nehmungen und gewagtesten Schlußfolgerungen fich mitunter so mit einander vermengen, daß eine Kontrole nicht mehr möglich sei." Es sind in der Hauptverhandlung Momente zu Tage getreten, so heißt es in dem Erkenntniß, welche das Gericht zur Vor ficht mahnen. Nun, einer dieser Momente mag wohl der gewesen sein, als der Bürgermeister von Bafing und der Polizei­beamte, von dem Gehret die Angaben wegen der Pafinger Ver fammlung haben wollte, auf ihren Gid hin ausfagten, daß diese Angaben von A- 3 Erfindungen seien, die Herr Gehret, der Himmel mag wiffen wo, aufgelesen hatte.

britten Klaff

günftigung Gebrauch zu machen beabsichtigt, muß fich forthis der ersten St Anmeldung der Waore durch eine von der Ditsbehörde g

In Be

Erledigung einer Gebühr von 25 Pfennig auszustellen erften Klaffe Legitimationstarte als Grenzbewobner ausweisen. der dritten jeden Haushalt wird höchftens eine derartige Karte ausgegebe auf deren Rückseite der Bollbeamte den Tag der Einführung geschrieb und die Menge des eingeführten Brotes zu vermerken hat. D behauptet, di größte Härte dieser Maßnahme giebt sich aber darin fund, de der Anwesen an Sonn- und Feiertagen, wo auf Grund des§ 133 bes Bafo bas nati einszollgesetes eine Waarenabfertigung nicht zu erfolgen hd folche, oftch fünftighin auch die zollfreie Einfuhr von Brot und Mehl ni Berhaftung mehr gestattet werden soll. An die völlige Aufhebung Bofitiofte ver der zollfreien Einfuhr hat man fich nicht gewagt, was angeld war augenfe der Erregung, die fetzt schon in jenem Bezirke berricht, bege mit der Kais erscheint. Aber wer weiß, was an anderer Stelle gefchic Softiofte, d Denn nach dem Wortlaute des Bollgefeges tann die Abficht nichte

Es mag zur Ehre des Gerichtshofs fonstatirt sein, daß, als endlich es gelang, den Schleier, der über dem Gehret'schen Beug niß bisher stets gelagert hatte, zu lüften, der Herr Vorsitzende den Herren Vertheidigern und den Angeklagten den freiesten Spielraum ließ, um die ganze und volle Wahrheit an das Tages licht zu bringen. Letteres geschah denn auch im vollsten Maße, und als die Verhandlung am Freitag Abend um 10 Uhr ge schloffen wurde, nachdem das Kopf an Kopf gedrängte, aus allen Schichten der Gesellschaft sich rekrutirende Publikum den Reben der Vertheidiger und des Angeklagten Auer rauschenden Beifall gespendet hatte, da war es für alle Welt entschieden, daß die wirklich Schuldigen und auch Verurtheilten dieses Mal nicht auf der Antlagebant gefeffen hatten.

Die glänzende Freisprechung hat in den Arbeiterkreisen natürlich ungeheuren Jubel erzeugt. Aber auch in allen bürger lichen Kreisen findet dieselbe nur unbedingte Bustimmung.

welche Kinder

b.

