Expatriirung behandelte, und ebenso bezeichnend waren die Bravo's" und" Sehr richtig", die ihm seitens seiner Gesinnungsgenoffen zugegröhlt wurden. Von irgend einer andern Seite des Hauses erhielt der konservative Redner teinerlei Zeichen der Zustimmung.

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aber dann freie Hand" sein solle, wie die Sache weit, auf die in der S gestalten sei. Für die Polen erklärt Herr von Koscielski brbeit nicht zu fi Gegnerschaft zu dem Geseze.

arfungen nich Vertheidigung he chieden indeß mach

nationallibe

Nach einer persönlichen Erklärung Bamberger's man heraushörte, Minister Buttfamer erfolgt die Vertagung um 5 Uhr. Für die Montagsfigung ist die Anwesenheit des bestehenden Bestim Bismard, der heute Abend hier eintrifft, in Aussichte Beibehalt der bisherigen Wei ach,

Politische Uebersicht. wie die beiden

Der Eindruck, den die Enthüllungen des Reichen, so hat die abgeordneten Singer in der vorgestrigen Reichstags Reichstagsärtige Reichstag das, was nach 2 über das internationale Spizelthum überall gemacht beiden hat, und a h spiegelt sich deutlich in den Aeußerungen der Presse wieder offen gehalten, inn weit fie bis jetzt vorliegen. Am schärfften und entschiede hen Ausnahmeg äußert sich die Volts- Beitung", aber auch die vor und zurückhaltend auftretende Voff. 3eitung" fomme Bestim folgendem Urtheil: Niemals hat ein Minister eine ungli at der gegenwär Berlängerun Sache unglücklicher vertheidigt als gestern Herr v. Buttfam listengefeßes Verschärfung des Sozialistengesetes. Nicht als ob nur die Als unzulässig des Herrn Singer ihn unsicher zu machen schien! Freilich ichnet ein Mitarbei der Inhalt dieser Rede war für den Minister keine Erba Verbannung denn immerhin werden die Urtheile über das Verfahren Heimathsstaat ist Ausweisungen, namentlich über die Fälle Keßler, Kayser an irgend einen Christensen, desgleichen über manche in neueren Prozeſſene nicht in genannte Polizeiagenten auch in Kreisen, welche feine taat aber braucht f fozialdemokratisch sind, von denjenigen des Herrn Mi mannigfach abweichen. Ueberdies war es feine leichte gen des Heim Der für fich gefährli den verblüffenden Eindruck der Enthüllungen des Herrn Ganbestrittener Grundfa abzuschwächen. Herr von Puttkamer hätte einen glänfonie jeder Staat

