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sich bis zur Thür, riß dieselbe auf und sank dann stark blutend| Mulackstraße wohnhafter Kaufmann von einem porübergehenden versuchter Nöthigung und Beleidigung ein, welche Straftha bewußtlos zu Boden. Als die Nachbarn sahen, was geschehen, Mann frank vorgefunden und mittelst Droschke nach seiner das Schöffengericht mit einer Gefängnißstrafe von vie schickten sie sofort nach einem Arzte und nach dem Polizeirevier Wohnung gebracht, verstarb jedoch bereits auf dem Wege dort zehn Tagen ahndete. Am dritten August v. J. hatte der in der Lindenstraße. Der alsbald eintreffende Dr. Joachimsthal hin, vermuthlich infolge eines Herzschlages.-Am 31. v. M. und Gerichtsvollzieher bei dem Angeklagten eine Pfändung vorz aus der Markgrafenstraße konstatirte bei der verletzten Wittwe in der Nacht zum 1. B. M. fanden an zwei verschiedenen Stellen nehmen, Krüger machte dem Beamten gegenüber geltend, bas Schuls eine breite flaſſenbe, jedoch nicht lebensgefährliche tleinere Brände ſtatt. Um 1. d. M. Nachmittags wurde vor die Pfändung nicht gefeßlich sei, der Lettere wollte dieſen ge Stirnvunde. Er vernähte diefelbe, legte einen Verband an und dem Hauſe Prenzlauerſte. 59 ein unbekannter, etwa 40 Jahre wand aber nicht als richtig anerkennen. Darauf ließ der Angeklagte beließ die Verlegte in ihrer Wohnung, da die Nachbarn ihre alter, anscheinenb dem Arbeiterstande angehörender Mann auf sich zu der Bemerkung hinreißen:„ Sie sind noch ein junger Anfänger, Die Thüterin hatte fich in ein dem Bürgersteige liegend frank aufgefunden und nach dem machen Sie es nur nicht wie der Gerichtsvollzieher K., der wegen Am Zimmer eingeſchloſſen und langhin über ein Belt geworfen, als swankenhause am Friedrichshain gebracht. – In der Nacht zum überschreitung entlassen worden ist. Ich werde mich beim on be zwei Schuhleute in der Wohnung erschienen. Die Thür wurde 2. d. M. versuchte ein Mann in der Wohnung seiner Schwester richter Dr. Cohnstein beschweren, der wird es Ihnen schon be gewaltsam geöffnet und nach Feststellung des Thatbestandes wurde in der Gartenstraße sich durch einen Revolverschuß in die Brust zu sorgen." Der Gerichtsvollzieher ließ sich aber nicht einschüchtern, das Mädchen zunächst nach dem Polizeirevier in der Linden- töden. Er wurde noch lebend nach dem Zuzaruskrankenhause gebracht. sondern vollzog die Pfändung. Krüger reichte auch eine straße abgeführt und von da in das Polizeigefängniß am Alexander- Am 1. d. M. Vormittags brach in dem in der Magazinstr. 3 schwerde ein, wurde aber abgewiesen. In diesem Schriftstüc plak geschafft. Die schwergeprüfte Mutter, deren Wiederherstellung belegenen Proviantmagazin Feuer aus, wodurch der Dachstuhl hatte der Beschwerdeführer gesagt, daß das ganze Auftreten des wohl längere Zeit in Anspruch nehmen wird, befindet sich außer zerstört und eine bedeutende Quantität Stroh vernichtet wurde. Beamten den Gindrud eines Neulings gemacht habe. Au Lebensgefahr. Außerdem fanden Straußbergerstr. 13 und Kürassierstr. 11 Kleinere hierin hatte das Schöffengericht eine Beleidigung gefunden, Feuer statt.
Eine abenteuerliche Geschichte von einem von Zigeunern geraubten und denselben entlaufenen Mädchen erzählt ein Korrespondent der F. D.- 3tg." in Schwiebus. Da es sich darum handeln kann, die Eltern des betreffenden Mädchens aufzufinden, sei die Geschichte hier kurz mitgetheilt. In Topper fand sich am 28. Mai ein ganz verwahrloftes, 15 Jahre altes Mädchen ein, welches vorgab, in ihrem 9. Lebensjahre von Zigeunern auf
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Eltern desselben zu entdecken.
