Nach dem alten Sag erhielt er:
8 Stunden a 5 Pence
3 Sh. 4 Pence, Mehrverdienst: 5 Pence. Ein Arbeiter, der von 8 Uhr früh bis Mitternacht in den Dods arbeitet, also Ueberzeit macht, erhält nach dem neuen Tarif:
10 Stunden( von 5 Uhr früh bis 6 Uhr
6
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Ab für
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Abends a 6 Pence ( von 6 Uhr Abends bis Mitternacht a 8 Pence
Stunde Mittageffen 3 Pence
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Vesper 3." Abendessen 8
Bleiben ihm Nach dem alten Tarif erhielt er: 10 Stunden( von 8 Uhr früh bis 6 Uhr
6
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5 Sch. Pence
4
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fozialistischer Aufwiegler war." Ganz recht, wenn auch nicht im buchstäblichen Sinne des Wortes. Eine Folge sozialisti scher Aufklärungsarbeit war der Streit, und wir Sozialisten können stolz darauf sein.
Ein mächtiger Anstoß ist gegeben, und allüberall regt es fich jetzt hier unter den tief unten auf der sozialen Stufenleiter Angelangten. Den Dockarbeitern waren die Zündholzarbeiter( meift Frauen und Mädchen) und die Arbeiter in den Gasanstalten vorausgegangen, gleichzeitig mit ihnen regten sich die Pelzmaarenarbeiter und die Schneider des Ostends, meist arme Juden aus Rußland und Polen , die unter dem berüchtigten Schwizsystem in schamlosester Weise ausgebeutet werden. Desgleichen die Kohlenfuhrleute und die Arbeitsleute in den Buchdruckereien. Seit einigen 2 " Wochen ist auch unter den Bädern eine große Agitation im 7 Sch. 10 Bence Gange( Vergl. unsere gestrige Nummer unter Großbritannien .
9 Sch. Pence
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Abends a 5 P.= 4 Sch. 2 P. Ueberzeit a 6 P.= 3 7, Mehrverdienst Sch. 8 Pence Das, und die Zusicherung für die nicht vollbeschäftigten Arbeiter, mindestens mit einem Lohn für 4 Stunden a 6 Bence = 2 Schilling fortgefchickt zu werden, ist der ganze Vortheil, ben der große Streit den Arbeitern gebracht. Dafür haben sie fünf Wochen lang das grökte Elend ausgehalten, ihren Hausrath, soweit er überhaupt Käufer fand, veräußert furz, alle Opfer gebracht, die der Kampf zwischen Rapital und Arbeit heute den Proletariern auferlegt. Und um dieser geringen Differenz willen denn die unregelmäßig beschäftigten Arhaben die Dockdirektoren beiter bilden die große Mehrheit haben die Doddirektoren fich gesperrt, als stünde die Existenz der Docks überhaupt in Frage und dem Handel der Weltstadt unendlichen Schaden zugefügt.
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Allerdings rentiren sich die Docks nur schlecht, dank jahre langer Mißwirthschaft, während deren Unsummen im wahnfinnigen Konkurrenzfampf der einzelnen Docs untereinander verschleudert, eine unerhörte Anzahl von Schmarogereriftenzen aus Vetterschaftsrücksichten dem Ausgabeetat aufgebürdet wur den. Aber trotzdem können die Decks die Mehrausgabe sehr gut tragen, denn es ist gar kein Grund vorhanden, weshalb ote Arbeiter für verzettelte Millionen noch nachträglich Profite aufbringen sollen.*) So urtheilte die große Mehrheit der Bevölkerung, und demgemäß nahm sie während des Streiks Partei.
Worin aber beruht die große Bedeutung dieses Streifs? Es ist im Volksblatt" schon früher darauf hingewiesen worden und es sei hier wiederholt: sie beruht in der Thatsache, daß es bie unterste Schicht der Arbeiterklasse, die ausgestoßenen des Arbeitsmarktes, die Hoffnungslosesten unter den Proletariern waren, bie plötzlich als eine gefchloffene, einheitlich kämpfende, von einem gemeinsamen Gedanken getragene Organisation da standen. Sie beruht in der gewonnenen Erkenntniß, daß es teine Schicht im Proletariat giebt, die nicht durch die Macht der Organisation gehoben werden könne, feine Schicht, an deren Drganisationsfähigkeit die Freunde der Arbeiterfache zu verzweifeln brauchen, zu verzweifeln das Recht haben.
