in der Stadtverordneten - Versammlung die auf steigende Entwickelung der Arbeiterpartei in Steiner
Weise gefördert hat, dagegen durch sich breit machendes Streberthum und Autoritäts: Geschrei die Partei korrumpirt wird, beschließt die Versammlung, die Betheiligung an den Rommunal wahlen abzulehnen."
Man seße in diese Resolution statt Rommunalwahlen Reichstagswahlen, statt Stadtverordnete Reichstagsabgeord nete, und die Stöckerschen haben uns da, wo sie uns Haben wollen. Und sind die Arbeiter erst so weit gebracht, daß sie in ihrem allerdings nie versagenden, aber häufig unangebrachten Idealismus ihre letzten fümmerlichen Rechte preisgeben, dann wird man mit ihnen umspringen, daß ihnen die heutigen Zustände noch als paradiesische erscheinen werden. Man soll sich nur nicht einbilden, daß sich die Bourgeoisie oder sonst wer vor einem Paar eingeworfener Fensterscheiben oder einem großen Krawall besonders fürchtet, bei dem die Arbeiter die Beche nicht nur mit ihren gefunden Gliedmaßen, sondern mit laugwierigen Gefängnißstrafen bezahlen; im Gegentheil, so wie die Sachen heute Liegen, lechzt man förmlich nach einem Busammenstoß, und wir brauchen zur Begründung dieser Behauptung wohl nur auf die vielfachen Provokationen bei Gelegenheit sozialisti Scher Landpartien hinzuweisen, wo durch die Besonnenheit der Arbeiter allein größeres Unheil verhütet wurde.
Wir wollen uns nun feineswegs in spitfindige Streitig feiten darüber einlassen, ob die Versammlung in Sans souci überhaupt dazu berechtigt war, einen für Berlin oder bie Gesammtpartei bindenden Beschluß zu fassen. Es ge= nügt uns zu wissen, daß in Berlin eine starke, sogar eine majorisirende Strömung gegen die Kommunalwahlen vorhanden ist. Dieser Umstand darf uns jedoch in keinem Falle hindern, noch im letzten Augenblick unsere warnende und abrathende Stimme zu erheben.
Der ganze Widerwille der Berliner Arbeiter gegen eine Vertretung im rothen Hause ist in der obigen Reso Lution niedergelegt, und zwar in einer Weise, die, wie wir gerne zugeben, gar keine Mißdeutung zuläßt. Troßdem erscheinen uns die angegebenen Gründe nicht ganz zutreffend.
Man darf nämlich nicht vergessen, daß die Berliner Stadtverordneten - Versammlung wie überhaupt jede Gemeindevertretung eine gefeßgebende Körperschaft gar nicht ist, sondern daß sie eine Verwaltungsbehörde darstellt, die selbstverständlich nach gewissen Gefeßen funktioniren muß, wenn man nicht will, daß der ganze komplizirte Apparat ins Stocken gerathen soll. Wir gestehen freimüthig ein, daß wir es für einen überzeugten Sozialdemokraten häufig für eine starke Bumuthung hielten, sich in gewisse Dinge zu fügen, die nun aber einmal von der Würde des Amtes" unzertrennlich sind. Wir nehmen fernerhin gar keinen Anstand, zu erklären, daß ein Berliner Stadtverordneter sich im Intereffe einer geordneten Verwaltung der städtischen Mittel um Sachen fümmern muß, die mit dem politischen Programm der sozialdemokratischen Partei nicht in der entferntesten Beziehung stehen aber kommen diese kleinen Aeußerlichkeiten auch nur annähernd in Betracht, wenn es fich um die wirklichen kommunalen Interessen der Berliner Arbeiterbevölkerung handelt? Man wird doch nicht etwa einwenden wollen, daß es dergleichen Interessen nicht gäbe oder daß die sozialdemokratische Partei als solche sich um diese Interessen nicht zu kümmern habe?!
