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nichts gesagt; wenigstens haben wir nichts darüber gefunden. Vielleicht ist's auch besser so.

Dies Bildchen, praktischer Sozialpolitik" ist eine vor­treffliche Charakteristik der staatssozialistischen Bestrebungen, wie sie im Gehirn mancher Geheimräthe zu Hause sind. Wir banken bestens.

Politische Uebersicht.

Beit, bis zu welcher die Rechtseinheit erreicht sein wird, ist ohne hin auch beim günstigen Verlaufe noch recht lang bemeffen. Die Kommission ist zur Zeit mit der Ausarbeitung der Einführungs­geseze beschäftigt. Bis zur Fertigstellung dieser Arbeit wird ein Jahr vergehen. Alsdann wird man wieder eine längere Zeit verstreichen laffen müssen, bevor man das Ganze einer zweiten Lesung unterziehen kann. Und erst nach Beendigung dieser zweiten Lesung wird das gewaltige Gesetzgebungswerk dem Bundesrathe zugehen. So rechnet man, daß vier Jahre ver gehen werden, bevor der Entwurf dem Reichstage unterbreitet werden kann. Unter diesen Umständen liegt auf der Hand, daß sehr viel Selbstbeschränkung und guter Wille geübt werden muß, wenn die große Aufgabe nicht ins Unabsehbare hinaus­gezogen werden soll." Die N. A. 3." schließt sich diesen Ausführungen offenbar an, indem ste dieselben ohne Kommentar wiedergiebt.

Kaiser Friedrich III. ist am Sonntag Abend in Char lottenburg angekommen. Die Freifinnigen knüpfen bekanntlich schon seit langer Zeit die überschwänglichsten Hoffnungen an die Person des neuen Herrschers, einzelne Blätter des deutschen Freifinns spielen fich schon förmlich als Regierungsorgane auf. Die Freifinn. 3tg." rechnet bereits mit der Möglichkeit einer Reichstagsauflösung und räth ihren Parteigenoffen, überall mit der Bildung von freisinnigen Wahlvereinen vorzugehen. Es dürfte sich auch für die sozialistische Arbeiterpartei dringend em­pfehlen, an die Füllung der Kadres für eine eventuelle Wahl schlacht zu denken und bei Zeiten die Vorbereitungen für eine Mobilifirung der Partei zum Wahlkampf zu treffen. Von der großen Wichtigkeit, die gerade jetzt vorgenommene Neuwahlen für die Entwickelung der politischen Verhältnisse Deutschlands haben müßten, ist es nicht nöthig, ausführlich zu reden, weil dieselbe auf der Hand liegt.

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Ueber die am 13. d. M. ablaufende Meldepflidenen Tabal auf Grund des neuen Wehrpflichtgesetzes herrscht im Bublifwelchem fie 3 trotz der vielfachen Bekanntmachungen 2c., wie uns Buscht für 100 S beweisen, immer noch große Unklarheit. Wir bemerken desha 72,05 m. daß lediglich die im Jahre 1850 und später geborenen Personung der P welche nach abgeleisteter gefeglicher Dienstpflicht im stehend abminderung Heere und in der Landwehr( bezw. in der Flotte und Seeweling Brande oder als geübte Ersayreservisten nach Ablauf der Ersapresengen. Der pflicht bereits zum Landsturm entlassen waren, zur Anmeldung der St verpflichtet sind. Die Landsturmpflichtigen, soweit solche 3000 m. nach obigem zur Landwehr zurücktreten, find feiner Kontrole M. gegen unterworfen. Labaffabri

Herr Max Hirsch über die Fachvereine. Aus Weißen­ fels wird gemeldet: Am vorigen Montag Abend fand hier im Bade" eine öffentliche Versammlung statt, in welcher das Ver­hältniß der Gewerkvereine zu den Fachvereinen erörtert werden sollte. Herr Dr. Mar Hirsch aus Berlin erklärte, daß hier der einzige Fall vorgekommen sei, daß an einem für Bauhandwerker gegründeten Fachoereine auch Mitglieder des Gewerkvereins Theil genommen hätten. Das aber sei in feinem Falle zulässig. Scheinbar sei zwar der Zweck beider Vereine derselbe, da auch die Fachvereine nach ihren Statuten die fittliche und materielle Hebung des Arbeiterstandes erstrebten, allein der Weg zu diesem Biele sei ein sehr verschiedener. Die Gewerkvereine verurtheilten zwar die Streifs nicht, aber fte suchten dieselben zu vermeiden und zu einer Verständigung mit den Arbeitgebern zu gelangen. Die Fachvereine dagegen verschärften unaufhörlich den Gegen­sag zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, machten die Streiks zu ihrem Hauptziele, hätten nur geringe Erfolge aufzus weisen und wären nur der Deckmantel für ganz andere Be­strebungen.

