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Briefkasten der Redaktion.

Die juristische Sprechstunde findet Montags, Dienstags Freitags und Sonnabends, abends von 7-8 Uhr statt. E. K. 65. Ein guter Buchbinder wird die Sache schon machen. Leider Suter 8. Hohenzollern . König.

können wir die Neue Welt" nicht ungefalzt unseren Lesern liefern.

H. E. S. Wie Ihnen bereits mitgetheilt ist, sind die Schriftstücke nicht rechtsgiltig. P. W. 24. Ist Ihnen Reparatur von Küche und

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korridor versprochen, dies Versprechen aber nicht gehalten, Sie jedoch ein,

Druckfehler- Berichtigung. In der Notiz, Behausung 3.1 gericht? I zu verantworten. Der Angeklagte hielt seine eigene giffer Berlins "( in Nr. 10, 1. Beilage) lies auf der 22. Zeile: 51jährige Mutter zu einem unfittlichen Lebenswandel an; folgte ,, 127,2( ftatt: 172,2)." fie nicht, bekam ste furchtbare Schläge, die oft so derb ausfielen, daß sie wiederholt das Krankenhaus auf Aus den Nachbarorten. suchen mußte. Die Mutter brachte schließlich, da sie das Achtung, Charlottenburg ! Am Sonntag, den 17. d. Mts., Leben und die Behandlung nicht mehr aushalten fonnte, die Sache nachmittags 4 Uhr, findet in Bismarckshöhe, Wilmersdorferstr. 39, selbst zur Anzeige. Die Verhandlung fand natürlich unter Ausschluß der Beffentlichkeit statt; die öffentliche Publikation ergab den zu gunsten der streifenden Hamburger Hafenarbeiter ein Konzert, obigen Sachverhalt. Der Unmensch wurde zu fünf Jahren verbunden mit Theateraufführung und Gesangsvorträgen statt. gezogen, so fönnen Sie nicht ohne weiteres ausziehen, sondern, falls der ( Siehe Annonce.) Indem wir den guten Zweck desselben besonders Gefängniß sowie den üblichen Nebenstrafen verurtheilt. hervorheben, ersuchen wir alle Parteigenoffen, sowie Freunde und In eine Anklage wegen betrügerischen Bankrotts, die in Wirth trotz Mahnung seiner Verpflichtung nicht nachfonimt, die Reparatur Gönner, diese Veranstaltung, soweit es in ihren Kräften steht, zu diesen Tagen vor dem Schwurgericht gegen Maurermeister Haber- auf seine Kosten herstellen und dann gegen den Wirth die Kosten und etwaigen Schaden( Minderwerth der Wohnung) einklagen. O. 2. Hagen i. W. unterstützen. Der Abend verspricht ein genußreicher zu werden, da stroh und Genossen verhandelt wurde, erkannten die Geschworenen 1. und 2. Nein. 3. Dem Meister. E. M. 1870 Berlin . 1. Nein. das Programm sehr reichhaltig ist. Trage jeder dazu bei, daß der nach dem Antrage des Staatsanwalts auf Freisprechung der An- Die Frau haftet nicht für die Schulden des Mannes. 2. Wenn einmal ein Zweck in vollen Umfange erreicht wird. geflagten, sowie auf Uebernahme sämmtlicher Koften durch die Offenbarungseid geleistet ist, so kann die abermalige Leistung nur begehrt Friedrichshagen . Den Parteigenossen zur Nachricht, daß die Staatskasse. Es handelte sich um Hypothekeneintragungen auf werden, wenn der Gläubiger glaubhaft macht, daß Schuldner inzwischen in nächste Versammlung des Arbeiter Bildungsvereins am Schöneberger Neubauten. Haberstroh hat mehrere Monate in bessere Bermögensverhältnisse gerathen ist. 3. Was unpfändbar ist, ist an dieser Stelle wiederholt, gulegt in der Nummer vont 30. De Sonnabend, den 16. Januar, abends 9 Uhr, im Untersuchungshaft gesessen. zember 1896 ausführlich dargelegt. 4. Sie leben außer Gütergemeinschaft. Lokale der Frau Bertha Schulze, Friedrich ft r. 185, statt- Vor der Strafkammer des Landgerichts in Köln follte. Sch. 42. Nein, nur ein Preuße ist in Berlin wahlberechtigt. findet. Es ist dem Vorstande gelungen, den vielfach geäußerten gestern der Prozeß gegen den Chefredakteur der Kölnischen E. M. 38. 1. Jm landrechtlichen Gebiet Preußens können wechselseitige Wünschen der Mitglieder zu entsprechen, und einen Referenten zu Voltszeitung" Dr. Cardauns wegen Beleidigung der Beamten Testamente, in denen beide Theile des Widerrufs ausdrücklich sich begeben finden für einen Vortrag über die seit Monaten im Vordergrunde der töniglichen Staatsanwaltschaft in Berlin und Potsdam zur haben, nicht einseitig widerrufen werden; wohl aber kann von einer Seite des allgemeinen Interesses stehenden Nordpolfahrten" Verhandlung gelangen, von dem man nähere Aufschlüsse über das entgegen dem Testament ein Vermächtniß bis zur Höhe von 20 des Nach­unter besonderer Berücksichtigung der letzten Nansen'schen Ent Duell Koße Schrader erwartete. Die Köln . Volkszeitung" asses vermacht werden. 2. Sprechen Sie mit Abschrift des Testaments in der juristischen Sprechstunde vor. M. O. 1. Nein. 2. Dieselben ver: deckungen. Herr Schriftsteller Wilhelm Bölfche wird in hatte der Berliner und der Potsdamer Staatsanwaltschaft in bleiben gleichfalls Eigenthum bis zur Abzahlung. 