in Leipzig ,

Raifers in fel

bie, wenn au

hebung und Beschränkung der Vergünstigung im eines Mißbrauchs örtlich angeordnet" werden, also von jedem Zollamt selbstständig. Die armen Lautheit des Kais und Frauen ins Ausland fchidien um Brot zu holen, haben alfo Mißbrauch" mit der Vergintothen G ftigung getrieben, und es ist der Anfang gemacht, daß den Verhaft zur größeren Ehre des nationalen Wirthschaftsfystems" bereits schr Handwerf gelegt werde! Bur Vollständigkeit des Bildes at einer geb noch die Mittheilung, daß die Regierung im Bolltarifentebeimb von 1879 nicht einmal die bisher bestandene Vergünstigung dine jener Ve gebracht hatte. Dieselbe mußte erst von der Kommiffion, be liftengefeße Berichterstatter der stodkonservative Graf Ballestrem Deutschland angereat, befürwortet und hinzugefügt werden. Folgen, wommen werd gar nicht zu bezweifeln ist, weitere Bollämter an der G dem Zittauer Beispiele, so fann man fich die Verbita denken, in welche eine neue Klaffe von Reichsbürgern, die jegt wahrscheinlich ohne viel Gedanken über den Segen Schußzolpolitik dahinlebte, verfest wird. Marschiit bo Nordd. Allg. Stg." mit den vor kurzem noch so vielgefchma Bädern Arm in Arm, indem fte eine Buschrift der Bid genoffenschaft zu Konstanz veröffentlicht, die bereits ba fubilirt, daß die Bewohner der Grensbezirke durch Verfüg wie in Zittau gezwungen werden sollen, theuer im Inlan statt billig im Auslande zu laufen. Und in dieser Buld findet sich das naive Eingeständniß, der zollfreie Import Brotmengen im Grenzbezirke set feit der letten goierauf hat n

am nächsten Tage noch eingezogen. Diefe 18 Mann,| freizusprechen ist und bei dem die thatsächlichsten Wahr. gegen welde weiter nichts vorlag, als daß fie in der erwähnten Wirthschaft in einem Nebenzimmer zufammen gewesen waren, und daß man bei dem einen und anderen ein Exemplar des Sozialdemokrat" oder der Freiheit und die nicht verbotene Brochure, Der Kleine Belagerungszustand über Hamburg " fand, fie wurden in Untersuchungshaft gesezt und schließlich zusammen au 7 Jahre 8 Monate und 16 Tage Gefängniß, verurtheilt. In dem Erkenntniß wurde ausgeführt, daß das Sozialistengefes die öffentliche Agitation für die sozialdemokratischen und sozialistischen Biele verboten und fich gegen die in irgend einer Weise geschäftsmäßig stattfindenden sozialdemokratischen Agitationen, fowie gegen das Einsammeln von Beiträgen zu sozialdemokratis schen Sweden wendet". Daß nach diesem Urtheil dem Sozia Liftengefeß eine Deutung gegeben war, die jede sozialdemokzatische Parteithätigkeit strafbar machte, liegt auf der Hand. Es war in demselben jeder Unterschied zwischen den auf Ümsturz gerichteten Befirebungen und den erlaubten resp. nicht verpönten Bestre bungen der Arbeiter verwischt. Ebenso übersah das Urtheil, daß das Gesetz nicht das Sammeln für sozialdemokratische Bwecke an fich verbietet, sondern daß daffelbe nur Verbote gegen beftimmte Sammlungen zuläßt. Trotz all' dieser Mängel wurde aber das Urtheil vom Reichsgericht bestätigt, und die 8 Jahre mußten abgefeffen werden. 