Der Boulanger- Kultus ist und bleibt das Steckenpferd unserer Chauvinisten und Franzosenfresser, von denen man frei­lich denken sollte, fie hätten jest wichtigeres zu thun. Wir haben nicht Lust, uns hier mit Herrn Boulanger zu beschäf figen; und wir haben auch keine Luft, die Gründe zu erörtern, aus denen unsere Chauvinisten und Franzosenfreffer sich mit Herrn Boulanger beschäftigen. Wir wollen unseren Chauvinisten und Franzosenfressern nur sagen, daß gerade fie das wenigste Recht haben, über den Boulanger Kultus zu skandalisiren, und zwar nach dem bekannten biblischen Sprichwort vom Splitter und vom Balken. Das Häßliche und Verwerfliche am Boulanger Kultus sei er nun Dichtung oder Wahrheit iſt, daß Gößendienst mit einer Person getrieben wird. Ein solcher Gößendienst ist vernunftwidrig, männlich und undemokratisch. Wer da weiß, daß die politische und soziale Entwicklung nicht von der Laune und dem Willen eines Individuums abhängt, kann sich vor einem menschlichen Gößen nicht beugen. Wer Mannesſtolz und das Bewußtsein seiner Menschenwürde hat, muß den ver­achten, der sich vor einem menschlichen Gözen beugt. Und wer ein Demokrat ist, der zertrümmert die menschlichen Gößen wo und wie er es fann. Wir glauben die Gesetze der historischen Entwicklung zu kennen, soweit fie bekannt sind; wir glauben Mannesstolz zu befizen; und da die Sozialdemokratie tonſequente Demokratie ist, so find wir auch Demokraten. Wir sind also nach allen Richtungen Gegner des Boulangerfultus, wie eines jeden anderen Personenfultus. Allein wie steht es mit unseren Herren Chauvinisten und Franzosenfreffern? Sie glauben nicht an die historischen Entwickelungsgeseve, sondern an die Wunder­fraft einzelner Wundermenschen, welche die Weltgeschichte machen. Sie haben feinen Mannesstolz, sondern nur Bedientenstolz, der im Bauchrutschen seine höchste Befriedigung findet. Und endlich fie find feine Demokraten, sondern das diametrale Gegentheil: Anbeter der Gewalt, Anbeter der Gewaltherrschaft. Kurz, fe stehen ganz auf dem Boden des Personenkultus. Weit entfernt, ihnen zu widerstreben, ist der Personentultus ihr eigentliches Lebenselement und wird von ihnen in einem Umfange geübt, verglichen mit dem das Bischen Boulanger Kultus drüben in Frankreich als reines Nichts erscheint. Wünschen die Herren, daß wir deutlicher werden?

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In Betätigung der Meldung, daß auf der Spandauen; der Gewehrfabrit Arbeiterentlaffungen bevorständen, weil die weitlionen Marl Fabrikation des jest in Arbeit befindlichen Repetirgewehres e 2 772 M., gestellt werden soll, wird der Voff. 3tg." aus Spandau vobiervon 55 8. März geschrieben: Die Herstellung des neuen Gewehrs Rettoertrag fleinem Kaliber ist dem Vernehmen nach nunmehr genehmig 21 373, 42 Gestern traf hier in der Gewehrfabrik der Bescheid ein, daß borjahren. S bisherige Fabrikation des Magazingewehres auf das möglide von 1,02 geringste Maß zu beschränken sei. In einer Konferenz, weld Borjahren. der Inspektor mit den Meistern abhielt, wurden diese darauf Deutschen 30 aufmerksam gemacht, daß 600 bis 1000 Arbeiter schon in 189 im Bo nächsten Tagen gekündigt werden müßten. Die Vorarbei Rg. fomme bezw. Neueinrichtungen für die Anfertigung des neuen Geween neuerd dürften noch 3 bis 4 Monate in Anspruch nehmen. Das Pr 1870 du schießen mit dem neuen Gewehr hat unter Leitung des Majhatte, Kühn vom großen Generalstade hier stattgefunden. Es ist du 84 Kg., Holz, nach Panzern, die mit Beug, Pferdefleisch u. a. gefi 1,71 und v waren, geschoffen worden. In den übrigen hiesigen staatlich Dresden , Fabriken geht der Betrieb flott. Wegen der verlängerten abt hat in beitszeit in der Artilleriewerkstatt und in der Geschüßgießerei die Namen mit der Betriebsverwaltung der Hamburger Eisenbahn eingen belan kommen getroffen und wird eine ganze Anzahl von Arbeiten täten ausg mit dem Abends 8 Uhr 56 Minuten von hier abgehenden Broeiterverfa ortzuge in Wagen 4. Klaffe befördert."- Dagegen meldet blung berid Anz. f. d. Hav.", daß die Arbeiterentlaffungen erfoloen, geweigert, Die erforderliche Bahl von Repetirgewehren fertig gestellt fügung zu Der Betrieb der Gewehrfabrik soll wieder auf das frühere no Verbot. male Maß beschränkt werden. Von Vorbereitungen zur Druckjchrif Anfer tigung eines neuen fleinkalibrigen Gewehrs sei nichts bekandell. Züric Ebenso seien die Gerüchte über eine beabsichtigte Erweiterung und von 8 der Fabrik unbegründet. tebungen b

