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Zur weiteren ein­

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fam, und empfahl für die Zukunft nur Hüte mit Kontrolmarke| feiern. Zu Vergnügungskomitee- Mitgliedern wurden die Kollegen arbeiter organisirt. Es fehlen aber noch etwa 50 000, zudem feier verfehen zu kaufen. Eine diesbezügliche Resolution fand ein- Kutschera, Pirsch, Krebs, Puinsky und Trieb gewählt. Punkt 4 die bestehenden Organisationen noch so jung, daß schwerlich mit Herr Möhring machte bekannt, daß am Verschiedenes und Fragekasten. Hierzu machte ein Kollege einige ihnen ein entscheidender Schlag gegen das übermächtige Kapital Annahme. Mittwoch, den 26. März, eine öffentliche Versammlung stattfinden Mittheilungen über die Innung unserer Branche, unter geführt werden könne. Seine Meinung ging dahin, sich wenigstens foll; Näheres siehe Voltsblatt. Hierauf schloß der Vorsitzende die Anderem folle vor kurzer Zeit eine engere Submiffion unter bis zum 1. Mai noch freie Hand zu lassen, diese wenigen Wochen Werfammlung. Innungsmeistern ausgeschrieben sein, und stellte sich das Ergeb noch nach Kräften zur Stärkung der Organisation auszunuhen Gine öffentliche Wählerversammlung fand am Diens- niß heraus, daß der Obermeister der Innung das niedrigste An- und dann eine Heerschau abzuhalten und zu erwägen, was ge­tag, den 18. März, bei Heydrich's statt, welche sich mit der Nach- gebot gemacht. Die Innungsherrlichkeit scheine demnach balb ein fchehen solle. Wenn es sodann gelingen sollte, in diesem Jahre die wahl im ersten Berliner Reichstags- Wahlkreise beschäftigte. Sum glorreiches Ende zu nehmen. Ein früheres Mitglied Schmidt, trasfesten Mißstände, die Nachfeierabend- und die Sonntagsarbeit, zu ersten Punkt der Tagesordnung nahm der sozialdemokratische Kan- Seydelstr., welcher jest während des Streits in der Siemens'schen beseitigen, um die ,, Saison" zu verlängern, so würde schon viel erreicht. dibat des Kreiſes, Herr G. Schulz, das Wort. Derfelbe führte Fabrit arbeitet, wurde den Mitgliedern empfohlen. Ferner ge- Schwerer Kämpfe würde es bedürfen, um etwas zu erreichen, da­ungefähr folgendes aus: Die stattgefundenen Reichstagswahlen langte folgende Resolution zur einstimmigen Annahme. Infolge her emfahl Webner, sich auf diese Kämpfe vorzubereiten. Schritt Daben in großartiger Weise gezeigt, was das Volt wolle, denn der Vorkommnisse am Wahltage in Blumberg , verpflichten wir für Schritt müsse vorgegangen werden, aber was einmal be­1400 000 Stimmen sind für sozialdemokratische Kandidaten ab- uns, und werden auch bei unseren Hausfrauen bahingehend gonnen worden wäre, müsse mit Energie durchgeführt werden. gegeben worden. Das Kartell sei zerschmettert. Die National wirken, von den Bewohnern dieses Ortes teine Produkte zu ent- Dann würden die Metallarbeiter auch schließlich zum endlichen liberalen jammern jetzt, da sie am eigenen Leibe die Unzuläng- nehmen. Auch wurden die Kollegen ersucht, bei Suteintäufen dar Siege gelangen.