3. Zahlen. G. K.. obiger Versammlung über vorstehendes Thema referiren. Gleich einem Leitartikel den Vorwurf gemacht, daß sie dieses Duell Bertin. 1. und 2. Nein. 150, 2. G. Sie sind im Unrecht. Wieder zeitig werden alle diejenigen Parteigenossen, welche politisch nicht nicht verhindert habe, obschon sie vorher davon Kenntniß bolt ist im Briefkasten und auch im lokalen Theil, z. B. in der Nummer organisirt sind also dem Arbeiter Bildungsverein nicht aus gehabt habe. Die Kölner Staatsanwaltschaft erhob darauf vom 24. Dezember 1896, darauf hingewiesen, daß, wenn eine Kündigungsfrist von gehören- wiederum aufgefordert, diesem Verein beizutreten. Neue die Beleidigungsklage, da die Staatsanwaltschaft in Berlin 3 Monaten und 3 Tagen vereinbart ist, die Kündigung spätestens am Mitglieder werden in jeder Versammlung des Vereins aufgenommen. und Potsdam von dem Duell vorher feine Kenntniß erhalten hatte 28. Dezember in den Händen dessen sein mußte, dem gekündigt wurde. Hätten C.2.25. Der Vorstand des Arbeiter Bildungsvereins und auch nach dem Duell keinen Anlaß zum Einschreiten hatten, da Sie den Vorwärts" gelesen, hätten Sie Schaden sich erspart. Wollen Sie gelegentlich in der juristischen Sprechstunde vorsprechen. für Friedrichshagen . die beiden Duellanten der Militärgerichtsbarkeit unterstanden. Nun- Wenn möglich, bringen Sie das Krankenkassenbuch Ihres Mannes nebst E. G. Ist möglich. E. 3. Nein. Heute, Freitag, erhalten die Mitglieder des Konsumvereins mehr beantragte der Angeklagte durch seinen Rechtsbeistand, den ben strankenkassen- Statuten mit. Baum, Wiesenstr. 3. Nein, Sie müßten beim Amtsgericht flagen. ber Firma Siemens u. Halske in Charlottenburg die Dividende Abg. Rechtsanwalt Dr. Karl Trimborn- Köln die Vernehmung der Beamten der Berliner und der Potsdamer Staatsanwaltschaft. Bisher Emil Schulze. 1. Ja. 2. Da giebt es feinen Weg. A. 3. 100. der Mitglieder betragen soll. Da am Sonnabend darauf, wie all- und seiner beiden Dezernenten, des Staatsanwalts Kleine und des ausgezahlt, deren Höhe diesmal ca. 20 Wark bei einem großen Theil ist die des Oberstaatsanwalts am Berliner Landgericht I Drescher 1. 2. Nein. B. M. 65. In Ihrer Angelegenheit ist weiter nichts zu machen. jährlich, in der Flora zu Charlottenburg ein Fest abgehalten wird, Staatsanwalts Böttger, erfolgt. Die Vernehmung der Potsdamer theiliges vereinbart war, so steht Ihnen ein Anspruch auf Lohn für die Karl Wegner. Da Sie in Wochenlohn standen und nichts Gegen: an welchem wohl die meisten Mitglieder theilnehmen, so ist es der Beamten, und zwar des Ersten Staatsanwalts Dietfurth und seiner Feiertage zu( Arbeiterrecht S. 94). Klagen Sie denselben beim Gewerbe Wunsch vieler Arbeiter der Firma Siemens u. Halske, daß ihre beiden Dezernenten sollte vor einigen Tagen stattfinden. Im letzten gericht ein. 5. O. 110. Ihre Kündigungsfrist beträgt 2 Wochen. Sie Kollegen an diesem Tage auch ihrer kämpfenden Hamburger Augenblick ist die Vernehmung jedoch aufgehoben worden, sodaß kann an jedem Tage nicht nur am Wochenablauf ausgesprochen Brüder gedenken. Ein Sekondelieutenant des Garde- Fußartillerie- Regiments in der für gestern angesetzte Hauptverhandlungstermin nicht statt- werben. Arbeiterrecht S. 43, 45, 168. Spandau hat sich bei der Handhabung eines Gewehrs in seiner finden konnte. Dem Bernehmen nach haben die Berliner Beamten Ghemann sind Sie berechtigt, in der Hauptverhandlung als Beistand Ihrer Wohnung infolge eines unglücklichen Zufalles am Mittwoch eine nicht bestritten, von dem Duell vorher Kenntniß gehabt zu haben, wegen Beleidigung angeklagten Ehefrau aufzutreten. fönnen Sie nur wegen einer Ihrer Ehefrau zugefügten Beleidigung Schußverlegung an der Schulter beigebracht; die Verwundung ist Jedenfalls hätte die Staatsanwaltschaft feinen Anlaß zum Ein- schriftlich dar, wiederholen Sie ihn in der Hauptverhandlung und beantragen jedoch nur durch die entsprechenden unsicheren Zeitungsmeldungen. erheben. Legen Sie den Sachverhalt bereits vor der Hauptverhandlung feine lebensgefährliche. schreiten gehabt, da beide Herren der Militärgerichtsbarkeit unter Sie Freisprechung Ihrer Ehefrau. Verständige Richter werden voraus: standen. Oberstaatsanwalt Drescher soll noch geltend gemacht sichtlich Ihren Antrag zunt Urtheil erheben. Höchstens würden sie wohl haben, daß das Duell im Grunewald, also im Bezirk des Land- 3-15 Mart aufbrummen. Die Strafhöhe für Beleidigung schwankt zwischen gerichts Potsdam stattfand. Interessant ist aber, daß einer der 3 und 600 Mark und einem Tage und einem Jahre Freiheitsstrafe. Duellanten gar nicht der Militärgerichtsbarkeit unterstand, was bisher nicht bekannt geworden ist und wovon auch die Staatsanwaltschaft bisher gar keine Kenntniß hatte. Der Angeklagte soll noch weitere Zeugenvernehmungen beantragt haben. Ein neuer Termin ist noch nicht anberaumt.