könnten diejenigen, welche 1878 dem Gesetz für eine kurze Zeit ihre Zustimmung gegeben, nicht mehr mitwirken und sie machten fich damit keiner Inkonsequenz schuldig. Er konstatirt- ent­gegen einer Behauptung Helldorff's den tiefen Eindruck, den tiefen Eindruck, welchen die von Singer vorgebrachten Enthüllungen auf das ganze Haus gemacht haben, wie das Lachen der Konservativen verstummte und einer merkwürdigen Niedergeschlagenheit Plaz gemacht habe. Als diesen Ausführungen gegenüber Herr v. K ar dorff in ein gefünfteltes Hohngelächter auszubrechen versucht, ruft Bamberger ihm zu: Ach, Herr v. Kar daß Sie etwas, dorff, was flar wie die Sonne ist, leugnen können, wiffen wir ja." Geradezu vorzüglich waren die Auseinandersetzungen Bamberger's über Spigelthum und die Agents provocateurs , welche lettere vom Herrn Minister nur als Nichtgentlemen" bezeichnet werden, welche überaus milde Ausdrucksweise auch gegenüber anderen Personen recht wünschenswerth sei. Und diese Nichtgentlemen" würden trot ihrer Qualifikation immer und immer wieder als Zeugen, als glaubwürdige Zeugen in Prozessen benußt und auf ihre Aussagen hin Leute verurtheilt. Recht unangenehm wirkten auf Herrn v. Butttamer einige schlagende Berichtigungen seiner gestrigen Behauptungen bezüglich der Prozeffe Thring- Mahlow­Christensen, die Bamberger auf Grund ihm gewordener Mitthei­lungen machte und welche die Auffassung der Richter über die ,, Thä­tigkeit" des Thring- Mahlow und seine Glaubwürdigkeit in ein ganz anderes Licht sezten, als Herr v. Puttkamer gestern es hinzustellen be= liebte. Nicht minder vortrefflich war die Art und Weise des Redners, wie er der Schweiz das Recht wahrte, sich gegen Subjekte von dem Schlage Haupt und Schröder zu wehren. Er hält es für durchaus ehrenwerth, daß den Abgg. Bebel und Singer die erbetene Auskunft gegeben wurde und spricht dem Polizeihauptmann Fischer in Zürich seine ausdrückliche Hochachtung dafür aus. Den Gegenschlag, den der preußische Herr Minister gegen den von den Sozialdemokraten geführten Schlag führte, findet er überaus matt und durchaus unzulänglich. Vernichtend war seine Kritik der Motive über die Verschärfung und Verlängerung des Gesetzes, wobei er namentlich die von reaktionärer Seite vielfach als Schreck­gespenst benüßten Ereignisse in Amerika , in London und in Belgien ins richtige Licht ſezte. Seine rein mancheſterlichen Erörterungen der sogenannten Sozialreform, welch letterer er die Förderung der sozialistischen Ideen schuld gab, thaten der Güte und Schärfe seiner Gesammt ausführungen feinen Ab­bruch; riesige Heiterkeit erntete er für den Nachweis, daß Herr Gehlert ein Anhänger von Carl Marx und Herr nand Lassalle sei. Im höchsten Grade eindringlich waren seine Warnungen vor Annahme der Erpatriirung, vor dem Bestreben, die Sozialdemokraten durch diese Maßregel aus dem Reichstage zu verdrängen. Die Verantwortlichkeit für die Nichtverlängerung des Gesetzes, für welche er plädirt, nehme er auf sich.

Als Jurist"

bei

Sieg erfochten, wenn er jene Mittheilungen rundweg funden und unwahr hätte bezeichnen fönnen. Aber man

der

einen fremden aufzu eine aus dritten Sta

dem Minister die Verlegenheit an, selber wenigftensen muß. Mit Möglichkeit der Bestätigung zu glauben." Und dann

Es mußte dem Chef der Polizei doch ein Leichtes fein

in Widerspruch. Dam

Beis oder Staatsan

jede mögliche Auskunft seitens der Herren Polizeiräthe Belgier, Engländ

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und von Hacke zu erlangen, um die Anschuldigung welche die Preffe vielfach vorbereitet hatte, widerlegen.

Cinder find vielmehr

ihrem Gebiete zu v

leit, in der fich di

Es ist bedauerlich, daß Herr von dann aus ihm we dieses Entlastungsmaterial nicht beibringen fonnte den würden, wür

den Eindruck der Bestätigung als der Widerlegung

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sein heftiger heftiger Ausfall gegen den Züricher hauptmann und die Rechtszustände der Schweiz macht doch fremden St Minister scheint weder über die öffentlichen Verhältnisse ten laffen befannt von Kleist Repom ein begeisteter Jünger von Ferdi Schweiz und namentlich im Kanton Zürich , noch über defe Subsistenzmitte rafter der schweizer Bürger hinreichend unterrichtet, em schicken densel glaubt, seine herbe Kritik werde einen für Deutschland gausgewiesenen C Erfolg haben. Thatsächlich find die fremden agents mjelben Schiffe, cateurs förmlich zu einer Landplage für die Schweiz genommt?" Gine Meinung

Nach Beendigung der Rede Bamberger's gestaltete fich die Situation für einige Zeit überraschend dramatisch. Minister v. Puttkamer ergriff das Wort und regalirte in höchster Erregung den Abg. Bamberger mit einer solchen Fülle von starken Ausdrücken, wie es im Hause wohl

