schließlich dasselbe. Diese verbrauchen auch nur halb|

foviel als männliche Arbeiter und deshalb arbeiten sie auch für den halben Preis. Ferner sprach Redner über den acht­tündigen Normalarbeitstag, welchen die Gasfabrifarbeiter Lon­bons erzielt haben, und das ziemlich 20 000 Arbeiter und deren Familien, das heißt mehr als 60 000 Personen mit einem Schlage in eine beffere Lebenslage verfekt worden sind, und das dadurch schon 2000 Arbeiter mehr nöthig geworden sind, also ein großer Erfolg durch Einführung der Verkürzung der Arbeitszeit erzielt wurde. Diese Ausführungen des Referenten wurden von der Versammlung mit großem Dank aufgenommen, worauf eine lebhafte Diskussion stattfand. Zum 2. Punkt wurde ein Antrag gestellt, den streifenden Riftenmachern 30 Markt aus der Kaffe zu bewilligen. Der Antrag wurde auch angenommen. Ferner wurde der Antrag gestellt, im Norden der Stadt eine Zahlstelle und ein Arbeitsnachweis­Komitee zu bilden. Nach längerer Debatte wurde das Arbeits­nachweis Romitee abgelehnt, und hat Kollege Binte die Zahl­telle für den Norden angenommen. Hiermit war die Versammlung einverstanden. Zum 3. Punkt wurden die Fragen geftellt: Wie stellt sich der Verein zu den Beschlüssen des Bariser Kongresses in Bezug auf den 1. Mai? Werden wir dieses Datum als internationalen Arbeitsfeiertag einführen?" Die Frage wurde von Herrn Zubeil nach längerer Rede bejaht. Nachdem die nächste Versammlung, welche am 9. ds. in Säger's Lofal stattfindet, befannt gemacht war, und der Referent sowie der Borsigende der Versammlung nochmals ans Herz leaten, sich recht fest an unser Organ Berl. Boltsblatt" anzuschließen, wurde die Versammlung 12 Uhr geschlossen. In der öffentlichen Mitglieder Versammlung vom Freitag wmde beschloffen, weil Herr Kliem in der Hafenhaide sein Lofal nicht zu jeder Versammlung hergebe( was die Lokal­Tommission befannt gemacht hatte), unseren Sommernachtsball ausfallen zu laffen, überhaupt kein Vergnügen dort mehr ab­zuhalten, wenn Herr Kliem sich nicht zu anderem entschließt.

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Versagte Genehmigung. Das Polizei- Präsidium hat die Genehm gung zu einer Volksversammlung, die am 5. Sep­tember stattfinden sollte und in welcher Wilhelm Werner Sprechen sollte, versagt. In der Versammlung sollte über die Gründung einer Genossenschafts- Bäckerei verhandelt werden.

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10 Kilometer entfernt. Die Bewohner von Kanzorit, welche durch unterirdisches Getöse erschreckt worden waren und bemerkt hatten, daß die Quellen am Dftausgange ihres Thales plößlich versiegten, machten der Behörde hiervon Mittheilung, welche die Einwohnerschaft zum Verlassen des Dorfes aufforderte. Doch ehe noch die Leute Zeit ges funden hatten, diefer Weifung nachzukommen, wurde am 2. Auguft um die Mittagsstunde ein schredliches Getöse gehört, ein Theil des Gebirges brach in sich selbst aufammen, und das fleine Dorf wurde unter einer riesigen Schlamm Masse be­graben, wobei 136 Menschen den Tod fanden. So viel geht aus den Berichten der Ueberlebenden der entsetzlichen Katastrophe hervor; einzelne versichern, einen rothen Strom gesehen zu haben, was den Schluß zulaffen würde, daß der Schlamm, welcher das Dorf begrub, feuerflüssig gewesen sei. Der Generalgouverneur des Vilajets von Erzerum, Samih Bascha, beeilte sich, Hilfsmannschaft nach Rangorif zu ents senden, um weiterem Unheile vorzubeugen. Da auch die anderen Dörfer jener Gegend bedroht erschienen, ließ er dieselben von den Einwohnern räumen und beauftragte mich, an Ort und Stelle die Ursache der Katastrophe aus dem geologischen Ge­fichtspunkte zu erforschen. Ich begab mich denn am 9. Auguſt nach dem Unglücksorte.

Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter ( 6. 5. 29 Hamburg ) Berlin I Den Mitgliedern zur Kenntniß, daß Sonn­avend, den 7. September, die Zahlftellen geschlossen sind. Sonnabend, den 14 September, findet Lichterfelderstr. 8 Wtituliederversammlung statt. Tages­o dnung: Die Gestaltung unserer Kaffe vom 1. Oktober 1889 und Zuschußkaffe. Bortrag des Bevollmächtigten Herrn&. Schwittau, Die Mitglieder werden er­jucht, ber Neuerungen wegen, welche unsere Raffe betrifft, zahlreich zu er cheinen. Das von Mitgliedern arrangirte Sommerfest findet am 7. September, Bülow­frage 37, Etablissements Königshof" statt. Um rege Betheiligung wird ge beten.

Auf Beschluß des Vorstandes des Vereins der Klavierarbeiter findet das Stiftungsfest am Sonnabend, den 7. September nicht statt.

Kranken- und Begräbnißkaffe des Vereins sämmtlicher Be­rufoklaffen( Verwaltungsstelle 3). Ditaliederversammlung am Sonnabend, ben 7. b. W., Abends 8 Uhr, Brunnenstr. 37. Gäste sind willkommen.

Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter ( E. 29 Hamburg ) Filiale Berlin 7. Am Sonnabend, den 7. September, Abends 8 lor, findet Lindowerstraße 26 bei Jacob, eine Mitgliederversammlung fast. Tagesordnung: 1 Raffenbericht pro, Juli und August. 2. Bericht des Herrn Schindler über die außerordentliche Generalversammlung in Altenburg . 3. Berschiedenes. Um recht zahlreichen Besuch bittet die Diteverwaltung

Große öffentliche Versammlung der Kupferschmiede Berlin's und Umgegend am Sonnabend, den 7. d. Mts, Abends 9 Uhr, in Scheffer& Salon, Jufelur 10, 2 Tr. Tagesordnung: 1. Wie halten wir die Errungen­schaften der diesjährigen Lohnbewegung fest? Referent Herr Pierch. Dietuffion. 2. Stellungnahme zu den von den Unternehmern geführten schwarzen Listen. 3. Berschiedenes. Der wichtigen Tagesordnung halber werden die Kollegen bringend gebeten, recht zahlreich zu erscheinen.

Versammlung der Freien Vereinigung der Lohgerber und Heberzurichter Berlins am Sonntag, 8. September, Bormittags 10 Uhr, Weinstr. 11 bei Bobert. Tagesordnung: 1 Vortrag über die wirthschaftlichen Unmälzungen der französischen Revolution. Referent Herr J. Türt. 2. Vereins­angelegenheiten.

Jr. 20

bigung fahren. Mit erheuchelter Trauermiene und mit Thränen in den Augen verschwindet er, nachdem er auf einen Tag Urlaub erhalten, aus dem Geschäft. Er will na Gießmannsdorf gegangen und von da mit seinen Eltern nac Stübendorf gefahren sein. Auf seiner Urlaubsreise mus er fich nun sehr gut amüsirt und zerstreut haben, benn er fiel derart aus seiner traurigen respektive trauernden Rolle, daß er singend und pfeifend am nächsten Tage wieder in die Arbeit zurückkehrte. Dieser schnelle Gemüthsumschung entging natürlich seinem Dienstberrn nicht: lekterer stellte feinen Famulus darüber zur Rede und erhält von dem freudeftrahlen­den Burschen die Antwort, daß seine Großmutter nur schein todt gewesen sei" 2c. Der Bursche erzählte nun den Hergang in der in der Neiffer Zeitung" angegebenen Weise. Einem äußerst glaubwürdigen Geschäftsfreunde des Dienstherrn, einem angesehenen Bürger von Neisse , mird nun nach kurzer Zeit diefer interessante Fall" aus dem betreffenden Geschäft mitgetheilt und dieser ein Freund der Neisser Zeitung", ist nun so aufmerksam und liebenswürdig, im Vorbeigehen der Redaktion mündlich de von Mittheilung zu machen. Von hier aus wird nun der Bursche zweimal ins Verhör genommen und eindringlich und genau befragt, und der freche Buriche, der, wie gesagt, an fich und in seiner Erzählungsweise einen äußerst glaubwürdigen derselben Weise, er fei fogar neben dem Sarge hergegangen Eindrud machte, schildert den Vorfall noch zweimal genau in und habe alles selbst beobachtet und gesehen." Die Redaktion wandte sich nun, freilich als die Geschichte schon im Blatte g standen hatte, telegraphisch an die Behörde in Stübendorf, und erhielt die Antwort, daß dort von einer scheintodten Tage löhnersfrau nichts bekannt sei. Jetzt erst geftand auch der

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Gemährsmann" ein, daß er gelogen habe.

