auch paradirten. Dieses Lob wurde, womöglich in noch überschwänglicheren Worten, in der deutschen Presse und von unseren Volkswirthschaftlern a la Schrader Jahre lang nachgeplappert und wer an der Richtigkeit desselben sich den Leifesten 3weifel erlaubte, der war ein Sozialdemokrat und Umstürzler.

Das ging so lange, bis endlich Herckner's treffliches Buch den Schleier lüftete. Und welches Bild bietet sich uns nun?

,, Leider," so schreibt H., nachdem er den obigen Aus­spruch des österreichischen Berichts zitirt hat, sieht die anders aus, als sich die Wirklichkeit ganz anders aus, als sich die Schilderungen auf dem Papiere ausnehmen..... Der Fehler liegt eben darin, daß die soziale Lage den Mülhauser Arbeitern eben so wenig als ihren Kollegen in den übrigen Industrie­ländern und Städten erlaubt, sich eine auch nur den bescheidensten Verhältnissen angepaste menschenwürdige Wohnung zu gestatten."

Die in der City" gebauten Häuschen sind ursprüng­lich alle nur für eine Familie gedacht gewesen. Nun ers zählt uns Herckner:

-

im Haag und zwei Bedienten begleitet wurde; daß der verur­im Haag und zwei Bedienten begleitet wurde; daß der verur theilten Jeanne Lorette in dem Gefängniß zu Arnheim ein ge­räumiges Bimmer angewiesen wurde, daß ihr ihre kostbaren Toiletten, Parfüms und Seifen belaffen wurden, daß fie ganz nach ihrem Belieben Briefe schreiben und Besuche von offiziellen und nichtoffiziellen Personen empfangen durfte, während die Salons des Direktors ihr allabendlich offen standen;

Jn Erwägung,

daß zu derselben Zeit Domela Nieuwenhuis in einem Ge­fängnißwagen nach der Strafanstalt zu Utrecht überführt wurde, daß dieser Mann nacht ausgezogen wurde, daß man ihm Haar und Bart obschor, daß er Düten fleben mußte, daß er die Briefe des Vormundes ſeiner Kinder nicht erhielt, daß er lettere mit einem Sträflingsanzug bekleidet empfangen mußte und von ihnen durch zwei Reihen Eisenstäbe getrennt war;

Der Besitzer des Häuschens vermiethet den ersten Stock und auch die Dachkammer, um so in die Möglichkeit zu kommen, die kontraktmäßige Abzahlung zu leisten und sich so das Häuschen zu ersparen... Der zu ,, Wohnungen" umgewandelte Dachraum enthält 15,05 Rubikmeter Luft­raum. Ein solches Gemach könnte also höchstens einer Per­fon zum Aufenthalt dienen. Thatsächlich werden nach den Angaben des Abbé Betty von 160 Mansarden 26 von einer Person, 49 von zwei und 85 von ganzen Familien bewohnt, deren Kopfzahl in der Regel 4-5 beträgt... Gelegent­lich der infolge drohender Choleragefahr vorgenommenen Untersuchung der Wohnräume 1884 fand man in einem einzigen dieser Häuschen 6 Familien und einen einzelnen Arbeiter, der die Mansarde bewohnte, im Ganzen 42 Röpfe. Derselbe Hausbefizer gewährte noch 58 Personen gegen Vergütung ein Lager auf stinkendem Stroh."

So steht es um die Wohnungsfrage für den Arbeiter an den Stellen, wo nach Schrader'schem Rezept die Woh­nungsfrage gelöst ist und die Kunst des Wohnens" geübt wird. Die Wohnungsfrage ist ein Theil der sozialen Frage, Sie wird gelöst mit dieser, nicht früher und nicht später.

Original- Korrefpondenzen.

In Erwägung,

|

daß diejenigen zur Rechenschaft gezogen werden müßten, die in der geschilderten ungleichmäßigen Weise richterliche Urtheile zur Ausführung bringen, oder daß der Verbreiter dieser Thatsachen, Bürger Methöfer, bestraft werden muß; daß der Justizminister, Herr Baron du Tour van Bellinchave, wiederholentlich aufgefordert wurde, ein Verfahren gegen Met­höfer einzuleiten, welches Ansuchen jedoch wiederholt durch die richterliche Gewalt abgeschlagen wurde;

appellirt an das niederländische Volk, um durchzusetzen, daß entweder Methöfer gerichtlich verfolgt wird, oder daß der Justiz­minister, Herr Baron du Tour van Bellinchave, seines Amtes enthoben werde."

