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Nitarbeiter

Wir erhalten ferner die Organe der Glaser -, Böttcher-, ien, Dom miebe-, Korbmacher- und Schneider- Innung- alle ge­ien zw ddt bei Adolf Knickmeyer in Berlin ! Jebenfalls erstreben Minifterne Innungen die Privilegien des§ 100 e der Gewerbe­fo bin id Ordnung, die ihnen erft werden, wenn fie fich auf dem Gebiete äubig und Lehrlingswesens bewährt haben", und benußen daher Republie Blattbruderei als Musterlehrlingswirthschaft zu Studien. bellagen, Schneiderinnungs organ flagt denn auch, daß heute ein che erfüllt. heling gewöhnlich nicht einschlägt, weil die Mutter ihr töfe Organ Söhnchen verzog, indem sie ihm gestattete feine Stiefel im ournal de igen zu puzen und an heißen Sommertagen von 1 bis 2 Uhr ebabt habe, Mittagsschläfchen auf dem Sopha zu machen, ihr Feuerholz n Verraths bit fägte, hackte und in die Küche trug, das Frühstück um irde sei in fchworenen

Uhr

-

morgens felbft holte" u. s. m. Ja, wenn das Mutter­fogar der Veranlaffer war, daß der ferngesunde Junge er hätte gelinden Winter auf jedem furzen Wege warme Filzschuhe fen müffen, ieben, einen biden Chawl umbinden, eine Belzmüze tief Wenn aber bie Dhren herabziehen,! tüchtige Faufthandschuhe anlegen n wirklichte", so dürfte der gute Lehrmeister allerdings seine liebe feine Fath haben, den Jungen zur Dienstmagd der Frau Meifterin Hirte der zum Schneeschipper zu machen. Und diese wunderlichen t den An eiligen täſonniren über Pfuscherthum und predigen Hebung eschäftigen, Sandmerts! s war fein Der Frost in den letzten Tagen, welcher in der vorgeftrigen ht bereits bis 4 Gr.unter Null aufwies, macht sich besonders in ein guter leren Bororten bemerkbar. So zeigen die Spree und die fehlte und Javelleen bereite theilweise schwache Eisränder und Eisansäge ind feinem d auf dem Müggelfee hat die Eisbecke an einzelnen Stellen uverläfiger e Stärke von Boll erreicht. Wenn die jetzt herrschende müffen die brige Temperatur noch einige Tage andauern sollte, so wird Weise hat der Müggelsee in der nächsten Woche bereits Natur- Eis­über ben en liefern. Die Zahl der Kunst- Eisbahnen wird am heutigen Sonntag, eine recht beträchtliche sein, sobald die Rälte anhält. Bomberly, den Bauten, auf welchen übrigens noch sämmtlich gear­bekannte

das war

Kitet

geworden; die B. hatte sich kurz vordem für 1 M. Spiritus gekauft und den Körper wie auch die Kleider mit dieser Flüffig­feit getränkt und dann angezündet. Auf Befragen erklärte sie, daß fie den bösen Geist" aus ihrem Kopf habe bannen wollen. Die Bedauernswerthe, welche hoffnungsins darniederliegt, wurde mittelst Krantenwagen nach der königlichen Klmik ge­bracht.

Der bösartige Damhirsch im Grunewald, über deffen Unthaten vor emigen Wochen berichtet wurde, sezt sein Hand­werk zwischen dem Havelberg , der Saubucht und dem Bahn­hof Grunewald fort. Am legten Sonntag verfolgte er, wie

