Die Nenten werden für Kalenderjahre, und zwar in Thellbeträgen des Jahrlohnes derjenigen Ortstlane be rechnet, in welcher die Versicherungsbeiträge für den Empfangsberechtigten entrichtet sind.
Sind für einen Versicherten Beiträge in verschiedenen Drtstlaffen gezahlt, so wird der Berechnung der Rente der Durchschnitt der Jabreslöhne, nach welchem die Beiträge entrichtet sind, au Grunde gelegt. Dieser Durch schnitt wird in der Weise ermittelt, daß für jede Beitrags. woche der Jahreslohn, nach welchem in derselben Beiträge entrichtet wurden, in Ansas gebracht und die hieraus fich ergebende Summe mit der Bahl der Beitragswochen ge theilt wird. Bruchtheile des Durchschnitts werden auf ganze Sablen nach oben abgerundet.
Die Invalidenrente für männliche Personen beträgt jährlich 24 hundertstel des Jahreslohns, welcher der Be rechnung zu Grunde zu legen ist. Vom Ablauf der Wartezeit ab steigt die Invalidenrente mit jedem vollen. beten Kalenderjahre um einen weiteren Theilbetrag des vorstehend bezeichneten Jahreslohns, und zwar in den nächstfolgenden 15 Kalenderjahren um je 4 Tausendstel, in den dann folgenden 20 Kalenderjahren um je 6 Tausendstel, von da ab um je 8 Tausendstel bis zum Böchstbetrage von jährlich 50 Hundertstel des betreffenden Jahreslohns.
Die Altersrente für männliche Personen beträgt jähr lich 24 Hundertftel des Jahreslohns.
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Original- Korrefpondenzen.
antiss
der Mann ein Kollege; jedenfalls aber hat er die famose Berwahrung einzu im Geist Pindter's und der Bindter'schen Vorder, Hinterbet preußischen Seitenmänner gezeichnet. Nur daß das Bild etwas geschmeiden und Stande ist. Denn eigentlich hätte das Deutschlaub der Zukunftsler preußischen B um mindestens die Sälfte lleiner sein müssen, fintemalen einung frei zu ä Reichsfeinde" der Bindter und Konsorten sogar bei der let Staatsdienst treter Boulanger Reichtstagswahl noch die größere Hälfte der Wieschworen haben bildeten und unzweifelhaft in der Majorität find. Und Bindorten ergreift Bo follte es doch ganz natürlich finden, daß die Reichsfeinde ih um darzutbur schon der Sicherheit wegen vom Reiche Losgetrennt werden Herrfurth, Wer fie dann bekommt, ist ja ziemlich Wurst". andniß für die z
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Genug wir nageln die zwei Thatsachen feft, daß dem er persönlic Frankreich einen Pinsel giebt, der den Pindter ernst genomt, daß auf I bat, und daß der Pindter sich darüber ärgert. Wahrhafung eines Volks Hut ab vor dieser Selbsterkenntniß! Apropos, Bindter i an diese Tage Frankreich als tomische Person so populär, daß es dort Karjammelten jede machen tönnte- faft so gute, als sein Boulanger in Deumachs tüchtiger, mmlungen, wat land. Will er nicht hingehen?
