Jagen:„ Ich bin dafür, daß die Sonntagsarbeit| verboten wird." Ich halte es von meinem Standpunkt für völlig unbedenklich für die deutsche Papierfabrikation; ich glaube, daß die Herren zu schwarz sehen, welche meinen, daß dadurch der Rüdgang oder gar Untergang der deutschen Papierfabrikation zu befürchten sei. Aus Sachsen schwebt mir eine sehr große Fabrik vor, die vorzugsweise Beitungs. druckpapier für den Export arbeitet, bie niemals Sonntags arbeitet und dabei so reussirt, daß fie eine Papiermaschine nach der anderen aufstellen muß. Das durch ist auch für mich der Beweis geliefert, daß es auch selbst für die Exportfabrikation möglich ist, ohne die Sonn tagsarbeit durchzukommen."
3um Schluß mag noch eine Aeußerung des als Bimetallisten und Schutzöllner bekannten Abgeordneten Leuschner( Eisleben ) folgen, der in seiner Eigenschaft als Vertreter der Bergwerksindustrie sich folgendermaßen äußerte:
Das sind die Aeußerungen hervorragender und berufener Vertreter der Industrie. Würde auch nur ein Schatten von Beweis sich für die Behauptung der„ Norbd. Allgem. 3tg." erbringen lassen, daß die Industrie unter einer weiter gehenden Beschränkung der Sonntagsarbeit wirklich leiden würde, die Herren Kommerzien-, Finanz- und Bergräthe, die im Zentralverband den Ton angeben, sie wären wohl die letzten, die dazu schweigen würden. Man kann gegen unsere Industriellen gewiß manches vorbringen, aber den Vorwurf, daß sie ihre Interessen nicht zu wird ihnen wohl niemand wahren wüßten, den
galt. Nun so unangenehm die gegenwärtigen Bustände find, es ist doch gut, daß es so weit gekommen ist. In der Politik ist die Gemüthlichkeit das schädlichste schädlichste ein arger Hemmschuh, der Ding von der Welt namentlich in Deutschland schon gar viel verdorben hat. Wenn aber die Sachsen , die gemüthlichsten der gemüthlichen Deutschen , aufhören gemüthlich zu sein, dann ist doch Hoffnung vorhanden, daß die Gemüthlichkeit, diefe politische Erbsünde der Deutschen , mit der Zeit ganz aus unserem Vaterlande verschwinden wird. Wir müssen uns folglich im Grunde genommen recht sehr Wir müssen uns folglich im Grunde genommen recht sehr freuen, daß der politische Rampf in Sachsen so ungemüthlich freuen, daß der politische Kampf in Sachsen so ungemüthlich geworden ist. Nur sollten die Männer des politischen Boykotts bedenken, daß, was dem einen recht ist, dem andern billig sein muß. Ist der Boykott gegen die Arbeiter und Sozialdemos trafen erlaubt, so muß auch der Boykott gegen die Kartellbrüder erlaubt sein. Das will nun den Herren Kartellbrüdern nicht in den Sinn. Sie, die das Saalabtreiben zum System erhoben haben, erheben ein entfeßliches Betergefchrei, wenn die Arbeiter und Sozialdemokraten einen Wirth boyfotten", der den Arbeitern und Sozialdemokraten seine Sie Lokalitäten zu Versammlungen u. s. m. verweigert. ,, Von Bedeutung halte ich es namentlich auch, sehen, ich gebrauche die Wörter: Arbeiter" und" Sozialdemowenn die geehrte Versammlung den Gesichtspunkt bes fraten" als gleichbedeutend. Das ist nicht willkürlich. Ich sonders betont, daß die Industrie durchaus nehme die Herren Kartellbrüder und auch die Behörden einfach gar nicht die Absicht hat, in irgend beim Wort. Jede Arbeiterorganisation ohne Ausnahme, welche einer Weise für Sonntagsarbeit ein- bie Arbeiterintereffen verfolgt, wird von den Kartellbrüdern für zutreten, welche nicht absolut noth- sozialdemokratisch erklärt und von der Polizei als eine sozialwendig ist." bemofratische Crganisation behandelt. Ich habe also nach der Praris unserer Gegner ein vollkommenes Recht, die beiden Wörter so synonym zu gebrauchen, wie ich es gethan habe. Wenn unsere Herren Innungsmeister eine schwarze Liste anlegen und das Boycott über alle Arbeiter, die feine Duck mäufer find, verhängen, so ist das vom kartellbrüderlichen Standpunkt ganz in der Ordnung. Wenn aber die Arbeiter sich zu fammenthun, um die Herren Innungsmeister zu„ boyfotten", so ist das in den Augen der Herren Kartell brüder ein todeswürdiges Verbrechen und Polizei und Staatsanwalt werden zu Hilfe gerufen.