Nach ihm ergriff das sächsische Bundesrathsmitglied, Ges neralstaatsanwalt Held, das Wort, um sich über die Taktik der Sozialdemokraten zu beschweren, die nach dem Grundsatz ,, Divide et impera" gegen die Beschuldigungen der Regierung stets eine Reihe Gegen anklagen zu erheben pflegen und die Regierung da­durch in die unangenehme Lage bringen, fich vertheidigen zu müssen, wodurch das Interesse der öffentlichen Meinung von Sodann erzählte Herr Held, Der Hauptsache abgelenkt werde. welch ein gefährlicher Agitator der Ausgewiesene Christensen sei und wie deffen Darstellung der ihm zugefügten Maß­regelungen in der bekannten Denkschrift nicht völlig mit den Thatsachen übereinstimme. Wir konnten nicht finden, daß der Versuch des Herrn Held, die Handlungsweise der sächsischen Be hörden in ein günstiges Licht zu rücken, gelungen wäre oder auch nur einen besonderen Eindruck auf das Haus gemacht hätte. Daffelbe war mit seinen Darlegungen des Falles Kayser der Fall, durch welche lediglich alles in der Dentschrift Gesagte bestätigt wurde. stellte er die Behauptung auf, daß die amtliche Bestätigung der in der Schweiz verübten Provokationen deutscher Polizeiagenten feine Beweiskraft habe; die vorgebrachten Thatsachen allerdings seien ernst und höchst beachtenswerth. Um den angeblichen Unwerth sozialdemokratischer Beweise darzulegen, erzählte er eine Geschichte, die vor 8 Jahren im Reichstag gespielt. Der Abg. Liebknecht habe damals gegen einen sächsischen Staats­anwalt eine schwere Beschuldigung erhoben, die sich später als unwahr herausgestellt und wofür Liebknecht , da er den Vorwurf in der Presse wiederholte, mit sechs Monaten Gefängniß bestraft wurde. Seine weiteren Ausführungen richten sich hauptsächlich gegen die Kritik, welche gestern der Abg. Reichensperger an dem Gefeße geübt. Die bisher gegen Sozialdemokraten gefällten Urtheile hält er für zu niedrig, das sei ein großer Fehler der Richter; namentlich plädirt er für eine erheblich schärfere Bestrafung der Verbreitung verbotener Druckschriften, da es 3. B. immer noch Leute gäbe, welche für die Ein­fchmuggelung solcher Preßerzeugnisse eine geringe" Freiheits­strafe auf sich nehmen. Recht verunglückt erschien uns bas gewagte Unternehmen des sächsischen Redners, die Aber­Tennung der Staatsangehörigkeit als mit dem Völkerrecht ver einbar hinzustellen. Um die Vernichtung von wirthschaftlichen Eristenzen sei es der Regierung nicht zu thun"!- Es kann zugestanden werden, daß Herr Held trotz der von ihm ver­tretenen juristischen Monstrositäten in mancher Beziehung ge­schickter gesprochen hat, als gestern sein preußischer Herr Kollege.

wie schon der Bericht der eidgenössischen Untersuchungsfomm

uptung auch nach

für das neut

über das Treiben der Anarchisten ergeben hat, under Verbar Schweizer hätten viel eher Grund, fich über das Auslern zwischen de beschweren, als das Ausland über die schweizer Behörde tamer nicht. Aehnlich äußert sich die ,, Berliner Zeitung ", melame, und der V Singer'sche Rede meisterhaft findet, und auf die Gro darüber bald Kl hinweist, in der sich Herr v. Puttkamer befand: Die Sollte er noch selten dagewesen. Er bezeichnete u. a. die argumente heillos", ruchlos"," frevelhaft"," verlogen", niederträ Bamberger's als ,, seichte Phrasen", was einen wechselten in bunter Reihenfolge ungemein rasch mit cung vom Freitag F Entrüstungssturm auf der linken Seite des Hauses führungen erseßen. Die starken Worte thaten es aber nicht am Donnerstag ab und sollten wohl die mangelnde Beweiskraft feiner hervorrief und dem Redner Zurufe eintrug, die wir hier nicht gut wiedergeben können. Auf den Zuruf Richter's: Was wären Sie ohne den Reichskanzler?" replizirte der Herr Minister, Ministers versichern, daß es ihm durchaus nicht geen" und die f wir fönnen gegenüber einem löblichen Wunsche des der Situation", ist, durch seine Auseinandersetzungen den Eindru betont. Aus de Tageblatt" spricht von einem System der Korruen Recht gefeßlich deffen Wirkungen in ihrer weiteren Entwickelung zur Vergaber fich die üb der öffentlichen Moral und zur Verwirrung des Rechtsben Boden stellen, n seins führen müßten. Ein Gesez, das solche Wirkunger Vorlage betreten Gefolge hat, das nur mit den fittlich verwerflichten mere Gewicht der