( Beifall). In der folgenden Diskussion hielt lichkeit des bestehenden Wahlgefeges, welches erlaubt, daß eine auf zu achten, daß die betreffenden Hüte mit der Arbeiter- Kontroll- Serra uschel eine Werkürzung der Arbeitszeit für unwichtiger, Partei bei ziemlich großer Stimmenzahl nur verhältnißmäßig marke versehen sind, dieselben befänden sich unter dem Schweiß als die Beseitigung der Altordarbeit und hielt dafür, daß erst wenig Vertreter in den Fleichstag schicken kann, erfahren haben, leder derfelben. Kollege Becker machte nochmals auf die am diese Frage gelöst werden müsse, bevor in eine Bewegung zur über dasselbe. Auch wir wollen eine Aenderung des Wahl- 25. März stattfindende Delegirtenversammlung aufmerksam und Verkürzung der Arbeitszeit eingetreten werden könne. Demgegen gesetzes: das Proportional- Wahlsystem. Dasselbe würde uns ersuchte um recht rege, eifrige Agitation zu derfelben. Nachdem über wurde von anderer Seite geltend gemacht, daß die erlauben, daß wir anstatt 84 jegt 70 Bertreter in den der Vorsitzende noch auf die am 23. März stattfindende Fachver- direkte Forderung einer Abschaffung der Akkordarbeit unter den Reichstag schicken könnten. Daß die Konservativen im einsversammlung aufmerksam gemacht, wurde die Versammlung heutigen Verhältnissen in der Metallbranche eine Utopie fein würde. Die Affordarbeit würde von selber verschwin ersten Wahlkreise leinen Kandidaten zur Nachwahl aufstellen, sei gefchloffen. ein Zeichen der Zeit. Denselben sei es gleich, ob sie durch einen Der Fachverein der Metallarbeiter in Gas-, Waffer- den durch allmälige Verkürzung der Arbeitszeit. der thrigen oder durch einen Freisinnigen vertreten werden, die und Dampfarmaturen hielt am 16. b. M. feine regelmäßige einem Schlußworte des Referenten, in welchem er zur nachbrück­Interessen seien ja dieselben. In Zukunft werde es überhaupt Mitgliederversammlung mit folgender Tagesordnung ab: 1. Vor- lichsten Unterstügung des vom Allgemeinen Metallarbeiter­blog zwei Parteien geben; hier sei der Anfang dazu schon getrag des Hrn. Litfin über Heinrich Heine und Diskussion. Verein in's Leben zu rufenden Arbeitsnachweises, sowie zur macht. Viele, die jetzt noch dem Freifinn und dem Kartell an 2. Beschlußjassung über das diesjährige Stiftungsfest. 8. Auf- fräftigsten Demonstration am 1. Mai faufforderte, gelangte nach­hängen, werden einsehen, daß ihre Interessen nur von der nahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes und Fragekasten. Da stehende Resolution zur einstimmigen Annahme: Die heute in der Norddeutschen Brauerei tagende öffentliche Sozialdemokratie vertreten werden. Hauptsächlich der kleine Hand- Referent durch Krankheit am Erscheinen verhindert war, wurde werfer wird mehr und mehr einsehen, daß ihm der Befähigungsnach- zum zweiten Punkt geschritten. Unter Verschiedenes tam die Metallarbeiter- Bersammlung hält eine Verkürzung der Arbeitszeit weis der kartelliſtiſchen Innungsbrüder nicht über Waffer halten Streifangelegenheit von Siemens u. Go. zur Sprache, auch lief nebst entsprechender Lohnerhöhung für unbedingt nothwendig. tann, daß er der Konkurrenz des Großkapitalisten unterliegen ein Antrag ein, welcher lautete, den streitenden Fachvereinsmit In Erwägung jedoch, daß bei der gewaltigen Uebermacht des muß und daß seine Interessen, wie die aller wirthschaftlichen gliedern eine einmalige Unterstützung zu gewähren und zwar für den Kapitals nur dann erfolgreich für eine Besserstellung der Arbeiter Schwachen nur von der Sozialdemokratie vertreten werden Berheiratheten 15 Mark und für den unverheiratheten 10 Mart, eingetreten werden kann, wenn eine starke Organisation vorhanden Das, worüber jeht im Staatsrath unterhandelt welches die Versammlung ablehnte, da dadurch nur zwietracht ist; in fernerer Erwägung, daß der nahe bevorstehende 1. Mai werde, seien alte Forderungen ber