Freilich, um diese Erfahrung zu sammeln, dazu bedurfte es eines Landes mit dem Versammlungsrecht und der Redefreiheit, deren England sich erfreut. Man muß nicht denken, daß diefe Bewegung unter den Dockarbeitern, weil sie so plößlich an's Tageslicht trat, nun auch das Produkt eines Tages, das aus dem Nichts geschaffene Wert eines oder einer beschränkten Anzahl tüchtiger Organisatoren war. Nun, Ehre dem Ehre gebührt. Wir leben nicht in der Zeit der Wunder. She die Riefenbewegung möglich war, welche die ganze Welt in Erftaunen gefeßt hat, ist eine Epoche der Riesenarbeit vorausgegangen. Seit Jahren haben die Sozialisten der verschiedenen, hier bestehenden Fraktionen im Ostend propagandistisch gewirkt, an den Straßeneden, auf öffentlichen Pläßen diesen Aermsten der Armen, die in keinem Verein zu finden sind, das Evange lium von der Befreiung der Arbeit gepredigt und ihnen so die Ueberzeugung beigebracht, daß es nicht immer so mar, mie es heute ist, und auch nicht in alle Ewigkeit bleiben muß. Im Polizeistaat hätte man diese Boltsaufheber schleunigst zu Paaren getrieben, hier ließ man sie ruhig gewähren, fümmerte sich auch nicht darum, wenn ein Redner, von seinem Temperament hingerissen, schärfere Ausdrücke gebrauchte als fie der parlamentarische Sittenfoder gestattet. Und was ist das Resultat dieser zügellofen Aaitation"? Der ruhigste, ge= femäßigst verlaufene Massenstreit, den man fich benten kann. Aber doch ein Streit, höre ich Ihre Offiziösen zischen. Und irgend ein Pindter wird triumphirend ausrufen: Hier ist es jetzt zugestanden, daß auch dieser Streit das Werk
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*) An sich haben die Docks in den letzten Jahren ganz hübsche Einnahmen zu verzeichnen gehabt so die Londoner India- Docks im legten Jahr über 300 000 Pfd. Strl.( 6 Mill. Mark!)
den Weg. War es ein Schatten, ein Phantom, oder ein Geift? Es war Athalie. Timar stieß die dunkle Gestalt von sich und indem er sie mit der einen Hand an die Wand drückte, flüsterte er ihr ins Ohr: Sei verflucht! Und verflucht sei dies Haus und die Asche dessen, der es gebaut."
Damit rannte er wie ein Wahnsinniger die Stiege hinab. 3weites Kapitel.
Der erste Verlust. Fliehen? Aber wohin? Das ist jetzt die Frage. Die Thurmuhren in der Stadt schlagen Behn; die Schranken sind schon herabgelassen vor der hölzernen Brücke, welche über den fleineren Donauarm auf die Insel führt, von wo dann auf dem größeren Donauarm die Eisdecke jetzt die Brücke bildet. Dahin kann man aber jetzt nicht gelangen, ohne sämmtliche Stadttrabanten zu alarmiren, welche vom Stadthauptmann den strengen Befehl haben, von 8 Uhr Abends bis 7 Uhr früh Niemanden auf das Eis zu lassen, und wenn's der Papst selber wäre. 3war ein paar Banknoten aus der Brieftasche des Herrn Leve tinczy würden vielleicht bewerkstelligen, was felbst die Bullen des heiligen Vaters nicht vermöchten: dann aber wäre es am andern Tage in der ganzen Stadt ruchbar, daß der Goldmann in später Nacht allein und in großer Eile über das gefährliche Eis aus der Stadt echappirt sei. Das wäre eine gute Illustration zu dem Stadtklatsch, der aus jenem Duell entstanden. Allgemein würde es heißen: nun, der denkt schon daran, nach Amerika durchzubrennen. Auch Timea würde es zu Ohren kommen.