Die Klage über die Schädigung, welche die Seehunde in der Nord- und Ostsee dem Fuchbestande an den Küften vor den Inseln und in den Strommündungen zufügen, ift be fannt und of genug laut geworden; der beste Beweis für die Lachsangeln vor der pommerschen Küste oft bestätigte Thatfade, Begründung der Beschwerde ist z. B. die beim Aufnehmen der

Das Land von Caza Tortum entstammt der zweiten Erdbildungsperiode und weist jurakalthaltigen Trias- und Kreideboden auf, der aber infolge einer plutonischen Erdbewegung zerrissen wurde, und heute ragen aus demselben riesige, aber fein bestimmtes System aufweisende Massen Trachyts, Granit und Basaltfelsen auf, welche noch zahlreiche Spuren primärer Bildung zeigen. Auf dem Wege von Nithad nach Kangorik fiel mir eine große Anzahl von Schlammtlümpchen auf, welche mit den Rundkieseln des Hohlweges, der das große Thal von Kanporif abschließt, vermischt lagen. Diese Klumpen, welche einen Durchmesser von 10 bis 40 Centimeter haben, be standen aus Sand und Kalkbruchstücken, welche durch eine eine afchenartige Masse zusammengehalten wurden, die erst nach der Katastrophe von Kangorit bemerkt wurden. Nach einem halbstündigen Marsche war ich am westlichen Eingange des Thales angelangt und konnte mir nun Rechenschaft von der Umwälzung geben, die sich vor acht Tagen ereignet hatte. Von dem Drte, wo ich stand, erstreckte sich in der Richtung von Oft nach West in einer Länge von 7-8 km und einer Breite zwischen 100-300 m bis zum Fuße des großen öftlichen Gebirges, gleich einem erftarrten Fluffe, eine festgewordene Schlammmasse, beren obere Schicht von grau- blauer Färbung war. Diefe Masse, welche auf ungefähr 50 Millionen Kubikmeter geschäßt merden kann, bildet eine wellenförmige Fläche, deren einzelne Ausbauchungen bis zu zehn Meter Höhe aufweisen, was zur Genüge beweift, daß die Maffe, welche in flüssigem Zustande aus dem Erdinnern an die Oberfläche geschleudert worden, hier durch den Kontakt mit der falten Luft und das rasche Ver­flüchtigen der mitgeführten Gase erstarrte, wobei die Oberfläche die Spuren der wellenförmigen Bewegung behielt. Ich durch­schritt nun das ganze Thal, bis zur Stelle, wo das Dorf Kankorik gestanden; dieselbe ist durch eine stärkere Erhöhung der Schlammmaffe fenntlich, anscheinend in­folge des Widerstandes, auf den sie hier stieß. Bruchstücke von Gebäuden waren von der Eruptionsmaffe bis an das entgegengesette Ende des Thales getragen, wo sie noch liegen. Weiter vordringend, gelangte ich an den Fuß des Hügels, am Nordabhange des großen Gebirgszuges; daselbst fonnte ich infolge der zahlreichen tiefen Einsenkungen, Spaltungen und auch Er­hebungen des Bodens nur mit großer Schwierigkeit bis zum Gipfel gelangen. Doch wurde ich daselbst für meine Mühe durch den An­blid eines im vollen Zerfalle befindlichen Gebirges entschädigt. Das große öftliche Gebirge war auf allen Seiten gespalten und mies auf mehr als 400 Metern Breite eine riesige Höhlung dar, welche durch das Versinken eines großen Theiles des westlichen Abhanges entstanden war und einen riesigen Ein­

Tischler- Verein. Großes Sommerfest am Sonntag, den 8. September, im Konzerthaus Sanssouci, Rottbuserstraße 4a. Anfang des Konzerts Nach mittags 4 Uhr Bon 7 Uhr ab Ball im neurenovirten, vergrößerten Saale. Billets find bei dem Saffirer Herrn Winter, Elisabethufer, sowie bei sämmtlichen Baritandsmitali- dern zu haben.