well

Nach den in dritter Etatsberathung des Reich Dresden tages gefaßten Beschlüssen beträgt die Gesammtausgabe beſchaft. v. Reichs für 1888/89 1 207 778 084. An Matrikularbeiträge mannschaft haben nach der Schlußzusammenstellung für daffelbe Etatsias- Magazi aufzubringen: Preußen 113 658 088.( im Jahre 1887-8 gefeßes 100 580 169 m.), Bayern 27 153 501 M.( 31 423 821 Mar Sachsen 12 765 724 M.( 11 263 341 Mart), Württember ärz 188 10 080 971( 11 471 096 m.), Elsaß- Lothringen 7 118 732 koppenfels. ( 6 459 414 M.). Weniger als im Vorjahre haben an Matri fularbeiträgen aufzubringen die Staaten Bayern , Württember Ueber die und Baden. Für alle Bundesstaaten zusammen beziffern fich Beiträge auf 197 218 213 M., während fte pro 1887-88 186 937 315 M. betrugen.

Die pommerschen Arbeiter und der Polizeipräst­dent v. Köller. Aus dem Wahlkreise Greifenberg- Kammin wird der Freis. 3tg." über nachstehendes Vorkommniß berichtet. Polizeipräfident v. Köller begab sich auf seiner jüngsten Wahl. und Wühlreise auch von Kammin nach den Nachbarstädten, um dort seinen Einfluß behufs der Wahl zu Gunsten des Bruders geltend zu machen. Auf einer solchen Fahrt traf er auf der Chauffee 100 Arbeiter, welche damit beschäftigt waren, die Chauffee vom Schnee zu säubern. Flugs stieg Herr v. Köller vom Schlitten und hielt, natürlich ohne vorher eingeholte poli­zeiliche Erlaubniß für diese Versammlung ,,, unter freiem Himmel" den zusammengerufenen Arbeitern eine Standrede. Polizeiprä­fident v. Köller ermahnte am Schluß dieser Rede die Arbeiter, ja allesammt zur Stichwahl zu gehen und seinen Bruder, den Herrn Major v. Köller auf Hoff zu wählen. Bum Schluß rief er: Habt ihr auch alle Stimmzettel?" Darauf antwortete einer der Arbeiter: Nee, ick hem noch keenen." Da reichte ihm der Herr Polizeipräsident einen Bettel mit den Worten: " Hier ist ein Bettel." Der Arbeiter tritt zum Schlitten, fieht ben Bettel an und sagt: Nee, deen will ic nich, hab'n sei teenen von den'n Stettiner?" Unwillig erwidert Herr v. Köller: Jhr müßt nicht undankbar sein. Wir Konservativen beschäfti gen euch doch hier und lassen euch was verdienen."" Nee," fagt der Arbeiter ,,, det is nich wohr, der leim Gott löt uns dit verdeenen, dei hatt' et schneen laten." Nach dieser Antwort suchte Polizeipräsident v. Köller unter Hurrahrufen der ihm nachschauenden Arbeiter das Weite. Vielleicht wird auch ein­

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mal der Tag kommen, wo auch bei den hinterpommerschen Ar­beitern nicht mehr der leiw Gott" den Ausschlag bei der Stimmenabgabe abgiebt.