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Kunst und Wissenschaft.

Im Schiller: Theater tommt Sonntag Nachmittag Wilhelut Tell" zur Aufführung. In der Sonntag Abend- Vorstellung wird das Schauspiel Ein Ehrenwort" von Otto Erich Hartleben gegeben. Heute geht Kreger's Boltsstück Der Millionenbauer" in Szene. Im Bürgersaale des Rath­Hauses findet Sonntag Abend ein Gottfried Keller - Abend" statt.

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In Athen haben die beiden Schwestern Angelika und Alexandra Panagiotatos vor einigen Tagen und es ist das der erste Fall weiblicher Dottorpromotionen in Griechenland ihre medizinischen Examina mit dem Präditat Sehr gut" bestanden und wurden nach einer feierlichen Ansprache des Vorsitzenden der Prüfungskommission zu Doftoren der Medizin promovirt. Die jungen Damen, von denen die ältere soeben 22 Jahre alt geworden ist, haben in Korfu , woher fie stammen, ihre ersten Studien gemacht und diese in der französischen Schule in Athen fortgesetzt. Sie ge denken, nach der F. 3.", sich den Frauen und Kinderkrankheiten zu widmen.

Gerichts- Beitung.

B

int

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und 3. Läßt sich ohne mündliche Auseinandersetzung nicht beantworten.

B. Sch., Charlottenburg . Als Eine Widerklage

Witterungsübersicht vom 14. Januar 1897.

Ju Basel ist der Buchhalter Bäumele, welcher Wechsel im Stationen. Betrage von etwa 30 000 Fr. gefälscht hat, in Tunis verhaftet und hierher gebracht wurde, zu 3 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden.

Dersammlungen.

Swinemünde Hamburg Berlin

Der Verein der Bananschläger nahm in feiner General Wiesbaden versammlung am 3. Januar den Bericht der Kassenrevisoren ent- München gegen; dem folgte eine Uebersicht über die Thätigkeit des Vereins Wien . im verflossenen Jahre, worauf die Neuwahl des Vorstandes voll Haparanda. zogen wurde. Es wurden gewählt: Schröder zum ersten Vor- Petersburg. fizzenden, Wiegand zum ersten Schriftführer und Jüling zum Cort ersten Kassirer. Den Hamburger Streifenden überwies die Ver- Aberdeen. fammlung 50 M. Paris .

Barometers

tand in mm,

reduzirt auf

d. Meeressp.

Windrichtung

Windstärke

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Wetter

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WNW 3 NNO 3 Arbeiter- Bildungsschule. Freitag Abend 9 Uhr bis 10% Uhr: Südost= Schule, Waldemarfiraße 14: Natur- Erkenntniß( Antite und moderne Natur- Welter- Prognose für Freitag, 15. Januar 1897. Griechische Weisheit betrachtung. Problem der Weltbildung im Alterthum. Ein wenig fälter, zeitweise aufklärend, vorwiegend noch trübe und biblische Ueberlieferung. Die Entthronung der Erde aus ihrer bevorzugten bei schwachen nördlichen Winden; feine erheblichen Niederschläge. Stellung int Weltenall. Mechanistische Auffassung und experimentelle Forschung. Die Einreihung des Menschen in das Naturganze[ Lamart Darwin]. Das Seelenproblem. Atomismus und Materialismus. Grenzen der Natur- Erkenntniß.) Herr Dr. C. Joël. Nord Schule, Brunnenstr. 25: Diebe- ilebung( Die wichtigsten technischen Grundfäße für die Kunst des öffentlichen Nedens. Lehre vom Aufbau eines Vortrages.) Herr Heinrich Schulz . Die Schulräume sind zur Benugung der Bibliothek und des reichen Zeit­schriftenmaterials, schon von 8 1hr abends an geöffnet.

Am 15. Januar wird voraussichtlich die geplante öffent= liche Lefeballe, bie mit geitungen, Beitschriften und Büchern reich ausgestattet ist, für die allgemeine unentgeltliche 23 e- nugung eröffnet.

Der Borstand.

Arbeiter- Sängerband Bertins und Umgegend. Borfigender Ad. Neumann, Basewalterstr. 3. Alle Aenderungen im Vereinstalender sind zu richten an Friedrich ortum, Manteuffelfir. 49, v. 2 Tr. Bund der geselligen Arbeitervereine Berline und gegend. Alle Bufchriften, den Bund betreffend, sind zu richten an P. Gent, S. Dresdener. straße 107/8. Arbeiter Rancherbund Berlins und Umgegend. Renderungen im Bereinstalender find zu richten an Otto Schulz, Kottbufer Damm 72. Allgemeine ranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter( E. S. 29, Samburg), Filiale Berlin 6. Sonnabend, den 16. Januar, abends sy Uhr, Ackerstr. 128 bei Marten, Mitgliederversammlung.

Filtale Berlin 9. Sonnabend, 16. Januar, abends 8 Uhr in der Kronenbraueret, Alt- Moabit 47-49, im tleinen Saal, unten. Die Zahlstelle von Bieck befindet sich jetzt Goykowskyftr. 25 det Liebe( Restauration).

Vermischtes. 22

Todes- Anzeige.

