2. Sub

соеди

ibot

witan

Teltud

cheint

Muße

Beitem

jtijde

guerre

anger

cflart

ären

dem

bi

fatt

gan

te e

mid

Meine

13 die

burde

indniß

ervor

wohl

reunde

mir?"

Dérous

D

ab

Ge

mmen

tunde

emlig

Ding

Safe

Cional

vollen

dann

vo fie

n ein

ng fie

Former

Bock

2. Beilage zum Berliner Voltsblatt.

r. 112.

"

Sonnabend, den 17. Mai 1890.

Man

7. Jahrg.

wagen; leider haben sie es fertig gebracht, dem Leiter der Lohn­

Gerichts- Beitung. Soziale Uebersicht. kommission 14 Tage Gefängniß, und den anderen Mitgliedern zu Im Rechtsstante. Man schreibt uns: Es ist 12 h in Zu dem Unwesen der Arbeiterkantinen schreibt man 10 Mart Strafe zu verhelfen. Der Vorsitzende ersucht die Kol­Dar Fabrit von Rietschel und Henneberg beginnt die Mittags- der Bolts- Blg." aus bent reußischen Subujtriebeairt, ach an legen, fich etwas mehr an den Sammlungen zu betheiligen. Kol­pause. Mit geflügelten Schritten eilen die Arbeiter ihrer Woh- Bestimmungen des§ 115 der Reichs- Gewerbeordnung ist der Ar- ihrigen zu machen, da es doch wohl an der Zeit ist, daß die ber Reign buſtriebezirke: Nach den lege Neumann bittet ebenfalls die Kollegen, bie, Gache zu ber nung zu, um ihr färgliches Mahl einzunehmen, oder erfarten ihre beitslohn baar in Reichswährung auszuzahlen". Auch dürfen Kollegen in den Provinzen sich ausraffen und bessere Lebensbedin­Frauen, die in Körben das Essen in die Fabrit bringen Zu den den Arbeitern keine Waaren kreditirt werden. Es sind jedoch misteren gehörte am 29. v. Mt. auch der Modelltischler Bock, der eine Menge Ausnahmen, gestattet, burch welche die Absicht vergungen sich zu erringen suchen, denn so lange die Arbeiter in E qutem Appetit zu speisen gedachte. Aber zwischen Lipp' und Gingangsbestimmungen des genannten Baragraphen einsicht der ben Provinzen noch 12-14 Stunden arbeiten bei dem wenigen Verdienst, können wir in den großen Städten auf keinen Schüsselsrand, schweben dunkler Mächte Hand. Statt der er- forisch wird. Eine der schlimmsten Folgen dieser Ausnahmen großen Erfolg rechnen, da die Konkurrenz zu sehr dabei in Frage warteten Gattin erschien ein Kriminalbeamter und forderte den bildet das Ueberhandnehmen des Kantinenwesens. Fast in jeder kommt. Weiter macht der Vorsitzende bekannt, daß der zweite Bock auf, ihn unverzüglich nach der nahe gelegenen Polizeiwache größeren Fabrik, auf Bauten u. f. w. werden neuerdings Kan- Vorsitzende, Kollege Furcht, in der Nömer'schen Fabrik gemaß­zu folgen. Dieser Aufforderung leistete Bock sofort Folge und um finen errichtet, welche den Arbeitern Speisen und Getränke zum regelt ist. Die Versammlung nimmt davon Kenntniß und wird nicht kostbare Zeit mit Umkleiden zu verlieren, trat er den Weg anbeblichen Selbstkostenpreise übermitteln. Thatsache ist jedoch, die Sache anderweitig geregelt werden. Drei Unterstützungs­nach der Polizeiwache mit Pantoffeln und Blouse an. Im daß die Arbeiter die Waaren in den Kantinen theurer als ander­olizeibureau wurde Bock vom diensthabenden Wachtmeister ver- wärts bezahlen müſſen, und ebenjo iſt eg offenfundig der gesuche waren eingegangen, von den Metallschrauben- und Façon­drehern, Kupferschmieden und Schuhmachern. Beschlossen wurde, nommen: Sie haben gestern Mittag, als Sie in Begleitung einzelne Unternehmer die Bewirthschaftung der Kantinen dem den Schuhmachern 50 M. zu bewilligen, die Anderen mußten ab­eines Kollegen die Straße entlang und an dem streifenden Former Meistbietenden überlassen. In beiden Fällen wird den Bestim: schläglich beschieden werden, da wir fortwährend Unterſtüßungen G. vorbei gingen, sich dahin geäußert, daß irgend welche, nicht mungen des§ 115 zuwider gehandelt. hütet sich die Sache öffentlich zu betreiben; alle diese müssen, außerdem noch Gemaßregelte zu unterstüßen haben. Ein gezahlt haben und jetzt die Elmshorner Kollegen unterstüßen müßten. Der Dreher B., welcher hinter Ihnen ging, hat diese Manipulationen gehen unter der Hand", aber deswegen Gesuch von einem alten Kollegen um unterstügung mußte uner­than zu haben, antwortet Bock." gesprächsweise diese ganz allgemein gehaltene Aeußerung gemächtig, weil das gegenseitige Interesse beider Kontrahenten, des hatte. Derselbe wollte sogar einen Beamten zur Ueberwachung G3 ist aber sehr wahr Fabrikanten und des Kantineninhabers, Schweigen gebietet. im Garten aufstellen, falls nach der Versammlung gesammelt scheinlich, daß Sie damit den streifenden Former G. zu Welche verheerenden Wirkungen dieses Kantinenwesen mit werden würde.