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Gerichts- Beitung.
während in der vorerwähnten Aeußerung eine versuchte Nöthi gung und eine Beleidigung erblickt wurde. Die fünfte Berufungs Straffammer des Landgerichts I gelangte gestern zu einer anderen Auffassung. Die in dem Schriftstücke beanstandete Aeußerung sei nicht
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der Pfändung gemachten Drohung der Beschwerde eine Stöthigung diktirte gestern das nicht zu finden, wohl aber in der Bemerkung, daß der Beamte gegriffen zu sein. Gie nannte sich Klara Sa ch 3, nannte Saders: Schöffengericht empfindliche Strafe to Militar ein junger Anfänger sei. Hierfür ſei auf eine Woche Gefängnis leben bei Braunschweig als ihren Geburtsort und erzählte, daß arzt, Spezialarzt für Chirurgie und Geburtshilfe" wegen unbe- erkannt worden. ihr Vater daselbst Grubenarbeiter sei. Sie erzählte, daß die fugten Gebrauchs eines arztähnlichen Titels zu. Der Angeklagte Zigeuner , nachdem sie sie lange Zeit auf dem Wagen festgebunden empfahl sich mit einem, jene Bezeichnung enthaltenden pomp- Neanderstr. 23. „ Darlehen an sichere Leute vermittelt Willnow, Die Zigeunerkünste, namentlich das Betteln und Stehlen beige- vermochte nen Gerichtshofe aber Nichts vorzulegen, als ein wiederholt in den hiesigen Tagesblättern. Gestern wurde bracht hätten. Bor 6 Tagen fei es ihr gelungen, der Zigeuner - philadelphisches Doktordiplom, ein altes Dokument einer braun- Werlaer dieser Annonse ver 3. Straffammer des Landgerichts truppe zu entfliehen und sie habe seitdem Theils in Wäldern, theils schweigischen Akademie, nach welchem er als Wundarzt approbirt verführt, ſea ſein Vermittlungsgeschäft ſelbſt auf Schwinde bei gutmüthigen, Zeuten auf Dörfern übernachtet. Das völlig schneigischen Alte gee, in welchen er während des gelbauges vorgeführten soll, war der Kommiſſionär Guſtav Herman verwahrloste Mädchen konnte weber leſen noch schreiben. Sie 1870 als Aſsiſtenzarzt in einem Lazareth beschäftigt gewesen. will now und außer ihm hatte der Ugent Carl Ludwig off behauptet, daß der Zigeuneroberst Klemt heiße, daß die Truppe Staatsanwalt Oppermann hielt legtere Thatsache nicht für mann auf der Anklagebank Blaß zu nehmen. Der Lehtere way aus 3 Wagen bestehe und daß dieselbe einige Tage vor ihrer genügend, un ſich,„ emer. Igl. Militärarzt zu nennen, sondern zunächst der Theilhaber des Darlehnsvermittlungs- Geſchäfts un Flucht wieder einen 3-4jährigen Knaben gestohlen hätte. Das beantragte das höchste Strafmaß, 300 M. event. 30 Tage Saft, juleht ber aueinige Inhaber gewesen. Beide Angeklagten habe Mädchen ist nach dem Amtsgericht in Schwiebus übergeführt und zwar mit Rücksicht darauf, baß der Angeklagte, außer wieder erhebliche Buchthausstrafen bereits hinter sich und hatter worden und es muß abgewartet werden, ob es gelingen wird, die holt wegen derselben Uebertretung, auch schon wegen Berbrechens Staatsanwaltschaft eine Menge Belastungsmaterial zuſammen Unfug beim Wasserfahren hat vorgestern wieder ein blü- wider das Leben und Betruges hohe Vorftrafen erlitten. Der getragen, woraus sich ergeben sollte, daß die Angeklagten es Gerichtshof erkannte auf 200 M. Geldbuße. hendes Menschenleben dahingerafft. Bei Rummelsburg mietheten vielen Fällen nur auf die Provision abgesehen hatten, welche zwei junge Leute, ein Zivilist und ein Einjährig- Freiwilliger vom gebäude zu Moabit glich