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Der Berupunkt der Abmachung mit England, uweisen, daß treffend die Blotade an der afrikanischen Küste, bildet die zenden obĺtege u melle Anerkennung des Sultans von Sanfibar. Damit hommandirten plagen die schönen Seifenblasen der Kolonialfere, die Sanht eingumischen bereits von der deutschen Flagge überschattet saben, und nd, sofern die b nationalen Milchmädchen, die schon so hübsche Luftschlöferitten. Herr Hüt Afrika erbaut hatten, fönnen mit zerbrochenem Strug nach meldet hatte, be gehn, falls fie es nicht vorziehen, die werthlofen Schtet, weil er liegen zu laffen. Das Gefasel von einer Rolonialtruppe", miffar Rammb in Indien oder Java angeworben werden soll, tann nur enfalls von den einem Quartaner ernst genommen werden, der die de bas Seinige schichte Det ostindischen in irgend ein orschub zu leister Kompagnie Kinderbuch gelesen hat und sich einbildet, Afrika enthaltendniß für die zweites Indien , das von den blinden Engländern, Franzingt Anerkennun Holländern u. 1. w. Jahrhunderte lang übersehen und jeste ficher. Der 3 den luchsäugigen Kolonialfegen entdeckt worden sei. Daß einen bereicher Gin treffent Blokade günstigenfalls von sehr geringem praktischen Nugen wird, wird von der gesammten englischen Preffe, welchem 4. b. M. eröff Verhältnisse kennt, faft einstimmig zugegeben. Es handelt. Dezember v. S wesentlich nur um eine Demonstration, hinter der sich allerditmacher der int verschiedene unausgesprochene Pläne und Absichten anbetreffend die 21 Natur verstecken mögen, die aber glücklicherweise, wie die DiDer römische Korr liegen, zu feinen ernstlichen Nachtheilen führen kann. Der häusliche Zwist im Lager des Freifinus eilmittel der befti
Hamburg , 14. November. Diefer Monat hat uns, und zwar zu frübzeitig, richtiges Winterwetter gebracht. 3war läßt der Schnee sich noch nicht blicken, aber unter dem trockener, eifigen Heulen des Ostwindes, der auf den freien Plägen und Promenaden ganze Wolfen Staubes vor sich hertreibt, erstarrt alles zu Eis, sodaß die Schlittschuhbahnen bereits eröffnet wer den fonnten. Dem Fahrwaffer der Elbe fann freilich dieser Frost noch nichts anbaben, aber in anderer Weise hindert der andauernde, starke Ostwind die Schifffahrt, da das Waffer so feicht wird, daß viele größere Schiffe mit voller Labung seeab märts auf der Elbe bei Schulau feſtliegen und nicht bis zur Stadt gelangen fönnen, da die dortigen Sandbänke schon immer ein Hinderniß für die Schifffahrt auf der Unterelbe bil beten. Zwar liegen den Sommer über bort fortwährend einige Baggermaschinen, doch was dieselben fortschaffen, tommt immer bald wieder zu, und es müßten schon gößere Mittel aufge wandt werden, um dieses alte, fatale Hinderniß der Elbschiff fabrt zu beseitigen. Früher erhob das Königreich Hannover bekanntlich bei Stade einen Boll von allen nach Hamburg eingehenden Schiffen, ohne für die Instandhaltung des Elbfahrwaffers je einen rothen Pfennig zu verausgaben. Mit der Inkorporirung der Elbuferstaaten in Preußen ist auch hierin nichts b.ffer geworden. Bis fest muß Hamburg das Fahrwasser der Elbe stromabwärts aus eigenen Mitteln regu liren, so gut es geht. Hamburg hat allein 70 Millionen und das Reich 40 Millionen Mark gezahlt, um die Einwohnerschaft der Hansastadt der Segnungen der deutschen Bölle theilhaft werden zu laffen. Hoffentlich wird die Reichsregierung jagt in ebenso energischer Weise, wie sie den Bollanschluß Hamburgs betrieben, auch dafür wirken, daß durch genügend hohe, jedoch in umgekehrt proportionaler Weise erbobene Beiträge, die Regu lirung der Unterelbe in Angriff genommen und die Sandbänke welche bei Ostwind die Schifffahrt verhindern, auch bei Nebel welche bei Ostwind die Schifffahrt verhindern, auch bei Nebel vielfach erschweren, beseitigt werden. Bei der neulichen„ Kaiserfeier" scheint davon frerlich nicht die Rede gewesen zu sein. Ebenso wenig verlautete etwas davon, als eine Woche später mehrere hundert Vertreter der deutschen Handelskammern hier anwesend waren, um die neuen Hafenanlagen in Augenschein au nehmen und bei den Gaben der guten Hamburger Küche ihrem gedrückten Fabrikantenherzen in hochpatriotischen Reden Luft zu machen. Gastfreundscaft ist eine edle Tugend und soll geübt werden, sowohl im Volfsleben, wie von politi. schen Gemeinwesen. Die Gäste aber, welche Hamburg fich einladet oder welche sich selber bei ihm zu gewiffen Gelegenheiten einladen, fte alle nehmen, durch die übergroße Opulenz, welche unsere Raufmannschaft" auf Kosten der Gesammtgemeinschaft tbnen entgegen zu bringen fich gemüffigt fteht, den Eindruck mit, daß unser Hamburger Geldsad nicht allein groß, sondern auch noch viel zu sehr gefüllt ſet und daß derselbe noch viel mehr an gezapft werden müsse. Dankbarkeit ist Hamburg aus den mer. fantilen Kreisen des Inlandes auch für die glänzendste Auf nahme ihrer Vertreter noch nie zu Theil geworden. Im Gegen theil, und auch wohl nicht ohne Berechtigung, da im Schacher Gefühl überhaupt ausgeschloffen ist!