machen können. Und doch haben sie sich einhellig für Sonn tagsruhe ausgesprochen. Ebenso besteht aber unter sämmtlichen Arbeitern, die ihre Lage zu beurtheilen vermögen, volle Einigkeit in der Forderung, daß ihnen die volle Sonntagsruhe werde.
Auf was stüßt sich also die Nordd. Allg. 3tg.", wenn fie vorgiebt, im Interesse der Industrie und der Arbeiter die gesetzliche Fixirung der Sonntagsruhe zu bekämpfen? Auf nichts weiter als auf hohle, abgedroschene, tausend Mal widerlegte, von Wissenschaft und Praxis längst in ihr Nichts aufgelöste Phrasen, die vor 40 oder 50 Jahren eine wirthschaftliche Partei als Axiom aufstellte, welche aber heute selbst von dieser Partei nicht mehr aufrecht erhalten werden. Die Nordd. Allg. 3tg." ist manchesterlicher als die Manchesterpartei. Die Politik des Gehenlassens findet im Ranzlerblatt die stärkste Stüße. Freilich gilt dies nur da, wo die Initiative des Staates den Arbeitern zu Gute käme, vor allem auf dem Gebiete der Arbeiterschutzgesetz gebung. Wo es dagegen gilt, die Unersättlichkeit der Agrarier zu stillen oder den Großindustriellen das heimische Absatzgebiet zu sichern, da giebt es keinen grimmigeren Feind bes laisser fair als Herrn Pindter. In allen Fragen wirthschaftlicher Art spielen die Wünsche und Vorschläge der organisirten Großindustrie eine gradezu Ausschlag gebende Rolle, in dem einen Falle aber, wo diese Verbindung sich einmal zu Gunsten einer Arbeiterforderung aussprach, ba hat ihr sonst allmächtiger Einfluß versagt. Es ist dies zur Illustration unserer Sozialreform gewiß ein bedeutsamer und bezeichnender Vorgang und deshalb haben wir daran wieder erinnern wollen.
Original- Korrefpondenzen.
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Blos gegen diese Ungerechtigkeit und Inkonsequenz will ich mich wenden. Das allgemeine Boykott, das Boykott Aller gegen Alle die modernste Form des Hobbes'schen bellum omnium contra omnes Krieg Aller gegen Alle entspricht ja dem Grundprinzip unserer heutigen bürgerlichen Gesellschaft und wird die Partie zu Ende gespielt, so werden die Arbeiter und Sozialdemokraten sicherlich nicht die Verlierer sein. Bum Boykotten gehören Swei, und wer mit dem Boykott schlägt, muß es sich auch gefallen lassen, wenn er mit dem Boykott geschlagen wird.
Aus Sachsen . Der Boykott gegen die Sozialdemokraten ist in feinem Lande so allgemein, und wird in keinem mit gleich großer Rücksichtslosigkeit durchgeführt, wie in unserem Sachsen , welches ja auch das Kartell" erfunden hat. Der bekannte Hansemann'sche Say: in Geldfachen hört die Gemüthlichkeit auf, sollte richtiger lauten: beim Interesse hört die Gemüthlich feit auf; nicht alle Intereffenfragen find„ Geldsachen". Die Parteigruppirung nach Intereffen ist in Sachsen , vermöge seiner hohen industriellen und überhaupt ökonomischen Entwicklung, früher vor sich gegangen und allgemeiner geworden, als in irgend einem anderen Staate Deutschlands und die Inter effenpolitik, die alles beherrscht, ist das Grab jener Gemüth
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einen größeren Einfluß ausübt, als viele seben tönnen oda feiner Reb wollen. Gegen die deutsche Reaktion aber Front zu machen, fo metidelt, for fie auch auf unsere Verhältnisse ihren Einfluß ausüben fan appert hat. liegt in unserer Pflicht." Deine ist in
Es sei dazu bemerkt, daß der Solothurner Volksfreundin ift er n weder Arbeiter blatt noch sozialistisch ist.