1886 fam dann der zweite Geheimbundprozeß. Dieses Mal war Anklage gegen 32 Mann gerichtet. Sechs davon wurden freigesprochen, 26 aber zu zusammen 8 Jahren Gefängniß verurtheilt. Unter den Freigesprochenen bes fand sich ein Desterreicher, der Monate lang in Untersuchungs haft zugebracht hatte und dann nach seiner Freisprechung aus Bayern ausgewiesen wurde. Ein anderer Angeklagter, ver heirathet und Vater mehrerer Kinder, nahm fich die Anlage berart zu Herzen, daß er darüber den Verstand verlor Er wurde vom Verfolgungswahn befallen und befindet er fich feitdem als unhellbar im Frrenhaus. Jm vorigen Jahre wurden bei einem biefigen Maurer im Keller deffelben eine größere Partie theils verbotener, theils nicht verbotener sozialdemokra tifcher Schriften gefunden. Bei den Schriften fand man auch ben Papierumschlag der zu einem Badet gedient batte und der die Adreffe eines Malergehilfen trug. Auf diesen Fund bin wurde ein neuer Geheimbundsprozeß eingeleitet. Das Gericht verurtheilte die brei Angeklagten. Der Maurer erhielt als Lagerverwalter" der ein für allemal als vorhanden ange nommenen Geheimorganisation 6 Monate, deffen Schwager aber, der Don Dem Vorhandensein der Schriften auch gewußt haben soll, sowie Der Malergehilfe, Der die" Dedadreffe" gewesen sein gewesen sein mußte, fie hielten je 3 Monate. Es find im Ganzen also bereits 17 Jabre Gefängniß, ohne die Untersuchungshaft, bier wegen angeblicher Geheimbündelet abgefeffen. Im legten Prozeß batte die Staatsanwaltschaft auf's neue 5 Jahre beantragt, davon für Auer, den Obervertheidiger", allein ein Jahr. In allen diesen Prozessen und in den Dußenden anderer Maffenprozeffe, die hier besonders wegen Vergebens gegen das Vereinsgeset gespielt haben, und wobei in einzelnen Fällen bis zu 60 Be schuldigte und darüber auf der Antlagebant faßen und regel mäßig von 14 Tagen bis zu 3 Monaten verurtheilt wurden, immer war Kommissar Gehret der Hauptbelastungszeuge, immer war es dieser Beamte, auf deffen Anzeigen hin die Anklagen erfolgten und dessen Aussagen und Angaben man in den An flagefchriften wörtlich begegnete. Ebenso war es in den richterlichen Elfenntniffen ein stehender Saß: wie der Beuge Gebret glaubwürdig belundet". Herr Gehret war Autorität auf der Polizei, bei der Staatsanwaltschaft und vor den Gerichten. So sehr hatte man fich nach und nach daran gewöhnt, Herrn Gehret's Angaben und Anschuldigungen über ieven Bweifel erhaben dastehend zu betrachten, daß auch bei Beginn der letzten Verhandlung, als der erste Angeklagte Birk bei feiner Vernehmung die Angaben der Anklage bestritt, der Vorsitzende, Herr Landgerichtsdirektor Harlander, indem er die Hand auf die vor ihm liegenden Aften legte, erklären tonnte: Was wollen Sie noch leugnen, es fteht ja felsen fest, daß hier eine derartige geheime Verbindung eriftirt. Wir haben das schon durch mehrfache Urtheile feſtge ftellt und es werden auch heute wieder Beugen auftreten, die bies bestätigen werden."