Die Bestimmungen über dre Höhenmaß der Renten Der weiblichen Personen( zwei Drittel derjenigen für die mannlichen), sowie die Grenzen für den Eintritt der Berechtigung zum Bezuge der Renten find aufrecht er. halten worden.
Nach dieser Bemeffungsart würde jest die höchste Invas lidenrente in der 5. Klaffe fich auf 250 m. belaufen und die Altersrente in derselben Klasse 168 M. betragen, die höchste Invalidenrente in der 1. Klaffe würde 150 M. und Die Altersrente 72 M. betragen.
Da dieser ganzen Bemessungsart der ortsübliche TageLohn zu Grunde gelegt ist, so ist außerdem bestimmt, daß vor Der Fests zung der letteren, die bekanntlich gemäß§ 8 des Krankenversicherungsgeseßes durch die höhere Verwaltungsbehörde nach Anhörung der Gemeindebehörde stattfindet, der Vorstand der Versicherungsanstalt zu hören ist.
Hervorzuheben ist noch, daß auch in der Definition des Begriffes Erwerbsunfähigkeit" eine Aenderung ein getreten ift. Als erwerbsunfähig gilt jezt derjenige, welcher in folge seines törperlichen und geistigen Zustandes nicht im Stande ist, durch die gewöhnlichen Arbeiten, welche seine bis berige Berufsthätigteit mit fich bringt, oder durch andere, seinen Kräften und Fähigkeiten entsprechende Arbeiten, den Mindest betrag der Invalidentente derjenigen Ortstaffe zu erwerben, in welcher für ihn während der legten fünf vollen Kalenderjahre am längsten Beiträge entrichtet worden find.
" Dem abgeänderten Berechnungsmodus der Rente ent Sprechend, ist auch die Aufbringungsart der Beiträge modifizirt worden. Dieselben werden für männliche und weib liche versicherte Personen besonders, im übrigen für alle in der Versicherungsanstalt verficherten Berfonen in aleichen Theil beträgen des Jahreslohnes festgestellt. Dabei können fie jedoch für einzelne Berufszweige verschieden bemessen werden. Bis zur Infraftretung eines anderen Beitrages find in jeder Versicherungsanstalt an wöchentlichen Beiträgen zu er heben: für männliche Personen in Ortsflaffe I. 12 Bf., in 11. 15 P, in lil. 20 Pf., in IV. 24 Pf., in V. 28 Pf., für weibliche Bersonen in den entsprechenden Klaffen 8, 10, 12, 14 bezw. 16 Bf.
Desgleichen haben die Bestimmungen über die Erbebung der Beiträge, resp. das Markenwesen die infolge der Umge ftaltung nothwendigen Abänderungen erfahren. So sollen nun mehr von jeder Versicherungsanstalt für die einzelnen in ihren Bezirken vorhandenen Ortsklassen Marken mit der Bezeichnung thres Gelewerthes und, falls die Beiträge für die einzelnen Berufszweige verschieden bemessen find, für den betreffenden Berufszweig ausgegeben werden.
Von den übrigen getroffenen Abänderungen wollen wir noch erwähnen, daß die Bestimmung, wonach denjenigen Per fonen, welche ihre Erwerbsunfähigkeit durch Betheiligung an einer Schlägerei oder bei Begehung eines Verbrechens fich zugezogen, ein Theil der Invalidenrente aus Billigkeite gründen vorübergehend oder dauernd bewilligt werden fonnte, aufgehoben ist, und daß nunmehr die Landesregierungen die Organe der Krankenkassen auf Antrag der Versicherungs anstalten verpflichten fönnen, gegen eine von den letteren zu gewährende Vergütung, über die in ihren Bezirken sich aufhaltenden Rentenempfänger eine fortlaufende kontrole auszuüben.