Perrin der Sana fahläger Berlins und Umgegend. Sonntag, den 8. September. Bormittags 10 Uhr, Oranienftr. 51 bet Preuß, Bersammlung. Quittunge buch legitimirt.

Ethische Gesellschaft. Am Sonntag, den 8. September Abends 8 Uhr im Ronzerthaus Sanstovci, Rotibufertr. 4a, Bortrag und Tiskussion über Der Einfluß der Erziebung auf den Menschen". Nach dem Bortrag gesellige Unterhaltung. Neue Mitglieder merden in der Bersammlung aufgenommen. Gäste, Herrn und Damen, ftets militommen.

Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter ( E. 5 Nr. 29 Hamburg ) Filiale Berlin VI Conniag. den 8. September, Bor­mittags 10 Uhr, aroße außerordentliche Mitaliederversammlung in Gothmann's Salon, Brunnenstr. 34. Tagesordnung: 1. Raffenbericht. 2. Bericht über die außerordentliche Generalversammlun g. 3. Innere Kaffenanoelegenheiten. Quit tungsbuch lecitimirt. Zur besonderen Beechtung! Du vom 1. Oktober d. J. ab die Beiträge für alle Mitalieder auf 45 Bf pro Woche erhöht werden, die Ritglieder aber von Zahlung des erhöbten Beitrages befreit werden können, wem fie Ihre diesbezügliche Erfid: ung vor diesem Termin abgeben, ist es Richt eines jeden Mitgliedes, in der Bei sammlung zu erscheinen.

Arbeiter Bildungs- Verein Berlin Nord ". Dienstag, den 10. Sep. tember, Abends 8% Uhr, in Silber's Salon, Echwedterstraße 23, Berfammlung. Tagesordnung: 1 Die Stellung der Sozialdemokratie zur Frein eligiösen Ge­meinde, Referent Herr Friß Kunert. 2. Diskussion, 3. Allgemeines. 4. Frage. Fajten. Gate willkommen.

es nun, zu erfahren, daß sich im Mittelländischen

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der Rumpf des Fisches jedoch abgefressen war. Bon Intereffe i ähnliche Klage der Fischer gegen die sogenannten Tümmler oder Werth, zu vernehmen, welche Vorschläge zur Abwehr des Uebels der berühmte Ichthyologe Professor Edmond Berrier in einem fürzlich durch das Journal officiel " veröffentlichen Gul achten der Regierung unterbreitet: Wenn auch die Angabe der Fischer über die von den Tümmlern unter den Nußfilchen des Mittelmeeres angerichteten Verheerungen übertriebene fem mögen, so steht doch nach Perrier fest, daß der Schaden ein be trächtlicher ist. Sie zerreißen die Neze. Vergeblich war i Auslosung von Prämien. Die Fischer suchten die Tümmler in großen Beutelnegen zu fangen, allein auch das half nichts, dit Tümmler sprangen einfach über den oberen Rand des Nepes hinweg in die freie See. Später erbaten sich und erhielten die Fischer von Cannes , St. Tropez und La Ciatat von der Regierung ein Kanonenboot mit Torpedos. In der That wurden mit Hilfe der letteren während einer Woche große Schaaren von Tümmlern vernichtet, allein man zerstörte damit zugleich das ganze Fischleben in dem betreffenden Bezirk. Einzeln die Fide mit Schießwaffen zu erlegen, erwies sich ebenfalls als unthun lich, denn sie sind zu zahlreich und zu schnell in ihren Bes

wegungen. So empfiehlt denn Perrier als einzig Mittel, daß die Fischer sich zu gemeinschaftlichen

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jagden zusammenthun und eine Gegenseitigkeitsverficherung wider die durch Tümmler der Fischerei zugefügten Schäden bilden. Immerhin fönnte die Regierung in den Fällen, wo wertbvolle Nege durch Tümmler stark beschädigt, den Fifchen

wie bisher Zubußen bewilligen.