Aut 12. d. M. entschlief nach langem Leiden unser lieber Bruder, der Steinträger

Joseph Klopsch,

Mariannenstraße 31. Dies zeigt tiefbetrübt an im Namen der Hinterbliebenen Franz Klopsch. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 17. d. M., nachmittags 22 Uhr, von der Leichenhalle des Krankenhauses At Urban aus statt. 38376

Die Beerdigung meines Bruders Rudolf Borchert findet hente, Freitag, nachmittags 2 Uhr, auf dem Begräbnißplatz der freireligiösen Ge Aug. Borchert, Maschinist. Danksagung.

meinde statt.

38426

Allen Freunden und Kollegen, sowie

Die Beleidigungsklage des Genossen Timm gegen den Konfektionär Saalfeld und die Schneider Stullgies und Muscheck, welche fchon am 8. Dezember das Gericht beschäftigte, damals aber wegen Krankheit des Angeklagten Muscheck vertagt wurde, stand am Donnerstag wiederum zur Entscheidung vor dem Schöffengericht. Es handelt sich um die nach dem Konfektionsarbeiter Streit verbreitete Behauptung: Timm fei von den Unternehmern bestochen worden, deren Interesse eine alsbaldige Beendigung des Streits herbei zuführen. Der Angeklagte Saalfeld ist vom Kläger als Urheber des Gerüchts ermittelt worden. Saalfeld hat nämlich, als eine Frau Ranowsti ihm gegenüber ihre Verwunderung über die schnelle Be endigung des Streits aussprach, zu ihr gefagt: Die Schneider find die Dummen, Timm hat sein Geld in der Tasche, denn er hat ja von den Konfektionären 6000. bekommen. Frau Kanowski hat diese Aeußerung zu dem Angeklagten Stulgies erzählt, dieser hat sie wieder dem Angeklagten Muscheck mitgetheilt, welcher dann in einer Schneiderversammlung am 25. August v. Js. auf grund dieser Verdächtigung ben Kläger Zimm als einen Mann bezeichnete, der das Vertrauen seiner Kollegen nicht mehr verdiene; hierüber zur Rede gestellt, wiederholte Muscheck die ihm von Stullgies zugetragene Behauptung und legterer bestätigte dieselbe unter Angabe seiner Quelle in einer anderen Versammlung am 31. Auguft. Vor Gericht gab Saalfeld zu, die fragliche Aeußerung gemacht zu haben, er wollte sich jedoch nur einen Scherz mit der Frau Ranowski erlaubt und die Behauptung feineswegs ernst gemeint haben. Der Gerichtshof hielt alle drei Angeklagten der Beleidigung für schuldig. Wenn man auch annehmen wolle, Saalfeld habe nur einen Noch eine Brüsewikerei. Grobe Ausschreitungen hat sich, uit machen wollen, so gehe es doch zu weit, sich derartige Scherze wie wir in der Zeit" lesen, in Kuxhaven ein Ober- Lazarethgehilfe zu erlauben, durch die jemand bei seinen Kollegen verdächtigt und in von der zweiten Werftoiviston Wilhelmshafen, Beckmann, gegen den Sängern unseren herzlichsten feiner Ehre schwer getränkt werde. Betreffs der der An- einen Gastwirth schuldig gemacht. Der Beckmann erlaubte fich Dank für die rege Theilnahme am geklagten Stulgies und Mufcheck müsse berücksichtigt werden, im Wirthslokal schamlose Beleidigungen gegen die Wirthin und Begräbniß unseres lieben Sohnes, daß diefe als Schneider ein Interesse hatten, die fragliche das Dienstmädchen. Darauf warf ihn der Gastwirth vor die Bruders it. Schwagers Max Huth. Behauptung auf ihre Wahrheit zu prüfen. Sie hätten das aber in Thür, als er das Lokal nicht verlassen