Timea! O, wie schwer ist es, diesem Namen zu entEr kann nichts Ueberall klingt er ihm nach. rinnen. Anderes thun, als in sein Haus zurückkehren, und dort warten, bis es Tag wird. Behutsam, wie ein Dieb, öffnete er die in sein 3immer führenden Thüren. Um diese Beit schlafen die übrigen Bewohner des Hauses schon alle.
Er In sein 3immer gelangt, zündete er kein Licht an. Er warf sich auf den Divan. Im Finstern aber wissen die Gespenster , von denen er verfolgt wird, ihn noch besser zu finden.
Red.) und Sonntag soll eine große Demonstration im Hydepart stattfinden, zum Proteft gegen die unerhört lange Arbeitszeit in diesem Berufe. Wie sehr die Verhältnisse im Bäckergewerbe hier noch im Argen liegen, geht aus den wahrhaft bescheidenen Forderungen der Streifenden hervor. Dieselben verlangen: 60 Stunden Arbeitszeit pro Woche und 30 Schilling verlangen: 60 Stunden Arbeitszeit pro Woche und 30 Schilling Wochenlohn. Für Ueberzeit- und Sonntagsarbeit 50 Prozent Aufschlag. Ferner steht eine Lohnbewegung unter den niederen Bostangestellten in Aussicht, die aftträger von Coventgarden( Blumen- und Gemüsemarkt) organisiren sich zum Kampf wider das sie schwer schädigende Arbeitsverdingungsfyftem, und so geht es fort bis zu den Müllfahrern und Straßenfegern, die vor einigen Tagen bei einem der größten Unternehmer im Nordwesten erhebliche Aufbesserungen durchsetzten.
Das alles mag beschränkten Seelen auf dem Festland als ein Gräuel vor dem Herrn erscheinen; wer etwas weiter blickt, als die Interessen der heutigen kapitalistischen Unternehmer gehen, wird es als einen hohen Fortschritt begrüßen, daß der Gedanke der Vereinigung in immer weiteren Kreisen der Arbeiterschaft Boden faßt- vom rein menschlichen Intereffe für die Enterbten der heutigen Gesellschaft ganz abgefehen. Nationaldünkel ist eine sehr verwerfliche Sache, menn jedoch heute die Londoner Preffe in ihrer großen Mehrheit es als einen großen Vorzug Englands preist, daß seine Arbeiter Ellenbogenraum haben, fich für ihre Befferstellung zu organi firen, so kann man diesen Stolz nur als berechtigt an
erkennen.
Staat und Gesellschaft sind darum doch noch nicht in Gefahr, das hat der jüngste Gewerkschaftsfongreß gezeigt, auf dem die Herren Broadhurst und Shipton einen, allerdings nicht ganz zweifelsohnen Sieg erfochten haben. Um ihre Führerschaft zu behaupten, diese find den Herren nicht zurückunsaubersten Mitteln geschiedt. Ein Standal fondergleichen ist die Art, wie die Urabstimmung über den Achtundenarbeitstag vom parlamentarischen Komitee in ihr Gegentheil umgepfuscht
vor
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oder, gerade heraus, gefälscht wurde. Vor mir liegt die Lifte über die Abstimmung, wie sie angeblich erfolgt sein foll. Sie verzeichnet im Ganzen 37 Gewerkschaften mit zufammen 178 376 Mitgliedern, die andern haben die Abstimmungslisten entweder zu früh", oder zu spät, oder auch gar nicht eingeschickt. Von denen, die eingefchickt haben, sollen 67 390 Mitglieder gegen den Achtstundenarbeitstag, und nur 39 650 dafür gestimmt haben. Thatsächlich haben nur der sehr schwache Verein der Londoner Buchbinderarbeiterinnen und der ebenfalls sehr schwache Verein der Londoner Zinfarbeiter Majoritäten gegen den Achtstundenarbeitstag gehiefert. Die große Mehrheit rechnet der Bericht dadurch heraus, daß er die Vereine der Spinner und Weber Nord- Englands mit zusammen 56 541 Mitgliedern ein stimmig, und die Mitglieder des Gewerkschaftsbundes von Wolverhampton in der Zahl von 4500 mit allen gegen 7 Stimmen gegen den Achtstundenarbeitstag entscheiden läßt lediglich auf Grund von Abstimmungen seitens der 3 entralvorstände dieser Ver bände. Daß dies fein Irrthum in gutem Glauben ist, geht daraus hervor, daß die Abstimmung des Vorstandes des Liverpooler Ge wertschaftsbundes, der mit 20 Stimmen gegen 7 für den Achtstunden- Arbeitstag stimmte, einfach nur diese Abstimmungszahlen aufweist, während der Bund selbst 10 000 Mitglieder zählt.