gestern einem größeren Waarengeschäft, fich infolge der Annonce Der kleine Schwurgerichtssaal im Kriminalgerichts die Darlehnssucher zahlen mußten. Geldbedürftige meldeten dritten Garde- Regiment, einen Kahn, um eine Zeit lang dem Denn in weitem Kreise waren Weißwaaren aller Art, Bettwäsche, anden in Bureau freundliches Entgegenkommen und in de Wassersport obzuliegen Die Fahrt wurde durch eine längere Stoffe, aber auch Goldwaaren, Zigarren zc. ausgebreitet und man meisten Fällen wurde ihnen nach Klarlegung ihrer Verhältniffe Kneiperei in der Brauerei unterbrochen. Als dann die jungen könnte fast vermuthen, daß jeden Augenblick eine Auktion be- Gewährung ihres Wunsches in Aussicht gestellt. Leute das schwankende Fahrzeug wieder bestiegen, befanden sie ginnen würde. Thatsächlich handelte es sich aber um die Diebes- Dingen mußten sie aber im Voraus eine Provision von 3 M. m sich in animirteſter Stimmung. Der Einjährig- Freiwillige ruderte thaten zweier Mitglieder des jugendlichen Berbrecherthums, Deckung der Unkosten zahlen und einen Schein unterschreiben, mit nur einem Ruder, so daß das Fahrzeug sich beständig im von welchen die Welt wahrscheinlich dereinst noch einmal sehr welcher in geschickter Fassung, aber schwerverständlicher Fo Kreiſe drehte. Von vielen Seiten ertönten Warnungsrufe, die Böſes wird zu hören bekommen. Der Hauptangeflagte, ein noch eine Berzichtleistung auf jeden weiteren Anspruch seitens der Date jedoch unbeachtet gelassen wurden, bis plötzlich das Fahrzeug um völlig unreiß aussehender junger Mensch, war der Maurer Karl lehussucher enthielt. In den zur Anflage ſtehenden Fällen sollen die tippte und die beiden Insassen ins Wasser fielen. Der Zivilist Paul Otto Gröschte, welcher schon einmal in dem Pro- Beschuldigten von vornherein garnicht die Absicht gehabt haben, rettete fich durch Schwimmen, während der Einjährig- Freiwillige, zeſſe ſeines Bruders, des jogenannten, Friedrichsberger Belbuchneen on Darlehn zu verschaffen, sondern sie folle der Anfangs regungslos auf dem Wasser lag, nach einiger Zeit täubers Gröschte" eine gewisse Rolle gespielt hatte, da dieselben durch leere Versprechungen hingehalten haben, vor den Augen seines Freundes in die Tiefe sank. Noch einmal mals aber freigesprochen worden war. Neben ihm saß der gleich die Wermsten alle Hoffnung aufgaben. In anderen Fällen folen tauchte er auf, und schnell wurde ein Boot flott gemacht. Als falls noch jugendliche Hausdiener May Franz Wilhelm die Beschuldigten den Geldsuchenden die Provision abgenommen daffelbe dem Ertrinkenden jedoch auf wenige Schritte sich genähert Siebold und dann folgten noch 9 Personen, Angehörige der haben, trotzdem die Lesteren auch nicht die geringfie Sicherheit Die Leichen der am zweiten Pfingstfeiertage auf der Havel Individuen, welche trotz ihrer Jugend doch schon sehr verwegene Geldgeschäfte abgewickelt und Geldmänner hinter sich habe verunglückten beiden Füsiliere der 10. Kompagnie des 1. Garde- Einbrecher sind und gewerbs- und gewohnheitsmäßig stehlen. er aber nicht nennen wolle, um sie nicht bloß zu regiments zu Fuß sind gestern resp. vorgestern beim Alten Tornow Dem Gröschke fallen nicht weniger als neun vollendete und zwei Hoffmann war weniger skrupulös, er nannte ein Fräulein gefunden worden; auch die Leiche des zweiten Mädchens hat sich versuchte schwere Diebstähle, dem Siebold 5 vollendete schwere Stange und einen Herrn