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Berliner Volksblatt.

Organ für die Interessen der Arbeiter.

Das Berliner Volksblatt"

elchem ich mi erscheint täglich Morgens außer nach Sonn- und Festtagen. Abonnementspreis für Berlin frei

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in's aus vierteljährlich 4 Mart, monatlich 1,35 Mart, wöchentlich 35 Pf. Postabonnement 4 Mart. Einzelne Nummer 5 Pf. Sonntags- Nummer mit dem Sonntags- Blatt" 10 Pf. ( Eingetragen in der Postzeitungspreisliste für 1888 unter Nr. 849.)

Nachklänge

Redaktion: Beuthstraße 2.

vom Handwerkertag.

2.­

Insertionsgebühr

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beträgt für die 4 gespaltete Petitzeile oder deren Raum 25 Pf. Arbeitsmarkt 10 Pf. Bei 10 größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., Zimmerstraße 44, sowie von allen Annoncen- Bureaux, ohne Erhöhung des Preises, angenommen.

Expedition: Zimmerstraße 44.

knüpft ist, mit den Strafbestimmungen des Gesetzes in Konflikt zu gerathen. Es ist nicht ganz unrichtig, wenn letthin ein bemokratisches Blatt meinte, das Vereinsgesetz gestalte sich mehr und mehr ebenfalls zu einem Ausnahme­gesetz für die Arbeiter, denn während alle anderen Parteien und wirthschaftlichen Vereinigungen gegenüber die Vor­schriften des Vereinsgefezes meist sehr lag gehandhabt werden, gelangen fie werden, gelangen sie den selbstständigen Arbeiterver­bindungen gegenüber mit unerbittlicher Strenge zur An­

Die Art und Weise, wie also die Bestimmungen des Vereinsgesetzes den Arbeitervereinen gegenüber zur An­wendung kommen, haben es thatsächlich dahin gebracht, daß das Vereinsrecht für den Theil der Arbeiterschaft, welcher Es find wenige Wochen her, daß sich vor den Berliner auf Unabhängigkeit Anspruch macht und nicht sich zum Anhängsel Berichten die beiden großen Gewerkschaftsprozesse gegen die irgend einer der sogenannten Ordnungsparteien degradirt, Maurer und Töpfer abspielten. Unsere Leser werden sich thatsächlich nur in der Theorie besteht, eine praktische An­och erinnern, wie seitens der Anklagebehörde jede Hand- wendung derselben aber fortlaufend mit der Gefahr ver­ng, welche sich innerhalb der unter Anklage gestellten Ver­tinigungen abspielte und welche nur irgend wie den Schein medte, fich auf öffentliche Angelegenheiten zu beziehen, hervorgehoben wurde, um daraus den Beweis abzuleiten, daß die Vereine eine politische Thätigkeit ausübten und des­alb, da sie außerdem mit einander in Verbindung traten, ausgesprochen verbieten und bestrafen seien. Selbst die Vorkommnisse öffentlichen Versammlungen wurden den Vereinen auf's geschrieben, und die Verurtheilung der Töpfer er­folgte ja wesentlich um deswillen, was in öffentlichen wendung. Löpferversammlungen sich abgespielt hat. Die angeklagten Raurer find allerdings freigesprochen worden, indeß ist ihr rozeß noch vor dem Reichsgericht anhängig, und für fo klbstverständlich wir es halten, daß dieser Gerichtshof dem verurtheilenden Erkenntniß der Töpfer nichts Nicht genug, daß der allgemeine deutsche und der bayerische Handwerkerbund- zwei Organisationen, welche wird, so bange 3weifel beschleichen uns, beide fireng getrennt sind, welche aber beide fast ausschließ­wir bedenken, daß auch das Urtheil gegen das Urtheil gegen lich mit politischen und öffentlichen Angelegenheiten sich be­Die Maurer in Leipzig erst noch die Feuerfaßten zu der Münchener Versammlung ihre Delegirten obe zu bestehen hat. Nach all' den Verurtheilungen, die fandten, welche dort gemeinsam tagten und Beschlüsse faßten, bir auf Grund des Vereinsrechtes schon erlebt haben, und auch der konservative Verein des Königreichs Sachsen sandte Rach all' den Auslegungen, die wir früher vom preußischen in Dr. Dertel einen eigenen Vertreter, der gleich Eingangs Obertribunal und später vom Reichsgericht über die Bes Im Steffe öffentliche Angelegenheiten und Politit kennen gelernt die Handwerker einlub, sich der deutschkonservativen Partei griffe der Verhandlungen eine durchweg politische Rede hielt und baben, wird es uns wirklich schwer, daran zu glauben, daß anzuschließen. Außerdem war, als vierter im Bunde, auch Sanktion durch das Reichsgericht erhalten und sich so daß also thatsächlich die Vertreter von vier politischen nicht schließlich herausstellen sollte, daß der freisprechende Verbindungen fröhlich mit einander tagten, berathschlagten Richter fich in einem Rechtsirrthum" befunden habe und beschlossen, unbekümmert und ungeschoren von den Ge­und durch sein Urtheil irgend ein Rechtsbegriff" ver­