Je peinlicher der Eindruck war," so schreibt das hifige Fremdenblatt", das führende Drgan der patriotischen Pntei, " den gewiffe Beugenaussagen in dem soeben beendigten Geheim­bundsprozeß machten, um so erlösender, befreiender selbst auf die gänzlich fernstehenden Kreise wirkte das gestern ergangene Urtheil, deffen sorgfältige Motivirung den Beweis liefert, wie gewiffenhaft und unabhängig unsere Nichter ihres Amtes wal ten. In einem Rechtsstaat follte es doch nicht möglich sein, daß Bürger auf Grund solcher Beugenaussagen, wie fte in diesem Prozeffe auftauchten und wie fie in den Motiven des Urtheils sehr scharf aber gerecht fritifirt wurden, in Untersuchungshaft gehalten und den Unannehmlichkeiten eines derartigen langwie­rigen Prozesses ausgefezt werden. Der Uebereifer gewisser Po lizeiorgane, welche offenbar glauben, daß fie belastendes Mates rial herbeischaffen müssen, wie und wo fie es finden, hat hoffent lich durch dieses Urtheil einen entsprechenden und wirksamen Dämpfer gefunden."

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Nun, ob die letzte Hoffnung sich erfüllen wird, da möchten wir uns ein Fragezeichen erlauben. Eines aber scheint auch uns ficher, Herr Ghret bodt feinen Geheimbundsprozeß mehr ein. Dieser Krug ist endlich zerschellt, nachdem er leider nur allzu lange zum Brunnen gegangen ist.

Politische Uebersicht.

Die Nachrichten aus England stellen es außerhalb aller Zweifel, daß die deutsche Regierung die englische zu einer gemeinsamen Attion in Afrifa, welche fich nominell gegen den Stlavenhandel richten soll, zu bestimmen sucht. Die Haltung der gesammten englischen Preffe, de fich über den Busam menbruch der deutschen soger annten Kolonialpolitik" in scho nungslosester Weise äußert, stellt es außerhalb aller Zweifel, daß die deutsche Regierung ihren 3wed nicht erreichen wird. Unter solchen Umständen fönnen wir uns demnächst auf ein ge waltiges Schimpffonzert der Reptilien gefaßt machen.

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Aus An Auguft d. J. bert( Drechsl Bollaelbureau jeboch in der Herrn vorger ftellte bieferba betreffenden Amtsgewalt widerrechtlich außerdem bab indem man

tober cr. er egen die Poli ndlung ein reffende Bol bierzu erhalten Bescheid Besch beben und be

erhöhung... fehr rentabel"" geworden! Damit offen und frivol der so lange geleugnete Zusammenhang Getreidezöllen und Brottheuerung eingeräumt! Möge gegenwärtigen Systeme diese Dinge nur recht gut befom Einen seltsamen Trot für die Brotvertheuerumfunt erachtet sucht die Nordd. Allg. Stg." Sie weist in einer ftati Tabelle darauf hin, daß in dem Jahre 1880-81 der noch theurer gewesen ist, als im September 1888. damaligen Theuerung aber wirkte der Getreidezoll nu

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10 Mart mit, an der diesmaligen Theuerung ist der Getreide

mit 50 Mart Schuld.

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Bur Altersversicherung wird offiziös geschrieben: fchen betheiligter Streise bezüglich des Arbeiter- Altersversorgun gesetzes im Bundesrathe vorliegt, hat derselbe einer befom

Borgelegten b Die Auk prozek Ber $ 8 128, 129 D geftellt. Ange

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Den Inbaftirte

gefammte Material, welches an Eingaben, Gutachten und Wi Subfommiffton überwiesen, welche dem Plenum in der ngen 10 be

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Dem Landgeri

Nob. Basler,

Offenburg gefi

findet vor dem

Sigung darüber berichten beam. Anträge zu einzelnen mungen des Gesetzes unterbreiten wird. Berichterstatter Geh. Regierungsrath Töotte. Das Plenum soll seine Arbe in der Weise fördern, daß die Beschlüsse bis zum Bufamm des Reichstages, in der dritten Woche dieses Monats, fefta berichtet: Bo

find und der Entwurf den Reichstag im Beginn der S befchäftigen tann. Man wird nicht frren, wenn man ann daß die neuesten jest an den Bundesrath herantretenden

