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Das Ei des Columbus oder die moderne Kunst, Gold zu so hatten machen. Raditales Heilmittel gegen Spielwuth und Verluste; mittheilt, liefert die unwiderleglichen Beweise, daß, wer an der Roulette Minuten der im Trente et quarante nicht riesige Summen gewinnt, Fernrohr fondern verliet, ein Kreuz auf sich nimmt, über das des Sängers Bßerte. böflichkeit schweigt und nur finat:" inderte, so

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Hier folgte das Gedicht, das bekanntlich die Albernheit der pahrgenommenschen glofftrt. Mit geringen Mitteln fam Affing im März 13 Fleckenfaufenden Jahres nach Wien ; er wollte eine paffende Anstellung uchen. Einige hundert Mark, von denen er bis zur Beschaffung aus, der es Gintommens leben zu können hoffie, waren sehr bald auf­von höchfiert und eine neue Subfiftenzquelle war noch nicht gefunden. iderkongre ift nicht bekannt, ob Affing diesbezüglich ernste Versuche ge ng der Haat, auch nicht, wovon er in der letzten Zeit seinen Unterhalt a luftiger written, nur soviel ist gewiß, daß es dem ehemaligen deutschen Intereffezier und Hausbefizer hier herzlich schlecht ging, zumal auch es von lee ſchwindelhaften Unternehmungen mit der Spielmethode und den Rautionen von dem aufzunehmenden Kammerdiener gänzlich Binsbesond leidungsinschlugen. Im Mai dieses Fabres ist er aus einem Hotel at oder aus der Leopoldstadt, ohne die Bechschuld zu begleichen, ausge Wieben. In den letzten Tagen hatte er mit wirklicher Noth zu rantheit limpfen. Er erniedrigte sich so weit, daß er ein fremdes Dienst­dchen auf der Straße anbettelte. Viitleidigen Herzens gab bliffements Stillung seines Hungers. Maschinen

Das Dreiradfahren, welches leider von manchen Ver gem dieses Sports ohne genügende Rücksicht auf das die je Terrain Straßen überschreitende Publikum ausgeführt wird, hat vor, bas zuen Abend Veranlassung zu einem Unfall gegeben, bei welchem ht fich na Dreiradfahrer eine ernste Verlegung davontiug. As an feit erricht jenem Abend gegen 27 Uhr der Buchdrucker J. schnell die Mark­terigteiten grafenstraße herauffuhr, wurde ein sechsjähriger Knabe von den itgegen fibern des Fahrzeugs erfaßt und zu Boden geworfen. Durch if altes Mau Den Anprall fiel das Dreirad um und der Fahrer stürzte so aus der Ihwer zur Erde, daß er einen Bruch des rechten Armes davons g und fofort nach seiner in der Nähe belegenen Wohnung gefchafft wurde. Das zu Boden geriffene Kind aber fam wunder Outer Weise ohne jede Verlegung davon.

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harf, und es find in den legten Tagen mehrfache Sistirungen Die Polizei kontrolirt jeht die Dreiradfahrer erfelben nach den Revierwachen erfolgt, weil die betreffenden

vermochte K. seinem Gewerbe nicht mehr nachzugehen und die Frau des Leidenden ernährte nur fümmerlich durch Waschen die Familie. Vor einigen Tagen nun war die Noth aufs Höchste gestiegen, erneute schmerzhafte Krankheitserscheinungen traten bei K. hinzu und der ehemalige Brunnenmacher beschloß, seinem Leben ein Ende zu machen. Als gestern Nachmittag die Frau auf Arbeit gegangen war und nur das achtjährige Töchterchen am Lager des Leidenden weilte, bat K. das Kind, einen Hammer und einen großen Nagel zu nehmen und diesen in die Wand zu schlagen. Dann ließ er sich durch das ahnungslose Mädchen einen Strick daran knüpfen, und als dies geschehen, erlaubte R. feinem Töchterchen, auf den Hof zu geben, um mit andern Kindern zu spielen. Als gegen 7 Uhr Abends Frau K. von der Arbeit zurückkehrte, fand sie ihren Mann als Leiche an der Wand hängen. Der Körper des Selbstmörders wurde nach der Morgue geschafft.