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Wie aber war überhaupt eine so mangelhafte Abstimmung möglich? Die Thatsache ist nur erklärlich, wenn man annimmt, daß die Instruktionen bei Verschickung der Fragebogen so unflar gelautet haben, daß sie von vielen überhaupt nicht ver
auch hier nicht schlechter als die Geführten fie ver
dienen.
Soviel für heute. Ueber den Stand und Charakter der. fozialistischen Bewegung in England in meinem nächsten Berichte.
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Paris , 22. September. Ueber die Physiognomie des Wahltages in Baris erhalten wir nachträglich folgende Schil derung. Der Wahltag ist da. Es regnet. In Paris spielt das Wetter eine große Rolle wie übrigens auch in anderen Städten und namentlich vor dem Regen fürchten die Pariser sich sehr, so daß einst gesagt wurde: es regnet, das Volt geht also nicht auf die Straße"- d. h., es baut feine Barrikaden und macht keine Revolution. Ob der Regen auch Viele am Wählen verhindern wird? Es ist 10 Uhr Morgens- feit zwei Stunden find schon die Wahllokale geöffnet, allein auf ben Straßen ist gar nichts zu bemerken. Die Phyfiognomie der Straßen und der Bevölkerung ist genau dieselbe, wie an einem gewöhnlichen Regensonntag- Vormittag. Diese Stille bat etwas Räthselhaftes und Unheimliches, und zwar für alle Parteien ohne Ausnahme. Man braucht nur die verschiedenen Zeitungen zu lesen. Selbst den Bonapartisten und ihrem Frechsten der Frechen , dem Gassenbuben Granier( genannt nach dem Geburtsdorf des Vaters: Cassagnac), ist die bisher zur Schau getragene Zuversicht abhanden gekommen und ihre Journale fangen fogar an, die Republik zu loben. Nur die Boulangisten Schimpfen in alter Weise, wie die Rohrspaßen. Andere Waffen haben ste ja nicht. Der Coup de la dernière heure der Streich der legten Stunde vor der Wahl, den man von ihnen er wartete, ist ausgeblieben; Herr Boulanger hat keine Luft, den Märtyrer zu spielen- er ist hübsch in London geblieben oder doch wenigstens in England und lauert dort auf die Nachricht seiner Nieoerlage. Statt seiner find Millionen und Millionen von neuen Affichen, Proklamationen u. f. w., in den Straßen von Paris erschienen. Immer diefelben stereotypen Schimpfereien. Aber woher das Geld? Dieser gedruckte Schmuz kostet Hunderttausende; und wenn man alles zusammenzählt, was der tapfere General", der bekanntlich arm ift, wie eine Kirchenmaus, für die gegenwärtige Wahlkampagne schon ausgegeben hat, so summirt es sich zu Millionen. Woher das Geld? An die Fabel von Macken, dem reichen Amerikaner" glaubt selbst in dem leichtgläubigen Paris fein Mensch mehr. Daß das Geld zum Theil aus dem Auslande fließt, gilt aber für ausgemacht. Dabei denken die Meisten an Deutschland , die besser Unterrichteten jedoch, in erster Linie, an eine andere Macht, die man freilich, fo lange die Möglichkeit eines Krieges mit Deutschland besteht, nicht gern angreift: nämlich Rußland . In England gilt es beiläufig für gewiß, daß die russische Regierung bem braven General" einen unbeschränkten Kredit eröffnet hat, in der Hoffnung, daß er die Orleans auf den Thron bringen und aus Frankreich ein Werkzeug der russischen Bolitik machen werde. Die Ansicht herrscht auch in solchen Kreisen, die ich in Bezug auf Alles was Rußland angeht, für ganz bes sonders gut unterrichtet halten muß. Und sie verdient ernste Beachtung.