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Partei ist die Elite der Sozialdemokratie aller Länder, wird sie aus einer Position, die sie in heißem Gefecht genommen hat, verdrängt, so bedeutet das eine traurige Niederlage für die ganze sozialistische Bewegung, es ist ein Beichen der Schwäche und des Wankelmuths gleichviel, ob man freiwillig oder gezwungen auf erworbene Rechte verzichtet.
Und sollen nun die hunderte oder tausende von Arbeitern, die direkt und indirekt die Kommune als ihre Arbeitgeberin betrachten, sich sagen müssen, die Sozialdemokratie, die für alle Arbeiter eintritt, läßt uns hier im Stich, wo sie die beste Gelegenheit hat, für unsere Interessen zu wirken! Es war eine der Hauptaufgaben der Arbeiter Stadtverordneten , für die Aufbesserung der Löhne, für Verfürzung der Arbeitszeit der städtischen Arbeiter zu wirken - und jetzt?
Im Jahre 1883 wurde in der stärksten, begeistertsten Weise für die Kommunalwahlen agitirt. Man sprach damals von einer Reform der Miethssteuer, von der Uebernahme der gemeinnüßigen Anstalten durch die städtische Verwaltung, von Sanitätswachen, Krankenpflege, Badeanstalten, Schulwesen, Beleuchtungswesen und dergleichen. Hat die Arbeiterschaft an all' diesen Dingen kein Interesse mehr oder ist in dieser Beziehung irgendwie Wandel geschaffen? So viel wir wissen, nicht; aber der Begeisterungssturm von 1883 ist verraucht nachdem einzelne derjenigen Stadtverordneten, welche von den Arbeitern bisher in die Stadtvertretung entsandt waren, nicht den Anforderungen genügten, die man an sie stellen zu können glaubte, will man die Hände muthlos in den Schooß legen und dasjenige, was bisher errungen wurde, nach allen Opfern, die dafür gebracht wurden, ohne Kampf wieder fahren lassen? Wahrlich, ein solches Beginnen würde nationalliberalen Männern anstehen, sozialdemokratischen wahrhaftig nicht. Die Berliner
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haben, wie er die Gegenstände ja auch, ihr selbst verborgen, heimlich versteckt und weggebracht habe.
Es steht uns nicht zu, darüber zu urtheilen, woher die persönliche Mißstimmung gegen mehrere der bisherigen Stadtverordneten gekommen ist, es wäre auch nußlos, darüber noch nachträglich Ermittelungen anzustellen. Das aber ist ganz sicher, daß die Arbeiter an diejenigen Personen, denen fie ihr Vertrauen schenken, die denkbar höchsten Anforderungen stellen, und das mit vollem Recht. Man würde aber viel zu weit gehen, würde man jene Personen mit der Sache, die sie vertreten sollten, identifiziren. Berlin hat bei der lezten Reichstagswahl weit über neunzigtausend sozia- und unter dieser granliftische Stimmen aufgebracht diosen Zahl sollten sich nicht die wenigen Leute finden, die wir nöthig haben und die im Stande sind, ein Mandat als sozialdemokratischer Stadtverordneter übernehmen und ausfüllen zu können? Das glaubt gewiß Niemand.
Auf die positive Thätigkeit der sozialdemokratischen Stadtverordneten werden wir in nächster Zeit mit einer Serie von Artikeln zurückkommen.
Wir sind am Schluß unserer heutigen Ausführungen. Wir fönnen nur noch einmal kurz dahin resumiren, daß wir eine Betheiligung unserer Prinzipien überall da für geboten erachten, wo sich Gelegenheit dazu bietet. Ein schwächliches 3urückweichen, wo man auf Widerstand stößt, ist unserer Partei unwürdig; nur durch unausgesetzten, hartnäckigen Kampf, nur durch stetige, unaufhörliche Belehrung und Aufflärung werden wir diejenigen Biele erreichen, für die wir Alles zu opfern jeder Zeit bereit sind.