- Zum Schluß wurde ein Antrag gestellt, ein Gewaltthätigkeiten gegen Nichtstreikende aufreizen wollten, sich führt, davon hat der Fernstehende kaum eine Ahnung. Die Sommervergnügen zu veranstalten, und wurde ein Komitee aus thatsächlich hat später der Former G. einen nichtstreifenden Fabrikräume sind Tag und Nacht streng abgesperrt. Jedes Be- 7 Personen bestehend gewählt. angehalten und Schuft titulirt. Es wird daher gegen dürfniß während der Arbeitszeit ist nur in der Kantinenwirth- Große öffentliche Versammlung der Glasergesellen G. und Genossen eine Anklage wegen Verlegung des§ 153 der schaft zu befriedigen. Der geringe Zohn reicht kaum hin, den Berlins und Umgegend. Dieselbe tagte am 12. Mai in Feuer­Gewerbeordnung eingeleitet werden."" Ich kann unmöglich für Lebensunterhalt zu beschaffen; hier aber kommt zum Bedürfniß stein's Restaurant. Die Versammlung zeigte, daß auch bei den die gemacht werden", ent noch die Gelegenheit. Von einer Woche zur anderen geräth der Glafern die Organisationsfrage immer mehr Anklang findet. Zeit gegnete Bock, ich bitte daher mich zu entlassen, damit ich noch Arbeiter in drückendere Abhängigkeit, welche am empfindlichsten wird es auch, denn die Glasergesellen befinden sich auch nicht in im Stande bin, mein Mittagessen einzunehmen." auf der sehnsüchtig auf den Wochenlohn harrenden Familie lastet. der besten Lage und was speziell die Bauglaser sind, so werden Dieser Wunsch sollte aber nicht in Erfüllung gehen, sondern Dem Kantineninhaber erwächst keinerlei Gefahr, weil der lohn - dieselben wohl am schlechtesten von allen Bauhandwerkern be mußte mit knurrendem Magen eine Zelle beziehen, bis er auszahlende Beamte für dessen Schadloshaltung zu sorgen weiß. zahlt. Bei Punkt 1 der Tagesordnung: Aufnahme neuer Mit­um 4 Uhr von dem Polizeilieutenant vernommen wurde, der ihm Noch verheerender wirkt die Einrichtung, wenn außer Nahrungsglieder", meldeten sich wieder 40 Kollegen, so daß die junge Gesell­die Mittheilung machte, daß er nunmehr nach dem Polizeipräsidium und Genußmitteln auch noch andere Gebrauchsgegenstände verabschaft jest schon 160 Mitglieder zählt. Bei der flauen Geschäfts­überführt werde. Bock ergab sich in sein Schicksal und bat nun, folgt werden. Mit der freien Entschließung des Arbeiters ist es zeit doppelt bemerkenswerth. Aus Punkt 2 der Tagesordnung: Mit der man möge ihm gestatten, in Begleitung eines Beamten in die dann vollständig vorbei. Wenn nun dieses Kantinenwesen dem Vorlage der Statuten". ist zu entnehmen, daß die Glaſergesell­Fabrik zurückzukehren, damit er wenigstens Rock und Stiefel an Arbeiter nur Nachtheile bringt, so wirkt es andererseits auf das fchaft Berlins und Umgegend", so ist der Name des Vereins, ziehen könne. Aber auch diese Bitte wurde abgelehnt und Bock übrige Wirthschaftswesen nur zerstörend. Der freie Gewerbe- folgende Biele verfolgt: Regelung der Lohnfrage, des Herbergs­Ghite feinen Weg nach dem Alexanderplatz unter Eskorte eines betrieb verliert mur Gewerbefolgende Schuhmannes in Pantoffeln und Blouſe zurücklegen. Im Polizei Kantine hört auf. Der Profitwuth des Unternehmers ist dadurch Mitgliedern belehrende Vorträge und Rechtsschutz. Auch die Unter­Die Konkurrenz mit wesens und des Arbeitsnachweises, außerdem bietet jie ihren vráfidium warteten seiner neue Enttäuschungen. Bock hatte mit das letzte Hinderniß aus dem Wege geräumt. Heute schon kann stützung des Fachblattes Der Glaser" wird sich die Gesellschaft Sicherheit darauf gerechnet, bald vernommen und dann entlassen man die Wahrnehmung machen, daß in den Fabrikvierteln der angelegen sein lassen. Zu wünschen ist