3u spät, Du rettest den Freund nicht mehr" rief der freifinnige Redner, Dr. Bamberger dem sächsischen Bundesrathsmitglied zu. Herr v. Buttkamer habe schon gestern refignirt, die Verschärfungsvorschläge seien platt zu Boden gefallen, in der Kommission fönne nur noch von einem leidlich anständigen Begräbniß die Rede sein, wozu Herr v. Helldorff sich vorzüglich als Leichenredner quali­fizire, und es könne fich deshalb nur noch darum handeln, ob das bestehende Gesetz überhaupt noch einmal zu verlängern fei. Der Regierungsvorschlag, das Gesetz neben der Ver­schärfung auch gleich auf fünf Jahre zu verlängern, sei ihm ganz erklärlich, man wolle das Gefeß auf ewige Beiten", und je länger ein solches Gesetz besteht, desto mehr müffe es verschärft, desto drakonischer es angewendet werden. Dabei

,, er maße sich nicht die Bedeutung eines selbstständigen Staats­mannes an". Seine gleichfalls in gesteigert erregtem Tone vor­gebrachten sachlichen Einwendungen drehten sich in der Hauptsache wieder um eine Ehrenerklärung für Jhring- Mahlow und um die Ablehnung der Verantwortlichkeit für das Treiben Der agents provocateurs.

Nachbar, der Herr Rath Frühbach, sagt, eine Geschichte er­zählen. Mit dem Herrn Baron von Wendelsheim ist eben­falls nicht zu spaßen; ich kenne den Herrn, und wenn der etwas davon erführe, hing er Ihnen den schönsten Prozeß an den Hals."

Für die Nationalliberalen sprach der mittelst des bayerischen Michelsordens neu geadelte Profeffor von Mar quardsen. Bemerkenswerth war deffen Aeußerung, daß er zwar dem Staat das Recht der Anwendung von politischer Ge­

Singer'schen Rede zu verwischen."

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Das Berli

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durchzuführen ist, hat schon darum allein die Existenz und wir sind überzeugt, daß von denjenigen, die z Sozialistengefeß zugestimmt, nur die Wenigiton geglau

pofitive Borsch

Chatfachen

age eine Entschei und ho ürfte, die im Sinne

Gegen die

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heimpolizei, überhaupt aller Mittel, soweit sie sittlich daß seine Ausführung uns auf so schlimme Wege bringechrift des nation

zulässig, zugestehe, daß aber ein Agent, der das thue, was von dem Züricher Polizeihauptmann über den Spitel Schröder mitgetheilt wird, ein Schuft sei, gegen den kein Urtheil zu scharf sei; seine endgiltige Beurtheilung der Zwischen­fälle in der Schweiz behalte er sich vor, bis noch authentischere Bestätigung derselben vorliege. Eine ordentliche Portion Galle ergoß der Herr Professor über seine ehemaligen Genoffen und Freund Bamberger , der in seiner Rede die National­liberalen Er warf demselben die frühere getitelt". Mitthäterschaft bei der Schaffung und Verlängerung worin des Gesetzes vor, wir ihm ja nicht Unrecht geben können. Sonst bewegte sich Marquardsen in ziemlich objektiver Weise in den bekannten nationalliberalen Geleisen und gab schließlich die Erklärung ab, daß er und seine Freunde ein­stimmig beschlossen haben, alle Verschärfungen des Gesezes abzulehneu, das Gesez aber, wie es ist ,, dies= mal noch" und zwar auf weitere 2 Jahre zu verlängern, daß

" Prozeß?" rief der Major, denn Prozesse waren ja gerade sein Steckenpferd. Damit soll er nur kommen, weiter verlange ich gar nichts! Dem wollen wir heimleuch ten, dem alten Kujon und Schuldenmacher! Den Henter auch fein Biegel auf den Dächern von ganz Wendelsheim ist ja noch sein eigen, und die ganzen langen Jahre borgt er nun schon auf das Kapital los, das sein Sohn einmal erben soll! Hab' ich Recht oder nicht?"