das B. T." meldet, ein Berliner Ehepaar bis zum Gatter des Bahnhofs, welches, um sein Eindringen zu verhüten, schnell vor ihm verschlossen wurde. Auch die Lebensgeschichte dieses Hirsch Rinaldos ist durch einen muthigen Interviewer feftge­ftellt worden. Das Damthier ist als junges Kalb von der Mutter verlassen im Grunewald gefunden und von einem Wirth bei Schildhorn mit der Flasche aufgepäppelt worden. Damit hängt ohne Zweifel die nichtachten de Dreiftigkeit zu sammen, die ihn ohne Weiteres auf den Menschen losgehen läßt. Andererseits hat ihn diese verfeinerte Erziehung mit feines Gleichen verfeindet, er wird von den Damhirschrudeln sehr unsanft zurüdgewiesen und ist infolge deffen zu einem unfreiwilligen Junggesellenleben verurtheilt, was ihn verdrießt und noch mehr anstachelt, seine Wuth an den Verpfuschern feiner Jugend, ben Menschen, auszulaffen.

Zum Handel mit Christbäumen wird aus forftlichen Kreifen vernchert, daß der ungeheure Verbrauch der Großstädte die Besorgniß um einen drohenden Mangel an Weihnachts­bäumen immer weiter um sich greifen läßt. Um diesem Mangel nun zu begegnen, haben sich bereits viele Forstleute dazu ent­fchloffen, Chriftbäume in eigenen Kulturen aufzuziehen. Forst­mäßig gezogene Tannen eignen fich zu Weihnachtsbäumen nur nach strengster Auswahl. Davon ist aber der richtige Forft mann durchaus kein Freund, denn seine Pflichten und Nei­gungen für rationelle Waldpflege veranlaffen ihn gerade, die ichönsten Exemplare zu schonen. In Erwäguna dieser Um­stände haben sich seit vielen Jahren im südlichen Holstein zahl­reiche Gärtner und Landwirthe ber Maſſenzucht von Chrift­bäumen gewidmet. Sie pflanzen diefe zu 1-2 Witr. im Quadrat in Verbänden, räumen den Bestand im 8-14 jahrigen Umtriebe und machen damit gute Geschäfte. Weihnachten 1887 be= für 100 Stüd Chriftbäume. Ueber 50 Waggonladungen dieser extra bezogenen, besonders stattlichen Bäume gingen aus Süd­holftein im vergangenen Jahre nach Berlin . Auch für dieses bler Mortier die Erlaubniß, sogenannte Warschauer Jahr sind äußerst umfangreiche Bestellungen dortselbst gemacht, Profchten" für Berlin in Betrieb zu sehen. Ihr Tarif betrug so daß der Harz von dem Berliner Konfum bedeutend entlastet fir eine Verson und 6 Groschen für 2 Personen. Eine und die Preise für die Harzer Chriftbäume eine empfindliche

wird, konnte der herrschenden Kälte wegen in den legten bor " und gen erst am Spät Vormittag begonnen werden. n dies in Der älteste Berliner Droschkentarif ist vom 1. Juni e bestehen, 64 her damt. Für eine Fuhre innerhalb der Stadt Berlin , d. h. an bln und Werder bezahlte man 4 Broschen, bis an jebes us innerhalb der Landwehren 5 Gr., für eine ganze Stunde noften und beitsritter" Blithe hatte es das Berliner Fiakerinstitut im vorigen Jahr­zufammen andert auf 12-16 Wagen gebracht, im Jahre 1790 mußten zahlten dort Berliner Händler 7-8 Mart, 1888 15-25 Mart her die öffentlichen Droschten den Sänften und Privatmieths­n, währen gefunden

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ulichen weichen. Erst am 29. November 1814, allo gerade 75 Jahre werden es in diesem Jahre, erhielt der Berliner Pferde­

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Sambe Fahrt foftete 12 Groschen für eine Person und 18 Gr. Herabsetzung erfahren dürften.

bei; die Fahrt war also nicht billiger wie heute. Diese

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Berliner Droschtentutscher trugen bunkelgrüne Jacken elben Schnüren, graue Pantalons und einen schwarz Hut mit goldenen Tressen; der schwarz lackirte Hut

ibis auf den heutigen Tag geblieben.