Einen Selbstmordversuch machte gestern früh in dem Hotel zur Stadt Kottbus " ein daselbst logirender Handlungs­reisender Karl N., indem er sich mittelit einer dicken Schnur an der Thürangel feines Bimmers aufhängte. Unmittelbar darauf betrat aber zufällig der Hausdiener das Zimmer und als er den N. in dieser fritischen Situation erblickte, alarmirte er schleunigst das Hauspersonal und befreite mit Hilfe desselben den noch

Lebenszeichen von sich gebenden Lebensmüden aus der Schlinge. Nachdem man den Halberwürgten wieder zur Besinnung ge bracht, erschienen Beamte des inzwischen von dem Vorgange unterrichteten 42. Polizeireviers und veranlaßten die Ueberfüh rung des N. in ein Krankenhaus. Hier wurde festgestellt, daß derfelbe bereits mehrfach als Delirant in Krankenhäusern Auf­nahme gefunden.

Ueber einen groben Unfug, welcher in der Nacht zum Sonntag in der Blücherstraße und in einem Theile der Hasen­haide verübt worden, wird der N. A. 3." von einem Augen zeugen berichtet: Eine Rotte von halbwüchstgen Burschen hob die eisernen Deckel, welche fich auf den Zugangsröhren zur Kanalisation befinden, mittelst hebewerkzeugen ab, schleuderten Dieselben auf den Damm und legten dann, indem sie auch noch die zweiten inneren Eisenblechdeckel entfernten, diese Schachte vollständig bloß. Welch' große Gefahr dieser Unfug für Per­sonen hätte bringen fönnen, ist leicht zu ermeffen. Glücklicher­weise wurden die Uebelthäter von einem Nachtwächter bemerkt,

Sahlrohreiter ohne den polizeilichen Fahrschein angetroffen doch gelang es denselben, in den Baumanlagen der Hafenhaide

en. Es sind dies zumeist Dreiradfahrer, welche sich ihre zeuge aus den Leih- Instituten geborgt haben. Die polizei­he Strafe für Fahren ohne Fahrschein beträgt 3 M.; ebenso icht die Nichtbefolgung des Befehls, Rechts" zu fahren und die Eden- Rurve inne zu halten, genau wie bei unserem Fuhrwesen, ein polizeiliches Strafmandat nach sich.

ein Ende gemacht. Die Vorgeschichte dieses Selbst

zu entkommen. Später versuchten fte das gleiche Experiment in der Schönleinstraße; hier wurden fie von dem Reviermächter und einem Schußmann zum großen Theil dingfest gemacht und zum Polizeigewahrsam gebracht.

Von Stufe zu Stufe. Der gestrige Polizeibericht meldete Den Selbstmord eines Kaufmanns, welcher seinem Leben durch morders, eines ehemaligen Millionärs, ist so interessant, daß wir diefelbe unferen Lesern nicht vorenthalten wollen. Herr H. war der Sohn eines Hamburger steinreichen Kaufmanns und erbte nach deffen Tode ein blühendes Kolonialgeschäft en gros mit en ja beftánem Gesammtvermögen von über zwei Millionen Mart. In besorgnißerregender sein. n drei bis Gründerzeit betheiligte fich H. an Börsenspekulationen und

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or bei dem Börsentrach 1873 sein ganzes Geld, mußte auch gut gehende Waarengeschäft aufgeben und 30g mit ten immern feines Vermögens von 80 000 Mart nach Berlin , ein Tuchgeschäft etablirte. Ende des Jahres 1882 mußte hemalige Millionär auch dieses Unternehmen aufgeben und elt als Heft feines ungeheuren Vermögens etwa 5000 Mart Der unglückliche Mann konnte davon nicht leben und nun eine Stellung als Materialwaarenfommis mit 60 M. annehmen, aber eine längere Krankheit zwang S., auch

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Bebauunge Stellung aufzugeben. Seit mehreren Jahren stellungslos, lah der ehemalige reiche Mann Anfang dieses Monats sein Ver­apler Augen bis auf 20 Pfennige zusammengeschmolzen, eine Summe, die gerade noch für den Strick reichte, an welchem der Millionär am vorgestrigen Tage seinem Leben ein Ende Bei dem 42jährigen Selbstmörder wurde nichts weiter ein leeres Portemonnaie.