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Wie viel diese Behauptung für sich hat, das zeigen uns wieder die Vorgänge auf dem Handwerkertag in München , den wir schon mehrfach erwähnten.

| zahlungsgeschäfte, Beseitigung der Konkurrenz der Militär­werkstätten und der Buchthausarbeit, Abschaffung der Ge­werbefreiheit. Das ist die lange, aber nicht erschöpfende Liste der Gegenstände, die in München auf der Tagesord nung standen. Wem aber dies alles noch nicht genügen sollte, um den politischen Charakter dieser Versammlung zu fennzeichnen, den verweisen wir auf die dort gefaßten Bes schlüsse bezüglich der Wahlen, die lauten:

weiter:

Bur Erzielung eines einheitlichen Vorgehens des gesammten deutschen Handwerkerstandes bei den Reichstagswahlen stellt der Handwerkertag jedesmal die Fragen fest, die den Kandidaten von Seiten der Handwerker vorgelegt werden sollen";

,, der sechste deutsche Handwerkertag erklärt es als absolute Pflicht jedes Handwerkers, bei Wahlen im Sinne des vom 3entralvorstand zu erlassenden Wahlprogrammes von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen."

Ein Antrag auf Gründung eines Wahlfonds ist zwar abgelehnt worden, aber nicht, weil man, wie ein Blatt meint, fürchtete, dadurch einem findigen Staatsanwalt An­laß zum Einschreiten zu geben, sondern weil man bei dem gerade die zünftlerische Bewegung auszeichnenden Mangel jedes Opfermuthes überzeugt war, daß diesem Fonds keine Beiträge zufließen würden.

Würden die Herren 3ünftler Angst vor dem Herrn Staatsanwalt haben, oder vielmehr zu haben brauchen, dann wäre ihr ganzer Tag" mit all seinen Verhandlungen eine lung von der ersten Stunde an eine fortgesette Berlegung Unmöglichkeit gewesen. Denn nicht nur, daß die Versamm­

der Bestimmungen der partikularstaatlichen und speziell auch der bayerischen Vereinsgesetzgebung war, im Laufe der Vers handlungen wurde auch an Staatseinrichtungen eine Kritik zehnten Theile in der Schärfe zum Ausdruck fäme, unfehlbar die Auflösung zur Folge gehabt hätte.

geübt, die, wenn sie in einer Arbeiterversammlung nur zum

feßen des Landes, in dem sie sich befanden, wie auch unbe­fümmert um die Gesetze der Länder, aus denen sie gekommen ,, Nieder mit der unglücklichen Gewerbefreiheit und der waren. Gerade die preußischen, sächsischen und bayerischen Ausbeuterei", rief der eine Redner; ein anderer sprach von ,, der das zügellosen Gewerbefreiheit" und beschuldigte die Behörden, baß sie die faule und unreelle" Konkurrenz nicht beseitigt waren die Vertreter derjenigen politischen Korporationen, wissen wollen, im Gegentheil, man wolle das Handwerk im Interesse der kapitalistischen Speku lation ganz aus rotten und den Handwerker in das Stlaventhum der Fabrik verweisen"; ein Berliner Redner erging sich über den Raubzug des Kapitals gegen das Handwerk".