-

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Der alte Gärtner zuckte die Achseln. Das sind Dinge," fagte er, von denen ich nichts weiß, und die mich nichts angehen, Herr Major, möchte auch nichts damit zu thun haben. Außerdem muß ich Sie auch bitten, mich nicht als Beugen anzurufen, wenn die Sache wirklich vor Gericht tommen sollte."

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haben?"

Aber Sie können doch aussagen, was Sie gesehen Wenn ich etwas gesehen hätte, ja; aber so war's dunkel und Regenwetter noch dazu, und das wissen Sie wohl, im Dunkeln sind alle Katzen grau."

11

-

Und selbst die National- Beitung" fann nid fung der geheimen polizeilichen Thätigkeit ein weitere

Ausrichterliche

Anlaß, gegen den En erheben, als der R Anmögliche angefonne fegesvorlage die G

ment zu den vielen anderen enthält, welche für die G des Sozialistengesezes durch ein anderes System der Beläm Sozialdemokratischer ausschreitungen sprechen. Dieses bedingt die beständige Ausdehnung der geheimen Agitation Polizeithätigkeit zu begegnen; und daß diese trob

etung des von der

Entziehung der Staat

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nur erwiesen ist, Geschäftsmäßig be

sucht man durch eine entsprechende Ausdehnung der ghandelnden amtlichen Verwahrungen in Provokatio zu gesezwidrigen Handlungen ausartet im Wesen der dazu verwandten Personen und ihres Gen ist, die Haupt

Eindruck seiner Enthüllungen.

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eiten, welcher im Be

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Nach alledem kann Herr Singer wohl zufrieden sein mit Betreffs des Sozialistengesetzes schreibt die end" statuiren, ind Korr." Da die nationalliberale Frattionere Gerichte als

der morgigen( Sonnabend) Sigung näher entwidelt

Er wollte auch schon umkehren, aber sein Bein that

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Herr Granier Das neue deutsche

ihnungen und polit

mus dente er wie

Herr Rath Frühbach könnte Ihnen die beste Auskunft geben; führte, hingen ein paar alte wollene Decken, die so fals wir geglau der fährt manchmal hinüber und bezieht auch seinen Apfel- aussahen, daß sich der Major ekelte, nur daran zuen der Justic Er scheute den Umweg, und vorsichtig mit dem Ste Ausnahme geb ihn eben vertragen kann. Ich bekomme immer Leibschneiden Decke emporhebend, bückte er sich mit einem leifem Sozialism Hm, so?" sagte der Major, noch nicht recht mit sich Garten selber, aus dem aber die Familie verschwunden cht mit dem U melten Fluch darunter durch und fand sich jest ein Untraut

wein daher. In Vollmers pressen sie eine Menge Aepfel und der Wein schmeckt auch gar nicht so schlecht- wer

Ihr habt Alle solch eine Heidenangst vor den Ge richten!" sagte der Major, eben nicht besonders erfreut, daß ihm der alte Gärtner auch wieder zwischen den Fingern durchschlüpfen wollte; die beißen einen doch wahrhaftig nicht, und Recht muß am Ende doch Recht bleiben! Was Tönnen sie Euch thun, wenn Ihr bei der Wahrheit bleibt, heh? Gar nichts!"

banach."

einig, ob er den Rath Frühbach zum Vertrauten gebrauchen fönne. Der Mann hatte jedenfalls viel in seinem Leben gesehen und durchgemacht und war auch vielleicht praktischer Arter wußte es nicht; aber er fürchtete sich vor seinen endlosen Geschichten, die wie die Bilder eines Kaleidoskops, immer und ewig aus demselben gehackten Material bestehend, einen langweiligen Stern darstellen. Da er übrigens so unmittelbar neben seinem Hause war, beschloß er, einmal hinüber zu gehen. Die Familie traf er ja auch wohl im Garten und konnte dann, was er zu fragen hatte, im Vor­beigehen abmachen.

( Fortsetzung folgt.)