wollte. Als dann Die Hinterbliebenen. einer Form gethan, die gleichfalls. beleidigend sei. Gegen Saalfeld der Gastwirth zurückkehren wollte, stürzte Beckmann auf ihn zu wurde eine Strafe von 50 M. oder 10 Tagen, gegen Stullgies und mit dem Rufe:" Ich bin geschlagen, ich bin ein Soldat. Das kann Muscheck eine solche von je 5 M. oder 1 Tag Gefängniß ausge- ich mir nicht gefallen lassen, das leidet meine Ehre sprochen und dem Kläger die Publikationsbefugniß des Urtheils, nicht." Beckmann zog ein Messer und verletzte dem Wirthe bei soweit es die beiben legten Angeklagten betrifft, im Vorwärts" deffen Abwehr die linke Hand durch fünf Schnitte und Stiche, dann Achtung! stieß er dem Wirth das Messer in die linke Brustseite und wandte und im Fachorgan der Schneider zuerkannt. Acht Prozeffe des Reichs Militärfiskus gegen den sich zur Flucht. Berliner Magistrat beschäftigten den II. Senat des Ober- In Bremen sind am Donnerstag die drei mittleren Packhäuser Verwaltungsgerichts in seiner Sigung vom 13. Januar cr. der Firma Meyer u. Strauch in der Hohethorstraße abgebrannt. Es handelte sich um die Freistellung einer ganzen Reihe Militär- Aus Bremen wird uns weiter berichtet: Das Feuer Dienstwohnungen von der Grundsteuer und den obligaten Neben in den Backhäusern der Aktiengesellschaft Bremer Packhäuser" abgaben. Der Bezirksausschuß hatte die Heranziehung zur Steuer an der Hohethorstraße ist durch die angestrengte Thätigkeit der in allen Fällen bestätigt, das Ober- Verwaltungsgericht indeß Feuerwehr auf seinen Heerd beschränkt worden, wüthet aber entschied theils zu gunsten des Fistus, theils hielt es die Vor- im Innern noch fort. Durch dasselbe wurden die drei Entscheidungen aufrecht. Ausdrücklich hob der Präsident Lohaus mittleren Packhäuser bis auf die Umfassungsmauern zerstört, hervor, daß das Revisionsgericht an den fürzlich aufgestellten Grund- während die beiden angrenzenden Häuser zum theil erhalten fägen festhalte, die die Heranziehung der Militär- Dienstwohnungen werden konnten. Das in den von dem Feuer in Mitleidenschaft ge­zur Grundsteuer betreffen. Diese Grundsäge sind seinerzeit im zogenen fünf Häusern der Gesellschaft befindliche bedeutende Quantum Vorwärts" ausführlich wiedergegeben worden. Nach ihrer An- Tabat, welches dortselbst für Rechnung der Firmen H. F. E. Meyer wendbarkeit wurde jeder einzelne Fall geprüft und demgemäß ge- und Frig Strauch u. Sohn lagerte, ist durch Feuer und Wasser völlig urtheilt. So wurden die Wohnungen der Militär beamten für vernichtet worden. grundsteuerpflichtig erklärt. Die Wohnungen zweier Offiziere im Artilleriedepot, die des Direktors im Arrestlokal und die des Chef­arztes im Garnisonlazareth wurden unter anderm von der Steuer freigestellt, weil angenommen wurde, daß die Einräumung derselben für die genannten Personen des attiven Militärdienstes lediglich im Interesse der Verwaltung und der betreffenden Institute erfolgt sei. Ebenso wurden freigestellt alle in Frage gekommenen Dienst­wohnungen der Militärs vom Feldwebel abwärts. Bu ihnen rechnete man auch einen Zahlmeisteraspiranten in der Kriegsakademie, wäh­rend zahlmeister zu den Militär beamten gezählt werden, die nicht