Die dritte Berathung des Gefeßentwurfs hat gestern ( Donnerstag) im Plenum des Bundesrathes stattgefunden."
ber diefe famofe Auswanderungsfra
ficha lagen werden. benehmung für tige Bermehrur befferung Der I Gewerbe, die
an gewiffen Stellen die alte Joee von einer Vereinigung liberalen Elemente unter Ausscheidung der Extremen, ale zeigen fich c des Herrn Richter und seiner Anhänger. Sie hat, obgl Ausführung im Winter 1882 an dem Widerstand d schrittlichen Reichstagsfraktion gescheitert war, seitdem una in einzelnen Köpfen fortgespukt und man darf fich babe wundern, fie jetzt wieder ihre Aufwartung machen u Der Liberaliemus, so verkündet die Nationalzeitung", faffen, die for der Fortschrittspartei tompromittirt worden; seinen Ginflu Staate zu wahren, sei die Aufgabe der Nationalliberalen mot baben, mit werden die Herren bös anlaufen; schon jest bedeutet ihrend die Aust ein Offiziofus in der Wiener Politischen Korrespondent- 1887 eine
feien nicht zur Vertretung
des Liberalismus, fon mit den lonfervativen Parteien gemeinfa
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So zeigen jegt die Fabrikanten des Bollinlandes durch Bir Unterstützung der Regierungspolitik, das heißt auf allen, was ge
Bollver zeitig liest man in der Nordd. Allg. 8tg.", das Kartell bab Au Richter und diejenige des äußersten rechten fonfervaterreich obenan zwei Klippen: die Zuneigung des linken nationalliberalen Flig
Bebentliche be
tulare thren hiesigen Kunden an, daß mit dem Tage des Eintritts Hamburgs in den deutschen band alle Preisunterschiede und Konditionen, Die in Veranlaffung der freien ausländischen Konkurrens hier bisher zur Geltung gekommen waren, in Wegfall tommen. Für manche Flügels zu Windthorst, aber die erftere Zuneigung sei die betrug 89 015 fere. Welches Schicksal den Nationalliberalismus erwartet, enen Jahre. seine Kartellpolitit an jener Klippe scheitern würde, weiß mann, aber mit Lootsen wie Miquel und Bennigsen an wird das Schiff der Partei gar keine Gefahr laufen. D tretung des Liberalismus, soweit fie wegen der Wäbl wendig ist, wird die nationalliberale Breffe ab und zu statten, beim parlamentarischen Appell darf diefer Lugu
und zwar sehr wesentliche Artikel schließt solche Maßregel eine Bertheuerung von 20-25 pCt. in fich. Kann man auch hierbei behaupten, das Ausland trage den Boll? Ramen die Fabri fanten mit den bisherigen für Hamburg gegoltenen Preisen aus, und darüber exiftirt wohl taum ein Zweifel, für den Erport müffen fte ja doch weiter fonfurriren, dann haben die Herren die inländischen Räufer um die Differenz übervortheilt. Das find die Segnungen des übertriebenen Schußzollsystems! Ja, wenn doch davon auch der großen Volksmaffe, den Arbeitern, industriellen sowohl wie ländlichen, etwas zu Gute täme. Das aber ist eben das Betrübende, daß unfere gegenwärtige Staats einrichtung durch thre Gesetzgebung dahin wirkt nur das Unter, nehmerthum au begünftigen und Befiz auf Befiß zu häufen, die wirklich Schaffenden und Erzeugenden jedoch mit einigen unausreichenden Unterstüßungseinrichtungen und zwar auf ihre eigenen
aber
Tri
manderung, we ientzieht. nunterbroche
en. Dies be 500 pCt.; es
nicht getrieben werden, da gilt für den linken Flügel desenden Jahre ab tells ganz dieselbe Parole, die für den rechten unlängst nen fein wird. v. Helldorff in die schönen Worte gefaßt bat:„ Wir müffenge zu fuchen; dem Fürsten Bismard gehen, wenn wir auch einmal einen afflichen Von einer sonderbaren Handhabung des Bahn begri
erhalten."
Au
felder Fr. Br." aus Elberfeld unterm 12. b. M. folgend
lösungsrechts durch einen Polizeibeamten meiß die Cl
Untoften abzufpeisen, für den Fall, daß ihre Kräfte vorübgehend erzählen:" Der Volksbildungsverein foll für Gi
Polizeikommiffar Kammhoff zur Lebensaufgabe gemacht
oder für die Dauer nicht mehr genügen, dem Unternehmersiande feld nicht zu Stande fommen; dies scheint fich unfir genügende Dienste zu leisten."
and
* Politische Uebersicht.