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fachmännischer Seite wird über den Einbruchs­Paasch geschrieben: Wohl selten find von Ein­

brechern so viele ingeniös erfundene und erdachte Einbruchs

Eine klaffende Stirnwunde erhielt am gestrigen Nach­mittage auf dem Grundstück Schiffbauerdamm 33 ein bei dem daselbst wohnenden Kaufmann M. bediensteter Kutscher Mar E. durch den Hufschlag eines Pferdes. Im Begriff, daffelbe zum 3wed einer Spazierfahrt aufzuschirren, schlug das Thier in dem Moment, wo fich E. bückte, nach ihm aus und traf ihn auf die rechte Stirnsette so schwer, daß er sofort blutüberströmt und bewußtlos zusammenbrach. E. mußte sofort nach der nahe. gelegenen Charitee überführt werden. Sein Bustand soll ein

Selbstmord. Am Sonntag befanden sich mehrere Ber­ liner Familien in der Jungfernhaide am Spandauer Schiff fahrtskanal; um Waldblumen zu pflücken gingen mehrere Kinder bis zu der Torffläche links an dem ersten Schießstande. Un­gefähr 25 Meter davon in einer fleinen Schonung fanden ste eine bereits in der Verwesung begriffene Leiche eines Mannes. Die Eltern benachrichtigten den in der Nähe stationirten Gendarm J., welcher den Leichnam untersuchte. Bei demselben lag ein sechsläufiger Revolver; allem Anschein nach hatte sich der Selbstmörder durch einen Schuß in den Mund entleibt; 5 Schüsse befanden sich noch in dem Revolver, der von dem Beamten entladen wurde. Bekleidet war die Leiche mit schwar­zen Beinkleidern, Schuhen mit Gummieinsag, roth- und weiß­gestreiften Strümpfen, grauem Rock und rundem Hut. Papiere wurden bei der Leiche nicht vorgefunden.

Gemäß den Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gesundheits- Amts find in der Zeit vom 22. bis 28. Juli cr. von je 1000 Bewohnern, auf den Jahres durchschnitt berechnet, als gestorben gemeldet: in Berlin 23,2, in Breslau 23,6, in Königsberg 23,9, in Köln 22,6, in Frank­

zeuge zurückgelassen worden, wie in diesem Falle. Da ist furt a. M. 18,1, in Wiesbaden 25,0, in Hannover 13,7, in

fälle an Unterleibstyphus waren in Berlin , Hamburg , Paris , London häufiger, in St. Petersburg etwas seltener als in der Vorwoche. Auch Erkrankungen famen aus Berlin und Ham burg in etwas vermehrter, aus St. Petersburg in gleich hoher Bahl zur Berichterstattung. Todesfälle an Flecktyphus wurden aus Stockholm und St. Petersburg je 1, Erkrankungen aus Edinburg 2, aus St. Petersburg 1 gemeldet.- An epidemischer Genidstarre wurden je 1 Todesfall aus dem Phyfikatsbezirk Greiz sowie aus Kopenhagen gemeldet. Der Keuchhuften zeigte in Berlin und London einen milden Verlauf, auch Er­frankungen wurden meist in geringerer Bahl berichtet.-Rosens artige Entzündungen des Bellgewebes der Haut tamen in Berlin etwas häufiger zum Vorschein als in der Vorwoche. Boden riefen in St. Petersburg 2, in Paris und Lyon fe 4, in Triest 6, in Warschau 11, in Prag 12 Todesfälle her vor; neue Erkrankungen famen aus Berlin , Hamburg , Breslau , St. Petersburg nur je 1, aus Wien 2, aus Pest 3 zur Anzeige.