Dem Polizei- Kommissar lag übrigens gar nichts daran, hier ein langes Verhör anzustellen, und wie sie das Fach ordentlich ausgeräumt und Alles, selbst das Leyte, heraufbefördert hatten, ertheilte er Befehl, das gestohlene Gut fortzufchaffen und die beiden Eheleute ebenfalls in sichern Gewahrsam zu bringen. Er schärfte aber den Polizeidienern ganz besonders ein, fie getrennt zu halten und unter feiner Bedingung zu gestatten, daß sie auch nur ein Wort mit einander wechselten.
Politische Uebersicht.
leichtert würde. Wenn sich vorstehendes, bemerkt die Freif. 3tg.", so verhält, wie es der Neue Görliger Anzeiger, dem wir diese Darstellung entnehmen, schildert, so ist unseres Er achtens ein scharfes Einschreiten der Behörde gegen Herrn von Albert geboten. Es steht keinem Reserves oder Landwehroffizier zu, in seiner Eigenschaft als Landwehrbezirksoffizier irgend eine Benfur einem Kriegervereine zu ertheilen oder in dieser Eigens schaft auf die Haltung eines Kriegervereines einzuwirken. So weit überhaupt die Kriegervereine einer behördlichen Aufsicht unterstellt sind, gebührt diese einzig und allein den Zivil behörden. Die Behauptung des Herrn von Albert, daß ein Erlaß des Kriegsministeriums das Bezirkskommando aufgefordert habe, Kriegervereine, welche bei den legten Wahlen regierungsfeindlich gestimmt hätten, unter direkte Aufsicht ihrer Bezirks offiziere zu stellen, halten wir außerdem für eine grobe Unwahr heit. Es ist ganz unmöglich, daß das Kriegsministerium eine derartige, allen Gefeßen widerstreitende Verfügung erlaffen haben kann. Herr v. Albert hat sich außerdem auch gegen das Vereinsgesetz vergangen, indem er eine Einwirkung auf öffent liche Angelegenheiten versuchte in einem Verein, der sich als nichtpolitischer Verein den Bestimmungen des Vereinsgefeßes nicht unterstellt hat. Vom politischen Standpunkt über das Gebahren des Herrn v. Albert zu urtheilen, lohnt nicht. Dem selben find offenbar die einfachsten Begriffe von Staatsbürger recht und Staatsbürgerpflicht dermaßen unklar, daß mit ihm darüber nicht zu rechten ist. Bewundern kann man nur die rücksichtslose Dreiftigkeit, mit der hier wieder einmal un gescheut das Bestreben hervortritt, die Kriegervereine derart herabzuwürdigen zu Handlangerdiensten für fonservative Wahlen.
Mißbrauch der Offizierstellung. Am vorigen Sonntag berief Premierlieutenant der Landwehr von Albert eine Ver sammlung des Kriegervereins in Horta in Niederschlesien und nahm fich heraus, vor demselben zu erklären, er komme in Uniform auf Befehl des Bezirkskommandos Mustau in seiner Eigenschaft als Bezirksoffizier der 3. Kompagnie. Das Bezirkskommando sei durch Auerhöchste Kabinetsordre und Erlaß des Kriegsministeriums aufgefordert worden: Kriegervereine, welche bei den letzten Wahlen regierungsfeindlich gestimmt hätten, unter direkte Aufficht ihrer Bezirksoffiziere zu stellen!! Es seien ihm nun speziell die Vereine Horka und Seifersdorf zur politischen Bearbeitung unterstellt worden, welche beide in vorbedachtem üblem Rufe ständen. Weiter befiehlt" Herr Premier lieutenant Albert dem Vorsteher des Militärvereins, demnächst eine Versammlung anzuberaumen und den Kame raden mit es feinem alten möglichster Schärfe" zu eröffnen, daß Soldaten und Mitgliede eines Kriegervereins, welche unter dem Protektorat des Kaisers ständen, gestattet sei, gegen die Regierung und somit gegen den obersten Kriegsherrn zu stimmen. Wem die Person des Regierungsfandidaten nicht genehm sei, der solle lieber zu Hause bleiben. Wer diesen Verpflichtungen nicht nachkommen wolle, veranlaßt werden, aus dem Verein auszutreten.