Tenb das Dazwischentieten der Polizei veranlaßt. Das Arberobengeschäfts war ausgeräumt und in dem Fenster war

Eine ganz außergewöhnliche Reklame hat gestern

Versammlungen.

teriften fenfter eines in der Rosenthalerstraße belegenen Herren- golder und Fachgenossen fand am Mittwoch, den 27. d. M.,

foll bie theiten n hriften eMutel 000 890/91

Der Stad

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weiter zu sehen als

ein Mann, der auf dem Kopfe

Sipfelmüze und Pariser auf den Füßen, es sich in einem Elafrod möglichst bequem gemacht hatte. Um die Vorzüge ies Rleidungsfüdes einem verehrlichen Publikum recht vor

Auger

gen, welche eine gemühliche Häuslichkeit zu erlauben vermag. abschmauchte der Mann seine Pfeife, bald las er die

zu führen, drapirte er sich mit ihm in allen möglichen

lung oder er promenirte im Schaufenster auf und ab, damit ermann des Schlafrods herrliche Schleppe bewundern nte. Natürlich lockte diese Art der Reklame eine solche

in Feuerstein's Lotal, Aite Jakobftr. 75, unter Vorsiz des Herrn E. Böhl mit folgender Tagesordnung statt: 1. Bericht der Rongreßtommiffion. 2. Wahl von Delegirten zum Rongreß. 3. Verschiedenes. Kollege Böhl erstattete Bericht über die Ar­briten der Kommiffion. Er theilte mit, daß auf die abgesandten Briefe nach außerhalb sympathische Zustimmungserklärungen für den Kongreß eingegangen find. Auch ist schon in ver schiedenen Städten die Wahl von Delegirlen erfolgt; so daß anzunehmen ist, daß jeder Kollege von dem guten Zwed des Rongreffes überzeugt ist, und derselbe einen günftigen Verlauf für sämmtliche Vergolder Deutschlands nehmen wird. Die von der Kommiffion ausgearbeiteten Statuten für den Verband famen δα zur Verlesung, über dieselben doch nur der Rongreß zu bestimmen hat, und dieselben nur als Vorlage dienen sollen. Es wurden nun

nicht

Menfchenmenge an, daß dieselbe sich zu einer undurchdring­hen Mauer vom Bürgersteig bis weit über den Straßen­amm ftaute und den Wagen und Pferdebahnverkehr emmte. Es erschien denn auch Polizei zur Stelle, welche das Mebel gleich bei der Wurzel packte, das heißt, beim Schlafrock für je 100 Vergolder ein Delegitter gewählt. Die Gehülfen­and diesen mit dem dazu gehörigen Mann aus dem Schau­Menge zerstreute. Die Behörden aber werden es dem m miojen Garderobier noch flar machen, daß die Reklame bobl bis in die Puppen, aber nicht bis in die Menschen

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Delegirte gewählt. Aus der Wahl gingen als gewählt hervor: E. Böhl, Wilsfy, Franz Schumme, Ramlow, R. Möhring, Dünnebeil, D. Meyer und Niebergall. Der Kongreß findet am 26. und 27. Dezember in Brandenburg a. 5. flatt. Unter Ber H.

schiedenem wurde der Streit der Kollegen der Firma E. Meth­lom u. Co. erörtert. Der Streit wurde von der Versammlung ferafrechtlichen Ahndung zu bringen, läuft night immer ohne burch folgende einstimmig angenommene Resolution für gerecht­durch folgende einstimmig angenommene Resolution für gerecht besuchte Versammlung erklärt das Vorgehen der Kollegen bei Gebote stehenden Mitteln denselben zum Siege zu verhelfen und