Cohn als feine Geldliefe gestern angefunden. Die verunglückten Soldaten sind die Füsiliere und ein versuchter schwerer Diebstahl zur Last. Dazu gehören ranten. Die Beweisaufnahme war eine höchst umpfan Hoffmann aus Sangerhausen und Lewedag aus Osnabrück , beide Diebstähle bei dem Kausmann Leop. Wolff in der Alexander- reiche und eingehende. Es wurde thatsächlich erwiesen, daß Bergleute. Hauptmann v. Röder hat sogleich den Angehörigen straße, dem Kaufmann Moris Wollstein in der Alexanderstraße, Angeklagten viele Darlehne beschafft hatten und der Gerichts von dem Auffinden der Leichen telegraphisch Anzeige gemacht mit dem Handelsmann Simon Blumenfeld in der Reinickendorfer - lani schließlich au dem Ergebniß, daß für Willnow nur drei dem Hinzufügen, daß die Beerdigung spätens am Dienstag, statt- straße, dem Goldwaarenhändler Figdor in der Alexanderstraße 2c. für Hoffmann nur ein Fall übrig bleiben, welche sich als finden werde. Bemerkt sei noch, daß alle drei Leichen durch den Der bedeutendste Einbruch war der bei Figdor, wo den jugend- trug fennzeichneten. Der Erstere wurde mit neun, der ter Sturm der letzten Tage an die Oberfläche des Wassers getrieben lichen Verbrechern, die mit Brecheisen und Dietrich schon wie mit sechs Monaten Gefängniß belegt, jedem aber we
noch nicht aus den Fluthen herausgezogen.
wurden.
Der vehemente Wind von heftigen Regengüssen und schneidender Kälte begleitet, hat in der Nacht zum Sonnabend im
Monate auf die erlittene Untersuchungshaft angerechnet.
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Freien mannigfachen Schaden verursacht. In Berlin lagen die Zimmermann, der ihn bei der Begehung eines Diebstahls über- Anklage wegen Hausfriedensbruches, welche gestern vor der fecha
Baumblätter wie im Herbste in den Straßen umber. Im Thierund Lustgarten waren este und Zweige von den Bäumen herabgerissen. Von den Feldfrüchten haben vor allen die Bohnen, sodann Kohl- und Rübenpflanzungen gelitten. Auch für die Entwickelung der Kartoffeln, die eben Knollen ansehen, ist die eingetretene, doch gar zu arg empfindliche Maitühle nicht eben vortheilhaft.
die Alten operiren, Goldwaaren im Werthe von ca. 6000 Mark in die Hände sielen. Was man von diesen beiden Subjekten zu erwarten hat, zeigt die Thatsache, daß Gröschke dem Wächter rascht hatte, einfach mit dem Brecheisen zu Leibe ging und ihn damit über den Schädel schlug. Staatsanwalt unger beantragte gegen Gröschte 5 Jahre Zuchthaus, gegen Siebold 4 Jahre Zuchthaus, der Gerichtshof erkannte aber auf Gefängnißstrafen in gleicher Höhe. weiblichen Geschlechts
zu 2 Wochen ausgesprochen.
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Von einer gewissen prinzipiellen Bedeutung war, Straffammer gegen den Bildhauergehilfen May Wagner Es war zur Zeit der Ausstandsbewegung handelt wurde. Holzbildhauergehilfen; dieselben hatten beschlossen, nicht nur die Möbelfabrik von faff die Sperre zu verhängen, sondern Gegen die Hehler männlichen und bei allen denjenigen Meistern die Arbeit niederzulegen, welde Der Angekl. Wagner gehör für zu denjenigen Personen, welche es übernommen hatten, die Wer ftätten von Zeit zu Zeit daraufhin zu revidiren. auch in die Werkstatt eines Meisters gekommen, als letzterer ni anwesend war und hatte sich Zutritt verschafft, indem er der wesenden Frau Meisterin erklärte, er wünsche nur mit einem Die kurze Anwesenheit genügte, um Gesellen zu reden.