Sozialdemokraten. unter die Streifenden gefäet würde. Ferner liefen 2 Resolutionen uns Gelegenheit giebt, für eine Verkürzung der Arbeitszeit auf Dieselben haben durch ihr Drängen, sowie durch ihre Agitation ein, welche lauteten: 1. Die heute in Bemter's Lokal tagende das Nachdrücklichste zu manifeftiren, beschließt die heutige Ver­bewirkt, daß sich die Regierung mit Sozialreform befassen muß. Versammlung des Fachvereins der Metallarbeiter in Gas-, fammlung, Mann für Mann dem Allgemeinen Metall­Biel komme allerdings dabei nicht heraus. Der Marimal- Arbeits- Waffer und Dampfarmaturen beschließt, in Bufunft nur solche arbeiter Verein beizutreten und mit aller Kraft dafür tag fei jetzt schon vom Staatsrath fallen gelassen. Es werde an Hüte zu kaufen, welche mit der Arbeiter Kontrolmarke deutscher zu agitiren, daß die Demonstration am 1. Mai so gewaltig der Sozialdemokratie liegen, im neuen Reichstag eine wirkliche Butmacher versehen sind, da dann jeder weiß, daß dem betreffen- ausfällt, daß die Unternehmer sowohl, als auch die gefeßgebenden Sozialreform zu beantragen. Zum Schluß seines mit großem den Verfertiger gerechter Lohn zu Theil geworden ist. Ferner Körperschaften nicht länger mehr in Zweifel darüber sein können, Beifall aufgenommenen Vortrags fordert Referent dazu auf, recht von den Blumberger Bauern feine Kartoffeln, Milch oder sonstigen daß die Arbeiter nicht eher ruhen und rasten werden, bis der rege für die Wahl eines Sozialdemokraten im 1. Wahlkreise zu Produkte zu laufen, da sie bei der Reichstagswahl am 1. März achtstündige Marimal- Arbeitstag gesetzlich eingeführt ist. Die agitiren. In der Diskussion, an welcher sich der Reichstags- unsere Genoffen gewaltsam angehalten und mißhandelt haben, Versammlung hält die Frage, ob schon in diesem Jahre in eine Abgeordnete Alb. Schmidt, sowie die Genossen Wach, Täterow welche einstimmige Annahme fanden. Der Vorsitzende machte Lohnbewegung eingetreten werden sol, für eine offene, über welche und Pfeiffer betheiligten, wurde in erster Linie der für die Frei- bekannt, daß die Angelegenheit des Kollegen Weiß zu Ungunsten erst in Bersammlungen, die nach dem 1. Mai einzuberufen sind, heit gefallenen Kämpfer von Achtundvierzig gedacht und ihr An- des Vereins ausgefallen fei. Kollege Getart forderte auf, die endgiltig Beschluß gefaßt werden kann."- denten durch Grheben von den Eigen geehrt. Die Ausführungen Bibliothek recht eifrig zu benutzen. Seine Wohnung ist Saar stimmigen Annahme gelangten folgende zwei Refolutionen: Der Redner gipfelten darin, daß die Sozialdemokratie unter der brückerfir. 38, Quergeb. 8 Tr. Ferner macht der Vorsitzende be- 1. Die heutige Versammlung erklärt sich mit den Streikenden heutigen Wirthschaftsweise keine Besserung der Verhältnisse der fannt, daß die nächste Mitgliederversammlung am Sonnabend, ber" Firma Siemens solidarisch und beschließt, mit allen peku­Minder- und Unbegüterten erwarte, und nur durch eine Um- den 19. April, in demselben Lokale stattfindet und schloß hierauf niären und moralischen Mitteln für sie einzutreten." 