Befahr für den fich Einmischenden ab. Dies hat der Eigen- fertigt anerkannt: Die heutige öffentliche von ca. 300 Vergoldern umer Rub. M. an fich erfahren müssen. Derselbe war am Spatabend des 31. August cr. 3euge, wie in der Leipziger- Methlom für gerecht und beschlußt mit allen gefeßlich zu rage awei fein gekleidete Herren eine schnell ihres Weges benbe junge Dame verfolgten und mit unanständigen Redens- ferner gegen die im Umlauf befindlichen schwarzen Listen in ten belästigten. Vor dem Café Keď holte M. die beiden

mahl des Vorstandes und Wahl einer Fach-, Bibliothek- und Rechtsschuß Rommission. 2. Interne Vereinsangelegenheiten. 3. Verschiedenes. 4. Fragetaften. Da der Saal zu überfüllt war, durften auf Anordnung des überwachenden Beamten die beiden Galerien besetzt werden. Zum 1. Vorfißenden wurde Paul Selchow, zum Beisigenden Paul Abraham, zum Protokoll führer A. Kliche gemählt. Darauf sprach Kollege Selchom über die Arbeiten und Pflichten, die der Fachkommission obliegen. Vor allen Dingen wäre eine genaue Statistik herzustellen über unsere Lohnverhältnisse. Redner fordert die Kollegen, die ge­wählt werden, auf, mit Luft und Liebe an das Werk zu gehen. Kollege Neumann spricht hierauf über die Bibliothek­fommission. Sie hat dafür zu sorgen, daß den Mitgliedern nur gute Werke zu Gebote stehen.

Darauf sprach Kollege Schmidt über Rechtsschuß; unter anderem führte er an, wie der einzelne Arbeiter bei einer Forderung gegen das Rapital machtlos dasteht, wenn er feiner Organisation angehört, die ihm Rechtsschut gewährt und für seine Interessen eintritt. Er ersucht die Kollegen, Leute zu wählen, die ganz auf dem Boden der heutigen Arbeiterbewegung stehen, und die unter allen Umständen ein­treten für Recht und Wahrheit. In die Fach- Kommision wurden folgende Kollegen gewählt. R. Fischer, M. Kamenz, G. Rochow, K. Bode, Pietschmann, F. Hoffmann, E. Steinberger, E. Roller, G. Machl, A. Schneider, D. Gimperlein, R. Köhler, F. Carl sohn, F. Voß, D. Hübner. In die Bibliotheffommission: G. Oriwohl, A. Ellend, G. Bobe, D. Burghardt, D. Klein, M. Mez, A. Grafenftein. In die Rechtsschußkommission: A. Lippich, R. Jacobi, C. Müller und Bredel. Sodann wurde der Antrag angenommen, vom 1. Januar 1890 ab das Ein­trittsgeld von 20 Ps. auf 50 Pf., die wöchentlichen Beiträge von 10 Pf. auf 15 Pf. zu erhöhen. Darauf wurden 50 Mt. den streifenden Kollegen in Thale bewilligt. Es wurde noch folgende Resolution angenommen. Die heute in Feuerstein's Salon tagende Versammlung des Vereins der Klempner Ber­ lins und Umgegend macht den Beschluß des Internationalen Arbeiterkongreffes au Paris zu dem ihrigen und verpflichtet fich, den 1. Mai 1890 als Feiertag zu begehen, und dadurch ihrer Propaganda für den geseßlich einzuführenden 8 stündigen Arbeitstag Ausdruck zu verleihen. R. Röhler. Darauf schloß der Vorfizende die imposante Versammlung.