Der Vorsitzende Fortuyn theilte mit, daß eine ganze An­zahl von Telegrammen eingelaufen sei, in welchen die vollstän­bigste Buſtimmung zu der Versammlung ausgesprochen wurde. Minister entlassen werden müsse, schloß er die Versammlung. Mit dem Wunsche, daß entweder Methöfer verfolgt oder der

Amsterdam , 18. Februar. Gestern Abend strömte wieder Alles nach dem Volkspark", wo eine öffentliche Versammlung abgehalten werden sollte, um einen lebendigen Protest einzu­Tegen gegen den Minister du Tour und dessen ferneres Ver­bleiben im Amte. Als erster Redner trat Genoffe Methöfer auf, um über Jeanne Corette" zu sprechen.( Der geehrte Ein­fender giebt uns leider nicht an, was es mit dieser ,, Dame" auf fich hat; in Deutschland ist über den Fall, der in Holland wahrscheinlich Aufsehen gemacht hat, nichts bekannt geworden. Im Großen und Ganzen geht aus der folgenden Resolution jedoch hervor, daß hier ein Aft grober Klaffenjustiz, vorliegt. Sobald wir die näheren Umstände erfahren, werden wir unseren Lesern nachträglich Mittheilung machen.

*

*

*

eformen, welche ebt.

Ihre Ver bafür no

en einer weiser blt

haben, hat der irische Emanzipationstamp ungemein Belehrendes und Tröstliches. So lange die fich auf die nackte Gewalt verließen und unterschied englische Reich und Volk bekämpften, mußten fie nati liegen. Und die engliſche Regierung that ihr Mögliche noch ni die Frländer auf dieser irrigen Bahn zu halten; fie be stigte auf diese Weise die fenische Gewal litik und leitete durch O'Donnovan Jahre lang die sogenannte Dynamitparte durch bittere Erfahrung wurden die Frländer flug. kannten, daß der Rassenkampf auf dem Boden des nirten Nationalitätsprinzips für fie Vernichtung endigen könnte. Sie erkannten, daß i

London , 17. Februar. Die gestrige Parlamentsfizung war ein großer Triumph der irischen Sache.

-

Eins der irischen Mitglieder, O'Brien, der mit den Gefängnissen der Tories jüngst Bekanntschaft gemacht hat, ent wickelte in der Adresdebatte das Programm der neuen Taftit. Und es lautet genau wie ich es skizzirt habe: moralische Eroberung Englands, Kampf gegen die englische Regierung, Bündniß mit dem englischen Volt.

--

taatsfinanzen b eftreitung die l Hindererträge de en Gesammter wandes nur g aufs Neue in eder hineinsteue den Finanzwin Berfolgung dem Staatsin Soll daher ichblüffe nicht v für forgen müf brausgaben un breinnahmen Die Antif ter anderem in jekt durch da Des weiteren die jüdischen, Waare, mit Wir rather en- Rourier"

Rassen und Religionsunterschied bei Seite und den Theil des englischen Bolts, welcher ein Inter die politischen und sozialen Verhältnisse um zugesta die Bruderhand zu gemeinsamemkampf reichen Und diese Erkenntniß ist allmälig zu praktischer Verwi gelangt. Schon früher gab es Männer von Scharfblic, in sowohl als in England, welche einen Bund der Dem tie beider Länder befürworteten.

Bu Gewaltthätigkeiten, führte er aus, würden die Frländer fich nicht hinreißen lassen, noch sei die Majorität des eng lischen Parlaments nicht für die gerechte Sache Irlands ge­wonnen, aber die Wahrheit bohre sich durch, in immer weitere Kreise bringe die Erkenntniß, daß die Gerechtigkeit auch hier die beste Politik sei. Das Ministerium habe mit der Majorität im Hause auch die Gewalt. Aber weder seine Mojorität noch die Gewalt würden ihm auf die Dauer nugen. Die Mojorität werde zusammenschmelzen, und die Ge­waltspolitik, wie überall sonst in der Welt, schmählichen Schiffbruch leiden.