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Polizeibericht. Am 30. v. M. Vormittags verunglückte Die Anklagefache gegen den des Doppelmordes beder bei den Ausschachtungsarbeiten auf dem Grundstück kleine schuldigten Klausiu ist noch immer nicht spruchreif, dürfte Jägerstr. 3/4 beschäftigte Maurer Fausch dadurch, daß ein Stück vielmehr noch einen weiteren Aufschub erleiden. Wie wir hören, Fundament, welches er unbefugter Weise untergraben hatte, nach- finden neuerdings noch Ermittelungen gegen einen Schlächter stürzte und ihm so schwere innere Verletzungen zufügte, daß er gefellen statt, welcher anscheinend in irgend einer Verbindung mit mittelst Droschte nach der Charitee gebracht werden mußte, wo der Mordthat steht und gegen welchen auch bereits ein Steck- Revisor zu zeigen, daß dort in der That für Pfaff gearbeite brief erlassen ist. Unter diesen Umständen ist kaum Aussicht vordie weitere Folge war die Einstellung be mittags sprang ein unbekanntes, etivas 18 Jahre altes Mädchen handen, daß die Klausin'sche Anflage schon in der nächsten Arbeit. In gleicher Weise war der Angeklagte in die Werkstätt
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er schon nach mehreren Stunden verstarb. Um 31. v. M. Nach
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Zu derselven Zeit wurde ein Mann vor dem Hause kommen wird. Friedrichsstr. 118 auf dem Bürgersteige liegend frank aufge, unden und mittelst Droschke nach der Charitee gebracht.
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lettere bei seiner Rückkehr noch vor und komplimentirte ihn hin In diesem Thatbestande hatte die Anklagebehörde einen - Abends wurde Kaufmann Jakob Krüger in der Friedrichstraße höchst unan- Hausfriedensbruch erblickt und, nachdem der Angeklagte vom im Thorwege des Hauses Neue Schönhauserstr. 19 ein in der genehme Folgen gehabt, denn er trug ihm eine Anklage wegen Schöffengerichte freigesprochen worden war, hatte die Staat
ausschicken, um Geschäfte zu machen", lassen sich wieder in 25 000 Frants von der Gesellschaft erhalten haben. drei große örtliche Gruppen theilen, in die orientalische, in
Berufungsinstanz den Standpunkt, daß in solchem Eindringen
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die englisch - amerikanische und in die französisch- italienische. Operationsfeld mehr Italien , Frankreich , Holland , Belgien , wenn es jedem fremden Arbeiter gestattet sein sollte, in de
anwaltschaft die Berufung eingelegt. Sie vertrat auch in der hundertfünfzig werthvolle Diamanten in feine Kleider einge- soll, da er ein außerordentlich geschickter Geldschrank- Ein- friedensbruch erblickt werden müsse, da dem Angeklagten bewus ihrer Wohnung fand, während einer der Einbrecher über Diäten, außerdem gewisse Prämien, und ein gewisser Guérin die Werkstätte eines Fremden zu einem solchen Zwecke ein Haus näht trug. Diese Gesellschaften, welche ihre Emissäre brecher war, für jede Operation eine Belohnung von sein mußte, daß ihm von den Inhabern der betreffenden Wert stätten unter den obwaltenden Umständen gewiß nicht die Er laubniß zum Eintritt in die Arbeitsräume ertheilt werden würde Die dritte, die italienisch- französische Gruppe, hat zum Gs würde doch sehr schlimm um die Arbeitgeber bestellt fein Eigenschaft eines Revisors" in die Werkstätten zu kommen, Die orientalische Gruppe hat ihren Hauptsiz anscheinend auch Schweden und Norwegen . Höchst interessant ist die Filiale der Kontinentalbande bei den Arbeitnehmern unzufriedenheit gegen die Arbeitgeber in Bukarest ; die englisch - amerikanische enthält nur Engländer, sowohl in England geborene Individuen als Ameri- in Paris noch dadurch, daß man dort Werthpapiere, die erregen. Die Berufungskammer schloß sich jedoch der Ansicht kaner, die als Emissäre nach England herüberkommen und au porteur" ausgestellt sind, und die bei Einbrüchen in die Vertheidigers Rechtsanwals Sachs dahin an, daß in diesem von dort aus mit ihren sprachverwandten Spießgesellen den Hände der Gauner fielen, gegen Zahlung eines gewiffen Reu- speziellen Falle der Angeklagte in dem guten