es nur, daß alle noch zu werden, aber Stunde auf Stunde verrann, die Qual des kleine Gewerbebetrieb fast aufgehört hat. Hungers wurde unerträglich, das Taschengeld in Höhe von Eine neue fernstehenden Kollegen fich davon überzeugen, wie nothwendig es nah 1. Mai, ist am Mittaggelung, die fünfte infolge der Feier des ist, fich als Mitglied einzuzeichnen, denn nur dadurch ist es möglich, nahmt ist am genannten Beführt worden, aber er wurde nicht zur Bernehmung vor traße 12, vollzogen worden. Der Gürtler B. 1 1. Co., er daß die Glasergesellen ihre Lage verbessern. Eine öffentliche Versammlung der Rohrleger und Endlich 122 Uhr Nachts wurde er halb ohnmächtig Tage plötzlich entlassen worden. Helfer Berlins und Umgegend tagte am Mittwoch Abend, von vor Hunger und ohne vernommen zu sein, in eine Einzelzelle| Achtung! Graveure und Ciseleure! Kollegen, da in etwa 200 Personen besucht, bei Feuerstein. Die Tagesordnung der legten öffentlichen Versammlung der Beschluß gefaßt worden lautete: Die Lage unseres Streits. Verschiedenes. Das Bureau hindigem Fajten, erhielt Bock wieder die erste Nahrung. Dann ist, die am 1. Mai gemaßregelten Kollegen soviel wie nur möglich bildeten die Herren Beder, Karpenkit und Holzhoff. folgte das bekannte Bad, nebst obligater Desinfektion der Klei- zu unterstützen, so fordern wir Guch nun auf, diesem Beschluß Das Eingangsreferat gab Herr Beder. Er theilte mit, daß in dung, und Nachmittags per grünen Wagen die Einlieferung in nachzukommen und für die Gemaßregelten zu sammeln. Sammel- folgenden Werkstätten die Kollegen fest an ihrem Schwur gehalten das Untersuchungsgefängniß in Moabit . Wieder ein Bad und listen sind am Sonntag Vormittag von 10-12 Uhr bei Heindorf, und einmüthig die Arbeit niedergelegt hätten: B. E. Göz, Jann Hajt in einer Einzelzelle. Auch der Mittwoch verging ohne Langestr. 70, zu haben, auch werden daselbst gesammelte Gelder Bäßold, Gries und Brösicke. In 20 Werkstätten sei die Arbeit Bernehmung. entgegengenommen und die Unterstützungen an die Gemaßregelten nur von einzelnen Kollegen niedergelegt worden. Die Gesammt­Am Donnerstag tauchte in dem Gehirne des Bock, der ver- ausbezahlt. Die Agitationskommission. J. A.: B. Zack, Andreas- zahl der streifenden Kollegen beträgt etwa 150. Bu ben die Ge­geblich alle seine Geisteskräfte anstrengte, um sich aus seiner qual straße 63. hilfenforderungen bewilligenden Firmen seien zwei hinzugetreten. bollen Situation zu befreien, die unbestimmte Erinnerung auf, Gera , 14. Mai. Der Ausstand der Geraer Weber scheint Dem Streitbureau sei mitgetheilt worden, daß zwei Kollegen als gendwo einmal gehört zu haben, daß jeder Inhaftirte innerhalb feinen Böhepunkt erreicht zu haben. In Greis, Wylau, Netzschkau , Streitbrecher aufgetreten feien. Im Allgemeinen tönne eine ganz dierundzwanzig Stunden vom Richter vernommen werden müsse. richtete daher an den Aufseher das Gesuch, ihn zur Verneh- Elsterberg, Reichenbach und Ronneburg haben die Weber eben genaue Uebersicht des Streifs noch immer nicht gegeben weroen. ng dem Richter vorzuführen, erhielt aber die Antwort, er falls die Arbeit niedergelegt, um den Geraer Fachgenossen den Darauf ward die Innungsversammlung der Klempner, die sich ge nur hübsch warten bis er an die Reihe komme. Und bei Kampf zu erleichtern. Ihre Forderung gipfelt ebenfalls in der auch mit den Rohrlegern unberechtigter Weise beschäftigt, kritisirt. dock bald zur Verzweiflung brachte. er Antwort blieb es auch den ganzen Donnerstag, was den zehnstündigen Arbeitszeit. Birka 15 000 Arbeiter tämpfen um Alle Redner, die sich an der darauf folgenden ausgedehnten Dis diese gewiß bescheidene Forderung. Sehr bezeichnend ist es nun, fussion betheiligten, zeigten sich über das Auftreten der Ober­führt, und wie dies nach Lage der Sache gar nicht anders sein Am Freitag Mittag wurde er endlich dem Richter vorge- wie sich die Fabrikanten hierzu stellen. Während in Greiz , sowie meister Langenbucher und Sedlmeyer auf's äußerste empört. Sie Am Freitag Mittag wurde er endlich dem Richter vorge­wie sie von den