t eingewei Besellschaft"
In St. Gallen wurde im vorigen Jahre von Ange hörigen der verschiedenen Gesellschaftsklassen und Berufsständerten An und Vertretern aller möglichen, selbstverständlich auch der girt wird u beitervereinigungen, eine allgemeine städtische fromme s beitsvermittlung gegründet. Im Herbste brach in desfluß athei Stadt St. Gallen , die ca. 26 000 Einwohner zählt, eine form wöhnt ist. liche Krise für die Arbeiter aus. Auf die Aufforderung de gewöhnlic Vorstandes jener Arbeitsvermittlung an die Arbeitsloses en der G meldeten fich 198 Beschäftigungslose und zwar 18 ihn desk Männer und 18 Frauen. Nach dem jetzt erschienenen Cundenpfubl richte, welcher in der richte, welcher in der Gemeinnüßigen Gesellschaft" rigen flebt stattet wurde, waren Don diesen Arbeitslosen 14 Die Schweizerbürger, 14 Desterreicher und 15 Deutid Unsere Verheirathet waren von den Arbeitslosen 104, 69 ledig und in Sachse verwittwet. Von den Verheiratheten hatten 81 Rinder, unbeiter von zwar eine Anzahl von 232. einem fäch
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Das Alter der 180 männlichen Arbeitslosen variabler" ei zwischen dem 18. und 66. Jahre. In den Jahren 1821-0 in der S find geboren 11, 1830-40 33, 1841-50 43, 1851-60 ähler" wi 1861-70 45 und 1871-75 5. zwei Jab
Der Berufsangehörigkeit nach stellten das größte Kontingen gen der 2 die Tagelöhner und Erdarbeiter( 34), Maurer und Handlange chärfter ( 19), Gärtner( 7), Steinhauer( 6), Maler( 15), Schloffer( gwieder Ausläufer( 11), Knechte( 10), Kommis( 7) und außerdem novon de Zimmerleute, Bäcker, Mechaniker, Zeichner, Packer, Zapezi man da Dachdecker, Gießer, Schreiner, Buchbinder ac. dere Mittel
Zürich , 12. März. In Bern ist heute die Bundes persammlung zur Frühjahrssession zusammengetreten. Unter das Ausland diejenige das meiste Interesse in Anspruch nehmen, den zu gewärtigenden Vorlagen des Bundesraths dürfte für welche die politische Polizei betrifft. Vor allem soll auf die bekannte Spigelangelegenheit verwiesen werden und auf Grund des bezüglichen Materials wird das eidgenössische Justiz und Polizeidepartement einen Kredit von vorläufig 10 000 Fr. verlangen. Die effenzielle Motivirung wird darin bestehen, daß die Arbeiten der politischen Polizei fich erheblich vermehrt haben. So melden die Blätter. In der That hat
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die politische Polizei eine Arbeitsvermehrung erfahren. Aber es scheint sich hier das alte Sprüchwort zu bestätigen, daß, wer Berbrechen sucht, fie auch findet. Seit längerer Zeit schon waren die sogenannten gutgesinnten Blätter in geschäftiger Weise_bemüht, schauerliche Anarchisterei aus Bern fich berichten zu laffen. Man denke den Schrecken, die Bundesstadt sei das Nest jener scheußlichen, furchtbaren Umtriebe. Von Thaten, oder auch nur von vorbereitenden Handlungen zur Vorbereitung einer boshaften Vorbereitung wußte indeß Niemand etwas zu melden. Nun der See raft und will sein Opfer haben. So nahm die Polizei vor furzer Zeit bei einer Anzahl meist ausländischer Arbeiter Hausdurchsuchung vor und wies einen der Behaussuchten auch aus. Leider ist die ganze polizeiliche Attion so wenig in die Deffentlichkeit gedrungen, daß man über die näheren Einzelheiten vollkommen im Dunkeln ist.