( Da werden denn die Herren bald ganz unter sich sein!) Lassen Sie daher," sagte eben der Herr v. Albert weiter ,,, das Kokettiren mit dem Neuen Görliger Anzeiger" und wenden Sie sich voll und ganz der Regierung St. Majestät des Kaisers zu." Was dann eintreten würde, so fährt Herr v. Albert fort, wenn der Verein diesen Verpflichtungen nicht nachfäme, fönne er vorher nicht bestimmen. Auf die Verwahrung des Vorstehers, daß Niemand bestimmt fagen könne, daß der Verein oder Mitglieder deffelben freifinnig gestimmt hätten, und daß es ferner dem Vereine statutenmäßig nicht gestattet sei, Politik zu treiben, entgegnete Herr v. Albert heftig: Wenn Sie in diesem Sinne für die Regierung wirken, freiben Sie nicht Bolitit, aber wenn Sie einem freifinnigen Kandidaten Ihre Stimme geben, dann treiben Sie Politik." Er schlug schließlich vor, Herrn Landrath Luce um die Annahme des Präsidiums des Vereins zu bitten, weil dadurch die dem Verein vom Herrn Premierlieutnant zugewiesene Aufgabe bedeutend er
Unten im Hause war es indessen auch unruhig geworden, denn es fonnte den tiefer wohnenden Miethsleuten tein Geheimniß bleiben, daß in der obern Etage etwas Außerordentliches vorgehe. Schon der Kampf des Schuhmachers an der Treppe, als er seinen Durchgang erzwingen wollte, hatte fie alarmirts und auf den Flur gelodt; aller bings staunten sie nicht wenig, als sie den kleinen from men" Schuhmacher in solcher Begleitung die Treppe herabsteigen sahen. Heßberger selber beeilte sich aber, ihnen aus dem Weg zu kommen, und wenige Stunden später lag das Quartier da oben, da man die beiden Lehrjungen für die Nacht wo anders unterbrachte und die Thüren versiegelte,
dunkel und verlassen.
Witte indessen, mit dem gehabten Erfolg, der allerdings über Erwarten reich und wichtig ausgefallen war, sehr zu frieben, schritt seiner eigenen Wohnung zu. Dabei überkam ihn aber doch ein etwas unbehagliches Gefühl, denn es war ihm entfeßlich fatal, seine eigene Frau in der Gesellschaft überrascht zu haben. Und was die Frau Staatsanwalt nun wohl dazu sagen würde? Sie sagte aber heut Abend
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absagen ließ, und während seiner Geschäftsstunden störte ihn die Frau schon überdies nicht oder suchte ihn auf.
Zu Gunsten des Fürsten Bismarck druckt die Köln . Beitung" allerhand Stellen aus Artikeln der russischen Preffe ab, um zu beweisen, daß Fürst Bismard im Amte bleiben müsse. Unseres Erachtens müßte jedes deutsche Blatt so viel Selbstachtung bestßen, daß es Aeußerungen russischer Blätter über deutsche Ministerfragen, mögen sie nun für oder gegen den Minister lauten, völlig unbeachtet läßt. In inneren politischen Fragen haben ruffische Organe überhaupt nicht mitzureden. Die Köln . Btg." aber druckt sogar einen Artikel eines russischen Blattes ab, worin Bismard als ein deutscher Halbgott bezeichnet wird. Die Beseitigung Bismards, so heißt es dort, wäre eine Beleidigung von hunderttausenden von Deutschen , die zu diesem Halbgott beten." Die Köln . 8tg." hält es nicht für nöthig, dieser hündischen Blasphemie, welcher fie eine weitere Ber breitung giebt, auch nur mit einer einzigen Silbe entgegenzu treten. Die Köln . Btg." verdiente freilich selbst in Rußland zu erscheinen, für den freien deutschen Rhein ist dieses Blatt eine Schmach und eine Schande. Dasjenige, was selbst die servilsten Berliner Blätter abzudrucken sich schämen würden, findet Aufnahme in der cloaca maxima der Rheinproving.