Die Chartisten bemühten sich aufs Aeußerste, länder heranzuziehen, und der Hauptführer der Ch D'Connor, war ein Irländer. Allein die Massen Länder wurden für diesen Gedanken nicht gewonnen Ding braucht Weile. Der Katholizismus Frländern zu tief im Fleisch, und Jahrhunderte blutiger und brutaler Unterdrückung hatten eine zu üppig und wurzelte Saat des Haffes aufschießen lassen, als daß hätte ausgerottet werden können.

Der Redner gab eine Uebersicht der Fortschritte, welche die Sache Irlands gemacht, und für welche das irische Volf in hervorragendem Maße Gladstone zu danken habe. Und er erklärte den Herren von der Majorität, fie, die irischen Mit­glieder, seien ihres Sieges so sicher, daß sie von jeder weiteren Obstruktionspolitik absehen und das Toryministerium ungehin dort sich selbst ruiniren lassen würden.

Red. d. Volksbl.) Redner erzähllte, wie diese Dame" hochfein frifirt die Salons. des Gefängnißdirektors betrat, wie sie auf dem denkbar ver­trautesten Fuße mit einem Mitgliede des Richterstandes verkehrte, Der ihr feine Parfüms und Körbchen mit Kirschen in das Ge fängniß fandte. Der feßige Juftizminister, unter dessen Ver­waltung solche Dinge vorkommen fönnen, sei nicht mehr werth, Seine Stelinng auch nur einen Augenblid zu behalten. Unsere Bustiz ist keine blinde Frau mit Schaale und Schwert, sondern eine Dirne, die mit dem einen Auge mit den Reichen nnd Mächtigen liebäugelt, und mit dem anderen herumschielt, ob ste nicht einen rechtschaffenen Mann aus dem Volfe entdecken kann, um ihn in den Kerker zu werfen. Und wie tief das Gefühl für die eigene Manneswürde in unseren gebildeten" Ständen ge­funken ist, das geht aus der Thatsache hervor, daß der lezte Ball bei diesem Minister noch so stark besucht war. Redner Schloß mit dem Wunsch, daß die Klassenjustiz endlich der Recht­Sprechung durch das Volk Platz machen möge.

Als Protest gegen die Klassenjustiz nahm man folgende Resolution an:

Die am 17. Februar in Amsterdam abgehaltene große Wolfsversammlung in Erwägung:

,, daß die nach Recht voor Allen" am 19. Sep­tember 1887 verurtheilte Jeanne Lorette bei ihrem Trans­port nach dem Gefängniß von dem niederländischen Juſtizminister, von dem niederländischen Generalstaatsanwalt

Nun, endlich ist es gelungen, und, weit entfernt in nung zu endigen, wird der irisch englische bauernd mit einander versöhnen.

Rellen

8.

:

auf den G daß diese der den

rage: Chrlich we

etlichen und

zipationskampf die beiden feindlichenemitismus,

Bor

g

en war.

Jum Noth

uftrie wird

Ich schrieb schon, die Gladstone'schen stießen in England deshalb noch auf vielfachen Wid weil sie mit der Reichseinheit nicht verträglia( im Erzgeb wurden. Das find jedoch Einwendungen, die leicht

Diese Rede, voll schlichter, dem einfachsten Menschenverstand faßlicher Wahrheit, machte auf das Parlament einen größeren Eindruck als irgend eine frühere zu Gunsten Jrlanos gehaltene Rede. Und den Tories wäre es tausend Mal lieber gewesen, wenn O'Brien eine blutrünstige Rede gehalten, an die Leiden­schaften appellirt und neue Parlamentsskandale angekündigt hätte.

ich will einen ehrlichen haben, der geradeweg ist, denn ich habe auch eine ehrliche Sache!"

seitigen find. Die Hauptschwierigkeit liegt in den wiWunder ne

eitige Geschäf Broduft eine ebenden groß die Frage alblättern ber

schaftlichen Verhältnissen. Sind diese geregelt zwar beffer, als es nach den höchst problematischen Gladston Vorschlägen möglich- so ist der Rest finderleicht. Haba Frländer ein Landesparlament und autonome waltung, so werden sie gern im Reichsparlame Gesammtvertretung Großbritanniens erblide gerne daran Theil nehmen.