2." Die heutige Versammlung erklärt sich mit dem Vorgehen der gestaltung der Produktionsweise eine solche geschaffen werden die Versammlung. fönne, wurden mit Beifall belohnt. Nach dem beifällig aufge Die Freie Vereinigung der Hausdiener Berlins hielt ftreifenden Tabatarbeiter einverstanden und verpflichtet sich, in nommenen Schlußwort bes Referenten wurde folgende Resolution am Freitag eine Versammlung mit folgender Tagesordnung ab: ben 16 Geschäften von Karl Martienzen keine Zigarren zu kaufen, angenommen: Die Theilnehmer der öffentlichen Wählerversamm" Die wirthschaftliche Lage des Hausbieners und wie ist eine um den streifenden Tabatarbeitern zum Siege zu verhelfen." lung im ersten Reichstagswahlkreise verpflichten sich, ihre ganze Befferstellung derselben zu erzielen?" Sum 1. Punkt hatte der Den Segermann'schen( Koloniestraße) Weißgerbern wurde die Kraft für die Wahl des sozialdemokratischen Kandidaten, Herrn Stadtverordnete Fritz Zubeil das Referat übernommen. Derselbe nachgesuchte Unterstützung nach Möglichkeit zugesagt, doch murde Gottfried Schulz, einzufeßen. Ebenso wurden zwei Anträge anführte in eingehender Weise den Anwesenden den Entwickelungs- baran erinnert, daß in Magdeburg Kollegen im Streit lägen, genommen, welche den Boykott über die Waaren der Blumberger gang der allgemeinen Arbeiterbewegung vor Augen. Der Krieg welche zu unterstüßen und vor Zuzug zu bewahren wären. Ferner Bauern, sowie über die von der Lohnkommission der Tabalarbeiter von 1864 bedeute der Anfangspunkt einer Umwälzung der wirth wurde bekannt gegeben, daß am 1. Mai Vormittags drei öffent­im Berliner Volksblatt" als nicht bewilligt, sowie Maßrege- schaftlichen Verhältnisse. Die Arbeiter geriethen in eine gewiffe liche Versammlungen, für welche die Säle bereits gemiethet feien, lungen vorgenommen habenden Firmen, insbesondere Martienzen, Abhängigkeit vom Kapital. Erst im Jahre 1866 ermannten sich stattfinden werden und zwar im Saale der Norddeutschen Brauerei, berhängt. Nachbem darauf hingewiesen, daß diejenigen, welche die Buchbrucker und Schriftseger und im Jahre 1869 auch die in den Sälen der Berliner Bock- Braueret und in den Andreas­am Tage der Wahl helfen wollen, fich bei Kuhlmey, Neue Tabatarbeiter. Diese beiden Gewerkschaften thaten ihr möglich fälen( Andreasstraße, früher Keller, fetzt Joel) und zu rege Friedrich- und Rosenstraßen- Ecke am Montag früh 8 Uhr einzustes, Aufklärung unter die Arbeiterschaft zu bringen. Von den Agitation für diese aufgefordert. Mit einem dreifachen Hoch auf finden haben, wenn ihnen noch kein Lokal bestimmt sei, schloß der Hausbienern war aber nichts zu merten, fie lebten in ihrer Ab- die Metallarbeiter- Bewegung schloß die Versammlung. Der Verein gewerblicher Hilfoarbeiter für Johannis­Vorsitzende die Versammlung mit einem dreimaligen Hoch auf die hängigkeit fort, erst als im Jahre 1871 die Milliarden kamen, Sozialdemokratie. wurde der Hausdiener aus seinen gewohnten Verhältnissen thal und Umgebung hielt am Donnerstag, den 18. bs. Mts., Nationale Krankenkasse der Deutschen Gold- und herausgeriffen. Nach und nach kamen sie zum Bewußtsein, aber Abends 6/2 Uhr, im Henneberg'schen Lokale in Johannisthal eine Silberarbeiter und verwandter Berufsgenossen( E. S.) Die leider zu spät. Als 1878 der große Krach fam und der größte Vereinsversammlung ab mit der Tagesordnung: 1. Der Kampf Nettoeinnahme für das verflossene Jahr 1889 betrug an Gintritt Theil der industriellen Arbeiter auf's Pflaster geworfen wurde ums Dasein. Referent: Vorsitzender Fritz Mielenz in Johannis­und Statuten, Mitgliederbeiträge und Sonstigem 17 804,96 Mart. und sich als Hausdiener anbot, war an eine Organisation nicht thal. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. In seinem Vortrage wies Sie hatten den Die Nettoausgabe: zu denken. deutlich Herr Mielenz nach, wie der Kampf ums Dasein schon seit Ent­Für Krantenunterstützungen an die Mitglieder 11 065 m. vernehmbaren Ruf: Arbeiter, organisirt Euch; denkt an Gure tehung der Erde geführt werde, wo sich schon die Glemente gegen­96 Pf.; für Verpflegungskosten an die Heilanstalten( 12 Krante wirthschaftliche Lage, denkt an Weib und Kind!" nicht Folge ge- feitig bekämpften, berührte den Kampf ums Dasein im Pflanzen­830 Tage) 577,50 9.; an die Angehörigen 10,80 m. b. Arbeits- geben und mußten nun die Kosten dieser Unterlassungsfünde selbst und Thierreich, und ging hierauf zum Menschengeschlecht über. fähige Kranke: Für ärztliche Behandlung, Mebitamente, Brillen. fragen. Allen Arbeitern wird es schwer werden, heute derartige Sier unterzog Herr Mielenz den Kampf ums Dasein, den Mensch Bruchbänder& c. 2882,08 M.; Sterbegelber: 6 Todesfälle à 72 M., Organisationen zu schaffen, denn der Ausspruch Tessendorff's: gegen Mensch, Gesellschaft gegen Gesellschaft und Völker gegen 1 à 59 m., 1 à 48 m.( Mindestleistung) 539 M.; Berwaltungs- Berstören Sie die Organisation und die Bewegung hört von Bolter führten, einer eingehenden besonderen Betrachtung, und schloß Persönliche wie fächliche 3/4 pet. der Einnahmen, 667. selbst auf!" hat seine Freunde gefunden. Darum sollten die den intereffanten Vortrag, deffen einzelne Details des weitgehenden 28 Pf.; sonstige Ausgaben 151,75 m. Hausdiener Einkehr halten und thre Lage begreifen lernen, da Themas wegen hier nicht wiedergegeben werden können, mit der Der Haupttasse wurden übersandt 2800 M. Gesammtaus- doch kein Stand so schwer zu kämpfen habe, als gerabe der Bemerkung, daß, wenn es einst die Verhältnisse mit sich bringen gabe 15 394,32. Der Reinertrag betrug 2410,64 m. Das ihrige. Darum laffen Sie, so ermahnte Redner, die Berriffenheit werden, daß der Kampf um's Dasein nicht mehr so vernichtend Galdo betrug Anfang 1889 641,77. Ende 1889 252,41 M. fahren, denn nur durch ein geschlossenes zielbewußtes Borgehen geführt werde, fich auch der Frieden auf Erden einstellen wird. Die Zahl der Erkrankungen betrug 267; die Zahl der Krant - ist etwas zu erreichen, und vieles haben Sie noch vor sich. Die Reicher Beifall lohnte dem Vortrage. In der Diskussion meldete beitstage 6451 und stellen sich wie folgt: 14-16stündige Arbeitszeit muß abgeschafft werden, ebenso muß sich Niemand zum Wort, jedenfalls um nicht den letzten Theil Tage bie Sonntagsarbeit beseitigt werden. Dafür muß ein verkürzter der Tagesordnung wegen Herannahung der Polizeistunde un­Arbeitstag geschaffen werden, damit ein Theil der Arbeitslosen erledigt laffen zu müssen. Beim Verschiedenen" brachte der Vor­von der Landstraße genommen wird. Dies ist, so schloß Redner, fizende die Unterstützung hilfsbedürftiger Vereinsgenossen in Vor­Ihre Aufgabe; suchen Sie alle draußen Stehende in die Organi- schlag und wurden nach recht lebhaften Debatten 2 Genossen je 10 fation zu ziehen; geben Sie diesen Aufklärung, dann wird auch und 5 Genoffen je 15 M. Unterstügung seitens der Versammlung bald eine Befferstellung erzielt sein. Reicher Beifall lohnte dem bewilligt und in Summa von 95 M. sofort gezahlt. Schließlich Referenten für feine trefflichen Ausführungen, welche nicht ver- beschloß die Versammlung, bei der Beerdigung von Vereins­fehlen werden, eine bessere Bewegung in Fluß zu bringen. In genoffen einen Widmungsfranz am Grabe niederlegen git laffen, der Diskussion