Sum Deutschenhaß der Schweizer , gegenwärtig bei einer gewiffen Sorte deutscher Blätter ein sehr beliebtes Thema, schreibt der„ Solothurner Volksfreund":
Zu den 198 meldeten fich nachträglich noch 59, wovon$ 3 fliden, ist
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Gegen Mitte Januar wurde, um den Arbeitslosen Bel nothwen schäftigung und Verdinst zu gewähren, der Bau und die anntlich di Regulirung verschiedener Straßenarbeiten in Angriff genommen artiges Mi wodurch 155 Arbeiter Engagement fanden. An Arbeitslöhnen beiterverfan wurde bis Mitte Januar aus der städtischen Kaffe die Summlehren, mö von 5509,90 Fr. verausgabt. Shen den Ve
Bei dieser ganzen Aktion ist der Umstand zu begrüßen, da Laufe vor Angehörige der befizenden Klassen, die nur in feltenen Fälle riften vom ein richtiges Verständniß für die Leiden des Arbeiters befizetben mitget durch ihre Mitwirkung das soziale Elend aus unmittelbarer lalen desh schauung fennen lernen und so eher in die Lage kommen, fuert über die Arbeiterfrage und die soziale Frage ein richtiges Urthe orgehens de zu bilden.
Politische Uebersicht.
außerhalb Deutschlands viel Aufsehen gemacht. Zwar hat de Herrn Stöckers Rede über Heinrich Heine hat in und verstorbene Dichter von jeher viele Gegner gehabt und von g wissen Kreisen ist diese Feindschaft ja auch durchaus erklärlich denn Heine hat eine gar spize Feder geführt und er liebte
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Hierzu
gerade die Stellen zu berühren, wo es am meisten schmerzte Stadt Leipzi Trogdem aber hat der vöbelhafte Angriff Stöders auf der von Sänger des Buchs der Lieder" selbst in solchen Streifen verlegtreffen merk wo die Verehrer Heine's sonst sehr dünn gesät sind. Nicht ohne Intereffe mag es unter solchen Umständen sein, zu erfahren, b Stöders Schimpfrede, die er über Heine gehalten, durchaus sein eigenes Geistesprodukt ist, sondern daß er in derselben eine Abhandlung, die Emil Mauerhof( Wiesbaden ) unter denen die u Titel:" Die Lüge in der Dichtung", in dem Januarheft Beitschrift: Die Gesellschaft", veröffentlichte, Wort für Wig hat vortrug. Alles, was Stöcker über den„ Unempfinder" H über deffen Mangel an origineller Begabung, über das Lo leben des Dichters, über deffen wüste Leichenschänderei" sagte, steht wörtlich in dem angeführten Artikel Mau Auch was Stöcker über die Bevorzugung der Heine'schen
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seitens der Mufifer und Komponisten zum Besten gab, ist von gar die Verwechselung der Komponisten Schumann und Schube Kritik dieses Naturalisten und Judenfressers" findet nämli
Um auch unsere Meinung über den uns Schweizern imputirten Deutschenhaß zu sagen, bemerken wir, daß ein solcher Deutschenhaß schon deshalb nicht vorhanden sein kann, weil Haß nicht gleichzeitig mit Mitleid gepaart sein kann. Mitleid aber müffen wir mit dem deutschen Volle deshalb haben, weil daffelbe Schritt für Schritt einer Reaktion zum Opfer fällt, wie ste selbst in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts nicht vor handen war. Alle großen Reden großer Staatsmänner, mittelst welcher von Zeit zu Zeit das politische und soziale Elend des Volfs übertüncht wird, können schließlich doch den Busammenbruch dieses Systems der Reaktion nicht aufhalten. Wenn wir irgend einen Haß in uns aufkommen lassen, ist es also durchaus nicht
Anfang bis zu Ende der angeführten Quelle entnommen. die Stöcker paffirte, ist auf Mauerhof zurückzuführen. Vor
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auch das reizende Gedichtchen:„ Die Lotosblume ängstigt", Gnade und er hängt seiner Kritif" die Bemerfung an: dem Veitstanz dieses mondsüchtigen Gewächses ist unter Zauberflängen Robert Schumanns der erste schmerzlich Liebesrausch einer feuschen Mädchenseele geworden Wort und Unsinn mitleidig vom Meer der Töne verschlung Stöcker schwebte wohl diese Stelle vor, als er seines Amtes a Kunstkritiker waltete und dabei pasiirte ihm allerdings das Malheu daß er in seinem Feuereifer die Gedichte verwechselte Schumann auch das Heinesche:„ Das Meer erglänzte hinaus" in Mufit feßen ließ. Auf solche Kleinigkeiten es eben beim Stöcker nicht an, bei seinem Publitum hätte noch viel größere Böde schießen fönnen, ohne daß es beme end, wäh Wer Stöckers Rede liest und die Mauerhofsche Abban ftliche Ei
worden wäre.