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Der Gesundheitszustand in Berlin blieb auch in dieser Berichtswoche ein relativ günstiger, wenn man von der gegen die Vorwoche etwas gesteigerten Sterblichkeit des Säuglingsalters absteht. Aber auch selbst diese war im Vergleich zu den früheren Jahren, wo sie in der zweiten Julihälfte bisher

gewöhnlich ihr Maximum zu erreichen pflegte, eine sehr mäßige, die Folge der fühleren Temperatur der Luft, die in der Be richtswoche vorherrschte( die Temperatur erreichte an teinem Tage der Woche die Höhe von 26,0 Grad C.), und welche das Vorkommen der tödtlich verlaufenden Darmfarrhe und Brech durchfälle sehr beschränkte. Es erlagen diesen Krankheitsformen in der Berichtswoche 150 Säuglinge gegen 334 in der ent sprechenden Woche des Vorjahres. Desgleichen zeigten auch afute Entzündungen der Athmungsorgane ein beschränktes Vor­fommen und einen überwiegend milden Verlauf. Das Auf­treten der Infektionskrankheiten blieb meist ein ähnliches wie in der Vorwoche. Ein wenig häufiger kamen typhöse Fieber, jedoch in feinem Stadttheile in nennenswerther Bahl, zum Vorschein. Auch Erkrankungen an Masern, die besonders in der diesseitigen Luisenstadt, im Stralauer Viertel und in der Oranienburger Vorstadt zur Anzeige famen, riefen etwas mehr, Diphtherie und Kroup dagegen etwas weniger, Scharlach die gleiche Zahl von Erkrankungen wie in der Vorwoche hervor. Erkrankungen im Wochenbett kamen weniger, rosenartige Entzündungen des Bells gewebes der Haut etwas mehr zur Behandlung. Auch eine Er frankung an Boden gelangte zur Anzeige. Das Vorkommen von Keuchhusten und rheumatischen Beschwerden aller Art wies gegen die Vorwoche teine wesentliche Veränderung auf.

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Polizeibericht. Am 8. b. Mts., Mittags, wurde in der Lichterfelderstraße das vor eine Droschte gespannte Pferd scheu und fuhr mit dem Wagen derartig gegen eine Bordschwelle, daß derselbe umfiel. Eine in der Droschke sigende Frau erlitt bei dem Fall auf das Pflaster eine anscheinend nur unbedeu tende Verlegung am Kopf. Nachmittags wurde in der Ein fahrt zum Grundstück Hagelsbergerstraße 52 ein 3 Jahre altes Mädchen durch einen von dem Kutscher Fürst geführten Arbeits­wagen überfahren und derartig an den Beinen verlegt, daß es nach dem Krankenhause Bethanien gebracht werden mußte. Ferner wurde um dieselbe Zeit in der Weberstraße ein 4 Jahre altes Mädchen durch einen Geschäftswagen der Firma Braun und Co. überfahren und anscheinend nur unerheblich am Kopf verlegt. Gegen Abend wurde im Thiergarten in der Nähe des Neuen Sees ein unbekannter, etwa 30 Jahre alter Mann an einem Baum erhängt vorgefunden. An demselben Tage fanden Gartenstraße 161- und Friedrichstraße 131 unbedeutende Feuer statt.

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Gerichts- Zeitung.

* Der dreifachen Bechprellerei beschuldigt mußte der Metalldreher Mar Seeker vor den Schranken der 92. Abthei lung des Schöffengerichts erscheinen. Der Angeklagte ging an verschiedenen Tagen zu den Restaurateuren Rothe, Joley und Vogt, ließ sich Mittag oder Abendbrot geben und entfernte fich in einem unbewachten Augenblicke. Er entschuldigt sein Be nehmen damit, daß er damals ohne Subsistenzmittel und sehr hungrig gewesen sei. Getränke habe er sich auch nirgends geben laffen, sondern nur Egwaaren, woraus hervorgeht, daß feine Bechprellerei vorliege, weil er doch nichts getrunken habe. Auf die Frage des Vorsitzenden, warum er sich beim Weggehen nicht

finitem Stabl, das je nach Bedarf fürzer oder länger geschraubt 21,9, in Straßburg 27,4, in Meg 17,2, in München beim Wirth meldete. erwiderte Seeker. Es waren bekannte Gäste terben tann, und womit hauptsächlich jenseits des Kanals schon