schnitt zwischen diesem Theile des Gebirges und feiner Basis schaftlich feststehender Eaß, daß Petroleum, fowie überhaupt

barstellte. Diesem Riß durch den Berg, dessen Bodenfläche dem Auge durch eine Terrain falte verborgen ist, entſt: ömte zweifellos die Schlammmaffe, welche, wie erzählt wird, einen penetranten Geruch ausströmend und Tod und Vers derben verbreitend, das blühende Thal überschwemmt hat. Die flüssige Masse strömte mit solcher Gewalt aus, daß sie schwere Felsblöde fortiß, durch deren Entfernung die oberen Fels­partien stellenweise den Halt verloren und einbrachen. Ein dumpfes Geräusch, ähnlich dem eines über eine Eisen­brücke rollenden Eisenbahnzuges ist noch immer in furzen Zwischenräumen vernehmbar finden von Zeit statt, Rauchwolfen auffteigt.

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Seife aus Petroleum . Bisher galt es als ein wiffen alle mineralischen Dele ur verseifbar seien. Nach der Entdecurg einer englischen Dame, Frau Gordon Amming, wird diefer Satz entsprechend modifizirt werden müssen. Mis Gordon hatte Wäschetag und beauftragte die Zubereitung eines Refels mit Lauge, als sie zu ihrem Schrecken bemerkte, daß ihr Mäd chen anstatt der Soda, Stücken von Kerosin oder Erdwach welche ihr Gatte, ein Chemifer, furz vorher für sein Labor torium eingekauft hatte, in den Kessel schüttete. Bevor da Kerofin aus der kochenden Lauge entfernt werden konnte, dasselbe sich bereits zum großen Aergerniß der Lady aufgelö Troßdem benutzte sie diese Lauge zum Waschen, und siehe da, b zeigte sich ein wunderbarer Erfolg. Nicht nur, daß das Reinige der Wäsche weit leichter und schneller von Staaten ging dieselbe zeigte sich in fertigem Zustande weit weniger angegriffen die nöthigen Konsequenzen zu ziehen. Er machte ausgedehnte lation des Rohpetroleums gewonnenen schweren mineralifen

und große Abrutschungen wobei ein feiner Etaub gleich Es läßt sich nicht unterscheiden, ob dieses Getöse durch den Absturz von weiteren Felspartien verursacht wird oder ob es sammt diesem das Resultat einer unterirdischen Arbeit ist. Auch auf den Granitbergen, an deren Fuß das von Kankorik 10 Kilometer entfernte Dorf Nit­hab liegt, fand ich Risse und Terrainfenfungen, und es wird bete behauptet, daß ähnliche Sprünge auch an einer 2 bis 3 Stilo­meter entfernten Stelle wahrgenommen wurden. Man hört auch allerwärts vom unterirdischen Feuer" reden, doch vers mochte ich nur die hervorgebrachte Wirkung festzustellen. Die Frage ist vorderhand nur, ob die vulkanische Umwälzung Halt machen wird, wo sie heute angelangt ist, oder ob sie sich fort­sezen wird.

Der Streik der Berliner Kistenmacher dauert fort. Zuzug ist fern zu hauen, Etwaige Centungen sind zu richten an H. Friese, Sorauerstr. 7, oder Dresdener fir 116 im restaurant.

Achtung! Töpfer! Wir geben biermit bekannt, daß durch den Ober. meister der Töpfecunung, Herrn Grotthausen. Töpfergesellen nach Hamburg verlangt werden. Die dortigen Kollegen befinden sich aber im Ausrand. Wir wurnen det hulb, dort hinzureiten. Zu gleicher Zeit werden die Kollegen er. jucht, den 3 zug nach Dresden , Magdeburg , Gera , Chimniß, Cölln b Meißen fern zu falten.