Um wie viel theurer als in den Nachbarländern der deutsche Reichsbürger sein Brot unter der Herrschaft der höchsten Getreidezölle der Welt g genwärtig, da Mißernten die Wulung der Verbrauchssteuern noch verschärfen, zahlen muß, zeigte in Der legten Zeit am deutlichsten der Grenzverfehr mit Mehl und Brot. Mengen von nicht mehr als drei Kilo tönnen im Grenzbezit, der in der Regel von sehr armen Bes völkerungsflaffen, namentlich im Gebirge, bewohnt wird, zollfrei eingeführt werden. Bei der gewaltigen Differenz des Brot preises zwischen hüben und drüben wurde in der legten Belt, wie unsere Leser wissen, sehr umfangreicher Gebrauch von der Vergünstigung der sollfreien Einfuhr billigeren fremden Brotes gemacht. Damit war die Pyrase vom nationalen Schuße" wieder einmal ad absurdum geführt. Nicht die Nation, nicht das Volt, sondern einige Grundbefizer und Müller und Bäcker werden von den hohen Getreidezöllen geschüßt; das Bolt muß ftch, soweit es überhaupt fann, fein Brot in der billigeren Fremde holen. Doch diese Erscheinung Doch diese Erscheinung war für das herrschende Wirthschaftssystem zu blamabel. Wir fagten es bereits voraus, daß die myftertöjen Erhebung n" in den Grenzbezirken auf nichts anderes hinauslaufen würden, als Darauf den Grenzbewohnern auch noch ine legte Vergünstigung zu nehmen. Unser Peffimis mus bat Recht behalten. Wie berichtet wird, ist das Bollamt in Bittau an der böhmisch- deutschen Grenze, also gerade im Bezirke größter Armuth, zuerst mit einer Verfügung vorgegangen, welche die zollfreie Einfuhr von Brot im Grenzgebiete ganz wesentlich be= fchräntt. J der Grenzbewohner nämlich, der von jener Ver

Aus dieser Aeußerung des Vorfißenden fann man ersehen, wie es von Haus aus um die Chanzen der Angeklagten stand. Die Verurtheilung galt eben auch dieses Mal, wie bisher immer, als selbstverständlich, und man war so sehr davon überzeugt, daß die Sache fich alatt und rasch abspielen werde, daß für den Morgen des nächsten Tages im felben Saale bereits wieder eine andere Verhandlung angesezt war. Dieses Mal war es nun freilich anders. Die Vertheidigung wie die Angeklagten boten alles auf, um endlich einmal eine gründliche Prüfung der von Gehret stets und immerfort aufgestellten Behauptungen und An­gaben herbei zu führen. Und stehe da, Herr Gehret, der Mann, auf deffen Beugnis hin seit vielen Jahren Dußende von Jahren Gefängniß ausgesprochen wurden, ungezählte Arbeiter organi fationen zerhört und über hunderte von Familien Elend und Noth gebracht worden ist, er entpuppte fich als ein Beuge, der von einem gewiffen Subjektivismus der Auffaffungen nicht ärmellosen Rod und eine schmierige Atlaswefte an, war ohne Halstuch und sein ganzes Gesicht glänzte, als ob es eingeölt sei. Hinter dem Ladentisch befand sich ein vier zehnjähriger Junge und ein anderer, jüngerer bebiente die Gäste. Berschnittene Gurken, geröstetes Schwarzbrot und in fleine Stücken geschnittener Fisch standen da, alles roch ab. scheulich. Es war unausstehlich schwül hier unten. Alles war so voll Fuseldunst, daß man schon davon allein in fünf Minuten hätte betrunken werden können.

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schläge die Anfichten und die in der Preffe wie in den are fand der erwähnten Gutachten der Intereffenten vielfach hervorgetr

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welche fich für die Rente der Arbeiter günstiger als in eingeführt we Wünsche berücksichtigen und Anträge zur Folge haben werde

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herigen Entwurf gestalten." Na, na!

Die Vorlage einer Krankenkassennovelle

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offiz ös geschrieben wird, noch durchaus nicht au schloffen in der bevorstehenden Reichstagsfeffton. Die langte von de

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Siltstaffen dürfen fich daber nicht in falsche Sicherheit sondern müssen fich zur Abwehr rüsten gegen die Einfüh neuer Beschränkungen ihrer Wirksamteit.