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blige Einbrüche ausgeführt wurden. Neu dagegen, wenigstens Dresden 18,3, in Leipzig 18,1, in Stuttgart 14,6, in Karls bas eftland, ist eine ungemein starke und solide Hebel appe, Dazu berechnet die hauptsächlich in England, vielfach auch bei uns, ganz glatt liegenden Geldschrankthüren so viel aus threr Lage herauszubringen, daß dieselben mit Brecheisen gefaßt Basel terben fönnen; zu diesem Apparat find auch die Zirkelfraisen Borbanden, sehr geschickt erdachte und äußerst akkurat ausgeführte Stockholm 20,4, in Christiania 13,4, in St. Petersburg 27,8, Unftrumente, welche einzig und allein nur zu dem verbreche ichen Treiben gefertigt wurden. Ferner find bemerkenswerth viele Stahl und Holzteile, Säge und Stemmeisen, Pulver nebst

widerstehen.

ürsprecher baeber einem jungen Mädchen und seinen Angehörigen schwere

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32,1, in Nürnberg 22,0, in Augsburg 28,2, ruhe 23,2, in Braunschweig 21,9, in Hamburg 26,1, in Wien 22,7, in Best 35,1, in Prag 29,7, in Triest 29,3, in Rratau 43,5, in Amsterdam 20,4, in Brüffel 20,9, in Paris 19,0, in Basel , in London 15,9, in Glasgow 17,0, in Liverpool 17,0, in Dublin 18,0, in Edinburg 13,7, in Kopenhagen 23,7, in in Warschau 30,4, in Obeffa 36,1, in Rom 27,3, in Turin 23,5, in Venedig 18,0, in Alexandria 40,6. Ferner in der Zeit vom 1. bis 7. Juli dieses Jahres: in New- York 31,6, in Bombay 22,4, in Madras 35,8.

Bundschnur und extra dazu gefertigtem ganz neuem Trichter Philadelphia 20,7, in Baltimore 29,1, in Raltutta 24,3, in Einfüllen des Pulvers. Nur ganz solid ausgeführte Geld ante bewährter Konstruktion vermögen diesen Werkzeugen zu Die Unfitte, Nadeln in den Mund zu nehmen, hat Stunden bereitet. Ein etwa sechzehnjähriges Mädchen, welches bet ihren Eltern in der Sebastianstraße wohnt, hatte während Unterrichts in der Fortbildungsschule ein Tuch vom Rahmen fteden wollen und hierbei einige Stecknadeln in den Mund genommen, deren eine, als das Mädchen tief aufathmete plöglich Die Rehle hinabfiel. Angewandte Brechmittel waren vergeb lih, und so fam das Opfer seines Leichtsinns nach der Sani

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Die Sterblichkeit hat in der Berichtswoche in den meisten europäischen Großstädten wieder etwas zugenommen; doch blieb fte in einer großen Zahl derselben günstiger als sonst um diese Jahreszeit. Sehr gering( bis 15,0 pr. Mille und Jahr be rechnet) war die Sterblichkeit in Elberfeld , Hannover , Kiel , Barmen, Stuttgart , Christiania und Edinburg . Günftig( bis 20,0 pr. Mille und Jahr) war sie auch in Frankfurt a. M., Dresden , Leipzig , Mez, Bremen , Düsseldorf , London und in den größeren englischen Städten, ferner in Paris , Venedig . Auch in Aachen , Kaffel, Nürnberg , Braunschweig , Wien , Ant werpen, Stockholm war die Sterblichkeit eine nur mäßig hohe ( etwas über 20,0 pro Mille). Hohe Sterblichkeitsziffern( über -Wesent Wesent

fie mit Instrumenten bedurfte, um die Nadel, welche sehr fest 35,0) wurden aus teiner deutschen Stadt gemeldet.