Kaiser 'scher Gefang-, Turn- und gesellige Vereine am Freitag, Männergesangverein Abends 9 Uhr im Restaurant Tamm, Schönhauser Allee 28 Wejangverein Pauiebeutel" Abends 8 Uhr im Stestaurant Hensel, Aleran Drinenftr. 15. Liedertafel der Maler und verwandter Berufsgenossen Abends 9 Uhr im Restaurant Kleine, Brandenburgftr. 60.- Buchbinder Männer. Gesangverein Flöter'scaes Doppel. dor Abends 8% Uhr Annenstr. 16. Quartett Abends 9 Uhr im Restaurant Musehold, Landsbergerftr. 81. Belangverein Fortschritt Abends 9 Uhr im Restaurant, Blumen traße 46.. Belangverein" Echo 1872" Abends 9 Uhr Waldemarstraße 12. Neie Mitglieder werben aufgenommen. Gesangverein Disian" Abends 9 Uhr Dresdener Straße 85 bei Gustavus. Huppert'sche Sänger- Vereinigung harmonie Abends 9 Uhr bei Nieft, Weberstr. 17. Gesangverein Sängerbein Abends 9 Uhr Adalbertstr. 21. Liedertafel des Fachvereins der Steinträger Berlins . Abends 8 Uhr Große Hamburgerstr. 4 Uebungsstunde. Gesangverein Obne. forge Abends 9 Uhr Restaurant Reiher, Alte Jakobstr. 83. Gesangverein Widerball Abends 9 Uhr bei Herrn Voge, Köpnickerstr. 191.- Gefangverein Berliner Turngenoffen­Lorbeertranz 8% Uhr Restaurant Weinstr. 11. schaft( Fünfte Männerabtheilung) Abends 8% Uhr in der städtischen Turnhalle, affertborstraße 31. Turnverein Hafenhaide"( Männerabtheilung) Abends 8 Uhr Dieffenbachstraße 60-61. Turnverein Froh und Frei"( Wiänner­abtheilung) Abends 8 Uhr Bergstraße 57. Wissenschaftlicher Berein für Roller'iche Stenographie Abends 8% Uhr im Restaurant Ziethen, Dorotheen Straße 31, Unterricht und Urbungsstunde. Allgemeiner Arends's her Steno graphenverein, Abtheilung Borwärts", Abends 8% Uhr im Restaurant Roll, Martannenplag 11. Arends'scher Stenographenverein Apollobun" Abends 9 Uhr im Restaurant, Cendelstr. 30. Berein ehemaliger Dr. Doebbelin'scher Voigt'scher Schüler" Abends 9 Uhr im Restaurant Krebs, Friedrichstraße 208.­Dilettanten- Orchesterverein Abends 8% Uhr Uebungsstunde im Restaurant 3itherverein Alpenveilchen" Abends Göllnischer Garten, Echarrenstraße 12. Rauchklub Uhr im Sestaurant Wahlstatt", Bellealliancestraße 89 Nauch Westend Abends 9 Uhr im Hohenzollerngarten, Stegligerstraße 27. Yub Weichselblatt" Abends 8% Uhr im Restaurant, Staligerstraße 147a. Randitinb Ohne Zwang" Abends 8% Uhr im Restaurant W. Spaeth, Wein­Straße 22.

Vermischtes.

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Ueber die Sichtbarkeit des Erdschattens auser­halb des Mondes bei der partialen Mondfinsterniß am 12. Juli, auf deffen Beobachtung man durch frühere Wahr­nehmungen von Dr. Klein vorbereitet war, berichtet der Aftronom Porro aus Turin in den Astron. Nachrichten", daß er zum Zweck dieser Beobachtung einen hinreichend über dem Meere erhöhten Ort ausgewählt hatte, um von den Stö durch die Atmosphäre bei so sub­einem rungen tilen Phänomen möglichst frei zu sein. Er stationirte auf einer Höhe von 2070 Meter in der Nähe des Colle di Seftrieres und benußte ein Dollond'sches Fernrohr von 10 Zentimeter Deffnung und 56 facher Vergrößerung. Mit Leichtigkeit konnte er erfennen, daß wirklich der Himmels­grund innerhalb des Erdschattens schwärzer sei, als außer­halb, was fich bis zu einem beträchtlichen Abstande vom Monde während der Finsterniß verfolgen ließ und auch von zwei arderen unbefangenen Personen, die den Zwed der Beobachtung nicht fannten, bestätigt wurde. Mit be­sonderer Aufmerksamkeit ward nach der Erscheinung bei dem Ende der Finsterniß ausgesehen, aber als der Erdschatten den Mond noch eben berühren mußte, wie auch später, war feine Spur des Phänomens mehr zu erkennen, so daß eine Erklärung durch etwas Lichtreflektirendes in der Umgebung des Mondes doch wieder seht zweifelhaft geworden ist. Von anderen Orten, in Kiel und Prag , wo die Umstände freilich weniger günstig waren, wird berichtet, daß von einem Schatten außer halb des Mondes nichts mit Sicherheit zu bemerken war, ob­gleich die volle Aufmerksamkeit darauf gerichtet wurde.