Aus Kunst und Leben.

Projektirtes Repertoir der königlichen,

orts ist zu bemer achern des franzö verworfensten W Dritten gehi ebenso ausgezei

er die Geschichte d

scogner und Glüc

Daß er die

Spiele vom 29. Januar bis 6. Februar 1888. Sm miten Sumpfpf haufe. Sonntag, den 29.: Lucia von Lammermoor Sembrich a. G.); Montag, den 30.: Die Verlobung

Also, Tettelberg," sagte der Major, indem er dem Gärtner die Hand reichte, ich danke Ihnen vorläufig für die ertheilte Auskunft, und wenn ich von Vollmer's zurüd fehre und etwas ausgerichtet habe, komme ich noch einmal heraus, und wir verabreden das Weitere.

" Wird wohl weiter nichts zu verabreden sein, Herr Major, sagte der Mann in der hartnäckiger Weise alter Leute; wenn Sie sich denn absolut die Finger verbrennen wollen, ich fann's nicht hindern. Durch Schaden wird der Mensch klug, sagen die Leute; manchmal dauert's aber lange."

So wollen wir denn sehen, Tettelberg, daß wir den

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feinen sehr

Laterne, Sylvia; Dienstag, den 31.: Tannhäuſer : en nämlich die ab den 1. Februar: Der Barbier von Sevilla ( Fr. Sembricht ins Buchthaus t

Justice ha feines Vaters M derselbe ist

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Juan; Sonnabend, den 4.: Walküre ; Sonntag, den 5 Waffenschmied; Sonntag, den 6.: Der Trompeter von Im Schauspielhause. Sonntag, den 29. auch nicht beschn gen.- Leben ein Traum; Montag, den 30.: Tante Thereſe; Die Maus; Donnerstag, den 2.:' Egmont; Freitag, Auf glatter Bahn; Sonnabend, 4.: Othello: Sonntag, Tante Therese; Montag, den 6.: Der Seestern, Augen.

den 31: Ein Sommernachtstraum; Mittwoch, den 1. Fe

gentlich feinen Sa artismus fet Moderne Seel urphilofoph aus C die Seele unverg gehen an den S die Lehre von de

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Kaiser- Panorama. In einer Zeit, wie die beuterung müffe fie

welcher viele neben ihrer engeren Heimath noch

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alten Baron flug machen können," nidte der Major, viel Kaiser- Panorama in der Paffage, von ganz besonderem J zu verbissen auf sein Steckenpferd, um auch nur eines Haares Längst vergangene Tage tauchen wieder in der Erinnen die Männer und habe im günstigsten Falle nur Lauferei und Aerger Breite davon abzuweichen. Guten Morgen!" Und sich jenigen auf, der hier auf bequeme Weise die Reifen malismus zur Aus

" Ich kann aber auch nichts nüßen," meinte der Alte,

davon. Ich wollte überhaupt, die Meier hätte das Maul gehalten; da sie es aber in ihren jungen Jahren nicht ge­than, so war kaum zu erwarten, daß sie in ihren alten damit anfangen würde."

Und wie kann ich am besten nach Vollmers hinaus?" fragte der Major. Eine Poft geht wohl gar nicht hin?" Post? nein," sagte Tettelberg; aber ich glaube, der

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an seinem Stock emporrichtend, denn er war auf dem harten Stuhl ganz steif geworden, humpelte er zur Thür hinaus wieder in's Freie.

heute umlernt,

llmachten bewillige

er fieht sich zurückversetzt in die Periode seines Lebens, in geweilt, in welcher die Naturschönheiten der Schweiz oder egefebe jetzt de er in der trog aller Stürme immer noch heiteren Stadt ihn in Entzücken versezten, oder in welcher er auf weitem werden uns hier in der denkbar bequemsten Weise von wird hin und

Kein Wunder, daß hier der Andrang stets ein großer i

Draußen hinkte der Major zuerst einmal um das Haus herum, wo der Rath wohnte, weil er ihn vorher da bei der Fruchtlese getroffen; aber der Weg wurde ihm nicht so leicht gemacht, denn quer vor dem schmalen Gang, der dorthin Inserat. ift.

nur eine Metamo

orzeit angeweht, i