Am Morgen, zur bestimmten 3eit, kam aber der alte Baumann zu ihm, und mit diesem hatte er eine lange und ernste Unterredung. Baumann nämlich wollte gleich hinauf auf's Gericht und selber Anzeige von dem Betrug seiner Frau machen. Den Vorfall bei Heßberger's wußte er auch schon und er erklärte bestimmt, mit der ganzen Familie fortan zu brechen. Witte hatte die größte Mühe, ihm das auszureden, und es gelang ihm wirklich nur dadurch, daß auszureben, und es gelang ihm wirklich nur dadurch, daß er den Schlossermeister darauf aufmerksam machte, die VerHaftung seiner Frau würde durch den Stadtklatsch nicht etwa mit einer andern Angelegenheit, sondern augenblicklich mit dem Diebstahl in Verbindung gebracht werden und das mußten sie jetzt zu vermeiden suchen.
,, Also wollen Sie mich zum Hehler einer solchen Sünde
machen?"
Bum parlamentarischen System hat sich auf einmal die Konservative Korrespondenz" bekehrt, indem fie in einem Artikel für den Verbleib des Fürsten Bismard im Amte ein tritt mit der Berufung darauf, daß Fürst Bismarck von dem unbedingten Vertrauen der Mehrheitsparteien der deutschen und der preußischen Volksvertretung getragen wird". Wir quittiren über diese Ketzerei, möchten aber wünschen, daß die ,, Konservative Korrespondenz" ihre Befehrung zum parlamentarischen System auch dahin vervollständigen möge, daß die Wahlen frei sein müssen und nicht durch die Regierungsgewalt beeinflußt werden dürfen. Denn ohnedem führt das parlamentarische System nur zum Scheinkonstitutionalismus und zu Zug und Trug.
Das Gesek vom 1. Mai 1851, betr. die Klaffenund klassifizirte Einkommensteuer vom 1. März 1851, bestimmt im§ 36, daß Ab- und Zugänge am Einkommen wäh rend des Jahres, für welches die Veranlagung erfolgt ist, an der einmal veranlagten Steuer nichts ändern; nur wenn nach gewiesen wird, daß durch den Verlust einzelner Einnahmequellen Das veranlagte Gesammteinkommen eines Steuerpflichtigen um mehr als den vierten Theil vermindert worden, darf eine ver hältnißmäßige Ermäßigung der Steuer gefordert werden. Da für die praktische Anwendung dieser Vorschrift das Oberver waltungsgericht den Rechtssat ausgesprochen hat, daß Anträge auf Ermäßigung der Steuer wegen Verlustes einzelner Ein nahmequellen nach Ablauf des Jahres, für welches die Veran lagung erfolgt ist, überhaupt nicht mehr berücksichtigt werden dürfen, so müssen die betreffenden Steuerpflichtigen noch vot dem 1. April d. J. die Zurückerstattung der zu viel erhobenen Beträge für das laufende Steuerjahr fordern. Dabei ist zu be achten, daß der Finanzminister in einem Resfript vom 3. Auguft v. J. verschiedenen unrichtigen Ansichten hinsichtlich der Klaffen steuererlaffe entgegengetreten ist. So war z. B. der Steuererlaß für einen nach der Veranlagung in Konkurs gerathenen klaffen steuerpflichtigen Gewerbetreibenden beanstandet worden, weil derselbe noch vor Ablauf des Steuerjahres einen anderen Ge werbebetrieb begonnen hatte. Ebenso war dem Befizer eines Hauses, welcher dasselbe nach stattgehabter Veranlagung wegen Baufälligkeit abzubrechen gezwungen wurde. die entsprechende Steuerermäßigung versagt worden, weil demnächst noch im Laufe des Steuerjahres der Wiederaufbau erfolgte. Diefen Auffassungen ist der Finanzminister nicht beigetreten, weil das
„ Großer Gott, sollte denn der schuftige Schuhmacher auch das auf dem Gewissen haben?"