haben. Nachdem vor einigen Wochen eine Versammlung bemfelben Beamten aufgelöst wurde, fand gestern in dem Lokale die zweite Verhandlung zu demfelben Bwede ftatt Gewehr legte in furzer, treffender Weise die Nothwendigle folchen Vereins für Elberfeld bar, als nach furzen Bemer einiger Rebner Herr Jeup das Wort verlangte. Herr tommiffar Kammhoff, ahnend das Schiajal, welchem der entgegen geht, drohte mit Auflösung der Versammlung Herrn Jeup das Wort ertheilt werde. Auf Anfrage von stand Herrn Grimpe Veranlassung gab, gegen dieses des Vorftgenden verzichtete derselbe auf das Wort, welder
Herr Pindter, der sich darüber ärgert, daß es in Frankfreich Leute giebt, die ihm und seinen Kollegen glauben! Das ift wirklich ein Schauspiel für Götter. Dder hätte der Hans Narr diüben in Frankreich , der auf eine Bukunftstarte ein zer riffenes Deutschland gezeichnet hat, etwa nicht blos das für baare Münze genommen, was die Bindter und Konsorten tag täglich über die deutschen Reichsfeinde" schreiben? Vielleicht ist
außergewöhnlichen Eindruck hervor.
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ben, fo tann terung bat es Slug amtlich bef her die Ursachen Wefelben irgend jen
suchte er irgend einen ominösen Sinn in diesem anscheinend haft gereizte über. 3uweilen blieb er vor einer mit Grün zerrütteten und aufgeregten Organismus des Menschen ein
ganz harmlosen Vorhaben.
Was fällt mir denn ein, meine Angelegenheiten durch Nasumichin ordnen lassen zu wollen, in Rasumichin den Netter zu suchen?" fragte er sich erstaunt.
Er dachte nach, rieb sich die Stirn und, sonderbar, ganz plöglich, wie von ungefähr, nach sehr langem Nach benken, tam ihm ein erwünschter Einfall.dll 1979 Hm... zu Rasumichin," sagte er ruhig, wie im Sinn eines endgiltigen Entscheids, zu Rasumichin gehe ich natürlich, aber nicht jeßt.. Ich gehe zu ihm den folgenden Tag,
and fich auch d fechs Monat
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Raskolnikom träumte einen fürchterlichen Traum, fah fich in seine Kindheit, in sein Geburtsstädtchen verf Er ist sieben Jahr alt und spaziert an einem Feiertag, gege Wetter ist trüb, der Tag schwül, die Gegend fo, wie f fich seinem Gedächtniß eingeprägt hatte; jeßt, im Traus
umgebenen Villa stehen, blickte durch den 3aun, fah in der Ferne, auf Baltonen und Terrassen, schön geschmückte Frauen und im Garten spielende Kinder. Hauptsächlich aber be schäftigten ihn die Blumen, diese betrachtete er am längsten. Auch elegante Kalefchen, Reiter und Reiterinnen begegneten ihm, er fah ihnen neugierig nach und hatte, bevor sie noch feinen Augen entschwunden waren, sie bereits wieder vergeffen. Einmal blieb er stehen und zählte sein Geld nach, drei an Nastaßja für den Brief
Abend, mit seinem Vater vor die Stadt hinaus.
weiter Ferne
war sie ihm sogar gegenwärtiger als im Wachen. es waren noch dreißig Kopeken: 3wanzig dem Polizisten, Städtchen liegt offen da, wie auf der Handfläche, Bäumchen ringsum; nur in weiter,
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also habe ich gestern bei
Dal
::. nachher, nachdem Jenes gethan ift, Marmeladows siebenundvierzig bis fünfzig Kopeken liegen äußersten Ende des Horizonts, sieht man die schwarze Lin
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wenn das neue Leben beginnt." Plößlich fam er zur Besinnung.
,, Nachher!" rief er, von der Bank aufspringend,
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ja wird denn das geschehen? Sollte es wirklich geschehen
gelassen," dachte er; aber bald hatte er die Rechnung wieder vergessen und wußte nicht einmal mehr, weshalb er eigentlich das Geld aus der Tasche gezogen habe. Als er bei einer gemeinen Speisewirthschaft vorübertam, spürte er
eines Waldes. Einige Schritt hinter dem letzten Stadtz steht eine Branntweinschenke, eine große Branntweinfchen die auf ihn immer einen unangenehmen Eindrud gema ihm fogar Schreden eingejagt hatte, wenn er, mit feinen not in Irlan
Shanbe suge
Er eilte weiter, er lief beinahe, anfangs wollte er nach nahm ein Stüd Pirog*), bas er unterwegs aß. Er hatte so viel Menschen, die so schrien, lachten, schimpften, fo in London leb
fönnen?"
er eilte
Hause zurückkehren, doch das war ihm zuwider; in jenem Winkel, in jenem schredlichen gelben Raften war seit einem Monat ein fürchterlicher Gedanke in ihm gereift vorwärts.