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lichkeit" geworden, die früher als sächsische Eigenthümlichkeit deutsche Reaktion, welche leider auch auf unsere Entwickelung lung damit vergleicht, wird finden, daß der Herr Hofpredigd
Er frazte sich mit der rechten Hand hinten am Kopf und lief noch immer mit schnellen Schritten im 3immer auf und ab. Außerdem konnte er der Frau nicht verdenken, jest, da sie ihm das schwere Geheimniß er ffnet, auch ihr Herz gegen ihren Mann auszuschütten, und daß sie da einen
mich von jetzt an nur hassen und verabscheuen, und ich trage und hat eine selbst die Verfertiger überraschende Vorzügli doch nicht die größte Schuld- oh, ich allein hätte es nie, nie gethan!"
Seien Sie ohne Sorge, Frau Baumann," sagte der alte Herr, der aber jetzt etwas ungeduldig wurde.„ Ich
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famen in das Gefichtsfeld, allein dichtes Gewölt bezog
ben
offenbart. Am 3. Januar dieses Jahres wurde, wie R.- 8tg." berichtet, das mächtige Instrument auf dem Hamil zum ersten Male gegen den Himmel gerichtet. Einige Ste Himmel und die ferneren Versuche mußten eingestellt werden zeigte sich ein anderes Hinderniß. Die Vorrichtungen
harten Stand bekam, ließ sich denken. Aber ihm setzte sie habe Sie nun kennen gelernt, und ich glaube, ich durchschaue Die nächste heitere Nacht trat am 7. Januar ein, aber nu
Samit ebenfalls das Messer an die Kehle, denn wenn jetzt etwas in der Sache geschehen sollte, mußte es rasch geschehen; er wußte nur nicht, wie.
Mitten im Herumlaufen fiel ihm sein Justizrath ein. Hilf Himmel, wie rasch die halbe Stunde vorüber war! Er mußte jett fort, denn es betraf einen wichtigen Fall, der nothwendig eine vorherige Besprechung erforderte, und die 3eit war jetzt schon beinahe abgelaufen.
das Ganze. Wir wollen sehen, wie sich Alles zum Besten wenden läßt, und in spätestens zwei oder drei Stunden bin ich bei Ihnen."
entationstoft
Der Landwirt
Ravallerieregi
us einem f Mitte burch tennung, i here Rand Saturnustug
Drehen der 200 000 Pfund schweren Kuppel waren noch nicht sämmtlich in Ordnung, und es gelang wegen des streng Frostes nicht, den gewaltigen Dom zu bewegen. Man fonnt
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die 9½ Fuß breite Beobachtungsöffnung im Dache der Ku gerade gerichtet stand. Anwesend waren die Herren Alvan Swasey. Die Luft war gut und wurde später sogat
8.
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Damit ging er nach der Thür zu und nahm drin in seinem Zimmer Hut und Stock. Frau Baumann folgte ihm, und mit gesenktem Haupte schritt sie zwischen den Schreibern hin, die sich indeß die Köpfe zerbrochen hatten, was die Frau jo Wichtiges mit ihrem Chef zu sprechen hatte, um eine Verhandlung aufzuschieben, und sie jetzt beinahe Sicht, und sogleich offenbarte das Instrument seine ungebe Hause und überlegen Sie sich die Sache noch einmal ordentlich sogar versäumte. Aber sie erfuhren nichts. Der Staatsanwalt Lichtstärke und raumdurchdringende Kraft. Im Gefichtsfel
,, Liebe Frau Baumann," sagte er deshalb ,,, ich muß fort, daß er einen besonderen Boten auf das Amt hinaufschickte, ruhiger und flarer. Um 9 Uhr kam der große Orion Nebel in
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unterwegs. Treibt Sie Ihr Herz, mit Ihrem Mann offen darüber zu sprechen ich kann's Ihnen nicht verbenfen, so thun Sie es, aber bitten Sie ihn, mit feinem Menschen weiter darüber zu reden, bis ich ihn felber gesehen habe. Ich komme dann, wenn die Sigung vorüber ist, bei Ihnen vor. Wollen Sie mir das verSprechen?"