ife

ten

and

ift

24.

te

3.

499

Dinge

Ber

Jute

Fortu

nmen

tende

Arbe

zein

r be

bas

Wen

Na

geben

find

infem

nyme

te fich

Dabin

bfolut

rau

schnell ihm seine pantoffelbeschwingten Füße es gestatteten, zu die humansten ausposaunen ließen, fein Jota nachgeben. Diese unter den Arbeitern, sondern unter jener Klasse seien die anges feiner Familie zurück, die Tage banger Sorge verlebt hatte. Als

nte, nach furzem Verhör in Freiheit gesezt. B. eilte nun, so igen Fabrikanten keine besonderen Schwierigkeiten in den Weg in Bezug auf die Arbeiter gebraucht worden, ganz unmöglich in

em Gelde und den Sachen ihres Mannes auch dessen Gut: diefer werde Alles zu unserer Zufriedenheit regeln. Nun, wir jungsschein von dem Mitinhaber der Firma überreicht, der sich stehen fest und werden ausharren. Sendungen und Briese sind babei in dunklen Andeutungen erging, daß wohl die verdiente au richten an Emil Vogel, Karlstr. 1, Gera . Strafe nicht ausbleiben werde. u. s. w.

tonnte.

Man kann sich ungefähr

vorstellen, welche Qualen die arme Frau erduldete, welche von Niemandem Aufschluß über das Schicksal ihres Mannes erlangen|

gericht Termin in dieser Sache an und B., der im Bewußtsein| Am vergangenen Mittwoch stand nun vor dem Schöffen­

Versammlungen.