Betheiligung bei den Urwahlen für das preu

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ablen mußte, Negreich davon Das Rei rnhard re betlen zweifeln Bolles un Stimmt! Zu den

Abgeordneter haus in Berlin . Jegt, nach drei Jahren Herbst 1888 erscheint das statistische Jahrbuch der Stadt für das Jahr 1885 und veröffentlicht zugleich die Stati Die Wahlbethelligung bei den Urwahlen in Berlin . Dan giebt fich folgendes: Die Betheiligung betrug 1885 26,16 der Wahlberechtigten, 1882 33,8 St., 1879 225 pet 22.4 pSt., 1873 25,4 pt., 1867 33,4 pCt., 1866 56 1863 64 0 pCt., 1862 61,9 pt., 1861 41,1 pct. 1leb Jahr 1870 wird feine Bethelligung mitgetheilt. Nach freifen hat die Betheiligung betragen in dem beftrittenen Wahltreise 1885 35,7 pSt., im zweiten Wahlfreise 24,36 im dritten Wahlkreise 22,62 pCt., im vierten Wahlfreife Prozent. Die Bahl der Wähler betrug 1885 in Berlin

Beit, so daß die dichten grauen Borsten hervortraten. In feinen Manieren hatte er etwas Solid beamtenhaftes, doch war er stets in Unruhe, fuhr sich durch die Haare und füßte zuweilen schwermüthig den Kopf in beide Hände, die zer­zuweilen schwermüthig den Kopf in beide Hände, die zer­rissenen Elbogen auf den begoffenen, klebrigen Tisch stüßend. Endlich blickte er Raskolnikow gerade ins Gesicht und sagte Endlich blickte er Raskolnikow gerade ins Gesicht und sagte mit lauter und fefter Stimme:

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Aber Bettelhaftigkeit, mein Herr, ist ein Laster! S Armuth können Sie Ihr angeborenes Gefühl der Men würde noch bewahren, in der Bettelhaftigkeit aber nie. Bettelhaftigkeit wird aus der menschlichen Gesellschaft allein mit dem Stoc ausgetrieben, sondern, was no leidigender ist, mit dem Besen fortgefegt; und Rechts wegen, denn in der Bettelhaftigkeit ist man derjenige, der sich am meisten beleidigt; der Soff! Mein Herr, vor einem Monat hat Lebefätnikom meine Gattin geprügelt, und meine nicht mit mir zu vergleichen! Begreifen Sie?

Erlauben Sie mir wohl, mein Herr, mich mit einem anständigen Gespräch an Sie zu wenden? Denn obschon Ihr Aeußeres nicht von besonderer Beschaffenheit zu sein scheint, so sagt mir meine Erfahrung doch, daß Sie gebildet und dem Trunk nicht ergeben sind. Ich habe Bil­bung mit Gemüth gepaart stets geachtet und stehe außerdem im Range eines Titulärrathes. Marmeladom ist mein Fa milienname; Titulärrath. Erlauben Sie die Frage, haben Sie auch gedient.*)

Buweilen begegnen wir Leuten, selbst unbekannten, für die wir uns beim ersten Blick intereffiren, ganz eigenthüm lich und plöglich, bevor wir noch ein Wort mit ihnen gesprochen haben. Einen solchen Eindruck machte auf Raskolnikom der Gaft, welcher abseits faß und ein verabschiedeter Beamter zu sein schien. Der junge Mann erinnerte sich später dieses ersten Eindrucks und schrieb ihn sogar einer Vorahnung zu. Er blidte beständig zu dem Beamten hinüber, freilich wohl-Nein, ich studire... antwortete der junge Mann, auch deshalb, weil auch dieser ihn fortwährend fixirte; verwundert über diese eigenthümliche, verschnörkelte Redes man konnte ihm anmerfen, daß er gern ein Gespräch beweise und über die so unerwartete, un enirte Anrede. Ob­

Unterhaltung empfunden hatte, fühlte er doch plötzlich bei

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Sie noch die Frage, nur so aus Neugier: haben Sie wang. Sie schon einmal eine Nacht in einer Heubarke auf der ettanten- Ge Nein, ist mir noch nicht passirt, antwortete Ra

zugebracht?

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Nun, mir ist es, und zwar schon fünf Nächte

durch, passirt..