Diese ruhige Sprache der Siegesgewißheit machte auf die Gegner einen wahrhaft verblüffenden Eindruck. Und es war fein flüchtiger Augenblickserfolg. Denn die verranntesten Feinde Jrlands mußten sich sagen, daß sie durch diese Taftit lahm gelegt waren daß es keine Macht giebt, welche die Fort­schritte der irischen Bewegung noch aufhalten kann.

Daß ein it

en Breisen

den zur Beit

3wergreich keine Eristenzfähigkeit haben und eine ten." Und Karrikatur und Misgeburt sein würde, das sebe schon alle vernünftigen Irländer ein, und wird, soba Haß gegen England naturgemäß erloschen ist, bald au denen eingesehen werden, die jetzt noch nicht vernünf

Kein parlamentarischer Sieg fann an dieser Thatsache etwas ändern. So stark die englische Regierung ist, wenn sie das englische Volf hinter sich hat, so ohnmächtig ist sie, wenn fte es nicht hinter sich hat! Regierung und Volk sind zwar in England noch lange nicht Eins, aber so weit sind wir

Politische Uebersicht.

enfabrikanten erbetteln of Brozent n Mart) p bis 2,10 Mart ganz einstelle

e des Betr

en 4 Jahren

Bigen Koulirſty teiner proph befiegelt d

on Maffenba

Neue Steuern sind wieder in Sicht! Die Politischen Nachrichten", deren Beziehungen zu e Scholz bekannt find, laffen sich wie folgt vernehmen die Mittel zu einer außerordentlichen Schuldentilgung on wird nun preußische Gesezentwurf für 1888 89 balanzirt; er binischen Stru 8 Millionen Mark. Abgesehen davon, daß dabei da asendes Tem bedarf für das Reich aus inlaß der Militäranleihe berücksichtigt ist, wird diese außerordentliche Schuldenten in Beul dadurch ermöglicht, daß für 1888/89 nur die Hälfte denſtein des s zur Erleichterung der Volksschullasten bereit zu stellen der betreffende Staatsbeitrag erst vom 1. Ottober werden soll. Müßte anstatt der Hälfte der ganze 20 Millionen in dem nächsten Etat ausgebracht w würde derselbe dafür nicht ausreichende Deckungsmitte

aten. Angefid retenden Erm

eine Verfi Dienfilofigfeit beiter, welche i

das Bithet wird, von

ca. 12

wang

reichende A wohlgemerit: Be Arbeitgeber Aran

Wenn, worauf jedenfalls nicht mit Sicherheit zu rechen Verhältnif nicht erhebliche Veränderungen eintreten, dürfte das nächstjährigen Etats sich in seinen Hauptzügen in der wiederholen und so als der Ausdruck der dauernden Preußens anzusehen sein. Mit anderen Worten: die pr Finanzen gestatten wohl dauernd die Neuaufwendung Millionen Mark zur Erleichterung der Volksschullaften, aber Mittel für weitere Neuaufwendungen vor der Hand Gleichwohl ist eine Reihe von Anträgen im Abgeordnet theils bereits gestellt, theils in Aussicht, welche entwe Vermehrung der Ausgaben oder eine Verminderung

igenen Mitteln

kiftet.

Eine hüb

ren ariftofratifa

en Wochenbla

schon in England, daß keine Regierung sich am Ruder nahmen zur Folge haben würde. Die in der Kommen gefeglich behaupten fann, welche die Majorität nicht die Erleichterung der Volfsschullasten beschloffene Erb, deren fich di Staatsbeiträge, die Anträge auf Uebernahme der Reliften Das ist der Volksschullehrer auf die Staatskaffe und auf Erm mit viel Eir der Immobilien- und Pachtstempel bewegen fich fämt zu setzen.

hinter sich hat.