Die Nationalliberale Korrespondenz" spricht sich in Sachen des bürgerlichen Gesetzbuchs dahin aus, daß an sich gegen eine Kritik desselben nichts einzuwenden sei; denn um ber uneingeschränktesten Beurtheilung Raum zu geben, sei das felbe jetzt bereits veröffentlicht worden. Die Absicht dabei sei eben gewesen, die Bedenken und Einwendungen der öffentlichen Kritik hervorzurufen, um dieselben, soweit sie begründet seien, noch berücksichtigen zu können, bevor der Entwurf zur Vor­legung an die gefeßgebenden Faktoren endgiltig festgestellt werde. Wenn aber", fährt die ,, Natl. Korr." wörtlich fort, in der deutschen Juristenwelt allerdings nicht überraschen kann auch schlechtweg absprechende Urtheile über den Entwurf laut werden, so muß denselben von vornherein mit aller Ent­schiedenheit entgegengetreten werden. Der Entwurf, wie er liegt, bietet unter allen Umständen eine brauchbare Grundlage, um zu einem gemeinsamen Zivilrecht für das Deutsche Reich zu gelangen. Und das Bedürfniß des deutschen Volkes nach dieser Rechtseinheit ist ein so tief empfundenes, ein so dringendes und unüberwindliches, daß die Befriedigung deffelben an einer über triebenen juristischen Kritik unmöglich scheitern fann. Noch mehr als seiner Zeit bei dem Gerichtsverfassungsgesetz und den Prozeßordnungen werden fich die doktrinellen Gegensäge hier Refignation auferlegen müssen, wenn man überhaupt zu einem praktischen Ergebniß kommen will. Und daß man zu einem solchen fomme, ist eine unausweichliche Nothwendigkeit. Die

Das allgemeine Ehrenzeichen, welches auf Antrag des Staatsministers von Puttkamer die Herren Naporra und Jhring­Mahlow als eklatante Genugthuung erhielten, haben vier preußi sche Lehrer, welche die gleiche Auszeichnung empfangen sollten, nämlich die Herren Kuding Bromberg, Wirtson- Gumbinnen, Jeschte Schwiebus und Wiehle- Brieg , dankend abgelehnt.

flagte die Kleine; wir ändern die Welt nicht, und dürfen noch nicht einmal ein Muckschen thun, sonst werden wir ebenfalls eingesteckt."

Ja, wenn es ein Graf oder Baron wäre," sagte die Schlossersfrau, noch immer vor sich hinstierend.

Der Luxus der herrschenden Klassen. Soll ich den Fluch der Nation in meinen Haaren tragen?" Diese Worte legt Schiller jenem Opfer despotischer Laune und ungezügelter Leidenschaft in den Mund, das selbst in seinem Verfalle noch ein menschlich fühlendes Herz bewart hat. Die Favoritin des Fürsten weigerte sich dies zu thun und verschmähte die ihr als Ersatz für die verlorene Ehre und Gemüthsruhe vom Fürsten überreichten funkelnden Diamanten. Die fashionablen Ladies der Bourgeoisie find lange nicht so strupulös. Nicht nur scheuen fie sich nicht, den Fluch der Nation in ihren meist falschen

Aber er ist es nicht," winselte die Kleine; das Frißchen ist ja nur ein Mechanifuschen, und noch ein ganz junges, und wenn's auch nur ein Jude war, den es todt­geschlagen hat, jetzt heßen sie alle dahinterher, bis sie ihn unten haben. Oh, mein Männchen sollten Sie darüber reden hören, Frau Nachbarin, der kann's! Die Härchen stehen einem zu Berge, wenn er davon spricht, daß alle die

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" Unzufriedene Elemente". Die Leipziger Zeitung das amtliche Organ der sächsischen Regierung, bringt in feine Nummer vom 10. d. Mts.