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u. a.

lich bedingt wurde die im allgemeinen mäßig hohe Sterblichkeit durch die etwas gesteigerte Bahl von Sterbefällen an Darm­fatarrhen und Brechdurchfällen der Kinder, welche besonders in Berlin , Hamburg , Breslau , München , Leipzig , Köln , Königs brg, Straßburg , Magdeburg , Wien , Pest, Paris , London , Kopenhagen , Warschau , St. Petersburg , Odeffa eine bedeutende war, obwohl dieselbe im allgemeinen in den meisten der genannten Orte hinter der Bahl der sonst um Ende Juli gemeldeten Sterbefälle stand. Der Antheil des Säuglingsalter an der Gesammtsterblichkeit war gegen die Vorwoche ein etwas gesteigerter; von je 10 000 Lebenden starben, aufs Jahr berechnet, in Berlin 142, in München 148 Säuglinge. Afute Entzündungen der Athmungs organe führten im allgemeinen wenig mehr Sterbefälle herbei als in der Vorwoche. Von den Infektionskrankheiten wurden Todesfälle an Masern, Diphtherie, Keuchhuften und Bocken etwas weniger, an Scharlach und an typhösen Fiebern dagegen Todesfälle an Masern waren in Berlin , etwas mehr gemeldet. Braunschweig , London , Warschau , Odeffa gesteigert, in Ham burg, Wien , Prag , London , St. Petersburg vermindert. Auch Eifrankungen haben in den meisten Orten, aus denen Mit theilungen vorliegen, abgenommen, nur in Berlin ein wenig zu­genommen. Das Scharlachfieber hat in Danzig , München , London , Warschau etwas mehr, dagegen in Berlin , Wien , St. Petersburg weniger Todesfälle veranlaßt; neue Erkrankungen wur den aus Berlin , Wien , Kopenhagen und St. Petersburg in geringerer Die Sterblichkeit an Bahl als in der Vorwoche gemeldet. Diphtherie und Kroup war in Berlin , Hamburg , Wien , Kopen­

leit nach noch ein Menschenleben fordern dürfte, ereignete fich Ein schwerer Unglücksfall, welcher aller Wahrschein lern Vormittag zwischen elf und zwölf Uhr auf dem Grund de Schiffbauerdamm 23, wo mit der Fundamentirung eines ubaues begonnen wird. Gerade dieser Stadttheil hat einen figen Untergrund, weshalb die Fundamentirungen beson Schwierigkeiten machen. Augenblicklich versenkt man dort annte Senffaften, und werden dieselben mit Eisenbahn­en beschwert, um fte schneller finten zu machen, während Baggervorrichtungen der Moraft aus ihrem Innern ent wird. An einem solchen, fürzlich aufgestellten und in der bezeichneten Weise belasteten Senttaften waren zur Zeit der Ratastrophe zwei Maurergesellen beschäftigt, um das Gleich Bericht der aufgepackten Eisenbahnschienen zu reguliren, als plöß lich der ganze Kasten umschlug, die beiden Arbeiter Joseph Bude und Dito Hübner, beide in Berlin wohnhaft, mit sich B und unter fich begrub. Obgleich Hilfe sofort zur Hand war, To dauerte es namentlich bei Hübner, welcher von Eisenbahn­hienen und Boblen völlig bedeckt war, geraume Zeit, bis alle Dinderniffe aus dem Wege geschafft werden konnten. Während Bilde mit völlig zermalmter linker Hand davonfam, waren dem Dübner Brust, Brustkasten und Arme gräßlich zerquetscht und anscheinend innere Organe schwer verlegt. Beide wurden nach Dürfte, ist verheirathet und Vater von zwei unmündigen Charitee überführt; Hübner, der kaum gerettet werden Ueber einen Selbstmord in der Koppenstraße, den der Boli meldet, werden von einem Berichterstatter folgende hagen und St. Petersburg eine verminderte, dagegen in erichütternde Einzelheiten mitgetheilt: In einem kleinen Kellerchen Des Hauses Koppenstr. 84 wohnt seit längerer Zeit der Brunnen­

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macher R. Dem Hermften erging es recht schlecht; seit mehreren Chriftiania in geringerer, aus Hamburg , Babren burch eine Erkältung an Händen und Füßen gelähmt, I hagen, St. Petersburg in größerer Bahl mitgetheilt. Todes

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da und deshalb wollte ich mich nicht bloßstellen. Da der An­geklagte fich einer anderen Sache halber in Strafhaft befindet, beantragte der Staatsanwalt eine Bufaßftrafe von 12 Tagen Gefängniß. Der Gerichtshof faßte die Vergehen milder auf und verhängte über den Angeklagten nur 3 Tage Gefängniß.