Glauben sich Kontinent bereisen, um ihre Verbrechen zu verüben. Ge- geldes, gewissermaßen einer Einbruchsprämie", wieder zurück- funden habe, daß ihm der Zutritt zu den Werkstätten auch ge Es erfolgte deshalb Freisprechung. fährlich sind diese englischen Einbrecher schon deshalb, weil erhalten kann, weil diese Papiere keinen Werth für die Ein- stattet worden wäre, wenn die Besizer anwesend gewesen wären sie von den englischen Gesezen beschützt werden. Haben brecher haben. Dieselben verschmähen zwar nicht, aus den sie erst die Grenze hinter sich und England wieder erreicht, Rassenschränken der Bankiers auch Attien, Koupons und hohe so ist es sehr schwer, ihnen zu Leibe zu gehen. Sind sie Geldscheine zu nehmen, da sie dafür immer wieder Verwendung geborene Engländer, so werden sie nicht an das Ausland finden und eventuell ihren Chefs respektive ihren Gesellschaf ausgeliefert, sondern in England selbst bestraft und bekannt- ten die Einwechslung dieser Papiere überlassen; am liebsten In Halle ist der Streif der Steinfeger, welcher an 6 Wochen lich bietet das englische Recht und Gesetz sehr viele Hinter- nehmen sie aber baares Geld und in Juwelenläden Gold thüren, durch welche ein Verbrecher, der in der Lage ist, und Brillanten. Das Gold wird sofort eingeschmolzen und gewährt hat, durch ein Nachgeben auf beiden Seiten beende Meister und Gesellen theilen sich in die ftreitig kann. Hehler, welche in England leben und in Deutschland bringen, da dort nicht die kontrole beim Goldverkauf Stunde zulegen. mehrere tüchtige Advokaton zu bezahlen, leicht entwischen ist in England und Frankreich leicht an den Mann zu Differenz von 5 Pf. derart, daß die Meister 21/2 Pf. Zohn für die gestohlenes Gut aufgekauft haben, können überhaupt nach existirt, wie in Deutschland . Gestohlene Brillanten kann London , 31. Mai. In zwei großen Londoner Docks brot englischem Recht nicht belangt werden, fie sind gesetzlich in man ohne alle Gefahr in großen Massen in Amsterdam oder wiederum eine massenhafte Arbeitseinstellung wegen Entlaffung ihrem Thun und Treiben geschützt, und deshalb wählen die Antwerpen absehen, welche Orte die Hauptbörsenpläge für von zwanzig Dockarbeitern, welche die ihnen aufgetragene Engländer so gern den Kontinent und vor allem Deutschland geschliffene und ungeschliffene Brillanten sind, und wo Nie- Ladungsaufgabe verweigerten, weil andere Dockarbeiter diefelbe zu ihrem Operationsfeld, weil sie hier weit weniger Gefahr mand nach der Herkunft von Brillanten fragt, die zum eingestellt hatten. Morgen soll in dieser Beranlassung ein Maffen Rauf angeboten werden. Notorisch haben die großen interna- meeting stattfinden. Wie den Polizeibehörden des Kontinents bekannt ist, tionalen Diebsgesellschaften Agenten in Amsterdam , um den existirt in London eine vollständig geschäftsmäßig organi Verkauf der Diamanten und Edelsteine möglichst vortheilsirte Diebesgesellschaft, welche den Namen die„ Kontinental- haft zu besorgen. Jedenfalls mögen Inhaber von Juwelen- und Bankbande" führt. Diese Kontinentalbande hat in London ihr Bureau, ihre eigenen Rechtsanwälte, hat sogar Filialen in geschäften vor diesen Gaunern gewarnt sein, deren Organi
laufen, als im eigenen Vaterlande."
Arbeiterbewegung.
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Soziale Uebersicht. Im Anschluß an den von uns gebrachten Artik
Paris , und verfügt über immense Geldsummen, mit denen sation unsere Polizeibehörden noch nicht vollständig kennen, über den Kontraktbruch der Unternehmer sind uns aud zum Theil die auf Raub ausgeschickten Einbrecher ausgestattet zumal auch Material über die Persönlichkeiten fehlt, die als einige Mittheilungen über die Verhältnisse in der Fabrit b
werden, um neue Summen für die Gesellschaft zu er Emissäre auf Raub ausgeschickt werden. werben. Sie zahlen diesen Emissären Reisekosten und
Kommerzienrath Herrn Bechstein zugegangen, die geeignet find
ein recht grelles Licht auf die Harmonie zwischen Ravital Arbeit im Allgemeinen, und auf die so oft gepriesene Fürsorge
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