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also vom Tage nach dem To des Kaiser Wilhelm , einen sonderbar pessimistisch gefärbten artikel über den Thronwechsel. Es wird darin u. a. fürchtung ausgesprochen, unzufriedene Elemente" würden offen hervorwagen". Wir glauben, die Leipziger Zeitung" ruhigen zu können. Die unzufriedenen Elemente" find u ebenso gut bekannt, wie der Leiziger Zeitung", welche dieselbe freilich sehr gut kennt. Und wir begreifen auch sehr wohl, es selbst für einen Prediger der christlichen Liebe" fein, da der

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gnügen ist, wenn sein Treiben als Schmach des Jahrhunde gebrandmarkt wird. Aber troßdem fönnen wir der Lei Beitung" unseren journalistischen Ruf dafür verbürgen, d ,, kommende Mann", so lange das jezige Regiment dauert

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die Kourage haben wird, offen hervorzutreten. Km Gegentheil

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er wird die Welt, für welche er noch eristirt, durch unseren Stöder und seine Mitstöder.

scheidene Zurückgezogenheit in Erstaunen versezen. Wir kenne

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Das neueste Monatsheft zur Statistik des Deutsch Reichs enthält umfangreiche Tabellen über den Tabafsb die Besteuerung des Tabaks, die Ein- und Ausfuhr von und Tabaksfabrikaten, sowie den Ertrag der Tabaksabgaben deutschen Zollgebiet während des Erntejahres 1886-87.

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Haaren zu tragen, sondern fie binden denselben sogar an ihre jahr ein wenig zugenommen, indem 19 843 Settar bebaut waren

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Waden. Die Zeitungen berichteten fürzlich, daß ein New­Yorker Weibsbild Strumpfbänder aus gediegenem Gold mit Diamanten befeßt sich anfertigen ließ, die 2000 Dollars fosteten. Wenn die also ihre Waden blicken läßt, dann ist's nur von

gegen 19 529 im Jahre 1885-86. Jn dem Hauptproduktions

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gebiete, der Pfalz , ist allerdings ein weiterer erheblicher schritt zu verzeichnen, da die mit Tabak bepflanzte Fläche Die 1881-82 10 649 Heftar und 1885-85 noch 8837, wegen der kostbaren Strumpfbänder. Hoffentlich wird nicht Jahre 1885-86 auf 7482 und 1886-87 auf 6867 Seltar nächstens etwa ein von ihren weichen( oder weichlichen?) Um zurückgegangen ist; dagegen hat der Anbau in der Udermat

armungen noch berauschter Liebhaber diese Bänder als theure Liebespfänder halb aus Versehen, halb aus Begeisterung in seinen Hosentaschen verschwinden lassen!

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und Odermündung nicht unbeträchtlich zugenommen; er umfaßt hier 3295 Hektar gegen 3003 und 2669 in den beiden Bor fahren. Die Ernte war mit 38 585 Tonnen( a 1000 Kg)

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feiner Frau vorüberging und an's Fenster trat.

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ihn frei gemacht, und nimmt nachher auch noch nicht einmal ein Gröschchen Geld dafür."

Wieder nichts!" sagte er, als er selbst ohne Gruß an ,, Der Staatsanwalt Witte?" murmelte die Schloffers- rein um verrückt zu werden, daß sie Einem nicht einmal er

frau noch einmal.

,, Ja, und wie hat er sich neulich der Frau Müller aus Vollmers angenommen," fuhr die redselige kleine Schneiderss frau fort. Sie war noch bei uns, ehe sie wieder nach Vollmers hinausfuhr, und hat uns das ganze Geschichten erzählt. Da war ein Majorchen und ein Räthchen zu ihr gekommen, lauter vornehme Leutchen mit großen Titelchen, und hatten sie in ihrem eigenen Hause schlecht gemacht und ihr einen Kindertausch bei Wendelsheim draußen und Gott Schmiede. Der Staatsanwalt hat ihr gesagt, daß sie sich nicht vor den Leuten zu fürchten brauchte; Abbitte müßten fie thun vor den Gerichten oder Beweischen bringen; und nun will er fie vorkriegen, und das wird ein schöner Standal im Städtchen werden, wenn so ein paar große

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lauben wollen, ihn nur zu sehen oder zu sprechen, und da bei erzählt sich das wahnsinnige Volk in der Stadt schon guten Mu

die tollsten und albernsten Geschichten!"

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Seine Frau war im 3immer; er hatte sie gesehen, er an ihr vorüberging. Aber sie erwiderte fein Wort, richtete feine Frage an ihn, und mehr erstaunt als beunruhigt dieses Schweigen, drehte er sich nach ihr um. Seine Frau stand mitten im 3immer; aber ihr begegnete dem seinigen und hing mit unendlicher Liebe, verwundert deshalb anstarrte.