Nicht

ward übereinstimmend als eine Rabauversammlung" denkbar darauf einstimmig zur Annahme: schlimmster Art bezeichnet. Folgende Resolution gelangte

Eine große öffentliche Versammlung der Bau- und zu bringen.

feiner Unschuld auf jeden Entlastungs- und Vertheidigungs- gewerblichen Hilfsarbeiter Schönebergs und Umgegend| den& 158 der Gewerbeordnung zu acht Tagen Gefängniß ver lautete: 1. Bericht der Rommission. 2. Zweck und Ziele der haupt das Recht ab, über die Rohrleger au urtheilen." apparat verzichtet hatte, wurde richtig wegen Bergehens gegen tagte am Mittwoch, den 14. Mai, Abends 8 Uhr, in der Schloß- großem Beifall begrüßt ward, besagt: den. Dies der einfache Sachverhalt, wie er uns glaubwürdig Organisation. 3. Wahl eines provisorischen Vorstandes. 4. Dis­mitgetheilt wurde, unsere Leser mögen sich nun selbst einen Kom- fussion. 5. Verschiedenes. Mitglieder werden aufgenommen. Den hervor:

Die u. s. w. Versammlung erklärt sich mit der am 12. Mai in Mundt's Salon tagenden Versammlung der Klempnerinnung in feinem Punkte einverstanden. Sie erklärt im Gegentheil, sich zu bemühen, die von den Legern und Helfern aufgestellten Forde rungen auf gesetzlichem Wege voll und ganz zur Durchführung Ein später noch der Resolution beigefügter Nachsatz, der mit Die Versammlung spricht der Klempnerinnung übers Eine lebhafte Debatte rief die folgende Resolution Die Versammlung erklärt sich mit der Führung des Streits

mentar dazu machen. Fröhlich Klinge.- 3um voll und ganz einverstanden und verpflichtet sich, an den gestellten ersten Punkt der Tagesordnung berichtete als Kommissionsmitglied Was sind Faven"? Diese Frage hatte am Mittwoch die Herr Berendt, daß Statuten ausgearbeitet und verlesen worden Forderungen unentwegt festzuhalten. Die Rohrleger verpflichten prite Straftammer am Landgericht in einem Beleidigungs - find, die vom Vorsitzenden einzeln nochmals verlesen und mit ge- sich, mit den Arbeitgebern in Unterhandlung zu treten. Wenn woeffe des Rektors Böhm an der Gemeindeschule zu Witten - ringer Abänderung einstimmig angenommen sind. Bei der Wahl bis Sonnabend, den 17. Mai, die Forderungen nicht bewilligt walde gegen den Maurergesellen Friedrich Schulz daselbst zu be- cines provisorischen Vorstandes wurden gewählt: als worden, foll am Montag darauf die Arbeit niedergelegt und im antworten. Der Beklagte erzählte, daß seine Frau am 27. Febr. erster Vorsitzender Herr R. Lungwig, als Herr R. Lungwiß, als zweiter Vor- Ausstande beharrt werden, bis die Forderungen bewilligt werden." einen Entschuldigungszettel für seinen erfranften Knaben an den sigender C. Fröhlich, erster Kassirer Es ward von mehreren Seiten darauf hingewiesen, daß es Herr Rektor geschickt habe. Derselbe habe den Bettel durch einen A. Beierling, als zweiter Rassirer Herr H. Grepke, sich in einigen Werkstätten lediglich um vier Stunden die Woche solle erst orthographisch geschrieben werden. Am anderen Tage wurden die Herren H. Stolt, Taſcher und Müller gewählt. anderen Schulknaben mit dem Bemerken zurückgeschickt, der Zettel zum 1. Schriftführer H. Berendt, zum 2. R. Klinge, zu Revisoren handle, daß die Arbeitgeber den Arbeitern oftmals auf halbem

habe er

Herr

als

Gabe an folgenden Brief an den Rektor geschrieben: Den ersten Alsdann wurde folgende Resolution einstimmig angenommen:" Arbeit" einfach auf den Markt bringen." Dieser Standpunkt

der Schuldeputation melden!" beschließt, kein Bairisches Bier aus den Brauereien zu trinken,