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Ich werde mich nun nach einigen Wahllokalen verfügen, um Wahlstudien zu machen! Das Pariser Resultat werden wir gegen 9 Uhr Abends haben( die Wahlzeit ist hier von 8 Morgens bis 6 Abends); um Mitternacht wird man einen Theil der Ergebnisse aus den Provinzen haben; allein das Gesammiresultat wird erst im Laufe des morgenden Tages bekannt sein.
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Einige Stunden später. Der Regen hat aufge hört. Ich bin durch die Straßen gegangen, habe verschiedene Wahllokale von außen besichtigt und habe in einem die Wahl handlung beobachtet. Die Ruhe ist erstaunlich. Nicht entfernt so viel Lärm wie bei uns; die Zettelvertheiler find stumm ver glichen mit den unfrigen. Und vermittelst der Carte d'électeur ( ober Carte électorale) der Wählerkarte geht die Abstimmung weit rascher vor sich als bei uns. Sobald der Wähler sich durch seine Karte legitimirt hat, erhält er sie mit abgeschnittener Ecke( rechts) zurück und kann sie dann bei allenfallfiger Stich wahl nochmals benußen. Das Verfahren scheint mir ganz praktisch, zumal die nicht abgeholten Wahlfarten auch im Wahllokal, während der Wahlhandlung, noch zu haben find.
Handen wurden. Wie die Herren vom Barlamentarischen Politische Uebersicht.
Komitee" sich auf das Verdunkeln von Thatsachen verstehen, dafür ist ihre Abstimmungsliste der beste Beweis. Es wäre indessen falsch, uns mit dieser Erklärung zu beruhigen. Die Schuld des einen hebt den Fehler des anderen nicht auf. Alle Manöver und Listen würden nichts nüßen, wenn nicht thatfächlich ein großer Theil der Gewerkschaftler allen Fragen, die über das Interesse des Tages hinaus gehen, eine höchft be dauerliche Gleichgiltigkeit entgegen brächten. Die Führer find
Wie dies Alabastergesichterröthete!
So ist also dennoch dort Leben unter dem Eis, nur die Sonne fehlt. Die Ehe ist für sie der ewige Winter, der ewige Polarwinter. Die Frau ist treu. Und auch der Er zerschlägt seinen Nebenbuhler ist ein treuer Freund.
Säbel auf dem Schädel desjenigen, der es gewagt, den Gatten der angebeteten Frau zu verleumden. Und Timea liebt diesen Menschen und ist unglücklich, sie sowohl wie er. An dem Unglück Beiber aber ist Schuld, daß Timar ein Goldmann. Diejenigen, die ihn lieben, vergöttern ihn. Niemand wagt auch nur daran zu denken, ihn zu betrügen, zu bestehlen, zu beschimpfen, von dem Diamant seiner Ehre einen Splitter abzubrechen; sie hüten seine Ehre wie ein Kleinod.
Einiges vom Hegen" des Unfallversicherungsgesetzes. Die Rechtsprechung des Reichsversicherungsamtes in Unfall- Streitfaden ist bisher im Wesentlichen eine solche ge wesen, die den Dank der Arbeiter verdiente. In einer nachweislich großen Anzahl von Fällen hat das Reichsversicherungsamt seine Entscheidungen gemäß den Absichten des Unfallgefeges getroffen. Und zwar in schroffem Gegensaße zu den
zu, daß es gut wäre, vor diesem Menschen die Flucht zu ergreifen. Fliehen! Sein ganzes Sinnen und Trachten ist ja darauf gestellt. Für ihn giebt es kein unangenehmeres So wie er die Gefühl, als an einem Orte zu bleiben. herrenlose Insel verläßt, ist nirgens ein Bleiben für ihn. Wenn er auf einer Reise Mittagsstation hält, kann er es nicht erwarten, bis die Pferde abgefüttert sind: er geht zu Fuß auf der Chaussee voraus. So treibt ihn etwas be ständig von Ort zu Ort.