Kaiserchen und Fürstchen sterben müßten, und das Völkchen weiß was alles vorgehalten. Aber sie ging an die rechte auch einem unsagbaren Schmerz an ihm, so daß er sie ganz

allein zu sagen hätte, was es will. Aber er thut es nur immer, wenn wir allein mit einander sind, denn sie haben ihn schon einmal deswegen eingesteckt. Ja wahrhaftig,' s Ja wahrhaftig,' s ist wahr," setzte sie hinzu, als die Frau sie mit ihrem stieren Blick wie fragend anschaute; sechs Wöchelchen hat er brummen müssen bei Wasser und Rübensuppe. Ach, und wie er wieder herauskam, war er so dünn geworden, man hätte ihn durch ein Nadelöhr fädeln können!"

Und wer hat Euch geſagt, Nachbarin, daß der

am Freitag schon hingerichtet werden soll?"

Wer? das Fränzchen; expreß ist es zu uns herüber gelaufen gekommen. Und der Herr Staatsanwalt Witte hat sich die größte Mühe gegeben, um ihn frei zu bekommen, und gleich von Anfang an versprochen, daß er seine Partei nehmen wollte; aber wenn das Frißchen nun gestanden hat, da ist freilich alles vorbei."

Alte? Du siehst mich ja so merkwürdig an. Ist etwas vor Nun," sagte er endlich erstaunt ,,, was hast Du denn,

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,, Gottfried," flüsterte die Frau mehr als fie fprad Herrchen gefordert werden und Beweischen bringen sollen ging auf ihn zu und lehnte langsam ihr Haupt an feine Herr Du mein Gottchen," unterbrach sich aber die Frau Brust ,,, Gottfried, mein braver, braver Gottfried, ich bante Dir für alles Liebe und Gute, das Du mir gethan, feit id so glücklich wurde, Dein Weib zu werden; ich danke Dit Schlossermeisterchen wieder, und wenn der mich hier findet, dafür viel tausend- und tausendmal, und möge Dich i

plöglich, als sie zufällig aus dem Fenster sah und den. zurückkehrenden

leiden, und hat mir verboten, daß ich wieder herüber­drückt er mich armes Weibsen todt. Er kann mich so nicht tomme."

Ja," nickte die Frau still vor sich hin, sie werden die Beweise bringen aber zu spät, zu spät! Heute ist Mittwoch- übermorgen, oh mein Gott, mein Gott!"

Höfchen," sagte die Frau, die in dem Augenblick noch um

Himmel dafür segnen!"

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gerade so viel Ursache als der Andere."

sagen. Aber Du wirst's bald erfahren

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,, Aber was hast Du nur?" sagte der Schloffermeister fast wie verlegen. Was soll denn all' die Feierlichkeit? Und mit Bedanken? Ei, da glaub' ich, hat Einer von uns Nein, Gottfried," flüsterte die Frau wieder, nein; ,, Nachbarin, ich rutsche durch die Küche auf das Du weißt es nicht, und ich fann's Dir auch jezt nicht sechs Boll fleiner und schmächtiger schien; wenn er mich heute noch, und dann dann sei mir ja nicht böse und ohne eine weitere Erlaubniß abzuwarten, fuhr sie ich bin's nie gewesen! Nur übergroße, thörichte Liebe hat durch die Hinterthür in die Küche hinein und verschwand mich dazu getrieben. Wenn es mich aber auch die langen bort in demselben Augenblick, als Baumann seinen Hut Jahre gepeinigt und gequält und ich größere Strafe ba ,, Das ist ein braver, rechtlicher Mann," bestätigte die noch auf dem Kopf und mit finster zusammengezogenen durch erlitten habe, als wenn sie mir die Glieder mit Retten Brauen in's 3immer trat. Sie hatte in der That Recht zusammengeschnürt hätten, an Dir hab' ich doch gefündigt, an Dir und an ihm, und alles, was jezt in meinen Kräften

Der Staatsanwalt Witte hat seine Partei genommen?" Ja, gewiß; das Fränzchen war ja an dem Abend dabei in der Judengasse, wo sie das Salomonchen im Laden fanden, und hat's mit seinen eigenen Dehrchen gehört." Der Staatsanwalt Witte?" wiederholte die Frau kopf­schüttelnd.

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Schneidersfrau ,,, und wenn ein armes Teufelchen zu ihm kommt, dem jemand unrecht thun will, da springt er mit beiden Füßchen in die Sache hinein, und ruht nicht, bis er

findet, giebt's ein Unglück!"

gehabt, ihm in dieser Stimmung aus dem Weg zu gehen; freundlich wäre sie keinesfalls von ihm empfangen worden.

steht, ist, das zu fühnen."

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