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schon lange keinen Branntwein getrunken, und obschon
fofort die Wirkung. Die Beine wurden ihm schwer und
abscheuliche Fragen umher
Deftern zu erzäbl gelebt
und
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mbes auffchlug
es nur ein kleines Gläschen gewesen war, spürte er doch der Nähe dieser Kneipe trieben sich immer solche betrunken er begann schläfrig zu werden. Er schlug den Rüdweg brängte er fich dicht an den Vater heran und zitterte bef ein, als er aber auf Petrowskij Ostrow angekommen Neben der Schenke geht ein Feldweg, der immer ftaubig größter Anstrengung, fast unbewußt, gleichsam infolge einer ab, ging ins Gebüsch, warf sich ins Gras und schlief Ferne und etwa breihundert Schritt weiter umbiegt er ren zufammen war, blieb er gänzlich erschöpft stehen, bog vom Wege und der Staub darauf ist so schwarz. Er schlängelt fich i
Sein nervöser Bustand wurde förmlich fieberhaft, er empfand fogar Frost; bei dieser Hize fröftelte ihn! Mit
fofort ein.
den städtischen Kirchhof. Mitten im Kirchhof fteht.
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Die Träume eines in frankhaftem Bustand befindlichen steinerne Kirche mit grüner Ruppel, in die er zweimal jä müsse; doch es gelang ihm nur schlecht und er verfiel immer Menschen zeichnen sich häufig durch ein besonderes Relief, lich mit Vater und Mutter zum Mittagsgottesdienst gin
inneren Nöthigung, begann er seine Umgebung in fich auf zunehmen, als ob er eine 3erstreuung für seinen Geist haben
wieder ins Grübeln.
Wenn er dann, zusammenfahrend, den Kopf wieder erhob und sich umblickte, hatte er sofort wieder vergessen, woran er soeben erst dachte und was er eben erst gesehen hatte. Auf die Weise war er durch ganz Waffilij Ostrow gekommen, war bis zur fleinen Newa ge langt, über die Brüde gegangen und wandte sich jetzt den Inseln zu. Das grüne Laub der Bäume und die frische Luft thaten seinen müden Augen, die an städtischen Staub, an Ralt und an große, eng aneinander gedrängte, erdrückende Häufer gewöhnt waren, wohl. Hier war feine Luft zum Erstiden, fein Geftant, feine Kneipen. Bald aber gingen auch diese neuen und angenehmen Empfindungen in frank
durch Deutlichkeit und durch eine ungewöhnliche Ueberein ftimmung mit der Wirklichkeit aus. 3uweilen sieht man im Traum ein ungeheuerliches Bild, dessen ganze Ausstat tung und dessen Enistehungsprozeß eine solche Wahrschein lichkeit und solche unglaublich feine und dem ganzen En
beffere Theil ib
und eine ihrer
vor einem Le
nicht mehr en
bungen der Bol
worden.
Die in Saft G
wenn die Seelenmessen für seine Großmutter, bie längt storben war und bie er nie gekannt hatte, gelefen wurd eine Serviette gehüllt, mitgenommen; die Rutja waren, fo munden Es wurde dann jedesmal Rutja), auf weißer Schüffel, Reis, mit 3uder und Rosinen, welche in den Reis i
freu
ware
Der freigelaffen,
regung ber
semble entsprechende, künstlerische Details an fich tragen, förmig hineingebrüdt waren. Er liebie diese Kirche und auf freten
baß der Träumende, selbst wenn er ein Puschkin oder ein Turgenjem wäre, sie in geschaffen haben würde.
Nebe
alterthümlichen Heiligenbilder, die meist ohne Rahmen n
Träume haften in der Erinnerung und bringen auf den
Solche Träume, folche frankhafte dem Grab der Großmutter, auf dem eine Steinplatte la
*) Ein pastetenartiges Gebäd.
mit in die Kirche gebracht wird.
* Ein Reisgericht, welches zur Gedächtnißfeler der Zobl
orben etwas ge
beginnen. Geft
Ermordung Der
t, Spitalfields
nicht bie mind