" Ich habe die 17 Flaschen Firniß beim Auf­räumen gefunden", entgegnete der Arbeiter August Saf auf die Frage des Vorftzenden der 92. Abtheilung des Schöffen gerichts, vor welchem er sich wegen Diebstahls zu verantworten hatte. Da diese Ausrede wenig Glauben fand, beschloß der Gerichtshof, den Beugen, Malermeister Erdmann zu vernehmen. Dieser deponirte, daß ihm seiner Zeit die Malerarbeiten des Hauses, in dem der Angeklagte wohnte, übertragen wurden. Die Gehilfen brauchten zu den Ausführungen eine Menge Firniß, welches in größeren Blechbüchsen in den Zimmern stand. Diesen Gefäßen wurde dann nach Bedarf das Material ent nommen. Seiner Ansicht nach habe der Saß die bei erfolgter Haussuchung auf deffen Boden vorgefundenen 17 Flaschen zu verschiedenen Malen aus den Büchsen entwendet. Die ganze Maffe tönne derselbe nicht zugleich gestohlen haben, weil das fofort bemerkt worden wäre. Der Angeklagte blieb bei seiner Behauptung; ihm sei die Reinigung des Hauses anvertraut ge­wesen und hierbei habe er das bischen Firniß, welches seiner Anficht nach werthlos war, gefunden. Der Staatsanwalt bes antragte 1 Woche Gefängniß und der Gerichtshof erkannte nach diesem Antrage.

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* Eine tüchtige Tracht Prügel ist schon manchem zu Theil geworden, der sich in allzu hiziger Weise auf Freiers füßen bewegte. Auch der 20jährige Kürschnergeselle Scholz mußte die trübe Erfahrung machen, daß der Pfad der Liebe oft mit Dornen gepflastert ist. Sein Joeal verkörperte fich in Fräulein Auguste J, der Tochter eines hiesigen Tischlermeisters, welcher den Verkehr der jungen Leute mit Argusaugen bewachte. Db gleich Vater und Mutter der Tochter hindernd in den Weg traten, neigte diese dennoch mehr das Ohr den Worten ihres Liebhabers und der Umgang mit diesem blieb schließlich nicht ohne sichtbare Folgen. Diese Thatsache brachte die Eltern in große Erregung und Auguste hatte sich feiner guten Tage im Baterhause zu erfreuen. Schluchzend erzählte sie ihrem Mar die harte Behandlung, welche fte nun zu erdulden habe, und dieser schwur bei allen Heiligen und den fteben Jungfrauen, den Vater zur Rede zu stellen. Hierzu fand sich bald Gelegenheit. Als er am 10. Mai seine Braut nach Hause geleitete, standen Vater J. und fein Sohn Heinrich in der Hausthüre, um die Tochter resp. Schwester zu erwarten. ,, Wie liegt denn nun die Sache" redete Herr J. den jungen Mann an ,, wollen Sie meine Tochter heirathen oder nicht?" Bei diesen Worten machte der Alte" eine Bewegung, welche böse Deutungen zu ließ. Jch, ja, ich will ja" stammelte Maraber es geht doch nicht so schnell." Und muthig geworden, fügte er hinzu: Es ist sehr Unrecht, daß Sie ihre eigene Tochter so schlecht be handeln!" Nach einigen weiteren Worten wollte sich Scholz entfernen. Kaum hatte er sich aber in Bewegung gesetzt, als Vater und Sohn ihm gemeinschaftlich nacheilten und mit ver einten Kräften auf ihn losschlugen, daß ihm hören und sehen verging. Für den nächsten Augenblick dachte Scholz nicht an die Liebe, desto mehr aber zog es ihn nach dem Polizeibureau, wo er den Vorfall zu Protokoll nehmen ließ. Gestern fand nun das Drama vor der 89. Abtheilung des