sprachen die Kollegen Lambrecht, Dopatka, Kuble, und der Vorstand beauftragt, für jeden einzelnen Fall das Er­Wiener und Pinzer im Sinne des Referenten. Sie führen aus, forderliche sofort zu veranlassen. Auch wurde aus Anlaß eines daß es schwer fei, ordentlich zu agitiren, gerade Spezialfalles eine recht rege Betheiligung bei der Beerdigung die größten Vereinigungen( Bund sowohl, wie Verein) von Vereinsgenossen in Anregung gebracht und feitens der Wer­theilweise gegen die Freie Vereinigung" arbeiten, welche die fammlung gutgeheißen. Nach Aufnahme neuer Mitglieder und einzigste ist, die eine wirkliche Befferstellung anstrebt, während Erledigung einiger fachlichen Angelegenheiten wurde die Sigung die beiden anderen Organisationen nur Unterstüßungszwecke ver um 9/2 Uhr Abends geschlossen. Nächste Sigung jedenfalls in folgen. Das sei doch Sache des Staates. In seinem Schlußwort Köpenick oder Treptow Ablage. Der Fachverein der Papierarbeiterinnen und ver­betont der Referent noch, daß die Unterstützungsvereine über kurz oder lang gezwungen sein werden, in ein anderes Fahrwasser wandter Berufsgenosßinnen hielt am 12. b. Wt. in Bolzmann's 1829 überzugehen. Gin jeber habe die Verpflichtung mitzuarbeiten an 2otal feine Versammlung ab. Sum ersten Punkte der Tages­Eine einjährige Unterstützung erhielten 3 Mitglieder. Die der Emanzipation der Arbeiter. G3 wurde noch zum Abonne- ordnung sprach Kollege Feldmann über: Die Stellungnahme der Beitbauer für jeden Krankheitsfall beträgt bennach 20% Tag und ment auf das" Berliner Boltsblatt" und" Berl. Bolts- Tribüne" Arbeiterinnen zu der von den Arbeitern angestrebten Verkürzung entfällt auf jeden Krankheitstag eine Unterstützung von 2,10%/ M., aufgefordert, sowie auf die Greigniffe, welche bei der Reichstags: ber Arbeitszeit; und wurde von der Versammlung mit lautem was badurch zu erklären ist, daß ein Theil der Stranten nur Anwahl in Blumberg passitten. Dann wurde die Versammlung mit Beifall belohnt. Redner wies auf die Schaben, welche eine zu [ pruch auf die gefeßliche Mindestleistung( 10,80 M. pro Woche) einem dreifachen Hoch auf die allgemeine Arbeiterbewegung und lange Arbeitszeit für die Gesundheit und das Familienleben nach sich zieht, hin. Auch bleibe den Arbeiterinnen feine Zeit zu batte. Die Zahl der Konfultationen für arbeitsfähige Stranke be- die Freie Vereinigung geschlossen. Eine öffentliche Versammlung der Metallarbeiter ihrer geistigen Ausbildung. Der jetzt herrschenden Ausbeutung trug 1480. Die Zahl dieser Kranken 519. Die Bewegung der Mitglied­schaft stellt sich Laufe Berlins und Umgegend tagte unter Vorsiz des Herrn Stein der weiblichen Arbeitskraft müßte endgültig ein Damm entgegen­ein 176 Mitglieder, aus anderen Mitgliedschaften zugereift 23, els bei reger Betheiligung im Saale der Norddeutschen Brauerei, gesetzt werden. Pflicht einer jeden Arbeiterin sei es daher, sich mithin Bunahme 199 Mitglieder. Im Weiteren find ausge Chauffeeſtraße 58, am 18. 