wurden noch einige die Allgemeinheit weniger interessirende An­

Der Fachverein der Tischler für den Bezirk Südosten

Ihnen den zweiten, und wenn Sie noch einmal solche Faren und gewerblichen Hilfsarbeiter von Schöneberg und Umgegend Stimmen die Resolution angenommen. Unter" Verschiedenes" Bei dem Worte" Faren" habe er sich gar nichts Schlimmes welche die gerechten Forderungen der streifenden Brauergesellen gelegenheiten zur Sprache gebracht. machen, so muß ich es gedacht, das komine im Leben sehr häufig vor. Der beleidigte nicht bewilligt haben. 2. Nur von den Kaufleuten zu kaufen, die Heftor gab zu, daß er den ersten Bettel zurückgeschickt habe, aber an Sonntagen von 10 Uhr ab ihr Geschäft geschlossen halten. hielt am Montag, 12. Mai, in Sanssouci , Rottbuserstr. 4 a, eine schluß über die Art der Erkrankung gab. Da er der Handschrift fordert, die noch nicht eingelaufenen Kongreßlisten auf schnellstem gekündigte Vortrag mußte aus allen, weil der Referent nicht nur, weil ihm derselbe unzureichend erschien, da er keinen Auf- Beim Punkt Verschiedenes" wurde von Kollege Klinge aufge- Versammlung ab. Der zum ersten Punkt der Tagesordnung an nach habe annehmen müssen, daß der angeblich erkrankte Knabe Wege an die betreffenden Vertrauensleute abzuliefern, und noch erschien. Zu Werkstattangelegenheiten gab eine lebhafte Debatte Schulz den Entschuldigungszettel selbst geschrieben, so habe er bekannt gemacht, daß die Hamburger, Altonaer und Stettiner das Vorgehen einzelner Meister den Kollegen gegenüber, welche allerdings zu dem Ueberbringer gefagt:" Sage dem Schulz, er Kollegen im Streit sich befinden; dieselben sind nach Kräften zu den 1. Mai gefeiert hatten. Die Kollegen der Müller'schen Werk­foll richtig schreiben; krant" wird in diesem Falle flein ge- unterstützen. schrieben! Der Staatsanwalt beantragte 30' M. Geldstrafe, der Gerichtshof erkannte auf 3 M. Faren", so heißt es in den Entrichter Berlins hielt am Sonntag, den 11. Mat, eine gut be Differenzen gerathen sind. Die schon so oft gerügte Unfitte des scheidungsgründen, ist gleichbedeutend mit" Possen", und somit suchte Versammlung ab. Die Tagesordnung war: Vortrag des Ginteilens wurde nochmals näher beleuchtet und scharf kritisirt, Angeklagten aber ganz erhebliche Milderungsgründe zur Seite. schiedenes. Da Herr Baginsti nicht erschienen war, referirte Herr daher als Pflicht jedem Kollegen ans Herz gelegt, dafür einzu­enthielt das Wort zweifellos eine Beleidigung. Es stehen dem Herrn May Baginsti über Gewerkschaftsorganisation und Ver- weil dadurch nur die Disharmonie herbeigeführt wird. Es wird solche Bestellung wie die in Rede stehende, durch einen fremden seine fachgemäßen Ausführungen. Der Vorsitzende Busse verliest wird. Der Bevollmächtigte ermahnt, daß die Versammlungen Knaben machen ließ.

statt, Prinzessinnenstr. 24, empfehlen die genannte Werkstatt zu

Die Freie Vereinigung der Lohgerbør und Lederzu- meiden, weil sie dort wegen der Arbeitszeit mit dem Meister in

G3 war feine Sache, den Knaben, wenn ein Schreiben der Elmshorner Kollegen, worin dieselben auf zahlreicher besucht sein mögen, da doch die Bezirksversammlungen

folchen Verlegung ist der Rektor in feiner Weise befugt."

diefer falsch geschrieben hatte, selbst zu rettifiziren, zumal die fordern, fie thatkräftig zu unterstügen, da ihre Forderung, zehn- dazu eingerichtet sind, um jeden Kollegen recht bequem zu machen, Gefahr vorliegen konnte, daß ein Anderer den Bettel geschrieben, ftündige Arbeitszeit, gewiß eine sehr bescheidene ist, jedoch können die Versammlung besuchen zu können. welcher durch diese Rektifizirung verlegt werden konnte. Zu einer fich die Fabrikanten nicht dazu verstehen, da sie nicht begreifen|

tönnen, daß die Arbeiter solche Forderungen an sie au stellen i