Ju Genf ist in der Nacht zum Donnerstag das fünfstöckige, alleinstehende Requisitenhaus des Stadttheaters mit dem ganzen Inhalt vollständig niedergebrannt. Der Schaden ist nicht unerheblich. Aus Paris wird berichtet: Ein Theil der staatlichen Pulver­mühle in Servanlivry ist durch Explosion zerstört.

Die Peft. Aus Konstantinopel wird berichtet: Wegen des von türkischer Seite ausgehenden Widerstandes in der Frage der in­dischen Pilger konnte der Sanitätsrath in seiner gestrigen Sitzung keinen Beschluß fassen. Nur in Basra find Schiffe mit Pesttranten zurückgewiesen worden. Ein englisches Schiff, welches mit 1042 Ein Nachtbild. Wegen schwerer Ruppelei hatte sich gestern indischen Pilgern abgegangen war, von denen unterwegs 2 an der der Arbeiter" Curt Ulrich vor der 9. Straffammer des Land- Best gestorben sind, ist in Kamaran eingetroffen.

tommunalsteuerfrei sind.

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Allen Freunden u. Bekannten fage ich für die Strangipende und rege Theil nahme bei d. Beerdigung meines lieben Mannes meinen herzlichsten Dank. Hedwig Sandmann, geb. Prengel.

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