thin in einer bei diesem Blatte wirklich überraschenden Beim Vereinsrecht für die Arbeiter gilt eben, was bitalen Anwandlung der Korrespondent", das Organ der tischer Vereine verbieten, und gerade aus diesen Ländern Buchdrucker, vom Koalitionsrecht schrieb, nämlich, daß die Besetzgebung allerdings das freiefte Koalitionsrecht gewähre, welche in München gemeinsam tagten. nicht aber auch die Mittel dazu, um dasselbe ausüben zu onnen. Die Arbeiter dürfen Vereine gründen zur Wahrung frer Intereffen, aber sobald sie in diesen Vereinen von ber theoretischen Proklamation

bleiben

fie

der Interessenwahrung

deren praktischen Verwirklichung übergehen, dann Denn es lassen sich eben die Interessen eines ganzen an den gesetzlichen Maschen hängen;

-

Wer aber bestreiten wollte, daß es sich in München um politische und zwar ausschließlich nur politische Ans gelegenheiten gehandelt hat, den brauchen wir nur auf die Beschlüsse zu verweisen, die dort gefaßt, und auf die Gegen­stände der Tagesordnung, die dort verhandelt murd n: Obligatorische Innungen, Befähigungsnachweis, Ausdehnung der Unfallversicherung, Errichtung von Innungskammern,

Standes, wie dies die Arbeiter sind, nicht wahren, Arbeitsbücher, Bekämpfung des Bauschwindels durch Bes

eiten fich nothwendig macht.

emeinen ne daß dabei eine Einwirkung auf öffentliche Angelegen vorzugung der Handwerkerforderungen, Verbot des Hausir meisten Berührungs- und Vergleitpunktz An e tr

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er sie als verloren betrachtete, und seine Spießgesellen waren nicht mehr zu fürchten.

Der Major begann allmälig, sich nicht mehr mit ihnen zu beschäftigen, aber er hatte noch eine andere Pflicht zu erfüllen, eine Freundschaftspflicht.

und doch minal- Roman nach dem Französischen von R. Detring. bei Frau Valdieu, als dieser Gentleman dort bereits festen

Ort arbeitende uftände willi

Um seine Nachforschungen

zu

Einige Tage nach der Einführung des Herrn von Randal vervollständigen, Fuß gefaßt hatte, begab sich der Major von Arbois zu dem der Major acht Tage den Lokaltheil der Zeitungen mit Baron von Elven. Er fand Andreas in sehr trauriger Stimmung, aber - nicht mit dichlage darin, der in der Gegend des Boulevard äußerlich gefaßt und wortfarg. e dort arbeiter Aufmerksamkeit; aber er fand nichts von einem Guntram machte ihm kein Geheimniß daraus, daß sich ein neuer Bewerber bei Theresen eingestellt und große Aus­

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zu machen, und er erzählte ihm auch nichts von dem Abenteuer, das die Entwickelung der Dinge beschleunigt

Stalie verübt worden, ja nicht einmal eine nächtliche Prüs lei, die sich dort zugetragen haben solle, erwähnt. Er schloß aus diesem Schweig en, daß der Verwundete sichten auf Erhörung habe. Den Namen des Barons von lung zu machen und daß er sich wahrscheinlich nicht mehr wohl gehütet habe, der Polizei von dem Vorfall Mit­dem muthigen Bertheidiger Theresens reiben wolle. Am übernächsten Tage, also am Dienstag, war der hatte. Major außerdem, wie er es mit Valentine verabredet hatte, ach der Rue de Ponthieu gegangen, war von der Rodin in as Observatorium" geführt worden und hatte dort vor Budlöchern auf den Althändler gewartet, der das Bett Majors nach seinen Plänen, es liege in seiner Absicht, Sochen nach Style Louis XIII . faufen wollte. seinen Aufenthalt in Paris möglichst abzukürzen, er habe Leider war aber dieser Althändler, den Guntram m Berdacht hatte, ein Spießgefelle des Mörders der Alice aber noch wichtige Geschäfte hier abzuwickeln, die ihn noch auf einige 3eit hier zu bleiben zwängen.