Velten . Am Sonntag, den 24. d. Wits., fand in Fehr­ bellin , Kreis Osthavelland , in welchem der Genosse, Maurer Wernau Berlin kandidirt, eine vom liberalen Wahlverein ein­berufene Versammlung statt, in welcher der freifinnige Kan­didat, Dr. Ruge- Stegliz , referirte. Derselbe förderte nur die allbekannten Phrafen der deutsch freifinnigen Partei zu Tage, boch machte derselbe in einer Hinsicht eine vollständige Aus­nahme von seinen Gesinnungsgenoffen. Er sprach der Sozial­demokratie jede Berechtigung als politische Partei ab, da die Lehre derselben eine falsche sei. Eine Partei, welche die Wahr­heit lehre, werde immer mehr und mehr Anhänger gewinnen, dagegen verliere eine Partei in jeder Weise an Terram, welche Unmöglichkeiten verlange. Aus diesem Grunde find wir Gegner der Sozialdemokratie; wir werden dieselbe bekämpfen, weil der Einzelne in seiner persönlichen Freiheit durch fie be­schränkt werden foll; wir sind Gegner von Ausnahmegefeßen, die Sozialdemokratie nicht! Der Vorfißende macht bekannt, daß nur Fragestellungen gestattet seien, worauf sich Herr Otto Thierbach- Berlin , welcher mit mehreren Freunden aus Belten anwesend war, zum Wort meldete, um den geistreichen Vortrag des Herrn Ruge einer Kritik zu unterziehen. Er zeigt, wie un­haltbar die Ausführungen des Referenten feien; er wies nach, daß die Thatsachen es beweisen, daß die Lehre der Sozial­demokratie feine irrige sei; denn den größten Sieg, den die Sozialdemokratie zu verzeichnen hat, ist der daß von Seiten der Regierungen, fowie von Seiten sämmtlicher Parteien des Deutschen Reiches man darnach trachtet, Sozialreform zu Gun­ften der Arbeiter zu schaffen und daß man heute die Noth wendigkeit einer Arbeiterschußgefeßgebung anerkennt, während man früher eine derartige Gefeßgebung, welche von Seiten der Sozialdemokratie gefordert wurde, in höhnischer Weise zurüd wies. Redner beleuchtete das Vorgehen der deutschfreifinnigen Partei im Reichstage und weist ferner darauf hin, daß fie die Vertreter des Manchesterthums feien.( Rufe: Raus mit ihm,

Haut ihn!) Der Vorfißende entzieht dem Redner hierauf das Wort. Nun glaubte der Herr Ruge seinen Stern leuchten laffen zu können und erging fich in den heftigften Schmäh­ungen über die Sozialdemokratie! Wahrhaftig, ein Mann, auf den die deutschfreifinnige Partei stolz sein kann. Herr Thier bach, empört über derartige Angriffe, nahm das Wort und charat­terifirt in furzer Weise den Vertreter der deutsch freifinnigen Partei. Er erklärte es als einen Aft der Feigheit, daß die freifinnigen Männer nicht den Muth haben, sich mit ihm in eine fachliche Distuffion einzulaffen. Hierauf wurde das Geschrei wieber er hoben: Haut ihn!" Raus mit den Sozialdemokraten!" Stimme des Vorfizenden: Ich schließe die Versammlung."

edenten ein und forderte einen dort postirten Schußmann Forderungen der streitenden Kollegen find: 1. Abschaffung angekommen, trat Herrn Thierbach ein Polizist und ein Gen dieselben behufs Feststellung ihrer Persönlichkeiten nach

er Mache zu fiftiren. Der Beamte lehnte dies Ansinnen ab, stellung des gemaßregelten Kollegen Dünnebeil und 3. die

geblich weil ihm M. den Grund für die Sistrung anzu­

etheilt

ben fich geweigert hätte, während M. behauptet, sofort mit­

zu haben, daß die Herren eine Dame in un­Der Schuhmann

handiger Weise belästigt haben.

tein Recht

Entlaffung des Werfführers Herrn Effer. Die Forderungen der Streifenden wurden durch folgende wahrheitsgetreuen That­sachen begründet: die Strafgelder betragen für 5 Minuten zu spät tommen 20 Pf., für eine Stunde zu spät kommen wird erstens die Stunde abgezogen( für den Lohnarbeiter) und bann noch 20 Pf. Strafe. Die Strafgelder wurden nicht, wie sonst üblich, für die Ar beiter verwandt, sondern die Chefs verwandten sie zu ihren