" Ja, Herr Staatsanwalt," sagte die Frau leise, denn ich glaube, daß Sie es gut mit uns meinen."
" 1
Sie können sich darauf verlassen, liebe Frau."
"
lief, ohne selbst seiner Frau Adieu zu sagen, die Treppe hinunter, um noch zur rechten Beit an Ort und Stelle zu sein, und langsam-oh, wie waren ihr die Füße so schwer ge worden, als sie diesmal ihrer Heimath entgegenschritt folgte ihm die Frau. ( Fortsetzung folgt.)
Aus Kunst und Leben.
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sehen. Allein,"
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war in 312facher Vergrößerung nur der mittlere Theil Nebels ſagt der Keeler, es würden Monate erforderlich sein, um das, hier von zeichnen". Nahe in der Mitte des Nebels auf dunflem tehen vier Sterne, welche das berühmte Trapez
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sehr lichtstarken Instrumenten fieht man gang in ihrer noch zwei fleine Sternchen, doch außer diesen hat felbft große Refraktor zu Washington teine anderen Trapezfterne b zeigt. Das Instrument auf Hamilton ließ dagegen sofort no einen fiebenten Stern erkennen, etwas rechts von der Mitte bd
Die ersten Beobachtungen mit dem Riesenfern- Trapez'. Nach einiger Zeit tam der Planet Saturn vor
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Böses, wenn wir nicht gleich erzählen, daß er vornehmerrohre der Lick- Sternwarte in Californien . Die Augen Deffnung der Kuppel und das große Fernrohr wurde fogled
Leute Kind ist?"
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Es geschieht ihm nichts, die Versicherung fann ich Ihnen geben. Ich werde dafür sorgen, daß er in feine Gefahr kommt, und wenn irgend eine Aenderung in der Untersuchung eintreten sollte, so komme ich augenblicklich wissen."
der ganzen aftronomischen Welt find gegenwärtig nach Califor nien gerichtet, wo auf dem Berge Hamilton die am reichsten ausgerüstete Sternwarte der Erde ihre Thätigkeit beginnt. In einer Höhe von mehr als 4000 Fuß über dem Spiegel des Stillen Weltmeeres, begünstigt von Luftzuständen, wie solche in den Monaten April bis November an feinem andern aftro
Jeben,
wo
attiger S Streifen na erichien
mit 1000facher Vergrößerung auf dieses merkwürdige Objekt richtet. Der Eindruck auf die Beschauer war ein überwältige der. Nicht nur erschien der Planet entsprechend der Größe warteter Schärfe, die feinsten Züge seiner Oberfläche traten wunderbarer Klarheit hervor. Manches, berichtet der Beobachtet aber ein Sehen, wobei jeder Nero bis sur
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Licht
zu Ihnen oder schicke nach Ihnen und lasse es Sienomischen Punkte in gleicher Ruhe und Klarheit angetroffen Herr Keeler, hatte ich an fleineren Instrumenten schon wahrge
Ich danke Ihnen, Herr Staatsanwalt, ich banke Ihnen recht von Herzen auch für die freundlichen Worte, die Sie zu mir gesprochen. Ich hatte schon geglaubt und ge
werden, steht dort gegenwärtig der mächtigste Refraktor, den menschliche Kunstfertigkeit hervorbrachte, bereit, einzubringen in die Tiefen des Weltraumes und dem menschlichen Auge Wunder der Sternenwelt zu enthüllen. Das ungeheure Objektiv
nommen,
Erschöpfung angespannt wird, ist sehr verschieden, strahlt und alle Einzelheiten demjenigen, wobei das Objekt in Ueberfülle von
auf den ersten Blid von
fürchtet, alle Menschen, die mein Vergehen erführen, müßten Brennweite ist nun bereits mehrfacher Prüfung unterzogen worden enauere Prüfung der Ringe des Saturn. Das Syftem befieht
glas von 3 englischen Fuß Durchmesser und 56 englischen Fuß selbst ins Auge fallen. Der Beobachter unternahm dann eine
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