Und während die frühere Taktik der Irländer die Mehr­zahl des englischen Volts auf Seiten der Frland unterdrückenden englischen Regierung trieb, führt die jeßige Tattit mit mathe­matischer Bestimmtheit das englische Volk auf Seiten Jrlands. Daran ist weder durch List noch durch Gewalt etwas zu ändern. Und das haben die Tories sehr wohl begriffen.

Für alle diejenigen, welche ähnliche Stämpfe zu bestehen

,, Aber das ist doch ganz unmöglich!" rief Frau Bau­mann, von ihrem Stuhl emporfahrend.

Na, ich hab' ihnen aber heimgeleuchtet," lachte Madame Müller ingrimmig vor sich hin ,,, die kommen so bald nicht wieder! Was ich ihnen eigentlich gesagt habe, weiß ich gar

dieser Richtung. Die Beseitigung der Bergwerkssteuer, mäßigung der Eisenbahntarife, die Ueberweisung von und Gebäudesteuer an die Kommunen find meisten die Absichten und Ziele, welche jene Anträge und Besch

elleinliche un geberischen 2

en beziehen die

Gegenstand von Erörterungen gewesen. Ohne Zweifel Herren, w

Toen

,, Liebe Madame Müller," sagte Baumann und vorher im 3immer um, ob seine Frau nicht da wäre meiner Schwägerin wollen wir nicht weiter reben schwazt auch mehr, als sie verantworten fann, auch nicht gerade glaube, daß sie das gesagt hat,

ein

ends in glän

au ist auch

ngen.

Schön, H

denn ich

Mien."

ben hat."

Rein, gen

en trodnet n

der Sache einen guten Rath hören wollen, dann gehen Sie nicht mehr, aber Exzellenz habe ich sie nicht genannt, darauf weniger zum Rath Frühbach. Die Heßberger hatch glaub

Ja, liebe Madame Müller," sagte Baumann, sich den Ropf fraßend ,,, mit den Advokaten hier in der Stadt bin ich nicht besonders bekannt; aber wenn Sie in

zum Staatsanwalt Witte. Ob er sich selber damit einläßt, weiß ich nicht, aber was der Ihnen sagt, fönnen Sie getrost thun, denn das ist ein ehrlicher Mann.

,, Gut, danke schön, weiter verlang' ich nichts; das übrige besorg' ich mir dann schon selber, denn auf den Ropf gefallen bin ich auch nicht, und in meinem eigenen Hause brauch ich mich nicht beschimpfen und beleidigen zu Kaffent.

,, Nein, das allerdings nicht," sagte Meister Baumann; und hat das wirklich jemand gethan?"

-

-

" Sh denken Sie nur," rief die Frau ,,, kommen da neu­lich ich habe zehn Tage von dem Aerger frank im Bette gelegen so ein paar ganz anständig gekleidete Herren Der eine war ein Rath und der andere ein Major-zu mir in's Haus hinein und reden so zuckersüß und gehen

-

können Sie sich verlassen. Ich wollte auch gleich nachher aufs Mundwerk, und je weniger ich von ihr zu feben be

-

desto lieber ist es mir wenn ich's auch meine gern merken lasse, da es ihr weh thut."

Gericht und das Lumpengesindel auf frischer That ver­flagen; aber der Aerger war mir so in die Glieder ge­,, Nun ja, es sind Schwestern," sagte Madame) schlagen; daß ich mich wahrhaftig zu Bett legen mußte, und da kriegte ich meinen alten Rheumatismus in das linke so ungleich habe ich aber noch gar keine Schwef

sehen im ganzen Leben nicht. Ihre Frau ordentliche Hausfrau, und die Heßberger­

ift

na,

ein

Knie, daß ich mich die ganze Zeit nicht rühren konnte. Aber jetzt geht's wieder, und mein erster Gang war heute Morgen zur Heßbergern, Ihrer Schwester, Baumannen, um der einmal ordentlich die Leviten zu lesen, daß sie von lich auf eine solche gemeine Weise hinter meinem mir das Maul nicht verbrennen. Hat fie mich ab einer ehrlichen Frau erzählt. Die schlecht gemacht, dann soll sie auch dafür bezahlen, leugnet aber Stein und Bein; kein Wort will sie, weder fie's nicht, gut, dann friegen wir den Rath, ben von Beiden hat gelogen, und bei der Müllern find unglücklicher Weise gerade A propos, wo wohnt der Herr Witte?"