Eine an den Untergang Pompejis erin.ernde Stataftrophe ist am 2. Auguft über das Dorf Rangor if in Ezerum hereingebrochen und hat die Verschüttung dieses Dorfes sowie das theilweise Versinken des unter dem Namen Ziarot­Daphi bekannten vulkanichen Gebirges zur Folge gehabt. Der dorthin entiendete Vertreter der Dette publique " hat darüber rinen offiziellen Bericht erstattet, dem wir folgendes ent nehmen:

Frau Gordon's Gaite, welcher Kenntniß davon erhielt,

Versuche und es gelang thm, aus dem durch theilweise Dele Seife herzustellen.

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Neueste Nachrichten

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Der Reichsanzeiger" enthält folgende Bekannt Die unterzeichnete Königliche Kreishauptmannschaft Landespolizeibehörde hat den Verein für voltsthüm liche Wahlen des 12. uno 13. sächsischen Reids

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tagswahlkreises auf Grund§ 1 des Gefeßes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie

21. Oftober 1878 verboten.

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In Gemäßheit von§ 6 des vorangezogenen Gefeßes"

folches hiermit befannt gemacht.

Leipzig , am 30. August 1889.

Die Königliche Kreishauptmannschaft.

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Depeschen.

( Wolf's Telegraphen- Bureau.)

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Christiania , Donnerstag, 5. September. Bei Befale zwischen Tronobjem und Namsos, ist eine Flasche mit ema undeutlichen Bleistiftnotiz aufaefunden worden, der zufolge S. Mimi von Kiel, Kapitän Vöge, am 31. Aug. von Archangel nach Amsterdam gegangen,( Rheder Heinrich Diederichfen in den Benizern der Themse - Quais und den Streifenden a London , Donnerstag, 5. September. Infolge der zwifche Siande gekommenen Vereinbarung haben die Arbeiter be an mehreren Quais die Arbeit wieder aufgenommen, nament lich auch an der großen, Builers Werft", won 10 000 000 Bib

Wie Enten entstehen. Durch die Blätter ging kürzlich eine grufelige Geschichte von einer scheintodten Tagelöhners frau in Stübendorf, die auf dem Wege zum Kirchhofe im bereits ge­schloffenen Sarge wieder zum Leben erwachte. Die Neiffer Beitung" hatte die Sensationsgeschichte in die Welt gesezt, und von da aus hatte sie ihre Runde durch die gefammie Preffe gemacht. Jeßt erzählt nun das genannte Blatt, wie es zu derselben gefommen ist. Der Bedienstete eines industriellen Etablissements in Neisse , ein für den ersten Blick vertraueneiweckender junger Mann Don 17 Jahren, wollte einen Tag blau" machen und griff daher in Ermargelung eines stichhaltigen Grundes zu einer außer­gewöhnlich dreiften und verschmißten Nothlüge. Er erzählte femim Dienstherrn, seine Großmutter( Anna Mattner in Stübendorf) sei gestorben und er möchte doch gern zur Beer­Berantwortlicher Rebafteur: R. Cronheim m Berlin . Drud und Berlag non May Bahing

Das fleine, 215 Einwohner zählende Dorf Kankorit war im Caza( Bezirk) von Tortum, welcher zum Vilajet von Erzerun gehört, gelegen. Das Dörfchen befand sich in einem engen Chale, ungefähr 1600 Meter über dem Meeres piegel und war Don Erzerum 60, von Nikhah, dem Size des Kaimakams,

Kiel ), im nördlichen Eismeer gestrandet ist.

Thee aufgespeichert sind. Die Hoffnung auf eine baldige

endigung des allgemeinen Streits vermehrt sich.

London , Donnerstag, 5. September,

Abends.

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einer

von den Streifenden heute Nachmittag abgehaltenen und fe ahlreich besuchten Versammlung wurde von dem Führer be Sireikenden, Burns, mitgetheilt, daß der durch die Zeichnunge in den legten 8 Tagen gebildete Unterstügungsfonds für di Streifenden durch die Beisteuer aus Australien auf 7000 fund

gestiegen sei. Burns fügte hinzu, sobald die Dodgefelli in dem entbrannteu Kampie unterlegen seien, merde nicht mehr um einen Lohn von 6 Pence, sondern um solchen von 7 Pence per Stunde handeln.

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