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Er goß sein Gläschen voll, trant es aus und vau Rasja, a

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gonnen hätte. Die übrigen in der Kneipe befindlichen schon er erft unlängst noch den Wunsch nach menschlicher in Nachdenken. An seiner Kleidung und auf seinem gepeinig dem ersten an ihn gerichteten Worte jenen eigenthümlichen möglich, daß er sich seit fünf Tagen weder ausgefleiben werden sah man in der That Spuren von Heu. Es war night tundmach

Personen, den Wirth nicht ausgenommen, sah der Beamte faum an, als ob sie ihn langweilten; sogar mit einer Schattiruug hochnäfiger Verachtung betrachtete er fie, wie man Leute von niedrigerer Stellung und Entwickelung be­trachtet, mit denen es sich nicht zu reden lohnt. Or mochte wohl über fünfzig Jahre alt sein, war mittelgroß und unter­

fich ihm nähern zu wollen schien, befiel.

-Ein Student Iso, oder ein ehemaliger Student! rief der Beamte, das dachte ich mir. Die Erfahrung, mein rief der Beamte, mir. Die

gewaschen hatte. Besonders waren die Hände schmutzig, roth und hatten schwarze Nägel.

Sein Gespräch schien allgemeine, obschon nicht ge

Diefem und th

zugleich

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Der Bar läßt

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aus der oberen Stube herunter gekommen, um bem, er ist ber

rauf fünfst

fett, sein Haar fing an grau zu werden, er hatte eine große Herr, die mannigfache Erfahrung! und selbstzufrieden Ladentisch fingen an zu fichern. Der Wirth war abfiittel tenne.

Glaze und ein, von der Gewohnheit des Trinkens aufge­bunsenes, gelb grünliches Gesicht mit geschwollenen Augen lidern, zwischen denen kleine, aber lebendige, rothgeäderte Augen hervorbligten. Es war etwas sehr Sonderbares an ihm; sein Blid war voller Lebendigkeit; natürlicher Ver stand und Klugheit, gleichzeitig aber auch Anzeichen von Irrfinn waren an ihm bemerkbar. Bekleidet war er mit einem alten, gänzlich zerrissenen schwarzen Frack mit befelten Knöpfen; einer derselben hielt noch einigermaßen

deutete er auf seine Stirn. Sie waren also Student, haben der Wissenschaften gepflogen! Sie erlauben... er stand auf, wankte, nahm seine Flasche, sein Glas und setzte sich dem jungen Mann schräg gegenüber. Trotz seines Rausches sprach er geläufig und flott und stockte nur selten. Mit als ob auch er seit einem Monat mit niemand gesprochen hätte.

Schon ift er

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Erfolge den

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..er stand vogel" zuzuhören; er setzte sich abseits und gähnte. wohnheit der schnörkelhaften Rede hatte er fich wabrites, weld meladom war augenscheinlich hier längst bekannt. Die lich durch öftere Unterhaltungen in der Kneipe mit einer wahren Haft flammerte er sich an Raskolnikow an, schiedenen Unbekannten angewöhnt. Es ist dies eine G heit mancher Säufer, besonders solcher, die zu streng behandelt werden und viel erdulden müffen.

-

-

Mein Herr, begann er mit Emphase, die Ar daß der Soff keine Tugend ist, und dies ist noch wahrer.

würbigite in

Lums. Diefe

suchen deshalb in der Gesellschaft von ihresgleiche bohem Grabe

ringen.

fest, and diefen hatte er zugeknöpft, um einigermaßen muth ist fein Laster, das ist eine Wahrheit. Ich weiß auch, gleichsam zu rechtfertigen und hoffen sogar Achtung i

den Anstand zu wahren. Unter der Nankingwefte sah man ein ganz zerknittertes, beschmußtes und begoffenes Vor hemdchen. Das Geficht war rafirt, aber schon vor längerer

*) D. h. waren Sie auch Beamter.

( Fortsetzung folgt.)

ging vergaßen

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