be feine Weigerung aber damit motivirt, daß die betreffenden men ja ihm nichts zu Leide gethan haben und daß er des hätte, die Siftirung der jungen Leute zu be Sruchen. Als M. darauf sich die Nummer des Schußmanns Zwecken.( Pariser Weltausstellung.) Die Strafgelder werfen od ehe er dazu gekommen war, die Beschwerde über das te, forderte ihn derselbe auf, ihm zur Wache zu folgen. jährlich ungefähr 1500-2000 M. für die Herren ab. Kollege Behalten des Schußmanns zu ergreifen, habe er ein Polizei sich durch seine Agitation für die gerechte Sache unliebsam ge Manbat über 20 M. unter der Anschuldigung erhalten, durch berlautes Schreien die Nuhe ungebührlich gestört und durch sollte nun mit einem Male nur 25 M. bekommen. Wenn Belaftigung eines Schußmannes groben Unfug verübt zu haben. uf den von ihm eingelegten Widerspruch wurde M. zwar Don biefer doppelten Anflage freigesprochen, da weber ein über­lautes Schreten desselben, noch eine Belästigung des Beamten Ronen wegen leichtfertiger Erstattung der Anzeige aufzuerlegen, anzunehmen ist, er werde ohne Arbeiter wieder kommen. Auch genommen wurde, sein Antrag aber, dem Schußmann die

as unbegründet abgelehnt.

Dünnebeil( derfelbe ist 2. Vorfizender des Fachvereins) hatte macht, er hatte bis jezt einen Lohn von 30 M. erhalten und er das nicht wollte, wäre er entlaffen. Die dritte Forderung der Kollegen wird damit motivirt, daß mit dem Werkführer ein ferneres Zusammenarbeiten unmöglich ist; derselbe ist jetzt auch nach dem Rheinland gereift, um dort Kollegen anzu werben. Er hat sich aber auch dort so unliebsam gemacht, daß find die nöthigen Schritte dazu bereits getroffen worden. Den Streifenden wurde der bestehende Streiffonds zur Verfügung

Einen graufigen Tod, den Flammentod, fuchte im Bahnfinn am gettgen Mutag die 43 jährige Frau des Schuß geftellt. Die Unterstüßung wurde für die Verheiratheten auf Banns Bethge, Wilhelmftr. 138. Derselbe hat dort in der wetten Etage mit seiner Frau und einem einzigen Rinde eine

21 M., für die Unverheiratheten auf 15 M. festgesezt. Eine Resolution, daß fich die Kollegen mit den Arbeiterinner foli barisch erklären und fie in jeder Angelegenheit unterstüßen

febrte, nahm er vom Flur aus durch die Thürrige seiner Woh- Außerdem wurden die durch die freiwillige Sammlung aufge­B. gestern Mittag um 1 Uhr aus seinem Dienst zurüd- werden, wurde von der Versammlung einstimmig angenommen. ung Feuerschein wahr und als ihm auf wiederholtes Riopfen brachten Gelder folgendermaßen vertheilt: 30 M. das Exekutive nerfeits nicht geöffnet wurde, erbrach er die Thür gewaltsam. Mid bar. Mitten in demselben stand, in eine Feuersäule ge Millt, feine Frau, starr und unbeweglich, feinen Laut von fich Bebenb. Schnell wollte fich der zu Tobe erschrodene Mann, Um Sufe zu bringen, auf die brennende Frau stürzen, da wandte dieselbe zur Flucht und eilte in die Wohnung ihres Nach­

Romitee in Zürich zur Unterstüßung der Achtstundenztg.", 30 M. zum sozialdemokratischen Wahlfonds und das übrige zum Kongreß. Außerdem giebt die Versammlung ihre Erklärung dahin ab, für die nächsten Reichstagswahlen thaifräftig einzutreten. Zum Schluß wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: Die heute, am 27. Novbr. cr., in Feuerstein's Lokal tagende und offen be