Und kein Schlaf wollte sich auf seine Augenlider senken. Seine Taschenuhr schlug zwölf. Noch sieben lange Stunden bis zum Morgen, die er zu durchwachen hat.
Er entschloß sich endlich, doch Licht anzuzünden. Für Gemüthsbewegungen giebt es ein stillendes Mittel, wirksamer als Opium und Fingerhutertratt: eine prosaische Beschäf Ichtigung. Wer viel zu thun hat, der findet keine Beit, seinem Kaufleute werden selten Liebesschmerz nachzuhängen. Selbstmörder aus Liebesgram. Die Geschäftssorgen sind das heilsame Fußbad, welches das Blut von den edleren Theilen herabzieht. ( Fortsetzung folgt.)
Wenn Timea erführe, wenn sie entdeckte, wie es in seinem Innern aussieht, würde sie dann noch sagen: würde die Schande seines Namens theilen, wie ich seinen Glanz getheilt?" Ja, sie würde das sagen. Timea trennt sich nicht von ihm. Sie würde sagen: wenn Du mich unglücklich gemacht, so leide nun auch mit mir." Das ist die Grausamkeit der Engel. So ist's mit Timea.
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Wie aber mit Noemi? Was macht sie jetzt auf der ein samen, unbewohnten Insel, von der sie nicht fort kann, Dank der Hochsinnigkeit Timea's? Allein in der traurigen Monotonie des Winters, ein kleines hilfloses Kind auf dem
Schoß! Woran denkt sie jetzt? Niemand ist da, der ihr ein Aus Kunst und Leben.
Wort des Troftes brächte. Wie mag sie in der unwirthlichen Einöde zittern vor schlechten Menschen, vor Gespenstern, vor wilden Thieren! Wie mag es ihr das Herz zusammenschnüren, wenn sie an den fernen Geliebten denkt und darüber nachsinnt, wo er jetzt sein mag? wenn sie wüßte! wenn beide Frauen wüßten, welch verruchter D Bösewicht jener Mann, der ihnen so viel Herzeleid verurfacht! Wenn Jemand sich fände, der es ihnen fagte!
Wer mag nur jener Fremde sein, der bereits Dinge über ihn gesagt, für welche der Major ihm einen Schlag ins Ein fremder Gesicht, einen Hieb auf den Kopf versette? Marine- Offizier? Wer kann dieser Feind nur sein? Das zu erfahren ist nicht möglich; er ist mit der Wunde, die er erhalten, aus der Stadt verschwunden. Etwas flüsterte ihm
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Tschernischewski, der große russische Volksmann, sollte endlich freigelaffen worden sein, so meldeten wir vor kurzem. Die Nachricht flang unwahrscheinlich- scheint nach neueren Mittheilungen aber doch wahr zu sein. Tschernischewski ist, wenn nicht alles trügt, wirklich frei, wenn auch nur, um als freier Mann sterben zu können. Das ist wenigstens der Einbrud, welchen man aus den vorliegenden Zeitungsnachrichten empfängt. So entnehmen wir einem Leitartikel der Wiener Neuen Freien Presse" das Nachstehende:
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Ein gebrochener Mann entsteigt dem lebendigen Grabe der fibirischen Verbannung. Schwankend ist sein Schritt, sein Athem stockt und wirr geht seine Rede. Die ihm einst nahe gestanden, erfennen ihn faum wieder in dem wallenden weißen Barte, der das zerfurchte Antlig umrahmt, und in der weltfremden hilflosigkeit, mit welcher er der wiedergewonnenen Freiheit fich