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Andreas nahm diese unerfreulichen Nachrichten kalt entgegen. Er erkundigte sich nicht erst nach den Einzel­heiten und antwortete auf die freundschaftliche Frage des

Welcher Natur diese Geschäfte seien, setzte er nicht aus­

lam ber Major zu der Ueberzeugung, daß dieser Mann sich einander, daß es aber Geldgeschäfte seren, glaubte der hatte ich einen so vortheilhaften Kauf nicht entgehen er nicht mehr zeigen werde, denn ein wirklicher Käufer Major nicht, denn er mußte, daß der Vater des Herrn von fen und hätte das Rendez- vous mit der Rodin nicht vers

fallverficherung

feinem Arbei eleidigungslog ne Mittheilung terlaffen

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Es schien so, als seien alle Leute, die mehr oder

Beifung

Elven seinem einzigen Erben nur einige magere Landgüter hinterlassen habe.

Er vermuthete vielmehr, daß Andreas noch immer nicht die Hoffnung völlig aufgegeben habe, die Gunst Theresens

Man sieht, auf dem Handwerkertag herrschte eine Redes freiheit, wie wir fie in Deutschland sonst nur in antisemis tischen Rabauversammlungen gewöhnt sind. Und mit einer solchen hat wohl der ganze Handwerkerrummel auch am sich vollständig gleichgiltig und ohne jede Bedeutung, genau

Der Baron von Elven hatte sich heilig vorgenommen, selbstständig den Feldzug fortzuseßen, den der Major gegen den unsichtbaren Verfolger Theresens unternommen aber unglücklich geführt hatte, da der Feind fortgesetzt seine Ans griffe verdoppelt hatte und doch unentdeckt geblieben war.

Und seine Absicht war um so edler und uneigennüßiger, als er daran verzweifelte, das Herz Theresens wiederzuer obern, das eine höllische List des Feindes ihm für immer entfremdet hatte. Und so sehr verzweifelte er daran, daß er nicht einmal auf den Gedanken gekommen war, fich schriftlich zu rechtfertigen, und daß er, statt zu versuchen, Therese wiederzusehen, allen Gelegenheiten aus dem Wege ging, wo er sie treffen konnte.

Seit jenem unheilvollen Sonntage, wo sein Unglück im

botanischen Garten begann, hatte er ihn nicht mehr be­

treten.

Er verbrachte seine Beit mit einsamen, ziellofen Spazier gängen durch die Straßen, und suchte nach einem Mittel, um das Geheimniß jener sonderbaren Abenteuer zu durchs bringen, die alle von derselben Hand in Szene gesetzt zu sein schienen.

Er hätte einen leitenden Faden haben müssen, und er fand keinen. Wie hätte er ihn auch finden sollen, er, der über die erste Veranlassung zu jenem Haß so wenig wußte, mit dem ein Unbekannter Frau Valdieu und ihre Tochter verfolgte.

Der Major hatte nur sehr unbestimmt von einem Ver­brechen gesprochen. Jeanne hatte ihm gestanden, daß auf ihren ersten Fehltritt eine Reihe anderer, weniger entschuld­barer gefolgt feien, sie hatte auch davon gesprochen, daß Therese die Erbin zweier Millionen sei, die ihr die Schwester ihres Vaters hinterlassen habe. Aber aus all diesen

eniger bireft mit den Ereignissen zu thun hatten, die auf wiederzuerlangen, und Absichten verfolge, die er seinem alten unvollständigen Andeutungen konnte Andreas feine Klarheit unsichtbar geworden, als gehorchten sie alle derselben feindliche Lager übergegangen sei. bie Ermordung der Lady Cairneß folgten, auf ein Mal Freunde nur deshalb nicht gestehen wolle, weil dieser ins schöpfen.

The Chef hatte sicherlich die Partie aufgegeben, weil nicht.

Guntram irrte sich in sehr vielen Punkten, aber hierin

Er mußte seine Nachforschungen also von einer anderen Seite aus anstellen und statt die Quelle der Feindschaften gegen Frau Valdieu aufzuspüren, die Leute aufzusuchen an­