mit dem Rath noch mit dem Major, gesprochen haben. Aber ich trau' ihr nicht, Baumannen, wenn's auch Ihre Schwester ist; sie hat immer ihre Hinterkniffe gehabt, so lange ich sie kenne, und da wollen wir denn kurzen Prozeß machen. Ich muß der Sache auf den Grund

gar jo fc

ten tommt."

Ra, Friz abmachen, leicht bist D gleich eing lichen Läch

Qu

Wo will

Etaasitaat?

Oh, nur

an die Unrechte te der Vate

Der alte Baumann sah Frizz an, der wie auf saß und nur das Aufhören des Regens erwartete

bba oben g

Das

nod

über, und wenn ihm die Frau Müller in die Que

immer wie die Raße um den heißen Brei herum, thun auch, gehen, und wenn die Heßberger Recht hat, dann sollen interessirte ihn der Alteweiberklatsch! Der wollte

als ob fie gar nicht zu mir, sondern nur zu meinem Schwie­gersohn gewollt hätten, der gerade wieder mit meiner Tochter fortgefahren war. Wie ich aber nicht anbiß, denn wer denkt denn in seiner Gutmüthigkeit an so' was, fingen fie an, vom Baron Wendelsheim und seinem ältesten Sohn zu reden."

,, Vom Baron Wendelsheim?" rief Frau Baumann.

-

,, Jawohl," nickte Madame Müller; ,, und auf einmal fagte mir der eine von ihnen, der Rath und ein Mund­werk hatte er, daß Einem angst und bange wurde fagte mir der Rath man sollte es gar nicht für möglich halten das Bild von meiner Tochter, das über meinem

-

Messer."

Aber, liebe Madame Müller," sagte Baumann topf­schüttelnd, während seine Frau aufstand und in die Küche ging ,,, wegen eines solchen Klatsches wollen Sie vor Gericht? Wenn Sie meinem Rathe folgen, so lassen Sie die Hände davon, denn dabei kommt nichts heraus, als höchstens Lauferei und Geldkosten. Kennen Sie denn den Rath Frühbach?"

war nichts zu machen Weile zurückhalten.

- die mußte er deshalb n

er

nad

thun

" Oh, gar nicht weit von hier," sagte Madame Müller. Der Mann hat so viel zu nur in bestimmten Stunden Fremde annimmt. in welcher Zeit das ist, Frizz?"

fleinen Pause; aber jetzt fönnen Sie ihn nicht

We

war aber Ein eigene

jungen Man

Der der Bater

res beffer,

ten Frau M

laatsanwalt

war nur di der Rüche, to

Abschied v

ritt eines

egenb

Also, Bat und ihm ichte aber bie und fo

Schweiß es nicht, Vater," sagte Frig, begleich nach " Sch? In meinem ganzen Leben hab' ich den Menschen nichts daran lag, daß ihm die Frau jetzt zuvorlam halb Eins ist er, glaub' ich, nicht zu sprechen."

nicht gesehen." Nun ja, der ist aber in der ganzen Stadt dafür

" 1

bringen ließ.

Sopha hängt und das der Maler Schröter hier gemalt bekannt, daß er die Leute auf der Straße anfällt und todt Frau, die sich nun einmal von ihrem Vorfah

-

hat, wie sie neunzehn Jahre alt war, wäre gar nicht meine Tochter, sondern das Kind vom Baron , und ich hätte das Kind vertauscht, und die Heßberger hätte es ihnen erzählt."

schwatt."

,, Aber dann soll er mir nicht ins Haus kommen, und Ihnen kann es auch nicht recht sein, Baumann, daß er von Ihrer Schwägerin solche Sachen erzählt."

,, Dann bleiben Sie aber so lange bei uns, Müller," sagte Baumann, und essen mit uns ist viel wird's so nicht geben, und ich glaube

-

her und the Sdön, m

up mir Dei