Mrs D. Hier gelang es den D.'schen Eheleuten und dem schließt, dahin zu wirken, daß alle Rollegen den 1. Mai 1890 Debauernswerthen Gatten der Urglüdlichen, die Flammen als emen Feiertag anerkennen, um durch dieses Vorgehen zu Batre man es zu thun, abzulöschen, und die Aermite, welche fürzung der Arbeitszeit anstreben. Ferner erwarten sie, daß on dem Körper der Geistesgeflörten, denn mit einer solchen zeigen, daß alle Bergolder und Fachgenoffen Berlins die Ver Die B. ift am ganzen Rörper verkohlt, die Haut fiel in zen ferenz betheiligt, um die Arbeiterschußgefeggebung international

achzugeben en fie fi

bie Andert

Get Biscuit

Dom Lerbe und den Armen herab und kein Glied ist vom Feuer

Diefer

die Regierung fich an der von der Schweiz einberufenen Ron­

zu regeln. Mit einem dreifachen Hoch auf den Sieg der ftrei­fenden Kollegen schloß der Borfißende die Versammlung. Der Verein der Klempner Berlins und Umgegend

Kunde der entfeglichsten Martern ausgestanden haben muß, hielt am Dienstag, den 26. November, im Saale des Herrn

Auf

darm gegenüber, welche ihn, sowie den Töpfer H. Mayer aus Berlin , aufforderten, ihnen nach einem naheliegenden Lokal zu folgen, was auch geschah. In einem anderen Lokal, in welchen bie Betreffenden eir gefehrt waren, um sich über den weiteren Verlauf mit Gesinnungsgenossen auszusprechen, erschienen nach wenigen Minuten der Gendarm, hinter ihm 15-18 Deutsch­freifinnige, welche sich durch spike Nedensarten bemerkbar mach­ten. Als uns von einem unbekannten Herrn mitgetheilt wurde, daß man uns verhauen wollte, verließen wir das Lokal. der Bahn angekommen, bemerfien wir gleich, daß wir von den Deutschfreifinnigen verfolgt wurden. Der Gensdam patrouillirte vor der Bahnhofsreftauration auf und ab. Nachdem wir in den Zug eingestiegen waren, wurden wir von hinten und vorn zu­fammen gedrängt. Ohne jedwede Veranlassung bekam Herr Thierbach einen Fauftschlag ins Gesicht, daß ihm die Brillen gläser, in die Augen gedrückt, zeriprangen. Im selben Augen­blide war auch die Brille verschwunden. Hierauf wendete fich der Schläger, gefchüßt ven feinen Ron plizen, geaen Herrn Mayer, ihm 8-10 Fauftichläge verabfolgend. Herr Mayer ver langte vom Gendarm en die Feststellung der Perfonalien des Raufboldes, was jedoch nicht geschah. Der Schläger verfekte fogar noch mit einem Messer Herrn Mayer mehrere Stiche ins linke Auge. Herr Mayer, sowie Herr Thierbach haben die Sache der Staatsanwalt daft übergeben. ( Vielleicht nehmen die Boff. 8tg." und die Berl. 8tg.", die fich so sehr über unsere Einladung zum Besuche der deutsch freifinnigen Versammlung in Weißenf.e aufregten, in welcher Herr Hinge sprechen sollte, auch von diesen Vorgängen Notis. Red.)

"

Literarisches.

Im Verlage von J. H. W. Diet in Stuttgart ist, zu Festgeschenken vorzüglich geeignet, ein Prachtband erschienen unter dem Titel Lichtstrohlen der Poesie", eine Ge bichisammlung, ausgewählt von Max Reael; illuftrirt von Otto Emil Lau . Auf 320 Seiten. mit 68 Original- Juftra tionen geschmückt, wurd hier eine Gedichtsammlung ernsten und heitern Inhalts geboten, welche von keiner anderen an Ge biegenheit des Inbalts und prächtiger Ausstattung übertroffen werden dürfte. Da auch der Preis von 3 M. 50 Pf. mit Rücksicht auf das Gebotene ein sehr billiger zu nennen ist, fo fönnen wir das reizende Buch unseren Lesern zur Anschaffung beftens empfehlen.

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