Aller Wahrscheinlichkeit nach; aber das wollen wir bald herausbekommen, denn Salomon, obgleich er den Namen des Diebes nicht weiß, fennt ihn von Angesicht gut genug, und wenn er
..."
,, Aber der alte Salomon ist ja todt!"
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" Dentt gar nicht daran," lachte Witte- ,, wieder frisch und gesund, nur noch ein bischen schwach auf den Füßen. Wir glaubten durch das Gerüch seines Todes den Mörder sicher zu machen; aber Heßberger, wenn er es wirklich ge wesen, war uns zu schlau, und hätte ihn nicht der wunder lichste Bufall dem Gericht in die Hände gespielt, so würde kein Mensch geahnt haben, daß er mit dem Verbrechen Verbindung stände."
Das erste habe ich auch gefürchtet, das zweite
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„ Aber werden sie jetzt nicht erst recht glauben, daß de Fritz mit seinem Onkel und einer Decke gesteckt habe, daß Sie ein rechtlicher Mann sind und Sie trauen mir sein Onkel iſt?" Nein, lieber Baumann," erwiderte Witte, ich weiß, müssen wir deshalb nicht gerade beweisen, daß er gar nicht hoffentlich das Nämliche zu. Ich würde Ihnen also zu nichts rathen, was nicht Sie, was nicht ich vor meinem aber kein Beweis für ihn, denn er konnte bis jest nichts davon wissen. Nein, überlassen Sie mir getrost die Sache Gewissen verantworten fönnte; Sie find von jeder Verant wortung frei. Ihre Frau sowohl als Sie jetzt haben mir, dem Staatsanwalt, die Erklärung abgegeben und mich auf nicht allein fein Vorwurf trifft und treffen kann, gefordert, die Rechte des wirklichen Erben vor Gericht zu dern daß ich auch so rasch als irgend möglich damit vor
vertreten; überlassen Sie mir also auch, den Zeitpunkt zu wählen, den ich dazu für den richtigen halte. Außerdem haben wir jetzt die beiden Leute, deren Beugniß allein den Ausschlag geben fann, ganz unerwarteter Weise hinter Schloß und Riegel bekommen, und die Sache ist uns da durch um ein Wesentliches erleichtert worden. Aber beantworten Sie mir eine Frage: hat Ihr Frih je mit seinem näheren Verkehr gehalten?"
schreite."
fon
Baumann war aufgestanden; aber er zögerte, er hatte
allem Anschein nach noch etwas auf dem Herzen. Drückt Sie noch etwas, Baumann?"
" 1
11
Ja, Herr Staatsanwalt; eine Bitte..." Und was ist es?"
" Ich wollte Sie ersuchen," sagte der Mann, bie daß Sie das zu besorgen haben."
gar nichts, denn sie ließ sich vor ihrem Mann nicht mehr vermeintlichen Onkel, dem Schuhmacher Heßberger, einen Scheidungsklage mit meiner Frau einzuleiten. Ich glaube,
Bliden und er selber unterstüßte sie darin. Morgen, bei faltem Blute, besprach sich die Sache weit besser, oder sie wurde auch vielleicht total ignorirt; er wenigstens war feft entschlossen, nicht wieder davon anzufangen.
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Uebrigens fab er sich an dem Tag auch so beschäftigt.oder machte sich vielleicht absichtlich so viel zu thun daß er selbst zum Mittagessen nicht nach Hause tam und
Nie," sagte der alte Mann; sie konnten sich gegen feitig nicht leiden und ich glaube sogar nicht, daß sie seit Jahren ein Wort mit einander gesprochen haben."
Baumann!"
der gelebt," fuhr der Schlossermeister fort, fo glüdlich " Wir haben sechsundzwanzig Jahre glücklich mit einan " Das dachte ich mir. Aber wissen Sie, daß unter den fette er leise hinzu, daß ich bis jetzt glaubte, nur der Tob gestern bei Heßberger gefundenen Sachen werthvolle Gegens fönne und werde uns auseinander nehmen. Das ist vorbei Nach dem, was sie mir angethan, daß sie mein, daß fie ihr
stände aus Salomon's Laden find?"
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