5. M., um in erster Linie einen Vor- mit den Arbeitern solidarisch zu erklären und so gemeinsam eine ſchieben: zum Weilitär 7, ausgetreten 9, gestrichent 72, abgereift trag des Herrn win Gerisch über das Thema: 23 te Verkürzung der Arbeitszeit zu erzielen. An der Diskussion be­nach anderen Mitgliedschaften 61, verstorben 8; zusammen 157. ellen fich die metallarbeiter Berlins zur theiligten sich u. 2. Frl. Habich, welche für einen Minimallohn Die Mitgliedschaft hat demnach gegen 1888 um 42 Mitglieber diesjährigen 8ohnbewegung?" entgegen zu nehmen. von 15 Mark, Abschaffung der Akkordarbeit sowie der Ueber­zugenommen und beträgt jetzt 881 Witglieder. Die Errichtung Der bentwürdige 18. März veranlaßte den Vortragenden, die stunden und Sonntagsarbeit eintrat, Frau Dallmann und von zwei anderen Zahlstellen zur Bequemlichkeit der Mitglieder Anwesenden daran zu erinnern, welche Stellung in früheren Frau Greifenberg , sowie mehrere Kollegen. Folgende Resolution im Diten und Nord- Westen wird bis zum 1. April im Inseraten Jahren die Metallarbeiter, insonderheit die Maschinenbauer ein- gelangte zur einstimmigen Annahme: Die heutige Wersamm nahmen und welchen Antheil dieselben an den Kämpfen vor lung beschließt, für eine Verkürzung der Arbeitszeit auf 8 refp. theil des Blattes den Mitgliedern bekannt gegeben. 42 Jahren genommen haben, die den Grundstein legten zu dem 9 Stunden, einem Minimallohn von 15 M., Erhöhung der leger und Berufsgenossen Berlins hielt am Sonntag, den 9. März, heutigen Rechtsstaate". Eine um so kläglichere Stellung nähmen Akkordpreise um 88% pSt., sowie für Ueberffunden 38½ pCt. einzutreten." Alte Jakobstr. 75, mit folgender Tagesordnung ab: Punkt 1. zu verwundern wäre es, daß die Metallarbeiter bezüglich der Nachdem alle Punkte erledigt waren, schloß die Vorsitzende um Bortrag über Unfall- Versicherungsgeseh in der Theorie und Lohnfrage hinter anderen Gewerkschaften aurückgeblieben wären. 12/2 Uhr die Versammlung. 3. Besprechung über das diesjährige Redner hielt angesichts der heutigen Verhältnisse eine Lobne Stiftungsfest, event. Wahl des Bergnügungskomitees. 4. Ver- bewegung der Metallarbeiter für erforderlich. In erster Linie schiedenes und Fragekasten. Vor Eintritt in die Tagesordnung müßte eine folche Bewegung auf eine Verkürzung der Arbeitszeit wurden die Protokolle voni 9. und 23. Februar verlesen und an- gerichtet sein. Allerdings ständen berselben schwerwiegende Be- 8. März in Sanssouci " Herr Eugen Schirbel einen Vortrag genommen. Bunft 1 und 2 der Tagesordnung mußte, da der benten gegenüber. Die langen Jahre hindurch, während welcher über die Alters- und Invalidenversicherung. Der Referent legte nicht erschienen, vertagt werden, fobaß denen die bisherige

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1. Erkrankungen der Athmungs­organe( Hals-, Lungen-, Brust­und Herzleiden) wie deren Entzüngungen

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4. Ausschlag und Geschwüre

3. Magen- und Darmkatarrhe.

2. Influenza und deren Gefolge

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renkungen, Verstauchungen u. Schwellungen( einschließlich 16 Unfälle mit 291 Tagen) 7. Augenleiden. 8. Blasen, Harn- und Geschlechts

6. Verlegungen, Quetschungen, Ver­

5. Entzündungen( Haut, Zellge­webs, Lympfgef., Milz -)

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1699 361 364

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9. Rheumatismus , Nervenleiden u.

Braris. 2. Diskussion.

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NB. Die nächste Versammlung findet am 26. d. Mts. im Königstadt- Kasino, Solzmarktstr. 72, statt. Im Tischler- Verein( G. S. 89) hielt am Sonnabend, den

des 3. Punktes geschritten werden mußte. Nach einer längeren den Metallarbeitern an der Möglichkeit gemangelt, fich in ge- Sozialgesezgebung ihre Entstehung verdant und wies nach, daß

Weise zu organisiren.